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G-Star CEO erläutert strategische Umstrukturierung in drei Fragen

Das niederländische Denimunternehmen G-Star kündigte Anfang Februar eine ‘strategische Umstrukturierung’ an. Das Unternehmen will damit auf die sich verändernde Marktdynamik reagieren. Nach der Ankündigung blieben einige Fragen offen, die der Chief Executive Officer (CEO) Rob Schilder FashionUnited schriftlich beantwortete.

G-Star spricht über die Verkürzung der Durchlaufzeiten: Bedeutet das, dass G-Star sich von den traditionellen Saisonkollektionen verabschiedet und mehr in Richtung eines Drop-Modells geht?

Die Verkürzung der Durchlaufzeiten bedeutet nicht, dass wir uns vollständig von der Arbeit mit Saisonkollektionen verabschieden, sondern dass wir unsere Prozesse flexibler und effizienter gestalten. Ziel ist es, zusätzlich zu diesen Saisonkollektionen durch Drops schneller auf die veränderte Marktdynamik und das Konsumentenverhalten reagieren zu können.

Wir werden gezieltere und datengestütztere Entscheidungen über Sortiment, Timing und Nachschub treffen, es ist jedoch kein vollständiger Wechsel zu einem Drop-Modell. Es handelt sich um eine hybride Variante, damit wir besser auf die aktuelle Marktnachfrage eingehen und gleichzeitig unsere Wholesale-Kund:innen optimal bedienen können.

Der Begriff ‘Consumer-First’ wirft bei Einzelhändler:innen Fragen auf und kann als ‘Direct-to-Consumer’ interpretiert werden: Wie wichtig sind die Handelspartner:innen noch?

Wenn der Eindruck entstanden ist, dass wir unsere Partner:innen aus dem Spiel nehmen wollen, dann war unsere Kommunikation falsch. Das ist definitiv nicht der Fall. „Consumer-First“ bedeutet für uns vor allem, dass die Endkonsument:innen in allen Kanälen im Mittelpunkt stehen. Es liegt in unserem Interesse und dem unserer Partner:innen, dass wir gemeinsam stärker agieren.

Unsere Strategie zielt darauf ab, die gesamte Kette agiler zu machen, sodass auch Multibrand-Händler:innen und Franchisenehmer:innen von schnelleren Entscheidungen, besseren Dateneinblicken und einem gezielteren Produktangebot profitieren.

Wir haben festgestellt, dass wir unseren Partner:innen mit unserem traditionellen Kollektionsaufbau und den festen Verkaufszeitpunkten nicht immer den gewünschten Lagerumschlag bieten können. Indem wir mehr während der Saison auffüllen, erwarten wir, dies verbessern zu können. Partner:innen bleiben ein wichtiger Teil unseres Vertriebsmodells.

Wenn die Organisation verbraucherorientierter wird und die Durchlaufzeiten verkürzt werden: Geht der neueste und beliebteste Bestand dann zuerst an den eigenen Webshop und die G-Star-Stores oder profitieren die Partner:innen auch von dieser Geschwindigkeit?

Die strategische Vereinfachung soll uns ermöglichen, näher am Markt zu agieren und schneller auf die Nachfrage zu reagieren. Das bedeutet, dass wir über alle Kanäle hinweg besser vorhersagen, nachsteuern und zuweisen können. Das Ziel ist nicht, die Geschwindigkeit exklusiv für die eigenen Kanäle zu nutzen, sondern die gesamte Organisation effizienter zu gestalten.

Durch die Vereinfachung von Prozessen und die Verkürzung der Durchlaufzeiten entsteht mehr Flexibilität in Produktion und Vertrieb. Das ermöglicht es uns, schneller auf erfolgreiche Produkte zu reagieren. Dies kommt sowohl unseren Wholesale-Partner:innen als auch unseren eigenen Kanälen zugute.

Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools übersetzt.

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