American Eagle Outfitters: Zollrückerstattung beflügelt Ergebnis im zweiten Quartal
Der US-amerikanische Bekleidungskonzern American Eagle Outfitters Inc. (AEO) konnte im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 kräftig wachsen. Der Gewinn wurde durch eine millionenschwere Zollrückerstattung zusätzlich beflügelt. Infolgedessen hob das Management auch seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr an.
In den 13 Wochen vor dem 1. August erreichte der Konzernumsatz eine Höhe von 1,38 Milliarden US-Dollar (1,19 Milliarden Euro). Damit übertraf er das Niveau des Vorjahresquartals um acht Prozent. Auf vergleichbarer Basis stiegen die Erlöse dank kräftiger Zuwächse bei der Marke Aerie und der zugehörigen Activewear-Linie Offline um sechs Prozent. Insgesamt stieg der vergleichbare Umsatz im Segment Aerie um 19 Prozent. In der Sparte American Eagle ging er um ein Prozent zurück.
Das operative Ergebnis fiel mit 211 Millionen US-Dollar mehr als doppelt so hoch aus wie im Vorjahreszeitraum, in dem es bei 103 Millionen US-Dollar gelegen hatte. Das deutliche Plus verdankte das Unternehmen nicht zuletzt einer Rückerstattung unrechtmäßiger Zollzahlungen in Höhe von 179 Millionen US-Dollar. Der auf die Anteilseigner entfallende Nettogewinn legte um 73 Prozent auf 134 Millionen US-Dollar (115 Millionen Euro) zu.
CEO Jay Schottenstein zeigte sich mit den Resultaten zufrieden und verwies auf die „breit angelegten Dynamik von Aerie und Offline“ sowie „ermutigende Fortschritte bei American Eagle“.
Aufgrund der Zollrückerstattung erhöhte der Konzern seine Jahresprognose für den operativen Gewinn, die bisher bei 390 bis 410 Millionen US-Dollar gelegen hatte, auf 540 bis 550 Millionen US-Dollar. Beim Umsatz rechnet er weiterhin mit einem Wachstum auf vergleichbarer Basis um einen mittleren einstelligen Prozentsatz.
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