Historische Jahresbilanz: Ecoalf schreibt erstmals schwarze Zahlen
Der spanische Bekleidungsanbieter Ecoalf hat es im Geschäftsjahr 2025/26 erstmals in die Gewinnzone geschafft. Zudem erzielte das auf nachhaltige Produkte spezialisierte Unternehmen ein zweistelliges Umsatzplus.
Nach Angaben des Managements belief sich der Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr, das am 28. Februar endete, auf 64,8 Millionen Euro. Damit übertraf er das Vorjahresniveau um 11,7 Prozent.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um 65,7 Prozent auf 5,6 Millionen Euro. Dies führte dazu, dass Ecoalf erstmals in der Unternehmensgeschichte einen Nettogewinn verbuchen konnte. Der Jahresüberschuss lag bei 0,4 Millionen Euro.
„Ecoalf hat das Geschäftsjahr 2025 mit den besten Finanzergebnissen seit seiner Gründung abgeschlossen“, erklärte das Management in einer Mitteilung. „Dies beweist, dass Nachhaltigkeit nicht nur mit unternehmerischem Wachstum vereinbar ist, sondern auch zu einem skalierbaren und profitablen Geschäftsmodell werden kann.“ Die Resultate spiegelten zudem die strategische Entwicklung des Unternehmens in den vergangenen Jahren wider. Dabei sei „der Anteil der direkten Vertriebskanäle erhöht worden, um eine engere Beziehung zu den Verbraucher:innen aufzubauen und ein ausgewogeneres Wachstumsmodell zu schaffen“.
Die Erlöse im stationären Einzelhandel erreichten im vergangenen Jahr eine Höhe von 24,6 Millionen Euro. Ihr Anteil am Gesamtumsatz belief sich damit auf 38 Prozent. Das Onlinegeschäft kam auf 14,2 Millionen Euro, was einem Anteil von 22 Prozent entsprach. 40 Prozent entfielen auf das Großhandelsgeschäft, das einen Umsatz von 25,9 Millionen Euro erzielte.
Im abgelaufenen Jahr baute Ecpalf sein internationales Filalnetz weiter aus. Im Heimatmarkt erfolgten Neueröffnungen in San Sebastián, Bilbao, Madrid und Barcelona, im Ausland in Biarritz (Frankreich), Bozen (Italien) und Tokio (Japan). Gleichzeitig stärkte das Unternehmen seinen Wholesale-Kanal durch neue Partnerschaften mit renommierten internationalen Kaufhäusern wie La Rinascente (Italien), Kastner & Öhler (Österreich) und Manufactum (Deutschland).
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