IC Group schreibt im dritten Quartal rote Zahlen

Der dänische Bekleidungskonzern IC Group AS hat das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 mit einem deutlichen Umsatzrückgang abgeschlossen. Zudem rutschte das Unternehmen tief in die Verlustzone.

In den Monaten Januar bis März habe sich der Nettofehlbetrag auf 50 Millionen Dänische Kronen (6,7 Millionen Euro) belaufen, teilte der Konzern am Dienstag mit. Darin sind auch die negativen Ergebnisbeiträge der inzwischen abgegebenen Marken Saint Tropez und Designers Remix enthalten. Im dritten Quartal des Vorjahres hatte das Unternehmen einen Gewinn in Höhe von 34 Millionen Dänischen Kronen verbucht. Seinerzeit zählte auch noch das Label Peak Performance zum Portfolio, dessen Verkauf Ende Juni 2018 abgeschlossen wurde.

Der Verlust der fortgeführten Geschäftsbereiche – also der verbliebenen Marken Tiger of Sweden und By Malene Birger sowie einiger Zentralfunktionen – belief sich auf 14 Millionen Dänische Kronen. Im Vorjahresquartal hatten sie einen Überschuss von 17 Millionen Dänischen Kronen erzielt.

Der Konzernumsatz sank um rund 17 Prozent

Der Umsatz aus fortgeführten Geschäften schrumpfte um 17,3 Prozent (währungsbereinigt -16,2 Prozent) auf 249 Millionen Dänische Kronen (33 Millionen Euro). Das lag vor allem daran, dass die Erlöse von Tiger of Sweden um 20,7 Prozent (währungsbereinigt -19,5 Prozent) auf 172 Millionen Dänische Kronen absackten. Teilweise sei der Rückgang auf die Verschiebung von Lieferterminen zurückzuführen, erläuterte das Unternehmen. Der Umsatz der Marke By Malene Birger sank um 8,3 Prozent (währungsbereinigt -7,6 Prozent) auf 77 Millionen Dänische Kronen.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres lag der Umsatz aus fortgeführten Geschäften bei 827 Millionen Dänischen Kronen und damit um 11,2 Prozent (währungsbereinigt -9,0 Prozent) unter dem entsprechenden Vorjahresniveau. Der Verlust aus diesen Segmenten belief sich auf 15 Millionen Dänische Kronen, nachdem im Vorjahreszeitraum ein Gewinn in Höhe von 70 Millionen Dänischen Kronen erzielt worden war. Der ausgewiesene Konzernverlust einschließlich der verkauften Sparten betrug 126 Millionen Dänische Kronen.

An seinen Jahresprognosen hielt der Konzern fest. Er rechnet damit weiterhin mit einem leichten Umsatzrückgang. Zudem wird eine EBIT-Marge vor Sondereffekten im Bereich von ein bis zwei Prozent angestrebt. Einschließlich der Belastungen im Zuge der Ausgliederung der Logistikfunktionen, die mit Wirkung zum 30. Juni von der Scan Global Logistics Group übernommen werden, rechnet das Management für das laufende Jahr mit einmaligen Restrukturierungskosten in Höhe von 50 Millionen Dänischen Kronen.

Foto: Tiger of Sweden Facebook-Page
 

Themenverwandte Nachrichten

WEITERE NACHRICHTEN

 

AKTUELLSTE STELLENANGEBOTE

 

MEISTGELESEN