Dielmann-Gruppe findet Käufer für 16 weitere Filialen

Der finanziell angeschlagene Schuhhandelskonzern Dielmann-Gruppe hat am Mittwoch den Verkauf von weiteren 16 Shops verkündet. Es handelt sich demnach um neun Filialen der Schuhhaus Dielmann GmbH & Co. KG und sieben Standorte der Sporthaus Robert Hübner GmbH. Für beide Gesellschaften waren im Juni Schutzschirmverfahren beantragt worden, im September begannen die Hauptverfahren. Seither wurden bereits acht Läden an den Schuhhändler MyShoes veräußert. Außerdem beschloss der Konzern die Schließung von 13 Geschäften.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesen Verkäufen weiteren 16 Filialen mit 269 Beschäftigten eine Perspektive geben können“, erklärte Michael Specht, der Geschäftsführer der Schuhhaus Dielmann GmbH & Co. KG. Die betreffenden Dielmann-Standorte sollen nach Angaben des Unternehmens am 1. Januar kommenden Jahres einschließlich der Warenbestände, Filialausstattungen und Mitarbeiter an die neuen Eigentümer übergehen. Bei den Hübner-Filialen sind zudem Markenrechte Bestandteil der Transaktion. Über die finanziellen Rahmenbedingungen der Verkäufe sei Stillschweigen vereinbart worden, erklärte das Unternehmen.

Noch werden Kaufinteressenten für zehn Läden gesucht

Im Einzelnen übernimmt demnach die Sutor Schuh GmbH aus Altdorf/Landshut drei Dielmann-Shops in Bayern. Die in Mönchengladbach ansässige Siemes Schuhcenter GmbH & Co KG kauft drei Dielmann-Standorte in Bayern und Hessen sowie eine Hübner-Filiale, die Fritz Frank Schuhe + Sport KG aus Bretzenheim erwirbt drei Geschäfte von Dielmann und sechs von Hübner.

Damit hat die Dielmann-Gruppe inzwischen Käufer für den Großteil seines Filialnetzes gefunden. Noch ungeklärt ist die Zukunft von neun Dielmann-Standorten und einem Hübner-Shop. Für diese Geschäfte mit insgesamt 119 Beschäftigten würden weiterhin „mit Hochdruck Übernehmer gesucht“, erklärte das Unternehmen.

Foto: Dielmann

 

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