Frasers Group stockt Beteiligung an Hugo Boss weiter auf

Der britische Handelskonzern Frasers Group plc ist der Anteilsmehrheit am Metzinger Modeunternehmen Hugo Boss AG einen kleinen Schritt näher gekommen.

Am Montag erklärte der deutsche Bekleidungsanbieter in einer Pflichtmitteilung, dass die Frasers Group ihre Beteiligung von knapp 47,9 Prozent auf 48,8 Prozent erhöht habe. Gleichzeitig verringerte der Einzelhändler demnach allerdings den zusätzlichen Anteil der indirekt mittels Put-Optionen kontrollierten Hugo-Boss-Aktien von 29,7 auf knapp 22,2 Prozent.

Der britische Konzern bemüht sich seit Monaten um die Übernahme von Hugo Boss. Im Sommer gab er ein freiwilliges Übernahmeangebot ab. Mit diesem konnte er seine Beteiligung zwar kräftig aufstocken, verfehlte die Mehrheit aber knapp. Die Unternehmensgruppe bekräftigte danach ihr Bestreben, durch weitere Aktienkäufe die 50-Prozent-Schwelle überschreiten zu wollen.

Seinen Einfluss bei Hugo Boss baute der Konzern inzwischen weiter aus. So wurde Frasers-CEO Michael Murray vor gut einem Monat zum Aufsichtsratsvorsitzenden der Hugo Boss AG gewählt. Wenig später verließ Finanzvorstand Yves Müller das Unternehmen. Seine Nachfolge als Chief Financial Officer (CFO) und Chief Operating Officer (COO) trat Ivica Maric am 1. Oktober an.


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