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Eterna: Stellenabbau im Zuge des Verkaufsprozesses erwartet

Bei der Eterna Mode GmbH könnte es im Zuge des laufenden Verkaufsprozesses zu einem Stellenabbau kommen. Wie viele Mitarbeiter:innen des insolventen Hemdenspezialisten davon betroffen sein werden, ist derzeit jedoch noch unklar.

Rechtsanwalt Georg Bernsau von der Kanzlei K&L Gates LLP, der gemeinsam mit seiner Kollegin Nadja Ruß die Geschäftsführung des Unternehmens während des Insolvenzverfahrens übernommen hat, erklärte in einer Stellungnahme gegenüber FashionUnited: „Wir befinden uns noch mitten im M&A-Prozess, so dass ich nicht sagen kann, wer das Unternehmen in welcher Form übernehmen wird. Aus diesem Grund können wir auch noch nicht abschätzen, in welchem Umfang wir nächste Woche Arbeitnehmer:innen freistellen werden."

Gegenüber dem Branchenmedium Textilwirtschaft, die zuerst über mögliche Stellenstreichungen berichtet haben, hatte Bernsau bereits signalisiert, dass Freistellungen grundsätzlich Teil des Prozesses seien. Es sei von Beginn an klar gewesen, dass der derzeitige Prozess nicht ohne Freistellungen gehen werde. In welchem Umfang und ab wann genau Mitarbeiter:innen freigestellt werden, hängt demnach vom Ausgang des angestrebten Verkaufs ab.

Das Insolvenzverfahren wird planmäßig am 1. März eröffnet. Dabei wird die Eigenverwaltung weiterhin angeordnet, eine Entscheidung, die laut dem Branchenmagazin sowohl vom Gläubiger:innenausschuss als auch von der Sachwaltung einstimmig befürwortet wurde. Zwar heißt es dort auch, dass das traditionsreiche Unternehmen bereits nächste Woche verkauft werden soll, doch wer es übernehmen wird und in welcher Form, ist derzeit noch vollkommen offen.


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