Galeria: Weitere Insolvenzanträge bei Gastronomie und Markthallen
Bei Galeria spitzt sich die wirtschaftliche Lage weiter zu. Wie das Branchenmagazin Textilwirtschaft am Freitag berichtet, haben zwei weitere Gesellschaften des Warenhauskonzerns beim Amtsgericht Düsseldorf Insolvenzantrag gestellt. Betroffen sind demnach die Unternehmen, die Galerias Restaurants und Markthallen betreiben.
Von den weiteren Insolvenzen sollen rund 1.600 Beschäftigte betroffen sein. Die beiden Gesellschaften betreiben insgesamt 39 Restaurants und 21 Lebensmittelmärkte unter dem Namen Galeria Markthalle. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde dem Bericht zufolge, wie beim Warenhausunternehmen selbst, der Düsseldorfer Rechtsanwalt Frank Kebekus eingesetzt.
Unklar ist bislang, wie es mit den Restaurants und Markthallen weitergeht und ob Standorte geschlossen werden. Ebenso ist noch offen, ob die Schließungspläne für das Warenhausnetz von Galeria ausgeweitet werden. Im schlimmsten Fall könnte demnach fast die Hälfte der 83 Filialen von einer Schließung bedroht sein. Bislang ist eine Liste mit 33 Standorten bekannt, deren Schließung geprüft wird. Diese stammt allerdings aus der Zeit vor der aktuellen Insolvenz.
FashionUnited hat Galeria um eine Stellungnahme gebeten. Bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag noch keine Antwort vor.
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