Guess: Umsatzwachstum vor geplanter Privatisierung
Guess Inc. meldete für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Umsatzanstieg von sechs Prozent auf 772,9 Millionen US-Dollar (708,77 Millionen Euro). Im Vorjahreszeitraum hatte der Umsatz bei 732,6 Millionen US-Dollar (672,28 Millionen Euro) gelegen. Der Zuwachs ist vor allem auf eine starke Performance in Europa und Nordamerika zurückzuführen und erfolgt vor dem Hintergrund einer geplanten Privatisierung des Unternehmens.
Die Einnahmen des in Los Angeles ansässigen Unternehmens übertrafen im zweiten Quartal die Erwartungen. Treiber waren vor allem die höheren vergleichbaren Filialumsätze im europäischen Geschäft sowie eine anhaltende Verbesserung im US-amerikanischen Einzelhandelssegment. Bei konstanten Wechselkursen stieg der Nettoumsatz um drei Prozent.
Geplante Privatisierung
Am 20. August 2025 gab Guess eine endgültige Vereinbarung mit der Authentic Brands Group (Authentic) für eine geplante Privatisierung bekannt. Im Rahmen der Vereinbarung werden bestimmte bestehende Aktionär:innen, darunter CEO Carlos Alberini und Mitglieder der Familie Marciano, mit Authentic zusammenarbeiten, um das geistige Eigentum und die Betriebsmittel des Unternehmens zu erwerben.
Die Transaktion bedarf der Zustimmung der Aktionär:innen und wird voraussichtlich im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 abgeschlossen. Danach werden die Stammaktien von Guess nicht mehr an einer öffentlichen Börse gehandelt. Die Aktionär:innen erhalten 16,75 US-Dollar (15,37 Euro) pro Aktie in bar. Aufgrund der bevorstehenden Transaktion hat das Unternehmen seine Praxis ausgesetzt, Finanzprognosen für das Geschäftsjahr 2026 bereitzustellen und zu aktualisieren.
Europäisches Segment treibt die Performance voran
Europa erwies sich als zentraler Wachstumstreiber. Die Einnahmen stiegen um 14 Prozent in US-Dollar und um neun Prozent bei konstanten Wechselkursen. Die vergleichbaren Einzelhandelsumsätze, einschließlich E-Commerce, legten um elf Prozent in US-Dollar zu.
Im Gegensatz dazu sanken die Einzelhandelsumsätze in der Region Americas, zu der Nord- und Südamerika gehören, um ein Prozent, während die vergleichbaren Umsätze um fünf Prozent zurückgingen. Die Großhandelsumsätze in Americas fielen um elf Prozent, während die Umsätze in Asien um drei Prozent zulegten. Die Lizenzeinnahmen gingen sowohl in US-Dollar als auch bei konstanten Wechselkursen um zehn Prozent zurück.
Profitabilität und Margen rückläufig
Trotz des Umsatzwachstums sank das Ergebnis aus dem operativen Geschäft nach US-GAAP, die allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätze der USA, für das Quartal um 62,1 Prozent auf 18,1 Millionen US-Dollar (16,62 Millionen Euro); im Vergleich zu 47,8 Millionen US-Dollar (43,88 Millionen Euro) im Vorjahresquartal. Die operative Marge nach US-GAAP für das Quartal sank auf 2,3 Prozent; im Vergleich zu 6,5 Prozent im Vorjahreszeitraum.
Der Rückgang der operativen Marge wurde auf höhere Aufwendungen zurückgeführt. Dazu gehören Filialkosten und Werbung, Kosten im Zusammenhang mit der geplanten Transaktion, ein ungünstiger Geschäftsmix und höhere Preisnachlässe.
Der Nettogewinn für das Quartal betrug 6,2 Millionen US-Dollar (5,69 Millionen Euro). Dies ist eine deutliche Verbesserung gegenüber einem Nettoverlust von 10,6 Millionen US-Dollar (9,72 Millionen Euro) im Vorjahreszeitraum. Der verwässerte Nettogewinn pro Aktie nach US-GAAP des Unternehmens betrug zwölf Cent (elf Cent).
In seiner Erklärung sagte Alberini, dass das Unternehmen Margen und Ausgaben gut gemanagt habe. Dies habe, gepaart mit dem Umsatzwachstum, zu einem Gewinn pro Aktie nach US-GAAP im Rahmen der Erwartungen geführt.
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