Bijou Brigitte steigert Jahresgewinn und stoppt Aktienrückkaufprogramm

Der Hamburger Modeschmuckanbieter Bijou Brigitte modische Accessoires AG hat seinen Gewinn im Geschäftsjahr 2019 kräftig gesteigert. Das geht aus vorläufigen Zahlen hervor, die das Unternehmen am Mittwoch veröffentlichte. Demnach stieg das Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 37,4 Millionen Euro und übertraf damit wie erwartet die erst im Oktober angehobene Prognose. Der Jahresüberschuss wuchs von 21,5 auf 25,4 Millionen Euro (+18 Prozent).

Bereits Anfang Januar hatte Bijou Brigitte mitgeteilt, dass der Konzernumsatz im Jahr 2019 um 3,7 Prozent auf 334 Millionen Euro gesteigert werden konnte. Auch damit lag der Einzelhändler über den eigenen Erwartungen: Die aktuelle Prognose hatte 325 bis 333 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Im Laufe des vergangenen Jahres hatte das Unternehmen sein Filialnetz um acht Standorte auf 1.042 Shops verkleinert. Den kompletten Geschäftsbericht für 2019 will Bijou Brigitte im April vorlegen.

Am Mittwoch verkündete der Modeschmuckanbieter zudem, dass er aufgrund der Covid-19-Krise sein Aktienrückkaufprogramm mit sofortiger Wirkung beenden wird. Die Entscheidung sei „zur Erhaltung der Liquidität des Unternehmens“ gefällt worden, heißt es in einer Ad-hoc-Mitteilung. „Die getroffenen Maßnahmen der Regierungen gegen die Ausbreitung des Coronavirus bewirken ein weitgehendes Ausbleiben der Umsätze der Filialen und damit erhebliche Einnahmeausfälle“, erläuterte das Unternehmen. Aktuell erleidet der Einzelhändler nach eigenen Angaben „Umsatzrückgänge von über 90 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum“.

Foto: Bijou Brigitte Facebook-Page

 

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