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Dr. Martens verbucht Umsatzrückgang

Die britische Schuh- und Accessoire-Marke Dr. Martens meldet „gute Fortschritte“ bei der Umstellung von einem kanalgesteuerten auf ein verbraucherorientiertes Geschäftsmodell.

Für das am 29. März 2026 endende Geschäftsjahr verzeichnet das Unternehmen einen Gewinn vor Steuern (PBT) in Höhe von 32,7 Millionen britischen Pfund (37,7 Millionen Euro), was einem Anstieg von 271,6 Prozent entspricht. Der Konzernumsatz lag mit 764,9 Millionen Britische Pfund und damit 2,9 Prozent unter dem Vorjahr. Bereinigt um Wechselkursveränderungen gingen die Erlöse um 1,4 Prozent zurück. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 30,6 Prozent auf 79,3 Millionen Britische Pfund.

Laut Dr. Martens spiegelt dies die Strategie wider, die „Qualität der Einnahmen und das Rentabilitätswachstum“ zu priorisieren. Dies wurde durch die Reduzierung von Abverkaufsaktivitäten in den Direct-to-Consumer-Kanälen (DTC) und im Off-Price-Großhandel erreicht.

Dr. Martens-Store Credits: Dr. Martens

Aufgeschlüsselt nach Regionen meldete Europa, der Nahe Osten und Afrika (EMEA), einschließlich Großbritannien, einen Umsatz von 377,5 Millionen Britischen Pfund. Dies entspricht einem Rückgang von 1,7 Prozent (3,7 Prozent bei konstanten Wechselkursen). Nord- und Südamerika erreichten 278,4 Millionen Britische Pfund und die Region Asien-Pazifik (APAC) verzeichnete einen Umsatz von 109 Millionen Britischen Pfund.

Die Umsätze aus dem Direktvertrieb gingen um 5,8 Prozent auf 481,2 Millionen Pfund zurück, während im Großhandel ein Plus von 2,5 Prozent auf 283,7 Millionen Pfund verbucht wurde.

Das Unternehmen erklärte, dass sich das Geschäftsjahr 26 auf die Umstellung zu einem verbraucherorientierten Modell konzentrierte. Dies folgte auf die Stabilisierung des Geschäfts im Geschäftsjahr 25. Zu den Maßnahmen gehörten die Reduzierung von Abverkaufsaktivitäten im DTC- und Großhandelsgeschäft, die Umstrukturierung des Führungsteams und die Vereinfachung des Geschäftsmodells, um die Verantwortlichkeit zu stärken.

Ein weiteres Ziel war die Stärkung der Premium-Produktpositionierung. Dazu gehörte das Wachstum der Produktfamilien Lowell, Buzz und Zebzag, die nun neun Prozent der verkauften Paare ausmachen. Das ist eine Verdreifachung des Beitrags aus dem Geschäftsjahr 25.

Dr. Martens verkauft 10,2 Millionen Paar Schuhe im Geschäftsjahr 26

Dr. Martens-Stiefel Credits: Dr. Martens

Der Gesamtumsatz mit Schuhen stieg um 19 Prozent, unterstützt durch Modelle wie die Silhouetten Lowell und Buzz sowie die charakteristischen Produkte 1461 Shoe, Adrian Tassel Loafer und Mary Jane. Eine Aufschlüsselung der Produktpalette zeigt, dass Stiefel mit 52 Prozent nach wie vor die beliebtesten Modelle sind. Es folgen Schuhe mit 31 Prozent, Sandalen mit elf Prozent und Taschen sowie andere Artikel mit sechs Prozent. Im Geschäftsjahr 26 verkaufte die Marke mehr als 10,2 Millionen Paar Schuhe.

Ije Nwokorie, Chief Executive Officer (CEO) von Dr. Martens, sagte in einer Erklärung: „Im Geschäftsjahr 26 waren Schuhe der herausragende Leistungsträger mit einem Plus von 19 Prozent. Unser Fokus auf die Umsetzung zahlt sich aus. Wir verbessern die Qualität der Einnahmen und stärken gleichzeitig die Margen, die Cash-Generierung, die Bilanz und die allgemeine Widerstandsfähigkeit des Modells.“

Mit Blick auf das Geschäftsjahr 27 gibt es laut Dr. Martens „noch mehr zu tun“, um das Geschäft neu auszurichten. Das Unternehmen wird die „Skalierungsphase“ seiner Strategie einleiten. Dies beinhaltet höhere Investitionen in die Marke und die Umsetzung einer verbesserten Einzelhandelsstrategie. Dabei wird von einem transaktionalen Einheitsmodell auf ein gestaffeltes Filialnetz umgestellt. Dieses positioniert den Einzelhandel als Wachstumsmotor, wobei in Stores mit hohem Potenzial investiert wird.

Nwokorie fügte hinzu: „Es gibt noch viel zu tun, um das Geschäft neu auszurichten; im Geschäftsjahr 27 werden wir jedoch auch in die Skalierungsphase unserer Strategie eintreten. Die Begehrlichkeit der Marke Dr. Martens wächst weiter. Mehr Kollaborationspartner:innen kommen auf uns zu und die Unterstützung der Großhandelspartner:innen nimmt zu. Die Reaktion der Verbraucher:innen auf neue Produktfamilien ist stark und der Markt reagiert begeistert auf unseren ersten Beacon-Store in der Brewer Street in London.“

„Im Geschäftsjahr 27 werden wir mit erhöhten Investitionen in die Marke und gezielten Modernisierungen von Einzelhandelsgeschäften voranschreiten. Außerdem werden wir weiterhin starke Beziehungen zu Großhandelspartnern aufbauen, um die Nachfrage in großem Umfang zu unterstützen. Mit dem neu aufgesetzten Betriebsmodell und den vorhandenen Schlüsselkompetenzen, kombiniert mit der guten Einsehbarkeit unserer Großhandelsauftragsbücher, ist unser Geschäft nun gut aufgestellt. Wir können so sowohl unsere Ziele für das Geschäftsjahr 27 als auch unsere mittelfristigen Ziele erreichen.“

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