Calida Group beschließt höhere Ausschüttungsquote und Aktienrückkäufe
Der Schweizer Wäschekonzern Calida Holding AG hat am Montag seine neue Kapitalallokationsstrategie vorgestellt. Das Maßnahmenpaket ziele darauf ab, „die Aktionärinnen und Aktionäre künftig noch stärker am Unternehmenserfolg zu beteiligen und gleichzeitig die finanzielle Flexibilität für die langfristige Weiterentwicklung der Gruppe zu bewahren“, erklärte die Muttergesellschaft der Marken Calida und Aubade in einer Ad-hoc-Mitteilung.
Konkret beschloss der Verwaltungsrat, die Ausschüttungsquote auf vierzig bis sechzig Prozent des um Sondereffekte bereinigten Konzernergebnisses anzuheben. Bislang hatte sie bei zwanzig bis dreißig Prozent gelegen. „Die neue Ausschüttungsquote reflektiert die starke Bilanz, die nachhaltige Ertragskraft des Unternehmens sowie das Vertrauen in die langfristigen Wachstumsperspektiven der Gruppe“, erklärte der Konzern.
Darüber hinaus billigte der Verwaltungsrat ein neues Aktienrückkaufprogramm. Vom 2. Oktober dieses Jahres bis spätestens Ende Juni 2027 will das Unternehmen demnach bis zu zwei Prozent der eigenen Anteilsscheine erwerben. „Der Rückkauf soll flexibel und unter Berücksichtigung der Marktbedingungen umgesetzt werden“, erläuterte der Konzern. Der Verwaltungsrat beabsichtige, „die unter dem Rückkaufprogramm erworbenen Namenaktien mittels Kapitalherabsetzung innerhalb des Kapitalbands zu vernichten“.
Thomas Stöcklin, der Präsident des Verwaltungsrates und CEO des Unternehmens, erläuterte die Pläne. „Die Calida Group verfügt über eine starke finanzielle Basis“, betonte er in einem Statement. „Mit der neuen Kapitalallokationsstrategie schaffen wir eine ausgewogene Balance zwischen Investitionen in das profitable Wachstum unserer Kernmarken Calida und Aubade sowie einer attraktiven Beteiligung unserer Aktionärinnen und Aktionäre am Unternehmenserfolg.“ Die Maßnahmen unterstrichen die Ambitionen, den Konzern „als fokussiertes Unternehmen nachhaltig weiterzuentwickeln“, so Stöcklin,
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