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„Drehscheibe unserer Wachstumsstrategie“: S.Oliver Group plant neues Logistikzentrum in Dettelbach

Von Jan Schroder

29. Nov. 2021

Business

Foto: S.Oliver

Der Bekleidungskonzern S.Oliver Group will die Logistikprozesse seiner Marken S.Oliver, Q/S by s.Oliver, Comma und Liebeskind Berlin bündeln. Dabei setze die Unternehmensgruppe auf einen neuen „Zentralstandort im fränkischen Dettelbach, ganz in der Nähe des Firmenhauptsitzes in Rottendorf“, teilte S.Oliver am Montag mit. Aktuell liefen „Angebots- und Bietergespräche für technische Gewerke“, in Betrieb gehen werde die neue Anlage voraussichtlich im Jahr 2024.

Das geplante Logistikzentrum, das nach der Fertigstellung eine Nutzfläche von insgesamt 78.050 Quadratmetern bieten wird, sei „ein zentrales Zukunftsprojekt der S.Oliver Group und eine wichtige Säule der Unternehmensstrategie“, teilte der Konzern mit. „Wir werden das Geschäft über unseren Onlineshop, Online-Marktplätze, Franchise- und Wholesale-Partnern sowie unsere eigenen Stores deutlich ausbauen“, erläuterte Chief Operating Officer (COO) Oliver Hein in einer Mitteilung. „Eine gut organisierte Logistik mit entsprechend kurzen Lieferzeiten spielt dafür eine entscheidende Rolle und ist darüber hinaus auch für die Nachzüge unserer Businesspartner ein entscheidender Vorteil. Das neue Logistics Service Center in Dettelbach wird somit zur Drehscheibe unserer Wachstumsstrategie.“

Der Konzern teilte mit, dass in der neuen Anlage „mehrere Standorte zusammengeführt und die Logistikprozesse durch größtmögliche Nutzung von Daten und Automatisierung modernisiert und weiterentwickelt“ würden. Geplant ist demnach, dort „die gesamte logistische Abwicklung des B2C-Geschäfts“ anzusiedeln. Für den B2B-Bereich werde „der gesamte Nachorder-Prozess sowie die Belieferung eigenbewirtschafteter Flächen in das Service Center integriert“. Von der Konzentration dieser Abläufe erwartet sich die S.Oliver-Gruppe einige Vorteile: „Das erhöht für alle Kunden und Flächen die Auslieferungsgeschwindigkeit und lässt dem Unternehmen gleichzeitig mehr Flexibilität, um kurzfristig auf veränderte Anforderungen in den Vertriebskanälen zu reagieren“, erklärte der Konzern.