Trotz deutlich höherer Umsätze musste der

US-amerikanische Denim-Anbieter True Religion Apparel Inc. das Geschäftsjahr 2010 mit einem niedrigeren Gewinn abschließen.

Der Konzernumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 16,9 Prozent von 311,0 auf 363,7 Millionen US-Dollar (263,4 Millionen Euro). Ein deutliches Plus verbuchte das Einzelhandelsegment in Nordamerika, das neben den eigenen Läden auch die Online-Erlöse umfasst. Hier stiegen die Umsätze um 46,6 Prozent auf 189,1 Millionen US-Dollar. Im Großhandel sanken die Erlöse hingegen um 14,9 Prozent auf 104,9 Millionen US-Dollar. Vor allem große US-Warenhäuser orderten zuletzt weniger hochpreisige Jeans, was im vergangenen Jahr auch die Mitbewerber von True Religion zu spüren bekamen. Im internationalen Geschäft verbuchte der Konzern ein Wachstum um 18,3 Prozent auf 64,4 Millionen US-Dollar.

Im Zuge des Expansionskurses musste True Religion allerdings deutlich höhere Ausgaben als im Jahr zuvor verbuchen. Shop-Eröffnungen im In- und Ausland sowie Umstrukturierungen des Vertriebs in Asien und Europa verursachten hohe Kosten. Außerdem belastete eine Abfindungszahlung in Höhe von 4,3 Millionen US-Dollar an den ehemaligen President Michael Buckley, der das Unternehmen im vergangenen Sommer verlassen hatte, die Bilanz. Daher sank der Nettogewinn nach Minderheitenanteilen gegenüber dem Vorjahr um 8,1 Prozent von 47,3 auf 43,5 Millionen US-Dollar (31,5 Millionen Euro). Der verwässerte Gewinn pro Aktie lag bei 1,75 US-Dollar. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz in Höhe von 405 Millionen US-Dollar und einem Gewinn pro Aktie von 1,80 US-Dollar.
 

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