Gemeinnützige Organisation Remake stellt Betrieb ein: Finanzierung nicht gesichert
Remake, die gemeinnützige Organisation hinter den Kampagnen #NoNewClothes und #WearYourValues, stellt ihren Betrieb ein. Grund dafür ist, dass die notwendige Finanzierung zur Aufrechterhaltung des Betriebs nicht gesichert werden konnte.
Die Gründerin der Organisation, Ayesha Barenblat, gab die Nachricht auf Instagram bekannt. Sie erklärte, dass diese Entscheidung des Vorstands von Remake im aktuellen Klima der „verantwortungsvollste Weg nach vorne“ sei.
Der Betrieb soll bis zum 28. Februar 2026 endgültig eingestellt werden. Bis dahin will die globale Interessengruppe ihre Verpflichtungen gegenüber ihren Partner:innen in der Bekleidungsindustrie und den Koalitionsorganisationen einhalten. Dies soll durch eine ordnungsgemäße Abwicklung der Programme gewährleistet werden.
Barenblat wies auf einen Rückgang der Mittel für Arbeitsorganisationen und Klimagerechtigkeitsarbeit hin. Dies habe die Organisation in einer Zeit politischer und wirtschaftlicher Turbulenzen getroffen. Sie sprach auch von einem „wachsenden Widerstand gegen die Maßnahmen zur Unternehmensverantwortung, für die wir so hart gekämpft haben“.
„Wir haben jede Option geprüft: die Umstrukturierung unserer Aktivitäten; die Suche nach Fusionsmöglichkeiten mit gleichgesinnten Organisationen; die Neuausrichtung unseres Modells und die Erschließung neuer Finanzierungsquellen“, heißt es in ihrer Erklärung weiter.
Der Instagram-Account von Remake wird auch nach der Schließung der Organisation aktiv bleiben. Er wird von Daisy Christophel, der Direktorin für digitale Medien, unabhängig weitergeführt. Die kostenlosen Bildungsressourcen und Advocacy-Toolkits bleiben online zugänglich. Das Gleiche gilt für eine Auswahl an Nachhaltigkeitsressourcen, die über Custom Collaborative verfügbar sind.
Barenblat gründete Remake im Jahr 2015. Ihre Mission war es, sich für Klimagerechtigkeit und faire Löhne in der Bekleidungsindustrie einzusetzen. Anfangs konzentrierte sich die Organisation auf die Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen. Im Laufe der Jahre wuchs ihre Reichweite, bis sie schließlich 3.000 Botschafter:innen in 80 Ländern zählte.
Die Bemühungen wurden durch Kampagnen gebündelt. Jede Kampagne sollte das Bewusstsein für Ungerechtigkeiten in der Modebranche schärfen und erzielte bemerkenswerte Reaktionen. Die Kampagne #PayUp sammelte beispielsweise 270.000 Unterschriften. Sie sorgte dafür, dass während der Pandemie stornierte Aufträge im Wert von über 22 Milliarden US-Dollar doch noch bezahlt wurden. Zudem beeinflusste sie die Einführung von Gesetzen zum Schutz von Textilarbeiter:innen, wie den California Garment Worker Protection Act.
Die jährliche Kampagne #NoNewClothes ermutigte Käufer:innen, Kleidung zu reparieren, zu tauschen und wieder zu tragen. Ziel war es, die Umweltbelastung zu reduzieren und faire Arbeitsbedingungen zu fördern. Remake rief zu einer 90-tägigen Konsumpause auf, die normalerweise von Juni bis September lief. Dadurch sollten Wasser gespart und Emissionen reduziert werden.
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