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Euratex: Europäische Textil- und Bekleidungsindustrie schrumpft das dritte Jahr in Folge

Die europäische Textil- und Bekleidungsindustrie ist im Geschäftsjahr 2025 das dritte Jahr in Folge geschrumpft. Dies geht aus dem Jahresbericht des Branchenverbands Euratex hervor. Der Bericht dokumentiert einen anhaltenden Rückgang bei Produktion, Beschäftigung und Zuversicht in der Branche.

Dem Bericht zufolge sind die Produktionsmengen 2025 weiter gesunken. Die Textilproduktion ging um 1,6 Prozent zurück, während die Bekleidungsproduktion einen stärkeren Rückgang von 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete. Im vierten Quartal stabilisierte sich der Absatz im Vergleich zum dritten Quartal leicht. Auf Jahresbasis gab es jedoch immer noch einen Rückgang von minus 1,1 Prozent bei Textilien und minus 1,9 Prozent bei Bekleidung. Die größten Rückgänge in der Textilproduktion wurden in Spanien (17 Prozent), Kroatien (8,3 Prozent) und Deutschland (sieben Prozent) gemessen.

Import sinkt, Handelsdefizit nimmt ab

Im internationalen Handel verringerte sich das Handelsdefizit der Europäischen Union, wodurch die Differenz zwischen Importen und Exporten kleiner wurde. Im vierten Quartal sanken die Importe aus Nicht-EU-Ländern wertmäßig um 8,1 Prozent. Dies hing mit niedrigeren Energiepreisen und einer schwachen Binnennachfrage zusammen. Die Importe von Textilien und Bekleidung aus Nicht-EU-Ländern sanken im Zeitraum von Oktober bis Dezember um elf beziehungsweise 7,2 Prozent.

Beschäftigung schrumpft, Unterschiede zwischen den Ländern

Auch bei der Beschäftigung setzt sich der Abwärtstrend fort. Im vierten Quartal 2025 sank die Zahl der Arbeitsplätze im Textilsektor auf Jahresbasis um 4,8 Prozent und im Bekleidungssektor um 1,0 Prozent. Im Vergleich zum Zeitraum vor der Pandemie ist die Beschäftigung im Textilbereich um 14 Prozent und im Bekleidungsbereich um 16 Prozent zurückgegangen. Laut Euratex schließen wöchentlich Fabriken in Europa.

Die Entwicklung ist von Land zu Land unterschiedlich. Im Bekleidungssektor stieg die Beschäftigung in Spanien (28 Prozent), Tschechien (elf Prozent) und Dänemark (sechs Prozent), während unter anderem Kroatien, Polen und Litauen Rückgänge verzeichneten.

Zuversicht sinkt durch Mangel an neuen Aufträgen

Die Zuversicht in der Branche bleibt gering. Im März 2026 sank der Konjunkturindikator im Textilsektor um 2,7 Punkte und im Bekleidungssektor um 0,9 Punkte im Vergleich zum Vormonat. Laut Euratex haben die Unternehmen zu wenige neue Aufträge und die Produktionsaussichten verschlechtern sich. Der Verband fordert die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten auf, bis Ende 2026 Maßnahmen zu ergreifen, darunter die Senkung der Energiekosten und den Abbau von Bürokratie.

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