Intersport und Signa Sports schließen strategische Partnerschaft

Die Sporthandelsverbundgruppe Intersport Deutschland eG und die Signa Sports Group, zu der unter anderem die Karstadt Sports GmbH gehört, arbeiten ab sofort zusammen. Beide Unternehmen würden künftig „ihre Interessen auf dem deutschen und auch internationalen Beschaffungsmarkt“ bündeln und dort „unter dem gemeinsamen Dach der Intersport-Gruppe" agieren, teilte Intersport am Dienstag mit.

Im Rahmen der Übereinkunft sollen die zu Signa Sports gehörenden Konzepte schrittweise in die Zentralregulierung von Intersport aufgenommen werden. Von diesen arbeitet die Tennis-Point GmbH bereits mit der Verbundgruppe zusammen, als nächstes soll nun Karstadt Sports folgen. Signa Sports hält zudem Mehrheitsbeteiligungen an den Fachhändlern Internetstores, Outfitter und Probikeshop. Auch diese Firmen sollen in Zukunft in die Zusammenarbeit mit Intersport einbezogen werden.

„Durch die Partnerschaft mit Intersport stärkt die Signa Sports Group ihre nationale und internationale Beschaffungs- und Servicekompetenz und baut die Basis für weiteres Wachstum als eine der führenden Multi-Channel-Sportsplattformen in Europa aus“, erklärte Stephan Fanderl, der CEO von Signa Retail. Zur Einzelhandelssparte der österreichischen Signa Holding GmbH gehört unter anderem auch die Warenhauskette Karstadt.

Kim Roether, der Vorstandschef von Intersport, hält die Kollaboration für richtungsweisend: „Für den inhabergeführten Sportfachhandel in Deutschland ist die Partnerschaft mit der Signa Sports Group ein starkes Signal. Indem wir unsere Kräfte bündeln, verleihen wir unserer Stimme als Intersport-Gemeinschaft noch mehr Gewicht“, erklärte er. „Gerade in Zeiten großer Marktveränderungen ist es entscheidend, strategische Allianzen zu schmieden.“ Intersport habe so „die besten Voraussetzungen, um auch in Zukunft als Gruppe wirtschaftlich erfolgreich zu sein.“

Foto: Intersport/Mike Fuchs Fotografie