Esprit Holdings erhält gesetzliche Zahlungsaufforderung über knapp 4 Millionen US-Dollar
Die Esprit Holdings Limited sieht sich mit einer gesetzlichen Zahlungsaufforderung über knapp 4 Millionen US-Dollar konfrontiert. Wie das in Hongkong börsennotierte Unternehmen am Donnerstag mitteilte, wurde ihm am 16. September eine sogenannte „Statutory Demand“ zugestellt.
Gefordert werden demnach 3,99 Millionen US-Dollar sowie weitere 41.656 Hongkong-Dollar. Die Forderung steht laut Esprit im Zusammenhang mit einem Schiedsspruch aus einem Verfahren vor dem ICC International Court of Arbitration.
Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben drei Wochen Zeit, die geforderten Beträge zu begleichen, abzusichern oder anderweitig zur Zufriedenheit der Gläubigerseite zu regeln. Sollte dies nicht geschehen, könnte die betreffende Kanzlei einen Antrag auf Liquidation beziehungsweise Abwicklung der Gesellschaft stellen.
Esprit Holdings erklärte, rechtlichen Rat zu der Angelegenheit einzuholen und alle notwendigen oder angemessenen Maßnahmen zu prüfen, um die Interessen des Unternehmens, seiner Aktionär und anderer Beteiligter zu wahren. Auch mögliche Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb und die Finanzlage würden geprüft.
Gleichzeitig signalisiert Esprit Gesprächsbereitschaft. Das Unternehmen sei offen für Gespräche mit der Kanzlei, um eine gütliche Einigung zu erzielen.
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