Nach Warnstreiks in der westdeutschen Textilindustrie erwartet die IG Metall ein verbessertes Angebot der Arbeitgeber. An den Arbeitsniederlegungen hätten sich rund 8400 Beschäftigte in mehr als 90 Betrieben beteiligt, teilte die Gewerkschaft am Freitag in Frankfurt mit. «Es liegt bei den Arbeitgebern, ob der Konflikt weiter eskaliert oder ob wir in der nächsten Woche ein Tarifergebnis erzielen können», erklärte der Verhandlungsführer Manfred Menningen. Die Gewerkschaft verlangt 5,5 Prozent mehr Geld und eine Wahloption auf freie Tage. Die dritte Runde der Tarifgespräche für die Industrie mit rund 100 000 Beschäftigten findet am Dienstag (12.2.) in Bielefeld statt.(dpa)

 

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