<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"><channel><title>fashionunited.ch</title><description>The independent fashion news platform and article database, including retail news, news on fashion business, culture, fashion people and industry fairs.</description><link>https://fashionunited.ch</link><atom:link rel="self" type="application/rss+xml" href="https://fashionunited.ch/rss/news?local_newsboard=ch&amp;category_ids=10"></atom:link><language>de-CH</language><generator>FashionUnited</generator><copyright>Copyright 2020 FashionUnited</copyright><managingEditor>news@fashionunited.com (FashionUnited Editorial Department)</managingEditor><webMaster>news@fashionunited.com (FashionUnited Editorial Department)</webMaster><image><url>https://media.fashionunited.com/media/favicon/dark/apple-touch-icon-144x144.png</url><title>fashionunited.ch</title><link>https://fashionunited.ch</link><description>fashionunited.ch</description><width>144</width><height>144</height></image><lastBuildDate>Mon, 04 May 2026 08:54:26 +0000</lastBuildDate><pubDate>Mon, 04 May 2026 07:15:20 +0000</pubDate><ttl>60</ttl><item><title>Studie: Europäischer E-Commerce wächst trotz des schwierigen Konsumklimas</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/studie-europaischer-e-commerce-wachst-trotz-des-schwierigen-konsumklimas/2026062249850</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/studie-europaischer-e-commerce-wachst-trotz-des-schwierigen-konsumklimas/2026062249850</guid><author>news@fashionunited.com (Simone Preuss)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 22 Jun 2026 09:25:55 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
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  <figcaption>E-commerce. <em>Bild: Vitaly Gariev, Unsplash</em></figcaption>
</figure>
<p>Bis 2029 soll der europäische digitale Handel um jährlich 6 Prozent wachsen und zwar trotz des eingetrübten Konsumklimas. Für die Autor:innen der McKinsey-Studie „Europe’s new e-commerce agenda: How AI is resetting growth and competition“ deutet dies nicht nur auf eine „bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit“ hin, sondern beschreibt auch einen fundamentalen Wandel: Künstliche Intelligenz (KI) ist nicht mehr nur das unterstützendes Werkzeug, sondern ordnet als treibende Kraft den europäischen Onlinehandel komplett neu. Dieser Wandel vollzieht sich in fünf zentralen Veränderungen, die die Art und Weise, wie Unternehmen wachsen und miteinander konkurrieren, von Grund auf revolutionieren.</p>
<p>„Die Entwicklungen im E-Commerce gehen von neuen Wegen der Produktentdeckung bis hin zur vollständigen Automatisierung von Transaktionen durch KI-Agenten. Für Handelsunternehmen bedeutet dies den Übergang von einzelnen Pilotprojekten hin zu einer vollständigen Integration von KI in alle kommerziellen und operativen Kernprozesse“, kommentiert Philipp Kluge, Partner bei McKinsey in München, in einer Pressemitteilung.</p>
<h2>1) Paradigemenwechsel im E-Commerce</h2>
<p>Der erste große Wandel betrifft das Aufkommen eines neuen technologischen Paradigmas, das die bisherigen Sprünge vom Katalog zum Webshop und vom Desktop zum Smartphone ablöst. Wie führende Expert:innen in der Studie betonen, verändert diese neue Ära der KI fundamental, wie Kund:innen einkaufen und Einzelhändler:innen sie bedienen, da Technologie nun tiefer als je zuvor in die Wertschöpfungskette integriert wird.</p>
<p>„KI ist der nächste Paradigmenwechsel im E-Commerce. Genau wie wir uns von Katalogen zu Onlineshops, von Onlineshops zu mobilen Angeboten und von mobilen Angeboten zu Plattformen entwickelt haben, wird KI grundlegend verändern, wie Kund:innen einkaufen und wie wir sie bedienen,“ erklärt Otto-CEO Boris Ewenstein in der Studie.</p>
<h2>2) „Agentic Commerce“ verändert das Spielfeld</h2>
<p>Die zweite grundlegende Verschiebung betrifft das Konsumverhalten selbst und manifestiert sich im sogenannten agentenbasierten Handel, dem „Agentic Commerce“. Hierbei bewegen sich Plattformen weg von reinen Benutzer:innenoberflächen, die ausschließlich für das menschliche Auge gestaltet wurden, hin zu Systemen, die autonom agieren können.</p>
<p>Kund:innen delegieren zunehmend Aufgaben wie das Auffinden des besten Angebots, die automatische Nachbestellung von Standardartikeln oder das Zusammenstellen eines Warenkorbs nach definierten Kriterien zu Preis, Marke, Liefergeschwindigkeit oder Nachhaltigkeit. KI-Systeme sind zunehmend in der Lage, die Absichten von Verbraucher:innen zu interpretieren, verschiedene Optionen eigenständig zu bewerten und mehrstufige Aktionen auszuführen, sodass sie letztlich im Namen der Konsument:innen den Einkauf übernehmen.</p>
<p>Mehr als ein Drittel (38 Prozent) der Europäer:innen nutzen KI bereits bei der Kaufrecherche. Diese Automatisierung bricht traditionelle Muster der Kund:innenansprache auf und verlagert die Entscheidungsmacht teilweise vom Menschen auf die Software. Den Expert:innen der Studie zufolge ist das Marktpotenzial enorm: Bis 2030 könnten global zwischen drei und fünf Billionen US-Dollar (rund 4,37 Billionen Euro) B2C-Einzelhandelsumsatz über agentische Commerce-Modelle generiert werden.</p>
<h2>3) Einzelhandel konkurriert um die Gunst der Algorithmen</h2>
<p>Aus dieser Entwicklung resultiert direkt die dritte zentrale Veränderung, die den gesamten Wettbewerb umdefiniert: Einzelhändler:innen konkurrieren heute nicht mehr primär um die Aufmerksamkeit oder die Klicks menschlicher Nutzer:innen, sondern um die Gunst der Algorithmen. Da KI-Assistenten die Vorauswahl für die Kund:innen treffen, verlagert sich der Kampf um die Marktanteile hinter die Kulissen der Datenströme.</p>
<p>Die Autor:innen der Untersuchung machen klar, dass Produktdaten, Preislogiken, Verfügbarkeitssignale und die Zuverlässigkeit der Lieferung die entscheidenden Inputs für diese automatisierte Entscheidungsfindung der Software sind, weshalb Unternehmen lernen müssen, für Maschinen statt für Menschen optimiert zu sein.</p>
<h2>4) Einkaufserlebnisse verlassen sich auf Inhalte in den sozialen Medien</h2>
<p>Die vierte Verschiebung betrifft die internen Prozesse der Einzelhändler:innen und verwandelt die kreative Arbeit im Marketing in einen streng datengetriebenen Wachstumshebel. KI-Systeme übernehmen die automatisierte Erstellung von Inhalten, das Testen verschiedener Produktvarianten und das präzise Ausspielen von personalisierten Botschaften in Echtzeit. Branchenkenner:innen beschreiben im Bericht, dass die KI zunehmend bestimmt, welche Inhalte erstellt und welche Botschaften wem gezeigt werden, während gleichzeitig Retail Media, also die Vermarktung von Werbeflächen direkt auf den Plattformen der Einzelhändler:innen, zu einem strukturellen Hebel für die Gewinnmarge der Unternehmen aufsteigt.</p>
<p>„Ich sehe drei unterschiedliche Customer Journeys voraus: Ein Segment bevorzugt das traditionelle Einkaufserlebnis und ist oft skeptisch gegenüber KI und Datenschutz. Ein weiteres Segment setzt auf hyperpersonalisierte Empfehlungen, insbesondere beeinflusst durch soziale Medien. Schließlich entsteht ein neues „Headless Commerce“-Modell, bei dem KI-Assistenten nahtlos im Namen der Nutzer:innen auf verschiedenen Plattformen einkaufen,“ prognostiziert David Roberts, Chief Technology und Product Officer der Online-Shopping Plattform  Allegro.</p>
<h2>5) KI erfindet Omnichannel neu</h2>
<p>Als fünfte und letzte Veränderung etabliert sich eine völlig neue, KI-gestützte Omnichannel-Intelligenz, welche die veraltete Trennung zwischen digitalem und stationärem Handel endgültig aufhebt. Anstatt Daten in isolierten Kanälen zu betrachten, bringen führende Akteur:innen alle Informationen auf einer Plattform zusammen.</p>
<p>Wie die Analysten von McKinsey hervorheben, verleiht die KI der Omnichannel-Strategie eine ganz neue Schärfe, indem sie Verhaltens-, Transaktions- und Betriebsdaten integriert, wodurch Preise, Werbeaktionen, Lagerbestände und der Service über die gesamte Customer Journey hinweg optimiert werden und nicht mehr nur an einzelnen, isolierten Kontaktpunkten.</p>
<p>„Kund:innen denken nicht in Kanälen und wir sollten es auch nicht. Omnichannel bedeutet einheitliche Preise, Werbeaktionen und Service – und Optimierung für das Ganze Customer Journey, nicht nur individuelle Berührungspunkte“, fass Jesper Damsgaard zusammen, Senior Vice President E-Commerce der Schmuckmarke Pandora.</p>
<p>Zusammenfassend zeigt die Studie, dass europäische E-Commerce-Unternehmen vor der Herausforderung stehen, ihre Geschäftsmodelle radikal an diese fünf Verschiebungen anzupassen, um im verschärften globalen Wettbewerb nicht den Anschluss zu verlieren. Der Erfolg hängt in dieser neuen Realität maßgeblich davon ab, wie schnell Organisationen die Vernetzung ihrer Daten vorantreiben und KI als zentrales Betriebssystem implementieren. Nur wer es schafft, sowohl die autonomen Algorithmen der Kund:innen als auch die eigenen internen Prozesse nahtlos mit präzisen Daten zu füttern, wird in einem Markt, der zunehmend von Maschinen für Menschen organisiert wird, langfristig profitabel wachsen können.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/NsOV660Kb1OAA61fLBuZtMWIznXuyP4aVqAxiFYUyOo/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTMvemFsYW5kby1lcmZ1cnQtZmkxbTlxYW0tMjAyNi0wMS0xMy5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/b7MvKBUQ97Ab6SDgrVhsY2KvcG_gO24d2JeeyAF1dCA/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTMvemFsYW5kby1lcmZ1cnQtZmkxbTlxYW0tMjAyNi0wMS0xMy5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/NsOV660Kb1OAA61fLBuZtMWIznXuyP4aVqAxiFYUyOo/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTMvemFsYW5kby1lcmZ1cnQtZmkxbTlxYW0tMjAyNi0wMS0xMy5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Das Logistikzentrum von Zalando in Erfurt" title="Das Logistikzentrum von Zalando in Erfurt"/>
  <figcaption>Das Logistikzentrum von Zalando in Erfurt  <em>Credits:  Zalando SE</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Verhandlungen über einen Sozialplan bei dem vor der Schließung stehenden Zalando-Logistikzentrum in Erfurt sind gescheitert.</p>
<p>Der Betriebsrat brach die Gespräche am Samstag ab, da er keine weitere
Verhandlungsgrundlage sah, wie das Management und Betriebsrat
mitteilten. Damit gehe das Verfahren nun – wie vorab vereinbart – in
die Einigungsstelle unter einem neutralen Vorsitz.</p>
<p>Der Betriebsrat erklärte, die Vorstellungen hätten zu weit
auseinandergelegen. Die vom Arbeitgeber in Aussicht gestellt Summe
reiche nicht aus, um die sozialen Nachteile bei dieser Standortgröße
auszugleichen. Zalando habe seinen Sozialplan-Entwurf stets mit einem
begrenzten Budget für den Standort Erfurt begründet.</p>
<h2>Fronten wieder verhärtet</h2>
<p>Die Arbeitnehmervertretung warf dem Unternehmen vor, für
Luxus-Marketing und Sport-Sponsoring das Geld mit vollen Händen
auszugeben. „Für die Erfurter Belegschaft, die den Konzern über ein
Jahrzehnt lang auf Mindestlohn-Basis überhaupt erst groß und reich
gemacht hat, bleibt am Ende nur der finanzielle Absturz und drohende
Altersarmut“, hieß es in einer Mitteilung des Betriebsrats.</p>
<p>Mit scharfer Kritik an Zalando reagierte nach den gescheiterten
Sozialplan-Verhandlungen auch die Linke-Landtagsfraktion. Die vom
Konzern vorgelegten Vorschläge seien nicht annehmbar und eine
Unverschämtheit, erklärte Fraktionschef Christian Schaft. „Wer wie
Zalando eine Milliarde hatte, um die Plattform About You zu kaufen,
300 Millionen Euro für den Rückkauf von eigenen Aktien aufgebracht
hat oder teure Sponsoringdeals abschließt, dann aber sagt, es sei
kein Geld für die Beschäftigten da, ist einfach absolut respektlos.“</p>
<p>Der Sozialplan regelt den finanziellen Ausgleich für die
Beschäftigten wie Abfindungen oder Prämien. Beim Interessenausgleich,
der die organisatorischen Aspekte der geplanten Schließung wie
Schichtplanungen regelt, wurden laut einem Unternehmenssprecher
bereits gute Ergebnisse erzielt. Bei Zalando in Erfurt geht es
aktuell um rund 2.000 Arbeitsplätze.</p>
<h2>Zalando hält am Schließungsdatum fest</h2>
<p>Nach wochenlanger Funkstille hatten Management und Betriebsrat
Ende Mai die Gespräche über Interessenausgleich und Sozialplan
aufgenommen. Dem war ein Vergleich vorausgegangen, der vorsah, dass
zunächst außerhalb einer Einigungsstelle verhandelt wird. Da bis zum
20. Juni keine Einigung erzielt wurde, wird nun am kommenden Dienstag
die Einigungsstelle unter Vorsitz eines ehemaligen Arbeitsrichters
eingesetzt. Als Termin für die vorerst letzte Sitzung ist den Angaben
nach der 9. Juli geplant.</p>
<p>Der Dax <de0008469008>-Konzern will das Logistikzentrum, mit dem
er als Online-Modehändler groß geworden ist, im Herbst schließen.
„Unser Ziel bleibt es, das Verfahren zeitnah abzuschließen und das
geplante Schließungsdatum zum 30.09.2026 umzusetzen“, bekräftigte der
Unternehmenssprecher.</de0008469008></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/WcOdJNvOfBvizuLlZppepvw8uaZnEHyt-Cjd3UbmOqQ/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTMvemFsYW5kby1lcmZ1cnQtZmkxbTlxYW0tMjAyNi0wMS0xMy5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Wachsendes Problem mit kriminellen Kund:innen im Onlinehandel</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/wachsendes-problem-mit-kriminellen-kunden-im-onlinehandel/2026062249844</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/wachsendes-problem-mit-kriminellen-kunden-im-onlinehandel/2026062249844</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 22 Jun 2026 06:58:29 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/saBY2OpSOQGR9xGeuH6UmasTNDu8wRNBgPlmyeVCtxg/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjIvb25saW5laGFuZGVsLWpvbHVuajhtLTIwMjEtMTAtMDctbHFwbnJqeHctMjAyNi0wNi0yMi5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/W5nvmABqNvlmJiTGg3V76Jb5xemX5lJzE4C9lU-nXa0/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjIvb25saW5laGFuZGVsLWpvbHVuajhtLTIwMjEtMTAtMDctbHFwbnJqeHctMjAyNi0wNi0yMi5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/saBY2OpSOQGR9xGeuH6UmasTNDu8wRNBgPlmyeVCtxg/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjIvb25saW5laGFuZGVsLWpvbHVuajhtLTIwMjEtMTAtMDctbHFwbnJqeHctMjAyNi0wNi0yMi5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Credits:  Karolina Grabowska/Pexels" title="Credits:  Karolina Grabowska/Pexels"/>
  <figcaption><em>Credits:  Karolina Grabowska/Pexels</em></figcaption>
</figure>
<p>Der Onlinehandel weltweit leidet unter einer wachsenden Zahl betrügerischer Kund:innen.</p>
<p>Nach einer Analyse des US-Cybersicherheits-Dienstleisters LexisNexis Risk Solutions tragen
dazu sowohl die Konjunkturflaute als auch die organisierte
Kriminalität bei. Internationale Banden werben demnach gezielt
Menschen an, die beim Online-Shopping betrügen oder Kriminellen ihre
Identität zur Verfügung stellen.</p>
<p>Das Unternehmen betreibt ein &quot;Digital Identity Network&quot; zur
Überprüfung von Online-Identitäten und -Einkäufen, Grundlage der
Analyse waren demnach 116 Milliarden Transaktionen im vergangenen
Jahr.</p>
<h2>Organisierte Banden haben den Onlinehandel entdeckt</h2>
<p>Echte Kund:innen – im Gegensatz zu Täter:innen, die mit gestohlenen
beziehungsweise gefälschten Identitäten arbeiten oder anderweitig
betrügen – machten demnach 2025 weltweit 38,8 Prozent aller
Betrugsfälle aus, knapp zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. In
Europa liegt die Quote dieser sogenannten first party-Betrugsfälle
nun bei knapp 52 Prozent.</p>
<p>„Einerseits treibt die Krise manche Leute dazu, nach
Betrugsmöglichkeiten zu suchen“, sagt Jason Lane-Sellers,
Cyberbetrugsexperte bei dem Unternehmen. „Und es gibt Gruppen, die
von Kriminellen gezielt angesprochen werden, etwa Menschen mit
schlechter Bonität oder Student:innen. Die Täter:innen zahlen 50 Euro extra und
weisen die Leute ein.“</p>
<h2>Mancher ist unwissend beteiligt</h2>
<p>Das trifft auch den deutschen Online-Handel. Ein Sprecher des
E-Commerce-Verbands BEVH bestätigt die Einschätzung des britischen
Cyber-Experten: „Tatsächlich ist es so, dass Student:innen oder Rentner:innen
für die Betrugsmasche angeworben werden. Viele wissen gar nicht, dass
sie Teil eines Betrugs werden sollen, sondern bekommen einfach ein
Geldangebot, wenn sie ihre Daten zur Verfügung stellen.“</p>
<p>Betrug sei ein wachsendes und erhebliches Problem, sagt auch
Bernd Ohlmann, Sprecher des Handelsverbands Bayern (HBE). „Der
Onlinehandel boomt und legt auch dieses Jahr weiter zu. Da gibt es
einige, die sich vom Kuchen ein Stück abschneiden wollen, und nicht
nur auf legale Weise.“</p>
<p>Eine gängige Masche: Auf Rechnung oder Kredit gelieferte Ware
wird nicht bezahlt, beziehungsweise als nicht bestellt reklamiert.
„Leute, die die neuesten Sportschuhe bestellen und anschließend
behaupten, die Ware sei nie eingetroffen, oder sie hätten nie
bestellt“, sagt Lane-Sellers.</p>
<h2>Günstige Kreditangebote Anreiz für Kriminelle</h2>
<p>Das trifft auch die Finanzbranche, die mit günstigen
Kreditangeboten Kunden wirbt: „Es ist heute möglich, teure
Mobiltelefone mit einem Zwei-Jahres-Kreditvertrag ohne Anzahlung zu
bestellen“, sagt der Fachmann. „Viele dieser Attacken treffen
Finanzdienstleistende. Die größten Auswirkungen sehen wir bei
Dienstleistungen wie &#39;Buy now pay later&#39; und Ein- oder
Zwei-Jahres-Kreditverträgen.“</p>
<p>Zudem kommt es nach Lane-Sellers Worten häufig vor, dass
unehrliche Käufer für angeblich nicht gelieferte Ware Rückzahlung
ihres Geldes fordern. „Solange ein Unternehmen nicht nachweisen kann,
dass ein Kunde vorsätzlich betrogen hat, ist es sehr schwierig,
betrügerische Rückerstattungsansprüche anzufechten.“</p>
<p>Die Beweislast liegt beim Händler:innen, wie auch HBE-Sprecher Ohlmann
sagt. Im Online-Betrug erschwindelte – oder auch in einem stationären
Laden gestohlene – Ware landet dann häufig wieder im Netz. „Geklaute
Ware wird massenhaft online verscherbelt“, sagt Ohlmann.</p>
<p>Die Zunahme von Betrugsfällen durch echte Kund:innen bedeutet
allerdings nicht, dass Identitätsdiebstahl oder die kriminelle
Übernahme von Online-Accounts auf dem Rückzug wären. In dieser
Hinsicht verlegen sich die Banden laut LexisNexis Risk Solutions
mittlerweile wieder häufiger auf Attacken gegen Desktop-Computer.</p>
<p>Unternehmen könnten in Apps für Mobilgeräte mehr Signale und
Daten auslesen, was potenziell bessere Sicherheitsprofile zur
Betrugsdetektion ermögliche, sagt Lane-Sellers. „Während Kund:innen
möglicherweise glauben, dass traditionelle Desktop-Rechner für
höherwertige Transaktionen sicherer sind als ihre mobilen
Geräte.“</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/yl5R3PhcRBTjcdj4qwHGXZPYOgiHPR8hvMg7eTOVCTc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS1vdTYxbWJvdTYxbWJvdTYxLWJpNnIzYWt2LTIwMjYtMDYtMTgucG5n" srcset="https://r.fashionunited.com/AnHElxQbcCm8eJHOS4puXA58coiKVEVlGMb0gaRZBnE/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS1vdTYxbWJvdTYxbWJvdTYxLWJpNnIzYWt2LTIwMjYtMDYtMTgucG5n 720w, https://r.fashionunited.com/yl5R3PhcRBTjcdj4qwHGXZPYOgiHPR8hvMg7eTOVCTc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS1vdTYxbWJvdTYxbWJvdTYxLWJpNnIzYWt2LTIwMjYtMDYtMTgucG5n 1080w" sizes="100vw" alt="Straat van Hormuz mag weer open." title="Straat van Hormuz mag weer open."/>
  <figcaption>Die Straße von Hormus ist wieder geöffnet. <em>Bild: Erstellt mit Google Gemini</em></figcaption>
</figure>
<p>Nach 109 Tagen ist das Ende des Krieges zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran endlich in Sicht. In der Nacht vom 17. auf den 18. Juni wurde in der Schweiz ein vorläufiges Friedensabkommen unterzeichnet. Die Straße von Hormus ist wieder geöffnet. Dennoch warnt die niederländische Bank ABN Amro in einer neuen Sektorprognose, dass die Krise damit nicht vorbei ist. Mögliche ‘Zweitrundeneffekte’ könnten den Einzelhandel noch teuer zu stehen kommen.</p>
<h2>Sektorprognose</h2>
<p>ABN Amro hat die Wachstumsprognose für den Einzelhandel für 2026 auf 0,5 Prozent nach unten korrigiert. Für das kommende Jahr wird ein Wachstum von einem Prozent erwartet. Grund dafür sind die nachwirkenden Folgen des geopolitischen Konflikts. Solange die Inflation weiter steigt, wird die Kaufkraft der Haushalte in der zweiten Jahreshälfte weiter sinken, so die Prognose der Bank.</p>
<p>Obwohl die Verbraucher:innen dank Ersparnissen und einem angespannten Arbeitsmarkt weiterhin Geld ausgeben werden, ist das Vertrauen stark gesunken. Aufgrund der Inflation und der weltweiten Unruhen fiel es von minus 23 im Januar auf minus 46 im Mai. Nicht lebensnotwendige Ausgaben, wie für ein Paar neue Schuhe oder Kleidung, werden als Erstes gestrichen.</p>
<p>Gleichzeitig steigen die Kosten am hinteren Ende der Lieferkette. Bekleidungs- und Schuhgeschäfte sind personalintensive Branchen. Sie geben 18,0 beziehungsweise 18,2 Prozent ihres Umsatzes für Personal aus und reagieren daher empfindlich auf Lohnerhöhungen. Die Branche ist ebenso anfällig für Lieferprobleme. Die Niederlande importieren 47 Prozent der auf dem Markt erhältlichen Kleidung aus acht asiatischen Ländern. China und Vietnam führen dabei die Liste für Kleidung beziehungsweise Schuhe an. In diesen Ländern haben die Lieferant:innen mit Stromknappheit und hohen Energiepreisen zu kämpfen.</p>
<p>Schließlich verteuern die schnell steigenden Zinsen die Lagerhaltung. Dies ist ein Problem für den Großhandel und bestimmte Segmente des Einzelhandels. Die Aufrechterhaltung von Lagerbeständen erfordert zusätzliche Liquidität. Dies führt besonders in einer Zeit unsicherer Lieferzeiten zu Spannungen. Bekleidungsunternehmen wollen genügend Produkte vorrätig haben, um Lieferrisiken abzufedern, zahlen dafür aber einen hohen Preis.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/MxrD58QEWKY2Tb6hTExfDPjgnZg1sTE4K0ZrgJMDoFQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZmFzaGlvbnVuaXRlZC1yZXRhaWwta3dldHNiYWFyaGVpZC1pYjJtdzkwMi0yMDI2LTA2LTE4LnBuZw" srcset="https://r.fashionunited.com/sfCCUzt5e_WUGuzdmO3EB-vXky0v_fED1AC3yXg5yAE/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZmFzaGlvbnVuaXRlZC1yZXRhaWwta3dldHNiYWFyaGVpZC1pYjJtdzkwMi0yMDI2LTA2LTE4LnBuZw 720w, https://r.fashionunited.com/MxrD58QEWKY2Tb6hTExfDPjgnZg1sTE4K0ZrgJMDoFQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZmFzaGlvbnVuaXRlZC1yZXRhaWwta3dldHNiYWFyaGVpZC1pYjJtdzkwMi0yMDI2LTA2LTE4LnBuZw 1080w" sizes="100vw" alt="De retail ondervindt hevige gevolgen van het conflict in het Midden-Oosten." title="De retail ondervindt hevige gevolgen van het conflict in het Midden-Oosten."/>
  <figcaption>Der Einzelhandel leidet stark unter den Folgen des Konflikts im Nahen Osten. <em>Bild: Erstellt mit Claude, Quelle: Sektorprognose 2026 ABN Amro</em></figcaption>
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<h2>Krise in der Lieferkette</h2>
<p>Am vergangenen Mittwoch teilte der Branchenverband Modint erste negative Erfahrungen von Mitgliedern infolge des Krieges mit. Die negativen Signale decken sich mit dem Tenor des Sektorberichts.</p>
<p>Sprecherin Miriam Geelhoed fasste die Probleme für FashionUnited zusammen: „Die Transportkosten sind stark gestiegen. Treibstoffzuschläge und Seefrachtraten steigen aufgrund von Umleitungen der Frachtschiffe und der Unsicherheit auf den Handelsrouten rapide an. Die Rohstoffpreise sind volatil. Das gilt insbesondere für Materialien, die aus Erdöl gewonnen werden, wie Polyurethan, Nitril und Polyester. Zudem fallen oft zusätzliche Gebühren an, und diese Materialien sind derzeit nur schwer verfügbar. Der Konflikt setzt die logistische Planung unter Druck. Besonders Unternehmen, die ihre Waren aus Asien beziehen, mit großen Mengen arbeiten oder von einer straffen Saisonplanung abhängig sind, sind davon stark betroffen.“</p>
<p>Die kommenden Wochen werden zeigen, wie schnell sich die Branche erholt. Es wird sich zeigen, ob sie wieder ‘wie gewohnt’ weitermachen kann. Außerdem wird deutlich werden, wie stark die Zweitrundeneffekte des Konflikts die Margen der Unternehmer:innen belasten werden.</p>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/BitlpL3-IjIKkiXN7jSBD_Q4EM6i9qozv0rp4vcSxxw/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS1vdTYxbWJvdTYxbWJvdTYxLWJpNnIzYWt2LTIwMjYtMDYtMTgucG5n" medium="image"></media:content></item><item><title>Pitti Uomo, Lieferketterisiken und Unternehmensdramen – was die Woche bewegte</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/pitti-uomo-lieferketterisiken-und-unternehmensdramen-was-die-woche-bewegte/2026062049839</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/pitti-uomo-lieferketterisiken-und-unternehmensdramen-was-die-woche-bewegte/2026062049839</guid><author>news@fashionunited.com (FashionUnited)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Sat, 20 Jun 2026 07:00:00 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/D1AFFz1XTDyL-rehg45rm_ViFXoJPzkZI6D_uCZ5FDI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTkvcGl0dGktaW1tYWdpbmUtdW9tby0xMTAtdGhlLWltYWdlcy1vZi10cmFkZXNob3ctMDItc2dycmF6b2otMjAyNi0wNi0xOS5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/pY7IqDBFheJbNbZwOse7oOnP0ONftEgZQpUcLps7Rtc/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTkvcGl0dGktaW1tYWdpbmUtdW9tby0xMTAtdGhlLWltYWdlcy1vZi10cmFkZXNob3ctMDItc2dycmF6b2otMjAyNi0wNi0xOS5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/D1AFFz1XTDyL-rehg45rm_ViFXoJPzkZI6D_uCZ5FDI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTkvcGl0dGktaW1tYWdpbmUtdW9tby0xMTAtdGhlLWltYWdlcy1vZi10cmFkZXNob3ctMDItc2dycmF6b2otMjAyNi0wNi0xOS5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Pitti Uomo 110" title="Pitti Uomo 110"/>
  <figcaption>Pitti Uomo 110 <em>Credits: AKAstudio-collective</em></figcaption>
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<p>Diese Woche stand ganz im Zeichen der Pitti Uomo 110 in Florenz, wo über 730 Marken ihre Frühjahr/Sommer-2027-Kollektionen präsentierten. Parallel sorgte das Münchner Modehaus Ludwig Beck mit dem angekündigten Börsenrückzug nach der Übernahme durch Alfons Doblinger für Aufsehen. Im Handel eskalierte der Tarifstreit weiter: Verdi rief erneut bundesweit zu Warnstreiks auf, während Sparzwang und Rabattflut den Druck auf die Branche erhöhten. Das französische Label Coperni wurde unter Zwangsverwaltung gestellt, und die Frasers Group weitete ihre Übernahmeaktivitäten auf Australien aus.</p>
<h2>Business</h2>
<p>Der Tarifkonflikt im deutschen Handel spitzt sich zu. Die Gewerkschaft Verdi rief in dieser Woche <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/erneut-warnstreiks-im-handel/2026061967292">erneut zu Warnstreiks</a> auf – bundesweit im Einzel- sowie im Groß- und Außenhandel. Bereits in Stuttgart hatten Beschäftigte zuvor mit einem <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/protest-in-stuttgart-verdi-fordert-mehr-lohn-im-handel/2026061567179">Protest</a> für sieben Prozent mehr Lohn demonstriert; die Arbeitgeber bieten bislang gestaffelte Erhöhungen von zwei und 1,5 Prozent über zwei Jahre an.</p>
<p>Der Streikdruck trifft eine Branche, die ohnehin unter Konsumzurückhaltung leidet. Laut aktuellen Daten wird <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/bei-kleidung-und-gastronomie-wird-am-meisten-gespart/2026061967273">bei Kleidung und Gastronomie am meisten gespart</a>, was Händler zu einer ausgeprägten <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/rabattflut-im-handel-die-auswirkungen-des-sparzwangs-auf-die-branche/2026061967274">Rabattflut</a> veranlasst, deren Folgen für Margen und Markenwahrnehmung zunehmend diskutiert werden.</p>
<p>Gleich zwei Unternehmensdramen dominierten die Branchennachrichten. Das Pariser Label <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/coperni-unter-zwangsverwaltung-gestellt/2026061867249">Coperni</a> wurde vom Pariser Handelsgericht unter Zwangsverwaltung gestellt; Hintergrund sind nicht beglichene Zahlungen des Mehrheitsgesellschafters Tomorrow Ltd., der im März von der italienischen Gesellschaft Progetto 11 übernommen worden war. Bei Ludwig Beck folgte nach der Übernahme durch Immobilienunternehmer <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/alfons-doblinger-ubernimmt-mehrheit-an-ludwig-beck/2026060166971">Alfons Doblinger</a> die nächste Konsequenz: Das Modehaus plant den <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/nach-ubernahme-ludwig-beck-vor-ruckzug-von-der-borse/2026061867259">Rückzug</a> aus dem Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse und hat eine entsprechende Delisting-Vereinbarung mit der Bayerischen Gewerbebau AG geschlossen.</p>
<p>Die britische <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/nach-offerte-fur-hugo-boss-frasers-group-startet-ubernahmeangebot-fur-accent-group/2026061567203">Frasers Group</a> intensiviert derweil ihre Expansionsstrategie: Nach dem Übernahmeangebot für Hugo Boss startete das Unternehmen um Mike Ashley ein Barangebot für die australische Accent Group, die als wichtige Retail- und Distributionsplattform im asiatisch-pazifischen Raum gilt. Das Angebot zu 0,65 australischen Dollar je Aktie läuft vom 30. Juni bis zum 30. Juli.</p>
<p>Zwei Themen beschäftigen die Branche auch mit Blick auf Lieferketten. Gespräche zwischen den USA und dem Iran verzögern sich, und die <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/gesprache-zwischen-usa-und-iran-verzogert-modebranche-beobachtet-schifffahrt-in-der-strasse-von-hormus/2026061967289">Modebranche beobachtet die Schifffahrt in der Straße von Hormus</a> aufmerksam. Gleichzeitig rückt <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/hitzestress-das-reale-lieferkettenrisiko-das-die-modebranche-nicht-langer-ignorieren-kann/2026061967287">Hitzestress als reales Lieferkettenrisiko</a> in den Fokus – ein Faktor, den die Modebranche bislang zu wenig in ihrer Risikobewertung berücksichtigt hat.</p>
<p>Der Streetwear- und Urban-Fashion-Händler <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/nach-insolvenzverfahren-defshop-sieht-positive-geschaftsentwicklung/2026061667213">Defshop</a> meldet nach dem abgeschlossenen Insolvenzverfahren eine positive Geschäftsentwicklung. Die <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/neues-joint-venture-mit-pth-s-oliver-group-treibt-retail-expansion-voran/2026061667219">s.Oliver Group</a> treibt ihre Retail-Expansion mit einem neuen Joint Venture mit PTH voran. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/tennis-point-und-itf-verlangert-partnerschaft/2026061567202">Tennis Point</a> verlängert seine Partnerschaft mit dem Internationalen Tennisverband ITF. Im E-Commerce warnen Experten vor einer wachsenden Welle von <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/online-falle-wie-fake-shops-tausende-kunden-abzocken/2026061967271">Fake-Shops</a>, die tausende Kunden schädigen. Ein Reportage-Beitrag beleuchtet, wie drei britische Marken den wachsenden <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/vom-feld-in-den-kleiderschrank-wie-drei-marken-grossbritanniens-farm-to-fashion-trend-anfuhren/2026061667201">Farm-to-Fashion-Trend</a> anführen – von der Baumwollproduktion auf dem Feld direkt in den Kleiderschrank. Auch das <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/anti-fast-fashion-gesetz-ist-europa-endlich-bereit-seine-interessen-zu-verteidigen/2026061867251">Anti-Fast-Fashion-Gesetz</a> rückte erneut in die Diskussion: Ein Kommentar fragt, ob Europa endlich bereit ist, seine regulatorischen Interessen gegenüber Anbietern wie Shein durchzusetzen.</p>
<h2>Mode</h2>
<p>Die Pitti Uomo 110 in Florenz prägte die modischen Impulse der Woche. Auf der Messe stellte <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/seidensticker-stellt-premium-hemdenkollektion-1919-vor/2026061767246">Seidensticker</a> seine neue Premium-Hemdenkollektion unter dem Namen „1919&quot; vor – eine Referenz an das Gründungsjahr der Marke. Abseits der Messestände lieferte der <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/menswear-im-hitzetest-der-streetstyle-der-pitti-uomo/2026061867268">Streetstyle der Pitti Uomo</a> ein Bild der aktuellen Menswear im Praxistest bei sommerlichen Temperaturen.</p>
<p>Eine besondere Perspektive auf Männlichkeit brachte <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/zwischen-anzug-und-schurze-simone-rocha-hinterfragt-klassische-mannlichkeit/2026061967270">Simone Rocha</a> mit ihrer Kollektion ein: Zwischen Anzug und Schürze hinterfragte die Designerin klassische Vorstellungen von Männlichkeit und schuf damit einen der meistdiskutierten Aufsätze der Woche.</p>
<h2>Personalien</h2>
<p>Simone Heift, zuletzt Chief Merchandising Officer der KaDeWe Group, wechselt zu <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/ehemalige-kadewe-einkaufschefin-simone-heift-wechselt-zu-peek-cloppenburg/2026061867265">Peek &amp; Cloppenburg</a>. Ab dem 1. September verantwortet sie als Geschäftsführerin für Einkauf und Merchandising die entsprechenden Bereiche beider P&amp;C-Gesellschaften in Düsseldorf und Wien und wird zugleich Mitglied des Verwaltungsrats der JC New Retail AG. Beim selben Unternehmen scheidet <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/p-c-dusseldorf-ohne-brand-director-tewe-maas/2026061967286">Tewe Maas</a> als Brand Director aus – eine Stelle, die nach 17 Jahren intern neu besetzt werden muss.</p>
<p><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/primark-ernennt-neuen-director-of-womenswear-design/2026061767242">Primark</a> hat Keiron Birch zum Director of Womenswear Design ernannt; er bringt Erfahrung von Calvin Klein und Tommy Hilfiger mit. Bei Nike tritt <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/nike-john-rogers-jr-wechselt-vom-vorstandsmitglied-zum-strategischen-berater/2026061967278">John Rogers Jr.</a> vom Aufsichtsratsgremium zurück und übernimmt künftig eine Rolle als strategischer Berater. Im Zuge der Übernahme durch Alfons Doblinger trat <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/ludwig-beck-aufsichtsratschef-bruno-salzer-tritt-zuruck/2026061567196">Bruno Salzer</a> mit sofortiger Wirkung als Aufsichtsratsvorsitzender von Ludwig Beck zurück; sein Mandat als Aufsichtsratsmitglied endet zum 30. September.</p>
<h2>Einzelhandel</h2>
<p>Die <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/otto-group-setzt-auf-ki-von-google-von-produktentwicklung-bis-kund-innenservice/2026061967280">Otto Group</a> setzt künftig auf Künstliche Intelligenz von Google – von der Produktentwicklung bis hin zum Kundinnen- und Kundenservice. Die Zusammenarbeit soll die Digitalisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette beschleunigen. Konzerntochter <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/bonprix-baut-plattformgeschaft-ausserhalb-der-otto-group-mit-about-you-aus/2026061767231">Bonprix</a> baut gleichzeitig ihr Plattformgeschäft außerhalb der Otto Group aus und weitet die Kooperation mit About You aus.</p>
<p>Mehrere Händler verkündeten Expansionsschritte. Das <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/modehaus-wohrl-eroffnet-im-herbst-erste-filiale-in-chemnitz/2026061967275">Modehaus Wöhrl</a> eröffnet im Herbst seine erste Filiale in Chemnitz. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/walbusch-expandiert-nach-wildau/2026061867266">Walbusch</a> expandiert nach Wildau bei Berlin. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/neu-im-berliner-kadewe-fabletics-feiert-eroffnung-seines-grossten-stores-in-europa/2026061567186">Fabletics</a> feiert im Berliner KaDeWe die Eröffnung seines bislang größten Stores in Europa mit rund 160 Quadratmetern Verkaufsfläche auf der vierten Etage. Die schwedischen Labels <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/duo-store-filippa-k-eroffnet-neuen-laden-mit-der-marke-oscar-jacobson/2026061567189">Filippa K und Oscar Jacobson</a> eröffnen gemeinsam einen Duo-Store. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/sport-2000-bringt-neues-store-format-nach-munster/2026061667208">Sport 2000</a> bringt ein neues Store-Format nach Münster, und <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/die-expansion-von-eyes-more-warum-der-metropolitan-store-in-koln-eine-blaupause-ist/2026061667210">Eyes + More</a> erklärt, warum sein Metropolitan Store in Köln als Blaupause für die weitere Expansion gilt. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/braun-hamburg-lanciert-neuen-onlineshop/2026061667214">Braun Hamburg</a> lancierte zudem einen neu gestalteten Onlineshop.</p>
<h2>Messen</h2>
<p>Die <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/messen/pitti-uomo-110-laute-basse-leise-kollektionen/2026061967296">Pitti Uomo 110</a> in Florenz zog mit über 730 Marken ins 110. Kapitel der wichtigsten Menswear-Messe. Der Tenor des Auftakts: laute Bässe, leise Kollektionen – eine Branche, die sich sicherere Wege sucht, während das Thema Pool als saisonales Leitmotiv den Ton angab. Den Startschuss gab ein <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/messen/zwischen-pool-und-problemen-pitti-uomo-startet-energetisch-in-ss27/2026061767223">energetischer Messeauftakt</a>, der trotz eines Umsatzrückgangs der italienischen Menswear von 2,2 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro im Jahr 2025 eine zuversichtliche Stimmung zeigte. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/mustang-auf-der-pitti-uomo-bereit-fur-die-nachste-wachstumsphase/2026061767233">Mustang</a> nutzte den zweiten Pitti-Auftritt, um erste Messekontakte in konkrete Partnerschaften zu überführen und die internationale Expansion der Denim-Marke voranzutreiben.</p>
<p><em>Dieser Beitrag wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz verfasst.</em></p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/Hm2y36KFDfvXdPQfN4dz3BDf6bT5bDmDz8GjXQyjV74/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDQvMDEvY2VudHJvLWRlLXJlZ2VuZXJhY2lvLW4taW5kdXN0cmlhbC1kZS1yZWp1LWVuLWNoZW1lbG90LXc2M3gyYmQzLTIwMjYtMDQtMDEuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/S_grcnyzALtm6K5ZMSAX_nD2uh7wzGKK0AR_ix70Prk/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDQvMDEvY2VudHJvLWRlLXJlZ2VuZXJhY2lvLW4taW5kdXN0cmlhbC1kZS1yZWp1LWVuLWNoZW1lbG90LXc2M3gyYmQzLTIwMjYtMDQtMDEuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/Hm2y36KFDfvXdPQfN4dz3BDf6bT5bDmDz8GjXQyjV74/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDQvMDEvY2VudHJvLWRlLXJlZ2VuZXJhY2lvLW4taW5kdXN0cmlhbC1kZS1yZWp1LWVuLWNoZW1lbG90LXc2M3gyYmQzLTIwMjYtMDQtMDEuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="De geplande recyclingfaciliteit van Reju." title="De geplande recyclingfaciliteit van Reju."/>
  <figcaption>Die geplante Recyclinganlage von Reju. <em>Bild: Reju</em></figcaption>
</figure>
<p>Reju ist der neueste Partner von Recycling Europe. Das auf Textil-zu-Textil-Recycling spezialisierte Unternehmen ist nun Teil der Sparte ‚Recycling Europe Textiles‘. Dieser Schritt unterstreicht das Engagement, die Kreislaufwirtschaft für Textilien zu fördern und Märkte für recycelte Materialien zu unterstützen.</p>
<p>In einer Erklärung sagt Patrik Frisk, Geschäftsführer von Reju: „Der Aufbau solcher Partnerschaften ist wichtig. Wir haben die Möglichkeit, ein wirklich zirkuläres Ökosystem für das Textilrecycling zu schaffen und die Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu fördern.“</p>
<p>Julia Ettinger, Generalsekretärin von Recycling Europe, fügt hinzu, dass die Partnerschaft zeige, „wie die Zusammenarbeit in der Branche die Zirkularität von Textilien in dem von Europa geforderten Tempo steigern kann. Dies eröffnet sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Chancen.“</p>
<p>Mit einem Fokus auf Textilregeneration spezialisiert sich Reju auf Lösungen für Polyestertextilien und Post-Consumer-PET-Abfälle. Das Unternehmen betreibt derzeit einen Pilot-Regenerations-Hub in Frankfurt, Deutschland. Es gibt Pläne für eine Expansion mit zukünftigen Industriestandorten in Chemelot, Niederlande; New York, Vereinigte Staaten; und Lacq, Frankreich.</p>
<p>Mit dem Beitritt zu Recycling Europe Textiles trägt Reju zur gemeinsamen Mission bei, mechanische und chemische Recyclingtechnologien für Post-Consumer-Textilien auszubauen. Ziel ist es, Materialien wieder in den Rohstoffkreislauf zurückzuführen und Emissionen zu reduzieren.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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<p>FashionUnited nutzt Künstliche Intelligenz, um die Übersetzung von Artikeln zu beschleunigen und das Endergebnis zu verbessern. Sie helfen uns, die internationale Berichterstattung von FashionUnited einer deutschsprachigen Leserschaft schnell und umfassend zugänglich zu machen. Artikel, die mithilfe von KI-basierten Tools übersetzt wurden, werden von unseren Redakteur:innen Korrektur gelesen und sorgfältig bearbeitet, bevor sie veröffentlicht werden. Bei Fragen oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte per E-Mail an info@fashionunited.com</p>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/z77GA8UUNNcKvSQL6mbiUI7VhrayHvZDTfRh0WvHiLI/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDQvMDEvY2VudHJvLWRlLXJlZ2VuZXJhY2lvLW4taW5kdXN0cmlhbC1kZS1yZWp1LWVuLWNoZW1lbG90LXc2M3gyYmQzLTIwMjYtMDQtMDEuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Erneut Warnstreiks im Handel</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/erneut-warnstreiks-im-handel/2026061949834</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/erneut-warnstreiks-im-handel/2026061949834</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 19 Jun 2026 12:41:24 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
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  <figcaption>Einkaufsstraße in Deutschland <em>Credits: FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Tausende Beschäftigte im Handel haben in der laufenden Tarifrunde erneut ihre Arbeit niedergelegt. Im Mittelpunkt der bundesweiten Warnstreiks, zu denen die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hatte, stand diesmal die Möbelhauskette Ikea. 31 Einrichtungshäuser seien „in unterschiedlicher Stärke im Arbeitskampf“, teilte Verdi
mit.</p>
<p>Insgesamt beteiligten sich der Gewerkschaft zufolge mehr als 8.000
Handelsbeschäftigte an den Warnstreiks. Nach Angaben einer Sprecherin
habe es spürbare Einschränkungen bei den Betriebsabläufen gegeben,
unter anderem Auswirkungen im Kassenbereich. In einzelnen Filialen
hätten zudem Termine im Küchenstudio abgesagt werden müssen.</p>
<p>Ikea teilte auf Nachfrage mit: „Wir beobachten aktuell nur geringe
Auswirkungen durch Streiks in unseren Einrichtungshäusern.“ Alle 54
Filialen seien geöffnet. Der Tarifgeschäftsführer des Handelsverbands
Deutschland, Steven Haarke, sagte: „Die Geschäfte laufen wie gewohnt
weiter. Verdi muss verstehen, dass die Streiks nicht zum Ziel
führen.“ Konfrontation sei die falsche Taktik.</p>
<h2>Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn</h2>
<p>Die Verhandlungen für den Einzelhandel sowie den Groß- und
Außenhandel starteten im April in den ersten Landesbezirken. Mitte
Mai und Anfang Juni hatte Verdi bereits zu bundesweiten Warnstreiks
aufgerufen.</p>
<p>Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn, mindestens 225 Euro, bei
einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Arbeitgeber haben zuletzt in
mehreren Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen und Hamburg im
Einzelhandel ab November eine Erhöhung um zwei Prozent angeboten und
ab August 2027 eine weitere um 1,5 Prozent - bei einer zweijährigen
Laufzeit. Verdi lehnte dies ab.</p>
<p>Im Handel arbeiten laut Gewerkschaft hierzulande rund 5,2 Millionen
Menschen, davon 3,4 Millionen im Einzelhandel. Die vorherigen
Tarifverhandlungen zogen sich über mehr als ein Jahr hin. Am Ende
stand für die Beschäftigten im Einzelhandel ein Einkommensplus von
insgesamt etwa 14 Prozent für die Jahre 2023 bis 2025.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/szuSbW29sCxd7s7rIP6n_viXTp9DQxnu8LK_0Ya7XQc/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDEvMzEvaW1hZ2UtMjAyNDAxMzAtMDkzOTI3LTYwOC0zeXBnOWhydy0yMDI0LTAxLTMwLXVueXpzNmt5LTIwMjQtMDEtMzEuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>NGO-Recherche rückt On-Lieferkette in den Fokus</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/ngo-recherche-ruckt-on-lieferkette-in-den-fokus/2026061949833</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/ngo-recherche-ruckt-on-lieferkette-in-den-fokus/2026061949833</guid><author>news@fashionunited.com (Regina Henkel)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 19 Jun 2026 12:23:21 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
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  <figcaption>On Running Kollektion. <em>Credits: On Running</em></figcaption>
</figure>
<p>Der Schweizer Laufschuhhersteller On steht im Fokus einer aktuellen Recherche der NGO Public Eye. Thema sind Arbeitsbedingungen und ein Gewerkschaftskonflikt in einer Schuhfabrik im indonesischen Cirebon, die über mehrstufige Zulieferstrukturen auch für On produziert.</p>
<p>Dabei geht es vor allem um den Betrieb Yihong, ein Sublieferant des On-Hauptlieferanten Long Rich. Dort kam es 2025 im Zusammenhang mit der Gründung einer Gewerkschaft zu einem Arbeitskonflikt, in dessen Verlauf 112 Beschäftigte entlassen wurden.
