ESG in der Mode (2): EU-Gesetzesinitiativen zum „Greenwashing“

Insbesondere im Modesektor erwarten Verbrauchende von Unternehmen, dass sie den Druck auf Primärrohstoffe, Wasser und Treibhausgasemissionen reduzieren. Neben der Wiederverwendung oder Wiederverwertbarkeit von Rohstoffen ist der Modesektor auch beim Waschen von Textilien für die Freisetzung von rund einer halben Million Tonnen Mikrofasern aus Kunststoff im Meer verantwortlich, was mehr als 50 Milliarden Plastikflaschen entspricht. Zusätzlich zu den Umweltauswirkungen der Modebranche spielt auch die soziale Komponente der „ESG“ (Environmental, Social, Governance) eine wichtige Rolle bei den Nachhaltigkeitsbemühungen dieses Sektors (vgl. „Wokewashing“). Mit regelmäßigen Berichten über Menschenrechtsverletzungen, die Ausbeutung von Entwicklungsländern, geschlechtsspezifische Diskriminierung und Tierversuche erwartet die Kundschaft, dass Modeunternehmen keine Mühen scheuen, um sich ethisch zu verhalten.


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CROWELL & MORING
ESG
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