Brand in chinesischer Schuhfabrik fordert zahlreiche Opfer
Ein Brand in einer chinesischen Schuhfabrik hat am Donnerstag laut Präsident Xi Jinping zu "schweren menschlichen Verlusten" geführt. Nach Angaben von Behörden und offiziellen Medien waren fast 200 Feuerwehrleute und Rettungskräfte im Einsatz.
Das Feuer brach gegen Mittag in der Huiteng-Fabrik in Jinjiang in der Provinz Fujian im Südosten des Landes aus. Dies teilte das Ministerium für Notfallmanagement in einer Erklärung mit. Nach Angaben des Ministeriums entsandten lokale Feuerwehr- und Rettungsteams 183 Personen und 35 Fahrzeuge. Zuvor war von eingeschlossenen Personen die Rede, ohne jedoch die genaue Zahl der Toten oder Verletzten zu nennen.
Das Unglück habe zu "schweren menschlichen Verlusten" geführt, erklärte Xi Jinping am Donnerstagabend deutlicher, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Eine genaue Opferzahl nannte er jedoch nicht.
Live-Bilder des staatlichen Senders CCTV zeigten Feuerwehrleute, die ein mehrstöckiges, weiß-blaues Gebäude mit Wasser besprühten. Das Gebäude war von den Flammen geschwärzt und aus den Fenstern drang dicker grauer Rauch.
„Es müssen alle Anstrengungen für die Such- und Rettungsmaßnahmen sowie die Betreuung der Familien unternommen werden. Zudem müssen die Ursachen des Vorfalls schnell ermittelt und die Verantwortlichkeiten strikt geklärt werden“, betonte Xi Jinping ebenfalls.
Das Ministerium für Notfallmanagement versicherte, dass der Brand gelöscht werde. Gleichzeitig forderte es "maximale" Anstrengungen, um das Feuer vollständig zu löschen, die eingeschlossenen Personen zu suchen und die Verletzten zu versorgen. Einige Personen seien weiterhin in der Fabrik eingeschlossen und nicht erreichbar, berichtete Xinhua.
China hatte im November eine Kampagne gegen Brandgefahren in Hochhäusern gestartet. Dies geschah, nachdem ein gewaltiger Brand mehrere Wohntürme in Hongkong erfasst und 168 Todesopfer gefordert hatte. Nur einen Monat später kamen bei einem Brand in einem Wohnhaus in der südchinesischen Provinz Guangdong zwölf Menschen ums Leben.
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