On und weitere beteiligte Marken reagierten mit der Prüfung der Vorwürfe, der zeitweisen Aussetzung von Aufträgen sowie der Teilnahme an Vermittlungsgesprächen vor Ort. Die Aufarbeitung erfolgte im Rahmen einer NGO-gestützten Multi-Stakeholder-Vermittlung unter Federführung der Clean Clothes Campaign (CCC), gemeinsam mit lokalen Gewerkschaften und den beteiligten Marken.</p>
<p>Im Ergebnis wurden 64 der entlassenen Beschäftigten wieder eingestellt. Zudem kam es zu einer Einigung zwischen Gewerkschaft und Unternehmensseite, die neben der Rückkehr an die Arbeitsplätze auch ausstehende Lohnzahlungen regelte.</p>
<p>Der Report zitiert auch eine Stellungnahme von On. On verweist darauf, den Fall untersucht und im Rahmen des Lieferkettenmanagements Maßnahmen ergriffen zu haben, darunter einen temporären Bestellstopp beim betroffenen Zulieferer. Zudem habe der Fall zur Weiterentwicklung interner Prüf- und Beschwerdesysteme geführt, insbesondere mit Blick auf mehrstufige Lieferketten.</p>
<p>Die beteiligten NGOs verweisen zugleich auf strukturelle Herausforderungen bei der Durchsetzung von Arbeitsstandards, insbesondere bei Sublieferanten, die nicht direkt in vertragliche Markenstrukturen eingebunden sind. Kritik kommt auch angesichts der Lohnhöhe. Zwar zahle das Unternehmen den gesetzlichen Mindestlohn der Region von umgerechnet rund 130 Schweizer Franken (rund 139 Euro) pro Monat, dieser sei laut Public Eye und CCC aber nicht ausreichend zur Deckung grundlegender Lebenshaltungskosten.</p>
<p>Der Fall dokumentiert einerseits Arbeitsrechtskonflikte in globalen Lieferketten, andererseits aber auch, wie Steuerungsmechanismen gemeinsam aktiv genutzt werden können, um Arbeitsverhältnisse zu verbessern.</p>
<p><em>Anm. d. Red.: FashionUnited hat On Running um Stellungnahme gebeten. </em></p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/WE7Z3vl98Gu0kH6Y_3FdKUjBQsJOy0VHUS7zZoO3rzs/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTkvYS1hcC1hbmQtbGVvbmFyZG8tbWFyaWEtZGVsLXZlY2NoaW8tZ2V0dHktdnZxYTE2anAtMjAyNS0wNi0xNi0yeDg0aWpmOS0yMDI2LTA2LTE5LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/6PEHB7cYq4joEcoMyQTinA-z4bOW0DWiZneiE0aiYmA/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTkvYS1hcC1hbmQtbGVvbmFyZG8tbWFyaWEtZGVsLXZlY2NoaW8tZ2V0dHktdnZxYTE2anAtMjAyNS0wNi0xNi0yeDg0aWpmOS0yMDI2LTA2LTE5LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/WE7Z3vl98Gu0kH6Y_3FdKUjBQsJOy0VHUS7zZoO3rzs/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTkvYS1hcC1hbmQtbGVvbmFyZG8tbWFyaWEtZGVsLXZlY2NoaW8tZ2V0dHktdnZxYTE2anAtMjAyNS0wNi0xNi0yeDg0aWpmOS0yMDI2LTA2LTE5LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Leonardo Maria Del Vecchio (right) with A$AP Rocky." title="Leonardo Maria Del Vecchio (right) with A$AP Rocky."/>
  <figcaption>Leonardo Maria Del Vecchio (rechts) mit A$AP Rocky. <em>Bildrechte: Ray-Ban</em></figcaption>
</figure>
<p>Leonardo Maria Del Vecchio, ein Erbe des Ray-Ban-Mutterkonzerns EssilorLuxottica, strebt Berichten zufolge einen größeren Einfluss auf die Holdinggesellschaft des Brillenkonzerns an. Dieser Schritt erfolgt, während die zukünftige Eigentümerstruktur des Imperiums in Frage gestellt wird.</p>
<p>Laut Reuters prüft der 31-jährige Manager eine Finanzierung im Wert von rund zehn Milliarden Euro. Del Vecchio, der als Chief Strategy Officer bei EssilorLuxottica und als Vorsitzender von Ray-Ban tätig ist, möchte damit die Anteile von zwei Geschwistern an Delfin erwerben. Delfin ist die in Luxemburg ansässige Holdinggesellschaft, die 32,4 Prozent an EssilorLuxottica hält.</p>
<p>Bei einem Abschluss würde die Transaktion den Anteil von Del Vecchio an Delfin von 12,5 Prozent auf 37,5 Prozent erhöhen. Damit würde er zum größten Anteilseigner des Unternehmens.</p>
<p>Der Schritt folgt auf den Tod des EssilorLuxottica-Gründers Leonardo Del Vecchio im Jahr 2022. Damals wurde das Eigentum an der Familienholding zu gleichen Teilen unter acht Erb:innen aufgeteilt. Seitdem haben unterschiedliche Ansichten unter den Anteilseigner:innen die Entscheidungsfindung innerhalb der Gruppe Berichten zufolge erschwert.</p>
<p>Obwohl Del Vecchio einen deutlich größeren Anteil erhalten könnte, würde er nicht die volle Kontrolle über Delfin erlangen. Wichtige strategische Entscheidungen erfordern nach den vom Gründer festgelegten Governance-Regeln qualifizierte Mehrheiten der Aktionär:innen.</p>
<p>Die Nachricht folgt auf die Meldung von EssilorLuxottica über einen schwächeren Gewinn im Geschäftsjahr 2025, trotz eines Anstiegs der weltweiten Umsätze. Im Berichtsjahr sank der Nettogewinn des Konzerns um 1,9 Prozent auf 2,32 Milliarden Euro, während der Betriebsgewinn im Jahresvergleich um zwei Prozent zurückging.</p>
<p>Der Jahresumsatz stieg in diesem Zeitraum um 7,5 Prozent auf 28,49 Milliarden Euro, wobei in Nordamerika, EMEA und im asiatisch-pazifischen Raum ein zweistelliges Wachstum verzeichnet wurde.</p>
<p>Die Gruppe initiiert derzeit eine Medtech-Strategie, die eine Abkehr von traditionellen Brillen hin zu einem ganzheitlichen Gesundheitsökosystem vorsieht. Angetrieben wird diese Entwicklung durch die vertikale Integration von medizinischer Forschung und fortschrittlichen Geräten. Ziel ist es, therapeutische Behandlungen und vernetzte Wearables zu schaffen.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/yCvd2ptIM0toRNr0sYjTBVZyAklvZpoEDvBAU1z7pbA/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTkvYS1hcC1hbmQtbGVvbmFyZG8tbWFyaWEtZGVsLXZlY2NoaW8tZ2V0dHktdnZxYTE2anAtMjAyNS0wNi0xNi0yeDg0aWpmOS0yMDI2LTA2LTE5LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Gespräche zwischen USA und Iran verzögert: Modebranche beobachtet Schifffahrt in der Straße von Hormus</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/gesprache-zwischen-usa-und-iran-verzogert-modebranche-beobachtet-schifffahrt-in-der-strasse-von-hormus/2026061949831</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/gesprache-zwischen-usa-und-iran-verzogert-modebranche-beobachtet-schifffahrt-in-der-strasse-von-hormus/2026061949831</guid><author>news@fashionunited.com (Rachel Douglass)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 19 Jun 2026 10:44:41 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/yl5R3PhcRBTjcdj4qwHGXZPYOgiHPR8hvMg7eTOVCTc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS1vdTYxbWJvdTYxbWJvdTYxLWJpNnIzYWt2LTIwMjYtMDYtMTgucG5n" srcset="https://r.fashionunited.com/AnHElxQbcCm8eJHOS4puXA58coiKVEVlGMb0gaRZBnE/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS1vdTYxbWJvdTYxbWJvdTYxLWJpNnIzYWt2LTIwMjYtMDYtMTgucG5n 720w, https://r.fashionunited.com/yl5R3PhcRBTjcdj4qwHGXZPYOgiHPR8hvMg7eTOVCTc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS1vdTYxbWJvdTYxbWJvdTYxLWJpNnIzYWt2LTIwMjYtMDYtMTgucG5n 1080w" sizes="100vw" alt="Straat of Hormuz." title="Straat of Hormuz."/>
  <figcaption>Straße von Hormus. <em>Bild: Generiert mit Google Gemini</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Pläne für eine neue Runde der Gespräche zwischen den USA und dem Iran wurden verschoben, nachdem der US-Vizepräsident JD Vance einen geplanten Besuch in der Schweiz verlegt hat. Dadurch verzögert sich die Umsetzung eines kürzlich unterzeichneten Waffenstillstandsabkommens.</p>
<p>Die Gespräche sollten sich auf die nächste Phase einer 14-Punkte-Absichtserklärung (MoU) konzentrieren, die Anfang dieser Woche vereinbart wurde. Die Vereinbarung beendete einen fast vier Monate andauernden Konflikt zwischen den beiden Ländern und ebnete den Weg für die Wiedereröffnung der Straße von Hormus.</p>
<p>Die Wasserstraße ist eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt. Sie verbindet Hersteller:innen und Lieferant:innen aus Asien und der Golfregion mit den europäischen und US-amerikanischen Märkten. Die jüngsten Störungen in der Region haben Bedenken hinsichtlich der Frachtkosten, Lieferverzögerungen und der Zuverlässigkeit der Lieferketten aufgeworfen.</p>
<p>Die Absichtserklärung (MoU) umfasst die Aufhebung der US-Seeblockade iranischer Häfen; die Wiederaufnahme des kommerziellen Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus; die schrittweise Aufhebung der US-Sanktionen und die Verpflichtung, innerhalb von 60 Tagen ein endgültiges Abkommen auszuhandeln.</p>
<p>Obwohl sich der Schiffsverkehr nach dem Abkommen Berichten zufolge zu erholen beginnt, bleibt die Unsicherheit bestehen. Dies gilt insbesondere angesichts der erneuten Gewalt im Libanon, wo israelische Angriffe über Nacht mindestens 18 Menschen getötet haben sollen.</p>
<p>Die bevorstehenden Verhandlungen werden sich voraussichtlich auf die Umsetzung des Abkommens und die Behandlung längerfristiger Fragen, einschließlich des iranischen Atomprogramms, konzentrieren. Regierungen und Unternehmen arbeiten daran, die Stabilität der globalen Handelsrouten zu gewährleisten.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/BitlpL3-IjIKkiXN7jSBD_Q4EM6i9qozv0rp4vcSxxw/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS1vdTYxbWJvdTYxbWJvdTYxLWJpNnIzYWt2LTIwMjYtMDYtMTgucG5n" medium="image"></media:content></item><item><title>Drakes Label OVO wird verklagt: Authentic erwägt angeblich Beteiligungserwerb</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/drakes-label-ovo-wird-verklagt-authentic-erwagt-angeblich-beteiligungserwerb/2026061949827</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/drakes-label-ovo-wird-verklagt-authentic-erwagt-angeblich-beteiligungserwerb/2026061949827</guid><author>news@fashionunited.com (Rachel Douglass)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 19 Jun 2026 10:06:15 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/SMURxQFJ21n6Bdwg1LWj49--IUmJKYvN8-AduFDvYtc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTQvb2N0b2JlcnMtdmVyeS1vd24tY2FtcGFpZ24taW5zdGFncmFtLWNvbW9jdG9iZXJzdmVyeW93bi1xYnZudzV1by0yMDI2LTAxLTE0LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/wh6xsnW0QiHpTxk6uSm9jHEAHvCzaUBpwYXR9uRq-lo/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTQvb2N0b2JlcnMtdmVyeS1vd24tY2FtcGFpZ24taW5zdGFncmFtLWNvbW9jdG9iZXJzdmVyeW93bi1xYnZudzV1by0yMDI2LTAxLTE0LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/SMURxQFJ21n6Bdwg1LWj49--IUmJKYvN8-AduFDvYtc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTQvb2N0b2JlcnMtdmVyeS1vd24tY2FtcGFpZ24taW5zdGFncmFtLWNvbW9jdG9iZXJzdmVyeW93bi1xYnZudzV1by0yMDI2LTAxLTE0LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Drake in October’s Very Own campaign" title="Drake in October’s Very Own campaign"/>
  <figcaption>Drake in einer Kampagne von October&#39;s Very Own <i>Credits: October&#39;s Very Own.</i></figcaption>
</figure>
<p>Das kanadische Lifestyle- und Bekleidungslabel October&#39;s Very Own (OVO), das von Rapper Drake mitgegründet wurde, sieht sich mit einer Klage wegen teilweiser Schuldentilgung und Vertragsbruch konfrontiert. Die Anschuldigungen stammen von A.R.I. OVO Growth Capital. Das Unternehmen gab an, dass es nach früheren Versuchen, die rechtlichen Probleme zu lösen, nun seine Rechte durchsetzen und seine Investor:innen schützen wolle.</p>
<p>Die Investmentfirma hat ein Verfahren vor dem Obersten Gerichtshof von British Columbia eingeleitet. Sie fordert die Rückzahlung von rund 4,6 Millionen US-Dollar für geschuldete Beträge, vertragliche Verzugszinsen, Anwaltskosten und andere Ausgaben.</p>
<p>A.R.I. schloss Anfang 2025 eine Finanzierungsvereinbarung mit OVO ab. Dabei wurden Mittel durch separate Transaktionen bereitgestellt, darunter eine vorrangig besicherte Kreditfazilität und Wandelanleihen. Die Firma erklärte, sie habe die weltweit anerkannte Marke zunächst als attraktive Kreditmöglichkeit mit erheblichem Unternehmenswertpotenzial angesehen.</p>
<p>OVO wurde 2008 von Aubrey ‘Drake’ Graham, Oliver El-Khatib und Noah ‘40’ Shebib gegründet. Derzeit wird es von Chief Executive Officer (CEO) Derek ‘Drex’ Jancar geleitet. Die Marke ist im Premium-Lifestyle- und Luxus-Streetwear-Segment angesiedelt und ist für ihre Aktivitäten in den Bereichen Mode, Musik und Sport bekannt geworden.</p>
<h2>Spannungen nehmen nach Übernahmegerüchten und Kapitalbeschaffungsbemühungen zu</h2>
<p>Im Februar 2026 soll OVO jedoch gegen die geltenden Vereinbarungen verstoßen haben, da es seine Schulden nicht fristgerecht zurückzahlte. A.R.I. gab an, an einer außergerichtlichen Lösung gearbeitet zu haben. Schließlich wurde eine Stundungsvereinbarung getroffen, in der OVO die Gültigkeit der bedingungslosen Zahlungsverpflichtungen anerkannte.</p>
<p>In einer Erklärung teilte die Firma mit, dass sie „intensiv mit OVO in einem formellen Sanierungsprozess zusammengearbeitet und dem Unternehmen viel Zeit und Flexibilität eingeräumt hat, um die Situation außergerichtlich zu lösen“.</p>
<p>Im Mai erhielt A.R.I. nach eigenen Angaben eine Überweisung von rund 3,8 Millionen US-Dollar von einem Drittkonto. Dies war ein Teil der geschuldeten 4,6 Millionen US-Dollar. Laut der Klageschrift soll OVO jedoch den Standpunkt vertreten, dass keine weiteren Zahlungen ausstehen.</p>
<p>Die Bedenken bezüglich der Vereinbarung wuchsen, als A.R.I. von den angeblichen Bemühungen von OVO erfuhr, eine Eigenkapitalfinanzierung in Höhe von 30 Millionen US-Dollar zu sichern. Diese Mittel könnten laut A.R.I. zur Rückzahlung von Schulden in Höhe von etwa zehn Millionen US-Dollar verwendet werden. Es wird auch angenommen, dass das Unternehmen zwischen 2022 und 2024 kumulierte Verluste von etwa zwölf Millionen US-Dollar verzeichnete.</p>
<p>A.R.I. verwies zudem auf einen aktuellen Bericht der Medienplattform Puck. Darin hieß es, OVO erwäge eine Transaktion mit der US-amerikanischen Authentic Brands Group, die angeblich den Erwerb einer 50-prozentigen Beteiligung in Betracht zieht. Die Investmentfirma erklärte, dass solche Gespräche im Rahmen der vertraglichen Vereinbarung hätten offengelegt werden müssen.</p>
<p><en>Anm. d. Red.: FashionUnited hat OVO und die Authentic Brands Group um eine Stellungnahme gebeten.</en></p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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  <figcaption>Uhr. <em>Credits: Hunters Race, Unsplash.</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Schweizer Uhrenexporte sind im Mai nahezu stabil geblieben. Sie verzeichneten einen leichten Anstieg von 0,4 Prozent auf 2,1 Milliarden Schweizer Franken (2,2 Milliarden Euro). Dies geschah trotz eines deutlichen Rückgangs in China, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie am Donnerstag mitteilte.</p>
<p>Diese Stabilisierung helfe jedoch, „den kumulierten Rückgang der ersten fünf Monate des Jahres abzumildern“, so der Verband in einer Mitteilung. Der Rückgang seit Anfang Januar beläuft sich nun auf 3,1 Prozent.</p>
<p>Im vergangenen Monat stiegen die Exporte von Schweizer Uhren in die Vereinigten Staaten um 12,3 Prozent. In das Vereinigte Königreich erhöhten sie sich um 24,9 Prozent, wie aus den Daten des Uhrenverbandes hervorgeht.</p>
<p>Frankreich verzeichnete den stärksten Anstieg unter den großen Uhrenmärkten. Das Wachstum betrug 57 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Verband betonte, dass Frankreich „durch seine Rolle als Logistikplattform“ für den Re-Export der Uhren in andere Märkte angetrieben werde.</p>
<p>Die Exporte nach China fielen hingegen um 21,4 Prozent. Dies dämpfte die Hoffnungen auf eine Erholung in diesem für Schweizer Uhrmacher:innen wichtigen Markt.</p>
<p>Diese Statistiken „bestätigen wahrscheinlich, dass die chinesische Nachfrage verhalten ist“, kommentierten die Analyst:innen von Jefferies. Die Zahlen seit Jahresbeginn hatten nach zwei schwierigen Jahren auf diesem Markt eigentlich eine Besserung angedeutet.</p>
<p>Die Vergleichsbasis sei jedoch „schwach“ gewesen, bemerkt Manuel Lang, Analyst bei Vontobel. Für ihn „könnte dieser Rückgang im Mai als Warnung für diejenigen dienen, die auf eine Erholung in China gesetzt haben“.</p>
<p>Nachdem die Schweizer Uhrenindustrie 2023 Rekordwerte erreicht hatte, erlebte sie zwei schwierigere Jahre. Grund dafür war der Nachfragerückgang in China seit 2024, zu dem 2025 noch Zölle in den Vereinigten Staaten hinzukamen. Seit Anfang 2026 deuteten die Statistiken des Uhrenverbandes jedoch auf eine beginnende Erholung in China hin.</p>
<p>Die Uhrenexporte nach China hatten sich im Januar um fünf Prozent erholt. Im Februar fielen sie um elf Prozent, erholten sich im Folgemonat aber wieder um 4,2 Prozent. Im April zogen sie mit einem Anstieg von 17,1 Prozent deutlich an.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/aDFEvpeRssj3cWrblI5hSt0qCReOnDgEQdkg7MWOH-c/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTEvMTYvcGV4ZWxzLW1hcmt1cy1zcGlza2UtMjk5MDYxMC0yeHNsdGxtZy0yMDIzLTA1LTAyLWJlNnY5Z2VxLTIwMjMtMTEtMDctYWZwcmt2OW8tMjAyMy0xMS0xNi5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/lBtyxkrBQa21JVKLVtkQl7ELcSw1IpYMlMbz_RTLo70/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTEvMTYvcGV4ZWxzLW1hcmt1cy1zcGlza2UtMjk5MDYxMC0yeHNsdGxtZy0yMDIzLTA1LTAyLWJlNnY5Z2VxLTIwMjMtMTEtMDctYWZwcmt2OW8tMjAyMy0xMS0xNi5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/aDFEvpeRssj3cWrblI5hSt0qCReOnDgEQdkg7MWOH-c/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTEvMTYvcGV4ZWxzLW1hcmt1cy1zcGlza2UtMjk5MDYxMC0yeHNsdGxtZy0yMDIzLTA1LTAyLWJlNnY5Z2VxLTIwMjMtMTEtMDctYWZwcmt2OW8tMjAyMy0xMS0xNi5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="„Das Klima ändert sich – wir sollten es auch.“ Poster bei einem Klimaprotest Credits: Markus Spiske / Pexels" title="„Das Klima ändert sich – wir sollten es auch.“ Poster bei einem Klimaprotest Credits: Markus Spiske / Pexels"/>
  <figcaption>„Das Klima ändert sich – wir sollten es auch.“ Poster bei einem Klimaprotest <em>Credits: Markus Spiske / Pexels</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Temperatur beträgt 35 Grad Celsius, fühlt sich aber aufgrund der Luftfeuchtigkeit wie 40 Grad an. Die Atmosphäre ist drückend und der Textilstaub erschwert das Atmen. Der alte Deckenventilator macht Geräusche, ist ebenfalls voller Staub und kühlt die Luft kaum. Arbeiter:innen, die es gewohnt sind, nicht zu viel zu trinken, um häufige Toilettenpausen zu vermeiden, nippen an mit Elektrolyten versetztem Wasser. Ohnmacht, Nasenbluten und Hitzschläge sind an der Tagesordnung.</p>
<p>Was wie eine dystopische Erzählung klingt, ist in vielen Bekleidungsfabriken bereits Realität. Die Hitzewelle, die derzeit große Teile Süd- und Südostasiens erfasst, legt die Arbeit in Bekleidungs- und Textilfabriken lahm und erschwert das Leben der Arbeiter:innen.</p>
<p>Ein starker El Niño pumpt derzeit riesige Mengen ozeanischer Wärme in die Atmosphäre. Dies verstärkt die langfristigen Auswirkungen des vom Menschen verursachten Klimawandels und treibt Temperaturen weltweit auf Rekordhöhen. In Indien werden 38 Grad Celsius erreicht und in Sri Lanka, Bangladesch und Pakistan zwischen 32 und 34 Grad Celsius.</p>
<p>Stellen Sie sich vor, Sie verlassen ein gerade gelandetes Flugzeug und befinden sich für einige Sekunden im Abgasstrahl. Nun stellen Sie sich vor, Sie wären stundenlang darin. So fühlt es sich derzeit in Teilen Asiens an.</p>
<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/yP2jUjDoVBC0YP_0yi5Y7qkRfZr4IKg4nqVgJ5f7dHw/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTcvZ2xvYmFsLWltcGFjdHMtb2YtZWwtbmluby1haS0xY2lsd3locS0yMDI2LTA2LTE3LnBuZw" srcset="https://r.fashionunited.com/p9TM44vZ3TQqNZ6_gsxPtYvPXFbUq7WWt8mO4inCU9Q/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTcvZ2xvYmFsLWltcGFjdHMtb2YtZWwtbmluby1haS0xY2lsd3locS0yMDI2LTA2LTE3LnBuZw 720w, https://r.fashionunited.com/yP2jUjDoVBC0YP_0yi5Y7qkRfZr4IKg4nqVgJ5f7dHw/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTcvZ2xvYmFsLWltcGFjdHMtb2YtZWwtbmluby1haS0xY2lsd3locS0yMDI2LTA2LTE3LnBuZw 1080w" sizes="100vw" alt="The global impact of El Niño with core temperature anomalies in the Pacific Ocean, widespread climate disruptions like droughts in Australia and Southeast Asia, flooding in South America, milder winters in North America." title="The global impact of El Niño with core temperature anomalies in the Pacific Ocean, widespread climate disruptions like droughts in Australia and Southeast Asia, flooding in South America, milder winters in North America."/>
  <figcaption>Die globalen Auswirkungen von El Niño mit Kerntemperaturanomalien im Pazifischen Ozean, weitreichenden Klimastörungen wie Dürren in Australien und Südostasien, Überschwemmungen in Südamerika und milderen Wintern in Nordamerika. <em>Bild: KI-generiertes Bild / FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Sich verlagernde tropische Wettermuster unterdrücken den Regenfall und schwächen die Passatwinde. Dadurch wird stagnierende, trockene Luft über dem Kontinent eingeschlossen, was zu langanhaltenden, extremen Hitzewellen führt. Hitzebelastung beginnt bei einer Temperatur von etwa 30 Grad Celsius; Hitzestress ab 32 Grad Celsius.</p>
<h2>Was ist Hitzestress?</h2>
<p>Ein aktueller Bericht des NYU Stern Centre for Business and Human Rights mit dem Titel „Too Hot to Ignore: Extreme Heat in Garment Supply Chains“ warnt die Bekleidungs- und Textilindustrie davor, Hitzestress zu ignorieren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bezeichnet Hitzestress als die häufigste wetterbedingte Todesursache.</p>
<p>Hitzestress tritt auf, wenn der Körper sich nicht ausreichend durch Schwitzen abkühlen kann. Dies führt zu Symptomen wie Kopfschmerzen, Hitzeerschöpfung, Hitzschlag und Nierenschäden. Auch reproduktive Gesundheitsprobleme oder die Verschlimmerung bestehender Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Asthma und psychische Störungen können die Folge sein. Hitzestress entsteht, wenn Menschen übermäßiger Hitze und Feuchtigkeit ausgesetzt sind oder anstrengende Tätigkeiten in heißen Umgebungen ausüben, wie zum Beispiel die Arbeit in einer Bekleidungsfabrik.</p>
<p>Der Bericht stellt klar, dass klimabedingte extreme Hitze nicht länger als fernes Umweltproblem abgetan werden kann. Sie hat sich schnell zu einem zentralen Betriebsrisiko entwickelt. Es wird betont, dass steigende Umgebungstemperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit in Süd- und Südostasien die Produktionsökosysteme bereits jetzt aktiv stören. Extreme Hitze wird nicht nur als nebensächliche Nachhaltigkeitskennzahl neu bewertet, sondern als unmittelbare Krise für Arbeitssicherheit und Gesundheit. Diese Krise bedroht die Widerstandsfähigkeit der globalen Lieferkette der Modebranche grundlegend.</p>
<h2>Die Situation in Indien</h2>
<p>Um diese Ergebnisse zu untermauern, kombinierte das Forschungsteam von NYU Stern eine umfassende Betriebsbeobachtung mit tiefgehenden, lokalen Feldanalysen in Indien. Indien ist der sechstgrößte Bekleidungsexporteur der Welt und zunehmend extremer Hitze ausgesetzt.</p>
<p>Die Forscher:innen führten Vor-Ort-Untersuchungen in zehn Bekleidungsfabriken durch. Diese beschäftigen zusammen fast 9.000 Arbeiter:innen und erstrecken sich über wichtige Industriestaaten wie Tamil Nadu, Haryana, Odisha, Maharashtra und Karnataka. Sie beliefern Marken für den heimischen (D-mart, V-mart, Joki) und internationalen Markt (Jack &amp; Jones, Levi’s, Marks &amp; Spencer, Primark, S.Oliver, Target, Tom Tailor, Uniqlo und andere).</p>
<p>Die empirische Arbeit umfasste Interviews mit etwa 80 Arbeiter:innen vor Ort in neun der Fabriken. Weitere 40 Interviews wurden bei ihnen zu Hause geführt, um ein Gefühl für die Hitzebelastung in den Lebensräumen zu bekommen. Der Bericht verfolgte auch interne Umweltvariablen und wertete die Protokolle der Sanitätsräume in mehreren Einrichtungen aus, um saisonale Gesundheitsprobleme zu erfassen. Zusätzlich befragten die Forscher:innen internationale Schuh- und Bekleidungsmarken. So sollte die deutliche Diskrepanz zwischen dem Bewusstsein der Unternehmen und der tatsächlichen Überwachung der Einhaltung von Vorschriften in den Fabriken bewertet werden.</p>
<h2>Welche körperlichen und finanziellen Folgen hat Hitzestress für Arbeiter:innen?</h2>
<p>Die menschliche Last dieser eskalierenden Klimakrise tragen die Personen an den Nähmaschinen. Der Bericht dokumentiert, wie das Mikroklima in den Produktionsstätten die gefährlichen Bedingungen im Freien oft übertrifft, insbesondere in stark industrialisierten Zonen. So verzeichneten die Forscher:innen in einer Stofffärberei und -verarbeitungsanlage Innentemperaturen von erschreckenden 43 bis 45 Grad Celsius. Dies überstieg die Außentemperatur um bis zu fünf Grad Celsius.</p>
<p>Diese belastende Innenumgebung führt zu schwerer physiologischer Anspannung. Arbeiter:innen berichten häufig von akuten Schwindelanfällen, chronischen Kopfschmerzen, starker Dehydration, Ohnmacht, Hautausschlägen und schweren Nieren- oder Harnwegskomplikationen. Ursachen sind mangelnde Kühlung und eingeschränkte Ruhezeiten.</p>
<p>Dieses körperliche Leid führt zu erheblichen finanziellen Einbußen für eine bereits wirtschaftlich stark benachteiligte Arbeiterschaft. Der Bericht zeigt, dass hitzebedingte Gesundheitskosten und Schutzmaßnahmen, wie der Kauf von Elektrolyten oder die Bezahlung medizinischer Behandlungen, monatlich zwischen 500 und 1.000 Rupien (rund 4,60 bis 9,25 Euro) aus der Tasche der Arbeiter:innen ziehen. Die durchschnittlichen Monatslöhne in der Bekleidungsindustrie dieser Regionen liegen zwischen 11.500 und 18.000 Rupien (etwa 106 bis 166 Euro). Daher stellen diese klima-bedingten Ausgaben einen verheerenden Anteil des Haushaltseinkommens dar.</p>
<p>Diese finanzielle Belastung wird durch unmittelbare Lohneinbußen verschärft, wenn Arbeiter:innen wegen Hitzeerschöpfung unbezahlte Krankheitstage nehmen müssen. Dies verdeutlicht, wie die ärmsten Akteur:innen im Mode-Ökosystem die direkten wirtschaftlichen Schocks der globalen Erwärmung absorbieren.</p>
<h2>Was bedeutet Hitzestress für Fabriken und Lieferketten?</h2>
<p>Aus rein kommerzieller Sicht zeigt der Bericht, wie extreme Hitze die Effizienz der Fabriken beeinträchtigt und die Produktstandards in den Sommermonaten gefährdet. Fabrikleiter:innen, die in neun Betrieben befragt wurden, berichteten von messbaren Produktivitätseinbußen von drei bis zehn Prozent während intensiver Hitzewellen. Gleichzeitig steigt die Fehlzeitenquote der Arbeiter:innen um etwa zwei bis fünf Prozent. Die körperliche Belastung der Belegschaft erzwingt eine natürliche Verlangsamung des Produktionstempos, was knappe Liefertermine direkt gefährdet.</p>
<p>Darüber hinaus belastet extreme Hitze die Maschinen selbst. Dies führt zu häufigen Generatorüberlastungen und Stromausfällen, wie bei einem Vorfall im April 2024 in einer Strickwarenfabrik in Faridabad, der zur vollständigen Schließung einer gesamten Produktionsebene zwang.</p>
<p>Über die Produktionsrückgänge hinaus beeinträchtigt die körperliche Realität einer schwitzenden Belegschaft die Qualität der hergestellten Kleidungsstücke. Übermäßiges Schwitzen der Arbeiter:innen führt zu Flecken auf den Stoffen. Offene Fenster und unzureichende Belüftungssysteme ermöglichen zudem, dass Staub von außen die sauberen Montagelinien verunreinigt. Dies führt zu einem Anstieg von Nähfehlern und strukturellen Mängeln.</p>
<p>„Extreme Hitze ist heute ein vorhersehbares Lieferkettenrisiko für Bekleidungsmarken. Fabriken verlieren an Leistung, die Qualität leidet und Liefertermine sind in Gefahr – nicht als Zukunftsszenario, sondern genau jetzt“, bemerkt Lucy Siers, leitende Wissenschaftlerin für globale Arbeit am NYU Stern Centre. Diese Realität zwingt Hersteller:innen, entweder die Kosten für abgelehnte Ware zu tragen oder hohe Strafen von den Marken für verspätete Lieferungen in Kauf zu nehmen.</p>
<h2>Wessen Verantwortung ist Hitzestress?</h2>
<p>Der übergeordnete Tenor des Berichts deckt ein tiefgreifendes Governance-Versagen in globalen Mode-Lieferketten auf. Dieses ist durch ein starkes Ungleichgewicht von Macht und Verantwortung gekennzeichnet.</p>
<p>Die Forscher:innen fanden heraus, dass 94,1 Prozent der befragten internationalen Marken offen zugeben, dass extreme Hitze eine mäßige bis erhebliche Bedrohung für ihren Betrieb darstellt. Ihre internen Einkaufspraktiken erzählen jedoch eine völlig andere Geschichte. Nur 35,3 Prozent dieser Marken schreiben ihren Lieferant:innen vor, die internen Hitze- oder Feuchtigkeitswerte zu überwachen. Absolut keine Marke sammelt diese Daten kontinuierlich. Dies schafft eine bequeme Informationslücke. Sie ermöglicht es multinationalen Einzelhändler:innen, die strikte Einhaltung von Arbeitsnormen zu fordern, während sie die tatsächlichen Ausbeutungsbedingungen, die ihre Preisstrukturen aufrechterhalten, völlig ignorieren.</p>
<p>Diese operative Trennung führt dazu, dass die immense finanzielle Last der Klimaanpassung vollständig auf die Lieferant:innen abgewälzt wird. Enge Einkaufsmargen, schwankende Auftragsvolumina und extrem kurze Vorlaufzeiten, die von den Marken vorgegeben werden, entziehen den Fabrikbesitzer:innen systematisch das Kapital. Dieses Kapital wird für notwendige strukturelle Modernisierungen benötigt.</p>
<p>Michael Posner, Direktor des NYU Stern Centre, spricht dieses systemische Versagen direkt an. Er argumentiert, dass Marken, die aus hitzeexponierten Regionen beziehen, ein klares kommerzielles und ethisches Mandat haben, zu bleiben und zu helfen: „Die Antwort ist nicht, sich aus diesen Beschaffungsregionen zurückzuziehen und Arbeiter:innen und Lieferant:innen im Stich zu lassen. Es geht darum, in ihre Widerstandsfähigkeit zu investieren. Dies geschieht, indem man eine Wärmeüberwachung vorschreibt, klare Sicherheitsstandards festlegt, Flexibilität in die Einkaufspraktiken einbaut, wenn Hitze die Produktion stört, und die Kosten für Kühl- und Lüftungs-Upgrades teilt.“</p>
<h2>Wichtige Empfehlungen</h2>
<p>Um diese strukturellen Schwachstellen zu beheben, bietet der Bericht eine Reihe gezielter, nicht verhandelbarer Empfehlungen für alle wichtigen Akteur:innen der textilen Wertschöpfungskette, angefangen bei globalen Einkäufer:innen.</p>
<p>Erstens müssen Marken und Einzelhändler:innen <b>extreme Hitze formell als zentrales Arbeitsschutzrisiko einstufen</b> und eine <b>kontinuierliche Überwachung der Innentemperatur</b> in ihre Standard-Lieferantenaudits integrieren.</p>
<p>Sie werden zudem aufgefordert, zu einem <b>Finanzmodell der geteilten Verantwortung</b> überzugehen. Dieses Modell soll technische Modernisierungen wie passive Kühlinfrastrukturen und leistungsstarke Lüfterinstallationen mitfinanzieren. Gleichzeitig soll eine explizite zeitliche Flexibilität in die Produktionspläne während Hitzewellen eingebaut werden. Ein erfolgreiches Beispiel wird in der Anlage der Epic Group in Bhubaneswar hervorgehoben. Dort wurde durch eine gemeinsame Finanzpartnerschaft mit der International Finance Corporation ein automatisiertes System eingesetzt, um eine stabile Innentemperatur von 28 Grad Celsius aufrechtzuerhalten.</p>
<p>Gleichzeitig fordert der Bericht ein entschlossenes Eingreifen von <b>nationalen Regierungen und internationalen Branchenregulierungsbehörden</b>, um diese Schutzmaßnahmen zu kodifizieren. Nationale Regulierungsbehörden sollten <b>rechtlich verbindliche Temperaturgrenzwerte für Innenarbeitsplätze</b> festlegen. Außerdem müssen durchsetzbare Arbeits- und Ruhezeitpläne eingeführt werden, die bei Überschreitung bestimmter Hitzeindizes automatisch in Kraft treten. Regierungen sollten zudem <b>bestehende nationale Hitzeaktionspläne erweitern</b>. Diese Pläne sollen formell auch industrielle Innenräume umfassen und Hitzestress als entschädigungsfähige Berufskrankheit in staatlichen Sozialschutzsystemen anerkennen.</p>
<p>Schließlich empfiehlt der Bericht, dass Lieferbetriebe sofortige <b>lokale Schutzmaßnahmen</b> umsetzen. Dazu gehört sicherzustellen, dass die Löhne der Arbeiter:innen bei hitzebedingten Produktionsausfällen vollständig geschützt sind. Zudem müssen demokratisierte <b>Fabrikausschüsse</b> eingerichtet werden, um den Arbeiter:innen eine direkte Stimme bei der Identifizierung und Minderung von Hitzerisiken in der Produktion zu geben.</p>
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  <figcaption>Bild zur Visualisierung  <em>Credits: Aygin Kolaei / FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Wer in diesen Tagen durch deutsche Innenstädte läuft, der könnte meinen, es sei schon Hochsommer. Sonderangebote und Rabatte weit und breit. Den gesetzlich vorgeschriebenen Sommerschlussverkauf gibt es seit Jahren nicht mehr. Der Handel veranstaltet inzwischen einen freiwilligen Schlussverkauf –
eigentlich erst Ende Juli. „Bei Rabatten gibt es inzwischen leider fast eine Dauerschleife. Es wird immer mehr“, sagt Rolf Pangels vom Handelsverband Textil Schuhe und Lederwaren.</p>
<p>Die Konsumstimmung hat sich – laut den Befragungen vom Handelsverband
Deutschland (HDE) und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen – zuletzt zwar leicht verbessert, aber die Lage bleibt schwierig. Viele Menschen kaufen sehr sparsam ein. Ob Kleidung, Lebensmittel oder Deko: Hauptsache günstig. Sonderangebote sind besonders begehrt.</p>
<p>Je nach Produktkategorie werden bis zu 74 Prozent der
Kaufentscheidungen von Rabatten beeinflusst. Das zeigt eine Studie
der Boston Consulting Group (BCG). 1.800 Menschen in Deutschland
wurden im April repräsentativ befragt. Die Stimmung hat sich demnach
weiter verschlechtert. 64 Prozent bewerten die wirtschaftliche Lage
negativ. Verbraucher achten stärker auf Preise als vor einem Jahr.
„Verbraucher:innen wägen heute insgesamt stärker ab, wofür sie ihr Geld
ausgeben“, sagt BCG-Konsumgüterexpertin Karin von Funck. Sie
verglichen mehr, hinterfragten Ausgaben kritischer.</p>
<h2>Bei Kleidung und Gastronomie wird am meisten gespart</h2>
<p>Laut einer repräsentativen Kantar-Umfrage wird vor allem bei
Bekleidung, Gastronomie sowie bei Kino-, Konzert- und Clubbesuchen
gespart. Das Institut befragte im Auftrag des Portals Idealo 2.000
Menschen zwischen 18 und 64 Jahren. 62 Prozent vergleichen vermehrt
Preise verschiedener Anbieter. 56 Prozent achten verstärkt auf
Sonderangebote. Am häufigsten gespart wird für Urlaube und Reisen
oder um finanzielle Rücklagen aufzubauen (je 41 Prozent).</p>
<p>Der finanzielle Druck ist groß. 81 Prozent müssen laut Umfrage
vermehrt darauf achten, wie viel sie ausgeben. Zwei Drittel sorgen
sich darum, mit ihrem Geld nicht mehr auszukommen. 44 Prozent
konsumieren weniger als im Vorjahr, nur 6 Prozent mehr. Als Gründe
nennen sie meist steigende Verbraucherpreise sowie politische und
wirtschaftliche Unsicherheiten.</p>
<p>Im &quot;Sorgen-Ranking&quot; des Marktforschers YouGov sind finanzielle und
wirtschaftliche Sorgen auf den ersten Platz vorgerückt - vor
Einwanderung und körperliche Gesundheit. YouGov-Expertin Petra
Süptitz sieht dies als Reaktion auf ein dauerhaft erhöhtes
Kostenbewusstsein.</p>
<p>Kund:innen greifen bei Produkten des täglichen Bedarfs wie Lebensmitteln
immer häufiger zu Sonderangeboten. Knapp ein Viertel des Umsatzes
entfiel laut YouGov zuletzt darauf - deutlich mehr als vor vier
Jahren. Zunehmend gefragter sind auch die preisgünstigeren
Eigenmarken der Händler. Viele Kunden seien unsicher, welche weiteren
Belastungen auf sie zukämen, so Süptitz. Laut Statistischem Bundesamt
sind die Nahrungsmittelpreise seit 2020 im Schnitt bereits um gut 37
Prozent gestiegen.</p>
<h2>&quot;Die meisten sparen aus einem Sicherheitsbedürfnis&quot;</h2>
<p>Laut Postbank ist und bleibt Deutschland ein Land der Sparer. Viele
zweifelten jedoch, ob sie genug Geld beiseitelegen. „Die meisten
Menschen sparen aus einem Sicherheitsbedürfnis. Wenn sie trotz ihrer
Sparanstrengungen das Gefühl haben, ihr Ziel kaum erreichen zu
können, führt das zu Verunsicherung und Frustration“, sagt
Postbank-Anlagestratege Ulrich Stephan. Anhaltender Kostendruck
beschädige das Vertrauen in die eigene Vorsorgefähigkeit.</p>
<p>Den Einzelhandel schmerzt die Sparsamkeit der Kund:innen. Die Unternehmen
hadern mit der Rabattflut. Je niedriger die Preise, desto weniger
verdienen sie. „Wer dauerhaft mit hohen Preisnachlässen arbeitet,
riskiert eine Entwertung seiner Marke und sinkende Profitabilität“,
sagt BCG-Expertin von Funck. Kriege, schwache Konjunktur und
schlechte Konsumstimmung belasteten die Branche, sagt
HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. „Die Kalkulationen gerade
kleinerer und mittelständischer Händler stehen unter enormem Druck.“</p>
<p>Profitieren können unter anderem asiatische Anbieter wie Temu und
Shein. Laut einer Auswertung des Forschungsinstituts IW Consult im
Auftrag des HDE setzen Temu und Shein dem deutschen Einzelhandel
erheblich zu. Der Branche entgehen jährlich Umsätze in Höhe von 2,5
Milliarden Euro.</p>
<h2>Jeder sechste Einzelhändler sieht Existenz bedroht</h2>
<p>Auch Discounter profitieren nach Angaben des
Handelsforschungsinstituts IFH Köln vom hohen Preisbewusstsein.
Anbieter wie Action oder Woolworth übernehmen demnach in vielen
Warengruppen zunehmend die Rolle des Fachhandels - insbesondere bei
Do-it-yourself-Produkten (DIY), Saisonware, Dekorationsartikeln,
Schreib- und Spielwaren.</p>
<p>IFH-Handelsexperte Kai Hudetz sieht einen “Verlust der Mitte&quot;. Das
Preiseinstiegssegment sowie Premium- und Luxusangebote gewinnen
demnach, mittlere Preislagen haben zunehmend Schwierigkeiten.</p>
<p>Jeder sechste Einzelhändler in Deutschland fürchtet laut der
Konjunkturumfrage des Ifo-Instituts inzwischen um die Existenz, so
viele wie nie zuvor. Die Zahl der Insolvenzen liegt nach Angaben des
Kreditversicherers Allianz Trade auf dem höchsten Stand seit zehn
Jahren. Der Dekohändler Depot und die Baumarktkette Hellweg stellten
kürzlich erneut Insolvenzanträge, die Fachmarktkette Hammer schloss
alle Filialen.</p>
<h2>Secondhand boomt</h2>
<p>Der Preis ist laut Idealo-Umfrage das wichtigste Kaufkriterium, knapp
vor der Qualität. Dabei gibt das Konsumverhalten Experten bisweilen
Rätsel auf. Viele bestellen trotz Bedenken bei der Produktqualität
bei Temu und Shein, wie eine aktuelle Untersuchung des
Marktforschungsunternehmens Appinio zeigt. Der extreme Preisreiz löse
bestehende Sorgen nicht auf, sondern hebele sie systematisch aus,
heißt es.</p>
<p>Auch der Secondhand-Markt zählt zu den Gewinnern. Er wächst deutlich
stärker als der Einzelhandel insgesamt. 2025 wurde in Deutschland mit
Secondhand-Ware online 10,5 Milliarden Euro umgesetzt - 84 Prozent
mehr als 2019. Besonders beliebt sind laut YouGov Kleidung, Bücher,
Möbel und Elektronikgeräte wie Smartphones und Tablets.</p>
<p>„Secondhand-Produkte sind für viele Verbraucher:innen vor allem eines:
deutlich günstiger als Neuware“, sagt Experte Hudetz. Secondhand habe
sein angestaubtes Image hinter sich gelassen und entwickele sich zum
Lifestyle-Thema. Er erwartet, dass der Markt künftig weiter wachsen
wird.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/CCVkJzb_W1OmLEUWeF7trn4fRk8W1Bb_iJhrLruPFkM/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMjEvem9tZXJzb2xkZW4tbW9kZS11bmllLXVuaXpvLXE4ZHljZTNnLTIwMjEtMDctMjktejgwN3RjeHQtMjAyNi0wNS0yMS5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Bei Kleidung und Gastronomie wird am meisten gespart</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/bei-kleidung-und-gastronomie-wird-am-meisten-gespart/2026061949819</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/bei-kleidung-und-gastronomie-wird-am-meisten-gespart/2026061949819</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 19 Jun 2026 07:09:05 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
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  <figcaption><em>Credits: Aygin Kolaei für FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Viele Menschen in Deutschland sparen – vor allem bei Kleidung sowie beim Besuch von Restaurants, Cafés und Bars. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Instituts Kantar im Auftrag des Preisvergleichsportals Idealo. Mehr als 2000 Menschen zwischen 18 und 64 Jahren wurden dazu online befragt.</p>
<p>Bei Konsumgütern sparen die Befragten am häufigsten bei
Bekleidung und Accessoires (52 Prozent), Hobby- und Freizeitbedarf
(42 Prozent), Elektronik (41 Prozent) sowie Wohn- und
Haushaltsartikeln (36 Prozent). Bei Gesundheit (16 Prozent), Büchern
und Medien, Drogerie und Kosmetik (je 31 Prozent) sowie Lebensmitteln
(32 Prozent) ist die Zurückhaltung weniger ausgeprägt.
Mehrfachnennungen waren möglich.</p>
<p>Auch bei Freizeitausgaben wird gespart: Neben der Gastronomie (52
Prozent) trifft es vor allem Kino (46 Prozent), Konzerte und
Festivals sowie Clubs und Nachtleben (jeweils 45 Prozent). Theater
und Kleinkunst (39 Prozent), Ausstellungen und Museen (38 Prozent)
sowie Sportangebote wie Fitnessstudio und Yogakurse (36 Prozent) sind
etwas weniger betroffen.</p>
<h2>Mehr als jeder Dritte spart für Altersvorsorge</h2>
<p>Laut Umfrage wird am häufigsten für Urlaube und Reisen gespart
oder um finanzielle Rücklagen aufzubauen (je 41 Prozent). Viele legen
Geld für die Altersvorsorge beiseite (37 Prozent) oder für größere
Anschaffungen wie Fahrrad oder Fernseher (27 Prozent).</p>
<p>Verbraucher:innen sparen auf verschiedene Weise: 62 Prozent vergleichen
mehr Preise verschiedener Anbieter. 56 Prozent achten stärker auf
Sonderangebote und reduzierte Ware. 48 Prozent verwenden
Rabattcoupons, 44 Prozent kaufen mehr No-Name- oder Eigenmarken. 41
Prozent nutzen Produkte länger.</p>
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  <figcaption>Bild zur Visualisierung <em>Credits: Vitaly Gariev, Unsplash.</em></figcaption>
</figure>
<p>Mit Fake-Shops im Internet nehmen Betrüger mitunter Millionen ein. Sie verkaufen online Waren, die sie nie verschicken.</p>
<p>Angesichts der Fußball-WM warnen Verbraucherschützer:innen vor betrügerischen Angeboten von Fanartikeln und Tickets. Die Verbraucherschutzminister der Länder befassen sich heute bei ihrer Konferenz in Potsdam mit dem Online-Handel und der Bekämpfung von Fake-Shops.</p>
<p>Fake-Shops seien zu einem gefährlichen Massenphänomen geworden,
das Verbraucherinnen und Verbraucher immer wieder in die Falle locke
und hohe finanzielle Schäden verursache, sagte Brandenburgs
Verbraucherschutzministerin Hanka Mittelstädt (SPD), die den
Konferenz-Vorsitz innehat, der Deutschen Presse-Agentur. Sie und
andere Bundesländer wie NRW, Hessen und Thüringen fordern ein
entschlosseneres Vorgehen gegen Fake-Shops.</p>
<h2>Wie häufig ist Betrug über Fake-Shops?</h2>
<p>Jeder vierte Verbrauchende (24 Prozent) in Deutschland ist schon
einmal Opfer von Online-Betrug geworden, wie eine Umfrage im Auftrag
der Schufa unter 1.000 Erwachsenen im Februar 2025 ergab. Sechs von
zehn Betrugsopfern (61 Prozent) erlitten nach eigenen Angaben einen
finanziellen Schaden – etwa, weil ihnen keine oder minderwertige Ware
geliefert wurde.</p>
<p>Bei den Verbraucherzentralen gingen 2025 zu Fake-Shops rund
10.000 Beschwerden ein, so der Verbraucherzentrale Bundesverband in
Berlin. Das sei nur &quot;die Spitze des Eisbergs&quot;, sagte die Expertin für
Online-Shopping beim Verband, Stefanie Grunert.</p>
<p>Allein Thüringen meldete im vergangenen Jahr einen Schaden von
rund 600.000 Euro durch Fake-Shops.</p>
<h2>Was wollen die Minister erreichen?</h2>
<p>Für den Verbraucherschutz zuständige Minister fordern wirksamere
Maßnahmen gegen Fake-Shops. &quot;Es reicht nicht, punktuell einzelne
Anbieter zu sperren - wir brauchen eine umfassende, nationale
Strategie zur Bekämpfung von Fake-Shops, die Bund und Länder
gemeinsam umsetzen&quot;, so Mittelstädt. &quot;Für eine effektive Bekämpfung
von Fake-Shops bedarf es einer strategischen Koordinierung durch den
Bund.&quot;</p>
<p>Ein wichtiger Baustein ist aus Ländersicht eine stärkere
Identitätsprüfung bei der Registrierung von Internet-Domains. Auch
die Möglichkeiten zur Sperrung betrügerischer Domains sollen
verbessert werden, wie Hessens Verbraucherschutzminister Ingmar Jung
(CDU) vor Beginn der Konferenz mitteilte.</p>
<h2>Wo sehen Verbraucherzentralen Möglichkeiten?</h2>
<p>Einen Fake-Shop aus dem Netz zu nehmen, scheint rechtlich und
organisatorisch nicht einfach. Der Vorstand der Verbraucherzentrale
Berlin kritisierte auch, dass die polizeilichen Zuständigkeiten und
das Vorgehen in den Bundesländern unterschiedlich seien.</p>
<p>Aus Sicht der Verbraucherzentrale Bundesverband müssen
Online-Plattformen ihrer Verantwortung stärker nachkommen. Denn
Verbraucher gelangten immer wieder über Plattformen und Suchmaschinen
auf Fake-Shops, so Stefanie Grunert. &quot;Sehr große Online-Plattformen
und Suchmaschinen sind dazu verpflichtet, eigenständig systemische
Risiken zu erkennen und zu mindern. Dies umfasst auch betrügerische
Werbung.&quot;</p>
<h2>Was ist ein Fake-Shop?</h2>
<p>Laut Polizeilicher Kriminalprävention der Länder und des Bundes
sind Fake-Shops täuschend echt aussehende Verkaufsplattformen - teils
Kopien real existierender Webseiten. Betreiber, die oft im Ausland
sitzen, werben auch unrechtmäßig mit bekannten oder auch frei
erfundenen Gütesiegeln. Mit Künstlicher Intelligenz ist es laut
Bundeskriminalamt zudem leichter geworden, einen echt wirkenden
Internetauftritt für einen gefälschten Shop zu bauen.</p>
<p>Verbraucher:innen sollten laut Polizei misstrauisch werden, wenn als
Zahlungsart oft nur Vorkasse beziehungsweise eine Sofort-Überweisung
übrig bleibt. Der Kauf auf Rechnung sei sicherer. Auch fehlende
Impressums-Angaben seien ein Warnzeichen.</p>
<h2>Wie lässt sich der Betrug erkennen?</h2>
<p>Verbraucherzentralen haben Checklisten erstellt, die helfen
sollen, Fake-Shops anhand verschiedener Kriterien zu erkennen. Als
Fake-Shop-Warnungen werden im Internet auch aktuelle Fälle
aufgelistet.</p>
<p>Verbraucherzentralen raten dazu, über einen Fake-Shop-Finder vor
einer Bestellung zu prüfen, ob ein Anbieter seriös ist. Bei einem Betrug sollte man Beweise wie
Bestellbestätigung und andere E-Mails sichern, Screenshots machen und
bei der Polizei Anzeige erstatten. Über die Bank sollte versucht
werden, die Zahlung rückgängig zu machen.</p>
<p>Im Mai dieses Jahres ging die Polizei gegen einen mutmaßlich
führenden Betreiber von gefälschten Online-Shops vor - nach
jahrelangen Ermittlungen. Der Mann aus Nordrhein-Westfalen soll rund
1.000 Menschen um teils erhebliche Summen gebracht haben. Er wurde
auf Mallorca gefasst.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/QQ58P2xv_X7zYIty4FHSiPbfVdIktNi0bPhmPCULL9g/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDgvMTUvZG91Z2xhc2dyb3VwLXN0b3Jlcy1kb3VnbGFzLWx1ZHdpZ3NoYWZlbjEtZTkzN2pqdWEtMjAyNS0wOC0xNS5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/ERLxQO09dIJ5yH6_FabHXmGnP6dnpwWUXTG-wSM652k/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDgvMTUvZG91Z2xhc2dyb3VwLXN0b3Jlcy1kb3VnbGFzLWx1ZHdpZ3NoYWZlbjEtZTkzN2pqdWEtMjAyNS0wOC0xNS5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/QQ58P2xv_X7zYIty4FHSiPbfVdIktNi0bPhmPCULL9g/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDgvMTUvZG91Z2xhc2dyb3VwLXN0b3Jlcy1kb3VnbGFzLWx1ZHdpZ3NoYWZlbjEtZTkzN2pqdWEtMjAyNS0wOC0xNS5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Eine Filiale von Douglas" title="Eine Filiale von Douglas"/>
  <figcaption>Eine Filiale von Douglas  <em>Bild: Douglas</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Parfümeriekette Douglas hat erneut ihren Jahresausblick gesenkt. Das Konzernumsatzwachstum im Geschäftsjahr 2025/26 (Ende September) wird nun zwischen 0 und 1 Prozent erwartet, der Erlös dürfte damit im Bereich von 4,58 bis 4,63 Milliarden Euro liegen. Das teilte der SDax-Konzern überraschend am Donnerstag in Düsseldorf mit. Zuvor hatte Douglas-Chef Sander van der Laan noch das untere Ende der Bandbreite von 4,65 bis 4,80 Milliarden Euro ins Visier genommen. Die Geschäftsentwicklung im dritten Quartal sei bisher schwächer als erwartet. Die Douglas-Aktie fiel am Nachmittag um gut 7 Prozent und markierte ein Rekordtief.</p>
<p>„Das Kaufverhalten der Kundinnen und Kunden und die Marktbedingungen haben sich spürbar verändert“, sagte Konzernchef Sander van der Laan laut Mitteilung und verwies damit auf die bisherige Geschäftsentwicklung im dritten Quartal. Bereits Ende April hatte Douglas <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/abschreibungen-drucken-douglas-tief-in-verlustzone/2026050166548">seinen Ausblick zurechtgestutzt</a>, weil die Verbraucher:innen mehr auf den Preis achteten und beim Kauf zurückhaltender agierten als gedacht.</p>
<p>Die operative Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sonderposten (bereinigtes EBITDA) erwartet Douglas im Geschäftsjahr nun nur noch bei rund 15,0 Prozent statt zuvor einen Prozentpunkt höher. Der Verschuldungsgrad dürfte ebenfalls höher liegen als zuvor angepeilt.</p>
<p>Die Zahlen für das dritte Quartal legt Douglas am 12. August vor.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/_eWqyFBEh4RrG4EA0oLP-6tjZKBdjRXx6EnW_q48tas/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTAvMjMvYXcyNC1rLWNsYXNzaWMtbWluaS1paS0xMDE3NzE1ay1jaGUtdy1jbGFzc2ljLW1pbmktaWktMTAxNjIyMi1jaGUtZmwtaC10ZXk4MzhoYS0yMDI1LTEwLTIzLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/BbgWtGjtY8NPwhyVBaUV4hVCJn5gXJqdERJU8dPFGWg/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTAvMjMvYXcyNC1rLWNsYXNzaWMtbWluaS1paS0xMDE3NzE1ay1jaGUtdy1jbGFzc2ljLW1pbmktaWktMTAxNjIyMi1jaGUtZmwtaC10ZXk4MzhoYS0yMDI1LTEwLTIzLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/_eWqyFBEh4RrG4EA0oLP-6tjZKBdjRXx6EnW_q48tas/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTAvMjMvYXcyNC1rLWNsYXNzaWMtbWluaS1paS0xMDE3NzE1ay1jaGUtdy1jbGFzc2ljLW1pbmktaWktMTAxNjIyMi1jaGUtZmwtaC10ZXk4MzhoYS0yMDI1LTEwLTIzLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Ugg AW24 campaign imagery featuring the Classic Ultra Mini." title="Ugg AW24 campaign imagery featuring the Classic Ultra Mini."/>
  <figcaption>Kampagnenbilder der Ugg FW24-Kollektion mit dem Classic Ultra Mini. <em>Bild: Ugg / Deckers Group. </em></figcaption>
</figure>
<p>Die US-amerikanische Deckers Outdoor Corp hat einen viel beachteten Rechtsstreit gegen das US-Unternehmen Quince wegen Nachahmungen der australischen Lammfellstiefel von Ugg verloren.</p>
<p>Ein Bundesgericht in Kalifornien befand das Geschmacksmuster von Deckers für ungültig, obwohl die Stiefel von Quince es möglicherweise verletzen. Die Ungültigkeit wurde mit funktionalen, unbestimmten und offensichtlichen Designmerkmalen begründet.</p>
<p>Deckers hatte Quince bereits 2023 wegen der Verletzung des US-Patents Nr. D927,161 verklagt. Dabei handelt es sich um ein Geschmacksmuster, das das Design von Objekten anstelle von Erfindungen schützt. In diesem Fall bezog es sich speziell auf den Stiefel ‘Classic Ultra Mini’ von Ugg.</p>
<p>Diese jüngste Entscheidung ist ein weiterer Rückschlag für Deckers in diesem langwierigen Streit. Der Bekleidungskonzern, zu dem auch Hoka und Teva gehören, hatte bereits früher in dem Rechtsstreit markenrechtliche Ansprüche gegen Quince geltend gemacht.</p>
<p>Im vergangenen Jahr entschied jedoch ein:e US-Bezirksrichter:in, dass das Ugg-Design zu generisch für einen Markenschutz als Aufmachung sei.</p>
<p>Daraufhin reichte Quince im Februar eine Kartellklage gegen Deckers ein. Der Vorwurf lautet, der Ugg-Eigentümer versuche, ein unzulässiges Monopol auf grundlegende, kategorieweite Schuhmerkmale wie abgerundete Spitzen und dicke Sohlen zu beanspruchen.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/RZBO37p3wptDlaBkPWfG54xzaWl49bmB8kmL6A1mUQE/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTAvMjMvYXcyNC1rLWNsYXNzaWMtbWluaS1paS0xMDE3NzE1ay1jaGUtdy1jbGFzc2ljLW1pbmktaWktMTAxNjIyMi1jaGUtZmwtaC10ZXk4MzhoYS0yMDI1LTEwLTIzLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Ifo-Institut sieht Atempause für deutsche Wirtschaft</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/ifo-institut-sieht-atempause-fur-deutsche-wirtschaft/2026061849807</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/ifo-institut-sieht-atempause-fur-deutsche-wirtschaft/2026061849807</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 18 Jun 2026 11:55:55 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/rT0cQO1ZAkMtIj5l1IN90eYmD0qRuIbfRharYmM20nQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDkvMDkvd29sZmdhbmctd2Vpc2VyLXFsdWd6OXp5eXMtdW5zcGxhc2gteG80anRiYWwtMjAyNS0wOS0wOS5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/7w_VmjA6-MdwspUZLJ_Y-pZKIEqkjcImsJ8zYPTx3P4/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDkvMDkvd29sZmdhbmctd2Vpc2VyLXFsdWd6OXp5eXMtdW5zcGxhc2gteG80anRiYWwtMjAyNS0wOS0wOS5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/rT0cQO1ZAkMtIj5l1IN90eYmD0qRuIbfRharYmM20nQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDkvMDkvd29sZmdhbmctd2Vpc2VyLXFsdWd6OXp5eXMtdW5zcGxhc2gteG80anRiYWwtMjAyNS0wOS0wOS5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Ein Containerschiff im Hamburger Hafen" title="Ein Containerschiff im Hamburger Hafen"/>
  <figcaption>Ein Containerschiff im Hamburger Hafen  <em>Bild: Wolfgang Weiser/Unsplash</em></figcaption>
</figure>
<p>Der gebeutelten deutschen Wirtschaft steht nach der neuen Konjunkturprognose des Ifo-Instituts dank hoher Staatsausgaben und des erhofften Kriegsendes im Iran eine Atempause bevor. Bis Ende des Jahrzehnts jedoch droht demnach ein neuerlicher Sturz in die Stagnation, sofern die Bundesregierung keine Reformen einleitet. Für dieses Jahr haben die Münchner Ökonomen ihre Wachstumsprognose auf 0,8 Prozent leicht angehoben. Auch im kommenden Jahr könnte das deutsche Bruttoinlandsprodukt demnach um 0,8 Prozent zulegen.</p>
<p>Die Nachwirkungen des kriegsbedingten Energiepreisschocks jedoch werden sowohl laut Bundesbank als auch laut Ifo noch länger zu spüren sein: Die Bundesbank rechnet für die nächsten Monate mit einem Anstieg der Inflation auf über drei Prozent. Das Ifo-Institut rechnet für das Gesamtjahr mit einer Teuerung um 2,9 Prozent, und erwartet auch im nächsten Jahr noch vergleichsweise hohe 2,7 Prozent.</p>
<h2>Ifo-Chef Fuest: Bei anhaltend hohen Staatsausgaben massive Steuer- und Abgabenerhöhungen zwangsläufig</h2>
<p>Zu einem beträchtlichen Teil ist das erwartete Wachstum in diesem und im kommenden Jahr auf die schuldenfinanzierten hohen Staatsausgaben für Infrastruktur und Verteidigung zurückzuführen, wie Ifo-Experte Timo Wollmershäuser sagte. „Dieser fiskalische Schub hat jedoch seinen Preis.“ Das Institut erwartet einen Anstieg der Staatsschuldenquote von derzeit gut 63 auf 68 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.</p>
<p>Ifo-Präsident Clemens Fuest sagte: „Und wenn nichts passiert, wird das in den nächsten Jahren so weitergehen. Und das heißt zwingend, dass auch Steuern und Abgaben massiv steigen werden.“ Das wiederum werde das Wirtschaftswachstum reduzieren.</p>
<h2>Mittelfristige Aussichten düster</h2>
<p>„Wir haben also derzeit steigende Staatsausgaben, eine stagnierende Wirtschaftsleistung und sinkende private Investitionen.“ Dementsprechend gehen die beiden Wissenschaftler davon aus, dass das Potenzialwachstum der deutschen Wirtschaft bis Ende des Jahrzehnts auf „historisch niedrige 0,1 Prozent“ sinken wird, sagte Wollmershäuser.</p>
<h2>Bundesbank: Ende des Tankrabatts wird Energie wieder verteuern</h2>
<p>Obwohl im Persischen Golf das Kriegsende mit der Unterzeichnung des Rahmenabkommens durch die USA und den Iran in greifbare Nähe gerückt ist, wird die Inflationsrate in Deutschland nach Einschätzung der Bundesbank nicht schlagartig zurückgehen. „Nach dem Auslaufen des befristeten Tankrabatts dürfte die Energieteuerung zunächst wieder höher ausfallen“, heißt es <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/bundesbank-sieht-ende-der-flaute-erst-im-herbst/2026061867258">im Monatsbericht für den Juni</a>.</p>
<h2>Dominoeffekt auch bei Lebensmittelpreisen</h2>
<p>„Bei Gas dürften die höheren Großhandelspreise wegen längerfristiger Beschaffungs- und Vertragsstrukturen erst mit Verzögerung bei den privaten Haushalten ankommen“, schreibt die Bundesbank in ihrem Monatsbericht. Auch Nahrungsmittel könnten teurer werden, weil Erzeuger höhere Energiekosten auf die Preise aufschlagen. Die seit 1. Mai geltende Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel um knapp 17 Cent pro Liter läuft Ende Juni aus.</p>
<p>Ifo-Konjunkturforscher Wollmershäuser sieht jedoch zumindest die Möglichkeit, dass die Energiepreise auch schneller wieder sinken könnten. „Die Märkte gehen jetzt davon aus, dass wir im nächsten Jahr fast schon wieder dort sind, wo wir eigentlich vor Ausbruch des Krieges waren“, sagte der Ökonom mit Blick auf die Preisentwicklung der vergangenen Tage. „Wenn das tatsächlich so kommen sollte, dann denke ich mal, wird die Inflationsrate auch relativ schnell wieder zurückgehen.“</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/eFWXhcBTzgdsD9yfsJnNMLQk2I7vmJRCbPCDgfxF-Iw/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDkvMDkvd29sZmdhbmctd2Vpc2VyLXFsdWd6OXp5eXMtdW5zcGxhc2gteG80anRiYWwtMjAyNS0wOS0wOS5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Nach Übernahme: Ludwig Beck vor Rückzug von der Börse</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/nach-ubernahme-ludwig-beck-vor-ruckzug-von-der-borse/2026061849806</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/nach-ubernahme-ludwig-beck-vor-ruckzug-von-der-borse/2026061849806</guid><author>news@fashionunited.com (Jan Schroder)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 18 Jun 2026 11:42:44 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/Z_vvPMjD8D2hXzIAWXB-FDc_gi8uNTHkZuUw0uT5jqU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMDcvMjAvbHVkd2lnLWJlY2stb21mbTRhZW0tMjAyMS0wNy0yMi1weGI1NTdwci0yMDIzLTA3LTIwLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/d7WZrIxZJzbcmNwHh53Z3Ri4APUZaDWpYbbMaNOSmAA/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMDcvMjAvbHVkd2lnLWJlY2stb21mbTRhZW0tMjAyMS0wNy0yMi1weGI1NTdwci0yMDIzLTA3LTIwLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/Z_vvPMjD8D2hXzIAWXB-FDc_gi8uNTHkZuUw0uT5jqU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMDcvMjAvbHVkd2lnLWJlY2stb21mbTRhZW0tMjAyMS0wNy0yMi1weGI1NTdwci0yMDIzLTA3LTIwLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Das Stammhaus von Ludwig Beck am Münchener Marienplatz" title="Das Stammhaus von Ludwig Beck am Münchener Marienplatz"/>
  <figcaption>Das Stammhaus von Ludwig Beck am Münchener Marienplatz <em>Bild: Ludwig Beck AG</em></figcaption>
</figure>
<p>Nach den <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/alfons-doblinger-ubernimmt-mehrheit-an-ludwig-beck/2026060166971">jüngsten Veränderungen in der Eigentümerstruktur</a> steht der Münchener Einzelhändler Ludwig Beck vor dem Rückzug von der Börse. Am Mittwochabend verkündete das Unternehmen den Abschluss einer Delisting-Vereinbarung mit seiner neuen Mehrheitsaktionärin Bayerische Gewerbebau AG.</p>
<p>Dem Immobilienunternehmen und dessen Tochtergesellschaften seien nach jetzigem Stand knapp 78,2 Prozent der Anteile an der Ludwig Beck am Rathauseck – Textilhaus Feldmeier Aktiengesellschaft zuzurechnen, heißt es in einer Mitteilung. Die neue Mehrheitseigentümerin, hinter der der Unternehmer Alfons Doblinger steht, werde den verbleibenden Anteilseigner:innen nun ein Pflichtangebot für die noch ausstehenden Aktien unterbreiten. Dieses werde zugleich als „öffentliches Delisting-Erwerbsangebot“ gestaltet.</p>
<h2>Geplantes Delisting liegt „im Interesse der Gesellschaft“</h2>
<p>Nach der Veröffentlichung der Offerte werde Ludwig Beck im Rahmen der Vereinbarung „einen Antrag auf Widerruf der Zulassung der Ludwig Beck-Aktien zum Handel im regulierten Markt und zugleich auch der Zulassung zum Teilbereich des regulierten Marktes mit weiteren Zulassungsfolgepflichten (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse sowie zum Handel im regulierten Markt der Börse München stellen“, teilte das Unternehmen mit. Darüber hinaus werde es „alle zumutbaren Maßnahmen ergreifen, um die Einbeziehung der Aktien in den Freiverkehr zu beenden, soweit diese Einbeziehung auf Antrag der Gesellschaft erfolgte“.</p>
<p>Das Management von Ludwig Beck rechtfertigte die Vereinbarung: Der Vorstand sei „bei Abwägung der Gesamtumstände der Auffassung, dass der Abschluss der Delisting-Vereinbarung und das Delisting im Interesse der Gesellschaft liegen“, teilte das Unternehmen mit. Vorstand und Aufsichtsrat würden „unverzüglich nach Veröffentlichung der Angebotsunterlage eine begründete Stellungnahme“ abgeben. Erst Anfang der Woche hatte das Unternehmen den <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/ludwig-beck-aufsichtsratschef-bruno-salzer-tritt-zuruck/2026061567196">sofortigen Rücktritt seines Aufsichtsratsvorsitzenden Bruno Sälzer</a> verkündet.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/WT3lEfTCpx_VZMphEsKOldhmeNbSIqgEqHP7eJf2X2I/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMDcvMjAvbHVkd2lnLWJlY2stb21mbTRhZW0tMjAyMS0wNy0yMi1weGI1NTdwci0yMDIzLTA3LTIwLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Neues Beteiligungsprogramm: Decathlon vergibt Gratisaktien an Mitarbeiter:innen</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/neues-beteiligungsprogramm-decathlon-vergibt-gratisaktien-an-mitarbeiter-innen/2026061849808</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/neues-beteiligungsprogramm-decathlon-vergibt-gratisaktien-an-mitarbeiter-innen/2026061849808</guid><author>news@fashionunited.com (Rachel Douglass)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 18 Jun 2026 11:30:21 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/ijMdUnARwjFfSkWfIz_dpfaY7GjRXGgnB5y5RL_GQuQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZGVjYXRobG9uLXBtZG1jdWh6LTIwMjYtMDYtMTguanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/vZVa3m3cw4TcqaE0r81I14CKJB2FvKAC_A0cih5TCG8/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZGVjYXRobG9uLXBtZG1jdWh6LTIwMjYtMDYtMTguanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/ijMdUnARwjFfSkWfIz_dpfaY7GjRXGgnB5y5RL_GQuQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZGVjYXRobG9uLXBtZG1jdWh6LTIwMjYtMDYtMTguanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Mitarbeiter:innen von Decathlon Bild: Decathlon" title="Mitarbeiter:innen von Decathlon Bild: Decathlon"/>
