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Alexander McQueen plant den Abbau von mehr als 50 Stellen in Italien

Das britische Modehaus Alexander McQueen leitet ein Entlassungsverfahren für 54 Mitarbeitende in Italien ein.

„Hinsichtlich der Eröffnung des gestern, am 12. März, von Alexander McQueen eingeleiteten Massenentlassungsverfahrens, das 54 von insgesamt 181 Mitarbeitenden betrifft, äußern wir unsere große Besorgnis und unseren klaren Widerstand gegen eine Entscheidung, die Gefahr läuft, äußerst relevante soziale und beschäftigungspolitische Auswirkungen zu haben“, teilten die italienischen Gewerkschaften Filctem Cgil, Femca Cisl, Uiltec Uil mit. Bereits vor einiger Zeit hatten die Gewerkschaften große Bedenken hinsichtlich der Zukunft der zum französischen Luxusgüterkonzern Kering gehörenden Marke geäußert.

„Die angekündigte Zahl der Entlassungen stellt einen sehr erheblichen Abbau der Belegschaft dar. Dies hat schwerwiegende Folgen, nicht nur für die direkt betroffenen Personen und ihre Familien, sondern auch für die Arbeitsorganisation, den Gesamtzusammenhalt des Unternehmens und die damit verbundenen Zulieferbetriebe“, heißt es in der Mitteilung der Arbeitnehmervertreter:innen. Sie fordern „die Aufnahme eines ernsthaften, transparenten und tiefgehenden Dialogs mit den Gewerkschaftsorganisationen“, um „alle möglichen Lösungen zu prüfen, die dazu beitragen, die angekündigten Entlassungen zu reduzieren oder zu vermeiden“.

Die Kering-Gruppe bestätigt die Einleitung des Massenentlassungsverfahrens für die Aktivitäten der Marke in Italien. Kering fügt hinzu, dass „die Entscheidung, obwohl schwierig, mit der im November angekündigten strategischen Überprüfung der weltweiten Aktivitäten der Marke übereinstimmt“. Sie sei „Teil der Bemühungen der Gruppe, das Unternehmen in den nächsten drei Jahren wieder zu einer nachhaltigen Rentabilität zu führen und gleichzeitig die Grundlagen für seine langfristige Zukunft zu schaffen“.

Gewerkschaften fordern interne Versetzungen

„Wir werden den Dialog mit unseren Mitarbeitenden und ihren Vertreter:innen in dieser kritischen Zeit fortsetzen und sind fest entschlossen, sie während des gesamten Prozesses und der Übergangsphase zu unterstützen“, erklärt das Unternehmen in einer Mitteilung.

Im Detail fordern die Gewerkschaften ein sofortiges Treffen. Dort soll die Aktivierung von sozialen Abfederungsmaßnahmen besprochen werden. Diese seien ein vorrangiges Instrument, um die schwierige Phase zu bewältigen und die Arbeitsplätze zu sichern. Zudem fordern sie, die Entlassungen durch interne Versetzungsmöglichkeiten innerhalb der Gruppe aufzufangen. Dabei sollen die beruflichen Qualifikationen der betroffenen Arbeitnehmer:innen berücksichtigt und jede mögliche Wiederanstellung gefördert werden.

Ein weiterer Diskussionspunkt ist die freiwillige Kündigung als einziges Kriterium für die Auswahl der zu entlassenden Mitarbeitenden. Damit sollen einseitige und traumatische Entscheidungen vermieden werden.

„Die Arbeitnehmer:innen dürfen nicht als bloße Anpassungsvariable betrachtet werden. Aus diesem Grund wird die Gewerkschaft die Entwicklung des Verfahrens mit größter Aufmerksamkeit verfolgen. Ziel ist es, die Beschäftigung, die Rechte und die Würde aller beteiligten Personen zu schützen“, so die Arbeitnehmervertreter:innen abschließend.

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