Burberry meldet Umsatzplus im eigenen Einzelhandel
Der britische Modekonzern Burberry Group Plc hat am Mittwoch Zahlen zur Umsatzentwicklung im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 vorgelegt. Das Unternehmen verzeichnete demnach in den 13 Wochen vor dem 27. Dezember 2025 Zuwächse im eigenen Einzelhandel und verwies auf Fortschritte bei der Umsetzung seiner „Burberry Forward“-Strategie.
CEO Joshua Schulman hob in einer Zwischenmitteilung die sequenzielle Verbesserung des vergleichbaren Umsatzwachstums hervor. Zudem sei die Qualität der Einnahmen über verschiedene Kanäle und Regionen hinweg während der wichtigen Festtagsperiode gesteigert worden.
In China wachsen die Einzelhandelserlöse besonders dynamisch
Der Einzelhandelsumsatz der Gruppe erreichte im dritten Quartal eine Höhe von 665 Millionen Britische Pfund (827 Millionen Euro). Das entsprach einem Wachstum um ein Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Wechselkursveränderungen stiegen die Retail-Erlöse um drei Prozent.
Auf vergleichbarer Fläche erhöhte sich der Einzelhandelsumsatz ebenfalls um drei Prozent. Gegenüber dem Rückgang um vier Prozent im gleichen Zeitraum des Vorjahres erholte sich die Entwicklung damit deutlich.
Den kräftigsten Zuwachs erzielte Burberry in Großchina, wo der flächenbereinigte Einzelhandelsumsatz um sechs Prozent zulegte. Das entsprach einer Verdopplung der Wachstumsrate gegenüber dem zweiten Quartal. Zurückzuführen war dies unter anderem auf einen zweistelligen Umsatzanstieg mit Kund:innen auf der Generation Z in der Region.
Der asiatisch-pazifische Raum folgte mit einem flächenbereinigten Wachstum um fünf Prozent, das nicht zuletzt durch ein Plus von 13 Prozent in Südkorea erreicht wurde. In Amerika stiegen die Retail-Erlöse auf vergleichbarer Fläche um zwei Prozent, in der Region EMEIA blieben sie konstant. Dort konnte die steigende lokale Nachfrage den anhaltenden Rückgang der Geschäfte mit Tourist:innen ausgleichen.
Burberry sieht positive Effekte seiner strategischen Neuausrichtung
Nach Angaben von Burberry trug der Fokus auf die Heritage-Kernategorien der Marke weiterhin Früchte. Die Kategorien Outerwear und Schals verzeichneten zuletzt zweistellige Zuwächse. Das Unternehmen erklärte zudem, dass sich die Produktdynamik auf Accessoires, Handtaschen und Ready-to-Wear ausgeweitet habe.
Zu den wichtigsten strategischen Maßnahmen gehören laut dem Zwischenbericht die Einschränkung von Preisnachlässen im Vergleich zum Vorjahr, die zur Verbesserung der Umsatzqualität beitragen soll, wirkungsstarke „Timeless British Luxury“-Kampagnen, erlebnisorientierte Aktivierungen sowie die Eröffnung von 190 Schal-Bars. Ihre Zahl soll bis zum Ende des Geschäftsjahres auf 200 gesteigert werden.
Das Management rechnet für das laufende Jahr mit einem bereinigten Betriebsergebnis im Rahmen der Markterwartungen
Mit Blick nach vorne zeigte sich Burberry zuversichtlich, was die Entwicklung zum 170. Jubiläum angeht. Das Unternehmen erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 einen um Sondereffekte bereinigten operativen Gewinn im Bereich des aktuellen Marktkonsens. Derzeit rechnet das Management zudem damit, dass negative Währungseffekte den Umsatz um etwa 50 Millionen Britischen Pfund und den bereinigten operativen Gewinn um etwa fünf Millionen Britischen Pfund drücken werden.
Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen zudem Einsparungen im Volumen von 80 Millionen Britischen Pfund und Investitionsausgaben von etwa 120 Millionen Britischen Pfund. Für das Großhandelsgeschäft wird ein Umsatzrückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich prognostiziert.
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