  <figcaption>Mitarbeiter:innen von Decathlon <em>Bild: Decathlon</em></figcaption>
</figure>
<p>Der französische Sportartikelhändler Decathlon baut sein Modell der Personalbeteiligung weiter aus. Das Unternehmen führt ein neues Programm ein, das berechtigten Mitarbeiter:innen Gratisaktien oder Vermögensanreize im Wert von 2.000 Euro gewährt.</p>
<p>Die Initiative trägt den Namen „The Decathlon Seed“. Sie solle „die Vielfalt der Gruppe widerspiegeln und gleichzeitig ein gemeinsames Prinzip der Fairness und der Werteteilung wahren“, erklärte der Einzelhändler. Das Projekt ermögliche es den Mitarbeitenden demnach, „Partner:innen, Miteigentümer:innen und mitverantwortliche Beteiligte am Wachstum des Unternehmens“ zu werden.</p>
<p>Alle Mitarbeiter:innen erhalten im Rahmen des Programms eine Zuteilung im aktuellen Wert von 2.000 Euro, die nach drei Jahren  übertragen wird. Während dieser Zeit entwickelt sich der Wert der Zuteilung entsprechend der Unternehmensleistung.</p>
<p>Die Einführung des Programms wurde über ein Jahr entwickelt und fällt mit dem 50-jährigen Jubiläum von Decathlon zusammen. Es erweitert das langjährige Wertversprechen des Unternehmens, den Erfolg zu teilen. Dies zeigt sich bereits darin, dass mehr als 56.000 Mitarbeiter:innen Aktien des Unternehmens halten.</p>
<p>CEO Javier López kommentierte die Initiative. „Mit ‚The Decathlon Seed‘ investieren wir in die Zukunft. Wir bauen auf einem der Kernwerte von Decathlon der letzten 50 Jahre auf: den Wert zu teilen, den wir gemeinsam schaffen.“</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/5zsKOmbJNaeoYiYK1ntBzCmhnqpa1mBGPEaT1b20u10/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZGVjYXRobG9uLXBtZG1jdWh6LTIwMjYtMDYtMTguanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Pitti: Original Penguin stellt Neuausrichtung und europäische Expansionspläne vor</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/pitti-original-penguin-stellt-neuausrichtung-und-europaische-expansionsplane-vor/2026061849809</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/pitti-original-penguin-stellt-neuausrichtung-und-europaische-expansionsplane-vor/2026061849809</guid><author>news@fashionunited.com (Rachel Douglass)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 18 Jun 2026 11:06:31 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/LnHDjLcKiXtKS-ymSUapdIIJlrE_K0J5IwJ9WdF1MgE/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvc3MyNy1vZ3RrODF1dC0yMDI2LTA2LTE4LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/QKbBaEm09aBVPz6cO71uTN8bTgJ-wsJa63xaoNbvk10/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvc3MyNy1vZ3RrODF1dC0yMDI2LTA2LTE4LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/LnHDjLcKiXtKS-ymSUapdIIJlrE_K0J5IwJ9WdF1MgE/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvc3MyNy1vZ3RrODF1dC0yMDI2LTA2LTE4LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Original Penguin unveils new accessible luxury brand direction for SS27 collection." title="Original Penguin unveils new accessible luxury brand direction for SS27 collection."/>
  <figcaption>Original Penguin stellt neue Markenausrichtung im Bereich des erschwinglichen Luxus für die SS27-Kollektion vor. <em>Credits: Original Penguin. </em></figcaption>
</figure>
<p>Original Penguin schlägt eine neue Richtung ein. Unter der Leitung von Markendirektorin Laura Colagrande bewegt sich die US-amerikanische Lifestyle-Marke in den Sektor des erschwinglichen Luxus. Ihre Frühjahr/Sommer 2027-Kollektion wurde erstmals auf der Pitti Uomo vorgestellt.</p>
<p>Auf der Florentiner Herrenmodemesse ist die Marke sowohl in einem Showroom als auch auf einer Außenterrasse vertreten. Dort wird die gesamte Bandbreite der Kollektionen, von ‘Icons’ bis ‘Golf’, neben neuen Kategorien wie Accessoires, Hüten und Taschen präsentiert.</p>
<p>Diese ergänzen die als „hochwertig“ beschriebene SS27-Kollektion, die sich durch „erlesene Stoffe, eine fortschrittliche Verarbeitung und raffinierte Silhouetten“ auszeichnet.</p>
<p>Der neue Look geht den großen europäischen Expansionsplänen von Original Penguin voraus, die durch die Eröffnung eines Showrooms in London Anfang des Jahres untermauert werden.</p>
<p>Das Unternehmen strebt derzeit ein Wachstum in Italien, Spanien, Griechenland, der Türkei, der Schweiz, Deutschland und Skandinavien an. In Großbritannien wurde die Präsenz durch eine Partnerschaft mit Einzelhändler:innen wie John Lewis bereits ausgebaut.</p>
<p>Colagrande sagte, das Team plane gezielt den Aufbau von Großhandels- und strategischen Vertriebspartnerschaften. Sie enthüllte außerdem Pläne, in den nächsten Jahren Flagship-Stores in London, Madrid, Barcelona, Mailand und Berlin zu eröffnen.</p>
<p>In einer Erklärung unterstrich Oscar Feldenkreis, Chief Executive Officer (CEO) der Original-Penguin-Muttergesellschaft Perry Ellis International, die „klare Positionierung“ der Marke. Ihre Rückkehr zur Pitti diene als „Absichtserklärung dafür, wohin wir diese Marke führen“.</p>
<p>„Wir beschleunigen unser europäisches Wachstum und führen Original Penguin in anspruchsvolle, zeitgenössische Kanäle“, sagte Feldenkreis. „Dabei bleiben wir der Handwerkskunst und dem Storytelling treu, die uns seit mehr als sieben Jahrzehnten auszeichnen.“</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/l8hDNaKmLBFsDhK5lecCI5LPzc89fctB5ftwPRItRIc/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvc3MyNy1vZ3RrODF1dC0yMDI2LTA2LTE4LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Bundesbank sieht Ende der Flaute erst im Herbst</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/bundesbank-sieht-ende-der-flaute-erst-im-herbst/2026061849805</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/bundesbank-sieht-ende-der-flaute-erst-im-herbst/2026061849805</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 18 Jun 2026 10:35:43 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/uJP_wHUusszsEuzACgeQlq3Urr6WVLIm3ONdTmodkPw/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDQvMjIvemVudHJhbGUtbm9yZHNlaXRlLXNvbW1lci1oaWdocmVzb2x1dGlvbi0wbDZvdjJ1cS0yMDI2LTA0LTIyLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/2lpk1uYoWpORNyhpkHSCaXJuaJmh4I-JNtVusICsSSI/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDQvMjIvemVudHJhbGUtbm9yZHNlaXRlLXNvbW1lci1oaWdocmVzb2x1dGlvbi0wbDZvdjJ1cS0yMDI2LTA0LTIyLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/uJP_wHUusszsEuzACgeQlq3Urr6WVLIm3ONdTmodkPw/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDQvMjIvemVudHJhbGUtbm9yZHNlaXRlLXNvbW1lci1oaWdocmVzb2x1dGlvbi0wbDZvdjJ1cS0yMDI2LTA0LTIyLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Zentrale der Deutschen Bundesbank" title="Zentrale der Deutschen Bundesbank"/>
  <figcaption>Zentrale der Deutschen Bundesbank <em>Bild: © Walter Vorjohann</em></figcaption>
</figure>
<p>Die vom Iran-Krieg ausgebremste deutsche Wirtschaft wird nach Einschätzung der Bundesbank erst im Herbst wieder etwas wachsen. Insgesamt dürfte die Wirtschaftsleistung nach einer Flaute im Sommer im dritten Quartal 2026 wieder leicht um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal zulegen, prognostiziert die Bundesbank in ihrem Monatsbericht Juni.</p>
<p>Die stärksten direkten Belastungen des Konflikts im Nahen Osten dürften nach Einschätzung der Bundesbank-Ökonom:innen dann nachlassen: Der Annahme zufolge werden die Energiepreise wieder sinken, Privathaushalte hätten damit real wieder mehr Einkommen zur Verfügung, was den Konsum ankurbeln könnte.</p>
<h2>Steigende Inflationsrate</h2>
<p>Allerdings rechnen die Bundesbank-Expert:innen damit, dass die Verbraucherpreise in den kommenden Monaten kräftiger steigen werden. Nach ihrer Einschätzung dürfte die für europäische Vergleichszwecke harmonisierten Inflationsrate (HVPI) in Europas größter Volkswirtschaft in den kommenden Monaten über die Drei Prozent-Marke steigen. Im Mai waren es 2,7 Prozent. </p>
<p>„Nach dem Auslaufen des befristeten Tankrabatts dürfte die Energieteuerung zunächst wieder höher ausfallen. Bei Gas dürften die höheren Großhandelspreise wegen längerfristiger Beschaffungs- und Vertragsstrukturen erst mit Verzögerung bei den privaten Haushalten ankommen“, schreibt die Bundesbank. Auch Nahrungsmittel könnten teurer werden, weil Erzeuger höhere Energiekosten auf die Preise aufschlagen. Die seit 1. Mai geltende Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel um knapp 17 Cent pro Liter läuft Ende Juni aus.</p>
<p>Höhere Teuerungsraten schmälern die Kaufkraft der Verbraucherinnen und Verbraucher: Sie können sich dann für einen Euro weniger leisten. Das bremst den privaten Konsum, der eine wichtige Stütze der Binnenkonjunktur ist.</p>
<h2>Stagnation im Sommer </h2>
<p>Für das laufende zweite Quartal rechnet die Bundesbank insgesamt nur mit einer Stagnation des Bruttoinlandsprodukts (BIP). „Die Folgen des Krieges im Iran bremsen die Konjunkturerholung, die vor allem dank kräftiger fiskalpolitischer Impulse im Sommerhalbjahr angelegt war, spürbar aus.“</p>
<p>Noch im ersten Quartal hatte das BIP zum Vorquartal um 0,3 Prozent zugelegt vor allem wegen höherer Exporte. Die Hoffnung war groß, dass die deutsche Wirtschaft nach drei mageren Jahren wieder Fahrt aufnehmen würde – auch, weil der Staat gewaltige Milliardeninvestitionen in Straßen, Schienen und Verteidigung angeschoben hat. 2025 war Deutschland mit einem Mini-Plus von 0,2 Prozent knapp am dritten Jahr ohne Wachstum in Folge vorbeigeschrammt.</p>
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  <figcaption>Allbirds-Store <em>Bild: Allbirds</em></figcaption>
</figure>
<p>Die US-amerikanische American Exchange Group (AEG) hat eine neue Partnerschaft mit WSG Brands bekannt gegeben, um die Übernahme von Allbirds abzuschließen. Die Gruppe hatte bereits im März Pläne zur Übernahme der US-Schuhmarke bekannt gegeben. Im Rahmen der Vereinbarung sollen Eigentum und Zuständigkeiten aufgeteilt werden.</p>
<p>Während WSG als wichtiger Partner für den Betrieb und das Wachstum fungieren wird, übernimmt AEG das Design und die Herstellung der Schuhe der Marke. Die Partnerschaft ist Teil der langfristigen Strategie von AEG für Allbirds. Diese zielt darauf ab, das Geschäft mit einem Asset-Light-Modell für die nächste Expansionsphase zu stärken.</p>
<p>Die Gruppe will neue Möglichkeiten in den Bereichen Produkt, Einzelhandel, Vertrieb, Lizenzen und auf internationalen Märkten verfolgen. Dabei wird sie ihre Expertise mit der von WSG bündeln. Gleichzeitig sollen die „Authentizität und die Werte, die die Marke so unverwechselbar gemacht haben“, erhalten bleiben.</p>
<p>Alen Mamrout, Chief Executive Officer (CEO) von AEG, merkte an, dass Allbirds bereits eine „weltweit anerkannte Marke mit einer klaren Positionierung auf dem Markt“ aufgebaut habe. Er sieht eine „vielversprechende Möglichkeit, auf diesem Fundament aufzubauen und die nächste Wachstumsphase der Marke einzuleiten“.</p>
<p>Für AEG selbst wurde die Übernahme als ein wichtiger Meilenstein bezeichnet. Die Gruppe konzentriert sich zunehmend auf Marken mit „starker Verbraucherrelevanz, differenzierter Positionierung und erheblichem langfristigem Wachstumspotenzial“.</p>
<p>WSG hat unterdessen sein eigenes Markenportfolio diversifiziert. Zuletzt erwarb das Unternehmen die Lifestyle-Marke Von Dutch. Dort soll es eine „lizenzgestützte Wachstumsstrategie erfolgreich umgesetzt“ haben, die eine Expansion in den Bereichen Vertrieb, Einzelhandel, Kategorien und Märkte ermöglichte.</p>
<p>In einer Erklärung sagte Jack Cheika, Gründer und CEO von WSG Brands: „Wir glauben, dass Allbirds eine der überzeugendsten Marken-Chancen auf dem heutigen Markt darstellt. Die Marke hat weltweit eine bedeutende Bekanntheit und eine starke Kundenbindung aufgebaut.“</p>
<p>„Unsere Vision ist es, das zu bewahren, was die Verbraucher:innen an Allbirds lieben, und gleichzeitig die Reichweite auf neue Kategorien, Märkte und Partnerschaften auszudehnen. Nachdem wir diese Strategie bei Von Dutch erfolgreich umgesetzt haben, freuen wir uns darauf, das nächste Wachstumskapitel gemeinsam mit AEG zu beginnen.“</p>
<p>Finanzielle Details der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben. Die Übernahme wurde zusammen mit einem Konsortium aus strategischen Investor:innen, Hersteller:innen und operativen Partner:innen gesichert. Weitere Ankündigungen werden in den kommenden Monaten erwartet.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/Zoxm6L6iN43xGMEVd-jJnfA0kMvsD8OkI-W9Vm0MK64/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTYvMzJuYjdreC1oaWdocmVzLTBvaWRjNm0yLTIwMjMtMDQtMDUtdTUwMGRuanEtMjAyNi0wNi0xNi5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/14UqPmRAXiCRS3m82EcRsb0_p3IVEif7C4MiyQ4lzkM/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTYvMzJuYjdreC1oaWdocmVzLTBvaWRjNm0yLTIwMjMtMDQtMDUtdTUwMGRuanEtMjAyNi0wNi0xNi5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/Zoxm6L6iN43xGMEVd-jJnfA0kMvsD8OkI-W9Vm0MK64/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTYvMzJuYjdreC1oaWdocmVzLTBvaWRjNm0yLTIwMjMtMDQtMDUtdTUwMGRuanEtMjAyNi0wNi0xNi5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Bild: Shein, (Foto von Richard A. Brooks / AFP)" title="Bild: Shein, (Foto von Richard A. Brooks / AFP)"/>
  <figcaption><em>Bild: Shein, (Foto von Richard A. Brooks / AFP)</em></figcaption>
</figure>
<p>Diese Woche tritt der französische Vermittlungsausschuss (CMP) zusammen, um eine endgültige Fassung des Gesetzesvorschlags zur Verringerung der Umweltauswirkungen der Textilindustrie zu verabschieden. Dieser ist besser bekannt als das „Anti-Fast-Fashion-Gesetz“.</p>
<p>Denn über die Textilbranche hinaus berührt diese Debatte eine zentrale Frage der europäischen Volkswirtschaften: die Bedingungen des internationalen Wettbewerbs. Wie lange kann Europa Akteur offen gegenüberstehen, die nicht denselben sozialen, ökologischen, steuerlichen oder rückverfolgungsbezogenen Anforderungen unterliegen wie die eigenen Unternehmen? Und ab wann ist die Verteidigung eines fairen wirtschaftlichen Rahmens kein Protektionismus mehr, sondern eine Frage der Gegenseitigkeit?</p>
<p>Seit mehreren Jahren wird dem alten Kontinent vorgeworfen, die einzige große Wirtschaftsmacht mit einer nahezu bedingungslosen Offenheit zu sein. Die Vereinigten Staaten schützen ihre Schlüsselindustrien mit massiven Subventionen, regulatorischen Hürden oder offen protektionistischen Maßnahmen. China wiederum richtet seine Entwicklung an einer erklärten nationalen Präferenz aus. Europa wird dabei häufig als der zugänglichste Markt der Welt wahrgenommen.</p>
<p>Im Bereich der künstlichen Intelligenz haben sich die amerikanischen Technologieriesen ohne ernsthafte europäische Konkurrenz durchgesetzt. Im Onlinehandel hat Amazon die Konsumgewohnheiten tiefgreifend verändert. In der Industrie haben zahlreiche Sektoren durch den globalen Wettbewerb an Wettbewerbsfähigkeit verloren. Lange Zeit wurde Offenheit als eine Tugend an sich dargestellt. Könnte die Mode nun zum Schauplatz einer Wende werden?</p>
<h2>Ein Gesetz, das ausdrücklich auf Shein und Temu abzielt</h2>
<p>Die von der fanzösischen Regierung veröffentlichte Mitteilung lässt kaum Zweifel aufkommen. Der Text richtet sich gegen die „Auswüchse der Ultra-Fast-Fashion“, die insbesondere von den Plattformen Shein und Temu verkörpert werden. Ihnen wird vorgeworfen, mit europäischen Unternehmen zu konkurrieren, ohne denselben sozialen, ökologischen und steuerlichen Auflagen zu unterliegen wie lokale Marken.</p>
<p>Drei Maßnahmen strukturieren den Gesetzesvorschlag. Die erste und zentrale Maßnahme sieht eine Abgabe von bis zu 50 Prozent des Verkaufspreises für Akteur der Ultra-Fast-Fashion vor. Die zweite Maßnahme verpflichtet zur Anzeige von Botschaften, die für Wiederverwendung, maßvollen Konsum und Recycling sensibilisieren. Die dritte Maßnahme sieht ein vollständiges Werbeverbot für Produkte der Ultra-Fast-Fashion vor.</p>
<p>Selten hat ein französisches Gesetz so direkt ein ausländisches Geschäftsmodell ins Visier genommen. Für die Regierung handelt es sich dabei nicht nur um eine Umweltfrage. Es geht auch darum, faire Wettbewerbsbedingungen zwischen Unternehmen mit hohen Standards und internationalen Akteur wiederherzustellen, die nach anderen Regeln agieren.</p>
<h2>Mode als Labor für eine neue Industriepolitik?</h2>
<p>Das Interessanteste liegt vielleicht in dem, was diese Initiative offenbart. Seit mehreren Jahren nehmen die Diskussionen über wirtschaftliche Souveränität zu. Ob Energie, Gesundheit, Landwirtschaft, Halbleiter oder künstliche Intelligenz – der Begriff ist zu einem zentralen Element der europäischen Politik geworden.</p>
<p>Die Modebranche schien bislang von dieser Entwicklung weitgehend unberührt. Dabei hat die französische Textilindustrie in den vergangenen Jahrzehnten einen dramatischen Rückgang erlebt. Laut dem französischen Statistikamt Insee ist die Zahl der Beschäftigten in diesem Sektor seit den 1980er-Jahren stark gesunken. Viele Produktionsstandorte wurden verlagert, während globale digitale Plattformen einen wachsenden Anteil des Konsums auf sich vereinen.</p>
<p>Dieses Gesetz spiegelt vor allem einen Wandel in der öffentlichen Haltung wider. Lange Zeit begleiteten die Behörden die Veränderungen im Textilsektor, ohne direkt in die Wettbewerbsbedingungen einzugreifen. Nun versuchen sie, den Markt selbst aktiv mitzugestalten.</p>
<p>Ziel ist es, eine als strategisch wichtig erachtete Industrie- und Handelsstruktur zu erhalten und zugleich von internationalen Akteur mehr Gegenseitigkeit einzufordern.</p>
<h2>Zwischen Schutz und Protektionismus</h2>
<p>Die Frage bleibt jedoch heikel. Befürworter des Freihandels betonen, dass Wettbewerb den Verbraucher zugutekommt, insbesondere in Zeiten sinkender Kaufkraft. Plattformen wie Shein oder Temu haben ihren Erfolg genau auf diesem Versprechen aufgebaut: Mode zu extrem niedrigen Preisen zugänglich zu machen.</p>
<p>Die Befürworter des Gesetzes argumentieren hingegen, dass die Debatte nicht auf eine reine Preisfrage reduziert werden könne. Denn heute wird nicht nur der Preisunterschied kritisiert. Es geht auch um die mangelnde Transparenz eines Geschäftsmodells, dessen Lieferketten schwer nachvollziehbar sind. Die Produktionsbedingungen entziehen sich weitgehend der Kontrolle europäischer Verbraucher. Zudem wird die Einhaltung von Sozial-, Umwelt- und Handelsstandards regelmäßig infrage gestellt.</p>
<p>Seit Jahren warnen NGOs, Verbraucherverbände und europäische Institutionen vor den Schwierigkeiten bei der Kontrolle bestimmter Ultra-Fast-Fashion-Akteur. Dies betrifft insbesondere die Rückverfolgbarkeit, die Produktkonformität, die Arbeitsbedingungen sowie die Umweltauswirkungen. Mehrere Untersuchungen haben zudem die Grenzen bestehender Kontrollmechanismen in stark fragmentierten und globalisierten Lieferketten aufgezeigt.</p>
<p>Für die Befürworter des Gesetzes geht es daher weniger darum, den Markt abzuschotten, als vielmehr darum, ein Mindestmaß an Gegenseitigkeit wiederherzustellen. Anders ausgedrückt: Es soll sichergestellt werden, dass Akteur, die in großem Umfang in Europa verkaufen, vergleichbare Regeln einhalten wie europäische Unternehmen.</p>
<p>„Hinter den Spottpreisen der Ultra-Fast-Fashion verbergen sich sehr reale Kosten: Umweltverschmutzung, Ressourcenverschwendung, unlauterer Wettbewerb und die Schwächung von Unternehmen“, so Monique Barbut, Ministerin für den ökologischen Wandel.</p>
<p>Die Debatte reicht damit weit über den Textilsektor hinaus. Sie wirft eine grundlegende Frage für die westlichen Volkswirtschaften auf: Inwieweit ist eine Gesellschaft bereit, globalen Wettbewerb zu akzeptieren, wenn die Regeln dieses Wettbewerbs nicht für alle gleichermaßen gelten?</p>
<h2>Das Signal aus Frankreich</h2>
<p>Unabhängig vom endgültigen Ausgang des Gesetzgebungsverfahrens ist das politische Signal bereits deutlich. Frankreich versucht nicht länger nur, die Folgen der Globalisierung zu regulieren; das Land beginnt, einige ihrer Grundregeln infrage zu stellen. Die Sitzung des CMP könnte daher zu einem vergleichsweise kleinen legislativen Ereignis mit großer symbolischer Bedeutung werden. Nicht, weil sie allein den globalen Textilmarkt verändern würde, sondern weil sie eine tiefgreifendere Entwicklung widerspiegelt: die eines Landes, das sich zunehmend zu der Auffassung bekennt, dass nicht jeder Wettbewerb gleichwertig ist.</p>
<p>Lange Zeit hat sich Europa als offener Wirtschaftsraum definiert. Die aktuelle Entwicklung deutet darauf hin, dass Europa nun auch ein Raum werden möchte, der seine Industrien, seinen Handel und sein Know-how schützt, wenn die Spielregeln als unausgewogen wahrgenommen werden.</p>
<p>Im Kern geht es um weit mehr als nur um Shein oder Temu. Die eigentliche Frage lautet, ob Europa weiterhin bereit ist, der offenste Markt der Welt zu sein, während seine Konkurrent nach anderen Regeln spielen.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/CrMVLrVsVsCB24SgK3PoacbEK0y4OvVi2dV-78433gc/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTYvMzJuYjdreC1oaWdocmVzLTBvaWRjNm0yLTIwMjMtMDQtMDUtdTUwMGRuanEtMjAyNi0wNi0xNi5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Retraced-Mitgründer: Transparenz ist keine Falle </title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/retraced-mitgrunder-transparenz-ist-keine-falle/2026061849797</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/retraced-mitgrunder-transparenz-ist-keine-falle/2026061849797</guid><author>news@fashionunited.com (Simone Preuss)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 18 Jun 2026 07:00:19 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/ssseTQAMMHCrftvFTXc4-aPI7vuPKOFIs216kyH1IuE/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvcmV0cmFjZWQtdHJhY2luZy1jZWtldW90ci0yMDI2LTA2LTEwLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/MglCwYh_D5600efhn2nDS87iTne6V1pFUIP29Q0l78M/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvcmV0cmFjZWQtdHJhY2luZy1jZWtldW90ci0yMDI2LTA2LTEwLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/ssseTQAMMHCrftvFTXc4-aPI7vuPKOFIs216kyH1IuE/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvcmV0cmFjZWQtdHJhY2luZy1jZWtldW90ci0yMDI2LTA2LTEwLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Der DPP ermöglicht die einfache Rückverfolgbarketi von Produkten." title="Der DPP ermöglicht die einfache Rückverfolgbarketi von Produkten."/>
  <figcaption>Der DPP ermöglicht die einfache Rückverfolgbarketi von Produkten. <em>Bild: Retraced</em></figcaption>
</figure>
<p>Lange bevor der digitale Produktpass (DPP) in Brüssel diskutiert wurde, arbeitete das Düsseldorfer Start-up Retraced bereits an einer Antwort auf eine praktische Frage: Wie zeigt eine Marke glaubwürdig, was in ihrem Produkt steckt? Seitdem hat Retraced eine Plattform aufgebaut, die Modemarken bei der Erfassung und Kommunikation von Lieferkettendaten unterstützt.</p>
<p>Anlässlich des ab 2027 für Bekleidung und Textilien verpflichtenden DPP erklärt Mitgründer Lukas Pünder im Interview, warum die eigentliche Herausforderung weniger in der Technik als vielmehr im Vertrauen liegt.</p>
<h2>Was hat Retraced dazu bewogen, sich frühzeitig auf den DPP zu konzentrieren, noch bevor er verpflichtend wurde?</h2>
<p>Retraced ist eigentlich aus einem ganz anderen Problem entstanden. Die <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/blockchain-startup-retraced-durch-transparenz-mehr-vertrauen-in-der-modebranche-aufbauen/2019122034069">Geschichte beginnt mit Cano</a>, einer Schuhmarke, mit der Philipp Mayer und ich mexikanische Huaraches nach Deutschland bringen wollten. Die Produktion lief unter fairen Bedingungen, das Leder war pflanzlich gegerbt. Aber wie kommuniziert man das glaubwürdig? Wir wollten, dass unsere Kundschaft den Schuh scannen kann, um digital sehen zu können, wer ihn gemacht hat, wie er gefertigt wurde, woher die Materialien kommen.</p>
<p>Eine passende Lösung gab es nicht. Also haben wir sie selbst gebaut. Das legte den Grundstein für Retraced. Das war 2018, Jahre bevor der DPP auch nur ein Thema in Brüssel war. Unser Ausgangspunkt war daher nicht Compliance, sondern die Überzeugung, dass Konsumierende das Recht haben zu wissen, was sie kaufen, und dass Marken, die das zeigen können, einen echten Vorteil haben. Der digitale Produktpass war für uns also von Anfang an ein Instrument proaktiver Transparenz.</p>
<h2>Welche Herausforderungen gab es anfangs und welche bestehen aktuell?</h2>
<p>Anfangs mussten wir noch viel erklären: Wie kann eine Marke Transparenz gegenüber Konsumierenden kommunizieren? Wie zahlt sich das wirtschaftlich aus? Das war damals für viele noch ein „nice to have&quot;.</p>
<p>Heute hat die Regulierung die Diskussion erledigt. Die Herausforderung ist eine andere: Wie baut man belastbare Daten über vier, fünf Lieferkettenstufen hinweg auf? Viele Marken kennen ihre Tier-1-Lieferbetriebe gut. Was dahinter passiert, bei Spinnereien, Färbereien, Rohstofflieferanten, ist oft noch eine Blackbox. Genau da liegt die eigentliche Arbeit und je größer die Marke, desto komplexer wird das Lieferantennetzwerk und desto mehr muss eine Transparenzlösung skalierbar und effizient sein.</p>
<h2>Welche Datenlücke haben Sie bei der Abbildung mehrstufiger Lieferketten entdeckt?</h2>
<p>Die meisten Marken auditieren ihre Tier-1-Lieferbetriebe, aber viele Risiken wie Umweltverstöße oder mangelhafte Arbeitsbedingungen verbergen sich weiter unten in der Kette und tauchen oft erst spät auf.</p>
<p>Das strukturelle Problem dahinter ist, dass jede Stufe der Lieferkette ihre eigenen Formate hat, ihre eigenen Zertifizierungsschemata, ihre eigene Art, Daten zu dokumentieren oder eben nicht zu dokumentieren. Proprietäre Formate und Silos machen es schwierig, Daten über Schemata, Akteur:innen und Regionen hinweg zu kombinieren oder zu vergleichen. Es gibt kein gemeinsames Datenmodell für Multi-Zertifizierungsszenarien in mehrstufigen Lieferketten. Wir bauen genau diese gemeinsame Infrastruktur. Mit über 30.000 Lieferant:innen in unserem Netzwerk sind wir bereits auf einem guten Weg, dies zu erreichen.</p>
<h2>Wie motivieren Sie Lieferbetriebe und Kund:innen, die zögern, Informationen über ihre Produktionsstätten oder andere relevante Daten preiszugeben?</h2>
<p>Zögern hat fast immer einen konkreten Grund. Bei Lieferbetrieben ist es oft die Angst, dass Transparenz sie angreifbar macht gegenüber Wettbewerbern, gegenüber Auditoren oder gegenüber Marken, die dann zum Beispiel Preisdruck ausüben. Das löst man nicht mit einer schönen Onboarding-Broschüre. Was wirklich hilft: Vertrauen aufbauen, bevor man Daten einfordert. Das bedeutet, klären, wer Zugriff hat, was mit den Daten passiert und was nicht. Und es bedeutet, mit den Lieferbetrieben zu beginnen, die bereits offen sind, damit andere sehen können, dass Transparenz keine Falle ist.</p>
<p>Unser Argument ist pragmatisch: Wer Daten einmal sauber in Retraced einpflegt, muss sie nicht für jede neue Marke neu aufbereiten. Lieferant:innen tauschen verifizierte Produkt- und Materialdaten einmal aus, bleiben mit den Anforderungen der Käufer:innen synchronisiert und reduzieren sich immer wiederholende Aufgaben durch ein einziges kollaboratives System. Das ist kein Gefallen an die Marke, sondern spart dem Lieferbetrieb selbst Zeit und Ressourcen.</p>
<p>Bei den Marken selbst ist die Motivation meist eine Mischung aus Druck und Kalkül. Die Regulierung kommt so oder so, da der DPP 2030 verpflichtend wird. Wer jetzt anfängt, baut die Datengrundlage schrittweise auf. Wer wartet, kauft sich Stress.</p>
<h2>An welchem Punkt im Herstellungsprozess wird der digitale Träger tatsächlich zugewiesen – bereits bei der Faserverarbeitung oder erst nach Fertigstellung des Kleidungsstücks?</h2>
<p>Das hängt vom Produkttyp und vom Reifegrad der Lieferkette ab. Die klare Empfehlung ist: so spät wie möglich im Prozess, und zwar auf Artikelebene. Man muss entscheiden, ob man Produkte auf Artikel-, Chargen- oder Modellebene identifiziert, und planen, wie diese ID auf dem Produkt erscheint, am besten als 2D-Barcode wie QR-Codes, der neben den heutigen Handelsbarcodes koexistieren kann.</p>
<p>Die Zuweisung des QR-Codes auf Faserverarbeitungsebene ergibt technisch wenig Sinn, weil auf diesem Weg zu viele Produktionsvariablen noch offen sind. Realistisch ist die Zuweisung nach Fertigstellung des Kleidungsstücks, am Hänger oder im Label, zu einem Zeitpunkt, an dem die Produkt-ID stabil ist und mit allen hinterlegten Lieferkettendaten verknüpft werden kann.</p>
<h2>Wie kann sichergestellt werden, dass die digitale ID auch nach jahrelangem Waschen oder starker Beanspruchung erhalten bleibt und lesbar ist?</h2>
<p>Der DPP macht die Produktdaten über einen digitalen Träger zugänglich wobei QR-Code, NFC-Chip oder RFID alle grundsätzlich möglich sind. QR-Codes gelten aktuell als De-facto-Standard für den DPP, weil jedes Smartphone sie ohne spezielle App lesen kann. RFID eignen sich eher als ergänzende Träger für die Logistik, nicht als primärer Zugang für Konsumierende. NFC-Chips sind eine interessante Zwischenlösung, robuster als gedruckte Codes, aber teurer pro Einheit.</p>
<p>Entscheidend ist aber: Die Haltbarkeit dieser Datenträger über mehrere Nutzungszyklen hinweg ist eine offene Standardisierungsfrage, die der delegierte Rechtsakt noch nicht gelöst hat. Wir wissen also noch nicht genau, was die EU am Ende vorschreiben wird. Was wir wissen: Die eigentlichen Daten liegen nicht im Code, sondern in dem Datensystem dahinter. Der Träger ist nur der Schlüssel. Das heißt, selbst wenn ein QR-Code nach Jahren verblasst oder ein Label ausgetauscht werden muss, bleibt der Produktpass erhalten.  Die Herausforderung ist physischer Natur, nicht digitaler. Hier arbeiten wir viel mit den Etikettenherstellern zusammen, da sie in diesem Bereich mehr Erfahrung haben als wir.</p>
<h2>In Bezug auf zertifizierte Materialien, wie hilft das neue Modul bei der automatisierten Verwaltung von Transaktionszertifikaten?</h2>
<p>Nehmen wir GOTS-zertifizierte Baumwolle als Beispiel. Das Scope Certificate bestätigt, dass eine Fabrik zertifiziert ist. Das Transaktionszertifikat (TC) bestätigt, dass die konkrete Lieferung tatsächlich aus diesem zertifizierten Betrieb kommt. Beides braucht man, um eine Materialaussage glaubwürdig zu belegen. Heute läuft das meistens per E-Mail, als PDF, irgendwo in einem Ordner abgelegt, und wenn ein Auditor fragt, beginnt die Suche.</p>
<p>In der Retraced-Plattform werden alle Dokumente automatisiert über die Lieferbetriebe eingesammelt. Scope Certificates der Produktionsstätten  und die dazugehörigen Transaktionszertifikate liegen dann an einem Ort mit Ablaufwarnungen, wenn eine Zertifizierung ausläuft. Ebenfalls werden die TCs direkt mit den Lieferungen der Produkte abgeglichen und verknüpft. Falls das TC nicht zu der Lieferung passt, gibt es eine Warnung durch das System. Das klingt unspektakulär, spart in der Praxis aber enorm viel Zeit, nach unserer Erfahrung etwa 90 Prozent der Arbeit. Dies entspricht bei vielen Brands mehrere Wochen manueller Aufwand. Diese Lösung schließt genau die Lücke, durch die heute viele Greenwashing-Vorwürfe entstehen.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/GfrApY8c44ECxGk8OPelsu2v2_HW5ditoj5XkLEGHy0/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjIvMDEvMTAvbHVrYXMtcmV0cmFjZWQtcGxlYXNlLXJlZmVyLXRvLXVkby1nZWlzbGVyLWFzLWNvcHlyaWdodC15dzR5aHl4Yy0yMDIyLTAxLTEwLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/_xiAHT7pmZPgCCmeFBPW-HtPMLvs7lE73VhDsQ7J7dc/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjIvMDEvMTAvbHVrYXMtcmV0cmFjZWQtcGxlYXNlLXJlZmVyLXRvLXVkby1nZWlzbGVyLWFzLWNvcHlyaWdodC15dzR5aHl4Yy0yMDIyLTAxLTEwLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/GfrApY8c44ECxGk8OPelsu2v2_HW5ditoj5XkLEGHy0/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjIvMDEvMTAvbHVrYXMtcmV0cmFjZWQtcGxlYXNlLXJlZmVyLXRvLXVkby1nZWlzbGVyLWFzLWNvcHlyaWdodC15dzR5aHl4Yy0yMDIyLTAxLTEwLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Lukas Pünder, Geschäftsführer und Mitgründer von Retraced." title="Lukas Pünder, Geschäftsführer und Mitgründer von Retraced."/>
  <figcaption>Lukas Pünder, Geschäftsführer und Mitgründer von Retraced.  <em>Bild: Retraced</em></figcaption>
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<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/so-wirds-gemacht-marken-sprechen-uber-ihre-erfahrungen-mit-dem-digitalen-produktpass/2026061567184" target="_self"><u>So wird&#39;s gemacht: Marken sprechen über ihre Erfahrungen mit dem digitalen Produktpass</u></a></li>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/retraced-uber-traceability-nicht-textile-lieferketten-und-15-millionen-euro-finanzspritze/2024102158638 target=" _self"=""><u>Retraced über Traceability, nicht-textile Lieferketten und 15 Millionen Euro Finanzspritze</u></a></li>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/retraced-veroffentlicht-due-diligence-leitfaden-fur-die-modebranche/2024090558018 target=" _self"=""><u>Retraced veröffentlicht Due-Diligence-Leitfaden für die Modebranche</u></a></li>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/JkqH_vcJnIoMv0TwdIDsxIYtWmVjyRmbBtsPy5abt5E/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvcmV0cmFjZWQtdHJhY2luZy1jZWtldW90ci0yMDI2LTA2LTEwLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Historische Jahresbilanz: Ecoalf schreibt erstmals schwarze Zahlen</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/historische-jahresbilanz-ecoalf-schreibt-erstmals-schwarze-zahlen/2026061849800</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/historische-jahresbilanz-ecoalf-schreibt-erstmals-schwarze-zahlen/2026061849800</guid><author>news@fashionunited.com (Jaime Martinez)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 18 Jun 2026 06:51:45 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/HcS4ls7nPIy4Jb5ahZewm16r7CKPtZ95uaOpWs8VH5I/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZWNvYWxmLW1hZHJpZC1hcmxzODVwcC0yMDI2LTA2LTE4LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/b8YbAHKhHzTrVC01dzyRbN4-Y-W7K7XWszkeptK-pr0/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZWNvYWxmLW1hZHJpZC1hcmxzODVwcC0yMDI2LTA2LTE4LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/HcS4ls7nPIy4Jb5ahZewm16r7CKPtZ95uaOpWs8VH5I/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZWNvYWxmLW1hZHJpZC1hcmxzODVwcC0yMDI2LTA2LTE4LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Tienda de Ecoalf en el número 2 de la calle de Mejía Lequerica de Madrid (España)." title="Tienda de Ecoalf en el número 2 de la calle de Mejía Lequerica de Madrid (España)."/>
  <figcaption>Ein Store von Ecoalf in Madrid <em>Bild: Ecoalf.</em></figcaption>
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<p>Der spanische Bekleidungsanbieter Ecoalf hat es im Geschäftsjahr 2025/26 erstmals in die Gewinnzone geschafft. Zudem erzielte das auf nachhaltige Produkte spezialisierte Unternehmen ein zweistelliges Umsatzplus.</p>
<p>Nach Angaben des Managements belief sich der Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr, das am 28. Februar endete, auf 64,8 Millionen Euro. Damit übertraf er das Vorjahresniveau um 11,7 Prozent.</p>
<p>Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um 65,7 Prozent auf 5,6 Millionen Euro. Dies führte dazu, dass Ecoalf erstmals in der Unternehmensgeschichte einen Nettogewinn verbuchen konnte. Der Jahresüberschuss lag bei 0,4 Millionen Euro.</p>
<p>„Ecoalf hat das Geschäftsjahr 2025 mit den besten Finanzergebnissen seit seiner Gründung abgeschlossen“, erklärte das Management in einer Mitteilung. „Dies beweist, dass Nachhaltigkeit nicht nur mit unternehmerischem Wachstum vereinbar ist, sondern auch zu einem skalierbaren und profitablen Geschäftsmodell werden kann.“ Die Resultate spiegelten zudem die strategische Entwicklung des Unternehmens in den vergangenen  Jahren wider. Dabei sei „der Anteil der direkten Vertriebskanäle erhöht worden, um eine engere Beziehung zu den Verbraucher:innen aufzubauen und ein ausgewogeneres Wachstumsmodell zu schaffen“.</p>
<p>Die Erlöse im stationären Einzelhandel erreichten im vergangenen Jahr eine Höhe von 24,6 Millionen Euro. Ihr Anteil am Gesamtumsatz belief sich damit auf 38 Prozent. Das Onlinegeschäft kam auf 14,2 Millionen Euro, was einem Anteil von 22 Prozent entsprach. 40 Prozent entfielen auf das Großhandelsgeschäft, das einen Umsatz von 25,9 Millionen Euro erzielte.</p>
<p>Im abgelaufenen Jahr baute Ecpalf sein internationales Filalnetz weiter aus. Im Heimatmarkt erfolgten Neueröffnungen in San Sebastián, Bilbao, Madrid und Barcelona, im Ausland in Biarritz (Frankreich), Bozen (Italien) und Tokio (Japan). Gleichzeitig stärkte das Unternehmen seinen Wholesale-Kanal durch neue Partnerschaften mit renommierten internationalen Kaufhäusern wie La Rinascente (Italien), Kastner &amp; Öhler (Österreich) und Manufactum (Deutschland).</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/b_nW_xfQE4es6b__xyMpO5m6XWTBc2WJW-HnsItvi0s/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZWNvYWxmLW1hZHJpZC1hcmxzODVwcC0yMDI2LTA2LTE4LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Coperni unter Zwangsverwaltung gestellt</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/coperni-unter-zwangsverwaltung-gestellt/2026061849796</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/coperni-unter-zwangsverwaltung-gestellt/2026061849796</guid><author>news@fashionunited.com (Florence Julienne)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 18 Jun 2026 06:33:25 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/2dxLSBETSEAxJLCVYw_00CqhAuzR8CaYYzUXWF5BrWg/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvY29wZXJuaS1zMjMtMDQwLXIxN2t5aDRiLTIwMjQtMDctMTYtY3I1dDF5MzMtMjAyNi0wNi0xOC5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/BRHta-HrjPCrgf2TKuq-rIixEDuf3Rg8cB1C-VrcmgQ/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvY29wZXJuaS1zMjMtMDQwLXIxN2t5aDRiLTIwMjQtMDctMTYtY3I1dDF5MzMtMjAyNi0wNi0xOC5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/2dxLSBETSEAxJLCVYw_00CqhAuzR8CaYYzUXWF5BrWg/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvY29wZXJuaS1zMjMtMDQwLXIxN2t5aDRiLTIwMjQtMDctMTYtY3I1dDF5MzMtMjAyNi0wNi0xOC5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Model Bella Hadid wird in “Kleid aus aufgesprühtem Stoff" title="Model Bella Hadid wird in “Kleid aus aufgesprühtem Stoff"/>
  <figcaption>Das Model Bella Hadid trägt ein ‘Kleid aus aufgesprühtem Stoff’ – Coperni SS23  <em>Credits: ©Launchmetrics/spotlight</em></figcaption>
</figure>
<p>Das Pariser Handelsgericht hat am 11. Juni 2026 ein Verfahren zur Zwangsverwaltung für die französische Marke Coperni eröffnet. Der Beobachtungszeitraum läuft bis zum 11. Dezember 2026. Der Zeitpunkt der Zahlungseinstellung wurde auf den 29. Mai 2026 festgelegt. Gläubiger:innen haben ab der Veröffentlichung des Urteils zwei Monate Zeit, ihre Forderungen beim Insolvenzverwalter anzumelden.</p>
<p>Während des Beobachtungszeitraums bis zum 11. Dezember 2026 führt das Unternehmen seine Geschäftstätigkeit mit Unterstützung des gerichtlich bestellten Verwalters fort. In dieser Phase soll eine wirtschaftliche und finanzielle Analyse des Unternehmens erstellt werden. Zudem werden verschiedene Optionen geprüft, darunter ein Sanierungsplan, der Einstieg neuer Investor oder ein möglicher Verkauf.</p>
<p>Laut dem Branchenmagazin Vogue Business, das sich auf Angaben von Coperni beruft, sind die Liquiditätsschwierigkeiten nicht auf einen Rückgang der Geschäftstätigkeit zurückzuführen. Ursache sei vielmehr die Nichtzahlung fälliger Beträge durch Tomorrow Ltd. Das Unternehmen ist Mehrheitsaktionär und Exklusivvertriebspartner von Coperni.</p>
<p>Seit der Übernahme von Tomorrow durch das italienische Unternehmen Progetto 11 im März 2026 versuchen die Coperni-Gründer Arnaud Vaillant und Sébastien Meyer, die Kontrolle über ihre Marke zurückzugewinnen. Die Gespräche sollten weiterhin laufen.</p>
<p>Die Spannungen mit dem Aktionär sollen bereits operative Folgen gehabt haben. So verzichtete Coperni auf eine Modenschau während der Pariser Fashion Week im März 2026.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/cr8NgDz3SUEdQZVqVP4YWN986RfdftTCT2p3-yahPWU/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvY29wZXJuaS1zMjMtMDQwLXIxN2t5aDRiLTIwMjQtMDctMTYtY3I1dDF5MzMtMjAyNi0wNi0xOC5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>OVS startet mit kräftigem Umsatzplus ins neue Geschäftsjahr</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/ovs-startet-mit-kraftigem-umsatzplus-ins-neue-geschaftsjahr/2026061749799</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/ovs-startet-mit-kraftigem-umsatzplus-ins-neue-geschaftsjahr/2026061749799</guid><author>news@fashionunited.com (Isabella Naef)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 17 Jun 2026 17:43:52 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/TtUNll8KWWBZmyy8rj9aXDzi1wDqCcFvT7Rhavtf43s/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTcvb3ZzLXNwYS1zZWRlLTEtMGNuaWZ0djUtMjAyMi0wNC0xOS03NHkweGd5ay0yMDIyLTA5LTA1LXFpNW9zdXk5LTIwMjQtMDItMDEteW5pZDFzYzUtMjAyNC0wMi0wNS1ud3dsbzBwdC0yMDI1LTA1LTMwLTFxN3J6ZWt1LTIwMjYtMDUtMjktMjEwcWRnNDQtMjAyNi0wNi0xNy5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/SG4p5tEW_a2MILeBItSJvkIo14HYANfSABvJUd95Avg/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTcvb3ZzLXNwYS1zZWRlLTEtMGNuaWZ0djUtMjAyMi0wNC0xOS03NHkweGd5ay0yMDIyLTA5LTA1LXFpNW9zdXk5LTIwMjQtMDItMDEteW5pZDFzYzUtMjAyNC0wMi0wNS1ud3dsbzBwdC0yMDI1LTA1LTMwLTFxN3J6ZWt1LTIwMjYtMDUtMjktMjEwcWRnNDQtMjAyNi0wNi0xNy5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/TtUNll8KWWBZmyy8rj9aXDzi1wDqCcFvT7Rhavtf43s/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTcvb3ZzLXNwYS1zZWRlLTEtMGNuaWZ0djUtMjAyMi0wNC0xOS03NHkweGd5ay0yMDIyLTA5LTA1LXFpNW9zdXk5LTIwMjQtMDItMDEteW5pZDFzYzUtMjAyNC0wMi0wNS1ud3dsbzBwdC0yMDI1LTA1LTMwLTFxN3J6ZWt1LTIwMjYtMDUtMjktMjEwcWRnNDQtMjAyNi0wNi0xNy5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="La sede" title="La sede"/>
  <figcaption>Der Hauptsitz von OVS <em>Bild: OVS SpA</em></figcaption>
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<p>Der italienische Handelskonzern OVS SpA ist im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 auf Wachstumskurs geblieben.</p>
<p>Laut einer am Mittwoch veröffentlichen Zwischenmitteilung belief sich der Umsatz im Zeitraum von Februar bis April auf 397,2 Millionen Euro. Damit übertraf er das entsprechende Vorjahresniveau um 12,1 Prozent. Auf organischer Basis – also ohne die Beiträge der im vergangenen Jahr übernommenen Wäsche- und Bademodekette Goldenpoint – stieg der Konzernumsatz um 7,5 Prozent auf 380,9 Millionen Euro.</p>
<p>Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 4,6 Prozent auf 29,4 Millionen Euro. Auf organischer Basis legte es um 27,1 Prozent auf 35,7 Millionen Euro zu. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Steuern sank allerdings um 11,8 Prozent auf 7,1 Millionen Euro.</p>
<p>Alle wichtigen Konzepte und Marken hätten „hervorragende Leistungen“ gezeigt und „positive Resultate  in allen Produktkategorien“ erzielt, erklärte das Unternehmen. Die Damenkollektionen seien dabei weiterhin zweistellig gewachsen. Zudem verlaufe die Integration von Goldenpoint „hervorragend“.</p>
<p>„Im ersten Quartal entwickelte sich der Markt positiv mit einem Wachstum von rund zwei Prozent. Alle Hauptmarken und Labels der OVS-Gruppe verzeichneten jedoch ein deutlich höheres Wachstum“, betonte CEO Stefano Beraldo in einem Statement.  „Dies unterstreicht die zunehmende Stärke unserer Marktpositionierung und die Richtigkeit unserer Produktentscheidungen“.</p>
<p>Die Umsätze der Formate  OVS und Upim seien um sieben beziehungsweise neun Prozent gewachsen, so Beraldo. Zudem habe die Marke Stefanel ein zweistelliges Wachstum erzielt und den Break-Even-Punkt erreicht. Dies belege „eine Beschleunigung in ihrem Turnaround-Prozess“, erklärte der Konzernchef.</p>
<p>So blickte Beraldo zuversichtlich auf die kommenden Monate. „Die bisher positive Umsatzentwicklung stimmt uns optimistisch für den Rest des Jahres“, so Beraldo. „Dazu tragen auch die verbesserte Qualitätswahrnehmung der Marke OVS und die Anerkennung unserer ‚House of Brands‘-Strategie bei.“ Diese zeige  sich „insbesondere in den hervorragenden Resultaten von Piombo und Les Copains sowie aller anderen Marken“.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/d3VM2PghZhrP-IGgLL6j6Ap2Ayfz0_9xy_JsBqzKFCM/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTcvb3ZzLXNwYS1zZWRlLTEtMGNuaWZ0djUtMjAyMi0wNC0xOS03NHkweGd5ay0yMDIyLTA5LTA1LXFpNW9zdXk5LTIwMjQtMDItMDEteW5pZDFzYzUtMjAyNC0wMi0wNS1ud3dsbzBwdC0yMDI1LTA1LTMwLTFxN3J6ZWt1LTIwMjYtMDUtMjktMjEwcWRnNDQtMjAyNi0wNi0xNy5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>„Voraussetzungen für weiteres Wachstum“: Bergfreunde eröffnet Bürostandort in Tübingen</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/voraussetzungen-fur-weiteres-wachstum-bergfreunde-eroffnet-burostandort-in-tubingen/2026061749794</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/voraussetzungen-fur-weiteres-wachstum-bergfreunde-eroffnet-burostandort-in-tubingen/2026061749794</guid><author>news@fashionunited.com (Jan Schroder)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 17 Jun 2026 13:34:44 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/YzyS5KrCilowQcw2a45eevrhgognwHEzqb_TTjOQaxQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTEvMjgvMjAxODA2MjItYmVyZ2ZyZXVuZGUtb25saW5lLTIwMDAtZHNjLTEwNTItbW1sZTVoODktMjAyMS0wNi0xNS0wcmNxcWNrNi0yMDIzLTExLTI4LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/nNTxXUGSV-PQC3gf2lWUimpCT6gHqDznP7PL6cBNnlg/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTEvMjgvMjAxODA2MjItYmVyZ2ZyZXVuZGUtb25saW5lLTIwMDAtZHNjLTEwNTItbW1sZTVoODktMjAyMS0wNi0xNS0wcmNxcWNrNi0yMDIzLTExLTI4LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/YzyS5KrCilowQcw2a45eevrhgognwHEzqb_TTjOQaxQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTEvMjgvMjAxODA2MjItYmVyZ2ZyZXVuZGUtb25saW5lLTIwMDAtZHNjLTEwNTItbW1sZTVoODktMjAyMS0wNi0xNS0wcmNxcWNrNi0yMDIzLTExLTI4LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Bild: Bergfreunde" title="Bild: Bergfreunde"/>
  <figcaption><em>Bild: Bergfreunde</em></figcaption>
</figure>
<p>Der Outdoor-Ausstatter Bergfreunde GmbH hat seine Wachstumsambitionen mit der Eröffnung eines neuen Bürostandorts in Tübingen unterstrichen. Dieser ergänzt die bestehenden Kapazitäten am nur wenige Kilometer entfernten Unternehmenssitz in Kirchentellinsfurt.</p>
<p>Geschäftsführer Ronny Höhn erläuterte den Schritt. „Wir wachsen seit vielen Jahren kontinuierlich und stoßen an unserem Hauptstandort zunehmend an räumliche Grenzen“, erklärte er in einem am Mittwoch veröffentlichten Statement. „Mit dem neuen Büro schaffen wir die Voraussetzungen für weiteres Wachstum und bieten unseren Teams die notwendigen Arbeitsplätze für die kommenden Jahre.“</p>
<p>Der Onlinehändler, der <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/decathlon-uebernimmt-outdoor-ausstatter-bergfreunde/2023112754092">seit Anfang 2024 zur Decathlon-Gruppe gehört</a>, konnte in den vergangenen Jahren konstant <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/bergfreunde-steigert-jahresumsatz-um-16-prozent/2026012265091">zweistellige Umsatzzuwächse erzielen</a>.</p>
<p>Nach Angaben des Unternehmens verfügt der neue Standort über eine Bürofläche von insgesamt 600 Quadratmetern und bietet Raum für insgesamt 40 Arbeitsplätze. Unter anderem sollen dort „Design- und Entwicklungsaufgaben sowie kreative Arbeitsbereiche“ angesiedelt sein. Zudem wurde ein eigenes Fotostudio eingerichtet, um „die Möglichkeiten für die Erstellung visueller Inhalte“ zu erweitern.</p>
<p>Ein Grund für die Standortwahl war die Nähe zur bestehenden Firmenzentrale, die laut der Mitteilung über eine „direkt verlaufende Fahrradmagistrale“ innerhalb weniger Minuten erreichbar ist. „Uns war wichtig, zusätzliche Flächen zu schaffen, ohne die enge Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens zu verlieren“, erläuterte Geschäftsführer Mathias Gebhard. „Die Nähe zum Headquarter bietet dafür ideale Voraussetzungen.“</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/fDLzNh0Go86kqzbg9QLBMlw3-1Q4cVDWqT25klLTzGs/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTEvMjgvMjAxODA2MjItYmVyZ2ZyZXVuZGUtb25saW5lLTIwMDAtZHNjLTEwNTItbW1sZTVoODktMjAyMS0wNi0xNS0wcmNxcWNrNi0yMDIzLTExLTI4LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Bereit für den DPP: Wann und wie Marken und Lieferant:innen starten können</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/bereit-fur-den-dpp-wann-und-wie-marken-und-lieferant-innen-starten-konnen/2026061749792</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/bereit-fur-den-dpp-wann-und-wie-marken-und-lieferant-innen-starten-konnen/2026061749792</guid><author>news@fashionunited.com (Simone Preuss)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 17 Jun 2026 13:00:00 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/fYBqHIeF5c3gM9iND9JdBMHFo3tU7_NjoHmzBO86Gr0/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMDIvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS1xNzZiMjlxNzZiMjlxNzZiLTMyd3FkaXlmLTIwMjUtMTItMDIucG5n" srcset="https://r.fashionunited.com/DtdZxqYed_PPuiRSWwYYJ31zEBRohgM5S1Nd9eYU--Q/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMDIvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS1xNzZiMjlxNzZiMjlxNzZiLTMyd3FkaXlmLTIwMjUtMTItMDIucG5n 720w, https://r.fashionunited.com/fYBqHIeF5c3gM9iND9JdBMHFo3tU7_NjoHmzBO86Gr0/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMDIvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS1xNzZiMjlxNzZiMjlxNzZiLTMyd3FkaXlmLTIwMjUtMTItMDIucG5n 1080w" sizes="100vw" alt="AI generated Digital Product Passport / DPP image." title="AI generated Digital Product Passport / DPP image."/>
  <figcaption>KI-generiertes Bild eines Digitalen Produktpasses (DPP). <i>Bild: FashionUnited </i></figcaption>
</figure>
<p>Der Digitale Produktpass (DPP), Teil der EU-Verordnung über die umweltgerechte Gestaltung nachhaltiger Produkte (Ecodesign for Sustainable Products Regulation, ESPR), wird ein standardisiertes System für den Austausch umfassender Produktdaten schaffen. Diese reichen von Informationen über Haltbarkeit und Recyclingfähigkeit bis hin zu Recyclinganteil und ökologischem Fußabdruck.</p>
<p>„Er entwickelt sich zu einer der transformativsten regulatorischen und geschäftlichen Veränderungen, mit denen die Modebranche seit Jahrzehnten konfrontiert ist“, stimmen das globale Trendforschungsunternehmen Future Snoops und die Enterprise-SaaS-Plattform (Software as a Service) GreenStitch in ihrem gemeinsamen Bericht „Digital Product Passports: Designing for Future Regulation, Now“ überein.</p>
<p>„Während viele Organisationen DPPs immer noch hauptsächlich als Compliance- oder IT-Initiative betrachten, ist die Realität weitaus umfassender: DPPs werden die Art und Weise, wie Produkte entworfen, beschafft, hergestellt, vermarktet, verkauft, repariert, weiterverkauft und über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg bewertet werden, grundlegend verändern“, betonen sie.</p>
<h2>Die Zeit bis zur Umsetzung läuft</h2>
<p>Textilprodukte, die auf dem EU-Markt in Verkehr gebracht werden, benötigen erst ab Mitte bis Ende 2029 standardisierte digitale Produktaufzeichnungen, die mit den physischen Produkten verknüpft sind. Daher haben viele Marken den Eindruck, dass sie noch Zeit haben. Aber das ist ein Trugschluss.</p>
<p>„Dies ist kein Zukunftsthema mehr und es muss jetzt gehandelt werden. Marken sollten davon ausgehen, dass die DPP-Bereitschaft robuste Produktdaten, ein besseres Design, die Einbindung von vorgelagerten Lieferbetrieben und eine effiziente digitale Infrastruktur erfordert. Diese muss in der Lage sein, Rückverfolgbarkeit, Produkttransparenz und Informationen zum Lebenszyklus in großem Umfang zu unterstützen. In den meisten Fällen wird es 18 bis 24 Monate dauern, dies in großem Umfang zu etablieren.“</p>
<blockquote>
<h2><b>„Die Marken, die gewinnen werden, sind diejenigen, die vom ersten Tag an sowohl auf Compliance als auch auf kommerziellen Wert setzen.“</b></h2>
<footer>Future Snoops, GreenStitch </footer></blockquote>
<p>Zudem tritt die EU-Verordnung gegen Greenwashing (Empowering Consumers for the Green Transition, ECGT) ab September 2026 in Kraft. Sie verpflichtet Marken, Daten auf Produktebene bereitzustellen, die glaubwürdig, strukturiert, rückverfolgbar und vertretbar sind. „Unternehmen, die bis zum delegierten Rechtsakt 2028 warten, riskieren, mit fragmentierten Daten, unverbundenen Systemen, ineffizienten Abläufen und einem erheblichen Compliance-Risiko in das Compliance-Fenster einzutreten“, warnen Future Snoops und GreenStitch.</p>
<h2>Drei strategische Ausrichtungen</h2>
<p>Wachstum, Designentscheidungen und Digitalisierung sind die strategischen Perspektiven, auf die es jetzt ankommt. DPPs können die digitale Produktinfrastruktur schaffen, die für Wiederverkauf, Reparatur, Authentifizierung, Kund:innenbindung, Garantieleistungen, eine intelligentere Produktentwicklung und stärkere Nachhaltigkeitsaussagen erforderlich ist. So können sie Wachstum, Effizienz und Wettbewerbsvorteile bieten. „Die Marken, die gewinnen werden, sind diejenigen, die vom ersten Tag an sowohl auf Compliance als auch auf kommerziellen Wert setzen“, prognostizieren die Organisationen.</p>
<figure>
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  <figcaption>DPPs liefern Produktinformationen auf Knopfdruck. <i>Bild: GS1</i></figcaption>
</figure>
<p>Einige der wichtigsten Erfolgsfaktoren für den DPP sind Entscheidungen im Produktdesign. Sie bestimmen die Materialauswahl, Fasermischungen, Besätze, chemische Behandlungen, Konstruktionsmethoden und die Reparierfähigkeit. Somit werden bis zu 80 Prozent der zukünftigen Compliance, Kreislauffähigkeit und des kommerziellen Werts eines Produkts bereits in der Designphase festgelegt.</p>
<p>Schließlich wird die Fähigkeit eines Unternehmens zur Digitalisierung bestimmen, wie schnell es skalieren kann. DPPs werden eine massive Datenkomplexität über die gesamte Wertschöpfungskette der Modebranche hinweg erzeugen, was eine manuelle Verwaltung unmöglich macht.</p>
<p>„Der Erfolg wird von Softwareplattformen, Systemintegration, Automatisierung und KI abhängen, um Hunderte von Datenpunkten auf Produktebene über Materialien, Chemikalien, Lieferbetriebe, Herstellung, Logistik und End-of-Life-Pfade zu verwalten und zu skalieren“, warnen die Verfasser:innen des Berichts.</p>
<h2>Wie können Marken anfangen?</h2>
<p>Future Snoops und GreenStitch empfehlen einen Fünf-Schritte-Ansatz zur DPP-Bereitschaft. Zuerst braucht es ein <b>funktionsübergreifendes DPP-Transformationsteam</b>, das Design, Beschaffung, Nachhaltigkeit, IT, Rechtsabteilung, Finanzen, Betrieb und Marketing umfasst. Das Team sollte eine Bereitschafts-Lücken-Analyse durchführen und alle aktiven Nachhaltigkeits-Marketingaussagen vor dem Inkrafttreten der ECGT-Richtlinie im September prüfen. Unbelegte Behauptungen sollten entfernt werden.</p>
<p>Zweitens sollten Marken das DPP-Design mit Blick auf den <b>Geschäftswert</b> angehen, nicht nur auf die Einhaltung von Vorschriften allein. „Bauen Sie von Anfang an DPP-Anwendungsfälle für Wiederverkauf, Reparatur, Authentifizierung, Nachsorge und Kund:innenbindung auf. Integrieren Sie die DPP-Datenanforderungen von der Designphase an in die Entwicklung neuer Produkte und fügen Sie den Material- und Produktgenehmigungsprozessen Bewertungstools hinzu“, rät der Bericht.</p>
<p>Drittens sollte das <b>Onboarding von Lieferbetrieben</b> der Stufen Tier 1, 2 und 3 sofort beginnen. Dies beinhaltet eine frühzeitige Bewertung der Datenbereitschaft der Lieferbetriebe, da die vorgelagerte Rückverfolgbarkeit und Datenerfassung eines der zeitaufwändigsten Elemente der Implementierung sein wird. „Stofffabriken, Färbereien und Materiallieferant:innen werden wahrscheinlich einen großen Datenengpass verursachen“, warnt der Bericht.</p>
<p>Der vierte Schritt ist der Aufbau eines <b>digitalen Fundaments</b>. Dies umfasst eine Überprüfung bestehender Systeme wie Produktlebenszyklusmanagement (Product Lifecycle Management, PLM), Unternehmensressourcenplanung (Enterprise Resource Planning, ERP), Lebenszyklusanalyse (Lifecycle Analysis, LCA) und Rückverfolgbarkeit. Dabei sollten alle Lücken in der Interoperabilität, Datenqualität und Skalierbarkeit identifiziert werden. „Priorisieren Sie Digitalisierung, Systemintegration, Automatisierung und KI-gestützte Arbeitsabläufe, um Daten effizient zu verwalten“, raten Future Snoops und GreenStitch.</p>
<p>Zuletzt kommt die <b>Pilotphase</b>, die auch eine Chance zum Lernen und letztendlich zum Skalieren ist. Future Snoops und GreenStitch empfehlen, in den Jahren 2026 und 2027 drei bis fünf Produktpiloten zu starten, um Datenflüsse, Technologieintegration, Lieferant:innenbereitschaft und Kund:innenbindung zu testen. Eine Roadmap, die Governance, Systeme, Prozessänderungen, KI-Befähigung und Bereitschaftsmeilensteine abdeckt, wird dabei helfen, ebenso wie die Überwachung der sich entwickelnden technischen DPP-Standards, um die Implementierungspläne zu verfeinern, sobald die Anforderungen bestätigt sind.</p>
<h2>Welche Art von Daten wird benötigt?</h2>
<p>Obwohl die Details für die DPP-Datenfelder noch ausgearbeitet werden, haben sich Kernleistungsindikatoren oder sogenannte Designoptionen (DOs) herauskristallisiert: Die <b>Robustheitsskala</b> (DO1) bewertet die physische Robustheit eines Kleidungsstücks nach dem Waschen, während die Recyclingfähigkeitsskala (DO2) die <b>Mischungszusammensetzung und Konstruktion</b> betrachtet, beides von eins bis zehn. DO3, <b>Recyclinganteil</b>, bestimmt den prozentualen Anteil an recycelten Fasern nach Masse und unterscheidet zwischen Open-Loop- und Closed-Loop-Quellen. DO4 betrachtet den <b>CO2-/Umweltfußabdruck</b> der Herstellung (Tier 1 bis 3) und wird wahrscheinlich Treibhausgasemissionen/CO2, Energie, Wasser und Wasserverschmutzung umfassen. Tier 4 wird voraussichtlich von Phase eins ausgeschlossen sein.</p>
<p>Weitere Bereiche umfassen <b>besorgniserregende Stoffe</b> (Substances of Concern, SoC) wie gefährliche Chemikalien; das <b>Mikrofaserrisiko</b> mit einer anfänglichen qualitativen Klassifizierung und einem möglichen späteren Übergang zu quantitativen Abwurfmetriken; die <b>Rückverfolgbarkeit der Lieferkette</b> mit obligatorischen Identifikatoren für Tier-1-Anlagen und gezielten für Tier 2; <b>Faserzusammensetzung und Pflege</b>; sowie Anleitungen zur Nutzung und zum Ende der Lebensdauer mit Kontaktdaten und Anweisungen für Reparaturdienste, die in dieser Phase freiwillig sind.</p>
<p>Die fortgeschrittene Phase mit einem breiteren ökologischen und sozialen Datenumfang wird 2033 beginnen und eine primäre produktspezifische LCA sowie eine vollständige Rückverfolgbarkeit auf Tier-2-Ebene erfordern. Es wird erwartet, dass soziale und Sorgfaltspflicht-Felder in den Geltungsbereich aufgenommen werden, ebenso wie eine quantitative Mikrofaserausscheidungsrate. Die vollständige Kreislaufphase wird ab 2036 beginnen und in der gesamten EU mit Echtzeit-Lebenszyklusverfolgung, grenzüberschreitendem Datenaustausch und sekundären Datenmärkten betriebsbereit sein.</p>
<p>„Ein digitaler Produktpass ist nicht nur ein Compliance-Häkchen, er ist die Infrastruktur für Vertrauen. Wenn eine Marke auf Ebene der Artikelposition genau zeigen kann, woher eine Faser stammt, was ihr CO2-Fußabdruck ist und wie sie am Ende ihrer Lebensdauer behandelt werden sollte, wird dieses Produkt für alle Stakeholder:innen in der Wertschöpfungskette lesbar. Die Marken, die heute mit dem Aufbau dieser Datengrundlage beginnen, werden bereits im Vorteil sein, wenn der DPP in den nächsten zwei bis drei Jahren Gesetz wird“, fasst GreenStitch-CEO Narendra Makwana zusammen.</p>
<h2>Wie werden sich die Verbraucher:innen beteiligen?</h2>
<p>Aktuelle Forschungen, zum Beispiel der Plattform zur Überprüfung der Echtheit von Markenprodukten Certilogo, zeigen, dass fast die Hälfte (49 Prozent) der Verbraucher:innen sehr oder einigermaßen mit DPPs vertraut ist, mehr als bisher angenommen. Transparenz ist der am meisten geschätzte Vorteil, wobei fast drei Viertel der Verbraucher:innen (71 Prozent) glauben, dass DPPs ihr Vertrauen in Marken erhöhen werden. „Dieses Vertrauen kommt von Daten, nicht von Behauptungen, da die Verbraucher:innen müde von grünen Begriffen und weitreichenden Zielen sind, die wenig bewirken“, heißt es im Bericht.</p>
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  <figcaption>Mehr Verbraucher:innen sind mit dem DPP und dem Scannen von QR-Codes vertraut als bisher angenommen. <i>Bild: Certilogo </i></figcaption>
</figure>
<p>Einer Untersuchung von Authentique zufolge sucht eine Mehrheit (90 Prozent) der Verbraucher:innen vor allem nach Material und Zusammensetzung, angetrieben von sowohl gesundheitlichen als auch ökologischen Überlegungen. An zweiter Stelle steht ein Echtheitszertifikat (87 Prozent) von Marken angesichts von Fälschungsbedenken, insbesondere bei Luxusprodukten. Pflege- und Reparaturanleitungen werden am dritthäufigsten von Verbraucher:innen genutzt, die die Lebensdauer ihrer wertvollen Güter verlängern möchten.</p>
