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Eterna: Umsatz sinkt 2020 um ein Viertel

Von Regina Henkel

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www.eterna.de

Die Eterna Mode Holding GmbH mit Sitz in Passau hat im Geschäftsjahr 2020 insgesamt 78,7 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Das sind 25,8 Prozent weniger als im Vorjahr, meldet der Blusen- und Hemdenhersteller in einer Presseerklärung. Ursache für die Verluste waren die Schließungen der Geschäfte im Frühjahr und zum Jahresende 2020. Dabei verzeichnete das Unternehmen sowohl im Inlands- als auch im Exportgeschäft einen deutlichen Umsatzrückgang. Insgesamt konnten der Anstieg im Online-Geschäft und eine im April 2020 eingeführte Maskenproduktion die Umsatzausfälle im stationären Handel nur teilweise kompensieren. Die EBITDA-Marge 2020 lag bei 6,7 Prozent gegenüber 12,2 Prozent im Vorjahr, das EBITDA Ergebnis verringerte sich von 13,1 Millionen Euro im Vorjahr auf 5,2 Millionen Euro.

Henning Gerbaulet, geschäftsführender Gesellschafter der eterna Mode Holding GmbH: „Das Jahr 2020 war wesentlich durch die negativen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie geprägt, so dass die Ergebnisse deutlich hinter unserer Performance vor Corona zurückgeblieben sind. Nach dem durch die Politik verordneten Lockdown im Frühjahr und den unterjährigen Einschränkungen im stationären Handel hat der ‚Lockdown light‘ der gesamten Branche im November und Dezember 2020 einen weiteren Schlag verpasst und das bedeutende Weihnachtsgeschäft erheblich belastet. Durch unser erfolgreiches Krisenmanagement waren wir trotz dieser weitreichenden Beeinträchtigungen in diesem sehr schwierigen Jahr operativ profitabel - und das ohne fremde Hilfen.“

Eine Prognose für die wirtschaftliche Entwicklung des aktuellen Geschäftsjahrs sei derzeit weiterhin sehr schwierig, heißt es weiter. „Eine Rückkehr zur Performance der Vorjahre ist pandemiebedingt somit auch 2021 und im Folgejahr noch nicht zu erwarten. Unser Fokus gilt zum einen der Bewältigung der anhaltenden Krisensituation. Zum anderen verfolgen wir weiter eine klare Strategie und konzentrieren uns auf wichtige Zukunftsthemen wie die Internationalisierung und Digitalisierung der Geschäftsaktivitäten“, so Gerbaulet weiter. Auch das Produktsortiment will der Blusen- und Hemdenhersteller auf bequemere Mode umstellen und damit die veränderte Nachfrage der Verbraucher bedienen. 2020 hat Eterna etwa 2,2 Millionen Hemden und 0,5 Millionen Blusen sowie Krawatten, Accessoires und Gesichtsmasken verkauft. Europaweit beliefert der zur Investorengruppe Quadriga Capital gehörende Fashion-Anbieter etwa 3.600 Händler und betreibt 53 eigene Retail-Stores.

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