Fast-Fashion-Anbieter Quiz rutscht tief in die Verlustzone

Die schwierigen Marktbedingungen in der Heimat haben dem britische Bekleidungshändler Quiz plc. in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2019/20 zu schaffen gemacht. Am Mittwoch musste der Fast-Fashion-Anbieter einen hohen Verlust melden. Bereits im Oktober hatte Quiz mitgeteilt, dass der Umsatz aufgrund der schwachen Nachfrage in Großbritannien zurückgegangen war.

In den Monaten April bis September lag der Umsatz bei 63,3 Millionen Britischen Pfund (74,5 Millionen Euro) und damit um fünf Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresniveau. Das lag vor allem daran, dass die Erlöse in den britischen Stores und Concessions um elf Prozent auf 31,3 Millionen Britische Pfund absackten. Im Ausland erzielte Quiz eine Steigerung um drei Prozent auf 12,0 Millionen Britische Pfund, der Gesamtumsatz im Online-Geschäft blieb mit 20,0 Millionen Britischen Pfund unverändert.

Durch gezielte Veränderungen in der Preispolitik und Effizienzsteigerungen im Einkauf konnte der Kleidungshändler seine Bruttomarge nahezu konstant halten. Hohe Wertberichtigungen, die aufgrund der schwachen Zahlen im stationären Einzelhandel vorgenommen werden mussten, sorgten allerdings dafür, dass das Unternehmen in die roten Zahlen rutschte. Insgesamt beliefen sich die entsprechenden Sonderbelastungen im ersten Halbjahr auf 7,0 Millionen Britische Pfund.

So musste Quiz nach sechs Monaten einen operativen Verlust in Höhe von 6,3 Millionen Britischen Pfund verbuchen. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Betriebsgewinn von 3,8 Millionen Britischen Pfund erzielt worden. Der Nettofehlbetrag lag bei 5,5 Millionen Britischen Pfund (6,5 Millionen Euro), nachdem Quiz in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres einen Überschuss in Höhe von 3,1 Millionen Britischen Pfund erwirtschaftet hatte.

Foto: Quiz plc.

 

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