<p>Der Wiederverkauf ist dem Bericht zufolge vielleicht „das interessanteste Element von DPPs für Verbraucher:innen“, da 82 Prozent der Verbraucher:innen über DPPs auf Produktdetails und Originalbilder zugreifen möchten. Dies deckt sich mit Daten von Vogue Business, wonach mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Verbraucher:innen eher Secondhand-Artikel kaufen würden, wenn ein DPP verfügbar ist. Garantie, Nachhaltigkeitsdaten und Belohnungen sind ebenfalls Informationen, nach denen Verbraucher:innen wahrscheinlich suchen würden.</p>
<p>Was die technischen Aspekte betrifft, so sind die Verbraucher:innen an das Scannen von QR-Codes gewöhnt, nicht nur bei Modeartikeln. Einer Untersuchung der QR-Code-Management- und Marketingplattform QRCodeChimp scannen fast die Hälfte (44,6 Prozent) der weltweiten Internetnutzer:innen mindestens einen QR-Code pro Monat und fast zwei Drittel (64 Prozent) der Käufer:innen haben bereits einen Produkt-QR-Code im Geschäft gescannt. Dies erfordert jedoch ein Smartphone, Internetzugang und digitale Kompetenz, um QR-Schnittstellen zu navigieren und Daten zu interpretieren. „Ältere Bevölkerungsgruppen, Verbraucher:innen mit geringerem Einkommen und solche in digital unterversorgten Regionen haben eine oder mehrere dieser Voraussetzungen nicht. Diese Gemeinschaften sind oft am stärksten von Fast Fashion betroffen“, warnt der Bericht.</p>
<h2>Wer hat den DPP bereits erfolgreich eingeführt?</h2>
<h3>Fallstudie: die Marke Nobody’s Child</h3>
<p>Die in London ansässige Damenmodemarke Nobody’s Child startete 2015 mit dem Ziel, ihre Auswirkungen durch Design zu verbessern. Mehr als die Hälfte (51,4 Prozent) aller Kleidungsstücke werden aus Monomaterial-Stoffen entworfen und alle Modelle sind so konzipiert, dass sie immer wieder getragen werden können. Die Partnerschaft der Marke mit der Reskinned-Plattform erleichtert das Recycling und den Wiederverkauf.</p>
<p>Die DPP-Pilotierung begann 2023 mit zunächst 25 Produkten; derzeit ist der DPP auf mehr als 1.500 Lagerhaltungseinheiten (Stock Keeping Units, SKUs) implementiert. Die vollständige Umsetzung für die gesamte Kollektion ist für Herbst/Winter 2025 geplant. Die B-Corp-zertifizierte Marke arbeitet derzeit an der Rückverfolgbarkeit bis zu Tier 4 für alle Kollektionen und sucht nach Wegen, die DPP-Erkenntnisse über die reine Compliance hinaus zu nutzen.</p>
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  <figcaption>Nobody’s Child x Reskinned <i>Bild: Nobody’s Child</i></figcaption>
</figure>
<p>„Dort anzukommen, wo wir heute sind, war nicht immer einfach... [aber] unser Ansatz bleibt derselbe wie unsere übergeordnete Nachhaltigkeitsstrategie: Fortschritt statt Perfektion“, kommentiert Nachhaltigkeitsleiterin Philippa Grogan.</p>
<p>Zu den wichtigsten Erkenntnissen der Marke gehört, dass <b>gute Daten</b> und eine starke, <b>harmonisierte Datenarchitektur</b> eine solide Grundlage schaffen. Gleichzeitig ist die Unterstützung der Lieferant:innen während des Übergangs ebenso entscheidend für den Erfolg wie eine funktionsübergreifende DPP-Taskforce, eine frühe Einführung und die Skalierung über Pilotprojekte hinaus.</p>
<h3>Fallstudie: der Lieferbetrieb Sutlej Textiles &amp; Industries Ltd.</h3>
<p>Als einer der größten integrierten Textilhersteller Indiens produziert Sutlej Textiles &amp; Industries Ltd. eine breite Palette von gesponnenen Garnen und Stoffen für globale Marken in Großbritannien, Europa und darüber hinaus. Das Unternehmen hatte sich der Nachhaltigkeit verschrieben, verfügte aber nicht über überprüfbare Produktdaten, um dies zu belegen. Daher entschied es sich für die Implementierung des DPP für 75 Garn- und Stoffprodukte durch einen hybriden Ansatz: Während GreenStitch die LCA-Methodik, die DPP-Erstellung und die regulatorische Nachverfolgung ermöglichte, lieferten die eigenen Systeme von Sutlej das Rückgrat der Fertigungsdaten. Es dauerte nur einen Monat vom Start bis zur DPP-Abdeckung von 75 Produkten. Mit Blick auf die Zukunft plant Sutlej, von der Gate-to-Gate- zur Cradle-to-Gate-LCA zu expandieren, die Abdeckung der Produktkategorien zu erweitern und die Rückverfolgbarkeit der Lieferbetriebe zu vertiefen.</p>
<p>„Ein Digitaler Produktpass ist kein Compliance-Dokument, sondern ein kommerzielles Argument. Wenn Umweltdaten neben Preis und Lieferzeit stehen, hört Nachhaltigkeit auf, ein Kostenfaktor zu sein, und wird zu Ihrem Wettbewerbsvorteil“, erklärt Sutlej-CEO Ashish Kumar im Bericht.</p>
<p>Eine wichtige Empfehlung für alle, die anfangen, ist, zuerst die <b>Daten zu bereinigen</b>, bevor Produktpässe erstellt werden, da der DPP nur so zuverlässig ist wie seine zugrunde liegende Dateninfrastruktur. Eine weitere Erkenntnis ist, den DPP als <b>analytischen Motor</b> zu betrachten, der operative Einblicke bietet, nicht nur Transparenz. Wie auch auf Markenseite zu sehen ist, ist die <b>Verantwortung über Abteilungen</b> und Funktionen hinweg entscheidend. Darüber hinaus ist <b>branchenspezifisches Fachwissen</b> wichtig, da generische ESG-Plattformen das prozessuale Verständnis, das auf Textilien spezialisierte Partner:innen mitbringen, nicht nachbilden können. Nicht zuletzt ist die Zurückhaltung bei der Datenweitergabe ein Vertrauensproblem, kein Fähigkeitsproblem. Ein schrittweises Onboarding und klare <b>Datennutzungsvereinbarungen</b> können das Engagement der Lieferant:innen erhöhen.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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  <figcaption>Flagship-Store von Vince in London <em>Bild: Vince</em></figcaption>
</figure>
<p>Der US-amerikanische Bekleidungsanbieter Vince Holding Corp. konnte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 seinen Umsatz kräftig steigern. Gleichzeitig verringerte das Unternehmen seinen Verlust.</p>
<p>Laut einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung belief sich der Umsatz im Auftaktquartal, das am 2. Mai endete, auf 64,0 Millionen US-Dollar (55,2 Millionen Euro). Das entsprach einem Plus von 10,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Wachstumstreiber war der eigene Einzelhandel, dessen Erlöse um 15,6 Prozent auf 32,0 Millionen US-Dollar zulegten. Im Großhandelsgeschäft stieg der Umsatz um 5,9 Prozent auf 32,1 Millionen US-Dollar.</p>
<p>Das Unternehmen konnte seine Bruttomarge leicht verbessern, weil gestiegen Zölle durch Preiserhöhungen und geringere Rabatte mehr als ausgeglichen wurden. So sank der operative Verlust, der im Vorjahreszeitraum bei 4,4 Millionen US-Dollar gelegen hatte, auf 2,6 Millionen US-Dollar. Der ausgewiesene Nettoverlust belief sich auf 2,1 Millionen US-Dollar (1,8 Millionen Euro). Damit fiel er nicht einmal halb so hoch aus wie ersten Quartal des vergangenen Jahres, in dem er sich auf 4,8 Millionen US-Dollar belaufen hatte.</p>
<p>Angesichts der unerwartet positiven Dynamik in beiden Vertriebskanälen hob das Management seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr an. Es rechnet nun mit einem Wachstum um etwa sieben bis acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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  <figcaption>Forschungsanlage von HumanFab  <em>Bild: Asics</em></figcaption>
</figure>
<p>Der japanische Sportartikelkonzern Asics eröffnet das Asics Institute of Sport Science Europe. Mit der neuen Einrichtung wolle das Unternehmen seine europäische Forschungs- und Entwicklungskapazität weiter stärken, heißt es in einer Pressemitteilung. Die vom Institut gesammelten Erkenntnisse sollen für die Entwicklung neuer Produkte genutzt werden.</p>
<p>Asics erklärte, dass in Europa viele Profisportler:innen beheimatet sind. Eine eigene Forschungsbasis in der Region ermögliche eine intensivere Zusammenarbeit mit diesen Athlet:innen. „Dies führt zu umfassenderen Daten und einer schnelleren Produktinnovation“, heißt es in der Mitteilung. Das Forschungszentrum wird sich demnach zunächst auf den Tennissport konzentrieren.</p>
<p>Für die Forschung arbeitet das Unternehmen mit HumanFab zusammen, einem Zentrum für Sportforschung. Durch die Kollaboration erhält Asics Zugang zu den Einrichtungen von HumanFab. Dazu gehören Indoor-Tennislabore, in denen Bewegungsanalysen auf Wettkampfniveau durchgeführt werden können.</p>
<p>Für Asics ist dies die zweite Forschungsbasis. Ende 2025 eröffnete das Unternehmen bereits das Asics Institute of Sport Science America. Der neu europäische Standort wird bei der Asics Europe B.V. angesiedelt.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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  <figcaption>Andreas Baur <em>Credits: Mustang</em></figcaption>
</figure>
<p><span class="label label-primary">CEO-Interview</span></p>
<p>Mustang kehrt zur Pitti Uomo zurück. Nach der Premiere im Januar will die deutsche Denim-Marke nun konkrete Partnerschaften schließen und ihre internationale Expansion vorantreiben. Im Interview spricht CEO Andreas Baur über Wholesale-Strategie, Produktentwicklung und seine Ziele für 2026.</p>
<h2>Sie haben im Januar zum ersten Mal auf der Pitti Uomo ausgestellt und kehren nun zurück. Welche Erwartungen haben Sie an die Messe?</h2>
<p>Unsere erste Teilnahme im Januar war ein wichtiger Schritt für Mustang. Die Qualität der Gespräche und das internationale Interesse haben klar bestätigt, dass die Pitti Uomo die richtige Plattform für uns ist.</p>
<p>Diesmal liegt unser Fokus darauf, an diese ersten Kontakte anzuknüpfen, Interesse in konkrete Partnerschaften umzuwandeln und Mustang als moderne europäische Denim- und Lifestyle-Marke mit klarer kommerzieller Relevanz zu positionieren.</p>
<figure>
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  <figcaption>Mustang auf der Pitti Uomo <em>Credits: Ole Spötter / FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<h2>Welche Märkte möchten Sie erschließen?</h2>
<p>Unser Ziel ist es, die internationale Präsenz von Mustang gezielt weiter auszubauen. Wir schauen uns wichtige europäische Märkte genau an, in denen Denim kommerziell stark bleibt und in denen Mustangs Positionierung als authentische europäische Denim-Marke klar ankommt.</p>
<p>Gleichzeitig sondieren wir ausgewählte internationale Wachstumsmärkte mit den richtigen Partner:innen. Das Ziel ist nicht, überall präsent zu sein, sondern dort zu wachsen, wo Mustang relevant, sichtbar und profitabel sein kann.</p>
<h2>Wie sieht Ihre übergeordnete Expansionsstrategie im Wholesale-Bereich aus?</h2>
<p>Wholesale bleibt eine zentrale Säule unserer Wachstumsstrategie. Wir sehen erhebliches Potenzial in der Entwicklung hochwertiger internationaler Wholesale-Partnerschaften – insbesondere mit Partner:innen, die die Marke verstehen und Mustang am Point of Sale im richtigen Umfeld präsentieren können. Shop-in-Shop-Konzepte sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil dieses Ansatzes, da sie uns ermöglichen, die Markensichtbarkeit zu stärken und das Kund:innenerlebnis zu verbessern. Insgesamt ist unsere Strategie selektiv und qualitätsorientiert – nicht rein volumengetrieben.</p>
<h2>Planen Sie auch, Ihr Standortnetzwerk weiter auszubauen?</h2>
<p>Wir verfolgen weiterhin eine disziplinierte Retail-Strategie. Unser Fokus liegt nicht auf aggressiver Expansion, sondern auf der Optimierung des bestehenden Netzwerks und gezielten Investitionen in Standorte, an denen wir nachhaltige Rentabilität und eine klare Markenwirkung sehen. Für uns muss jeder Standort sowohl kommerziell als auch strategisch einen Beitrag leisten.</p>
<figure>
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  <figcaption>Mustang-Store <em>Credits: Mustang</em></figcaption>
</figure>
<h2>Es scheint, dass Ihre eigenen Outlet-Flächen dabei ebenfalls eine wichtige Rolle spielen…</h2>
<p>Ja, Outlets sind ein relevanter Bestandteil unseres Omnichannel-Modells. Sie bieten Kundinnen und Kunden einen zugänglichen Einstiegspunkt in die Marke Mustang und ermöglichen es uns, ein breiteres Publikum in einem kontrollierten Umfeld zu erreichen.</p>
<p>Gleichzeitig helfen sie uns, verschiedene Produktkanäle effizient zu steuern. Entscheidend ist dabei, eine klare Balance zwischen unseren Vollpreiskanälen und dem Outlet-Geschäft zu wahren und sicherzustellen, dass jeder Kanal die Marke und ihre Positionierung stützt.</p>
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  <figcaption>Mustang auf der Pitti Uomo <em>Credits: Ole Spötter / FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<h2>Wie ist das Jahr für Sie bisher gelaufen?</h2>
<p>Das Marktumfeld bleibt herausfordernd, besonders da die Stimmung der Verbraucher:innen in vielen Märkten weiterhin verhalten ist. Vor diesem Hintergrund haben wir das Geschäft weiter stabilisiert, die Effizienz verbessert und unsere operative Basis gestärkt. Zudem stellen wir immer noch fest, dass unsere Kernkategorien und die generelle Markenausrichtung für Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Partner:innen relevant bleiben.</p>
<p>Insgesamt ist es ein Jahr der konsequenten Umsetzung und der Vorbereitung auf die nächste Wachstumsphase.</p>
<h2>Welche Produkte verkaufen sich derzeit besonders gut?</h2>
<p>Denim bleibt das klare Kerngeschäft und definiert Mustang nach wie vor. Außerdem verzeichnen wir solide Performance in ergänzenden Kategorien wie T-Shirts, Sweatshirts, Hemden und Jacken. Das bestätigt unsere Entwicklung vom Denimspezialisten hin zu einer breiteren Lifestyle-Marke, die ihren Wurzeln verbunden bleibt.</p>
<figure>
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  <figcaption>Mustang auf der Pitti Uomo <em>Credits: Ole Spötter / FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<h2>Wie soll sich die Damenkollektion in der kommenden Saison entwickeln?</h2>
<p>Im Damenbereich beobachten wir eine anhaltende Nachfrage nach einer ausgewogenen Mischung aus modernen Silhouetten und tragbaren Passformen. Der Fokus verlagert sich zunehmend auf moderne Straight- und Wide-Leg-Schnitte, während Slim-Fits Teil des Sortiments bleiben und Skinny-Silhouetten bewusst zurückgefahren werden.</p>
<p>Wir verfeinern die Kollektion mit aktualisierten Styles, sorgfältig ausgearbeiteten Details, innovativen Gewebe-Elementen und einem hochwertigeren Label-Konzept. Das Ziel ist es, Denim anzubieten, der sich modern, feminin und leicht tragbar anfühlt.</p>
<h2>Und bei den Herren?</h2>
<p>Im Herrenbereich liegt der Fokus weiterhin auf verlässlichen Passformen, hoher Qualität und alltagstauglichem Komfort. Ein besonderes Highlight ist unsere neu entwickelte Travel-Denim-Kollektion, die Jacken, Shorts und lange Denimhosen umfasst. Die Stücke sind aus außergewöhnlich weichem und komfortablem Denim gefertigt und für einen mobilen Lebensstil konzipiert. Mit ihrer Leichtigkeit, Flexibilität und funktionalen Komfortmerkmalen sind sie ideal für Reisen, lange Tage unterwegs und mühelosen Alltag.</p>
<h2>Welche weiteren Ziele und Pläne haben Sie für Mustang?</h2>
<p>Nach erheblichen operativen Fortschritten befinden wir uns nun klar in der nächsten Phase: nachhaltigem, profitablem Wachstum. Dazu gehören die Ausweitung unseres internationalen Geschäfts, die Weiterentwicklung des E-Commerce sowie die Stärkung von Mustangs Positionierung als moderne europäische Denim- und Lifestylemarke.
Unser Erbe verleiht uns Glaubwürdigkeit, unser Fokus liegt jedoch klar darauf, die Marke für heutige Verbraucherinnen und Verbraucher relevanter zu machen.</p>
<h2>Wie wollen Sie das Jahr 2026 abschließen?</h2>
<p>Unsere klare Priorität für den Rest des Jahres 2026 ist es, in einem herausfordernden Markt Stabilität zu wahren und gleichzeitig die Grundlagen für skalierbares Wachstum zu legen.</p>
<p>Wir werden unser Kerndenim-Geschäft weiter stärken, die Rentabilität verbessern und ausgewählte Wachstumschancen in wichtigen Märkten entwickeln. Das Ziel ist es, das Jahr mit einer stärkeren operativen Basis, einem schärferen Markenprofil und guter Dynamik für die nächste Wachstumsphase abzuschließen.</p>
<p><em> Dieses Interview wurde schriftlich geführt. </em></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/JZCg0sGNQgql69A6evqa3Tv2ZY2ladGQt7ejZ2VZuJQ/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTcvYW5kcmVhcy1iYXVyLTAxLWFldDFvbm9hLTIwMjYtMDYtMTcuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Adidas hat V-Mangel bei DFB-Trikots von Havertz und Co.</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/adidas-hat-v-mangel-bei-dfb-trikots-von-havertz-und-co/2026061749777</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/adidas-hat-v-mangel-bei-dfb-trikots-von-havertz-und-co/2026061749777</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 17 Jun 2026 08:23:36 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/Vf6J5KfcrnmRnMWpv5R2MaObDITlC0mncwykBT8xUck/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTcvYWRpZGFzLWRmYi14dWMzZWNtNy0yMDI2LTA2LTE3LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/xK4JvqT8LH3wwqFUlVhitKuxRE6ZnapusnQMJ5OV8kg/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTcvYWRpZGFzLWRmYi14dWMzZWNtNy0yMDI2LTA2LTE3LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/Vf6J5KfcrnmRnMWpv5R2MaObDITlC0mncwykBT8xUck/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTcvYWRpZGFzLWRmYi14dWMzZWNtNy0yMDI2LTA2LTE3LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Besonders beliebt: die blauen Auswärtstrikots des DFB-Teams" title="Besonders beliebt: die blauen Auswärtstrikots des DFB-Teams"/>
  <figcaption>Besonders beliebt bei den Fans: die blauen Auswärtstrikots des DFB-Teams  <em>Bild: Adidas</em></figcaption>
</figure>
<p>Der Ausrüster der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Adidas, hat ein Problem mit dem Buchstaben V: Fans können derzeit online keine Originaltrikots mit den Namen der Spieler Kai Havertz, Alexander Pavlovic und Deniz Undav bestellen – bei der Beflockung ist der Buchstabe V ausgegangen. Adidas bestätigte einen entsprechenden Bericht der „Bild“-Zeitung.</p>
<p>„Aufgrund der hohen Nachfrage nach Beflockungen der Spieler Undav, Havertz und Pavlovic kam es kurzfristig zu Engpässen bei der Verfügbarkeit des Buchstabens ‚V‘“, erklärte ein Sprecher in
Herzogenaurach. „In Zusammenarbeit mit unserem Partner 11Teamsports konnten wir diese schnell beheben, sodass die Flocks mit dem Buchstaben ‚V‘ in Kürze wieder online bestellbar sein werden.“</p>
<h2>Adidas: Eine Milliarde Euro WM-Umsatz</h2>
<p>Der Trikotverkauf rund um Fußball-Großereignisse ist für die Sportartikelhersteller ein großes Geschäft. Adidas, das 14 der 48 WM-Teams ausstattet, gab den Umsatz, der direkt mit dem Turnier in den USA, Mexiko und Kanada in Verbindung steht, mit einer Milliarde Euro an. Wie viel davon auf Trikots entfällt, nennt das Unternehmen nicht.</p>
<p>Von der deutschen Mannschaft wurde das blaue Auswärtstrikot bisher überraschend oft verkauft. Die Nachfrage habe nach Bekanntgabe des DFB-Kaders und dem Turnierstart insgesamt deutlich angezogen. Die Verkaufspreise seien in allen Ländern vergleichbar, hieß es. In Deutschland werden derzeit zwei Qualitäten angeboten für Preise von 100 und 150 Euro.</p>
<h2>Blaues Auswärtstrikot hoch im Kurs</h2>
<p>„Das Auswärtstrikot performt deutlich über den Vergleichswerten der Euro 2024, während das Heimtrikot mit starkem Wachstum schnell aufholt“, sagte der Sprecher, ohne konkrete Verkaufszahlen zu nennen. Auf den Auswärtstrikots sei das Adidas-Dreiblatt-Logo erstmals nach 36 Jahren wieder bei einer Weltmeisterschaft zu sehen. Das pinkfarbene Auswärts-Jersey von 2024 galt als das bisher bestverkaufte Nationalmannschaftsauswärtstrikot.</p>
<p>„Inspiriert von der einzigartigen Kultur des jeweiligen Landes interpretieren die Auswärtstrikots die Ästhetik klassischer adidas WM-Trikots in einem modernen, zeitgemäßen Stil neu und finden bei Fans und Spielern gleichermaßen Anklang.“ So wurden etwa bei den Auswärtstrikots der Nationen Curacao, Belgien und Japan bereits Lieferengpässe in einzelnen Größen. Auch die Kollektion mit Retro-Jerseys zurückliegender Turniere, besonders der WM 1994, verkaufe sich gut, sagte der Adidas-Sprecher.</p>
<h2>Puma erfolgreich in Portugal und Afrika</h2>
<p>Beim deutschen Konkurrenten Puma, der elf WM-Nationen ausstattet, läuft der Trikotverkauf ebenso zur Zufriedenheit des Herstellers. Puma setze allerdings nicht so sehr auf den unmittelbaren Verkaufserfolg, sondern eher auf mittel- und langfristige Effekte des Sport-Großereignisses. „Im Moment sind die Trikots von Portugal sehr beliebt“, sagte eine Puma-Sprecherin, aber auch Neuseeland sowie die afrikanischen Länder Elfenbeinküste, Marokko und Senegal verkauften sich gut.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/7XrzlvoTF5aATDOo-RHnlaU5hm1lYdCpLb4I7pWhcgQ/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTcvYWRpZGFzLWRmYi14dWMzZWNtNy0yMDI2LTA2LTE3LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Neues Joint Venture mit PTH: S.Oliver Group treibt Retail-Expansion voran</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/neues-joint-venture-mit-pth-s-oliver-group-treibt-retail-expansion-voran/2026061649771</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/neues-joint-venture-mit-pth-s-oliver-group-treibt-retail-expansion-voran/2026061649771</guid><author>news@fashionunited.com (Jan Schroder)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Tue, 16 Jun 2026 15:14:08 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/a5KdEbkLoMx2XFs_Aeya0Ds6D74cbZoyrurJ9XIixuA/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMDUvc29saXZlci1ocS15cDZ0YXIzbS0yMDI0LTAyLTA1LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/0vB9L_Vc2Q6G5hutZ26N3G11DMkXQ38zHdOH_EZWhQc/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMDUvc29saXZlci1ocS15cDZ0YXIzbS0yMDI0LTAyLTA1LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/a5KdEbkLoMx2XFs_Aeya0Ds6D74cbZoyrurJ9XIixuA/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMDUvc29saXZlci1ocS15cDZ0YXIzbS0yMDI0LTAyLTA1LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Die Zentrale der S.Oliver Group in Rottendorf" title="Die Zentrale der S.Oliver Group in Rottendorf"/>
  <figcaption>Die Zentrale der S.Oliver Group in Rottendorf <em> Bild: S.Oliver Group</em></figcaption>
</figure>
<p>Der Rottendorfer Bekleidungsanbieter S.Oliver Group hat am Dienstag die Gründung eines neuen Joint Ventures mit dem im sächsischen Bischofswerda ansässigen Handelsunternehmen Private Textiles Holding GmbH (PTH Group) verkündet.</p>
<p>Aufgabe des neuen Gemeinschaftsunternehmens Brand Collective GmbH ist demnach „die Übernahme, Fortführung und strategische Neupositionierung“ von Ladenflächen, die bisher vom zur PTH Group gehörenden Multimarken-Konzept Catches genutzt wurden.</p>
<p>„Konkret sollen rund 18 Standorte in das Joint Venture überführt, rebrandet und künftig unter dem Marken- und Vertriebskonzept der S.Oliver Group weitergeführt werden“, erklärte der Bekleidungskonzern, zu dem Labels wie S.Oliver, Comma, Liebeskind Berlin, Copenhagen Studios und Lala Berlin gehören. Der Start ist für das dritte Quartal dieses Jahres geplant.</p>
<h2>S.Oliver will Wachstumspotenziale im Travel Retail und in Ostdeutschland erschließen</h2>
<p>Die Vereinbarung ermögliche es der S.Oliver Group, ihre  Marktexpansion „gezielt zu beschleunigen, bestehende Standortchancen kurzfristig zu nutzen und zusätzliche Wachstumspotenziale zu erschließen – insbesondere im Travel-Retail-Segment sowie in Ostdeutschland“, heißt es in einer Mitteilung.</p>
<p>Johannes Rellecke, einer der Co-CEOs der S.Oliver Group, erläuterte die Pläne. „Mit der Brand Collective GmbH schaffen wir eine skalierbare Plattform, um attraktive Retail-Standorte schnell und effizient neu zu besetzen und unsere Marktdurchdringung gezielt auszubauen“, erklärte er in einem Statement. „Die Partnerschaft mit PTH ermöglicht es uns, operative Exzellenz mit starker Markenführung zu verbinden und so neue Wachstumschancen im stationären Handel zu nutzen.“</p>
<div class="article-promo--alt"><p>Weiterlesen:</p><p></p><ul type="square">
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/s-oliver-group-sichert-sich-baldessarini/2026051966793" target="_self"><u>S.Oliver Group sichert sich Baldessarini</u></a></li>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/s-oliver-group-eroffnet-house-of-brands-campus-in-rottendorf/2026021365419" target="_self"><u>S.Oliver Group eröffnet „House of Brands“-Campus in Rottendorf</u></a></li>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/laut-medienbericht-s-oliver-group-und-cco-carsten-schmitz-gehen-getrennte-wege/2026012065050" target="_self"><u>Laut Medienbericht: S.Oliver Group und CCO Carsten Schmitz gehen getrennte Wege</u></a></li>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/neue-marketingchefin-bei-s-oliver/2025101563855" target="_self"><u>Neue Marketingchefin bei S.Oliver</u></a></li>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/s-oliver-group-julian-und-johannes-rellecke-rucken-in-die-geschaftsfuhrung-auf/2025070162295" target="_self"><u>S.Oliver Group: Julian und Johannes Rellecke rücken in die Geschäftsführung auf</u></a></li>
</ul></div>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/_EcRMC73iXdSrmqAXewqV74REeyEJGP-MubZ1s06-tI/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMDUvc29saXZlci1ocS15cDZ0YXIzbS0yMDI0LTAyLTA1LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Nach Insolvenzverfahren: Defshop sieht „positive Geschäftsentwicklung“</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/nach-insolvenzverfahren-defshop-sieht-positive-geschaftsentwicklung/2026061649767</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/nach-insolvenzverfahren-defshop-sieht-positive-geschaftsentwicklung/2026061649767</guid><author>news@fashionunited.com (Jan Schroder)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Tue, 16 Jun 2026 11:19:20 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/9FuK2rA1ZQw2EDeviklFWWb1H0najrjDVL10ziBIfDg/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTEvMjgvZGVmc2hvcC1wbS1qNmF3bXRqZi0yMDIzLTExLTI4LnBuZw" srcset="https://r.fashionunited.com/iytb7aSewxCpjBLx1Sf5wfEXtdPzXcoq3ig0zPj0PGI/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTEvMjgvZGVmc2hvcC1wbS1qNmF3bXRqZi0yMDIzLTExLTI4LnBuZw 720w, https://r.fashionunited.com/9FuK2rA1ZQw2EDeviklFWWb1H0najrjDVL10ziBIfDg/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTEvMjgvZGVmc2hvcC1wbS1qNmF3bXRqZi0yMDIzLTExLTI4LnBuZw 1080w" sizes="100vw" alt="Der Shop-Auftritt von Defshop" title="Der Shop-Auftritt von Defshop"/>
  <figcaption>Der Online-Auftritt von Defshop <em>Bild: Defshop</em></figcaption>
</figure>
<p>Im vergangenen Herbst hatte der Streetwear-Händler Defshop GmbH <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/streetwear-onlinehandler-defshop-meldet-insolvenz-an/2025100963777">Insolvenz angemeldet</a>. Nach der Billigung eines Sanierungsplans erfolgte im Mai die Aufhebung des Verfahrens durch das zuständige Amtsgericht Darmstadt. Jetzt will das Unternehmen wieder durchstarten.</p>
<p>Defshop werde künftig „von einem strategischen Investor aus der Textilbranche unterstützt“ und habe sich im  Zuge des Insolvenzverfahrens „wirtschaftlich stabilisiert“ und „operativ deutlich schlanker aufgestellt“, heißt es in einer Mitteilung. Der E-Commerce-Spezialist konnte nach eigenen Angaben die vergangenen Monate nutzen, um „zentrale Strukturen des Unternehmens nachhaltig weiterzuentwickeln“. Dabei sei „das Geschäftsmodell konsequent modernisiert und auf eine flexible, plattformorientierte Organisation ausgerichtet“ worden.</p>
<h2>Das Management will wieder „nach vorne blicken“</h2>
<p>Das Unternehmen verwies darauf, dass es seit dem Beginn des Jahres „eine positive Geschäftsentwicklung“ erlebt habe. Der Fokus liege nun darauf, „das Vertrauen von Kundinnen und Kunden, Markenpartnern und Dienstleistern weiter zu stärken – durch Verlässlichkeit, ein attraktives Sortiment und einen verbesserten Service“.</p>
<p>In einem Statement zog das Management eine Bilanz der jüngsten Entwicklung. „Die vergangenen Monate waren für alle Beteiligten intensiv und herausfordernd. Umso mehr freuen wir uns, dass Defshop nun erfolgreich neu aufgestellt ist und wir gemeinsam mit unseren Partnern nach vorne blicken können“, heißt es dort. „Unser besonderer Dank gilt unseren Mitarbeitenden, Marken, Dienstleistern und vor allem unseren Kundinnen und Kunden, die uns auf diesem Weg begleitet und Defshop weiterhin ihr Vertrauen geschenkt haben.“</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/tuYsoOKrVTbubO5I5r1rVdgq_R6X2T7XiOZZ_m_EAaY/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTEvMjgvZGVmc2hvcC1wbS1qNmF3bXRqZi0yMDIzLTExLTI4LnBuZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Italienisches Label Sunnei hört auf</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/italienisches-label-sunnei-hort-auf/2026061649765</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/italienisches-label-sunnei-hort-auf/2026061649765</guid><author>news@fashionunited.com (Isabella Naef)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Tue, 16 Jun 2026 09:54:17 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/sfW-5qvptTwJSRl-9M0dN1bIL148uo-0y7tC8aVH4iU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTYvc3VubmVpLXBvLWYyNi0wMDItZzBsNWFkeGEtMjAyNi0wNi0xNi5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/QxrzZVWOdwcOV2zR3ILS2S993Q-1UR5xed54uwM5ur8/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTYvc3VubmVpLXBvLWYyNi0wMDItZzBsNWFkeGEtMjAyNi0wNi0xNi5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/sfW-5qvptTwJSRl-9M0dN1bIL148uo-0y7tC8aVH4iU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTYvc3VubmVpLXBvLWYyNi0wMDItZzBsNWFkeGEtMjAyNi0wNi0xNi5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Sunnei Herbst/Winter 26" title="Sunnei Herbst/Winter 26"/>
  <figcaption>Sunnei Herbst/Winter 26 <em>Bild: Launchmetrics/spotlight</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Sunnei Srl wird aufgelöst. Der Markenname ist eine Anspielung auf die italienische Verballhornung der Aussprache von ‘sunny’, mit der die Gründer:innen den Gebrauch des Englischen in anderen Sprachen ironisieren wollten.</p>
<p>Die erste Anhörung zur Prüfung der Passiva ist für den 16. September 2026 angesetzt. In dem Urteil vom 14. Mai 2026 heißt es, die Schuldner:in könne „beantragen, angehört zu werden und an der vorgenannten Anhörung teilnehmen, um ebenfalls zu den Anträgen auf Zulassung zum Passivvermögen gehört zu werden“.</p>
<p>Die Marke wurde 2014 in Mailand von Loris Messina und Simone Rizzo gegründet. Das Projekt entstand aus übergreifenden Kompetenzen, die es den Gründer:innen ermöglichten, das System von innen zu beobachten.</p>
<p>Die Marke hat ihren Sitz in der Via Cironi in Mailand. Im vergangenen September entpuppte sich die Sunnei-Modenschau in Mailand als eine Auktion der Marke und ihrer Kreativdirektor:innen.</p>
<p>Das Publikum wurde Zeuge einer Auktion, die in Zusammenarbeit mit Christie&#39;s durchgeführt wurde. Anstelle der neuen Kollektion wurden dabei symbolisch die Marke und die beiden Kreativen zum Verkauf angeboten.</p>
<p>Das im Mai ergangene Liquidationsurteil ist also die Chronik eines angekündigten Endes.</p>
<figure>
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  <figcaption>Sunnei Herbst/Winter 26 <em>Bild: Launchmetrics/spotlight</em></figcaption>
</figure>
<p>„Die Verschmelzung unserer Kulturen spiegelt sich in den charakteristischen Merkmalen der Marke wider. Simone, der aus Süditalien stammt, bringt die Einfachheit der Formen ein. Ich, aus Frankreich kommend, bringe eine gewisse Raffinesse mit. Darüber hinaus vermittelt Sunnei, unabhängig von unserer Herkunft, viel von der Stadt Mailand. Hier leben wir seit einigen Jahren und haben uns spontan entschieden, unsere Marke zu gründen“, erzählten die beiden Gründer:innen vor einigen Jahren in einem Interview mit dem Magazin von Luisa Via Roma.</p>
<p>„Sunnei entstand nach einigen Erfahrungen, die wir in verschiedenen Bereichen der Mode gesammelt haben. Wir haben als Fotograf:innen, Einkäufer:innen und in der Pressestelle gearbeitet. In der Vergangenheit waren wir alles, nur keine Designer:innen. Genau diese Erfahrungen haben uns jedoch eine 360-Grad-Sicht auf die Branche ermöglicht. Und unser naiver Ansatz ist es, der uns mit einem offenen Geist vorantreibt. Dass wir keinerlei Erfahrung im Design hatten, bedeutete, dass wir uns ohne Vorurteile von Grund auf in etwas Neues stürzen konnten. Wir haben alles auf dem Weg gelernt, von der Auswahl der Stoffe bis zur Organisation der Anproben vor der Show“, fügten Messina und Rizzo hinzu.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/BWfMb4Pv9b8jJyy7RdZ844FQejN6KVEs3Fwwv2bNOew/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTYvc3VubmVpLXBvLWYyNi0wMDItZzBsNWFkeGEtMjAyNi0wNi0xNi5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Tendam steigert Jahresgewinn um 26 Prozent und präsentiert Expansionspläne </title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/tendam-steigert-jahresgewinn-um-26-prozent-und-prasentiert-expansionsplane/2026061649766</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/tendam-steigert-jahresgewinn-um-26-prozent-und-prasentiert-expansionsplane/2026061649766</guid><author>news@fashionunited.com (Jaime Martinez)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Tue, 16 Jun 2026 09:21:41 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/KeSFC9gok9BuIuj7F5PojKoAf2-kPGdXvE5FiIOkbMM/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDcvMjUvdGVuZGFtLTEtYWdpcnB3ZHYtMjAyNS0wNy0yNS5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/5vBpEFS5pwP3A8lTQWz49XoP3KFUbbrtNf7vQK5OnnY/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDcvMjUvdGVuZGFtLTEtYWdpcnB3ZHYtMjAyNS0wNy0yNS5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/KeSFC9gok9BuIuj7F5PojKoAf2-kPGdXvE5FiIOkbMM/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDcvMjUvdGVuZGFtLTEtYWdpcnB3ZHYtMjAyNS0wNy0yNS5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Exterior de la sede central de Tendam en Madrid (España)." title="Exterior de la sede central de Tendam en Madrid (España)."/>
  <figcaption>Die Zentrale von Tendam in Madrid <em>Bild: Tendam.</em></figcaption>
</figure>
<p>Die spanische Handelsgruppe Tendam konnte im Geschäftsjahr 2025/26 Zuwächse beim Umsatz und Ergebnis erzielen. Das geht aus aktuellen Zahlen hervor, die der Mutterkonzern von Ketten wie Cortefiel, Women&#39;secret und Springfield am Dienstag veröffentlichte. Gleichzeitig stellte die Unternehmensgruppe ihre Expansionspläne vor.</p>
<p>Im abgelaufenen Geschäftsjahr, das am 28. Februar endete, belief sich der Konzernumsatz auf 1,47 Milliarden Euro. Das entsprach einer Steigerung um 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf vergleichbarer Fläche wuchsen die Erlöse um 6,1 Prozent.</p>
<p>Zum Umsatzplus trug zudem die Erweiterung des Filialnetzes bei. Im vergangenen Jahr eröffnete der Konzern nach eigenen Angaben 29 eigene und 14 Franchise-Geschäfte. Am Ende des Geschäftsjahres verfügte das Unternehmen damit über insgesamt 1.844 Standorte. Überdurchschnittlich entwickelte sich zudem der Umsatz im Onlinegeschäft, der um 12,9 Prozent anstieg.</p>
<p>Trotz einer niedrigeren Bruttomarge stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 9,4 Prozent auf 368 Millionen Euro. Der Nettogewinn legte sogar um 26 Prozent zu und erreichte eine Höhe von 112 Millionen Euro.</p>
<p>President und CEO Jaume Miquel würdigte die jüngsten Zahlen. „Die Resultate des Geschäftsjahres 2025/26 bestätigen die Stärke von Tendam als einzigartiges und differenziertes Omnichannel-Ökosystem auf dem Markt“, erklärte er in einem Statement. Das Wachstum bei Gesamtumsatz, vergleichbaren Umsätzen, EBITDA und Nettogewinn liege über dem Marktdurchschnitt.</p>
<p>Zum Wachstum trugen alle Segmente bei. Umsatzstärkste Sparte blieb junge Mode mit den Marken Springfield, High Spirits und Springfield Kids. Ihre Erlöse stiegen um 3,5 Prozent auf 495 Millionen Euro. Im Bereich Erwachsenenmode stieg der kombinierte Umsatz der Marken Cortefiel, Pedro del Hierro, Hoss Intropia, Slowlove und Ooto um 7,8 Prozent auf 394,6 Millionen Euro. Die Sparte Wäsche und Sportswear mit den Marken Women&#39;secret, Dash and Stars und Hi&amp;Bye erzielte ein Plus von 9,9 Prozent auf 466,8 Millionen Euro. Im Outlet-Segment mit der Kette Fifty und ihrer Marke Milano stiegen die Erlöse um 5,5 Prozent auf 110 Millionen Euro.</p>
<p>Zum Start des neuen Geschäftsjahres konnte der Konzern trotz widriger Rahmenbedingungen seinen Wachstumskurs beibehalten. Im ersten Quartal, das am 31. Mai abgeschlossen wurde, erreichte der Umsatz eine Höhe von 288,2 Millionen Euro. Damit wuchs er im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,4 Prozent.  Das EBITDA stieg um 11,9 Prozent auf 62,7 Millionen Euro, ein Anstieg von 11,9 Prozent.</p>
<p>Das Unternehmen kündigte zudem an, seinen strategischen Expansionsplan weiter zu beschleunigen. Er sieht für das laufende Jahr mehr als 100 Neueröffnungen vor. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem Marken wie Hoss Intropia, Slowlove, OOTO oder Dash and Stars. Nachdem das vergangene Jahr von der <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/multiply-group-will-mehrheit-am-spanischen-bekleidungshandler-tendam-ubernehmen/2025022660420">Übernahme durch die in Abu Dhabi ansässige Investmentholding Multiply Group</a> geprägt gewesen sei, markiere 2026 „den Beginn der vollen Entfaltung des Potenzials von Tendam“, betonte CEO Miquel. Dies beziehe sich auf „internationale Expansion, die Entwicklung eigener Formate für die neuen Marken, die Erweiterung bestehender Geschäftsfelder, die Stärkung unseres digitalen Geschäfts und eine entscheidende Investition in KI, um unsere Wettbewerbsvorteile zu unterstreichen“, so der Konzernchef.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/gTYKUnjlfJdVbzcwy2OK96UXvbCyxmlNI4aptLPPs1k/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTYvdW5kZXJjb3Zlci1tLXJlc29ydC1wby1zMjctMDI4LWlqc3preTl4LTIwMjYtMDYtMTYuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/kvFyAwtpPvbsBZU2rVjtu1KRWxwqVr_DQ1p9jSELYRw/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTYvdW5kZXJjb3Zlci1tLXJlc29ydC1wby1zMjctMDI4LWlqc3preTl4LTIwMjYtMDYtMTYuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/gTYKUnjlfJdVbzcwy2OK96UXvbCyxmlNI4aptLPPs1k/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTYvdW5kZXJjb3Zlci1tLXJlc29ydC1wby1zMjctMDI4LWlqc3preTl4LTIwMjYtMDYtMTYuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Undercover Resort27 collectie." title="Undercover Resort27 collectie."/>
  <figcaption>Undercover Resort-Kollektion 2027 <em>Bild: Launchmetrics Spotlight</em></figcaption>
</figure>
<p>Zwei japanische Modemarken schließen sich zusammen. Die Human Made Corporation übernimmt 100 Prozent der Anteile an der Undercover Co. Ltd. Das berichten verschiedene Medien, darunter Hypebeast. Durch die Übernahme wird Undercover zum ersten Quartal des Geschäftsjahres 2028 eine Tochtergesellschaft von Human Made.</p>
<p>Die beiden Unternehmen sind einander nicht unbekannt. Human Made-Gründer Nigo und Undercover-Gründer Jun Takahashi sind seit Jahrzehnten befreundet. Beide sind führende Persönlichkeiten der japanischen Streetwear-Kultur. Nigo ist seit einigen Jahren auch Kreativdirektor des Modehauses Kenzo. Zudem ist er der Gründer der Marken A Bathing Ape und Billionaire Boys Club.</p>
<p>Human Made will mit der Übernahme Unternehmen unterstützen, die kulturell relevant sind, aber vielleicht nicht zu den profitabelsten gehören.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/6i3O6g1eq8z5PjDnDSA7JzW1g8PZa7ug32RY74I7fxo/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTEvanVsaWV0LTQtNGYwamd4NmctMjAyNi0wNi0xMS5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/BxbbZKqb0ZqoWmJV2ewrbpR0VXtqriwOTARh3bHIvlM/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTEvanVsaWV0LTQtNGYwamd4NmctMjAyNi0wNi0xMS5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/6i3O6g1eq8z5PjDnDSA7JzW1g8PZa7ug32RY74I7fxo/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTEvanVsaWV0LTQtNGYwamd4NmctMjAyNi0wNi0xMS5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Local farmer William Dawson (John&#39;s son), modelling Glencroft&#39;s Thwaite jumper in the dale of Clapdale." title="Local farmer William Dawson (John&#39;s son), modelling Glencroft&#39;s Thwaite jumper in the dale of Clapdale."/>
  <figcaption>Der lokale Landwirt William Dawson modelt den Thwaite-Pullover von Glencroft im Tal von Clapdale. <em>Bildrechte: Glencroft / Juliet Klottrup. </em></figcaption>
</figure>
<p>In einer Modelandschaft, die von immer komplexeren Lieferketten und globalen Spannungen geprägt ist, hat sich die britische ‚Farm-to-Fashion‘-Bewegung als stabilisierender Faktor etabliert. Solche Konzepte sind im Sinne der Lokalisierung nicht völlig neu. Dennoch wird das Format wiederbelebt und modernisiert, begleitet von einem branchenübergreifenden Ruf nach einer Rückkehr zur ‚Britishness‘.</p>
<p>Viele dieser Systeme wurzeln im Erbe und der heimischen Natur bestimmter Textilien im Vereinigten Königreich. Materialien wie Leder, Wolle und Flachs sind seit langem mit dem Land verbunden. Mit dem Einzug von Industrialisierung und Globalisierung verloren sie jedoch ihren Status an billigere, besser skalierbare Importe.</p>
<p>Angesichts geopolitischer Veränderungen, landwirtschaftlicher Herausforderungen und einem wachsenden Wunsch nach Transparenz scheinen sich Modemarken nun nach innen zu wenden. Sie suchen nach einer tragfähigen Textilversorgung und einem ebensolchen Produktionsprozess. Zudem sind neue Labels als Vorreiter:innen dieser Bewegung aufgetreten. Sie betreiben ganze Ökosysteme, die vollständig im Inland angesiedelt sind und oft nur einen Steinwurf von der Endfertigung ihrer Produkte entfernt liegen.</p>
<p>Viele dieser Unternehmen werden von einer einzelnen Person oder einem kleinen Team aufgebaut. Sie haben die Rückverfolgbarkeit von Anfang an in ihr Konzept integriert. Daher dienen sie als Beispiele dafür, wie man über industrialisierte Systeme und globalisierte Lieferketten hinausgeht und zu einem heimischen Ansatz bei der Herstellung zurückkehrt.</p>
<p>Entstanden ist eine Bewegung, die sich auf den Wiederaufbau regionaler Faser- und Handwerksnetzwerke konzentriert. Sie führt die Verbraucher:innen vom Acker bis zum fertigen Kleidungsstück. Dabei werden traditionelle Handwerkstraditionen bewahrt, die ländliche Wirtschaft angekurbelt und der CO2-Fußabdruck der Bekleidungsproduktion reduziert. Hier sind einige Unternehmen, die dabei eine führende Rolle spielen.</p>
<h2>Herd: „Echte Verbundenheit in einer immer schnelllebigeren Welt&quot;</h2>
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  <figcaption>Kampagne von Herd für SS26.  <em>Bildrechte: Herd. </em></figcaption>
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<p>Die Serienunternehmerin Ruth Alice Rands hatte die Vision einer Marke, die nicht nur hochwertige Strickwaren herstellt, sondern auch lokale Produktionsmethoden in den Vordergrund stellt. Sie war besonders von der Komplexität der britischen Wolle und ihrer langen Geschichte fasziniert. Deshalb begab sie sich auf die Suche nach tragbarem, lokalem Garn. Sie entschied sich für die Wolle des heimischen Bluefaced-Leicester-Schafes, da sie das Material wegen seiner Fähigkeit, Mischungen weicher zu machen, schätzte.</p>
<p>Rands verband ihre Strickkenntnisse mit einer Leidenschaft für Herkunft und gründete 2020 das britische Unternehmen Herd. Die Wolle des Unternehmens wird von über 40 Schafzüchter:innen in Nordengland bezogen. Anschließend wird sie zu Fabriken in Yorkshire transportiert, die weniger als 50 Meilen entfernt sind. „Es ist ein längerer und kostspieligerer Prozess, aber diese kompromisslose Liebe zum Detail zeigt sich in der Haptik unserer Strickwaren und Tweeds“, sagte Rand gegenüber FashionUnited. „Das bedeutet nicht nur, dass wir konstant feinstes britisches Garn anbieten können. Wir bezahlen die Landwirt:innen auch direkt und garantieren ihnen jedes Jahr einen fairen Preis.“</p>
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  <figcaption>Kampagne von Herd für SS26.  <em>Bildrechte: Herd. </em></figcaption>
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<p>Rands hatte ursprünglich im Garngroßhandel begonnen und Marken wie Sunspel und Toast beliefert. Dieser Geschäftsbereich wurde 2022 eingestellt, als die Nachfrage nach Herds eigenen Strickwaren stark anstieg. Seitdem hat das Unternehmen sein Angebot um Leder, Baumwolle und Leinen erweitert. Für die aktuelle SS26-Kollektion wurden lokalisierte Details wie Spitze und Knöpfe von den letzten verbliebenen britischen Lieferant:innen für diese Produkte verwendet. Rands&#39; Philosophie erstreckt sich auf alle Geschäftsbereiche. Dazu gehört auch das Färben von Garn mit Pflanzenfarben, ein Prozess, der mit einer Fabrik in Yorkshire skaliert wurde.</p>
<p>Für Rands zelebriert die ‚Farm-to-Fashion‘-Bewegung – ähnlich der ‚Farm-to-Table‘-Bewegung – Herkunft und natürliche Philosophien. Diese arbeiten mit der Fülle der Natur und unterstützen das persönliche und weltliche Wohlbefinden. „Unsere Kund:innen lieben es, die Details zu kennen, von den Eigenschaften der Rasse bis zur Methodik unserer Pflanzenfärbung. Das macht die fertigen Stücke so besonders und zeitlos“, sagte Rands. „Die ‚Grow to Wear‘-Bewegung bietet echte Verbundenheit in einer immer schnelllebigeren Welt. Sie gibt Einblicke in die vordigitalen Welten der Landwirtschaft, Herstellung und des Handwerks – ein zunehmend notwendiger Balsam unserer Zeit.“</p>
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  <figcaption>Kampagne von Herd für SS26.  <em>Bildrechte: Herd. </em></figcaption>
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<h2>Billy Tannery: „Kund:innen sind von leeren Nachhaltigkeitsaussagen gelangweilt, wir konzentrieren uns darauf, den gesamten Prozess zu zeigen…“</h2>
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  <figcaption>Die Grill-Tote von Billy Tannery.  <em>Bildrechte: Billy Tannery / Alex Pole. </em></figcaption>
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<p>Das britische Unternehmen Billy Tannery wurde 2016 von Jack Millington gegründet. Er kehrte nach einer Zeit in London in die Midlands zurück, um einen praxisorientierteren Lebensstil zu verfolgen. Er suchte nach einer Lösung für Abfälle aus der Lebensmittelindustrie und wollte gleichzeitig dem Niedergang des britischen Leders entgegenwirken. Daraus entstand eine Gerberei für Kleinserien. Zunächst konzentrierte sie sich auf die Herstellung von handgefertigten Ziegenlederwaren, bevor sie auf Hirschleder und maßgeschneiderte Produkte für das Gastgewerbe expandierte.</p>
<p>Die Farm beantwortet die Frage, was mit Tieren geschieht, die es möglicherweise nicht in die Nahrungskette schaffen. Männliche Ziegen, die auf einem Milchviehbetrieb geboren wurden, wurden beispielsweise oft direkt nach der Geburt getötet, bevor Fleischunternehmen eingriffen. Zudem wurden jedes Jahr zahlreiche Hirsche erlegt, um Schäden an heimischen Ökosystemen zu verhindern, doch ihre Häute wurden verschwendet. Millington nutzte das jahrhundertealte Lederwissen des Vereinigten Königreichs, um eine Alternative zu dieser Verschwendung zu bieten. Er wollte auch die falschen Vorstellungen über Leder in Frage stellen, indem er einen Rahmen für eine heimatnahe Produktion schuf.</p>
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  <figcaption>Das Team von Billy Tannery.  <em>Bildrechte: Billy Tannery.</em></figcaption>
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<p>Nach Angaben des Unternehmens wird das gesamte Leder als Nebenprodukt der Lebensmittelindustrie bezogen und im Vereinigten Königreich mit Rindenextrakten gegerbt. So entstehen Produkte, die natürliche Variationen aufweisen und frei von Kunststoffbeschichtungen und Pigmenten sind. Die Produkte, hauptsächlich Taschen, Rucksäcke und Accessoires, werden in zwei Handwerksbetrieben in Somerset und Leicestershire hergestellt. Sie zeichnen sich typischerweise durch klare Linien und saisonlose Designs aus.</p>
<p>Millington sagte: „Bei Billy Tannery geht es bei der Verbindung aller Punkte in unserer gesamten Lieferkette – von der Quelle über unsere hofeigene Mikrogerberei und Werkstätten bis hin zu den Kund:innen – um Vertrauen und Transparenz. Kund:innen sind von leeren Nachhaltigkeitsaussagen gelangweilt. Stattdessen konzentrieren wir uns darauf, den gesamten Prozess so ehrlich wie möglich zu zeigen. Bei unseren Kleinserienmethoden geht es weniger um Knappheit als um eine vollständige Kontrolle. Unsere Kund:innen möchten sich mit der britischen Landschaft verbunden fühlen, und wir wollen, dass unser Leder das Medium dafür ist. Mit allen Narben.“</p>
<h2>Glencroft: „Es ist entscheidend, dass unsere Kund:innen verstehen, dass sie für ein Produkt bezahlen, das besser hergestellt wird, weil es vollständig rückverfolgbar ist…“</h2>
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  <figcaption>Edward Sexton (rechts) mit dem lokalen Landwirt John Dawson, der ein komplettes Dalesbred-Vlies hält.  <em>Bildrechte: Glencroft / Clapdale Wool. </em></figcaption>
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<p>Das Familienunternehmen Glencroft ist seit 1987 auf klassische Country-Kleidung spezialisiert. Es hat während seiner gesamten Bestehenszeit 100 Prozent britische Wolle für alle seine Strickprodukte verwendet. Als das Unternehmen wuchs, begann das Team – bestehend aus den Gründer:innen, dem Ehepaar Richard und Justina Sexton und ihrem Sohn Edward Sexton – sich zu fragen, wie sie Wolle von Schafen aus Clapham, ihrer Ecke von Yorkshire, einbeziehen könnten. Gleichzeitig wollten sie Landwirt:innen unterstützen, die ihren Horizont erweitern möchten.</p>
<p>Im Jahr 2021 begann Glencroft mit der Expansion seiner eigenen Wolle, beginnend mit einer kommerziellen Mindestmenge von 500 Kilogramm. Nach einer Partnerschaft mit dem Yorkshire Dales National Park nahm das Projekt Fahrt auf. Daraus entstand das, was heute als Clapdale Wool bekannt ist. Die Initiative bezieht Vliese von sieben lokalen Landwirt:innen. Mit vielen von ihnen wuchs Edward in der örtlichen Schule auf. Sie besitzen heute lokale Rassen wie Dalesbred und Texel, die traditionell nicht mit Strickwolle in Verbindung gebracht werden.</p>
<p>„Die globale Lieferkette ist effizient, aber sie hat dazu geführt, dass die Verbraucher:innen den Bezug dazu verloren haben, woher ihre Produkte tatsächlich kommen“, sagte Edward Sexton. „Als kleines Familienunternehmen können wir preislich nicht mit großen Marken konkurrieren, die im Ausland produzieren. Doch während diese Marken Lippenbekenntnisse zur Nachhaltigkeit ablegen, schafft dies eine Chance für kleinere Marken wie uns. Wir können unsere lokalen Verbindungen und in unserem Fall unsere Nähe zu Yorkshire, einem der ältesten Wollverarbeitungsgebiete der Welt, nutzen.“</p>
<p>Clapdale verwendet Wolle mit geringem Geldwert, um hochwertige, rückverfolgbare Produkte herzustellen. Jedes wird innerhalb eines lokalen Lieferkettennetzwerks gefertigt. Im Jahr 2022 bezog das Unternehmen drei Tonnen Wolle, um Mischgarn für limitierte Strickwaren herzustellen oder es zu Tweed-Produkten zu verweben. Die Landwirt:innen erhielten dann einen Aufschlag von mindestens einem Britischen Pfund pro Kilo, um ihre Schurkosten zu decken, sowie einen weiteren Anteil von zehn Prozent am Gewinn. Obwohl Clapdale die Herausforderung erkannte, diese Menge an Wolle zu verarbeiten und zu verkaufen, freut sich das Unternehmen darauf, im Sommer 2026 mehr zu beziehen.</p>
<p>Sexton fügte hinzu: „Für ein kleines Unternehmen, das hochwertige Strickwaren herstellt, ist es entscheidend, dass unsere Kund:innen verstehen, dass sie für ein Produkt bezahlen, das länger hält und besser hergestellt wird, weil es vollständig rückverfolgbar ist. Es gibt absolut keine Trennung zwischen unserer Marke, den Fasern und den beteiligten Personen von Anfang bis Ende. Ich kann Sie sogar auf die Felder neben unserem Büro mitnehmen und Ihnen zeigen, von welchen Schafen unsere Pullover stammen.“</p>
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  <figcaption>Edward Sexton mit einem kompletten Dalesbred-Vlies.  <em>Bildrechte: Glencroft. </em></figcaption>
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<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/ll-jJ3pKbOUcISZgSKgpHr42ioHjOeo95V8cN0NSBQU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMzAvMTE3MTkyNy1ueXotMi1oYWVieXhmMy0yMDI2LTAxLTMwLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/5S_xsDXD5husiK2XGq4i5mTgUA_rTavZhgcqbTCd_BE/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMzAvMTE3MTkyNy1ueXotMi1oYWVieXhmMy0yMDI2LTAxLTMwLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/ll-jJ3pKbOUcISZgSKgpHr42ioHjOeo95V8cN0NSBQU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMzAvMTE3MTkyNy1ueXotMi1oYWVieXhmMy0yMDI2LTAxLTMwLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Bild: Hoka®" title="Bild: Hoka®"/>
  <figcaption><em>Bild: Hoka®</em></figcaption>
</figure>
<p>Wenige Tage nach dem <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/frasers-kundigt-ubernahmeangebot-fur-hugo-boss-in-hohe-von-2-milliarden-euro-an/2026061067143">freiwilligen Übernahmeangebot für den Metzinger Modekonzern Hugo Boss AG</a> hat der britische Einzelhändler Frasers Group Plc nun auch eine Offerte für den australischen Handelskonzern Accent Group Limited unterbreitet. Das Angebot zielt auf den Erwerb aller ausstehenden Stammaktien des Unternehmens ab, die sich noch nicht im Besitz der Frasers Group befinden.</p>
<p>Der Konzern hält derzeit bereits 22,9 Prozent der Anteile an der Accent Group, die er zu einem Durchschnittspreis von über 0,90 Australischen Dollar pro Aktie erworben hat. Den übrigen Anteilseigner:innen bietet die Frasers Group nun 0,65 Australische Dollar pro Aktie. Damit wird der verbleibende Anteil von 77,10 Prozent am Unternehmen mit rund 316 Millionen Australischen Dollar (193 Millionen Euro) bewertet. Die offizielle Angebotsfrist beginnt am 30. Juni und endet mit Handelsschluss am 30. Juli, sofern sie nicht verlängert oder zurückgezogen wird.</p>
<h2>Die Accent Group rät ihren Aktionär:innen, vorerst nicht zu handeln</h2>
<p>Der Verwaltungsrat der Accent Group hat in Zusammenarbeit mit dem Finanzberater Luminis Partners und dem Rechtsberater Arnold Bloch Leibler eine erste Stellungnahme zu der Offerte veröffentlicht. Darin wird den Aktionär:innen geraten, bezüglich des unaufgeforderten Angebots vorerst nicht zu handeln.</p>
<p>Der Verwaltungsrat betonte, dass der Angebotspreis von 0,65 Australischen Dollar keinen Aufschlag gegenüber dem letzten Schlusskurs der Aktien vom 12. Juni biete. Er hob zudem hervor, dass die Offerte als On-Market-Angebot strukturiert sei. Aktionär:innen, die ihre Anteilsscheine über Börsenmakler verkaufen, könnten ihre Verkäufe daher nicht rückgängig machen oder an möglichen Preiserhöhungen oder besseren Konkurrenzangeboten partizipieren.</p>
<p>Dem feindlichen Übernahmeangebot ging eine Anpassung einer bestehenden Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen voraus. Das im <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/frasers-group-startet-sports-direct-in-der-region-australien-neuseeland-mit-der-accent-group/2025041561101">April 2025 vereinbarte Ziel</a>, innerhalb von sechs Jahren 50 Filialen der zur Frasers Group gehörenden Handelskette Sports Direct zu eröffnen, wurde im Mai nach unten korrigiert. Geplant sind nun acht neue Geschäfte bis Dezember 2026 und 30 Geschäfte innerhalb von drei Jahren.</p>
<p>Insgesamt seien die jüngsten Finanzergebnisse, das Kapitalmanagement und die Wachstumsstrategie des Managements von Accent die Auslöser für das nun erfolgte Übernahmeangebot gewesen, erklärte Christopher Wootton, der Chief Financial Officer (CFO) der Frasers Group. Der britische Konzern hat nach eigenen Angaben „wiederholt versucht, mit dem amtierenden Managementteam konstruktiv über sinkende Erträge, steigende Kredite und hohe Dividendenausschüttungen zu verhandeln“, aber „keine nennenswerte Reaktion erhalten“.</p>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/astRs78spGhYADSHMRK0c50jAiJJozQfkTq_J_m-ams/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMzAvMTE3MTkyNy1ueXotMi1oYWVieXhmMy0yMDI2LTAxLTMwLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Tennis-Point und ITF verlängern Partnerschaft</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/tennis-point-und-itf-verlangern-partnerschaft/2026061549756</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/tennis-point-und-itf-verlangern-partnerschaft/2026061549756</guid><author>news@fashionunited.com (Jan Schroder)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 15 Jun 2026 14:20:36 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/VU_SdacMFm5Yw2LuV9DoEpNFkTeY5jn6a8MeF7IXOZ4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTUvdGVubmlzLXBvaW50LTB3dG82aHZiLTIwMjYtMDYtMTUuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/cLGsYVxm-8IV9v3pOHXRuarIM554rxWPjcz3Mde8hwA/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTUvdGVubmlzLXBvaW50LTB3dG82aHZiLTIwMjYtMDYtMTUuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/VU_SdacMFm5Yw2LuV9DoEpNFkTeY5jn6a8MeF7IXOZ4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTUvdGVubmlzLXBvaW50LTB3dG82aHZiLTIwMjYtMDYtMTUuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Ein Store von Tennis-Point" title="Ein Store von Tennis-Point"/>
  <figcaption>Ein Store von Tennis-Point  <em>Bild: Tennis-Point </em></figcaption>
</figure>
<p>Der Sportartikelhändler Tennis-Point und die International Tennis Federation (ITF) arbeiten auch weiterhin zusammen. Am Montag verkündete das Unternehmen die Verlängerung seiner weltweiten Partnerschaft mit dem Sportverband.</p>
<p>„Im Rahmen der erneuerten Vereinbarung bleibt Tennis-Point offizieller globaler Online-Handelspartner für Tennisausrüstung der ITF“, teilte die Tennis-Point Europe GmbH mit. Ziel der Zusammenarbeit sei es, „den Zugang zu hochwertiger Tennisausrüstung für Spielerinnen und Spieler weltweit weiter auszubauen“.</p>
<p>Nach Angaben des Unternehmens erhalten beim Verband mit einer IPIN (International Player Identification Number) registrierte Spieler:innen nun auch weiterhin „exklusive Vorteile sowie Preisnachlässe“ im ITF x Tennis-Point Shop. „Die Verlängerung der Partnerschaft wird dieses Angebot weiter stärken und den kontinuierlichen Zugang zu einem umfassenden Sortiment sichern, darunter Bekleidung, Schuhe, Schläger, Saiten, Taschen und Bälle“, erklärte der Einzelhändler.</p>
<p>Tennis-Point-CEO Andreas Otto begrüßte die Vereinbarung. „Wir sind stolz darauf, unsere Partnerschaft mit der International Tennis Federation fortzuführen“, erklärte er in einem Statement. „Die Zusammenarbeit hat sich als stark und wirkungsvoll erwiesen und einen echten Mehrwert für ITF-Spieler, nationale Verbände und Turniere weltweit geschaffen. Mit der Verlängerung dieser Vereinbarung bekräftigen wir unsere gemeinsame Vision, Tennis zugänglicher und nachhaltiger zu gestalten. Wir freuen uns darauf, auf den bisherigen Erfolgen aufzubauen und gemeinsam mit der ITF die globale Tennis-Community weiterhin zu unterstützen.“</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/HgrDJVDRfIiF7Gg9O44bXbtFpZQaVBBejswgrjtwvwA/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTUvdGVubmlzLXBvaW50LTB3dG82aHZiLTIwMjYtMDYtMTUuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>OLYMP stellt Verantwortung für Mensch und Umwelt in den Mittelpunkt</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/olymp-stellt-verantwortung-fur-mensch-und-umwelt-in-den-mittelpunkt/2026061549753</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/olymp-stellt-verantwortung-fur-mensch-und-umwelt-in-den-mittelpunkt/2026061549753</guid><author>news@fashionunited.com (Partner)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 15 Jun 2026 12:15:54 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/uUVBQKzcCv4-v3RuZE5RoEzsbjg9sbJubQOMPi4XIWY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMTEvb2x5bXAtam9oYW5uLXRyaXNjaGJlcmdlci1jb28td3hwdmJqZHotMjAyNi0wNS0xMS5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/jIN7a1u7Db8aGRit9Q38h_noSEkW1eGmphYfFTI13HY/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMTEvb2x5bXAtam9oYW5uLXRyaXNjaGJlcmdlci1jb28td3hwdmJqZHotMjAyNi0wNS0xMS5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/uUVBQKzcCv4-v3RuZE5RoEzsbjg9sbJubQOMPi4XIWY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMTEvb2x5bXAtam9oYW5uLXRyaXNjaGJlcmdlci1jb28td3hwdmJqZHotMjAyNi0wNS0xMS5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="OLYMP-COO Johann Trischberger." title="OLYMP-COO Johann Trischberger."/>
  <figcaption>OLYMP-COO Johann Trischberger. <em>Credits: OLYMP</em></figcaption>
</figure>
<p>„Verantwortung ist erst ein Wert, wenn man ihr gerecht wird.“ Mit diesem zentralen Zitat
von Mark Bezner, Inhaber und CEO der OLYMP Bezner KG (Landkreis Ludwigsburg, Baden-
Württemberg, Deutschland), startet das international für hochwertige Männermode
bekannte Unternehmen seine neue Kommunikation zu Unternehmensverantwortung und
Nachhaltigkeit.</p>
<p>OLYMP zeichnet jedes Produkt künftig mit seinen individuellen Nachhaltigkeitseigenschaften aus.
