Bijou Brigitte hebt Gewinnprognose an

Der Hamburger Schmuck- und Accessoiresanbieter Bijou Brigitte modische Accessoires AG hebt seine Prognose für das Konzernergebnis vor Ertragsteuern im Geschäftsjahr 2026 an. Grund dafür ist der positive Ergebniseffekt aus dem im ersten Halbjahr abgeschlossenen Rechtsfall mit einem ehemaligen Dienstleister.

Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand nun ein Konzernergebnis vor Ertragsteuern zwischen 30,0 und 40,0 Millionen Euro. Damit erhöht das Unternehmen die bisherige Prognosebandbreite um 5,0 Millionen Euro. Im Geschäftsjahr 2025 hatte Bijou Brigitte ein Konzernergebnis vor Ertragsteuern von 34,7 Millionen Euro erzielt.

Der Rechtsfall hatte bereits die Ergebnisse des ersten Halbjahres deutlich beeinflusst. In den Monaten Januar bis Juni stieg das Ergebnis vor Ertragsteuern nach vorläufigen Zahlen von 6,9 auf 14,4 Millionen Euro. Die Ergebnisverbesserung führte das Unternehmen insbesondere auf niedrigere Materialeinstandskosten sowie höhere sonstige betriebliche Erträge zurück.

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen schlug dabei ein periodenfremder außerordentlicher Ertrag von 5,0 Millionen Euro zu Buche. Dieser resultierte aus einer Forderung gegen einen ehemaligen Dienstleister, die im Zuge eines Vergleichs im Zusammenhang mit einem Rechtsstreit beglichen wurde. Der Nettogewinn erhöhte sich im ersten Halbjahr entsprechend von 4,2 auf 8,8 Millionen Euro.

Beim Umsatz entwickelte sich das Geschäft dagegen leicht rückläufig. Wie bereits im Juli mitgeteilt, sank der Umsatz im ersten Halbjahr um 0,9 Prozent auf 153,4 Millionen Euro.

Die weiteren Prognoseaussagen für das Geschäftsjahr 2026 lässt Bijou Brigitte unverändert.


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