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Gildan Activewear erzielt Rekordumsatz im vierten Quartal 2025

Der in Montreal ansässige Bekleidungshersteller Gildan Activewear hat für das vierte Quartal einen Rekordumsatz aus fortgeführten Geschäftsbereichen in Höhe von 1,08 Milliarden US-Dollar (etwa 920 Millionen Euro) gemeldet. Dies entspricht einem Anstieg von 31,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Maßgeblich gestärkt wurde die Entwicklung durch den Abschluss der HanesBrands-Übernahme am 1. Dezember 2025, die im letzten Monat des Quartals zusätzliche Einnahmen von 217 Millionen US-Dollar beisteuerte.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 3,62 Milliarden US-Dollar.

Integration und beschleunigte Synergien

Die Integration von HanesBrands verläuft Berichten zufolge schneller als geplant. Das Management hat sein jährliches Ziel für Kostensynergien über die nächsten drei Jahre auf 250 Millionen US-Dollar erhöht. Ursprünglich waren 200 Millionen US-Dollar vorgesehen.

Wichtige Integrationsmaßnahmen sind bereits angelaufen. Anfang 2026 sollen zwei Textilwerke von HanesBrands geschlossen werden. Die Produktion wird in Gildans kostengünstiges, vertikal integriertes Netzwerk verlagert. Für die Jahre 2026 und 2027 erwartet Gildan jeweils rund 100 Millionen US-Dollar an Synergien. Für 2028 werden mindestens 50 Millionen US-Dollar prognostiziert.

Zudem wurde eine neue Handelsstruktur implementiert, die zu einer Anpassung der Finanzberichterstattung führt. Ab dem ersten Quartal 2026 werden die Umsätze nicht mehr nach Produktgruppen, sondern nach den Kategorien „Retail“ und „Wholesale“ ausgewiesen.

Strategische Veräußerung und globale Expansion

Nach einer strategischen Prüfung hat Gildan einen formellen Verkaufsprozess für das australische Geschäft von HanesBrands eingeleitet. Dieses wird nun als aufgegebener Geschäftsbereich klassifiziert. Die potenziellen Erlöse sollen zum Schuldenabbau verwendet werden und die Rückkehr in den angestrebten Verschuldungsrahmen von 1,5- bis 2,5-facher Nettoverschuldung zum bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (EBITDA) beschleunigen.

Darüber hinaus kündigte das Unternehmen den Bau der „Phase zwei“ seines Produktionskomplexes in Bangladesch an. Diese umfasst eine zweite Textilanlage. Der Bau soll innerhalb der nächsten 18 Monate erfolgen, der Produktionsstart ist für Ende 2027 vorgesehen. Mit der Erweiterung will Gildan seine Kostenführerschaft in den Kategorien Unterwäsche und Ring-Spun-Bekleidung weiter stärken.

Finanzausblick und Aktionärsrenditen

Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet Gildan mit Umsätzen zwischen sechs und 6,20 Milliarden US-Dollar. Dies entspräche einem Anstieg von etwa 65 bis 70 Prozent im Jahresvergleich und spiegelt das erste vollständige Geschäftsjahr mit dem Beitrag von HanesBrands wider. Der bereinigte verwässerte Gewinn je Aktie wird voraussichtlich zwischen 4,20 und 4,40 US-Dollar liegen.

Der Vorstand genehmigte zudem eine Erhöhung der Quartalsdividende um zehn Prozent auf 0,249 US-Dollar je Aktie. Aktienrückkäufe wurden jedoch vorübergehend ausgesetzt, bis die Verschuldungsquote wieder im Zielbereich liegt.

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