Dabei fokussiert sich die Modemarke ausschließlich auf anerkannte Siegel und Zertifizierungen
wie FAIR WEAR, OEKO-TEX, GOTS, OCS, RWS, RCS und TENCEL TM und sorgt so für maximale
Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Damit reagiert das Unternehmen mit Blick auf eine
erfolgreiche Zukunft auf die veränderten Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden und erfüllt
regulatorische Anforderungen der neuen EU-Verbraucherrichtlinie Empowering Consumers
Directive (EmpCo) im Kampf gegen Greenwashing.</p>
<p>„Wir kommunizieren ökologisch und sozial nachhaltigere Eigenschaften von Materialien, die durch
anerkannte Standards zertifiziert sind, jetzt klar an unseren Produkten. Auf diese Weise bieten wir
unseren Markenfans nicht nur eine klare Orientierung beim Kauf von OLYMP Artikeln, sondern
bekennen uns gleichzeitig zu unserer Verantwortung in der gesamten Lieferkette“, sagt Johann
Trischberger, Operativer Geschäftsführer der OLYMP Bezner KG, und ergänzt: „Verantwortung
braucht ein Gesicht, wenn sie glaubwürdig sein soll. Daher steht Mark Bezner als Firmeninhaber
und Familienunternehmer in dritter Generation persönlich mit seinem Statement für unser
Versprechen ein.“</p>
<p>Zeitgemäß und verbraucherfreundlich wurde auch der Onlineshop umgestellt. Hier können Kundinnen und Kunden mit klaren Suchfiltern unter dem
Navigationsmenüpunkt „Produktstandard“ gezielt nachhaltige Eigenschaften der Kleidungsstücke
abfragen, etwa bio-zertifizierte Natur- oder zertifizierte Tierfasern, kontrollierte Herstellung sowie
Anteile an Recycling- oder holzbasierten Materialien. Umfassende Informationen liefern außerdem
eine individuelle Landingpage sowie die Verantwortungsrubrik auf der Corporate Website. An den
Produkten weisen ab der Herbstkollektion 2026 Hängeetiketten das Verantwortungsbekenntnis
aus, während auf den Pflegeetiketten die jeweils zugrundeliegenden Standards und Siegel
angegeben werden.</p>
<p>Grundlage für die Entwicklung des neuen Ansatzes ist eine im Jahr 2025 vom Unternehmen
durchgeführte Umfrage unter Kundinnen und Kunden. Demnach ist Nachhaltigkeit für viele ein
wichtiges Thema beim Kleidungskauf. Als besonders wichtig haben die Befragten hohe Qualität,
lange Haltbarkeit, die Verwendung gesundheitlich unbedenklicher Materialien sowie faire
Arbeitsbedingungen in der Produktion eingestuft.</p>
<p>Die OLYMP Bezner KG aus Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart ist der Hemden-Marktführer in
Deutschland. Darüber hinaus wird das hochwertige Bekleidungssortiment, das neben Business-
auch Freizeit- und Galahemden, Strick- und Wirkwaren sowie Accessoires und Hosen umfasst,
weltweit in über 40 Ländern vertrieben.</p>
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  <header>ÜBER DIE MARKE</header>
  <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.com/companies/olymp">Lesen Sie mehr über OLYMP auf der Unternehmensseite
</a>
</div>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/7I_vg83TxkaWQbqOzSlNdXCDRWRiN4dpFdNmS8KiEBY/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMTEvb2x5bXAtam9oYW5uLXRyaXNjaGJlcmdlci1jb28td3hwdmJqZHotMjAyNi0wNS0xMS5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>El Corte Inglés steigert Jahresgewinn um fast  23 Prozent</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/el-corte-ingles-steigert-jahresgewinn-um-fast-23-prozent/2026061549754</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/el-corte-ingles-steigert-jahresgewinn-um-fast-23-prozent/2026061549754</guid><author>news@fashionunited.com (Jaime Martinez)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 15 Jun 2026 11:04:12 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/i0t3y8bKHy6uniyUzRw3UNWrwgCcao-kIda-Dg6e-U4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMDYvMDkvZWwtY29ydGUtaW5nbGVzLTEtdjRieGFtd3ktMjAyMi0wNi0xMy14ZWJzZjBvdy0yMDIzLTAzLTI4LWdyN3FqYmV2LTIwMjMtMDUtMDUtMGdldG1oYWctMjAyMy0wNi0wOS5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/Gu3Oho3NHtsrALI_hovE_g_Pa2NAXYphUhs56vbSMzg/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMDYvMDkvZWwtY29ydGUtaW5nbGVzLTEtdjRieGFtd3ktMjAyMi0wNi0xMy14ZWJzZjBvdy0yMDIzLTAzLTI4LWdyN3FqYmV2LTIwMjMtMDUtMDUtMGdldG1oYWctMjAyMy0wNi0wOS5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/i0t3y8bKHy6uniyUzRw3UNWrwgCcao-kIda-Dg6e-U4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMDYvMDkvZWwtY29ydGUtaW5nbGVzLTEtdjRieGFtd3ktMjAyMi0wNi0xMy14ZWJzZjBvdy0yMDIzLTAzLTI4LWdyN3FqYmV2LTIwMjMtMDUtMDUtMGdldG1oYWctMjAyMy0wNi0wOS5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Exterior de uno de los centros comercial de El Corte Inglés." title="Exterior de uno de los centros comercial de El Corte Inglés."/>
  <figcaption>Eine Filiale von El Corte Inglés. <em>Bild: El Corte Inglés.</em></figcaption>
</figure>
<p>Der spanische Warenhauskonzern El Corte Inglés konnte im Geschäftsjahr 2025/26 weiter wachsen. Am Montag verkündete das Unternehmen ein kleines Umsatzplus und eine deutliche Gewinnsteigerung.</p>
<p>Im jüngsten Geschäftsjahr, das am 28. Februar endete, belief sich der Konzernumsatz demnach auf rund 17,2 Milliarden Euro. Das entsprach einem Wachstum um 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Handelserlöse stiegen um 1,4 Prozent auf knapp 15 Milliarden Euro.</p>
<p>Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um 4,7 Prozent auf 1,27 Milliarden Euro, der ausgewiesene Nettogewinn legte sogar um 22,7 Prozent zu und erreichte eine Höhe von 628 Millionen Euro. Bereinigt um Sondereffekte wuchs der Jahresüberschuss um elf Prozent auf 522 Millionen Euro.</p>
<h2>„Mode und Beauty“ bleibt die Schlüsselkategorie des Einzelhändlers</h2>
<p>President Cristina Álvarez würdigte die aktuellen Zahlen. „Diese Resultate zeigen die Stärke des Unternehmens. Sie ermöglichen es uns, die kommenden Jahre mit Zuversicht, höheren Investitionen und Wachstum anzugehen“, erklärte sie in einem Statement. „Unser Ziel ist es, das Erlebnis für alle Kund:innen von El Corte Inglés einzigartig zu machen.“</p>
<p>Haupteinnahmequelle war erneut der eigene Einzelhandel, dessen Erlöse um 1,8 Prozent auf 13,2 Milliarden Euro stiegen. Innerhalb dieses Segments festigte die Kategorie „Mode und Beauty“ ihre Schlüsselrolle. Ihr Umsatz stieg um 3,1 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro. Im Bereich „Lebensmittel und Gastronomie“ wuchs der Umsatz um 0,7 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro, die Sparte „Haushalt und Elektronik“ erzielten ein Plus von 2,9 Prozent auf  2,8 Milliarden Euro.</p>
<p>Abseits des Einzelhandels stiegen die Einnahmen aus der Flächenvermarktung um 14,9 Prozent auf 95 Millionen Euro. Weitere Geschäftsbereiche des Konzerns erzielten ebenfalls Zuwächse.</p>
<h2>Der Konzern plant höhere Investitionen</h2>
<p>Angesichts der guten Ergebnisse in allen Geschäftsbereichen plant das Unternehmen weiterhin, im laufenden Geschäftsjahr rund 650 Millionen Euro zu investieren. Diese Investitionen sind ein Element des neuen Strategiekonzepts für die Jahre 2025 bis 2030, das für den gesamten Zeitraum Investitionen im Volumen von drei Milliarden Euro vorsieht. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte der Konzern im Rahmen dieser Planungen bereits 567 Millionen Euro investiert.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/njo1zHqr5DXp8naY-iZRofqzK2TYBfUYXCZKO7UuGcM/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTIvdGhla2VyLXY0ajhjcnl3LTIwMjYtMDYtMTIuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/ujCDuBqsQb-3Fyskw7ImZaJuS03sjlr0zivzNCRlSGU/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTIvdGhla2VyLXY0ajhjcnl3LTIwMjYtMDYtMTIuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/njo1zHqr5DXp8naY-iZRofqzK2TYBfUYXCZKO7UuGcM/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTIvdGhla2VyLXY0ajhjcnl3LTIwMjYtMDYtMTIuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Brazo robótico desarrollado por Theker." title="Brazo robótico desarrollado por Theker."/>
  <figcaption>Ein von Theker entwickelter Roboterarm <i>Bild: Theker.</i></figcaption>
</figure>
<p>Das spanische Robotik-Start-up Theker Robotics hat den Abschluss einer Finanzierungsrunde über 85 Millionen US-Dollar (73 Millionen Euro) bestätigt. Das Unternehmen ist auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Robotern zur Automatisierung von Industrieprozessen spezialisiert. Die Mittel stammen von verschiedenen bestehenden und neuen Investoren. Dazu gehören der spanische Bekleidungskonzern Inditex und eine Investmentgesellschaft der Familie Arnault, die Hauptaktionärin des französischen Luxuskonzerns LVMH ist.</p>
<p>Nach Angaben der Unternehmensleitung von Theker handelt es sich bei den 85 Millionen US-Dollar um die bisher größte Serie-A-Finanzierungsrunde für ein Robotik-Unternehmen in Europa. Angeführt wurde die Runde von der US-amerikanischen Risikokapitalgesellschaft CRV, für die es eine der ersten Investitionen in ein spanisches Unternehmen ist. Unterstützt wurde sie zudem vom südkoreanischen Technologiekonzern Samsung, der erstmals in eine spanische Firma investiert. Beteiligt war auch Aglaé Ventures, eine Risikokapitalgesellschaft mit Sitz in Paris, New York und San Francisco. Diese wird von der Groupe Arnault unterstützt, der Familienholding, über die die Familie Arnault ihre Anteile am französischen Luxuskonzern LVMH kontrolliert.</p>
<p>Das Robotik-Unternehmen hob zudem die Beteiligung weiterer bestehender und neuer Investoren hervor. Dazu gehört neben Risikokapitalfirmen und Beteiligungsgesellschaften wie Cathay Innovation, 20VC, Henkel Ventures, Korelya, Bright Pixel Capital, Carles Reina, Itnig, Kfund, Kibo Ventures und Mission auch der Bekleidungskonzern Inditex. Der Mutterkonzern von Marken wie Zara, Bershka und Massimo Dutti bekräftigt damit seine Unterstützung für das Robotik-Start-up. Der Einstieg von Inditex war vor fast einem Jahr auf der Hauptversammlung 2025 angekündigt worden.</p>
<h2>Theker entwickelt Robotik-Lösungen für die Automatisierung von Industrieprozessen</h2>
<p>Theker Robotics wurde 2022 in Barcelona von dem Carla Gómez Cano und Jiaqiang Ye Zhu gegründet. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vermarktet Roboter für die Automatisierung von Industrieprozessen. Die Entwicklung solcher Lösungen soll nun mit den Mitteln aus der jüngsten Finanzierungsrunde beschleunigt werden. Zudem will die Firma damit die Einführung ihrer Hochleistungsroboter in großen Industriekonzernen beschleunigen, ihre Technologieplattform für KI und Robotik stärken und die Teams in den Bereichen Software, Elektronik, Maschinenbau und Betrieb vergrößern.</p>
<p>in einem Statement unterstrich das Unternehmen  seine Ambitionen. „Wir bauen KI-native Generalisten-Roboter, die sich in Echtzeit an veränderte Umgebungen anpassen“, erklärte Theker. „Unser Ziel ist es, 100 Prozent der körperlichen Industriearbeit zu übernehmen und von Barcelona aus das größte Unternehmen der Welt aufzubauen.“</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/aMzEnuJc8sHsWns6l_q9Tb62ARCk2etmSWSR3X-AKLU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDMvMTMvaW1nLTQ0ODctOWM2ZjZ4MHYtMjAyNS0wOS0wNC1ldW41YWQ1dC0yMDI2LTAzLTEzLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/yynjenwNhB0CENbQf0sE069yrKN2AQW_0_ceY2QFxnE/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDMvMTMvaW1nLTQ0ODctOWM2ZjZ4MHYtMjAyNS0wOS0wNC1ldW41YWQ1dC0yMDI2LTAzLTEzLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/aMzEnuJc8sHsWns6l_q9Tb62ARCk2etmSWSR3X-AKLU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDMvMTMvaW1nLTQ0ODctOWM2ZjZ4MHYtMjAyNS0wOS0wNC1ldW41YWQ1dC0yMDI2LTAzLTEzLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="H&amp;M Marais" title="H&amp;M Marais"/>
  <figcaption>H&amp;M Marais <em>Bild: F. Julienne</em></figcaption>
</figure>
<p>Mehr als zwei Jahre nach der Verabschiedung eines Gesetzesvorschlags zur Eindämmung der ‘Fast Fashion’ durch die Nationalversammlung wird der parlamentarische Prozess nun wieder aufgenommen. Der Gesetzesentwurf, der insbesondere auf Giganten wie Shein abzielt, wird nächste Woche in einer mit Spannung erwarteten Sitzung diskutiert.</p>
<p>Der Gesetzesvorschlag der Horizons-Abgeordneten Anne-Cécile Violland wurde im März 2024 von den Abgeordneten und im Juni 2025 vom Senat angenommen. Anschließend wurde er zur Prüfung der Konformität mit dem europäischen Recht an die Europäische Kommission weitergeleitet.</p>
<p>Die EU-Kommissionelehnte den Text jedoch in mehreren Punkten ab. Dies führte zu langen Diskussionen mit der französischen Regierung. Dadurch verzögerte sich die Einberufung eines gemeinsamen Vermittlungsausschusses (französisch: Commission mixte paritaire, CMP), dem nächsten notwendigen Schritt im Parlament, um das Gesetz zu verabschieden.</p>
<p>Mehrere Verbände zeigten sich über diese Blockade empört.</p>
<p>Diese Sitzung zwischen Abgeordneten und Senator:innen soll zu einem zwischen beiden Kammern abgestimmten Text führen. Sie wurde nun für den 17. Juni einberufen. Das gab Violland am Freitag bekannt, eine Information, die von der Regierung bestätigt wurde.</p>
<p>„Frankreich hat entschieden und gut begründet auf die Anmerkungen der Europäischen Kommission geantwortet“, erklärte die Abgeordnete in einer Mitteilung. „Der CMP wird genau die Gelegenheit sein, eine robuste, ehrgeizige und mit dem europäischen Rechtsrahmen vereinbare Formulierung zu finden“, fügte sie hinzu.</p>
<p>Der Gesetzesvorschlag sieht eine Reihe von Instrumenten vor, um das wachsende Phänomen der ‘Fast Fashion’ einzudämmen. Diese kurzlebige Mode soll durch Maßnahmen wie Werbeverbote oder finanzielle Strafen begrenzt werden.</p>
<p>„Dieses Gesetz muss in unserem Recht endlich zwischen den Unternehmen unterscheiden, die sich für den ökologischen Wandel entschieden haben (...), und denen, die weiterhin auf einem zerstörerischen Modell florieren – für den Planeten, für unsere Gesundheit und für die Arbeitsplätze in der französischen Textilindustrie“, betonte Anne-Cécile Violland.</p>
<p>Wenn im CMP ein Kompromisstext verabschiedet wird, muss dieser noch von beiden Kammern angenommen werden, damit das Gesetz endgültig in Kraft treten kann.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/Tu3AUnB2g8coJT808y33C7RWucBaTNnaexIgIktrTvk/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvZHBwLXByZXBhcmUtZGFiMmJlMDEtYTQ3Yi00OGQ4LWI1ZDAtZWU5N2M4MjBlOTFiLWpwZy1rajI4ajY2Yy0yMDI2LTA2LTEwLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/0bzTWDQltdg4tqn4ceeSVymrw6bNfVDorkUARKVBl7w/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvZHBwLXByZXBhcmUtZGFiMmJlMDEtYTQ3Yi00OGQ4LWI1ZDAtZWU5N2M4MjBlOTFiLWpwZy1rajI4ajY2Yy0yMDI2LTA2LTEwLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/Tu3AUnB2g8coJT808y33C7RWucBaTNnaexIgIktrTvk/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvZHBwLXByZXBhcmUtZGFiMmJlMDEtYTQ3Yi00OGQ4LWI1ZDAtZWU5N2M4MjBlOTFiLWpwZy1rajI4ajY2Yy0yMDI2LTA2LTEwLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="DPPs show all the steps that a product goes through." title="DPPs show all the steps that a product goes through."/>
  <figcaption>DPPs zeigen alle Schritte, die ein Produkt durchläuft. <i>Bild: Retraced</i></figcaption>
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<p>Der digitale Produktpass (DPP) wird derzeit im Rahmen der EU-Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (ESPR) eingeführt. Ab 2027 wird er für vorrangige Produktgruppen, einschließlich Bekleidung und Textilien, verpflichtend sein. Er gilt dann für fast alle in der EU verkauften physischen Waren, unabhängig vom Standort der Herstellenden.</p>
<p>Für Modemarken und Einzelhändler:innen bietet der DPP viele Vorteile, die über die reine Einhaltung von Vorschriften hinausgehen. Diese reichen von der transparenten Kommunikation mit Verbraucher:innen bis hin zur Verfolgung und Dokumentation des eigenen CO2-Fußabdrucks. Auf der Datenseite selbst ist der Wechsel von verschiedenen, fragmentierten Datenquellen zu einer einzigen umfassenden Plattform eine große Erleichterung. So wird die doppelte Dateneingabe vermieden; zudem kann auf Datenanfragen schneller und effizienter reagiert werden.</p>
<p>FashionUnited hat sich sechs Marken und ihre DPP-Geschichte angesehen. Außerdem wird ein Lösungsanbieter vorgestellt, dem es gelungen ist, erfolgreiche Datenidentitäten und die dahinterliegende Datengrundlage aufzubauen. Indem sie „einfach die Arbeit hinter einem Produkt offenlegen“, erschließen sie die Zukunft der Mode.</p>
<h2>Dedicated</h2>
<p>Das Stockholmer Label Dedicated entwickelte sich 2012 von einem reinen T-Shirt-Anbieter zu einer vollwertigen Modemarke. Es beweist, dass kräftige Farben und verspielte Grafiken nachhaltig sein können. Als Margaux Schleder, Leiterin für Corporate Social Responsibility (CSR), 2019 zum Unternehmen kam, kannte es alle seine Tier-1-Lieferbetriebe. Es hatte auch teilweise Einblick in Tier 2 und einige Baumwollquellen. Die Informationen zur Rückverfolgbarkeit waren jedoch in Excel-Dateien gespeichert, die manuell gepflegt wurden.</p>
<p>„Ich habe mehr Zeit damit verbracht, Daten zu organisieren, als sie zu nutzen. Und Rückverfolgbarkeit ist kein Selbstzweck. Man braucht sie für die Kommunikation, für die CO2-Bilanzierung, für B2B-Kund:innen. Wir brauchten ein System“, erinnert sich Schleder im Retraced-Blog.</p>
<figure>
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  <figcaption>Der DPP hilft bei der Analyse von Produktwegen und potenziellen Risiken. <i>Bild: Retraced</i></figcaption>
</figure>
<p>Das Label entschied sich für die Transparenzplattform des deutschen Softwareanbieters Retraced, da sie  zwei entscheidende Vorteile bot: bessere interne Arbeitsabläufe für die Rückverfolgbarkeit und kund:innenorientierte Transparenz-Tools. Heute sind 88 Prozent der Tier-1-Lieferbetriebe an Bord. 85 Prozent des Produktvolumens können bis zu den Baumwollproduzent:innen zurückverfolgt werden und 100 Prozent der DPPs sind in den Onlineshop eingebaut. Die integrierten Widgets von Retraced machen es einfach, verifizierte Lieferkettendaten direkt auf den Produktseiten zu veröffentlichen.</p>
<p>Für die Zukunft plant Dedicated, sein Rückverfolgbarkeitssystem weiter zu stärken. Der nächste Schritt ist die Aufnahme weiterer Lieferbetriebe und die Nutzung der neuen Funktion „Supply Chain Mapping“, um Beschaffungsentscheidungen früher im Prozess zu verfolgen. „Wir wollen von Anfang an involviert sein, besonders bei den aktuellen Störungen im Bereich Bio- und Fair-Trade-Baumwolle“, erklärt Schleder.</p>
<h2>King Louie</h2>
<p>Die niederländische Modemarke King Louie begann als Vintage-Marktstand in Amsterdam und ist heute in mehr als 900 Verkaufsstellen in ganz Europa erhältlich. Das Label ist bekannt für Kleidung im Vintage-Stil, die langlebig ist und verantwortungsvoll beschafft wird. Im Jahr 2025 wurden 77 Prozent der Kollektion aus zertifizierten biologischen, recycelten oder umweltfreundlicheren Materialien hergestellt. 99 Prozent des Transports erfolgen ohne Luftfracht.</p>
<p>„Wir sind keine Marke, die lautstark verkündet, wie nachhaltig wir sind. Aber wir wollen transparent sein. Unseren Kund:innen ist das wichtig und uns auch. Deshalb brauchten wir eine Möglichkeit, die Arbeit hinter jedem Produkt zu zeigen“, erklärt Laura Tol, CSR-Spezialistin bei King Louie, in einem Blogbeitrag. Das Problem lag in der Dokumentation und der Geschwindigkeit. Nachhaltigkeitsdaten befanden sich in Ordnern und Tabellen; die Nachverfolgung erfolgte manuell und die Dokumentensammlung per E-Mail. Dies bedeutete weniger Kapazität für strategische Verbesserungen und langsamere Reaktionen auf die Compliance-Fristen der Einkäufer:innen.</p>
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  <figcaption>Der DPP räumt mit fragmentierten Datenquellen auf. <i>Bild: Retraced</i></figcaption>
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<p>„Irgendwann haben wir mehr Zeit damit verbracht, Dokumenten hinterherzujagen, als sie zu nutzen. Wir brauchten ein System, das uns hilft, den Überblick zu behalten, ohne eine weitere Arbeitsebene hinzuzufügen“, erinnert sich Tol. King Louie implementierte Retraced als zentrales System. Es unterstützt alle Lieferkettenaktivitäten der Marke, vom Onboarding und der Compliance bis hin zur Kommunikation und Zusammenarbeit.</p>
<p>Heute sind alle aktiven Lieferbetriebe an Bord und verwalten ihre Daten auf der Plattform. Die Zertifizierungsverfolgung ist vollständig automatisiert, was den Bedarf an monatlichen Nachfassaktionen reduziert. Die DPPs wurden vollständig in den Onlineshop, die Geschäfte und die B2B-Showrooms integriert. Das bedeutet, dass jedes Produkt mit einem DPP ausgestattet ist. Dieser zeigt die Lieferkette einschließlich der Audit-Ergebnisse und Zertifizierungen.</p>
<p>„Wir schulen unsere Store-Teams, damit sie darüber sprechen. Unser Marketingteam nutzt es in Kampagnen. Und unsere Kund:innen können das Etikett scannen und die ganze Geschichte sehen. Manche wollen nur die Grundlagen wissen. Andere gehen in die Tiefe. Es funktioniert für beide“, bestätigt Tol. Zusätzlich zur Plattform veranstaltet King Louie Tausch-Events, Upcycling-Workshops und Produkt-Styling-Sessions. Dies ist Teil einer unabhängigen Nachhaltigkeits-Content- und Community-Strategie, die umweltfreundliche Praktiken ansprechender und zugänglicher machen soll.</p>
<h2>KnowledgeCotton Apparel</h2>
<p>Der Gründer der dänischen, auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Marke KnowledgeCotton Apparel wurde von der Arbeit seines Vaters mit Biofasern inspiriert. Seit der Gründung im Jahr 2008 hat sie sich zu einer weltweit anerkannten Marke entwickelt. Mit dem Wachstum des Unternehmens wurde es jedoch immer schwieriger, den Überblick über Lieferbetriebe, Zertifizierungen und Datenanfragen zu behalten. „Wir hatten die Informationen – sie waren nur nicht zugänglich“, erinnert sich Chief Operating Officer (COO) Anders Langhoff-Jensen in einem Online-Beitrag. „Wenn Einkäufer:innen nach einem bestimmten Audit oder Zertifikat fragten, mussten wir uns durch Ordner oder Excel-Dateien wühlen.“</p>
<p>Die Implementierung in ein einziges System begann schrittweise, Land für Land. Angefangen wurde bei den Tier-1-Lieferbetrieben bis hin zur Rohstoffebene. „Wir haben jetzt jede Lieferkette abgebildet. Nicht nur Tier 1 und 2, sondern bis zur Quelle“, berichtet Einkaufsassistent Mads Mariboe. „Anfangs war es eine Herausforderung, besonders in Regionen wie China. Aber das Retraced-Team hat uns eng unterstützt. Ihre mandarinsprechenden Mitarbeitenden halfen uns, auch die vorsichtigeren Lieferbetriebe an Bord zu holen.“</p>
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  <figcaption>Der DPP erleichtert die Rückverfolgung von Produkten. <i>Bild: Retraced</i></figcaption>
</figure>
<p>Seit Anfang 2024 enthält jedes Kleidungsstück von KnowledgeCotton einen DPP per QR-Code. Dieser ermöglicht den Zugriff auf den gesamten Produktionsweg, unabhängig davon, ob ein Produkt im Geschäft oder online aufgerufen wird. „Wir haben den QR-Code von Retraced auf unseren Pflegeetiketten und Anhängern angebracht. Jetzt können Verkaufsteams und Kund:innen alle Produktionsschritte sehen, ohne fragen oder warten zu müssen. Das ist im Einzelhandel sehr hilfreich. Wenn Kund:innen fragen, wo etwas hergestellt wurde, ist die Antwort nur einen Scan entfernt. So können die 15 Schritte hinter einem einzigen T-Shirt aufgedeckt werden“, erklärt Langhoff-Jensen.</p>
<p>Zukünftig möchte KnowledgeCotton Apparel den ökologischen Fußabdruck eines Kleidungsstücks einbeziehen. „Wir arbeiten mit dem französischen Unternehmen Carbonfact zusammen, um Emissionsdaten mit demselben QR-Code auf Produktebene zu verknüpfen“, fügt Langhoff-Jensen hinzu. „Im Idealfall ist alles, was Kund:innen oder Partner:innen wissen müssen, über ein einziges Etikett verfügbar.“</p>
<h2>Löffler</h2>
<p>Die 1973 gegründete österreichische Marke Löffler stellt nicht nur Funktionsbekleidung her. Sie produziert auch mehr als zwei Drittel ihrer Stoffe intern und kontrolliert fast jeden Schritt der Lieferkette: von der Garnauswahl und dem Stricken bis hin zur Veredelung, dem Zuschneiden und dem Nähen. Durch diese vertikale Integration gewann das Unternehmen zwar tiefe Einblicke in seine eigene Lieferkette, die Herausforderung bestand jedoch darin, diese Transparenz für Einzelhändler:innen und Endkund:innen sichtbar zu machen.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/7LknHk8SrT-gB5_QXQpmKreccsKXnoXC_BRG7_PpKhU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDIvMDcvbG9lZmZsZXItZHVyY2gtZGFzLXNjYW5uZW4tZGVzLXFyLWNvZGVzLWthbm4tZGllLWxpZWZlcmtldHRlLWVpbmVzLWxvZWZmbGVyLXByb2R1a3RzLWVpbmZhY2gtZWluZ2VzZWhlbi13ZXJkZW4tZ2NvaHg1cTQtMjAyNS0wMi0wNy5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/omB1UQBCic1QjCgkEl0TWDRHrh_EB7J69Q69_HSfxII/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDIvMDcvbG9lZmZsZXItZHVyY2gtZGFzLXNjYW5uZW4tZGVzLXFyLWNvZGVzLWthbm4tZGllLWxpZWZlcmtldHRlLWVpbmVzLWxvZWZmbGVyLXByb2R1a3RzLWVpbmZhY2gtZWluZ2VzZWhlbi13ZXJkZW4tZ2NvaHg1cTQtMjAyNS0wMi0wNy5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/7LknHk8SrT-gB5_QXQpmKreccsKXnoXC_BRG7_PpKhU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDIvMDcvbG9lZmZsZXItZHVyY2gtZGFzLXNjYW5uZW4tZGVzLXFyLWNvZGVzLWthbm4tZGllLWxpZWZlcmtldHRlLWVpbmVzLWxvZWZmbGVyLXByb2R1a3RzLWVpbmZhY2gtZWluZ2VzZWhlbi13ZXJkZW4tZ2NvaHg1cTQtMjAyNS0wMi0wNy5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Durch das Scannen des QR-Codes kann die Lieferkette eines Löffler-Produkts einfach eingesehen werden." title="Durch das Scannen des QR-Codes kann die Lieferkette eines Löffler-Produkts einfach eingesehen werden."/>
  <figcaption>Durch das Scannen des QR-Codes wird die Lieferkette hinter einem Löffler-Produkt sichtbar. <i>Bild: Löffler GmbH</i></figcaption>
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<p>Durch persönlichen Kontakt konnten innerhalb von drei Monaten über 50 Lieferbetriebe auf die Plattform geholt werden. Dazu gehörten Garnliefernde, Färbereien, Zubehöranbietende und Nähpartner:innen. „E-Mails reichten nicht aus. Ich habe gelernt, dass ein kurzer 15-minütiger Videoanruf am besten funktionierte. Ich führte sie durch die notwendigen Schritte in Retraced und wir erledigten es sofort. Anfangs hielten wir es einfach und fragten nur nach grundlegenden Unternehmensdaten, Zertifizierungen und kurzen Beschreibungen. Mit der Zeit würden wir das erweitern, aber die Grundlage ist da“, erklärt Markus Reisegger, Leiter für Nachhaltigkeit bei Löffler, in einem Blogbeitrag.</p>
<p>Jedes Produkt der Hauptkollektion der Marke, außer Handschuhe und Socken, verfügt jetzt über einen QR-Code. Dieser verlinkt zu den Lieferkettendaten und legt so die Grundlage für den DPP. Einhundert Prozent der markeneigenen Sommerkollektion 2026 werden per QR-Code rückverfolgbar sein. Der nächste Schritt ist die Erkundung von Modulen für Umweltdaten auf Produktebene und die Vertiefung der Zusammenarbeit mit den Lieferanten.</p>
<h2>Pangaia</h2>
<p>Pangaia wurde 2019 als Plattform zur Skalierung bahnbrechender Materiallösungen gegründet. Heute bietet die in London ansässige Bekleidungsmarke moderne Basics für die Garderobe an. Diese werden aus biobasierten, regenerativen, recycelten und verantwortungsvoll beschafften Materialien hergestellt. Die Kommunikation mit den Verbraucher:innen hatte schon immer Priorität: „Bei Pangaia sind wir seit langem davon überzeugt, dass Transparenz und Kreislaufwirtschaft eine digitale Ebene erfordern, die ein Produkt während seines gesamten Lebenszyklus begleitet. Das hat uns ursprünglich zu digitalen Produktpässen bewogen und deshalb haben wir diesen Bereich so früh erkundet, bevor er zu einer regulatorischen Priorität wurde“, erklärt Maria Srivastava, Chief Impact Officer bei Pangaia, im Gespräch mit FashionUnited.</p>
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  <figcaption>Pangaias Geschäft in der Carnaby Street in London. <i>Bild: Pangaia</i></figcaption>
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<p>„Am interessantesten war es seither zu beobachten, wie sich das Gespräch in der Branche entwickelt hat“, fügt sie hinzu. „Vor ein paar Jahren wurden digitale Produktpässe oft als eine Art Experiment angesehen. Heute werden sie zunehmend als kritische Infrastruktur für die Zukunft der Mode anerkannt. Marken verstehen, dass vertrauenswürdige Daten auf Produktebene alles unterstützen können, von der Einhaltung von Vorschriften und der Rückverfolgbarkeit bis hin zum Wiederverkauf, der Reparatur, der Authentifizierung und einer tieferen Einbindung der Verbraucher:innen.“</p>
<p>Auf die Frage nach einer der größten Lehren aus den frühen Bemühungen in der gesamten Branche erwähnt Srivastava, dass „die Herausforderung nicht einfach darin besteht, eine digitale Identität zu schaffen – es geht darum, die Datengrundlage dahinter aufzubauen.“ Sie betont, dass dies „eine größere Sichtbarkeit in die notorisch komplizierten Lieferketten der Mode, eine stärkere Zusammenarbeit mit Partner:innen und ein Verständnis für die Systeme erfordert, die Informationen aus mehreren Quellen sinnvoll miteinander verbinden können.“</p>
<p>Der Weg nach vorne dreht sich also nicht um das „Warum“ von DPPs, sondern um das „Wie“. „Da sich die Vorschriften beschleunigen und die Erwartungen der Verbraucher:innen weiterentwickeln, denke ich, dass wir einen Wendepunkt erreichen. Die zukunftsorientiertesten Marken fragen nicht mehr, ob sie digitale Produktpässe benötigen. Sie fragen, wie sie diese nutzen können, um bessere Produkte, transparentere Kund:innenerlebnisse und neue zirkuläre Geschäftsmodelle zu schaffen. Darin liegt die eigentliche Chance, die über die Einhaltung von Vorschriften hinausgeht und die Zukunft der Branche gestaltet“, schließt Srivastava.</p>
<h2>Tom Tailor</h2>
<p>Bei der Hamburger Modemarke Tom Tailor hatte der Beginn des Implementierungsprozesses zwei Hauptziele. Erstens, Transparenz über die gesamte Lieferkette bis hin zur Rohstoffebene zu erreichen. Zweitens, die Einhaltung des Sorgfaltspflichtengesetzes und anderer bevorstehender Vorschriften sicherzustellen. Es dauerte nur drei Monate, um 80 Tier-1- und 160 Tier-2-Lieferbetriebe an Bord zu holen; heute liegt diese Zahl bei 100 Prozent.</p>
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  <figcaption>Tom Tailor hat QR-Codes auf dem Pflegeetikett jedes Produkts implementiert. <i>Bild: Tom Tailor </i></figcaption>
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<p>„Es ging um echte Zusammenarbeit – den Umgang mit unseren Lieferbetrieben auf Augenhöhe und die Förderung eines partnerschaftlichen Geistes. Indem wir ihnen mit Dankbarkeit begegneten und ihre Rolle bei der Erfüllung dieser Standards anerkannten, anstatt Druck auszuüben, erreichten wir eine effektivere und unterstützendere Arbeitsbeziehung“, berichtet Juliane Nowakowski, Leiterin für Nachhaltigkeit &amp; Unternehmensverantwortung bei Tom Tailor, im Retraced-Blog.</p>
<p>Die Rückverfolgungsreise begann mit einem Pilotprojekt Anfang 2023. Dabei wählte die Marke drei Bestellungen (Purchase Orders, POs) pro Beschaffungsland aus, verteilt auf neun Länder, was zu etwa 27 bis 30 zu verfolgenden Bestellungen führte. Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt entschied sich Tom Tailor, den Rückverfolgungsprozess ab Januar 2024 für jedes Produkt vollständig zu integrieren. Seit April 2024 hat das Unternehmen die QR-Codes von Retraced auf dem Pflegeetikett jedes Produkts implementiert, die den Weg jedes Produkts detailliert beschreiben.</p>
<p>„Seit wir Anfang 2024 mit der Rückverfolgung auf Bestell-Ebene begonnen haben, haben wir bereits 17 Prozent von mehr als 5000 POs bis zur Rohstoffebene und weitere 13 Prozent bis zur Garnebene zurückverfolgt. Die Rückverfolgung für diese POs ist noch im Gange“, berichtet Nowakowski.</p>
<p>Viele der oben genannten Marken haben ihre DPP-Reise gemeinsam mit Retraced angetreten. Retraced ist eine KI-gestützte Plattform für Beschaffung, Produkt-Compliance und die Zusammenarbeit im Lieferantenlebenszyklus. FashionUnited sprach mit Lukas Pünder, Mitbegründer und Chief Executive Officer (CEO) von Retraced, um mehr über die Herausforderungen zu erfahren, mit denen das Unternehmen und die Marken normalerweise konfrontiert sind, sowie über Datenlücken und wie man sie schließen kann.</p>
<p><em><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/retraced-mitgrunder-transparenz-ist-keine-falle/2026061867250">Hier geht es zum Interview</a>.</em></p>
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<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/digitaler-produktpass-us-verband-veroffentlicht-glossar-zur-ruckverfolgbarkeit-von-bekleidung/2026060967127" target="_self"><u>Digitaler Produktpass: US-Verband veröffentlicht Glossar zur Rückverfolgbarkeit von Bekleidung</u></a></li>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/erste-dpp-konforme-textilbibliothek-ist-live/2026052266856" target="_self"><u>Erste DPP-konforme Textilbibliothek ist live</u></a></li>
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</ul>
</div>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/u_8HsKuX3GTtiqIp6TLKS-LOcTTxPPVuoqlJkg0-whI/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvZHBwLXByZXBhcmUtZGFiMmJlMDEtYTQ3Yi00OGQ4LWI1ZDAtZWU5N2M4MjBlOTFiLWpwZy1rajI4ajY2Yy0yMDI2LTA2LTEwLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Einigung mit dem Iran: Entspannung für Wirtschaft in Sicht</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/einigung-mit-dem-iran-entspannung-fur-wirtschaft-in-sicht/2026061549738</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/einigung-mit-dem-iran-entspannung-fur-wirtschaft-in-sicht/2026061549738</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 15 Jun 2026 07:33:47 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
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  <figcaption>Ein Containerschiff  <em>Bild: Ian Taylor/Unsplash</em></figcaption>
</figure>
<p>Der Iran-Krieg machte die Hoffnungen auf einen zarten Aufschwung in diesem Jahr zunichte: Könnte nun infolge des Abkommens zwischen den USA und dem Iran eine Trendwende kommen? Viele dornige Themen müssen von den Konfliktparteien noch ausgehandelt werden, doch vorerst scheint ein mögliches Kriegsende in Sicht. Damit dürfte auch der Nachschub von Rohöl, Flüssiggas und Dünger aus dem Golf rasch wieder anlaufen, die Preise dürften mittelfristig fallen – was wiederum die Konjunktur stützen sollte. </p>
<p>Die Börsen in Asien feiern die Einigung heute bereits, der Ölpreis gab deutlich nach. US-Präsident Donald Trump zeigt sich optimistisch – und erklärte mit Blick auf die Blockade des Öltransports durch die Straße von Hormus: „Schiffe dieser Welt, startet eure Motoren! Lasst das Öl fließen!“ </p>
<p>Die Krise infolge des Iran-Kriegs hatte Deutschland kalt erwischt: Außer höheren Preisen, die vielen Haushalten zu schaffen machen, machte sich in der Industrie neuerlicher Materialmangel bemerkbar. In der Folge halbierten Ökonom:innen ihre Konjunkturprognosen. </p>
<h2>Wie dürfte sich ein Ende des Kriegs auf die Wirtschaft auswirken?</h2>
<p>„Ein Kriegsende hätte positive Auswirkungen auf die Konjunktur“, sagt der Ökonom Timo Wollmershäuser, Leiter der Konjunkturforschung am Münchner Ifo-Institut. „Zunächst würden die Weltmarktpreise für Rohöl und Erdgas sinken, wodurch die Inflationsraten unmittelbar sinken und die Kaufkraft der Verbraucher zurückkehren würde.“ Sinken würden nach Einschätzung des Wissenschaftlers auch die Kapitalmarkt- und
Kreditzinsen, da weitere Erhöhungen der Leitzinsen ausbleiben würden. </p>
<p>Doch wäre der Effekt voraussichtlich kein sofortiger. „Die Ausweitung des Angebots an Rohöl, Erdgas und damit verbundenen Vorprodukten aus der Region des Persischen Golfs auf das Vorkriegsniveau wird wohl noch etwas dauern, da einige Produktionsstätten offenbar beschädigt sind“, sagt Wollmershäuser. „Daher werden die Energiepreise wohl nicht unmittelbar auf das Vorkriegsniveau sinken und die Lieferkettenprobleme könnten noch etwas andauern.“ </p>
<h2>Wie werden sich die Benzinpreise entwickeln?</h2>
<p>Für die Bundesregierung zog vor allem der rasante Anstieg der Spritpreise politischen Ärger nach sich. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), die staatliche Eingriffen eigentlich ablehnte, geriet unter Druck und stimmte schließlich Entlastungsmaßnahmen für Autofahrer zu, die etliche Ökonomen für wenig sinnvoll halten. Seit 1. April dürfen Tankstellen ihre Preise nur noch einmal am Tag erhöhen, am 1. Mai folgte der bis Ende Juni befristete Tankrabatt von knapp 17 Cent pro Liter. </p>
<p>„Wenn ein Ende des Nahostkriegs dazu führt, dass die Straße von Hormus wieder frei befahrbar ist und Öltransporte dort reibungslos laufen können, dürfte auch der Ölpreis schrittweise nachgeben“, sagt ein Sprecher des ADAC in München. Bis sich jedoch wieder stabile Abläufe entlang der Lieferketten einstellten, werde einige Zeit vergehen. „Umgehende Senkungen der Kraftstoffpreise auf das Niveau vor dem Krieg sind daher nicht zu erwarten, zumal auch Infrastruktur beschädigt oder zerstört wurde, die nicht sofort wieder aufgebaut werden kann.“ </p>
<h2>Wann fahren wieder Schiffe in der Straße von Hormus?</h2>
<p>Die US-Regierung und viele Experten gehen davon aus, dass der Iran die Straße von Hormus teilweise vermint hat. Wie viele Sprengsätze dort tatsächlich lauern, ist nicht bekannt – aber allein die Angst vor Minen reicht, um die Schifffahrt lahmzulegen. Daher braucht es zunächst einen Einsatz zur Minenräumung, für den unter anderem europäische Staaten schon Vorbereitungen getroffen haben. Erst nach dessen Abschluss wäre eine Rückkehr zum Normalbetrieb von vor dem Krieg wieder denkbar. </p>
<p>In der Zwischenzeit könnte etwa das US-Militär seine Bemühungen verstärken, Schiffe durch die Meerenge zu lotsen. Ein weiteres Problem ist, dass viele Schiffe nach viereinhalb Monaten Iran-Krieg schlicht am falschen Ort sind: Hunderte sitzen noch im Persischen Golf fest, viele fahren inzwischen auf anderen Routen. Eine Rückkehr zum Normalbetrieb, mit rund 100 bis 150 Schiffen in der Meerenge pro Tag, dürfte noch eine Weile dauern. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Einigung zwischen den USA und Iran tatsächlich hält und es nicht zu neuen Kampfhandlungen kommt. </p>
<h2>Wie lange dauert es, bis Lieferketten wieder funktionieren?</h2>
<p>Das hängt nicht nur vom Ende des Iran-Kriegs und dem Schiffsverkehr in der Straße von Hormus ab, sondern auch von einem mittlerweile weitgehend aus den Schlagzeilen verschwundenen Konflikt: „Aus globaler Perspektive ist der bedeutendere Faktor (für die Containerschifffahrt) nicht die Hormuskrise, sondern die Krise im Roten Meer“, meint der dänische Schifffahrtsexperte und -berater Lars Jensen. </p>
<p>Denn die meisten internationalen Reedereien lassen ihre Containerschiffe schon seit dem Beginn des Gaza-Kriegs im Herbst 2023 nicht mehr auf dem kürzesten Seeweg von Ostasien nach Europa durch Rotes Meer und den Suezkanal fahren, sondern auf der viel weiteren Route um das Kap der Guten Hoffnung an der Südspitze Afrikas. </p>
<p>Im Roten Meer bedrohen die vom Iran unterstützten Huthi Rebellen die Schifffahrt. Da die Umrundung Afrikas einen Umweg von vielen tausend Seemeilen und bis zu zwei Wochen längere Fahrtzeiten bedeutet, sind die Kapazitäten in der Schifffahrt knapp, die Preise hoch. „Eine Lösung der Hormuskrise könnte auch die Bühne für eine mögliche Lösung der Krise im Roten Meer bereiten“, sagt Jensen. „Das wiederum würde Schiffskapazität in großem Umfang freisetzen und eine Wende am Markt vom derzeitigen Kapazitätsmangel zum Überangebot nach sich ziehen.“</p>
<h2>Wie würden die Börsen auf ein Kriegsende reagieren?</h2>
<p>Einen Sektor der Weltwirtschaft hat der Iran-Krieg bislang nicht sehr gestört: die internationalen Börsen. In den USA steht der S&amp;P500 – der Leitindex der 500 größten börsennotierten Unternehmen – höher als vor Kriegsbeginn. Der Frankfurter Dax wurde stärker in Mitleidenschaft gezogen und verlor von Ende Februar bis Ende März fast 3.000 Punkte. Doch seither ging es mit einigen Ausschlägen wieder deutlich aufwärts. </p>
<p>Sollte der Krieg nun tatsächlich enden, wäre eine nachhaltige Erleichterung auch an den Finanzmärkten die Folge. Nach Auffassung der DZ-Bank-Analystin Birgit Henseler sind an der Frankfurter Börse vor allem die großen Industriekonzerne Wachstumstreiber. Neben der Entwicklung rund um den Boom Künstlicher Intelligenz profitierten die deutschen Großunternehmen weiter vom milliardenschweren Fiskalpaket der Bundesregierung.</p>
<h2>Wann geht es wieder bergauf mit der Konjunktur? </h2>
<p>Die deutsche Wirtschaft hätte dank des 500-Milliarden-Euro-Schuldenpakets der Bundesregierung in diesem Jahr eigentlich moderat wachsen sollen. Nach Beginn des Iran-Kriegs halbierte die Bundesregierung ihre Konjunkturprognose auf nur noch 0,5 Prozent. Auch die Aussichten für 2027 sind verhalten. Die Wirtschaftsweisen rechnen mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,8 Prozent.</p>
<p>Doch abgesehen vom Iran-Krieg leidet die deutsche Wirtschaft an grundlegenden strukturellen Problemen, wie sowohl Unternehmen als auch Ökonom:innen seit Jahren kritisieren: steigende Sozialabgaben, hohe Energiepreise und zu viel Bürokratie. Sollte sich daran nichts ändern, ist ein Ende der Stagnation nach Einschätzung vieler Ökonom:innen nicht in Sicht.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/f2EDjMe4TYB6OTE6c_5weilejPmE8wU0s7iohRTVqiY/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDIvMTEvaWFuLXRheWxvci1qb3FqYnZvMXA5Zy11bnNwbGFzaC1xZWo3cHl5NS0yMDI2LTAyLTExLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Protest in Stuttgart: Verdi fordert mehr Lohn im Handel</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/protest-in-stuttgart-verdi-fordert-mehr-lohn-im-handel/2026061549736</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/protest-in-stuttgart-verdi-fordert-mehr-lohn-im-handel/2026061549736</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 15 Jun 2026 06:36:14 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/x1MYvwv4d-GukMTbEqxuODBUWzrU_VDXkR0RMSkkGi8/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDEvMzEvaW1hZ2UtMjAyNDAxMzAtMDkzOTI3LTYwOC0zeXBnOWhydy0yMDI0LTAxLTMwLXVueXpzNmt5LTIwMjQtMDEtMzEuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/hp4pLiQwgipOr2CxPEBv22J-aZKN-4HkfPpsQrizSeU/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDEvMzEvaW1hZ2UtMjAyNDAxMzAtMDkzOTI3LTYwOC0zeXBnOWhydy0yMDI0LTAxLTMwLXVueXpzNmt5LTIwMjQtMDEtMzEuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/x1MYvwv4d-GukMTbEqxuODBUWzrU_VDXkR0RMSkkGi8/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDEvMzEvaW1hZ2UtMjAyNDAxMzAtMDkzOTI3LTYwOC0zeXBnOWhydy0yMDI0LTAxLTMwLXVueXpzNmt5LTIwMjQtMDEtMzEuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Einkaufsstraße in Deutschland" title="Einkaufsstraße in Deutschland"/>
  <figcaption>Einkaufsstraße in Deutschland <em>Bild: FashionUnited</em></figcaption>
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<p>Die Gewerkschaft Verdi mobilisiert im festgefahrenen Tarifkonflikt im Handel am Dienstag zu einer Demonstration in Stuttgart. Hintergrund sind die laufenden Tarifrunden im Einzel- und Versandhandel sowie im Groß- und Außenhandel in Baden-Württemberg, wie die Gewerkschaft mitteilte.</p>
<p>Zwar hätten die Arbeitgeber erste Angebote vorgelegt, diese würden jedoch „nicht einmal die zu erwartenden Preissteigerungsraten ausgleichen“. Mit der Demonstration und einer anschließenden Kundgebung machen die Beschäftigten laut Verdi deutlich, dass sie sich mit weiteren Verzögerungen und unzureichenden Angeboten nicht hinhalten lassen.</p>
<p>Hunderttausende Menschen sind in Baden-Württemberg im Handel beschäftigt. Verdi fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 300 Euro. Im Groß- und Außenhandel sollen die Löhne und Gehälter um 7 Prozent steigen, mindestens aber um 250 Euro. Außerdem sollen die Arbeitgeber in beiden Bereichen die Ausbildungsvergütungen um 150 Euro anheben. Die dritte Verhandlungsrunde im Einzelhandel ist für den 8. Juli anberaumt, die nächsten Verhandlungen im Groß- und Außenhandel sind für den 26. Juni geplant.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/szuSbW29sCxd7s7rIP6n_viXTp9DQxnu8LK_0Ya7XQc/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDEvMzEvaW1hZ2UtMjAyNDAxMzAtMDkzOTI3LTYwOC0zeXBnOWhydy0yMDI0LTAxLTMwLXVueXpzNmt5LTIwMjQtMDEtMzEuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title> Frasers, Fälschungen und Führungswechsel – was die Woche bewegte</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/frasers-falschungen-und-fuhrungswechsel-was-die-woche-bewegte/2026061349733</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/frasers-falschungen-und-fuhrungswechsel-was-die-woche-bewegte/2026061349733</guid><author>news@fashionunited.com (FashionUnited)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Sat, 13 Jun 2026 06:00:00 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/T-61EVUmzivi05AKNw_TB-giat7-ptiGu-yz8H2Urqo/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTIvMjAyNi1ib3NzLXN1bW1lci1jbHViLWxvY2F0aW9uLTl4MTYtMDE2LW9yaWdpbmFsLTFkeGFxaHdnLTIwMjYtMDUtMDYtYmZnc3Vla3otMjAyNi0wNi0xMi5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/---JJOplr2OlYMpk32mL-AmJH_aq4AfEedoQw6A69oQ/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTIvMjAyNi1ib3NzLXN1bW1lci1jbHViLWxvY2F0aW9uLTl4MTYtMDE2LW9yaWdpbmFsLTFkeGFxaHdnLTIwMjYtMDUtMDYtYmZnc3Vla3otMjAyNi0wNi0xMi5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/T-61EVUmzivi05AKNw_TB-giat7-ptiGu-yz8H2Urqo/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTIvMjAyNi1ib3NzLXN1bW1lci1jbHViLWxvY2F0aW9uLTl4MTYtMDE2LW9yaWdpbmFsLTFkeGFxaHdnLTIwMjYtMDUtMDYtYmZnc3Vla3otMjAyNi0wNi0xMi5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Credits: Hugo Boss" title="Credits: Hugo Boss"/>
  <figcaption><em>Credits: Hugo Boss</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Woche blickte die Modebranche besonders nach Metzingen: Die britische Frasers Group legte zunächst ihren Streit mit dem Aufsichtsrat von Hugo Boss bei und kündigte kurz darauf ein Übernahmeangebot über zwei Milliarden Euro an. Parallel dazu prägten Menswear-Trends die Berichterstattung – Trendexperte Julian Daynov sprach im Interview über die kulturellen Kräfte hinter der Herrenmode für Frühjahr/Sommer 2027. Im Personalbereich gab es einen Wechsel nach dem anderen, von Saint Laurent bis Intersport.</p>
<h2>Business</h2>
<p>Den größten Aufmerksamkeitsraum beanspruchte in dieser Woche <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/hugo-boss-frasers-group-gibt-widerstand-gegen-aufsichtsratschef-stephan-sturm-auf/2026061067125">Hugo Boss</a>: Die Frasers Group legte zunächst ihren monatelangen Widerstand gegen Aufsichtsratschef Stephan Sturm nieder und kündigte kurz darauf ein <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/frasers-kundigt-ubernahmeangebot-fur-hugo-boss-in-hohe-von-2-milliarden-euro-an/2026061067143">Übernahmeangebot</a> in Höhe von zwei Milliarden Euro an, um die verbliebenen Anteile an dem Metzinger Modekonzern zu sichern. Das Angebot verdeutlicht, wie entschlossen Mike Ashleys Handelsimperium seinen Einfluss auf das deutsche Modehaus ausbauen will.</p>
<p>An der Börse zeigte sich ein uneinheitliches Bild: <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/aktien-im-fokus-analystenlob-stutzt-adidas-kurz-vor-wm-puma-und-nike-sinken/2026061067133">Adidas</a> profitierte von einem positiven Analystenkommentar der kanadischen Bank RBC und hielt sich kurz vor der Fußballweltmeisterschaft auf Erholungskurs, während die Papiere von Puma und Nike nachgaben. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/dank-expansion-woolworth-steigert-jahresumsatz-auf-uber-eine-milliarde-euro/2026060867088">Woolworth</a> meldete unterdessen starke Jahreszahlen: Dank konsequenter Expansion übersprang der in Unna ansässige Einzelhändler erstmals die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro.</p>
<p>Geopolitisch geriet <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/alibaba-gerat-wegen-mutmasslicher-verbindungen-zum-chinesischen-militar-ins-visier-washingtons/2026060967111">Alibaba</a> ins Visier Washingtons: Die US-Regierung setzte den Konzern gemeinsam mit Baidu und BYD auf eine Liste chinesischer Unternehmen mit mutmaßlichen Verbindungen zum Militär. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/vf-corp-erweitert-schweizer-hauptsitz-und-starkt-europaische-aktivitaten/2026061167154">VF Corp</a> stärkte derweil seine europäische Präsenz durch eine Erweiterung des EMEA-Hauptsitzes in Stabio, Schweiz, um 2.500 Quadratmeter Büro- und Kollaborationsflächen.</p>
<p>Das nachhaltige Womenswear-Label <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/nachhaltiges-label-nina-rein-wird-eingestellt/2026061067142">Nina Rein</a> stellt seinen Betrieb ein; der Onlineshop schließt am 17. Juni. Außerdem rief die Gewerkschaft Verdi in Nordrhein-Westfalen zu <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/warnstreiks-bei-grossen-handelsketten-in-nordrhein-westfalen/2026061267157">Warnstreiks</a> auf: Betroffen waren Filialen großer Handelsketten wie Primark, H&amp;M und Zara; die Gewerkschaft fordert sieben Prozent mehr Lohn.</p>
<h2>Mode</h2>
<p>Die Debatte um die Herrenmode für Frühjahr/Sommer 2027 wurde gleich aus zwei Richtungen beleuchtet. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/trendexperte-julian-daynov-die-zukunft-gehort-nicht-den-lautesten-marken/2026061067123">Julian Daynov</a> erklärte im Interview, dass die Zukunft nicht den lautesten Marken gehöre, und sprach über neue Silhouetten, Materialien und Farben. Ein <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/kulturelle-veranderungen-pragen-die-herrenmode-fur-ss27/2026060867083">Gastbeitrag</a> untersuchte parallel dazu vier zentrale Trendrichtungen, die von sich wandelnden Bedürfnissen der Verbraucher:innen und kulturellen Verschiebungen geprägt werden.</p>
<p>Im Bereich Innovation präsentierte <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/prada-und-axiom-space-kreieren-den-raumanzug-der-neuen-generation/2026060867097">Prada</a> in Zusammenarbeit mit Axiom Space den Raumanzug der neuen Generation, bei dem handwerkliche Exzellenz auf Raumfahrttechnik trifft. Die niederländische TU Delft und das Label Hul le Kes veröffentlichten eine <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/niederlandische-studie-neue-farbemethode-auf-basis-von-abwasser/2026060967116">Studie</a> über eine neue Färbemethode auf Basis von Abwasser, die der Branche eine ressourcenschonendere Alternative eröffnen könnte. Die Sportswear-Marke <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/sportswear-marke-gobik-lanciert-experimentelle-designlinie-the-one-off/2026060867103">Gobik</a> lancierte mit „The One Off&quot; eine experimentelle Linie für Hochleistungs-Sportbekleidung mit Prototypen und limitierten Serien.</p>
<p>Der <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/hongkonger-zoll-findet-wm-falschungen-im-wert-von-millionen/2026061267171">Hongkonger Zoll</a> beschlagnahmte im Zuge von Ermittlungen rund um die Fußballweltmeisterschaft gefälschte Artikel im Wert von 17,2 Millionen Euro und nahm sechs Verdächtige fest. Das <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/antwerp-fashion-festival-alte-und-neue-belgische-mode-im-scheinwerferlicht/2026061167149">Antwerp Fashion Festival</a> rückte belgische Mode ins Scheinwerferlicht – von etablierten Namen bis hin zu neuen Talenten.</p>
<h2>Personalien</h2>
<p>Besonders viel Bewegung gab es diese Woche in den Führungsetagen. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/fruhere-ceo-von-isabel-marant-wechselt-zu-saint-laurent/2026061167153">Anouck Duranteau-Loeper</a>, frühere Geschäftsführerin von Isabel Marant, wird zum 1. Juli stellvertretende Geschäftsführerin bei Saint Laurent und verantwortet dort den Produktbereich. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/extreme-cashmere-ernennt-fruheren-casablanca-manager-marc-schmidt-zum-managing-director/2026061067139">Marc Schmidt</a> wechselt ebenfalls zum 1. Juli zu Extreme Cashmere, wo er die Position des Managing Director übernimmt.</p>
<p><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/jonathan-saunders-verlasst-other-stories/2026060967118">Jonathan Saunders</a> tritt als Chief Creative Officer bei &amp; Other Stories zurück; er begründet den Schritt mit seiner persönlichen Entscheidung, in die Vereinigten Staaten zu ziehen. Beim Handelsverbund <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/intersport-international-holt-stephan-schwarz-ins-fuhrungsteam/2026060867095">Intersport International</a> ergänzt Stephan Schwarz künftig das Führungsteam und bringt die Geschäftsleitung auf ein Quartett. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/triumph-deutschland-holt-georgios-paparas-in-die-geschaftsfuhrung/2026061167152">Triumph</a> Deutschland setzt auf ein Führungsduo und holt Georgios Paparas in die Geschäftsführung der Triumph International GmbH.</p>
<p><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/primark-ernennt-lucy-slinger-zur-neuen-finanzchefin/2026061167150">Primark</a> ernennt Lucy Slinger zur neuen Finanzchefin; sie soll die internationale Expansion und die eigenständige Zukunft des Modehändlers begleiten. Beim Berliner Modemagazin 032c übernimmt <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/mirko-borsche-ubernimmt-art-direction-bei-032c/2026061267164">Mirko Borsche</a> die Art Direction und gestaltet das Heft ab der Sommerausgabe 2026 neu.</p>
<h2>Einzelhandel</h2>
<p><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/adidas-enthullt-wm-partnerschaft-mit-nordstrom/2026060967113">Adidas</a> nutzt die Fußballweltmeisterschaft 2026 für eine großangelegte Kooperation mit dem US-Kaufhaus Nordstrom: In 35 Filialen entstehen immersive Installationen und Pop-ups mit kuratierten Produkten. Die mallorquinische Schuhmarke <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/spanische-schuhmarke-carmina-expandiert-nach-deutschland/2026061067137">Carmina</a> setzt ihre globale Expansion fort und eröffnet neue Geschäfte in München und Tokio.</p>
<p><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/neuer-store-in-salzburg-patagonia-expandiert-in-osterreich/2026060867098">Patagonia</a> baut seine Präsenz in Österreich aus und eröffnet in Salzburg seinen zweiten Store im Land. Die schwedische Womenswear-Marke <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/ninepine-startet-mit-der-kadewe-group-in-deutschland/2026060567074">Ninepine</a> betritt den deutschen Markt in Zusammenarbeit mit der KaDeWe Group und wagt damit den Schritt in den stationären Handel.</p>
<p><em> Dieser Beitrag wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz verfasst.</em></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/gHXKTfM6HN2Q0YQ6sA4HViWAqlTxaccrynhgtOTL750/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTIvMjAyNi1ib3NzLXN1bW1lci1jbHViLWxvY2F0aW9uLTl4MTYtMDE2LW9yaWdpbmFsLTFkeGFxaHdnLTIwMjYtMDUtMDYtYmZnc3Vla3otMjAyNi0wNi0xMi5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Weitere Anklage gegen Investor René Benko</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/weitere-anklage-gegen-investor-rene-benko/2026061249734</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/weitere-anklage-gegen-investor-rene-benko/2026061249734</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 12 Jun 2026 14:48:52 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/g1vo6W93QMJNgSUvoCpDD3OI9jDL58a24OC6P_PovOk/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDkvMTEvMzNtNDc2OC1oaWdocmVzLXVpMWZhbXJ2LTIwMjMtMTEtMDMtZ3hoaXBodjMtMjAyMy0xMS0wOS1vMmhnbGsyNi0yMDIzLTExLTI0LXU2MDR6MGZmLTIwMjQtMDEtMDMtazhxdDEzcmItMjAyNS0wOS0xMS5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/_jEAR5NvFSxI6wlQWO4xanc0mf7SHO4cuTJoGPDDaGU/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDkvMTEvMzNtNDc2OC1oaWdocmVzLXVpMWZhbXJ2LTIwMjMtMTEtMDMtZ3hoaXBodjMtMjAyMy0xMS0wOS1vMmhnbGsyNi0yMDIzLTExLTI0LXU2MDR6MGZmLTIwMjQtMDEtMDMtazhxdDEzcmItMjAyNS0wOS0xMS5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/g1vo6W93QMJNgSUvoCpDD3OI9jDL58a24OC6P_PovOk/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDkvMTEvMzNtNDc2OC1oaWdocmVzLXVpMWZhbXJ2LTIwMjMtMTEtMDMtZ3hoaXBodjMtMjAyMy0xMS0wOS1vMmhnbGsyNi0yMDIzLTExLTI0LXU2MDR6MGZmLTIwMjQtMDEtMDMtazhxdDEzcmItMjAyNS0wOS0xMS5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Rene Benko" title="Rene Benko"/>
  <figcaption>Rene Benko  <em>Credits: Georg Hochmuth / APA /AFP</em></figcaption>
</figure>
<p>Der österreichische Investor und Ex-Milliardär René
Benko muss sich vor Gericht voraussichtlich einem weiteren Verfahren
stellen. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA)
erhob im Signa-Komplex Anklage beim Landesgericht Innsbruck wegen
schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen. Die Anklage
ist noch nicht rechtskräftig.</p>
<p>Die Staatsanwaltschaft wirft Benko vor, im Zusammenhang mit einer
Garantieerklärung gegenüber einem Investor eine Privatstiftung um
fünf Millionen Euro geschädigt zu haben. Außerdem soll der
49-Jährige, der seit 18 Monaten in Untersuchungshaft sitzt, bei
seiner Insolvenz als Einzelunternehmer den Besitz eines Jagdgewehrs
im Wert von 80.000 Euro verborgen haben. Damit seien die Interessen
von Gläubigern geschädigt worden.</p>
<p>Benko hat in seinen bisherigen Verfahren alle Vorwürfe bestritten.</p>
<h2>Bislang zwei Verurteilungen</h2>
<p>Der ehemalige Milliardär ist bereits in zwei ähnlichen Prozessen
verurteilt worden. Die Urteile sind aber noch nicht rechtskräftig. Im
Oktober 2025 erhielt er eine zweijährige Haftstrafe. Im Dezember
vergangenen Jahres wurde er erneut wegen Schädigung seiner Gläubiger
verurteilt. Dafür gab es eine Bewährungsstrafe von 15 Monaten sowie
eine Geldstrafe.</p>
<p>Im umfangreichen Signa-Komplex verdächtigt Österreichs Wirtschafts-
und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) den einst sehr angesehenen
Geschäftsmann des Betrugs, der Untreue und des Bankrotts. Weitere
Anklagen könnten folgen.</p>
<p>Benko hatte mit seinem verschachtelten Immobilien- und
Handelsimperium Signa rund 20 Jahre lang ein Milliarden-Vermögen
aufgebaut. Steigende Zinsen und Baukosten, sowie risikoreiche Zukäufe
wie die der deutschen Warenhauskonzerne Karstadt und Kaufhof trieben
die Signa in die Insolvenz.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/3KzeizY29Vhoo1vDJU6swHeUkj2IbErW1dh2O8_OTWM/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDkvMTEvMzNtNDc2OC1oaWdocmVzLXVpMWZhbXJ2LTIwMjMtMTEtMDMtZ3hoaXBodjMtMjAyMy0xMS0wOS1vMmhnbGsyNi0yMDIzLTExLTI0LXU2MDR6MGZmLTIwMjQtMDEtMDMtazhxdDEzcmItMjAyNS0wOS0xMS5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Wie KI Resale zur größten Chance der Modebranche macht</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/wie-ki-resale-zur-grossten-chance-der-modebranche-macht/2026061249727</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/wie-ki-resale-zur-grossten-chance-der-modebranche-macht/2026061249727</guid><author>news@fashionunited.com (Guest Contributor)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 12 Jun 2026 11:17:00 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/hsAclclkCYlKghefNmI3yQqe2STcw3DcGIlWqwOFWDg/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMDQvcGV4ZWxzLW1ldmx1ZGUtYmlsZGlyaWNpLTU3MDE1Mzg0OS0xNzk1MjMzMC03NHk2NjBpOC0yMDI1LTEyLTA0LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/jWJb740BVV3J_WN5aP5KscxO2WdaMnaTYKGLj5zKTo8/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMDQvcGV4ZWxzLW1ldmx1ZGUtYmlsZGlyaWNpLTU3MDE1Mzg0OS0xNzk1MjMzMC03NHk2NjBpOC0yMDI1LTEyLTA0LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/hsAclclkCYlKghefNmI3yQqe2STcw3DcGIlWqwOFWDg/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMDQvcGV4ZWxzLW1ldmx1ZGUtYmlsZGlyaWNpLTU3MDE1Mzg0OS0xNzk1MjMzMC03NHk2NjBpOC0yMDI1LTEyLTA0LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Chanel shoe box resale illustration" title="Chanel shoe box resale illustration"/>
  <figcaption>Illustration eines Chanel-Schuhkartons für den Wiederverkauf <em>Credits: Foto von Mevlüde Bildirici via Pexels</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Modebranche kennt nur eine Konstante: den Wandel. Noch vor wenigen Jahren revolutionierte Fast Fashion den Handel, indem die Produktionsmengen verdoppelt wurden. Heute stehen Marken vor einer anderen Form der Disruption: Produkte, die sie bereits verkauft haben, erhalten ohne ihr Zutun ein zweites Leben.</p>
<p>Möglich wird diese rasante Entwicklung durch die Infrastruktur, die rund um den Secondhand-Markt entsteht. Der entscheidende Treiber dabei ist Künstliche Intelligenz. Besonders im B2B-Großhandelssegment, das das Angebot gebrauchter Ware mit der Nachfrage des Handels verbindet, vollzieht sich dieser Wandel derzeit am schnellsten.</p>
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<header>Über:</header>
<a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.com/companies/the-data-fashion-brief" target="_self"><u>The Data Fashion Brief</u></a> erklärt Trends und die Leistung von Marken aus einer datengestützten Perspektive. Gegründet von Carmen Martinez-Ferrer, einer leitenden Datenanalystin bei einem globalen Modemarktplatz in London, bewegt sich die Plattform an der Schnittstelle von Mode und Analytik und entschlüsselt die Branche aus einem anderen Blickwinkel.

