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Geschäftsbericht verschoben: QVC Group vor ungewisser Zukunft

Die Zukunft der QVC Group steht in Frage. Der US-amerikanische Multimedia-Händler und Live-Shopping-Spezialist hat eingeräumt, dass er seinen Jahresbericht nicht bei der Börsenaufsichtsbehörde SEC einreichen konnte.

Am 31. März teilte der Konzern mit, dass er zusätzliche Zeit benötige, um bestimmte Unterlagen zusammenzustellen und zu analysieren. Auch die endgültigen Angaben für den Bericht müssten noch fertiggestellt werden. Dies geschehe vor dem Hintergrund der „laufenden Gespräche und Verhandlungen mit den Kreditgebern des Unternehmens und der damit verbundenen Unsicherheit“.

Das Management wird voraussichtlich offenlegen, dass „erhebliche Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Geschäftstätigkeit bestehen“, heißt es in dem Antrag weiter. Dies deutet darauf hin, dass die für den Weiterbetrieb erforderlichen Mittel fehlen könnten.

QVC hat auch die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 noch nicht veröffentlicht. Bereits im Februar bestätigte das Unternehmen, die Veröffentlichung dieser Berichte verschoben zu haben.

Das Unternehmen verzeichnete im vergangenen Jahr einen stetigen Umsatzrückgang. Für das dritte Quartal meldete es ein Minus von sechs Prozent. Der Abwärtstrend betraf alle Kategorien wie etwa Bekleidung (-4 Prozent), Accessoires (-6 Prozent) und Schmuck (-3 Prozent).

Probleme zeichneten sich jedoch bereits Anfang 2025 ab, als der Konzern Pläne zum Abbau von rund 900 Stellen als Teil einer umfassenden Reorganisation ankündigte. Der Schritt folgte auf einen Umsatzrückgang um sechs Prozent und einen gestiegenen Verlust von 809 Millionen US-Dollar (692 Millionen Euro) im Geschäftsjahr 2024.

Die QVC-Gruppe hatte zuvor versucht, sich als „Live Social Shopping Company“ neu zu positionieren. Als Reaktion auf die schwindenden Zuschauer:innenzahlen des traditionellen Fernsehens verlagerte der Konzern seinen Fokus auf aufstrebende digitale Plattformen.

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