Der chinesische Internetriese Alibaba könnte bei seinem Mega-Börsengang

laut US-Medienberichten noch mehr Geld als erwartet einnehmen. Wegen der enormen Nachfrage von Investoren erwäge der Konzern, das obere Ende der Preisspanne für seine Aktien über 70 Dollar zu heben, meldete der Finanzdienst Bloomberg am Montag unter Berufung auf eine eingeweihte Quelle. Bislang waren 66 Dollar als Obergrenze für den geplanten Ausgabepreis angesetzt.


Auch das 'Wall Street Journal' berichtete fast zeitgleich mit Bezug auf Insider über eine mögliche Erhöhung der Preisspanne. Der letzte offizielle Planungsstand von Alibaba sieht ein Emissionsvolumen von bis zu 24,3 Milliarden Dollar (18,8 Mrd Euro) vor. Damit würde das Unternehmen bereits den bisher größten Börsengang stemmen.

Noch in dieser Woche sollen die Vorbereitungen für das Aktiendebüt abgeschlossen werden. Derzeit tourt das Top-Management von Alibaba mit Werbeveranstaltungen um die Welt, um Investoren zu überzeugen. Die sogenannte 'Roadshow' ist zum Wochenauftakt in Hongkong und damit erstmals in Asien angekommen. Danach geht es weiter nach Singapur.

Bereits am Mittwoch - einen Tag früher als ursprünglich geplant - sollen die Orderbücher geschlossen werden. Danach dürfte dem Handel der Alibaba-Aktie unter dem Kürzel BABA an der New Yorker Börse nichts mehr im Weg stehen. (dpa)

 

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