</div>
<h2>Was uns die Daten sagen</h2>
<p>Bevor man die technologischen Entwicklungen betrachtet, lohnt sich ein Blick auf das Ausmaß des bereits stattfindenden Verhaltenswandels.</p>
<p>Über Luxus- und Massenmarktmarken hinweg übertreffen Suchanfragen nach Secondhand-Produkten mittlerweile regelmäßig jene nach Neuware. So liegen etwa Suchanfragen wie „Mango Vinted“ oder „Zara Vinted“ im Vergleich zu „Mango neue Kollektion“ oder „Zara neue Kollektion“ im Zeitraum von 2024 bis 2026 vier- bis sechsmal höher. Besonders deutlich zeigte sich dieser Trend Mitte 2025, als die Suchanfragen nach Vinted ihren Höhepunkt erreichten, während das Interesse an neuen Kollektionen deutlich dahinter zurückblieb.</p>
<figure>
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  <figcaption><em></em></figcaption>
</figure>
<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/5cf1PWe0f80nkYenm_cVBtrekK50UMOhWm4LPQEbXks/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTEvMi0ya3Y3cmlwMy0yMDI2LTA2LTExLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/bkkCQl9XWw6tkIgP7g05w4lZF-gVwgmxwhPntqL7N9I/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTEvMi0ya3Y3cmlwMy0yMDI2LTA2LTExLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/5cf1PWe0f80nkYenm_cVBtrekK50UMOhWm4LPQEbXks/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTEvMi0ya3Y3cmlwMy0yMDI2LTA2LTExLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Wie KI Resale zur größten Chance der Modebranche macht" title="Wie KI Resale zur größten Chance der Modebranche macht"/>
  <figcaption><em></em></figcaption>
</figure>
<p>Im Luxussegment übertreffen die Suchanfragen nach Vintage-Artikeln von Hermès die nach neuen Taschen deutlich. Sie haben sich auf ihrem jüngsten Höhepunkt mehr als verdoppelt. Sogar bei dem französischen Luxusmodehaus Chanel, wo die Suchen nach neuen und Vintage-Produkten jahrelang eng beieinander lagen, erreichte das Interesse an Vintage Anfang 2026 fast das Niveau von Neuware.</p>
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<p><small><em>Google Trends misst das Suchinteresse auf einer Skala von null bis 100, wobei 100 die höchste Beliebtheit eines Suchbegriffs im ausgewählten Zeitraum darstellt.</em></small></p>
<p>Diese Daten zeigen, dass sich die Kaufabsicht der Konsument:innen in Bezug auf Secondhand grundlegend verschoben hat. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.com/news/business/consumer-behavior-shift-88-percent-check-vinted-before-new-fashion-purchases/2026052672565">Die Menschen beginnen ihre modische Reise bei Pre-loved-Artikeln</a> und sehen sie nicht etwa als Ausweichmöglichkeit. Für Marken ist dies ein Signal dafür, wo sie präsent sein müssen und welche Infrastruktur sie aufbauen müssen, um an diesem Markt teilzunehmen.</p>
<p>Nicht nur das Suchverhalten hat sich geändert, sondern auch die Art und Weise, wie über Secondhand gesprochen wird. Vor 2020 war die vorherrschende Sprache negativ: Wohltätigkeitsladen, gebraucht, Kompromiss, Stigma. In den Jahren 2024 bis 2026 wurde dieses Vokabular fast vollständig durch Begriffe ersetzt, die Identität, Anspruch und Entdeckung ausdrücken: Pre-loved, Vintage-Fund, kuratiert, unnachahmlich. Dies bestätigt den Wandel in der kulturellen Wahrnehmung, wie meine Analyse von Medienberichten, Marktstudien und Verbraucher:innen-Communitys vor und nach Covid zeigt.</p>
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<p>Weltweit wird prognostiziert, dass der Umsatz mit Secondhand-Kleidung in diesem Jahr 289 Milliarden US-Dollar erreichen wird. Das entspricht einem Wachstum von 105 Prozent seit 2021. Laut dem <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.com/news/fashion/gen-z-is-driving-secondhand-growth-but-poor-returns-are-costing-brands-loyalty/2026052872620">ThredUp Annual Resale Report 2026</a> wächst dieser Markt doppelt so schnell wie der gesamte Bekleidungsmarkt.</p>
<p>Die KI-Ebene scheint dieses Wachstum weiter beschleunigt zu haben. Das Suchinteresse an ‚KI-Shopping‘ lag bis Mitte 2024 in allen Märkten praktisch bei null. Es begann Ende 2024 zu steigen, als generative KI-Tools den Mainstream erreichten. Ab Juni 2025 schnellte es in die Höhe, wuchs innerhalb von zwei Jahren um über 3.000 Prozent und hielt sich seitdem auf einem Niveau nahe dem Höchststand.</p>
<p>Der auffälligste Befund in den Daten ist jedoch die Korrelation zwischen den beiden. Sowohl ‚KI-Shopping‘ als auch ‚Secondhand-Kleidung‘ stagnierten vier Jahre in Folge. Beide begannen sich im selben Monat zu bewegen, im Juli 2025, stiegen im August 2025 gleichzeitig an und halten sich seitdem auf hohem Niveau. Die Daten deuten darauf hin, dass KI kein bloßer Zufall bei der Beschleunigung des Secondhand-Marktes war, sondern möglicherweise eine wesentliche Rolle bei dessen skalierbarem Wachstum gespielt hat.</p>
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  <figcaption><em>Credits: The Data Fashion Brief Analyse</em></figcaption>
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<h1>Warum Secondhand ohne KI nicht skalieren kann – das Problem der B2B-Infrastruktur</h1>
<p>Der Wandel im Verbraucher:innenverhalten ist offensichtlich und durch Daten belegt. Weniger sichtbar, aber kommerziell wichtiger, ist das Infrastrukturproblem, das die Skalierung von Secondhand historisch erschwert hat. Deshalb ist KI hier keine optionale Ebene, sondern eine strukturelle Notwendigkeit.</p>
<p>Der <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.com/tags/resale">Resale</a>-Markt ist bekanntermaßen komplex. Plattformen müssen riesige, unvorhersehbare Bestände verwalten, die sich in Qualität, Größe und Echtheit unterscheiden. Diese Komplexität hat im Neuwarenhandel keine Entsprechung. Um die operativen Abläufe zu verstehen, sprach ich mit Sanket Agarwal, Mitbegründer von Fleek. Fleek ist eine der am schnellsten wachsenden KI-Plattformen im Secondhand-Großhandel und eine der Hauptbeschaffungsplattformen für Vinted-Wiederverkäufer:innen. Er half mir zu verstehen, warum die B2B-Ebene dieses Marktes eine grundlegende technologische Neugestaltung erforderte.</p>
<p>Das Kernproblem, wie Agarwal erklärt, ist eines der Skalierung, für das es im traditionellen Modegeschäft keine Entsprechung gibt: „Im klassischen Einzelhandel haben Geschäfte normalerweise einige definierte SKUs. Im Secondhand-Bereich gibt es jedoch eine so große Vielfalt an Epochen, Marken, Stilen und Abnutzungsgraden, dass es zu Millionen bis Milliarden von SKUs kommt. Im Wesentlichen ist jedes Stück ein Unikat, selbst wenn es sich um dieselbe Marken-SKU handelt“. Genau diese Einzigartigkeit macht es so schwierig, jeden einzelnen Artikel zu kategorisieren, zu bepreisen und einer:m Käufer:in zuzuordnen. Im Gegensatz zu Amazon oder Asos, wo KI auf strukturierten, konsistenten Produktkatalogen arbeitet, gibt es im Secondhand-Großhandel keine gemeinsamen Produktdaten. Es gibt keine standardisierten SKUs und keine Taxonomie, die den Zustand mit der Kaufabsicht verbindet. Das hat die Skalierung so schwer gemacht und macht KI hier so transformativ.</p>
<p>Über das Problem der Einzigartigkeit hinaus haben Wiederverkäufer:innen mit Variablen wie uneinheitlicher Beleuchtung auf Fotos oder Abnutzungsmustern zu kämpfen. Die Authentifizierung erfordert in der letzten Phase menschliches Fachwissen, selbst wenn KI den ersten Scan übernimmt. Die Preisgestaltung ist ein ständiges Kalibrierungsproblem. Darüber hinaus ist die traditionelle Lieferkette im Secondhand-Großhandel nicht nur unübersichtlich, veraltet und unglaublich komplex. Sie basierte auch auf persönlichen Beziehungen – Vertrauen zwischen Käufer:innen und Verkäufer:innen, das über Jahre des informellen Handels aufgebaut wurde.</p>
<p>Hier kommt Fleek ins Spiel. Die Plattform wurde im November 2021 gegründet. Sie entstand aus einem Problem, das Mitbegründer Abhi Arora während der Pandemie in der Brick Lane, Londons Zentrum für Vintage-Mode, entdeckte: Die Secondhand-Lieferkette war auf Chaos aufgebaut. In westlichen Ländern gesammelte Pre-loved-Kleidung – etwa 90 Prozent aller Spenden weltweit – wird in großen Mengen an Sortierzentren in Pakistan, Indien und ganz Afrika verschifft. Dort wird sie von Hand sortiert und an westliche Wiederverkäufer:innen zurückverkauft, seien es Secondhand-Läden oder die Großhändler:innen, die Vinted-Verkäufer:innen beliefern. Die manuelle Kategorisierung war mühsam und ungenau. Je granularer und genauer die Einstufung, desto besser verkauft sich die Kleidung – das Risiko, Fehler zu machen, war also hoch. Wiederverkäufer:innen wussten oft nicht, was sie bekamen. Transaktionen fanden über WhatsApp-Gruppen und informelle Netzwerke statt, in denen Vertrauen alles und Transparenz fast nichts war. Nur ein sehr kleiner Teil dieser Spenden wurde jemals wieder auf westlichen Märkten verkauft. Das System war ineffizient und strukturell fehlerhaft.</p>
<p>Wie Arora in einem Interview für The Industry.Fashion erwähnte, wurde die Plattform entwickelt, um direkt mit diesen Großhändler:innen zusammenzuarbeiten. Die Bestände werden über das eigene System von Fleek gelistet, kategorisiert, bepreist und verkauft. Ein:e Wiederverkäufer:in in London, Paris oder New York kann kuratierte Pakete durchsuchen oder Artikel per Videoanruf von Hand auswählen und eine Bestellung aufgeben. Diese Bestellung durchläuft eines der Qualitätskontrollzentren von Fleek, wo die Artikel auf Qualität und Echtheit geprüft und dann an die:den Käufer:in versandt werden.</p>
<h2>Wie materialisiert sich KI auf Fleek?</h2>
<p>Fleek hat das gesamte Beschaffungserlebnis von Grund auf neu aufgebaut. „Bei Fleek mussten wir unser gesamtes Such- und Entdeckungserlebnis neu gestalten, das jetzt von einer KI-gestützten Suchtechnologie angetrieben wird. Wir nutzen CLIP-Embeddings<i>*</i>, um semantische Eigenschaften von Mode wie ‚Verzierungen‘ oder ‚Pilz-Print‘ zu definieren – eine viel schwierigere Aufgabe für Modelle vor der LLM<i>**</i>-Ära“. Ein:e Käufer:in kann nun nach Stimmung, Stil oder ästhetischer Referenz suchen anstatt nach Produktspezifikationen. Das entspricht der Art und Weise, wie Menschen tatsächlich über Secondhand denken. Darüber hinaus gibt die Plattform eine Preisschätzung ab, wickelt Transaktionen ab, optimiert die Lieferkette, verwaltet Rückerstattungen und schafft auf beiden Seiten Vertrauen. Die kommerziellen Ergebnisse sind sichtbar: „Mehr als eine Verdopplung des Umsatzes von 2024 auf 2025“. Die Plattform verbindet über 10.000 Wiederverkäufer:innen mit mehr als 1.000 Großhändler:innen in 70 Ländern und hat insgesamt 50 Millionen US-Dollar an Finanzmitteln erhalten, unterstützt von Investor:innen wie Andreessen Horowitz und Y Combinator. Agarwal äußert sich direkt zur Chance für Einzelhändler:innen, die noch zögern: „Heute sucht jede:r zweite nach Secondhand – das ist gut für die Umwelt und gut für das Geschäft. Wir sehen bereits, dass die Kund:innen von Fleek Secondhand- und Neuware nebeneinander verkaufen“.</p>
<p><small><i>*(CLIP steht für Contrastive Language-Image Pre-training – es ist ein von OpenAI entwickeltes Modell, das auf Hunderten von Millionen von Bild- und Textpaaren gleichzeitig trainiert wurde. Dadurch lernte es, die Beziehung zwischen visuellen Inhalten und Sprache zu verstehen. Die traditionelle Bilderkennung fragt: „Welches Objekt ist das?“ – sie erkennt eine Tasche, einen Schuh, eine Jacke. CLIP geht weiter – es versteht das Gefühl und den Charakter dessen, was es sieht. Anstatt also nur „Jacke“ zu erkennen, kann es „übergroße japanische Streetwear-Jacke aus den 90ern mit Acid-Waschung“, „Pilz-Print“ oder „verzierte Abendgarderobe“ verstehen).</i></small></p>
<p><small><i>**(LLM steht für Large Language Model – die Art von KI, die Tools wie ChatGPT, Claude und Gemini antreibt).</i></small></p>
<h2>Was das für Ihr Unternehmen bedeutet</h2>
<p>Secondhand gab es schon vor der KI. Aber ohne die Infrastruktur, um Bestände in großem Umfang zu beschaffen, zu authentifizieren, zu bewerten und zu bepreisen, konnte die Nachfrage nicht effizient bedient werden. Was Fleek auf Großhandelsebene beweist, ist, dass das kommerzielle Volumen folgt, wenn man die strukturellen Hürden beseitigt.</p>
<p>Dennoch sind die Herausforderungen nicht verschwunden. Die Logistik bleibt komplex und kostspielig. Secondhand-Artikel können nicht nachbestellt werden, und die Qualität der Präsentation eines Artikels beeinflusst immer noch die Genauigkeit der Bewertung und führt zu Rücksendungen. Konsistenz in großem Maßstab ist selbst mit Computer Vision schwer zu gewährleisten. Die Authentifizierung in der letzten Phase erfordert nach wie vor menschliches Fachwissen. Die Margen in der gesamten Branche stehen weiterhin unter Druck, und die meisten großen Resale-Plattformen sind noch auf dem Weg zur Rentabilität, anstatt sie bereits erreicht zu haben. KI verbessert all diese Probleme erheblich, aber sie beseitigt sie nicht. Marken, die ohne eine klare operative Strategie in diesen Bereich einsteigen, werden es wahrscheinlich schwerer haben, als die Marktzahlen vermuten lassen.</p>
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  <figcaption>Re-Commerce auf Vinted. <em>Credits: Vinted</em></figcaption>
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<p>Was KI tut, ist, diese Herausforderungen beherrschbar zu machen. Sie verschwinden nicht vollständig, werden aber so strukturiert, dass man ein skalierbares Geschäft darauf aufbauen kann. KI ist mittlerweile auf jeder Ebene des Resale-Stacks im Einsatz. Bei der Beschaffung nutzen Plattformen wie Fleek Computer Vision und semantische Suche, um große Mengen an Secondhand-Beständen auffindbar zu machen. Auf Markenebene übernehmen Resale-as-a-Service-Plattformen wie ThredUp die Annahme, Bewertung, Fotografie, Preisgestaltung und Abwicklung mithilfe von KI-Automatisierung. Dies ermöglicht es, ein Resale-Programm zu starten, ohne alles von Grund auf neu aufbauen zu müssen. Die Authentifizierung, historisch die größte Vertrauensbarriere im Secondhand-Bereich, wird von Computer-Vision-Modellen übernommen, die verdächtige Artikel vorsortieren, bevor menschliche Expert:innen sie überprüfen.</p>
<p>Dynamische Preisalgorithmen ersetzen das Rätselraten, das die Margen im Secondhand-Handel unvorhersehbar machte. Der kommerzielle Erfolg ist bereits bewiesen: Aymeric Déchin, Chief Executive Officer (CEO) von Faume, sagte gegenüber Vogue Business, dass Kund:innen, die den Inzahlungnahme-Service einer Marke nutzen, eine um 20 Prozent geringere Abwanderungsrate aufweisen als diejenigen, die dies nicht tun. Zusammengenommen bewirken diese Fähigkeiten mehr als nur die Optimierung einzelner Transaktionen. Sie normalisieren Secondhand als einen zuverlässigen, vertrauenswürdigen Kanal für Marken und Konsument:innen, und Fleek ist nur ein Beispiel dafür.</p>
<p>Die regulatorische Ebene beschleunigt all dies. Die EU-Verordnung für umweltgerechtes Design nachhaltiger Produkte (Ecodesign for Sustainable Products Regulation, ESPR) schreibt vor, dass jede Modemarke, die in Europa verkauft, ab 2028 jedem Kleidungsstück einen Digitalen Produktpass (DPP) beifügen muss. Dieser Pass ist eine maschinenlesbare Identität, die Materialien, Herkunft und Besitzgeschichte aufzeichnet. Für die KI ist dies transformativ: Ein Kleidungsstück mit einem Pass kann automatisch authentifiziert, bewertet und bepreist werden, da die Daten bereits vorhanden sind.</p>
<p>Ein Drittel der Führungskräfte der Branche bezeichnete Resale als eine Priorität für 2026, so der BoF/McKinsey State of Fashion 2026. Diese Lücke – zwischen dem, wo die Konsument:innen bereits sind, wie KI dies beschleunigt, und worauf sich der Großteil der Branche noch konzentriert (Neuware) – ist eine Chance, und sie schließt sich schnell. Wenn Sie Secondhand immer noch als zweitrangig oder KI als optional betrachten, sind die Daten eindeutig: Sie liegen nicht hinter dem Trend, Sie liegen hinter den Konsument:innen.</p>
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  <figcaption>Carmen Martínez Ferrer, founder of The Data Fashion Brief <em>Credits: Carmen Martínez Ferrer</em></figcaption>
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<p><small></small></p><div class="article-promo--alt"><p><small>Sources:</small></p><p></p><ul type="square"><small>
-The Guardian — Sarah Butler, “Secondhand Clothes Sales Forecast to Hit $289bn as AI Helps Shoppers Find Deals,” 2 April 2026.<p></p>
<p>-Retail Dive — Tatiana Walk-Morris, “US Resale Market Expected to Surpass $78 Billion by 2030,” 3 April 2026.</p>
<p>-Adobe — Vivek Pandya, “Generative AI-Powered Shopping Rises with Traffic to Retail Sites,” 21 August 2025.</p>
<p>-Modaes — “Inditex 2025 results: eight critical takeaways to watch,” C. De Agenlis / T. Alonso, 12 March 2026.</p>
<p>-Retail Boss — “Inditex Q1 2026 Results: Zara’s Best Quarter Yet,” Jenel Alvarado, 3 June 2026.</p>
<p>-Vinted Newsroom — “Financial Results 2025,” 2026.</p>
<p>-UNECE (United Nations Economic Commission for Europe) — UNECE and ECLAC propose measures to reduce environmental and health impacts of global trade of second-hand clothes’, 15 July 2024</p>
<p>-TheIndustry.fashion — “The Interview: Co-founder Abhi Arora on Building Second-Hand Wholesale Marketplace Fleek,” Camilla Rydzek, 16 April 2026.</p>
<p>-WWD — “How Vestiaire Is Using AI to Scale Its Business and Improve Customer Service, by Lisa Lockwood, June 14, 2024.</p>
<p>-The Impression — Vestiaire Collective Expands AI Capabilities With New Executive Hires.</p>
<p>-Vogue — “The Innovations Driving the Resale Renaissance,” byt Maghan McDowell November 19, 2024.</p>
<p>-GWI — How the circular economy is transforming fashion: Sustainable trends &amp; insights by Stephanie Harlow, Senior Trends Analyst.</p>
<p>-McKinsey &amp; Company — The State of Fashion 2026: When the rules change, November 17, 2025 by -Trellis — Circular boom(let): Resale and reuse surge as new fashion turnover slows, by Elsa Wenzel November 21, 2025 (Updated on November 24, 2025)</p>
<p>-Barclays Insights — The pulse of fashion: How the growth of the resale market has changed the game for retailers, by Melissa Pendlebury and Isabella Clough, April 2, 2026</p>
<p>-Fashionista — “Fashion Resale Tech: AI and the Future of Evolution,” by Emma Raydar, June 4, 2025. </p></small></ul></div><p></p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
<details-menu role="menu">
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/B5rzq2AyqPCVQh5XStqHgg6kzDnIiG6Ae4sKxdp87c4/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMDQvcGV4ZWxzLW1ldmx1ZGUtYmlsZGlyaWNpLTU3MDE1Mzg0OS0xNzk1MjMzMC03NHk2NjBpOC0yMDI1LTEyLTA0LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Warnstreiks bei großen Handelsketten in Nordrhein-Westfalen</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/warnstreiks-bei-grossen-handelsketten-in-nordrhein-westfalen/2026061249716</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/warnstreiks-bei-grossen-handelsketten-in-nordrhein-westfalen/2026061249716</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 12 Jun 2026 06:42:46 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/-FGa8vqBd4Bjl247halteyQOQsTYHzoNcbBz-qUfLuY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDMvMTIvaW5mbGF0aW9uLTIwMjItNzlqOXpzMmstMjAyMy0wMS0xOC1xdWI5emcyMS0yMDIzLTAyLTIwLThhc2NubDhuLTIwMjMtMDgtMTEtdGcxY3pzNnctMjAyNC0wMi0yOC0xY2dtbmtrcS0yMDI0LTAzLTEyLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/cPSVLlH5xVELvAJqRT5g8tz2jagn1JhQiJX3uxxbPMs/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDMvMTIvaW5mbGF0aW9uLTIwMjItNzlqOXpzMmstMjAyMy0wMS0xOC1xdWI5emcyMS0yMDIzLTAyLTIwLThhc2NubDhuLTIwMjMtMDgtMTEtdGcxY3pzNnctMjAyNC0wMi0yOC0xY2dtbmtrcS0yMDI0LTAzLTEyLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/-FGa8vqBd4Bjl247halteyQOQsTYHzoNcbBz-qUfLuY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDMvMTIvaW5mbGF0aW9uLTIwMjItNzlqOXpzMmstMjAyMy0wMS0xOC1xdWI5emcyMS0yMDIzLTAyLTIwLThhc2NubDhuLTIwMjMtMDgtMTEtdGcxY3pzNnctMjAyNC0wMi0yOC0xY2dtbmtrcS0yMDI0LTAzLTEyLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Bild zur Visualisierung" title="Bild zur Visualisierung"/>
  <figcaption>Bild zur Visualisierung  <em>Credits: Aygin Kolaei für FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Im Tarifkonflikt im Einzelhandel kommt es erneut zu Warnstreiks.</p>
<p>Die Arbeitsniederlegungen am Freitag in NRW beträfen Handelsketten wie Primark, H&amp;M, Zara und TK Maxx, teilte die Gewerkschaft Verdi in Düsseldorf mit. Es gehe um Standorte in Bielefeld, Dortmund, Düren, Neuss, Münster, Wuppertal und anderen Städten.</p>
<p>Die Gewerkschaft ist unzufrieden, dass die Arbeitgeber:innen &quot;jede
substanzielle Bewegung&quot; verweigerten, wie es die Verhandlungsführerin
für Verdi NRW, Henrike Eickholt, formuliert. „Das spricht nicht für
einen ernsthaften Willen zu einem zügigen Tarifabschluss.“ In den
Verhandlungen zum NRW-Einzelhandel geht es um rund 700.000
Beschäftigte.</p>
<p>Verdi fordert eine Entgelterhöhung von sieben Prozent, das sollen
mindestens 225 Euro im Monat sein. Die Laufzeit des neuen
Tarifvertrags soll nur 12 Monate betragen.</p>
<p>Den Arbeitgeber:innen gehen die Forderungen zu weit, sie halten sie
für nicht realisierbar. Der Tarifgeschäftsführer des Handelsverbands
Deutschland, Steven Haarke, wies darauf hin, dass es bei den
bestreikten Handelsunternehmen bislang keine für die Kundinnen und
Kunden spürbaren Streikauswirkungen gegeben habe.</p>
<p>„Es ist nicht davon auszugehen, dass sich daran etwas ändert.“ Es sei bedauerlich, dass die Gewerkschaft zu Streiks aufrufe, anstatt sich am Verhandlungstisch konstruktiv mit dem Angebot der Arbeitgeber:innen auseinanderzusetzen. “In der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Lage braucht es weniger Krawall und mehr Wille zur Einigung.“</p>
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  <figcaption>Einkaufen bei Sinsay <em>Credits: LLP</em></figcaption>
</figure>
<p>Der polnische Modehändler LPP Group hat für das erste Quartal 2026 einen Umsatzanstieg von 10,5 Prozent im Vorjahresvergleich gemeldet.</p>
<p>Der Umsatz erreichte 5,5 Milliarden Polnische Zloty (etwa 1,3 Milliarden Euro. Das Wachstum wurde vor allem durch die fortlaufende Expansion des stationären Einzelhandelsnetzes angetrieben. Insbesondere die Marke Sinsay sowie die Erweiterung der gesamten Verkaufsfläche trugen dazu bei.</p>
<p>Die Umsatzwachstumsrate blieb jedoch hinter den ursprünglichen Erwartungen des Unternehmens zurück. Grund dafür waren ungewöhnlich niedrige Temperaturen zu Beginn der Frühjahr/Sommer-2026-Saison. Im Februar und April lagen die Temperaturen unter den langjährigen Durchschnittswerten. Dies dämpfte die Nachfrage nach frühen Sommerkollektionen. Infolgedessen verzeichnete LPP einen Rückgang der flächenbereinigten Umsätze (Like-for-Like, LFL) um 2,8 Prozent.</p>
<h2>Markenperformance und Omnichannel-Entwicklung</h2>
<p>Die Performance variierte deutlich innerhalb des Markenportfolios. Positives LFL-Wachstum verzeichneten House mit einem Plus von 14,6 Prozent; Reserved mit 3,1 Prozent sowie Cropp mit 0,7 Prozent. Negative LFL-Werte wurden hingegen bei Sinsay mit minus 6,8 Prozent und bei Mohito mit minus 15,5 Prozent registriert.</p>
<p>Trotz des LFL-Rückgangs blieb Sinsay der größte Umsatzbringer. Die Marke generierte 3,13 Milliarden Polnische Zloty, was einem Anstieg von 13,9 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Die stationären Umsätze der Gruppe stiegen um 15 Prozent im Jahresvergleich. Unterstützt wurde dies durch 121 Neueröffnungen, von denen 102 auf Sinsay entfielen.</p>
<p>Der Online-Umsatz wuchs moderat um 0,7 Prozent im Jahresvergleich auf 1,46 Milliarden Polnische Zloty. Der E-Commerce-Kanal litt weiterhin unter verlängerten Lieferzeiten in Südosteuropa. Ursache war ein Lagerbrand in Rumänien im Juni 2025. Zusätzlich führte eine strategische Reduzierung der Performance-Marketing-Ausgaben zur Priorisierung der Online-Profitabilität dazu, dass der E-Commerce-Anteil am Gruppenumsatz auf 26,6 Prozent sank. Im Vorjahr lag dieser noch bei 29,2 Prozent.</p>
<p>Geografisch betrachtet übertrafen die internationalen Umsätze das Inlandswachstum. Sie stiegen um 13,9 Prozent im Jahresvergleich und machten 56,8 Prozent der gesamten Omnichannel-Umsätze aus. Rumänien, die Ukraine, Tschechien und Ungarn entwickelten sich zu den stärksten Märkten.</p>
<h2>Rekord-Rohertragsmarge und steigende operative Gewinne</h2>
<p>LPP erzielte eine Rekord-Rohertragsmarge für ein erstes Quartal. Diese stieg um 4,5 Prozentpunkte im Jahresvergleich auf 58,5 Prozent. Dieser Meilenstein bei der Profitabilität wurde trotz eines wachsenden Anteils margenschwächerer Sinsay-Produkte erreicht.</p>
<p>Getrieben von der starken Margenentwicklung stieg das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 47 Prozent auf 688 Millionen Polnische Zloty. Die EBIT-Marge lag bei 12,6 Prozent. Der Nettogewinn für das Quartal belief sich auf 475 Millionen Polnische Zloty. Im Vorjahreszeitraum waren es 335 Millionen Polnische Zloty.</p>
<h2>Technische Investitionen und Zukunftsziele</h2>
<p>Im ersten Quartal beschleunigte LPP seine Logistik-Automatisierungsstrategie. Die Flotte autonomer Roboter wurde auf über 3.500 Einheiten in Polen und Rumänien mehr als versechsfacht. Zudem begann die Gruppe mit dem Bau eines neuen E-Commerce-Fulfillment-Centers in Tczew. Die Eröffnung ist für das erste Quartal 2027 geplant.</p>
<p>Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 strebt LPP einen Gesamtumsatz von etwa 26 bis 27 Milliarden Polnische Zloty an. Unterstützt wird dies durch eine geplante Erweiterung der Verkaufsfläche um 15 Prozent, einschließlich rund 750 neuer Sinsay-Filialen. Die Gruppe prognostiziert eine Jahres-Rohertragsmarge von etwa 56 Prozent und Investitionsausgaben von 2,5 Milliarden Polnische Zloty.</p>
<p>Mit Blick auf 2027 erwartet das Unternehmen Umsätze zwischen 30 und 31 Milliarden Polnische Zloty. Darüber hinaus plant das Unternehmen für die Jahre 2028 bis 2029 die Eröffnung von rund 750 neuen Sinsay-Filialen im Jahr 2028. Ab 2029 sollen jährlich etwa 300 bis 350 Filialen hinzukommen. Zudem werden ein positives LFL-Wachstum sowie ein Online-Umsatzwachstum von 15 bis 20 Prozent erwartet.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/jJCPRaF4T5i6O90l57TCkINdk9FY07jbclsGHFEtEE4/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDcvMjUvbHBwLWtvbmZlcmVuY2phLXd5bmlrb3dhLTExLTA2LTI1LWZlYXR1cmVkLWltYWdlLXYxLTE5MjB4LTEyMDB4LTk2cHBpLTkzMHg2ODAtb2J2a210MHMtMjAyNS0wNy0yNS5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Aktie im Fokus: Hugo Boss gestützt von Frasers-Offerte – Preis wohl unattraktiv</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/aktie-im-fokus-hugo-boss-gestutzt-von-frasers-offerte-preis-wohl-unattraktiv/2026061149714</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/aktie-im-fokus-hugo-boss-gestutzt-von-frasers-offerte-preis-wohl-unattraktiv/2026061149714</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 11 Jun 2026 10:19:13 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/m5o_1BXRHnrt4GTk7pjOy6fuZ5C2iqEIsELSgyq1Mco/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDcvMTgvYm9zcy1kdWVzc2VsZG9yZi0xbHVyenhtOS0yMDI0LTA3LTE4LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/Qv78jZvEW72-pn4wK55-a_F5OCexqZcUIyEPyDFdfbo/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDcvMTgvYm9zcy1kdWVzc2VsZG9yZi0xbHVyenhtOS0yMDI0LTA3LTE4LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/m5o_1BXRHnrt4GTk7pjOy6fuZ5C2iqEIsELSgyq1Mco/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDcvMTgvYm9zcy1kdWVzc2VsZG9yZi0xbHVyenhtOS0yMDI0LTA3LTE4LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Der Flagship-Store von Boss in Düsseldorf" title="Der Flagship-Store von Boss in Düsseldorf"/>
  <figcaption>Der Flagship-Store von Boss in Düsseldorf <em>Bild: Hugo Boss</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Kurs des Modehändlers Hugo Boss ist am Donnerstag <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/frasers-kundigt-ubernahmeangebot-fur-hugo-boss-in-hohe-von-2-milliarden-euro-an/2026061067143">nach einer Übernahmeofferte</a> angesprungen.</p>
<p>Mit 39,74 Euro erreichten die Aktien ein Niveau deutlich über den 38 Euro, die vom Großaktionär Frasers Group in einer freiwilligen öffentlichen Übernahmeofferte für die übrigen Anteile geboten werden. Am späten Vormittag wurden die Papiere 9 Prozent über dem Vortagesniveau gehandelt.</p>
<p>Der Einzelhändler Frasers, hinter dem der im Modebereich aktive Firmengründer Mike Ashley steht, kam bislang auf einen direkten Boss-Anteil von gut 26 Prozent. Frederick Wild vom Analysehaus Jefferies sieht in dem Vorgehen des Großaktionärs eher einen Versuch, die Beteiligung im Rahmen deutscher Gesetze weiter aufzustocken. Dieses besagt, dass beim Erreichen der 30-Prozent-Schwelle ohnehin ein Pflichtangebot notwendig geworden wäre.</p>
<p>Denn Analyst:innen bezeichneten die 38 Euro in ersten Reaktionen als nicht besonders attraktiv angesichts des geringen vierprozentigen Aufschlags, nachdem die Papiere zur Wochenmitte bereits bei 36,46 Euro geschlossen hatten. Für die Boss-Aktien bildet die Offerte laut Wild einen Boden, der vorerst wohl kaum unterschritten werden dürfte. Analyst Felix Dennl von der Privatbank Metzler bezeichnete es aber als unwahrscheinlich, dass ein alternativer Bieter mit einem höheren Gegenangebot kommen wird.</p>
<p>Mit dem Anstieg über die 38 Euro setzen Anleger:innen wohl eher darauf, dass Hugo Boss eigenständig mehr wert ist, als von Frasers geboten. Im vergangenen Jahr waren über Monate hinweg noch Kurse gezahlt worden, die mit bis zu 48 Euro deutlich darüber lagen. 2023 lag ein Zwischenhoch sogar bei knapp 76 Euro. Der Rekord aus dem Jahr 2015 beträgt 120 Euro.</p>
<p>Thomas Hofmann von der LBBW rät Anleger:innen denn auch dazu, das Angebot nicht anzunehmen. Denn seiner Einschätzung nach ist Boss derzeit im Umfeld eines verhaltenen Konsumklimas mit schwierigen
Rahmenbedingungen konfrontiert, was zuletzt die Kursentwicklung gehemmt habe. Unter „normalen“ Bedingungen würde er der Aktie ein Kursziel von deutlich über 50 Euro zutrauen.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/ncVVuEVfNm8mV9PfPX5KuWHASlKqSFJQKenW4grz5mI/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDcvMTgvYm9zcy1kdWVzc2VsZG9yZi0xbHVyenhtOS0yMDI0LTA3LTE4LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>VF Corp erweitert Schweizer Hauptsitz und stärkt europäische Aktivitäten</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/vf-corp-erweitert-schweizer-hauptsitz-und-starkt-europaische-aktivitaten/2026061149713</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/vf-corp-erweitert-schweizer-hauptsitz-und-starkt-europaische-aktivitaten/2026061149713</guid><author>news@fashionunited.com (Rachel Douglass)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 11 Jun 2026 09:39:00 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/v7hDvCVE_P7xf-1zDz5FL9yF2tFkxGWx1WsQBZ8UqXs/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTIvMTkvaW4tcGljdHVyZXMtMzMxd2E2MXYtMjAyMy0wOS0yOC13d3cxaDllbS0yMDIzLTEyLTE5LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/cfG1NirJS5Xklf7-KzGLZLDWejPqM_DHWMFAe2Aeh9c/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTIvMTkvaW4tcGljdHVyZXMtMzMxd2E2MXYtMjAyMy0wOS0yOC13d3cxaDllbS0yMDIzLTEyLTE5LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/v7hDvCVE_P7xf-1zDz5FL9yF2tFkxGWx1WsQBZ8UqXs/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTIvMTkvaW4tcGljdHVyZXMtMzMxd2E2MXYtMjAyMy0wOS0yOC13d3cxaDllbS0yMDIzLTEyLTE5LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Bild: VF Corporation" title="Bild: VF Corporation"/>
  <figcaption><em>Bild: VF Corporation</em></figcaption>
</figure>
<p>Die US-amerikanische VF Corporation hat die Einweihung einer Erweiterung ihres EMEA-Hauptsitzes in Stabio in der Schweiz bekannt gegeben. Die 2.500 Quadratmeter große Fläche umfasst Büros, flexible Coworking-Bereiche, ein multifunktionales Auditorium und Räume für Wellness und Sport.</p>
<p>Der Standort „soll Menschen zusammenbringen und die Art und Weise unterstützen, wie wir arbeiten, uns vernetzen und wachsen“, so VF in einem Beitrag auf LinkedIn. Die Erweiterung ergänzt einen bestehenden Campus, auf dem laut Unternehmen bereits über 1.000 Mitarbeitende aus über 40 Nationen arbeiten.</p>
<p>Die Nachricht kommt inmitten der laufenden Turnaround-Strategie des Bekleidungskonzerns. Dieser verzeichnete im Geschäftsjahr 2026 zum ersten Mal seit drei Jahren wieder ein Umsatzwachstum. Die Periode war geprägt von einer Portfolio-Optimierung, insbesondere durch den Verkauf von Dickies und Supreme, sowie einer Neuausrichtung der Kategorien Outdoor und Active.</p>
<p>Der Gesamtumsatz stieg um vier Prozent auf 9,3 Milliarden US-Dollar, während die bereinigte Bruttomarge 55,2 Prozent erreichte. Das Betriebsergebnis belief sich auf 650 Millionen US-Dollar bei einer bereinigten operativen Marge von sieben Prozent. Dies entspricht einem Anstieg um 110 Basispunkte.</p>
<p>Bracken Darrell, Chief Executive Officer (CEO) von VF, sagte, dass Marken wie Vans eine besondere Dynamik zeigten. Diese standen im Mittelpunkt gezielter Turnaround-Bemühungen. Die Schuhmarke sei nun auf Kurs, ihre mittelfristigen Ziele zu erreichen. Dazu gehört auch eine operative Marge von zehn Prozent zum Ende des Geschäftsjahres.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/NM71780Cm1oxQxavlm-2mY_Erbiih1VQ2q-cVDDfq04/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTIvMTkvaW4tcGljdHVyZXMtMzMxd2E2MXYtMjAyMy0wOS0yOC13d3cxaDllbS0yMDIzLTEyLTE5LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Kieler Institut bleibt bei Wachstumsprognose für Deutschland</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/kieler-institut-bleibt-bei-wachstumsprognose-fur-deutschland/2026061149710</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/kieler-institut-bleibt-bei-wachstumsprognose-fur-deutschland/2026061149710</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 11 Jun 2026 08:59:55 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/rT0cQO1ZAkMtIj5l1IN90eYmD0qRuIbfRharYmM20nQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDkvMDkvd29sZmdhbmctd2Vpc2VyLXFsdWd6OXp5eXMtdW5zcGxhc2gteG80anRiYWwtMjAyNS0wOS0wOS5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/7w_VmjA6-MdwspUZLJ_Y-pZKIEqkjcImsJ8zYPTx3P4/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDkvMDkvd29sZmdhbmctd2Vpc2VyLXFsdWd6OXp5eXMtdW5zcGxhc2gteG80anRiYWwtMjAyNS0wOS0wOS5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/rT0cQO1ZAkMtIj5l1IN90eYmD0qRuIbfRharYmM20nQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDkvMDkvd29sZmdhbmctd2Vpc2VyLXFsdWd6OXp5eXMtdW5zcGxhc2gteG80anRiYWwtMjAyNS0wOS0wOS5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Ein Containerschiff im Hamburger Hafen" title="Ein Containerschiff im Hamburger Hafen"/>
  <figcaption>Ein Containerschiff im Hamburger Hafen  <em>Bild: Wolfgang Weiser/Unsplash</em></figcaption>
</figure>
<p>Das Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) bleibt trotz der Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten bei seiner Konjunkturprognose für die deutsche Wirtschaft. Die Expert:innen rechnen im laufenden Jahr weiterhin mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,8 Prozent, wie das Institut mitteilte. Für 2027 haben die Expert:innen ihre Prognose aber von zuvor 1,4 auf nun 1,0 Prozent gestutzt. </p>
<p>„Die Folgen des Iran-Kriegs dämpfen die Wirtschaftsleistung“, sagte IfW-Präsident Moritz Schularick. „Der Anstieg der Rohstoffpreise erweist sich als persistenter, was die wirtschaftliche Dynamik bis in das kommende Jahr hinein belasten wird.“</p>
<h2>Wirtschaftliche Dynamik gebremst</h2>
<p>Laut Sommerprognose des Instituts sorgt einerseits zwar die Finanzpolitik für expansive Impulse, die Folgen des Iran-Krieges bremsen aber die wirtschaftliche Dynamik. Während bislang kaum Anzeichen für eine kräftige Erholung bei Exporten und Unternehmensinvestitionen erkennbar seien, wie sie für frühere Erholungsphasen charakteristisch gewesen seien, dürften vor allem öffentliche Konsum- und Investitionsausgaben anziehen. Dagegen gehen die Expert:innen weiterhin von wenig Investitionen der Wirtschaft und deutlich eingetrübten Beschäftigungsperspektiven aus.</p>
<p>Zwar hätten sich die Exporte der deutschen Wirtschaft zuletzt stabilisiert, schreibt das Institut. Von einer dynamischen Erholung könne nach den Rückgängen der vergangenen Jahre aber nach wie vor keine Rede sein.</p>
<p>„Die nachlassende Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft wird weitere Verluste an Weltmarktanteilen nach sich ziehen“, sagte der Konjunkturexperte Stefan Kooths. „Gemessen an früheren Aufschwüngen fallen die erwarteten Zuwächse mager aus. Ohne durchgreifende standortstärkende Reformen driftet die deutsche Wirtschaft in ein Fahrwasser aus erlahmenden Wachstumskräften mit sich verschärfenden Verteilungskonflikten.“</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/eFWXhcBTzgdsD9yfsJnNMLQk2I7vmJRCbPCDgfxF-Iw/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDkvMDkvd29sZmdhbmctd2Vpc2VyLXFsdWd6OXp5eXMtdW5zcGxhc2gteG80anRiYWwtMjAyNS0wOS0wOS5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Bimba y Lola kann Jahresgewinn verfünffachen</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/bimba-y-lola-kann-jahresgewinn-verfunffachen/2026061149704</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/bimba-y-lola-kann-jahresgewinn-verfunffachen/2026061149704</guid><author>news@fashionunited.com (Jaime Martinez)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 11 Jun 2026 07:16:04 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/EpxNgeiyZ3YJeJoEO6p_Lx6R7BYx4spw2xCgZc0G_8k/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvYmltYmEteS1sb2xhLXRpZW5kYS1zZXZpbGxhLXhkdW96YTVuLTIwMjYtMDYtMTAuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/sdoc-NPMri2DjWNkmHUjqsBLH2PoFsjl3znHHrfktI8/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvYmltYmEteS1sb2xhLXRpZW5kYS1zZXZpbGxhLXhkdW96YTVuLTIwMjYtMDYtMTAuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/EpxNgeiyZ3YJeJoEO6p_Lx6R7BYx4spw2xCgZc0G_8k/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvYmltYmEteS1sb2xhLXRpZW5kYS1zZXZpbGxhLXhkdW96YTVuLTIwMjYtMDYtMTAuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Tienda de Bimba y Lola en el número 8 de la calle O’Donnell de Sevilla (España)." title="Tienda de Bimba y Lola en el número 8 de la calle O’Donnell de Sevilla (España)."/>
  <figcaption>Ein Store von Bimba y Lola in Sevilla <em>Bild: Bimba y Lola.</em></figcaption>
</figure>
<p>Der spanische Bekleidungsanbieter Bimba y Lola konnte seinen Gewinn im Geschäftsjahr 2025/26 kräftig steigern. Das geht aus aktuellen Resultaten hervor, die das Unternehmen am Mittwoch veröffentlichte. Bereits im März hatte es auf der Basis vorläufiger Zahlen <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/bimba-y-lola-steigert-jahresumsatz-um-sieben-prozent/2026031065779">ein Umsatzplus gemeldet</a>.</p>
<p>Nach Angaben des Managements belief sich der Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr auf 250 Millionen Euro. Das entsprach einer Steigerung um 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit konnte das Unternehmen sein Wachstumstempo erhöhen. Im Jahr 2024/25 waren die Erlöse lediglich um drei Prozent gestiegen.</p>
<p>Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wuchs um 68,4 Prozent auf 32 Millionen Euro. Der Nettogewinn belief sich auf acht Millionen Euro. Damit fiel er mehr als fünfmal so hoch aus wie im Vorjahr, in dem er bei 1,5 Millionen Euro gelegen hatte.</p>
<p>„Unser Jahr 2025 war in vielerlei Hinsicht wirklich positiv“, erklärte CEO Jose Manuel Martínez in einem Statement. „Die gute Entwicklung unserer vergleichbaren Umsätze in allen Märkten zeigt uns eine wachsende Zuneigung zur Marke und spornt uns an, uns weiter zu verbessern.“ Ziel sei es, Bimba y Lola als „spanische Marke mit globaler Reichweite“ weiter zu stärken.</p>
<h2>Wachstumsmotor ist der spanische Heimatmarkt</h2>
<p>Wichtigster Vertriebskanal blieb der eigene stationäre Einzelhandel, dessen Erlöse im Jahr 2025/26 um 5,5 Prozent auf 195 Millionen Euro stiegen. Damit steuerte er 78 Prozent des Gesamtumsatzes bei. Im Laufe des jüngsten Geschäftsjahres vergrößerte das Unternehmen sein Netzwerk aus eigenen Stores und Franchise-Geschäften um elf Standorte auf 321 Läden.</p>
<p>In den digitalen Vertriebskanälen stieg der Umsatz um 11,9 Prozent auf 55 Millionen Euro. Damit belief sich ihr Anteil am Gesamtumsatz auf 22 Prozent.</p>
<p>Wachstumsmotor war der Heimatmarkt. In Spanien legte der Umsatz um 11,6 Prozent auf 145 Millionen Euro zu. Der Anteil am Gesamtumsatz erhöhte sich damit auf 58 Prozent. Im Auslandsgeschäft stiegen die Erlöse lediglich um knapp zwei Prozent auf 105 Millionen Euro. Das Management hob aber hervor, dass sich die Umsätze auf vergleichbarer Basis in allen Märkten, in denen das Unternehmen tätig ist, „gut entwickelt“ hätten.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/CMZtAwvIVRZjc5rDzGDsjChMbsCfZ3tajGA9nKAbjIE/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvYmltYmEteS1sb2xhLXRpZW5kYS1zZXZpbGxhLXhkdW96YTVuLTIwMjYtMDYtMTAuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Frasers kündigt Übernahmeangebot für Hugo Boss in Höhe von 2 Milliarden Euro an</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/frasers-kundigt-ubernahmeangebot-fur-hugo-boss-in-hohe-von-2-milliarden-euro-an/2026061049703</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/frasers-kundigt-ubernahmeangebot-fur-hugo-boss-in-hohe-von-2-milliarden-euro-an/2026061049703</guid><author>news@fashionunited.com (AFP)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 10 Jun 2026 19:01:29 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/Ct_lmwaj24coG9gKCz2vH35vdoovkyisdrXF3vjP3b0/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMTEvMDUvYm9zcy1zdG9yZS1sb25kb24tcmVnZW50LXN0cmVldC0xLW1kemYyZDhzLTIwMjQtMTEtMDUuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/-Ngrn8rmoxcRMSx4QjIPDGP1uZKkHtX3T171vfprXFQ/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMTEvMDUvYm9zcy1zdG9yZS1sb25kb24tcmVnZW50LXN0cmVldC0xLW1kemYyZDhzLTIwMjQtMTEtMDUuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/Ct_lmwaj24coG9gKCz2vH35vdoovkyisdrXF3vjP3b0/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMTEvMDUvYm9zcy1zdG9yZS1sb25kb24tcmVnZW50LXN0cmVldC0xLW1kemYyZDhzLTIwMjQtMTEtMDUuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Magasin de la marque Boss, Regent Street, Londres." title="Magasin de la marque Boss, Regent Street, Londres."/>
  <figcaption>Boss-Store in der Regent Street, London. <em>Bild: Hugo Boss.</em></figcaption>
</figure>
<p>Der britische Bekleidungskonzern Frasers hält bereits mehr als ein Viertel des deutschen Premium-Bekleidungsunternehmens Hugo Boss. Am Mittwoch kündigte das Unternehmen seine Absicht an, die restlichen Anteile für fast zwei Milliarden Euro zu erwerben.</p>
<p>Da die Hugo Boss AG in Frankfurt börsennotiert ist, plant Frasers ein „freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot nach deutschem Recht“ für die Aktien abzugeben. Diese repräsentieren „rund 73,94 Prozent des Grundkapitals“, so der britische Konzern in einer nach Börsenschluss veröffentlichten Mitteilung.</p>
<p>„Hugo Boss ist ein wichtiger Markenpartner für Frasers und eine der fünf Hauptmarken innerhalb des Konzerns“, fügte das britische Unternehmen hinzu. Es plant, 38 Euro pro Aktie anzubieten. Dies entspricht insgesamt rund 1,98 Milliarden Euro für die Anteile, die es noch nicht besitzt.</p>
<p>Die Aktie des Hugo Boss-Konzerns schloss am Mittwoch in Frankfurt bei 36,46 Euro. Der Nettogewinn des Unternehmens stieg im Jahr 2025 um 17 Prozent auf 249 Millionen Euro.</p>
<h2>Langfristiger Investor</h2>
<p>Frasers bezeichnet sich selbst als „langfristiger Investor“ in das deutsche Unternehmen. Der Konzern äußerte sich „positiv“ über den Aufsichtsratsvorsitzenden Stephan Sturm und den Vorstandsvorsitzenden Daniel Grieder. Dabei wurde ihre „Strategie für nachhaltiges Wachstum und Stärkung des Markenwerts“ gelobt.</p>
<p>Frasers erwartet, dass die Transaktion „in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 abgeschlossen sein wird“.</p>
<p>Der britische Konzern, zu dem unter anderem die Kette Sports Direct gehört, verzeichnete in seinem Geschäftsjahr, das Ende April 2025 endete, einen Rückgang des Nettogewinns. Der Gewinn sank um 23 Prozent auf 292,1 Millionen Britische Pfund (339 Millionen Euro). Dies sind die letzten verfügbaren Jahreszahlen.</p>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/at6-s7BjpokNYgQjsRDVMnow5b_1o-Afxbe9FFUA2_8/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMTEvMDUvYm9zcy1zdG9yZS1sb25kb24tcmVnZW50LXN0cmVldC0xLW1kemYyZDhzLTIwMjQtMTEtMDUuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Nachhaltiges Label Nina Rein wird eingestellt</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/nachhaltiges-label-nina-rein-wird-eingestellt/2026061049702</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/nachhaltiges-label-nina-rein-wird-eingestellt/2026061049702</guid><author>news@fashionunited.com (Ole Spötter)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 10 Jun 2026 15:07:44 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/PZrsJQpLedU2TRUOgrcU2AxjQUxVldgb1mJ4h3t9wFE/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDQvMjkvcGV4ZWxzLXRpbW1vc3Nob2xkZXItMTE3MTM4Ni1rMWhlenhmYy0yMDI1LTA0LTI5LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/Q3rxHkFrb6JElGFDVKejI2kvOztw4buME6u4ElVUh9E/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDQvMjkvcGV4ZWxzLXRpbW1vc3Nob2xkZXItMTE3MTM4Ni1rMWhlenhmYy0yMDI1LTA0LTI5LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/PZrsJQpLedU2TRUOgrcU2AxjQUxVldgb1mJ4h3t9wFE/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDQvMjkvcGV4ZWxzLXRpbW1vc3Nob2xkZXItMTE3MTM4Ni1rMWhlenhmYy0yMDI1LTA0LTI5LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Bild zur Visualisierung" title="Bild zur Visualisierung"/>
  <figcaption>Bild zur Visualisierung  <em>Credits: Pexels.</em></figcaption>
</figure>
<p>Das nachhaltig-orientierte Womenswear-Label Nina Rein wird diesen Monat eingestellt.</p>
<p>Die Marke schließt am 17. Juni ihren Onlineshop, teilte Nina Rein am Dienstag auf dem Karrierenetzwerk Linkedin mit. Einen Tag später lädt sie zum „Sundowner“ in Gröbenzell bei München ein, wo auch Musterteile und letzte Stücke erhältlich sein werden. Online werden die „letzten Stücke“ bereits zu reduzierten Preisen angeboten.</p>
<p>„Nach Jahren als Gründerin, mit einer Marke, die ich von Grund auf aufgebaut habe – nachhaltig produziert, zeitlos im Schnitt, fair von Anfang an – gehe ich andere Wege“, so Geschäftsführerin Julia Ickert. „Das ist keine Niederlage. Es ist eine bewusste Entscheidung.“</p>
<h2>Über Nina Rein</h2>
<p>Nina Rein wurde von Ickert und Susanne Kinast gegründet. Nachdem Kinast die Marke – nach eigenen Angaben auf Linkedin – Mitte 2023 nach rund drei Jahren verließ, leitete Ickert das Unternehmen alleine weiter.</p>
<p>Die Marke bietet Businesswear für Frauen mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit an. Sie hat mit selbständigen Näherinnen zusammengearbeitet und in Europa produziert. Die Stoffe kommen nach eigenen Angaben zu 90 Prozent aus Europa. Dazu gehören unter anderem die  Bio-Baumwoll-Linie von Carlo Bassetti aus Italien, Jerseystoff von Pulse of Fashion, der in Griechenland gefertigt wird, sowie Bio-Leinen von Seidra aus Österreich.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/pcaVDu_QDFIloeAaKEdjOR-iUX4UxQKJbN1AECpV1Ww/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDQvMjkvcGV4ZWxzLXRpbW1vc3Nob2xkZXItMTE3MTM4Ni1rMWhlenhmYy0yMDI1LTA0LTI5LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Mehr als 130.000 Kund:innen schließen sich Klage gegen Amazon an</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/mehr-als-130-000-kund-innen-schliessen-sich-klage-gegen-amazon-an/2026061049700</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/mehr-als-130-000-kund-innen-schliessen-sich-klage-gegen-amazon-an/2026061049700</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 10 Jun 2026 14:30:54 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/vuJbgxWKgWF0P2vxNQKp4iM96J3UHmWU4KcN7x_czho/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMDQvYW1hem9uLW11ZW5jaGVuLXB4MjNoYmNiLTIwMjUtMTItMDQuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/5pPOrGT7p7FF7ApqHlM59-W9o2Dg4PeLDawbzfM82uU/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMDQvYW1hem9uLW11ZW5jaGVuLXB4MjNoYmNiLTIwMjUtMTItMDQuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/vuJbgxWKgWF0P2vxNQKp4iM96J3UHmWU4KcN7x_czho/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMDQvYW1hem9uLW11ZW5jaGVuLXB4MjNoYmNiLTIwMjUtMTItMDQuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Die Deutschland-Zentrale von Amazon in München" title="Die Deutschland-Zentrale von Amazon in München"/>
  <figcaption>Die Deutschland-Zentrale von Amazon in München <em>Bild: Marcus Schlaf</em></figcaption>
</figure>
<p>Mehr als 130.000 Verbraucher:innen haben sich inzwischen für die Sammelklage der Verbraucherzentrale NRW gegen die Preiserhöhung bei Amazon Prime in das Klageregister eingetragen. Das teilte die Verbraucherzentrale mit. Betroffene können sich demnach weiterhin an der Klage beteiligen.</p>
<p>Amazon hatte im Sommer 2022 den Preis für das Prime-Abonnement in Deutschland erhöht. Davon betroffen waren laut Verbraucherzentrale „Millionen Verbraucher:innen“. Aus Sicht der Verbraucherschützer:innen ist die Erhöhung rechtswidrig.</p>
<h2>OLG Düsseldorf: Preisanpassungsklausel unwirksam</h2>
<p>Eine Klage dagegen vor dem Landgericht und in zweiter Instanz vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf gegen Amazon wurde in beiden Instanzen im Sinne der Verbraucherzentrale entschieden. Die Richter erklärten die Preisanpassungsklausel für das deutsche Prime-Mitgliedsprogramm für unwirksam. Weil Amazon dagegen Revision beim Bundesgerichtshof einlegt hat, ist die Entscheidung aber bislang nicht rechtskräftig.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund erhob die Verbraucherzentrale im Dezember 2025 eine Sammelklage (Az. I-13 VKl 1/25) beim zuständigen Oberlandesgericht Hamm. Das Bundesamt für Justiz öffnete im Januar ein sogenanntes Klageregister. Ist die Klage erfolgreich, könnten eingetragene Verbraucher:innen zu viel gezahlte Beiträge zurückerhalten, sagte Alina Baumann von der Verbraucherzentrale NRW. „Je nach Tarif können das derzeit bis zu rund 60 Euro sein. Sollte das Verfahren noch länger andauern, kann dieser Betrag weiter steigen.“ </p>
