Debenhams meldet Insolvenz an – Sports-Direct-Chef Ashley geht leer aus
Der erbittert geführte Poker um den britischen Einzelhandelskonzern Debenhams Plc. ist entschieden. Am Dienstag meldete das finanziell angeschlagene Traditionsunternehmen Insolvenz an. Dem zuvor vereinbarten Sanierungsplan folgend hätten die Insolvenzverwalter unmittelbar nach der Einleitung des Verfahrens alle Aktien des Einzelhändlers an die eigens gegründete Gesellschaft Celine Newco I Limited verkauft, die wichtigen Gläubigern des Unternehmens gehört, teilte Debenhams mit. Damit steht der britische Unternehmer Mike Ashley als Verlierer da: Der Eigentümer und CEO des Konkurrenten Sports Direct International Plc. hatte bis zuletzt versucht, den Plan zu verhindern, um selbst die Macht bei Debenhams zu übernehmen.
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