<p>Wann sich das OLG Hamm mit dem Fall befassen wird, steht bisher nicht fest. Laut BfJ ist eine Anmeldung im Register bis zum Ablauf von drei Wochen nach dem Schluss der mündlichen Verhandlung möglich.</p>
<h2>Amazon: Haben Kund:innen transparent informiert</h2>
<p>Seit September 2022 zahlen Prime-Kund:innen bei jährlicher Abrechnung 89,90 statt 69 Euro, bei monatlicher Zahlung 8,99 statt 7,99 Euro. Sie erhalten dafür schnelleren und kostenlosen Versand, Speicherplatz für Fotos und ein Filmangebot. Begründet wurde die Preiserhöhung damals mit gestiegenen Kosten.</p>
<p>Amazon hatte die Vorwürfe bereits Anfang des Jahres erneut zurückgewiesen. „Wir haben Kund:innen transparent und unter Einhaltung geltenden Rechts über die Änderungen der Prime-Mitgliedsgebühr informiert“, sagte ein Amazon-Sprecher auf Anfrage.</p>
<p>Kundinnen und Kunden hätten immer das Recht, jederzeit ihre Prime-Mitgliedschaft zu kündigen. „Wir haben in unseren Mitteilungen wiederholt klare Informationen dazu zur Verfügung gestellt.“ Weil man mit dem Urteil des OLG Düsseldorf nicht übereinstimme, habe man Revision beim Bundesgerichtshof eingelegt.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/A0X80j636iGM08EQHoWMa-YM2iwHp9_JmSlR46JlSE0/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMDQvYW1hem9uLW11ZW5jaGVuLXB4MjNoYmNiLTIwMjUtMTItMDQuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Partnerschaft mit OnBuy: EasyGroup plant eigenen Online-Marktplatz</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/partnerschaft-mit-onbuy-easygroup-plant-eigenen-online-marktplatz/2026061049701</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/partnerschaft-mit-onbuy-easygroup-plant-eigenen-online-marktplatz/2026061049701</guid><author>news@fashionunited.com (Rachel Douglass)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 10 Jun 2026 14:04:58 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/CH65s6f5A1uQ46Z-60ENvagkaV8unYRHZOE4dPkZYnI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvZm90b2pldC0xNC1zeWs1NmthZS0yMDI2LTA2LTEwLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/Vm3fzYcIsukdtnuweW0sgJ3Z4VWVJS-AFd-HKg2e4Ok/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvZm90b2pldC0xNC1zeWs1NmthZS0yMDI2LTA2LTEwLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/CH65s6f5A1uQ46Z-60ENvagkaV8unYRHZOE4dPkZYnI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvZm90b2pldC0xNC1zeWs1NmthZS0yMDI2LTA2LTEwLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="easyGroup launches e-commerce platform, easyShop." title="easyGroup launches e-commerce platform, easyShop."/>
  <figcaption>EasyGroup startet die E-Commerce-Plattform EasyShop. <em>Bild: EasyGroup.</em></figcaption>
</figure>
<p>Der britische Mischkonzern EasyGroup steigt mit dem Start von EasyShop.com in den Online-Handel ein. Die neue Marktplatz-Plattform wurde in Partnerschaft mit dem E-Commerce-Unternehmen OnBuy entwickelt.</p>
<p>Der Start ist nach Angaben der Unternehmensgruppe für das vierte Quartal 2026 geplant. EasyShop wird demnach zunächst in 21 europäischen Ländern tätig sein. Ziel sei es, Einzelhändler auf einem einzigen, grenzüberschreitenden Marktplatz zusammenzubringen, heißt es in einer Mitteilung.</p>
<p>Die Plattform wird mit der von OnBuy entwickelten Marktplatztechnologie und als reines Marktplatzmodell fungieren. Das bedeutet, sie wird weder eigene Lagerbestände aufbauen, noch direkt mit den Händlern konkurrieren.</p>
<p>Das Ziel sei es, Einzelhändlern den Zugang zu Kund:innen in mehreren Ländern zu ermöglichen, ohne separate lokale Marktplätze verwalten zu müssen, erklärte das Unternehmen. Gleichzeitig werde den Verbraucher:innen unter der Marke Easy ein preisorientiertes Einkaufserlebnis geboten.</p>
<p>Stelios Haji-Ioannou, der Gründer und Inhaber der Markenfamilie Easy, erläuterte das Projekt. „Die Markenfamilie Easy ist in viele neue Sektoren expandiert, indem sie sich auf Einfachheit und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis konzentriert hat. Ich glaube, ein Online-Marktplatz, der eine großartige Domain wie EasyShop nutzt, ist ein natürlicher nächster Schritt“, erklärte er in einem Statement. Haji-Ioannou fügte hinzu, dass das Unternehmen bereits damit begonnen habe, Händler für die Plattform zu gewinnen.</p>
<p>Cas Paton, der Gründer und CEO von OnBuy, sagte, die neue Plattform sei darauf ausgelegt, Einzelhändlern dabei zu helfen, international schneller zu expandieren, indem „viele der Barrieren beseitigt werden, die eine Expansion im Einzelhandel typischerweise verlangsamen“.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/9Xowz4i4qOY6AWKGQsTN4N8__5XGXutuUpqAEJsv9MU/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvZm90b2pldC0xNC1zeWs1NmthZS0yMDI2LTA2LTEwLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Teurer Corona-Masken-Streit: Bund möchte keinen Cent zahlen</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/teurer-corona-masken-streit-bund-mochte-keinen-cent-zahlen/2026061049698</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/teurer-corona-masken-streit-bund-mochte-keinen-cent-zahlen/2026061049698</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 10 Jun 2026 13:21:52 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/TnpQCx3MYQY5c6ACMkHTg2DF_zp_M8MhboY6nYRyp-I/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjIvMDUvMjUvbWFzYW8tbWFzay1ld2EyaXk2bGV4YS11bnNwbGFzaC1nbzE1MDZiZC0yMDIxLTEwLTI1LWI4cTh5OWxkLTIwMjItMDUtMjUuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/DjWfMt2zE5nRvTOe_OCrisyQU2Jl0nh-WSoVcK2SVQU/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjIvMDUvMjUvbWFzYW8tbWFzay1ld2EyaXk2bGV4YS11bnNwbGFzaC1nbzE1MDZiZC0yMDIxLTEwLTI1LWI4cTh5OWxkLTIwMjItMDUtMjUuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/TnpQCx3MYQY5c6ACMkHTg2DF_zp_M8MhboY6nYRyp-I/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjIvMDUvMjUvbWFzYW8tbWFzay1ld2EyaXk2bGV4YS11bnNwbGFzaC1nbzE1MDZiZC0yMDIxLTEwLTI1LWI4cTh5OWxkLTIwMjItMDUtMjUuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Bild: Unsplash" title="Bild: Unsplash"/>
  <figcaption><em>Bild: Unsplash</em></figcaption>
</figure>
<p>In einem <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/corona-masken-textilfirma-fordert-halbe-milliarde-vom-bund/2026060967119">fast 500 Millionen Euro schweren Streit um ein Geschäft mit Corona-Masken</a> bleibt der Bund hart. „Die Sache ist klar, hier ist kein Vertrag zustande gekommen“, sagte der Anwalt des Bundes, Martin Wittmann, bei der Verhandlung am Landgericht Bonn. </p>
<p>Der Kläger ist der Hamburger Textilhändler Pure Fashion Agency, dessen Chef Matthias Timm im März 2020 einen überraschenden Telefonanruf vom damaligen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bekam. Danach tauschte Timm diverse Mails mit Spahn und zuständigen Beamten aus. Nach Lesart von Timm kam damals ein Kaufvertrag zustande. Der Vorsitzende Richter ließ in der Verhandlung keine Tendenz erkennen, ob er das auch so sieht oder nicht. Die Urteilsverkündung ist für den 22. Juli geplant. </p>
<p>Der Kläger Timm sagte nach der Verhandlung zur dpa: „Nach dem persönlichen Gespräch mit Herrn Spahn war mir klar, das ist ein Vertrag – ganz klar.“ Die Firma fordert 287 Millionen Euro plus Zinsen, was sich laut Klägerin auf 464 Millionen Euro summiert. Timms Anwalt Dennis Geissler sagte vor Gericht, man sei weiterhin bereit zu einem Vergleich. </p>
<p>Der Fall ist einer von zahlreichen Rechtsstreitigkeiten rund um Maskeneinkäufe, die das Bundesgesundheitsministerium 2020 kurz nach Beginn der Corona-Pandemie auf den Weg brachte. Damals bekam das Ministerium Zusagen über viel größere Mengen als erwartet. Man kaufte zu teuer ein, wenig später fielen die Preise.</p>
<p>Verschiedene Gerichte gaben bereits anderen Masken-Klägern recht, die Corona-Schutzausstattung beschafft hatten. Ihre Ware wurde vom Bund aber nicht abgenommen oder als mangelhaft zurückgewiesen, was die Lieferanten als Rechtsbruch werteten. In den meisten Fällen, die vor Gericht landeten, setzten sich die Lieferanten durch. Der Bund muss sich daher auf hohe Zahlungen einstellen. Das Verfahren vor dem Bonner Landgericht ist anders gelagert. Hier geht es um die Frage, Kaufvertrag ja oder nein.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/tGTvtS-G426njoU3EyXlO1qE1qFBbS3rjQTQT7OWHyg/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjIvMDUvMjUvbWFzYW8tbWFzay1ld2EyaXk2bGV4YS11bnNwbGFzaC1nbzE1MDZiZC0yMDIxLTEwLTI1LWI4cTh5OWxkLTIwMjItMDUtMjUuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>GANG stellt Vertrieb im Gebiet Deutschland OST neu auf</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/gang-stellt-vertrieb-im-gebiet-deutschland-ost-neu-auf/2026061049695</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/gang-stellt-vertrieb-im-gebiet-deutschland-ost-neu-auf/2026061049695</guid><author>news@fashionunited.com (Partner)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 10 Jun 2026 12:45:54 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/iqVTyLKQAWDNlyw1foA_101CR2elwv-KN8PIGgr-H-E/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvamVucy1jaW1hbmRlci00ZTc4dHN2cy0yMDI2LTA2LTEwLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/g4BeAg8GAasI-gDDkBwCBLUlcyKCyiIcMYDH_nkYSBs/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvamVucy1jaW1hbmRlci00ZTc4dHN2cy0yMDI2LTA2LTEwLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/iqVTyLKQAWDNlyw1foA_101CR2elwv-KN8PIGgr-H-E/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvamVucy1jaW1hbmRlci00ZTc4dHN2cy0yMDI2LTA2LTEwLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Credits: GANG" title="Credits: GANG"/>
  <figcaption><em>Credits: GANG</em></figcaption>
</figure>
<p>Kerstin Otto verabschiedet sich in den Ruhestand – STARDUST GmbH übernimmt
Betreuung des Gebiets.</p>
<p>Nach vielen erfolgreichen Jahren bei GANG, Chini &amp; Company verabschiedet sich Kerstin
Otto zum 30.06.2026 in den wohlverdienten Ruhestand. Gleichzeitig übernimmt die
STARDUST GmbH rund um Jens C imander künftig die Betreuung des Vertriebsgebiets
Deutschland OST.</p>
<p>Mit dem Wechsel verbindet GANG weit mehr als eine personelle Veränderung. Es ist der
Übergang einer über Jahre gewachsenen Partnerschaft – geprägt von Vertrauen,
persönlicher Nähe und einer gemeinsamen Leidenschaft für den Handel.</p>
<p>„Roberto Chini hat mir vor vielen Jahren Ostdeutschland anvertraut – dafür bin ich bis heute
sehr dankbar“, so Kerstin Otto. „Gemeinsam durften wir viele erfol g reiche Jahre erleben,
starke Partnerschaften aufbau en und die Marke GANG im Handel kontinuierlich
weiterentwickeln.“</p>
<p>Im Mittelpunkt stand dabei immer die enge Zusammenarbeit mit den Handelspartnern : „Bei
GANG stets alles darangesetzt, unseren Händlerinnen und Händlern ein gutes Gefühl mit
der Marke zu geben und langfristige Beziehungen aufzubauen. Genau das hat GANG für
mich immer besonders gemacht.“</p>
<p>Kerstin Otto bedankt sich ausdrücklich bei Roberto Chini für das langjährige Vertrauen und
seine Loyalität als Unternehmer und Mensch sowie bei allen Teams innerhalb des
Unternehmens für die partnerschaftliche Zusammenarbeit über viele Jahre hinweg.</p>
<p>„Mein größter Dank gilt aber unseren Händlerinnen und Händlern im Gebiet OST. Viele
dieser Begegnungen werden mich weit über meine berufliche Zeit hinaus begleiten.“</p>
<p>Mit der STARDUST GmbH übernimmt ab dem 01.07.2026 eine erfahrene und im
Fashion bereich etablierte Agentur das Gebiet. Jens C imander und Franci Dähn-Wollenberg
verfügen über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Modebusiness. Die Agentur betreibt
Showrooms in den Grünberger Höfen Berlin sowie im Glashaus Schkeuditz und betreut
unter anderem Marken wie Petrol Industries und Deeluxe.</p>
<p>„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit GANG und darauf, die erfolgreiche
Entwicklung im Gebiet OST gemeinsam fortzuführen“, erklärt Jens C imander. „Persönliche
Betreuung, Vertrauen und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Handel stehen
dabei für uns an erster Stelle.&quot;</p>
<p>Auch künftig bleibt GANG seiner klaren Marken-DNA treu: italienische Wurzeln ,
Leidenschaft für Denim und Hosenkompetenz sowie ein partnerschaftlicher Umgang auf
Augenhöhe. Das familiengeführte Fashion-Marke wurde 1994 von Roberto Chini gegründet
und steht für „Fashion that fits perfectly&quot;.</p>
<p>Mit der Übergabe setzt GANG bewusst auf Kontinuität, persönliche Nähe und langfristige
Partnerschaften im Handel.</p>
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  <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.com/companies/gang">Lesen Sie mehr über GANG auf der Unternehmensseite</a>
</div>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/rbTcoGM0USUjsOjRYdD9quRkLoKNSvS4FdH9ygrVBCA/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvamVucy1jaW1hbmRlci00ZTc4dHN2cy0yMDI2LTA2LTEwLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Aktien im Fokus: Analystenlob stützt Adidas kurz vor WM – Puma und Nike sinken</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/aktien-im-fokus-analystenlob-stutzt-adidas-kurz-vor-wm-puma-und-nike-sinken/2026061049693</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/aktien-im-fokus-analystenlob-stutzt-adidas-kurz-vor-wm-puma-und-nike-sinken/2026061049693</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 10 Jun 2026 11:32:16 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/s6jgA-5MfWK2LCqssN0Id2q7jn8PUMa7VBlFDzLi2HA/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDQvMjAvNzA2OTQ5LWJybGk1enA2LTIwMjYtMDQtMjAuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/2r5nS479dPlh_FyywIBlSOzHFcJNhxfaYPD3QrbHCuw/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDQvMjAvNzA2OTQ5LWJybGk1enA2LTIwMjYtMDQtMjAuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/s6jgA-5MfWK2LCqssN0Id2q7jn8PUMa7VBlFDzLi2HA/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDQvMjAvNzA2OTQ5LWJybGk1enA2LTIwMjYtMDQtMjAuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Adidas-Heimtrikots für die Fußball-WM 2026" title="Adidas-Heimtrikots für die Fußball-WM 2026"/>
  <figcaption>Adidas-Heimtrikots für die Fußball-WM 2026   <em>Bild: Adidas</em></figcaption>
</figure>
<p>Angetrieben von einem positiven Analystenkommentar der kanadischen Bank RBC sind die Aktien von Adidas am Mittwoch auf Erholungskurs geblieben. Die Papiere des Sportartikelherstellers stiegen bis zum Mittag um gut ein Prozent auf 169,10 Euro und steuern so auf ihren vierten Gewinntag in Folge zu.</p>
<p>Der Dax hingegen war zuletzt unter Druck geraten. Aktuell steht der deutsche Leitindex 0,7 Prozent im Minus.</p>
<p>RBC-Analyst Piral Dadhania fand lobende Worte für Adidas: Die Herzogenauracher böten inzwischen ein gut berechenbares Ergebniswachstum, das am oberen Ende der Branche rangiere. Insofern sei die Aktienbewertung noch günstig.</p>
<p>Auch die US-Bank Citigroup äußerte sich generell positiv. Aus ihrer vierteljährlich durchgeführten Umfrage „Citi Athletic Survey“ gehe hervor, dass in China die Bereitschaft der Konsument:innen zunehme, Produkte von Adidas zu erwerben. Die Chines:innen bevorzugten weiterhin internationale gegenüber einheimischen Marken, wobei die Präferenz für letztere aber zunehme. In Nordamerika und in Europa hingegen nehme die Kaufneigung für Adidas etwas ab.</p>
<p>Aktien des Wettbewerbers Puma fielen um 1,7 Prozent und damit stärker als der MDax der mittelgroßen Werte. Auch zu diesem Wert hatte sich RBC-Experte Dadhania geäußert. Für eine optimistischere Einschätzung sei es hier noch zu früh, da sich der Sportartikelhersteller 2026 in einem Übergangsjahr befinde.</p>
<p>Dadhania ging zudem bei Nike an die Seitenlinie. Bei dem US-Konkurrenten bräuchten die Anleger:innen Geduld. Die Kehrtwende des Unternehmens mache unter Konzernchef Elliott Hill zwar Fortschritte, aber Tempo und Ausmaß seien geringer als gedacht. Die Papiere von Nike notierten im vorbörslichen US-Handel 1,5 Prozent im Minus.</p>
<p>Derweil blicken Anleger:innen von Sportartikelherstellern bereits seit Wochen gebannt auf die am Donnerstag startende Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. Alle drei Marken sind als Teamausrüster an Bord. Adidas dabei letztmals als Ausstatter der DFB-Mannschaft. Künftig werden die deutschen Trikots von Nike gestellt.</p>
<p>Kurz vor Beginn der Fußball-WM rechnet die US-Regierung trotz Diskussionen über hohe Reisekosten und die politische Lage im Land mit einem Besucherrekord. Die Weltmeisterschaft werde die bestbesuchte der Geschichte, sagte der US-Tourismusbeauftragte Nick Adams der Deutschen Presse-Agentur.</p>
<p>Jüngste Daten deuteten auf eine steigende Nachfrage hin, sagte Adams unter Verweis auf Zahlen des Dienstleisters Cirium. Fluggesellschaften schafften zwischen Juni und Oktober wegen der erwarteten Nachfrage rund eine Million zusätzliche Sitzplätze auf Verbindungen zwischen Europa und den USA.</p>
<p>Ob allerdings Anleger:innen von der Fußball-WM dauerhaft profitieren können, sei fraglich, schrieb kürzlich Marc Decker, Co-Leiter Aktien bei Quintet, der Muttergesellschaft der Privatbank Merck Finck. Zwar erziele der Fußball-Weltverband FIFA Milliardenerlöse, während die Unternehmen ihre Marken global emotional aufladen könnten. Studien und Marktanalysen zeigten jedoch, dass sich diese Aufmerksamkeit nur begrenzt in nachhaltigen Aktienkursgewinnen niederschlägt.</p>
<p>Die Gründe dafür liegen Decker zufolge auf der Hand: Für global diversifizierte Konzerne seien die direkten finanziellen Effekte einer WM häufig zu klein, um die fundamentale Bewertung entscheidend zu verändern. Zudem würden erwartbare Umsatzimpulse von den Märkten meist frühzeitig eingepreist. Investor:innen reagierten letztlich stärker auf Margenentwicklung, Wachstumsperspektiven oder Zinserwartungen als auf sportliche Großereignisse.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/c1UUnbIyKb2I-iuRHJIGlxlS9MJWHGItjm-nyIfDnFc/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDQvMjAvNzA2OTQ5LWJybGk1enA2LTIwMjYtMDQtMjAuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Algenfaser-Pionier Keel Labs meldet Insolvenz an</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/algenfaser-pionier-keel-labs-meldet-insolvenz-an/2026061049694</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/algenfaser-pionier-keel-labs-meldet-insolvenz-an/2026061049694</guid><author>news@fashionunited.com (Anna Roos van Wijngaarden)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 10 Jun 2026 11:15:37 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/eTJ3BCthUqaZWv9GRm2Hx35VZwKsa41leIfUTy_DEi0/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDkvMjMva2Vsc3VuLXlhcm4tMi1jcmVkaXQtcnlhbi1kdWZmaW4tNWUybzloZjEtMjAyNC0wOS0yMy5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/FcDEVHb_B71rVjjr0qJ7iaZiSAqQkXOul4friQD9rc8/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDkvMjMva2Vsc3VuLXlhcm4tMi1jcmVkaXQtcnlhbi1kdWZmaW4tNWUybzloZjEtMjAyNC0wOS0yMy5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/eTJ3BCthUqaZWv9GRm2Hx35VZwKsa41leIfUTy_DEi0/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDkvMjMva2Vsc3VuLXlhcm4tMi1jcmVkaXQtcnlhbi1kdWZmaW4tNWUybzloZjEtMjAyNC0wOS0yMy5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Kelsun fiber from Keel Labs" title="Kelsun fiber from Keel Labs"/>
  <figcaption>Kelsun-Faser von Keel Labs <em>Bild: Ryan Duffin</em></figcaption>
</figure>
<p>Keel Labs, das US-amerikanische Start-up hinter den ersten aus Algen hergestellten Fasern, hat am 5. Juni bei einem Gericht in North Carolina Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragt. Das Unternehmen verfügt demnach über geschätzte Vermögenswerte von bis zu zehn Millionen US-Dollar und Schulden in Höhe von einer Million US-Dollar.</p>
<p>Für die Herstellung der von Keel Labs entwickelten Faser Kelsun werden Biopolymere aus Algen gewonnen und in einem chemischen Verfahren zu Fäden verarbeitet. Diese Fäden werden anschließend zu Fasern gesponnen. Keel Labs bezeichnet Kelsun selbst als „Plug-and-Play-Integration“: Das Material kann gestrickt, gewebt und mit anderen Fasern wie Baumwolle oder Hanf gemischt werden. Im Jahr 2024 erhielt das Unternehmen für diese Innovation den „Innovation Project of the Year“-Preis bei den Textile Exchange Climate &amp; Nature Impact Awards.</p>
<p>Die Gründerinnen Tessa Callaghan und Aleksandra Gosiewski begannen 2017 in einem kleinen Labor in Brooklyn, damals noch unter dem Namen AlgiKnit. Ihre Mission war es, Fasern aus dem Ozean in die umweltschädliche Modebranche zu bringen. Im Jahr 2022 folgte ein bedeutender Wachstumsschub dank einer Series-A-Finanzierung von 13 Millionen US-Dollar, an der sich unter anderem Collaborative Fund, H&amp;M Co:Lab und Horizons Ventures beteiligten.</p>
<p>Nach fast zehn Jahren schienen die Gründerinnen bewiesen zu haben, dass Algen ein hervorragender Rohstoff für Kleidung sein können. Nach der Corona-Pandemie wuchs die Bekanntheit von Kelsun durch Kooperationen mit großen Namen schnell. So fertigte Kelsun für Stella McCartney ein gestricktes Tanktop (2023). Ein Baumwollshirt der kalifornischen Marke Outerknown (2025) bestand zu einem Drittel aus Kelsun. Schließlich brachten H&amp;M und &amp; Other Stories 2025 eine Capsule-Kollektion mit dem Material heraus.</p>
<p>Noch 2024 <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/keel-labs-und-outerknown-stellen-erste-kollektion-aus-algenfasern-vor/2024100158394">zeigte sich das Unternehmen im Gespräch mit FashionUnited zuversichtlich</a>, die schwierigsten Wachstumsphasen eines Scale-ups überstanden zu haben. Kleidungsstücke mit Kelsun kamen in Auflagen von mehr als 100 Stück zu einem wettbewerbsfähigen Preis auf den Markt. Das nachhaltige „Next-Gen“-Material schien bereit für das große Modesystem.</p>
<p>Obwohl der aktuelle Insolvenzantrag nicht zwangsläufig das Ende für Keel Labs bedeutet, wirft er doch Fragen auf. Was ist also nötig, um ein lebensfähiges Unternehmen im Segment der alternativen Fasern zu führen? Wie kann ein kleines Unternehmen skalierbare, hochwertige Fasern mit geringerer Umweltbelastung produzieren und gleichzeitig einen gesunden Cashflow aufrechterhalten?</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/9-7aK7KPNb8HvyVqRaTuuPoJacfnvs21L6CFRigq0MA/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDkvMjMva2Vsc3VuLXlhcm4tMi1jcmVkaXQtcnlhbi1kdWZmaW4tNWUybzloZjEtMjAyNC0wOS0yMy5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Produktpiraterie kommt die Modebranche teuer zu stehen</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/produktpiraterie-kommt-die-modebranche-teuer-zu-stehen/2026061049692</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/produktpiraterie-kommt-die-modebranche-teuer-zu-stehen/2026061049692</guid><author>news@fashionunited.com (Anna Roos van Wijngaarden)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 10 Jun 2026 09:45:58 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/4DK-nlygnUNow6sFUP9wpVoz8WHfzX2FA_0UQzsc318/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS1xb3Q0ZHFvdDRkcW90NGRxLTM0czdrYm5qLTIwMjYtMDYtMTAucG5n" srcset="https://r.fashionunited.com/ROHu1PN6BFAf0ZkRcS-EyuDYE-yLcNfoLsxYW4pqPQU/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS1xb3Q0ZHFvdDRkcW90NGRxLTM0czdrYm5qLTIwMjYtMDYtMTAucG5n 720w, https://r.fashionunited.com/4DK-nlygnUNow6sFUP9wpVoz8WHfzX2FA_0UQzsc318/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS1xb3Q0ZHFvdDRkcW90NGRxLTM0czdrYm5qLTIwMjYtMDYtMTAucG5n 1080w" sizes="100vw" alt="Der Markt für gefälschte Handtaschen kostet die EU viel Geld." title="Der Markt für gefälschte Handtaschen kostet die EU viel Geld."/>
  <figcaption>Der Markt für gefälschte Handtaschen kostet die EU viel Geld. <em>Bild: Erstellt mit Google Gemini</em></figcaption>
</figure>
<p>Jährlich entgehen europäischen Modehändlern durch Produktplagiate Einnahmen von über zwölf Milliarden Euro bei Bekleidung sowie weitere 2,7 Milliarden Euro bei Schmuck und Handtaschen. Das geht aus einer Untersuchung des European Union Intellectual Property Office (EUIPO) hervor, das für den Schutz geistigen Eigentums zuständig ist.</p>
<p>Das EUIPO stellt fest, dass Verbraucher:innen bereit sind, mehr für „designorientierte“ Produkte wie Mode, Möbel und Elektronik zu bezahlen. Der Mehrwert liegt also im Design, was designintensive Märkte anfällig für Fälschungen macht.</p>
<p>Soziale Medien erleichtern es billigen Nachahmungen, den Mainstream zu erreichen. Laut der EUIPO-Studie gab mehr als ein Zehntel der Befragten an, schon einmal wissentlich Fälschungen gekauft zu haben. Bei der Generation Z unter 24 Jahren ist es sogar mehr als ein Viertel.</p>
<p>Rund 28 Millionen Bürger:innen in der EU arbeiten in designintensiven Branchen und erwirtschaften damit 16 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das EUIPO rät Unternehmen daher dringend, ihre Entwürfe offiziell registrieren zu lassen. Die Anmeldung eines einfachen Produkts kostet 350 Euro. Die Rechte gelten in allen Mitgliedstaaten und können alle fünf Jahre bis zu einer maximalen Dauer von 25 Jahren verlängert werden.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/-j0V0qfZLlBEnuj8OvXUnLCTS0s0FCxSSmnMtu0eS14/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMTEvcGV4ZWxzLWthbXB1cy04MjA0Mzk2LTE5aXN1YnBiLTIwMjYtMDUtMTEuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/kQm8dENiw9TPWeKa7duACg6brRsypw2on559OCgebXI/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMTEvcGV4ZWxzLWthbXB1cy04MjA0Mzk2LTE5aXN1YnBiLTIwMjYtMDUtMTEuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/-j0V0qfZLlBEnuj8OvXUnLCTS0s0FCxSSmnMtu0eS14/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMTEvcGV4ZWxzLWthbXB1cy04MjA0Mzk2LTE5aXN1YnBiLTIwMjYtMDUtMTEuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Illustrative image of a customer service agent." title="Illustrative image of a customer service agent."/>
  <figcaption>Symbolbild einer:s Kundendienstmitarbeiter:in. <em>Bild: Pexels.</em></figcaption>
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<p>Es scheint, als ob alle und überall über Künstliche Intelligenz (KI)  sprechen. Es geht darum, was sie verändern wird, wie schnell sie sich entwickelt und wie sie einige der größten Herausforderungen für Unternehmen lösen könnte. Sie wird als die Antwort auf alles positioniert, von Ineffizienz bis hin zu Innovation. Viel seltener wird jedoch über die Kehrseite der Medaille gesprochen: Was KI nicht für uns lösen wird. Das ist aber genauso wichtig.</p>
<p>KI funktioniert am besten, wenn die Grundlagen bereits solide sind. Sie ist auf klare Prozesse und hochwertige Informationen angewiesen. Zudem braucht es weiterhin Menschen, die wissen, wie man die richtigen Fragen stellt und die Ergebnisse sinnvoll anwendet. Ich sage meinen Kund:innen immer, dass der richtige Weg zur Lösung eines operativen Problems lautet: „Menschen, Prozesse, Systeme – in dieser Reihenfolge“. KI ist da keine Ausnahme.</p>
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Verfasst für FashionUnited von Becky Lombardo, Expertin für internationale Einzelhandelslogistik und Gründerin von <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.com/companies/londra-consulting" target="_self"><u>Londra Consulting</u></a>. 
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<p>Es gibt eine wachsende Tendenz, sie als Abkürzung zu betrachten. Wenn sie jedoch nicht sorgfältig mit einem klaren Ziel, messbaren Ergebnissen und einer verantwortlichen Person durchdacht wird, wird sie nicht die gewünschte Leistung erbringen. Es ist weitaus nützlicher, KI als ein zusätzliches Teammitglied zu betrachten. Mit diesem muss kommuniziert werden, es braucht klare Ziele und muss geführt werden.</p>
<p>Man sollte sich auch darüber im Klaren sein, was KI nicht kann. Sie kann strategisches Denken nicht ersetzen. Ohne die Anleitung durch Erfahrung und Einblicke kann sie auch keine wirklich überzeugenden Lösungen entwickeln. Die Technologie kann die Entscheidungsfindung unterstützen, aber sie kann nicht die Verantwortung dafür übernehmen.</p>
<p>Entscheidend ist, sich an die Grenzen der KI zu erinnern. Sie hat keine Fähigkeit zu echter Empathie und nur ein geringes Bewusstsein dafür, wann sie falsch liegen könnte. Außerdem gibt sie selten Unsicherheit zu. Im Grunde sagt sie nicht oft genug „Ich weiß es nicht“!</p>
<h2>Warum Kundschaftsvertrauen nicht automatisiert werden kann</h2>
<p>Beim Kund:innenservice geht es nicht nur darum, die Kundschaft möglichst effizient zu betreuen und ihre individuellen Probleme zu lösen. Es geht darum, eine Verbindung zwischen den Kund:innen und Ihrer Marke aufzubauen. So schafft man ein Unterscheidungsmerkmal in einem oft homogenen Markt.</p>
<p>Die Auswirkungen sind deutlich. 86 Prozent der Käufer:innen sind bereit, für ein hervorragendes Kundschaftserlebnis mehr zu bezahlen. Dennoch verlassen 32 Prozent eine Marke, die sie mögen, nach nur einer einzigen schlechten Erfahrung. (<em>Quelle: 117 Customer Service Statistics You Need to Know in 2026, Desk365.io</em>)</p>
<p>Besonders bei Luxus- und Premiummarken sind die Erwartungen noch höher. Die Kund:innen wollen nicht nur, dass ein Problem gelöst wird, sie wollen begeistert werden.</p>
<p>Die Herausforderung besteht darin, dass sich der Ertrag eines guten Services nicht immer an einer einzigen Stelle zeigt. Er taucht in verschiedenen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung im gesamten Unternehmen auf. Das reicht von der Kundschaftsbindung über die Kaufhäufigkeit bis hin zur organischen Akquise durch Empfehlungen.</p>
<p>Was es braucht, ist ein echtes Bekenntnis auf C-Level-Ebene, in den Service als Wachstumstreiber zu investieren. Ohne dieses Engagement wird der Service leicht zu etwas, das auf Effizienz statt auf Erlebnis optimiert wird. Das gilt besonders, wenn Unternehmen wachsen und mit einem steigenden Volumen an Kund:innenanfragen konfrontiert sind. Hier sehe ich, dass viele Marken Schwierigkeiten haben. Wenn sie wachsen, verlagert sich der Fokus auf Effizienz und Geschwindigkeit. Ohne einen klaren Blick für das große Ganze kann dies auf Kosten genau dessen gehen, was sie ursprünglich auszeichnete.</p>
<h2>Was weiterhin emotionale Intelligenz, Eigenverantwortung und Urteilsvermögen in Echtzeit erfordert</h2>
<p>Bevor ich die Arbeit mit neuen Kund:innen aufnehme, lese ich deren Kundschaftsbewertungen. Das häufigste Problem ist nicht, dass etwas schiefgeht, sondern wie mit diesen Problemen umgegangen wird.</p>
<p>Können sie gelöst werden? Oft liegt es an Einschränkungen in den operativen Prozessen, die behoben werden müssen. Aber noch wichtiger ist die Frage, ob das Problem tatsächlich gelöst wurde. In negativen Bewertungen haben die Kund:innen oft nicht das Gefühl, dass dies der Fall war, in positiven hingegen schon.</p>
<p>Der Unterschied liegt meist im Grad der Befugnis der Person, mit der sie gesprochen haben, und ob diese die nötigen Werkzeuge und Informationen zur Verfügung hatte. Eine Verbindung herzustellen, echtes Einfühlungsvermögen zu zeigen und die richtige Lösung zu finden, wird immer die Grundlage für ein großartiges Serviceerlebnis sein. KI kann nur den letzten Teil unterstützen.</p>
<p>Eine aktuelle HubSpot-Umfrage ergab, dass 91 Prozent der unzufriedenen Kund:innen das Unternehmen verlassen, ohne sich zu beschweren.</p>
<h2>Warum die Kundschaftsrückgewinnung immer noch mit einem Anruf beginnt</h2>
<p>Was alle Kund:innen wollen, ist eine schnelle Lösung und eine aufrichtige Entschuldigung. 60 Prozent der Verbraucher:innen geben an, dass schnelle Lösungszeiten für ihre Erfahrung mit einem Unternehmen entscheidend sind. KI kann dazu beitragen, diesen Prozess schneller, reibungsloser und konsistenter zu gestalten. Wenn es jedoch nicht funktioniert, braucht es eine echte menschliche Verbindung, um die Kund:innen zurückzugewinnen. In der Praxis ist das oft eine aufrichtige Entschuldigung, verbunden mit einer Lösung, der die Kund:innen zustimmen.</p>
<p>Zu viel Zeit, die beide Seiten mit dem Hin und Her von E-Mails oder Textnachrichten verbringen, führt oft nur zu Frustration. Es kann einen Moment der Verbindung zerstören. In einer Welt, in der Kund:innen zunehmend an Automatisierung und KI-Antworten gewöhnt sind, ist dies eine echte Chance, sich abzuheben.</p>
<p>Es ist auch erwähnenswert, dass es nicht das Telefon sein muss; der individualisierte Ansatz ist entscheidend. Dazu gehört, den Kanal zu nutzen, der für die Kund:innen am besten geeignet ist, sei es WhatsApp, Telefon, E-Mail oder Social Media. Verschiedene Kanäle funktionieren für verschiedene Kund:innen zu unterschiedlichen Zeiten. Studien zeigen, dass 89 Prozent der Verbraucher:innen über mehrere Kanäle mit Marken in Kontakt treten möchten und einen nahtlosen Übergang zwischen ihnen erwarten.</p>
<h2>Wann es die einzige Lösung ist, Kund:innen aus der KI-Schleife zu holen</h2>
<p>Frustration bei den Kund:innen, eine unzureichende Lösung und ein langwieriger Kommunikationsverlauf sind alles Anzeichen dafür, dass etwas nicht funktioniert. Diese Signale zu erkennen und die Kund:innen aus der Schleife zu holen, ist entscheidend für ihre Bindung.</p>
<p>59 Prozent der Kund:innen werden eine Marke nach einer einzigen schlechten Erfahrung verlassen. Besonders für E-Commerce-Marken, bei denen die Kosten für die Neukundengewinnung hoch sind, ist die Bindung bestehender Kund:innen entscheidend für die Rentabilität. Es kann bis zu zwölf positive Erlebnisse brauchen, um eine ungelöste negative Erfahrung auszugleichen.</p>
<h2>Die Risiken, sich hinter Automatisierungen zu verstecken, anstatt Probleme direkt zu lösen</h2>
<p>Bei einem Scale-up-Kund:innen, mit dem ich zusammengearbeitet habe, wurden Probleme schnell beantwortet und Anfragen schienen gelöst zu werden. Als wir uns jedoch die Daten genauer ansahen, stellten wir fest, dass diese Kund:innen nicht zurückkamen und die Trustpilot-Bewertungen schlecht waren. Die verwendeten KI-Prozesse waren sehr schwarz-weiß. Sie funktionierten gut, um Anfragen abzuschließen, aber bei einem echten Problem versagten sie.</p>
<p>Das Unternehmen musste zudem eine große Menge an technischen Fragen beantworten, was eine schnelle Schulung der Mitarbeitenden erschwerte. Hier funktionierte die KI gut. Sie konnte effizient auf die richtigen Daten zugreifen, Fragen direkt beantworten und sogar Probleme wie verspätete oder verlorene Bestellungen vorhersehen. Wo sie nicht funktionierte, waren Situationen, die einen persönlicheren Ansatz und eine aufrichtige Entschuldigung erforderten.</p>
<p>Hier wurde die Kombination aus menschlichen Agent:innen und KI entscheidend.  Mitarbeiter:innnen waren weitaus besser in der Lage, die Beziehung zu enttäuschten Kund:innen wieder aufzubauen und gleichzeitig Cross-Selling oder Up-Selling zu betreiben, um sie zu halten. Unterstützt durch KI hatten sie bessere Daten zur Hand. Das ermöglichte ihnen, einen maßgeschneiderten Service anzubieten, der sich persönlich anfühlte. Gleichzeitig wurden Kund:innen mit einfacheren, aber dennoch technischen Anfragen nahezu in Echtzeit bedient, was ihren Erwartungen entsprach.</p>
<h2>Wie man das Beste aus der KI herausholt</h2>
<p>KI ist ein mächtiges Werkzeug, aber keine Abkürzung. Die Unternehmen, die am meisten davon profitieren, werden diejenigen sein, die zuerst die Grundlagen richtig machen. Sie müssen sich darüber im Klaren sein, was weiterhin eine menschliche Note erfordert. Es läuft immer noch auf Menschen, Prozesse und Systeme hinaus, in dieser Reihenfolge.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/955PHO9a2kI5SsiapRClxbzsmH8H5_sH0FwB4q1R5Rg/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDYvMTYvb3QtbG9uZG9uLTAwOTUtZHlkeXU2cW8tMjAyNS0wNi0xNi5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/2H-WGruvUWSgD44cVhK-FbASTbj7bTZM73ZeAINOuao/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDYvMTYvb3QtbG9uZG9uLTAwOTUtZHlkeXU2cW8tMjAyNS0wNi0xNi5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/955PHO9a2kI5SsiapRClxbzsmH8H5_sH0FwB4q1R5Rg/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDYvMTYvb3QtbG9uZG9uLTAwOTUtZHlkeXU2cW8tMjAyNS0wNi0xNi5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Onitsuka Tiger store" title="Onitsuka Tiger store"/>
  <figcaption>Ein Store von Onitsuka Tiger <em>Bild: Onitsuka Tiger</em></figcaption>
</figure>
<p>Der japanische Sportartikelkonzern Asics Corporation plant die Ausgliederung seines Geschäftsbereichs Onitsuka Tiger. Der Verwaltungsrat habe die Übertragung der entsprechenden Aktivitäten an die OT Group, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Asics, beschlossen, teilte die Unternehmensgruppe am Mittwoch mit. Die Umstrukturierung soll demnach am 1. Januar 2027 in Kraft treten.</p>
<p>Im Rahmen der neuen Struktur könne die Marke Onitsuka Tiger unabhängiger agieren, erklärte der Konzern. Gleichzeitig würden die Aktivitäten der Marke innerhalb der bestehenden regionalen Tochtergesellschaften weltweit unter der OT Group neu organisiert. Nach Angaben von Asics spiegele dieser Schritt „das schnelle internationale Wachstum, die wachsende Marktpräsenz und die steigende Anerkennung der Marke als Luxus-Lifestyle-Label“ wider.</p>
<p>Onitsuka Tiger habe seine Position im Premiumsegment durch den Ausbau seines direkt betriebenen Einzelhandelsnetzes erfolgreich gestärkt, teilte das Unternehmen mit. Durch die Schaffung einer unabhängigen Betriebsstruktur sollen nun die Entscheidungsfindung beschleunigt und die Wettbewerbsfähigkeit der Marke im Luxussegment verbessert werden. Zudem würden die Transparenz der Geschäftsergebnisse innerhalb der Unternehmensgruppe erhöht sowie die Unternehmensführung und die Verantwortung des Managements gestärkt.</p>
<p>Die Ende Februar gegründete OT Group wird im Zuge der Strukturreform in Zukunft als globale Zentrale für das Geschäft von Onitsuka Tiger fungieren. Da es sich um eine hundertprozentige Tochtergesellschaft handelt, seien nur minimale Auswirkungen auf die Finanzergebnisse des Konzerns zu erwarten, erklärte Asics.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/rItBvtOnXRAiXh1UN0Jgc2SS1ndPBJ8zWvRogzcp1T8/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDYvMTYvb3QtbG9uZG9uLTAwOTUtZHlkeXU2cW8tMjAyNS0wNi0xNi5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Hugo Boss: Frasers Group gibt Widerstand gegen Aufsichtsratschef Stephan Sturm auf</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/hugo-boss-frasers-group-gibt-widerstand-gegen-aufsichtsratschef-stephan-sturm-auf/2026061049687</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/hugo-boss-frasers-group-gibt-widerstand-gegen-aufsichtsratschef-stephan-sturm-auf/2026061049687</guid><author>news@fashionunited.com (Jan Schroder)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 10 Jun 2026 08:58:05 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
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  <figcaption>Die Konzernzentrale von Hugo Boss in Metzingen  <em>Bild: Hugo Boss AG</em></figcaption>
</figure>
<p>Der Metzinger Modekonzern Hugo Boss AG und sein Großaktionär Frasers Group Plc haben ihre Unstimmigkeiten über die Besetzung des Aufsichtsrates nun auch offiziell beigelegt.</p>
<p>Am Dienstag erklärte Hugo Boss in einer Stimmrechtsmitteilung, dass der britische Handelskonzern seine Position in Bezug auf den Aufsichtratsvorsitzenden Stephan Sturm „neu bewertet“ habe. Im November hatte der größte Einzelaktionär des Modeunternehmens für Aufsehen gesorgt, als er <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/verwirrung-um-ar-chef-bei-hugo-boss-frasers-entzieht-unterstutzung/2025120164469">Sturms Abberufung gefordert hatte</a>. Von diesem Bestreben nahm der Handelskonzern jetzt Abstand.</p>
<p>„Die Frasers Group Plc. unterstützt Herrn Sturm nunmehr in seiner Funktion als Vorsitzender des Aufsichtsrats“, heißt es in der Meldung unter Berufung auf ein Schreiben des britischen Handelskonzerns. „Dementsprechend beabsichtigt die Frasers Group Plc. nicht mehr, auf die Zusammensetzung des Aufsichtsrats der Hugo Boss AG mit dem Ziel Einfluss zu nehmen, Herrn Sturm abzuberufen oder einen neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats zu ernennen.“</p>
<p>Die Frasers Group begrüße außerdem „die auf der Hauptversammlung 2026 beschlossene Dividende“ und unterstütze „insoweit die geänderte Dividendenpolitik der Hugo Boss AG“, erklärte das Unternehmen. Im November hatte der britische Einzelhändler Hugo Boss für vermeintlich überhöhte Ausschüttungen an die Aktionär:innen kritisiert. Inzwischen hat das Modeunternehmen seine Jahresdividende erheblich gesenkt.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/C1szT7BYQmezDg-iey8o3KUBof_y5PnrljucP80aLzQ/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvaHVnby1ib3NzLWhxLW45Mm5yM2d6LTIwMjYtMDYtMTAuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Lizenzpartnerschaft beendet: Aigner entwickelt Schuhkollektionen künftig in Eigenregie</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/lizenzpartnerschaft-beendet-aigner-entwickelt-schuhkollektionen-kunftig-in-eigenregie/2026061049683</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/lizenzpartnerschaft-beendet-aigner-entwickelt-schuhkollektionen-kunftig-in-eigenregie/2026061049683</guid><author>news@fashionunited.com (Jan Schroder)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 10 Jun 2026 07:49:29 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/uD4RKKbLHvbjMF8pi86MxhzuFijlcT-Lp5cH4zL1l90/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvYWlnbmVyLXNjaHVoZS1zczIwMjctcnR2ZnplcWgtMjAyNi0wNi0xMC5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/0kQjdoHfpCWSoiL4bi-mxrJ6QsV0e0w6op-zHwuPCmw/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvYWlnbmVyLXNjaHVoZS1zczIwMjctcnR2ZnplcWgtMjAyNi0wNi0xMC5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/uD4RKKbLHvbjMF8pi86MxhzuFijlcT-Lp5cH4zL1l90/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvYWlnbmVyLXNjaHVoZS1zczIwMjctcnR2ZnplcWgtMjAyNi0wNi0xMC5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Modell aus der Schuhkollektion von Aigner für die Saison Frühjahr/Sommer 2027" title="Modell aus der Schuhkollektion von Aigner für die Saison Frühjahr/Sommer 2027"/>
  <figcaption>Modell aus der Schuhkollektion von Aigner für die Saison Frühjahr/Sommer 2027  <em>Bild: Etienne Aigner AG</em></figcaption>
</figure>
<p>Der Münchener Lederwarenspezialist Etienne Aigner AG wird seine Schuhkollektionen künftig selbst entwickeln. Am Dienstag teilte das Unternehmen mit, dass es seine <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/v1/columns/aigner-vergibt-schuhlizenz-neu/2013071112982">seit 14 Jahren bestehende Lizenzpartnerschaft</a> mit der in Tutzing ansässigen Shoe.Mission International GmbH, die am 30. September ausläuft, nicht verlängern wird.</p>
<p>Künftig übernehme Aigner „seine Schuhkollektion vollständig in Eigenregie – mit höchstem Anspruch an Design, Qualität und die unverwechselbare Marken-DNA“, heißt es in einer Mitteilung.</p>
<p>Die erste selbst entwickelte Kollektion für die Saison Frühjahr/Sommer 2027 soll noch in diesem Monat vorgestellt werden und ab Oktober ausgeliefert werden. Sie umfasst unterschiedliche Schuhmodelle für Damen und Herren. „Inspiriert von der Taschenkollektion verbindet das Sortiment charakteristische Elemente mit einem modernen Look“, erklärte Aigner. Der Fokus liege „auf hochwertigen Ledern und vielseitig kombinierbaren Farbwelten“.</p>
<p>„Unser Anspruch war es, eine Linie zu gestalten, die zeitlose Eleganz mit moderner Funktionalität verbindet“, erklärte Creative Director Christian Alexander Beck in einem Statement. „Im Fokus stehen ikonische Silhouetten, ausgewählte Materialien und eine klare, zeitgemäße Interpretation unserer gestalterischen Handschrift.“</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/WkmHp2gHysf_yAKXSiz2Iu6FYIIkoFUU-U2BplNfBtc/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTAvYWlnbmVyLXNjaHVoZS1zczIwMjctcnR2ZnplcWgtMjAyNi0wNi0xMC5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Partnerschaft mit Stephen Curry: Li-Ning treibt globale Strategie voran</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/partnerschaft-mit-stephen-curry-li-ning-treibt-globale-strategie-voran/2026060949681</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/partnerschaft-mit-stephen-curry-li-ning-treibt-globale-strategie-voran/2026060949681</guid><author>news@fashionunited.com (Danielle Wightman-Stone)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Tue, 09 Jun 2026 12:25:08 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/LM1Jh8fPVmgNpbzYja8AKbGVtqZHbwesRIDBS1jQmsY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDkvaW1hZ2UxLXJ5dTVpMmVoLTIwMjYtMDYtMDkuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/841mkMsuqZIbKba4lO_EoTRe_RpAwPfeK5A0d1ePWgI/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDkvaW1hZ2UxLXJ5dTVpMmVoLTIwMjYtMDYtMDkuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/LM1Jh8fPVmgNpbzYja8AKbGVtqZHbwesRIDBS1jQmsY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDkvaW1hZ2UxLXJ5dTVpMmVoLTIwMjYtMDYtMDkuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Stephen Curry signs long-term partnership deal with Li-Ning" title="Stephen Curry signs long-term partnership deal with Li-Ning"/>
  <figcaption>Stephen Curry und Li-Ning haben eine langfristige Partnerschaft geschlossen <em>Bild: Li-Ning</em></figcaption>
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<p>Die chinesische Sportartikelmarke Li-Ning treibt ihre globale Strategie mit einer neuen langfristigen Partnerschaft mit dem US-amerikanischen Basketballstar Stephen Curry weiter voran. Curry hatte sich im vergangenen Jahr <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/under-armour-und-stephen-curry-geben-trennung-bekannt/2025111464292">von seinem bisherigen Geschäftspartner Under Armour getrennt</a>.</p>
<p>In einer Mitteilung erklärte Li-Ning, die Partnerschaft mit Curry sehe eine „langfristigen gemeinsamen Markengestaltung“ vor. Der Schwerpunkt liege auf der Entwicklung von Performance-Produkten in mehreren Kategorien und auf Initiativen zur Sportkultur. Zudem wolle man die nächste Generation von Athlet:innen einbeziehen, um die Zukunft globaler Sportmarken zu gestalten.</p>
<p>Im Rahmen der Vereinbarung wird NBA-Profi Curry auf dem Spielfeld Basketball-Sneaker von Li-Ning tragen. Der Spieler der Golden State Warriors erklärte, er sei von der technologischen Innovation und der Leistungsfähigkeit der Produkte des chinesischen Unternehmens überzeugt.</p>
<p>„Die Qualität, der Komfort und die Leistung ihrer Schuhe haben mich am meisten beeindruckt“, erklärte Curry in einem Statement. „Diese Erfahrung gab mir echtes Vertrauen in die Sneaker von Li-Ning auf dem Spielfeld und half mir, zu erkennen, dass Li-Ning der richtige Partner sein könnte, um die Innovation und das Design zu liefern, für die die Marke Curry stehen soll.“</p>
<p>Im Rahmen der Zusammenarbeit wird Li-Ning auch die Marke Curry unterstützen, die 2020 als Untermarke von Under Armour lanciert worden war. Steph Curry behielt auch nach seiner Trennung von Under Armour die geistigen Eigentumsrechte einschließlich der Logos und Marken.</p>
<h2>Curry findet ein neues Zuhause bei der chinesischen Marke Li-Ning</h2>
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  <figcaption>Stephen Curry ist neuer Partner von Li-Ning <em>Bild: Li-Ning</em></figcaption>
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<p>Li-Ning betonte, die globale Entwicklung der Marke Curry vorantreiben zu wollen. Ausgangspunkt seien Produkte für Basketball und Golf, bevor das Angebot auf breitere Lifestyle-Sportkategorien ausgeweitet werde. Der chinesische Riese plant außerdem die Eröffnung von Geschäften in China und den USA, um seine globale Präsenz weiter auszubauen.</p>
<p>Curry fügte hinzu: „Die Zukunft der Marke Curry sehe ich darin,, etwas Langlebiges aufzubauen. Etwas, das den Sport voranbringt und einen echten Einfluss auf Athlet:innen auf der ganzen Welt hat.“</p>
<p>Was die Partnerschaft mit Li-Ning so aufregend mache, sei, dass „Herr Li Ning dieses Unternehmen aus der Perspektive eines Athleten aufgebaut hat und den Glauben daran teilt, dass Sport Leben verändern und die nächste Generation inspirieren kann. Das habe ich in unseren Gesprächen und bei den von mir getesteten Produkten gespürt“, so Curry. „Die Qualität, die Performance und die Innovationen sind echt und geben mir Zuversicht in das, was wir gemeinsam in den Bereichen Basketball, Golf und Lifestyle schaffen können.“</p>
<p>Für seine Marke gehe es darum, „auf die richtige Weise zu wachsen, mit einem Partner, der den Standard versteht, den wir setzen wollen, und das Gute, das wir bewirken wollen“, erklärte der Basketballprofi.</p>
<p>Turn-Olympiasieger Li Ning, hatte sein gleichnamiges Unternehmen 1990 gegründet. Die Basis bildeten seine eigenen Erfahrungen im Leistungssport. Heute bietet die Marke Schuhe, Bekleidung und Ausrüstung für Basketball, Laufen, Fitness, Badminton und Tischtennis sowie im Sport-Lifestyle-Segment an. In den letzten Jahren wurde das Angebot um die Bereiche Outdoor, Tennis und Pickleball erweitert.</p>
<p>Das Unternehmen hat sich zu einem der führenden Hersteller von Sportbekleidung und -ausrüstung in China entwickelt, der Jahresumsatz liegt bei rund 4,3 Milliarden US-Dollar (3,7 Milliarden Euro). Den Großteil davon erzielt Li-Ning im chinesischen Heimatmarkt, die wegweisende Partnerschaft mit Curry soll nun auch die globale Präsenz weiter stärken.</p>
<p>„Sport hat die Kraft, Leidenschaft zu entfachen und jede Generation zu inspirieren, über ihre Grenzen hinauszugehen“, erklärte der Gründer und Chairman Li Ning. „Li-Ning und Curry teilen ein tiefes Verständnis für den Sport und ein gemeinsames Engagement für Leistung, Innovation und die nächste Generation von Athlet:innen. Wir freuen uns darauf, auf dieser Partnerschaft aufzubauen, um weiterhin Grenzen zu verschieben und neue Möglichkeiten für den globalen Sport zu schaffen.“</p>
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  <figcaption>Recyceltes Baumwollgarn aus der neuen Produktfamilie „Recover Yarns“ <em>Bild: Recover.</em></figcaption>
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<p>Das der spanische Textil-Recycler Recover bietet nun auch Garn aus wiederverwerteter Baumwolle an. Die neue Produktfamilie „Recover Yarns“ ist ab Dienstag für Produzenten und Marken erhältlich.</p>
<p>Die Einführung von „Recover Yarns“ ist für das Unternehmen nach eigenen Angaben ein weiterer Schritt in seinem Bestreben, die Verwendung von recycelter Baumwolle in der gesamten Wertschöpfungskette der Textil- und Modeindustrie zu beschleunigen.</p>
<p>Gleichzeitig ergänzt Recover sein Geschäftsmodell und treibt seine Diversifizierungsstrategie voran. Als integrierte Plattform bietet das Unternehmen Herstellern und Marken nachhaltige Lösungen im industriellen Maßstab an, von recycelten Baumwollfasern über Garne bis hin zu <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/recover-expandiert-und-steigt-in-den-vertrieb-von-stoffen-und-kleidungsstucken-ein/2025111164211">Stoffen und kompletten Kleidungsstücken</a>.</p>
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  <figcaption>Recyceltes Baumwollgarn aus der neuen Produktfamilie „Recover Yarns“ <em>Bild: Recover.</em></figcaption>
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<p>„Indem wir unsere Fasern als gebrauchsfertige Garne anbieten, erleichtern wir es Marken und Herstellern, von der Ambition zur Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsstrategien überzugehen“, erklärte CEO Anders Sjöblom in einer Mitteilung. Recover präsentiere sich nun als „vollständig integriertes Ökosystem, das Fasern, Garne, Stoffe und Fertigkleidung umfasst“. Es verbinde jede Stufe der Wertschöpfungskette unter dem Dach einer zuverlässigen Marke und garantiere seinen Kund:innen „Klarheit, Rückverfolgbarkeit und Zirkularität vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt“.</p>
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  <figcaption>Der Herstellungsprozess der „Recover Yarns“-Garne <em>Bild: Recover.</em></figcaption>
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<p>Die neuen Garne wurden in Zusammenarbeit mit dem globalen Netzwerk von mehr als 150 Spinnereien entwickelt, mit denen Recover bereits regelmäßig zusammenarbeitet. Sie bieten eine große Vielfalt an Materialkombinationen und technische Eigenschaften, die den für die Herstellung von Jeans und Denim-Bekleidung bis hin zu Pullovern, Arbeitskleidung oder Fleece-Stoffen ermöglicht.</p>
<p>Die „Recover Yarns“-Garne entsprächen damit „dem Bedarf an anpassungsfähigen Produktlösungen, die eine Integration von recycelter Baumwolle im industriellen Maßstab ermöglichen“, erklärt Enes Adak, der Product Director bei Recover.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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  <figcaption>Die Mitbegründer:innen von Ponda – Julian Ellis-Brown, Neloufar Taheri, Finlay Duncan, Antonia Jara. <em>Quelle: Raphael Manzo/Ponda. </em></figcaption>
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<p>Die Modebranche sucht kontinuierlich nach Materialien mit geringeren Umweltauswirkungen. Eine große Herausforderung bleibt dabei die Skalierung von Innovationen über Nischenanwendungen hinaus. Für das britische Start-up Ponda liegt die Antwort nicht nur in der Entwicklung eines neuen Isoliermaterials, sondern auch im Überdenken der dahinterstehenden landwirtschaftlichen Systeme.</p>
<p>Ponda basiert auf dem Konzept der Paludikultur. Das Unternehmen nutzt wiedervernässte Feuchtgebiete, um faserreiche Pflanzen für die Mode anzubauen. Gleichzeitig wird erforscht, wie regenerative Lieferketten im kommerziellen Maßstab funktionieren können. Mitbegründer Julian Ellis-Brown formuliert es so: „Wir müssen den Tatsachen ins Auge sehen: Derzeit machen Next-Gen-Materialien nur etwa 0,1 Prozent des Weltmarktes aus. Dieser Anteil wächst, aber von einer breiten Marktakzeptanz sind wir noch weit entfernt.“</p>
<p>Ellis-Brown, der ursprünglich aus dem Maschinenbau kommt, gründete das Unternehmen gemeinsam mit Finlay Duncan, Neloufar Taheri und Antonia Jara. Alle sind Absolvent:innen von postgradualen Design- und Innovationsprogrammen am Imperial College und dem Royal College of Art in London. Das Team wurde von der zentralen Frage angetrieben, ob eine Materiallieferkette geschaffen werden kann, die von Natur aus regenerativ für den Planeten ist.</p>
<p>„Das ist die Frage, die wir uns ganz am Anfang unserer Reise gestellt haben und die für uns immer im Mittelpunkt stand. Darauf besinnen wir uns immer wieder als unsere Werte und unsere Mission“, erklärte Ellis-Brown gegenüber FashionUnited.</p>
<p>Ihre anfängliche Forschung führte sie zu Feuchtgebieten. Diese werden typischerweise als Ökosysteme betrachtet, die sowohl unzureichend genutzt als auch ökologisch wertvoll sind. Die Gründer:innen begannen, Pflanzen in diesen Umgebungen physisch auf ihr Faserpotenzial zu untersuchen, bevor sie sie im Labor verarbeiteten. „Das war der eigentliche Entstehungsmoment, in dem wir diese Umgebungen mit potenziellen Materialien in Verbindung brachten, die ebenfalls aus ihnen stammen könnten“, so Ellis-Brown. „Letztendlich führte uns das zur Paludikultur und zu Ponda, wie es heute existiert.“</p>
<h2>Was ist Paludikultur?</h2>
<p>Paludikultur ist ein Begriff, der 1998 von Forschenden der deutschen Universität Greifswald geprägt wurde. Er bezeichnet die nasse Landwirtschaft, also die Wiedervernässung von Flächen bei gleichzeitigem Anbau von Nutzpflanzen. Obwohl die Praxis im Vereinigten Königreich noch eine Nische ist, gewinnt sie an Aufmerksamkeit, da die Industrie nach ökologisch verantwortungsvolleren Produktionssystemen sucht.</p>
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  <figcaption>Paludikultur bei Ponda. <em>Quelle: Ponda. </em></figcaption>
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<p>Der Ansatz ist eng mit dem Erhalt von Mooren verbunden. Diese Art von Feuchtgebiet „speichert auf einem Zehntel der Fläche mehr Kohlenstoff als alle Bäume zusammen“, obwohl sie weniger als drei Prozent der Erdoberfläche bedeckt. „Sie sind unser bester landgestützter Kohlenstoffspeicher“, sagte Ellis-Brown.</p>
<p>Die Trockenlegung dieser Gebiete führt zu Bodensenkungen, was wiederum die Bodenqualität verschlechtert und jährlich etwa 1,9 Gigatonnen CO2 freisetzt. Laut Ellis-Brown entspricht dies etwa dem Doppelten der gesamten Emissionen der Modebranche. „Dadurch werden diese erstaunlichen Kohlenstoffsenken und Biodiversitätszentren zu massiven Kohlenstoffemittenten.“ Die Wiedervernässung von Feuchtgebieten stoppt diesen Prozess. Gleichzeitig wird der Kohlenstoffgehalt im Boden wieder aufgebaut und die Widerstandsfähigkeit gegen Überschwemmungen und Dürre durch die Wiederherstellung des natürlichen Wasserrückhalts verbessert.</p>
<p>„Bei der Regeneration von Feuchtgebieten geht es darum, die Auswirkungen des Klimawandels umzukehren und die biologische Vielfalt wiederherzustellen. Dies gilt insbesondere für das Vereinigte Königreich, das zu den am stärksten geschädigten Umgebungen in Bezug auf die Biodiversität zählt“, fügte er hinzu. „Es geht aber auch darum, unsere landwirtschaftlichen Systeme widerstandsfähiger zu machen.“</p>
<p>„Ein weiterer Aspekt ist die Widerstandsfähigkeit gegen den Klimawandel. Da das Vereinigte Königreich mit feuchteren Wintern und heißeren Sommern konfrontiert ist, brauchen wir Möglichkeiten, den Wasserstand in landwirtschaftlichen Gebieten zu regulieren. Auf trockengelegten Flächen kommt es derzeit zu massiven Überschwemmungen, weil der Boden nicht mehr Wasser aufnehmen kann.“</p>
<h2>BioPuff: Ein innovatives Isoliermaterial aus der Paludikultur</h2>
<p>Ponda erntet Rohrkolben – oder Typha – aus Mooren. Dabei handelt es sich um eine grasähnliche Pflanze mit braunen Blütenköpfen, die zwischen April und August blühen. Aus der Pflanze wird BioPuff hergestellt, das Isoliermaterial des Unternehmens. Es ist als Alternative zu synthetischen Füllungen auf fossiler Basis und herkömmlichen Daunen konzipiert.</p>
<p>Das Material wurde sechs Jahre lang getestet und entwickelt. Industriepartner:innen prüften seine kommerzielle Eignung für verschiedene Anwendungen. Ein Partner, so Ellis-Brown, testete BioPuff im Vergleich zu 22 anderen Vliesstoffen und stellte fest, dass es „den besten Wärmewiderstand und die beste Isolierung“ aufwies.</p>
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  <figcaption>Ponda Bio Feuchtgebiete – Rohrkolbenpflanze. <em>Quelle: Ponda. </em></figcaption>
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<p>„Eine Herausforderung, mit der pflanzliche Isolierungen in der Vergangenheit zu kämpfen hatten, ist die Waschbarkeit“, bemerkte Ellis-Brown. „In diesem Punkt sind wir jetzt sehr zuversichtlich. Wir haben BioPuff so weit entwickelt, dass es konventionell gewaschen werden kann, was ein wirklich großer Meilenstein ist. Produktqualität und Langlebigkeit sind entscheidend, wenn wir nachhaltige Produkte für die Zukunft entwickeln wollen.“</p>
<p>Marken wie Ahluwalia, Berghaus, Sheep Inc. und Stella McCartney haben das Material auf unterschiedliche Weise integriert. Letztere hat BioPuff in ihre Falabella-Tasche für HW24 eingearbeitet. Die endgültige Version des Produkts wird nun auch in die Systeme einer wachsenden Zahl von Fabriken integriert. Ponda geht damit von der Pilotproduktion und der frühen Zusammenarbeit mit Marken zur kommerziellen Skalierbarkeit über.</p>
<p>Das anfängliche Interesse an dem Material kam zunächst von Teams für Materialinnovation oder Nachhaltigkeit und gelegentlich aus dem Einkauf. Dies verlagert sich nun in Richtung des allgemeinen Designprozesses, da Nachhaltigkeit zunehmend als integraler Bestandteil und nicht mehr als separate Initiative verstanden wird.</p>
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  <figcaption>BioPuff-Isoliermaterial. <em>Quelle: Ponda. </em></figcaption>
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<h2>Missverständnisse ausräumen und zögerliche Akzeptanz überwinden</h2>
<p>Wie viele Materialinnovationen stand auch Ponda bei der Kommerzialisierung eines im Vereinigten Königreich relativ unbekannten Systems vor Herausforderungen. Ein wiederkehrendes Missverständnis, so Ellis-Brown, sei, dass das Unternehmen auf schädliche Weise in gesunden, natürlichen Feuchtgebieten ernte. Er bekräftigte, dass dies nicht der Fall sei.</p>
<p>„Wir versuchen, eine sehr schädliche, extraktive Lieferkette in eine regenerative umzuwandeln“, erklärte er. „Wir glauben an einen Mosaik-Ansatz für Landwirtschaft und Lieferketten. Wir setzen uns nicht für zehntausende Hektar reiner Feuchtgebiete ein, auf denen nur eine einzige Pflanze angebaut wird. Es geht um das Gleichgewicht; wie Feuchtgebiete mit anderen landwirtschaftlichen Systemen, Produkten und Lieferketten zusammenwirken, um den größtmöglichen Nutzen für die Natur und die Produkte zu schaffen.“</p>
<p>Landwirt:innen zögerten anfangs, ein System zu übernehmen, das von Gründer:innen außerhalb des Agrarsektors vorgeschlagen wurde. Die erste Akzeptanz kam schließlich von denjenigen, die nach kreativen Lösungen für überschwemmungsgefährdete oder schwierige Flächen suchten. Mundpropaganda beschleunigte dann die Einführung. Inzwischen sind landwirtschaftliche Betriebe in ganz Großbritannien, unter anderem in Cumbria und Lancashire, als Partner:innen an Bord.</p>
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  <figcaption>Pondas Kappe ‘Make Wetlands Wet Again’. <em>Quelle: Ponda. </em></figcaption>
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<p>Die fragmentierten Lieferketten der Modebranche haben zusätzliche Hürden für den Markteintritt neuer Materialien geschaffen. Als Reaktion darauf hat Ponda begonnen, sich stärker in der Produktentwicklung zu engagieren. Das Unternehmen überwacht nicht nur die Materialproduktion, sondern auch die Entwicklung von Kleidungsstücken, um die Markteinführung zu erleichtern. Im Rahmen dieses Merchandising-Modells sind derzeit eine Reihe von Mützen und Westen aus BioPuff in Arbeit. Ponda sucht außerdem nach Großhandelspartnerschaften mit Bekleidungsmarken, die dieselbe Mission verfolgen.</p>
<h2>Messbare Daten in einer zunehmend von Rückverfolgbarkeit geprägten Branche</h2>
<p>Trotz der Hürden sieht Ponda laut Ellis-Brown „zu 100 Prozent“ das Potenzial für eine langfristige Skalierung und eine breitere Akzeptanz in der gesamten Branche. Neben den Vorteilen für die biologische Vielfalt und den Kohlenstoffausstoß investiert das Unternehmen weiterhin in Technologien, die das Wertversprechen von BioPuff stärken sollen.</p>
<p>Eine neue Entwicklung ist eine Technologie, die Saatgut in Pellets umwandelt, die von Drohnen ausgesät werden können. Dies ermöglicht eine effizientere und kostengünstigere Wiederherstellung von Feuchtgebieten. „Was wir wirklich aufbauen wollen, ist eher eine Materialplattform für Feuchtgebiete als nur ein Unternehmen für BioPuff oder Isolierung“, bemerkte Ellis-Brown und verwies auf eine umfassendere Mission.</p>
<p>Angesichts der zunehmenden Nachhaltigkeitsvorschriften und Transparenzanforderungen in der Modebranche hat sich Ponda stark auf die Datenerfassung und eine rückverfolgbare Infrastruktur konzentriert. Das Unternehmen hat Benchmarks und eine Rückverfolgungsinfrastruktur in seinen gesamten Prozess integriert. Es überwacht Variablen wie den Grundwasserspiegel, die Kohlenstoffaufnahme und die Emissionen in seinen Systemen.</p>
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  <figcaption>Pondas Zusammenarbeit mit Ahluwalia und Berghaus. <em>Quelle: Ponda. </em></figcaption>
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<p>Ponda arbeitet mit Organisationen wie dem Lancashire Wildlife Trust und der Liverpool John Moores University zusammen. Sie messen die Umweltauswirkungen mit Instrumenten wie Kohlenstoff-Flusstürmen, eDNA-Proben zur Messung der Auswirkungen auf die biologische Vielfalt und Pegelrohren zur Erfassung des Grundwasserspiegels.</p>
<p>„Wir verfügen über diese wirklich reichhaltigen Datenquellen von unseren Pilotstandorten, die in unsere eigene Lebenszyklusanalyse einfließen“, sagte Ellis-Brown. „Das wirklich Spannende ist, dass diese Ökosysteme und Lieferketten so viele potenzielle Vorteile bieten. Verschiedenen Unternehmen sind vielleicht die biologische Vielfalt, das Wasser oder der Kohlenstoff am wichtigsten, und es gibt viele verschiedene Narrative, die Marken um Produkte aus diesen Systemen herum aufbauen können.“</p>
<h2>Globale Zusammenarbeit: Pondas Expansion in Europa</h2>
<p>Ponda nähert sich seiner nächsten Wachstumsphase. Das von Risikokapitalgeber:innen finanzierte Unternehmen sucht über eine neu gestartete Crowdfunding-Kampagne mit Republic Europe nach weiteren Investitionen, um die Skalierung und Technologieentwicklung zu unterstützen.</p>
<p>Das Unternehmen wurde bereits von Organisationen wie Parley for the Oceans und der H&amp;M Foundation ausgezeichnet. Letztere verlieh Ponda 2022 den Global Change Award. Eine im November abgeschlossene Finanzierungsrunde über 2,4 Millionen US-Dollar erhöhte die Gesamtfinanzierung auf 6,6 Millionen US-Dollar (5,7 Millionen Euro).</p>
<p>Um eine breitere kommerzielle Versorgung zu ermöglichen, wird die neue Finanzierungskampagne nun potenziellen Teilnehmenden aus dem Vereinigten Königreich und der EU offenstehen. Dem privaten Start im Mai wird zu einem späteren Zeitpunkt eine öffentliche Einführung folgen. Dies ermöglicht es der breiten Öffentlichkeit, die regenerative Produktionsmethode bei Interesse zu unterstützen.</p>
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  <figcaption>Ponda Bio Seeing Red Skywalker Jacke. <em>Quelle: Raphael Manzo/Ponda. </em></figcaption>
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<p>Die Zusammenarbeit mit dem europäischen Festland spiegelt Pondas wachsende Kooperation mit Branchenakteur:innen in der Region wider. Das Unternehmen ist an zwei mit zehn Millionen Euro dotierten Horizon-Europe-Projekten zur Paludikultur beteiligt – PaluWise und PaluSDemos. Beide konzentrieren sich auf die Skalierung der Methode in ganz Europa.</p>
<p>Deutschland und die Niederlande entwickeln sich zu Schlüsselmärkten, in denen der Moorschutz bereits etablierter ist. In den Niederlanden hat Ponda zwei Tonnen Saatgutpellets geliefert. Das Unternehmen plant, an der diesjährigen Ernte teilzunehmen und dabei seine eigene, speziell angefertigte Niederdruck-Erntemaschine zu testen.</p>
<p>„Man kann nicht mit einem Traktor in Feuchtgebiete fahren, also haben wir eine Raupenmaschine entwickelt, die weniger Bodendruck ausübt als ein menschlicher Fuß“, erklärte Ellis-Brown. „Die Niederlande werden in diesem Bereich immer wichtiger. Es bildet sich eine echte Gemeinschaft rund um Feuchtgebiete, die Mode, Naturschutz, Forschung und Wissenschaft verbindet.“</p>
<p>Für Ellis-Brown besteht das langfristige Ziel darin, eine auf Feuchtgebieten basierende Lieferkette zu schaffen, die sowohl skalierbar als auch für Landwirt:innen wirtschaftlich rentabel ist. „Erfolg bedeutet, dies replizierbar, skalierbar und einfach anwendbar zu machen. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass die am stärksten betroffenen Menschen, die Verwalter:innen des Landes, davon profitieren“, sagte Ellis-Brown. „Die Landwirtschaft ist kein einfacher oder allgemein profitabler Beruf. Ein wichtiger Erfolgsmaßstab für uns ist der Aufbau von Systemen, die Landwirt:innen helfen, zuverlässigere und widerstandsfähigere Einkommen zu erzielen.“</p>
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  <figcaption>Unternehmenscampus der Alibaba Group in Hangzhou <em>Bild: Alibaba</em></figcaption>
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<p>Die USA haben am Montag eine aktualisierte Liste chinesischer Unternehmen veröffentlicht, die nach Ansicht des Pentagons die Streitkräfte des Landes unterstützen. Sie umfasst unter anderem den E-Commerce-Riesen Alibaba, den Suchmaschinenanbieter Baidu und den Hersteller von Elektrofahrzeugen BYD.</p>
<p>Die Verkündung durch das US-Verteidigungsministerium erfolgte nur wenige Wochen nach einem Treffen zwischen Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping in Peking. Beide Seiten bemühten sich zu diesem Zeitpunkt, die Stabilität in den bilateralen Beziehungen aufrechtzuerhalten.</p>
<p>Eine frühere Version der Liste war vor einigen Monaten vom Pentagon ohne Erklärung veröffentlicht und wieder zurückgezogen worden. Die aktualisierte Liste ist der im Februar kurzzeitig veröffentlichten Version sehr ähnlich.</p>
<p>Zwei Hersteller von Speicherprozessoren wurden wieder auf die schwarze Liste gesetzt, nachdem sie zuvor entfernt worden waren: ChangXin Memory Technologies und Yangtze Memory Technologies.</p>
<p>„Diese aktualisierte Liste chinesischer Militärunternehmen ist eine Warnung für amerikanische Unternehmen, alle Regierungsebenen und das amerikanische Volk“, sagte der Abgeordnete John Moolenaar. Moolenaar ist der republikanische Vorsitzende des Sonderausschusses des Repräsentantenhauses für China.</p>
<p>In einer Erklärung forderte er US-Unternehmen auf, „Geschäfte mit diesen Bedrohungen für unsere nationale Sicherheit einzustellen“. Andernfalls riskierten sie, „Chinas militärischen Aufstieg zu erleichtern“.</p>
<p>Zu den betroffenen Unternehmen gehören auch einige der größten Technologiekonzerne Chinas, die am Wettlauf um künstliche Intelligenz beteiligt sind. Dazu zählen Alibaba, Baidu und Tencent.</p>
<p>Baidu wies seine Aufnahme in die Liste in einer Erklärung in den chinesischen sozialen Medien zurück. Das Unternehmen bezeichnete die Anschuldigungen als „völlig unbegründet“.</p>
<p>„Die Behauptung, Baidu sei ein Militärunternehmen, ist völlig unbegründet. Wir werden nicht zögern, alle uns zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen, um das Unternehmen von der Liste streichen zu lassen“, sagte ein Sprecher.</p>
<p>Alibaba bezeichnete die Aufnahme in die Liste als „einen Fehler“ und drohte mit rechtlichen Schritten.</p>
<p>„Die Alibaba Group ist kein chinesisches Militärunternehmen und auch nicht Teil einer militärisch-zivilen Fusionsstrategie“, erklärte das Unternehmen in einer Mitteilung.</p>
<p>Trump hat Xi zu einem Besuch in Washington im September eingeladen. Die Liste könnte jedoch die Spannungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt anheizen.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/-tXRczJfox6D5EW2nN9ZPz5h-ibcAumHUN4-JrmQeNo/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMDgvMTEvYWxpYmFiYS1wd3lnaW9sOS0yMDIzLTA4LTExLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Nach Übernahme durch Cap Capital: Pronovias präsentiert strategische Schwerpunkte für „neues Kapitel“</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/nach-ubernahme-durch-cap-capital-pronovias-prasentiert-strategische-schwerpunkte-fur-neues-kapitel/2026060949673</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/nach-ubernahme-durch-cap-capital-pronovias-prasentiert-strategische-schwerpunkte-fur-neues-kapitel/2026060949673</guid><author>news@fashionunited.com (Jaime Martinez)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Tue, 09 Jun 2026 06:04:20 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/gRF-OoXshUDM7b522Nvs9ew4Cy8NYd5gvQiU3A0mTqY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjAvMDQvMDYvcHJvbm92aWFzLW55LWZsYWdzaGlwLWluMXkyYmRlLTIwMjAtMDQtMDYuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/NBF3lpaEk1Xw_yWfmkCCvqXuK-Gg3qgjsVaQHC7T49s/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjAvMDQvMDYvcHJvbm92aWFzLW55LWZsYWdzaGlwLWluMXkyYmRlLTIwMjAtMDQtMDYuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/gRF-OoXshUDM7b522Nvs9ew4Cy8NYd5gvQiU3A0mTqY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjAvMDQvMDYvcHJvbm92aWFzLW55LWZsYWdzaGlwLWluMXkyYmRlLTIwMjAtMDQtMDYuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Pronovias-Geschäft in der East 58th Street 45 in New York (USA)." title="Pronovias-Geschäft in der East 58th Street 45 in New York (USA)."/>
  <figcaption>Ein Pronovias-Laden in New York <em>Bild: Pronovias.</em></figcaption>
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<p>Die britische Investmentgruppe Cap Capital arbeitet nach der <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/pronovias-stimmt-dem-verkauf-an-cap-capital-zu/2026051466735">Übernahme von Pronovias</a> an den Einzelheiten des strategischen Plans für den Relaunch des insolventen spanischen Brautmode-Anbieters. Die wichtigsten Eckpunkte wurden nun vorgestellt.</p>
<p>Nach Angaben der Geschäftsführung von Pronovias beginnt nun ein „neues Kapitel“ unter der Kontrolle von Cap Capital. Das Management betonte, dass sich das Unternehmen weiterhin auf die Eckpfeiler konzentrieren werde, die es zu einer festen Größe in der Branche gemacht haben, insbesondere durch die Pionierrolle in der Ready-to-wear-Brautmode. Der Fokus liege dabei auf Design, Qualität, Innovation und eine internationale Ausrichtung.</p>
<p>Die „neue Pronovias“ setzt dabei auf ein erneuertes Geschäftsmodell, das moderner, vernetzter und besser aufgestellt sei, um die „nächste Evolution des Brautmode-Sektors“ anzuführen. Die Basis bilde die Stabilität und die langfristige Vision der neuen Eigentümerin.</p>
<p>„Das Unternehmen geht mit einem klaren Ziel in diesen neuen Zyklus“, erklärte die Geschäftsführung von Pronovias. Geplant sei, „das Einkaufserlebnis zu stärken, das Boutique-Modell weiterzuentwickeln und das internationale Wachstum durch ein solideres, nahbareres und besser auf die Bedürfnisse der Bräute ausgerichtetes Vertriebsnetz zu beschleunigen“. Dabei würden „Franchises eine Schlüsselrolle spielen, um die Präsenz der Marke auszubauen und ihre Entwicklung in strategischen Märkten zu beschleunigen“.</p>
<h2>Franchises, US-Expansion und KI</h2>
<p>Der komplette strategischen Plan soll am 8. September zusammen mit einem neuen Ladenkonzept vorgestellt werden, das ein besseres Einkaufserlebnis schaffen und die Bindung zu den Kund:innen festigen soll. Dieses Projekt ist neben dem starken Fokus auf den US-Markt und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) eine der Hauptsäulen des Konzepts.</p>
<p>Eine Schlüsselrolle im neuen Geschäftsmodell sollen künftig Franchise-Läden spielen. Diese würden ein gestrafftes Netzwerk eigener Stores ergänzen, erklärte das Unternehmen. Zu erwarten ist, dass die Anzahl der Filialen, die zum Zeitpunkt der Übernahme durch Cap Capital bei 53 gelegen hatte, deutlich verringert wird. Dies entspricht der bereits im Übernahmeangebot erklärten Absicht des Investors, die Betriebskosten zu senken.</p>
<p>Ein weitere strategische Säule des Konzepts ist die Internationalisierung, die insbesondere durch eine gezielte Offensive in den USA vorangetrieben werden soll. Gleichzeitig hält das Unternehmen an seinem Ziel fest, seine Stellung in Europa weiter auszubauen.</p>
<p>Ein weiterer Fokus liegt auf dem Einsatz neue Technologien, insbesondere Künstlicher Intelligenz (KI). Es werde ein Projekt entwickelt, das „darauf abzielt, das Brautmodenerlebnis neu zu definieren, indem es Inspiration, persönliche Beratung, Kundendaten und kommerzielle Fähigkeiten in einem vernetzteren Ökosystem integriert“. Weitere Details dieser Initiative werden bei der Präsentation im September erwartet.</p>
<p>Das Management von Pronovias fasste die Eckpunkte des Konzepts in einer Mitteilung zusammen: „Wir beginnen eine Phase, die sich darauf konzentriert, unsere Vertriebskanäle zu stärken, das Erlebnis im Geschäft weiterzuentwickeln und unser internationales Wachstum zu beschleunigen“, heißt es dort.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/0-MajoM0RhnsXh5caD2A2GZfd3eo8Mg2wSGUVoMe3dg/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjAvMDQvMDYvcHJvbm92aWFzLW55LWZsYWdzaGlwLWluMXkyYmRlLTIwMjAtMDQtMDYuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>ANWR Group verkauft IT-Tochter EBG-Data an TSS</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/anwr-group-verkauft-it-tochter-ebg-data-an-tss/2026060849667</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/anwr-group-verkauft-it-tochter-ebg-data-an-tss/2026060849667</guid><author>news@fashionunited.com (Jan Schroder)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 08 Jun 2026 13:34:02 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
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  <figcaption>Standort der ANWR Group in Mainhausen <em>Bild: ANWR Group </em></figcaption>
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<p>Die in Mainhausen ansässige Handelskooperation ANWR Group eG hat am Montag angekündigt, ihre Tochtergesellschaft EBG-Data GmbH an die Unternehmensgruppe Total Specific Solutions (TSS) zu verkaufen.</p>
<p>EBG-Data ist laut der bisherigen Eigentümerin ein Softwareunternehmen „mit Fokus auf die Warenwirtschaft im mittelständischen Fachhandel im DACH-Raum, in Luxemburg und den Niederlanden“. Kernprodukt der Firma sei das Warenwirtschaftssystem IPOS.</p>
<p>Martina Novotny, die Chief Digital Officer (CDO) der ANWR Group, erläuterte die Hintergründe der Entscheidung. „Mit dem Verkauf der EBG-Data an TSS stellen wir die Weichen für eine nachhaltige Weiterentwicklung von IPOS in einem hochspezialisierten Umfeld. Gleichzeitig sichern wir den Kunden Kontinuität, Verlässlichkeit und zusätzliche Innovationskraft“, erklärte sie in einem Statement. „Für uns ist dieser Schritt ein wichtiger Bestandteil, um unsere digitale Strategie konsequent auf Mehrwerte für unsere angeschlossenen Händler auszurichten.“</p>
<p>Auch nach dem Verkauf bleibe die „enge Verzahnung“ der von EBG-Data entwickelten Anwendungen mit den digitalen Lösungen der ANWR Group bestehen, betonte das Unternehmen.  „Die Integration zentraler Systeme wie ECC, HandelsCockpit oder BrandCockpit wird weiterhin gewährleistet“, heißt es in einer Mitteilung. „Zudem erfolgt die zukünftige Produkt- und Vertriebs-Roadmap in enger Abstimmung zwischen ANWR Group und TSS.“ IPOS werde zudem „weiterhin auf Veranstaltungen der ANWR Unternehmensgruppe präsent sein“.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/ch3GZ_Ibfw4FTPYGGiR3dDD1T4eAlUdyVALxMRA7CWc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDgvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS11dnpwM2V1dnpwM2V1dnpwLXBtcWhueHFhLTIwMjYtMDYtMDgucG5n" srcset="https://r.fashionunited.com/rF5rwdQ7c64VqYjf6urlAt0Pw8jnlizdzYiYUBcYWTo/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDgvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS11dnpwM2V1dnpwM2V1dnpwLXBtcWhueHFhLTIwMjYtMDYtMDgucG5n 720w, https://r.fashionunited.com/ch3GZ_Ibfw4FTPYGGiR3dDD1T4eAlUdyVALxMRA7CWc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDgvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS11dnpwM2V1dnpwM2V1dnpwLXBtcWhueHFhLTIwMjYtMDYtMDgucG5n 1080w" sizes="100vw" alt="Jongere generaties bezoeken webshops vaak voor de inspiratie." title="Jongere generaties bezoeken webshops vaak voor de inspiratie."/>
  <figcaption>Jüngere Generationen besuchen Webshops oft zur Inspiration. <em>Bild: Erstellt mit Google Gemini</em></figcaption>
</figure>
<p>Es liegt auf der Hand, dass sich der Einzelhandel für KI-Inspiration an führende E-Commerce-Plattformen wie das deutsche Unternehmen Zalando wendet. Auf den Fashion Talks in Antwerpen sprach Laura Toledano, General Manager für Westeuropa, am vierten Juni über die Strategie des Unternehmens. Der deutsche Konzern war auch Sponsor der Veranstaltung.</p>
<p>Die Fashion Talks fanden dieses Jahr im Fünf-Sterne-Hotel Botanic Sanctuary statt. Vor einem Publikum aus Modeunternehmer:innen und -fans skizzierte Toledano, wie Zalando mit über 60 Millionen europäischen Kund:innen seinen Kurs geändert hat. Der Fokus liegt immer weniger auf dem Produkt und mehr auf dem, was sie als Social Commerce bezeichnet.</p>
<h2>Gen Z kommt zur Inspiration</h2>
<p>„Nur ein Drittel unserer Website-Besucher:innen hat eine konkrete Vorstellung davon, was er oder sie kaufen möchte. Sie kommen zur Inspiration.“ Das trifft auf 86 Prozent der Besucher:innen zu. Bei der Gen Z sind es 96 Prozent, also fast alle.</p>
<p>Zalando ist also nicht mehr wegen seines breiten Sortiments – man kann aus über 7.000 Marken wählen – und der schnellen Lieferung auf der sicheren Seite. Das Unternehmen muss verhindern, dass Zalando insbesondere für junge Käufer:innen zu einem reinen Suchwerkzeug wird. Danach würden sie den Shop verlassen und auf Vinted weitersuchen.</p>
<p>Toledano argumentiert, dass man diese Konsument:innen länger binden kann, indem man sie überrascht. Die Frage ist, wie man das in großem Maßstab organisiert. Ihre Antwort: mit 60 Millionen Versionen einer App. „Wir lesen die Signale aller Kund:innen, um das Erlebnis zu personalisieren. Wenn ich alle in diesem Raum bitten würde, Zalando zu öffnen, würden Sie alle eine andere Benutzeroberfläche sehen.“</p>
<h2>KI-Tools</h2>
<p>Dafür entwickelt Zalando KI-gestützte Funktionen. Dazu gehören ein personalisierter Feed mit Videos, Influencer- und Markeninhalten, ein KI-Assistent, Moodboards, die Kund:innen in ihrem Konto zusammenstellen können, und eine Beratung zur Kleidergröße. Letzteres hat auch einen finanziellen Grund, denn mehr als ein Drittel der Rücksendungen ist auf eine schlechte Passform zurückzuführen.</p>
<p>„Wir schauen uns natürlich zuerst die Signale der Kund:innen an – was sie in ihren Warenkorb legen, auf ihre Wunschliste setzen, worauf sie klicken – aber wir fügen immer eine Entdeckungskomponente hinzu.“ Das sei menschliche Arbeit, betont sie. Bei Zalando verfeinert ein Team aus Stylist:innen und Datenanalyst:innen die Algorithmen manuell. Das bedeutet: Selbst wenn ein:e Nutzer:in eine klare Suchanfrage hat, werden zusätzlich immer andere Trends und aufstrebende Marken angezeigt.</p>
<p>Was kann ein kleineres Modeunternehmen mit einem geringen KI-Budget tun? Toledano rät, zuerst die operativen Aufgaben anzugehen, um keine Zeit und kein Geld für unnötige Tätigkeiten zu verschwenden. Danach sollte der Fokus auf einem guten, personalisierten Erlebnis im CRM, in den sozialen Medien und im Online-Erlebnis liegen. Dieses Erlebnis müsse für alle Kund:innen konsistent und relevant sein.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/lmzOrA8EtLkmgsoI4N6Sxun431ZDnnsZLnC5Pr6ALoY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjIvMTAvMDUvd29vbHdvcnRoLWVyYzI0MnhuLTIwMjItMTAtMDUuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/khBM7BQrJhSEToWLuR3wDLaGrYab4JvhR1IPdBVxVNE/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjIvMTAvMDUvd29vbHdvcnRoLWVyYzI0MnhuLTIwMjItMTAtMDUuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/lmzOrA8EtLkmgsoI4N6Sxun431ZDnnsZLnC5Pr6ALoY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjIvMTAvMDUvd29vbHdvcnRoLWVyYzI0MnhuLTIwMjItMTAtMDUuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Eine Filiale von Woolworth" title="Eine Filiale von Woolworth"/>
  <figcaption>Eine Filiale von Woolworth  <em>Bild: Carsten Rehder/DPA/DPA-Picture-Alliance via AFP</em></figcaption>
</figure>
<p>Der in Unna ansässige Einzelhändler Woolworth GmbH hat das Geschäftsjahr 2024/25 mit einem zweistelligen Umsatzplus abgeschlossen. Das geht aus dem jüngsten Geschäftsbericht hervor, der Ende Mai im Unternehmensregister des Bundesanzeigers veröffentlicht wurde.</p>
<p>Im Berichtszeitraum, der am 30. April 2025 endete, belief sich der Konzernumsatz demnach auf rund 1,03 Milliarden Euro. Das entsprach einer Steigerung um 12,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.</p>
<h2>Plus dank Expansion</h2>
<p>Der Discounter verdankte das kräftig Plus seiner <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/woolworth-wachst-weiter-und-eroffnet-1-000ste-filiale/2026030565713">Expansionstätigkeit</a>. Im Laufe des Geschäftsjahres eröffnete er insgesamt 174 neue Filialen, davon 62 außerhalb Deutschlands. Auf vergleichbarer Fläche seien die Erlöse „leicht rückläufig“ gewesen, erklärte das Unternehmen. Auch wenn der Umsatz insgesamt unter der Prognose geblieben sei, habe er „angesichts der herausfordernden Rahmenbedingungen eine zufriedenstellende Entwicklung“ genommen.</p>
<p>Seine Bruttomarge konnte der Einzelhändler „im Wesentlichen aufgrund guter Sortimentsarbeit im Einkauf und positiver Entwicklungen in den Beschaffungsmärkten“ um 1,1 Prozentpunkte auf 61,7 Prozent steigern. Trotzdem ging der Jahresüberschuss um 9,3 Prozent auf knapp 43,1 Millionen Euro zurück.</p>
<p>Für 2025/26 erwartete das Management, dass „die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein erneut herausforderndes Geschäftsjahr prägen werden“. Das Unternehmen kündigte aber an, seinen Expansionskurs fortzusetzen und dadurch den Umsatz um zehn bis 15 Prozent zu steigern. Auf vergleichbarer Fläche seien. „keine signifikanten Umsatzveränderungen“ zu erwarten. Zudem prognostizierte der Einzelhändler eine „leichte Verbesserung des Jahresergebnisses“.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/giKZWf5L9_3iUHST7riANWGuytdyf9ErsVCTCmnoSbM/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjIvMTAvMDUvd29vbHdvcnRoLWVyYzI0MnhuLTIwMjItMTAtMDUuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Wandel im Konsumverhalten: 88 Prozent prüfen Vinted vor dem Kauf neuer Mode</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/wandel-im-konsumverhalten-88-prozent-prufen-vinted-vor-dem-kauf-neuer-mode/2026060849655</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/wandel-im-konsumverhalten-88-prozent-prufen-vinted-vor-dem-kauf-neuer-mode/2026060849655</guid><author>news@fashionunited.com (Diane Vanderschelden)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 08 Jun 2026 08:54:19 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/q_5mR4s9GGeFC8OcrLSwGLzL3dAatUAcZO1fmkejpls/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMjYvaG91c2Utb2YtdmludGVkLWZsYWctdjBnNjl3MWgtMjAyNS0wMy0xMS14OTZjeGZ5Yy0yMDI2LTA1LTI2LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/DDnTbkzB0WoHUWHUC1uVn1bIMXY0IXJ0g-_ynSjLoag/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMjYvaG91c2Utb2YtdmludGVkLWZsYWctdjBnNjl3MWgtMjAyNS0wMy0xMS14OTZjeGZ5Yy0yMDI2LTA1LTI2LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/q_5mR4s9GGeFC8OcrLSwGLzL3dAatUAcZO1fmkejpls/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMjYvaG91c2Utb2YtdmludGVkLWZsYWctdjBnNjl3MWgtMjAyNS0wMy0xMS14OTZjeGZ5Yy0yMDI2LTA1LTI2LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="House of Vinted in Londen." title="House of Vinted in Londen."/>
  <figcaption>House of Vinted in London. <em>Quelle: Vinted</em></figcaption>
</figure>
<p>Marktanteile zeigen, wer heute gewinnt, aber nicht unbedingt, was sich grundlegend ändert. Die Kennzahl aus dem neuesten Impact-Report von Vinted sticht als eines dieser wichtigen Signale hervor. 2025 gaben 88 Prozent der Mitglieder:innen der Plattform an, Vinted zu prüfen, bevor sie den Kauf eines neuen Artikels in Erwägung ziehen.</p>
<p>Diese Erkenntnis erfordert eine vollständige Neubewertung des Marktes. Es geht nicht mehr nur um das Wachstum von Secondhand-Mode oder die Zunahme des Volumens von gebrauchten Produkten. Die wichtigste Schlussfolgerung aus diesem Indikator ist, dass sich der Kaufprozess in der Modebranche strukturell verändert.</p>
<p>Die Recommerce-Plattform ist nicht länger nur ein digitaler Flohmarkt. Sie hat sich zu einer Suchmaschine für Produkte, einem Echtzeit-Preisvergleich und einem primären Einstiegspunkt in die Welt der Marken entwickelt. Für eine wachsende Zahl von Verbraucher:innen ist sie der erste Kontakt mit einer Marke.</p>
<p>In der Zwischenzeit betrachtet eine große Mehrheit der Modemarken den Sekundärmarkt weiterhin ausschließlich aus der Perspektive der sozialen Unternehmensverantwortung (Corporate Social Responsibility, CSR) und stuft ihn als nebensächliches oder sogar defensives Thema ein. Diese Interpretation ist falsch. Der Sekundärmarkt beeinflusst direkt die Preiswahrnehmung, die Markenbegehrlichkeit, die Neukund:innengewinnung, die Kund:innenbindung und den Restwert von Produkten. Daher wird er zu einer strategischen Ebene im Geschäftsmodell einer Marke. Marken, die es versäumen, ihren Sekundärmarkt zu steuern, verlieren allmählich die Kontrolle über ihren eigenen Wert.</p>
<h2>Wenn der wahrgenommene Wert außerhalb traditioneller Kanäle entsteht</h2>
<p>Das Verhalten der Verbraucher:innen in Bezug auf ihre Garderobe spiegelt diesen Wandel von einem linearen zu einem zirkulären Modell wider. Kleidung wird nicht mehr als reiner Kostenfaktor betrachtet, sondern als Vermögenswert, der einen Wiederverkaufswert behalten kann.</p>
<ul>
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<p>Antizipation des Wiederverkaufs: 41 Prozent der Nutzer:innen berücksichtigen das Wiederverkaufspotenzial eines Kleidungsstücks bereits vor dem Kauf eines neuen Artikels im traditionellen Einzelhandel.</p>
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<p>Pflege der Artikel: 56 Prozent der Mitglieder:innen geben an, dass sie ihre persönlichen Gegenstände besser pflegen, um sie für zukünftige Käufer:innen in gutem Zustand zu halten.</p>
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<p>Finanzieller Gewinn: Dieser Fokus auf Langlebigkeit führt zu erheblichen Finanzströmen. So wurden im Jahr 2025 10,8 Milliarden Euro über die Plattform direkt an die Verkäufer:innen zurückgezahlt.</p>
</li>
</ul>
<p>Dieses reinvestierte Finanzkapital beeinflusst direkt die nationalen Konsumentscheidungen. Die Preisgestaltung auf dem Sekundärmarkt etabliert sich mittlerweile als eigenständiger makroökonomischer Faktor. Etwa die Hälfte der Verkäufer:innen entscheidet sich dafür, ihre Verkaufserlöse in neue Secondhand-Käufe auf der Plattform zu reinvestieren. Dadurch bleiben die Produkte in einer internen Kreislaufwirtschaft im Umlauf.</p>
<p>In diesem Zusammenhang diktieren digitale Marktplätze neue Regeln für die Preishoheit. Der wahrgenommene Wert einer Marke wird nicht mehr nur innerhalb ihres ursprünglichen Vertriebsnetzes gebildet. Er wird nun täglich auf Secondhand-Plattformen verhandelt, die die langfristige Begehrlichkeit eines Labels bestätigen oder widerlegen.</p>
<h2>Ein Hebel für die Kaufkraft in Zeiten wirtschaftlichen Drucks</h2>
<p>Über Stilfragen hinaus entwickelt sich Secondhand-Mode zu einer konkreten Antwort auf den Budgetdruck der Haushalte. Der Bericht der Plattform legt nahe, dass Nutzer:innen insgesamt 21,6 Milliarden Euro bei ihren Modekäufen für Erwachsene sparten. Dies steht im Vergleich zu dem, was sie für neue Artikel zu Originalpreisen ausgegeben hätten. Diese Leistung entspricht einer durchschnittlichen Ersparnis von 72 Prozent gegenüber dem ursprünglichen Preis.</p>
<p>Selbst bei einer vorsichtigen Betrachtung, die Sales und Werbeaktionen des traditionellen Einzelhandels einbezieht, würden die realen Einsparungen für die Mitglieder:innen immer noch 11,6 Milliarden Euro betragen. Diese finanziellen Entscheidungen tragen verschiedenen Budgetsituationen Rechnung, wie die Mitglieder:innen in den Umfragen der Plattform detailliert darlegen.</p>
<div class="barometre-vinted"> <style> .barometre-vinted { font-family: Arial, sans-serif; margin: 20px 0; color: #333; } .barometre-vinted h2 { color: #007787 !important; border-bottom: 2px solid #007787 !important; padding-bottom: 10px !important; background: none !important; /* Supprime un éventuel surlignage de fond */ } .barometre-vinted table { width: 100%; border-collapse: collapse; margin-top: 20px; box-shadow: 0 2px 5px rgba(0,0,0,0.1); } .barometre-vinted th, .barometre-vinted td { padding: 12px 15px; text-align: left; border-bottom: 1px solid #ddd; } .barometre-vinted th { background-color: #007787; color: white; text-transform: uppercase; font-size: 14px; } .barometre-vinted tr:nth-child(even) { background-color: #f9f9f9; } .barometre-vinted tr:hover { background-color: #f1f1f1; } .barometre-vinted .footer { margin-top: 20px; font-style: italic; font-size: 12px; color: #666; } </style> <h2>Vinted-Barometer: Finanzielle Situation der Mitglieder:innen (2025)</h2> <table> <thead> <tr> <th>Beschreibung der finanziellen Situation durch die Mitglieder:innen</th> <th>Anteil</th> </tr> </thead> <tbody> <tr> <td>„Ich achte auf meine Ausgaben, aber im Großen und Ganzen komme ich gut zurecht“</td> <td><strong>33 Prozent</strong></td> </tr> <tr> <td>„Ich befinde mich in einer guten finanziellen Situation“</td> <td><strong>25 Prozent</strong></td> </tr> <tr> <td>„Ich schränke einige Ausgaben ein, um Geld zu sparen“</td> <td><strong>19 Prozent</strong></td> </tr> <tr> <td>Angespannte Haushaltslage (deutliche Einschnitte / Suche nach mehr Einkommen)</td> <td><strong>11 Prozent</strong></td> </tr> <tr> <td>Antwort verweigert / Keine Angabe</td> <td><strong>11 Prozent</strong></td> </tr> </tbody> </table> <div class="footer"> Daten aus der offiziellen Umfrage über die Auswirkungen des zirkulären Konsums, einem internen Dokument der Plattform Vinted. </div> </div>
<p>Für Haushalte mit finanziellen Einschränkungen werden diese Ersparnisse von nicht lebensnotwendigen Ausgaben zur Finanzierung des täglichen Bedarfs. 31 Prozent der Käufer:innen verwenden das durch Secondhand-Einkäufe gesparte Geld, um laufende Haushaltskosten wie Lebensmittel- oder Energierechnungen zu decken. Dieser Anteil steigt auf 43 Prozent bei Mitgliedern:innen, die von erheblichen finanziellen Schwierigkeiten berichten. Darüber hinaus glauben 60 Prozent der Nutzer:innen, dass dieses Konsummodell ihnen hilft, die täglichen Auswirkungen der Inflation auf ihr Budget besser zu bewältigen.</p>
<h2>Messung der Kohlenstoffvermeidung im Zentrum des Wandels</h2>
<p>Das Umweltargument für den zirkulären Konsum basiert auf dem Prinzip, einen Neukauf durch ein bereits existierendes Produkt zu ersetzen. Dadurch wird die Nachfrage nach industriellen Ressourcen begrenzt. Das zentrale Element dieses Nachweises ist die Ersatzrate der Plattform, die bei 76 Prozent liegt. Diese Zahl zeigt, dass mehr als drei Viertel der Transaktionen auf der App den Kauf eines neuen Kleidungsstücks effektiv verhindert haben.</p>
<p>In der CO₂-Bilanz gibt die Plattform an, im Jahr 2025 Netto-Emissionen von 1.607 Kilotonnen CO₂-Äquivalent vermieden zu haben. Um diese Auswirkung zu veranschaulichen, gibt der Bericht an, dass dieses Volumen theoretisch 164.000 Autofahrten um die Erde entspricht. Das ist eine Strecke von 6.589.823.090 Kilometern.</p>
<p>Zur Strukturierung dieser Modellierung verwendet die Analyse eine Bewertungsmethodik, die den Grundsätzen der Norm ISO 14067 entspricht. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem Branchenexperten Impact Institute entwickelt. Die Berechnungen umfassen die vermiedenen Emissionen auf Ebene der industriellen Produktion. Sie ziehen jedoch systematisch die negativen Auswirkungen ab, die durch die eigenen Aktivitäten der Plattform entstehen.</p>
<p>Jede Transaktion erzeugt durchschnittlich 1,22 kg CO-2-Äquivalent. Dies schließt die Verpackungsherstellung, den Energieverbrauch der Rechenzentren und die Logistik der Transportunternehmen ein. Die Lieferströme machen mit 94 Prozent den größten Anteil an diesem technischen Fußabdruck aus. Das sind die gesamten Emissionen, die durch die Aktivität 2025 verursacht wurden.</p>
<h2>Vom Nischensektor zur neuen Konsumnorm</h2>
<p>Die Verhaltensentwicklung geht mittlerweile über den historischen Bereich der Bekleidung hinaus. Das Interesse am zirkulären Konsum weitet sich auf neue Produktkategorien aus, von Haushaltswaren bis hin zu technischen Artikeln. Operative Daten zeigen, dass 36 Prozent der Mitglieder:innen, die im vorangegangenen Geschäftsjahr Modeartikel gekauft hatten, ihre Käufe im Jahr 2025 auf andere Produkttypen ausweiteten. Für 17 Prozent von ihnen war dies die erste Transaktion außerhalb des Modesektors.</p>
<p>Dieser Wandel findet in einem angespannten Branchenkontext statt. Die globale Textilindustrie ist nach wie vor für zwei bis acht Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Sie steht vor großen Herausforderungen bei der Bewältigung von Produktionsabfällen. Der leichtere Zugang zu Wiederverkaufsplattformen trägt dazu bei, die Wahrnehmung der Verbraucher:innen zu verändern. Artikel, die einst als Wegwerfartikel galten, werden so zu Gütern mit bleibendem wirtschaftlichen Wert.</p>
<p>Das am meisten unterschätzte Risiko für traditionelle Marken liegt in dieser Gewohnheitsänderung. Die Nutzer:innen suchen nicht mehr nach einer Secondhand-Alternative, nachdem sie sich neue Artikel angesehen haben. Sie beginnen ihre Suche jetzt auf dem Sekundärmarkt. Nur wenn das Produkt dort nicht zu finden ist, wenden sie sich dem traditionellen Einzelhandel zu. Erschüttert von diesen neuen Verhaltensweisen muss der Einzelhandel die Kreislaufwirtschaft nicht als umweltbewusste Option, sondern als wesentliche Bedingung für seine zukünftige Rentabilität integrieren.</p>
<h2>Barometer eines kulturellen Wandels</h2>
<p>Die Verhaltensentwicklung geht mittlerweile über den historischen Bereich der Bekleidung hinaus. Das Interesse am zirkulären Konsum weitet sich auf neue Produktkategorien aus, von Haushaltswaren bis hin zu technischen Artikeln. Operative Daten zeigen, dass 36 Prozent der Mitglieder:innen, die im vorangegangenen Geschäftsjahr Modeartikel gekauft hatten, ihre Transaktionen im Jahr 2025 auf andere Produkttypen ausweiteten.</p>
<p>Letztendlich erweisen sich diese Daten als das wahre tägliche Barometer für den Wandel unserer Konsumgewohnheiten. Die Tatsache, dass 88 Prozent der Verbraucher:innen Vinted prüfen, bevor sie überhaupt den Kauf eines neuen Produkts in Erwägung ziehen, zeigt etwas. Secondhand ist nicht mehr nur eine wirtschaftliche Ausweichmöglichkeit oder eine bewusste Entscheidung. Es ist zum alleinigen Einstiegspunkt und zum ersten Impuls im Kaufprozess geworden. Für traditionelle Marken ist diese Zahl eine klare Warnung. Diejenigen, die sich weigern, ihren Sekundärmarkt auf diesen Plattformen zu steuern, werden unweigerlich die Kontrolle über ihren eigenen Wert und ihre Preishoheit verlieren.</p>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/eVwqSIvKNWyzUkZ8RMF4zSb9qZ2eysmY-Z1GiIn9zUo/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMjYvaG91c2Utb2YtdmludGVkLWZsYWctdjBnNjl3MWgtMjAyNS0wMy0xMS14OTZjeGZ5Yy0yMDI2LTA1LTI2LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Saks Global erhält gerichtliche Genehmigung für Sanierungsplan</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/saks-global-erhalt-gerichtliche-genehmigung-fur-sanierungsplan/2026060849648</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/saks-global-erhalt-gerichtliche-genehmigung-fur-sanierungsplan/2026060849648</guid><author>news@fashionunited.com (Prachi Singh)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 08 Jun 2026 06:19:41 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/D1IM6gotpEhX8FWbnh22KSBdTPsap7zAkctEzntlEHc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMDUvc2Frcy1wNWpzMzh4ei0yMDI2LTA1LTA1LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/mdipCgZ0N1tqXgZCHYROX1JEwGjhpZpoqhguGwDj7yI/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMDUvc2Frcy1wNWpzMzh4ei0yMDI2LTA1LTA1LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/D1IM6gotpEhX8FWbnh22KSBdTPsap7zAkctEzntlEHc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMDUvc2Frcy1wNWpzMzh4ei0yMDI2LTA1LTA1LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Saks Fifth Avenue at Beverly Hills" title="Saks Fifth Avenue at Beverly Hills"/>
  <figcaption>Saks Fifth Avenue in Beverly Hills <em>Credits: Saks Global Pressearchiv</em></figcaption>
</figure>
<p>Das US-Insolvenzgericht für den südlichen Bezirk von Texas hat den Sanierungsplan des US-amerikanischen Luxus-Einzelhandelsunternehmen Saks Global Enterprises LLC (Saks Global) genehmigt. Der Plan erhielt breite Unterstützung von den beteiligten Gläubiger:innen, wobei eine überwältigende Mehrheit dafür stimmte. Die Bestätigung des Plans ermöglicht es dem Unternehmen, das Chapter-11-Verfahren in den kommenden Wochen mit einer gestärkten finanziellen Grundlage zu verlassen.</p>
<p>„Die Genehmigung unseres Plans ist ein unglaublicher Erfolg für Saks Global. Die breite Unterstützung, die wir von unseren Kapitalpartner:innen, Markenpartner:innen und anderen wichtigen Stakeholder:innen erhalten haben, spiegelt das Vertrauen in unsere Zukunft wider“, sagte Geoffroy van Raemdonck, Chief Executive Officer (CEO) von Saks Global. Van Raemdonck fügte hinzu, dass das Unternehmen dank des Engagements seiner Kapitalpartner:innen und des Einsatzes seines Teams auf dem besten Weg sei, gestärkt und fokussierter aus der Krise hervorzugehen. Es sei für profitables und nachhaltiges Wachstum gut aufgestellt.</p>
<p>Nach Abschluss des Verfahrens wird die Verschuldung von Saks Global um fast 75 Prozent reduziert. Das Unternehmen wird über die notwendige Liquidität verfügen, um den Betrieb zu sichern und in seine Zukunft zu investieren. Der Plan legt den Grundstein für ein beschleunigtes Umsatzwachstum des Einzelhändlers, wobei der Fokus auf einem starken Verkauf zum vollen Preis liegt. Das Unternehmen strebt an, bis zum Geschäftsjahr 2030 einen Bruttowarenwert von insgesamt neun Milliarden US-Dollar sowie ein zweistelliges bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zu erzielen.</p>
<h2>Fortschritte auf dem Weg zu nachhaltigem Wachstum</h2>
<p>Brandy Richardson, Chief Financial Officer von Saks Global, erklärte, dass das Unternehmen für den zukünftigen Erfolg gut aufgestellt sei. Die Schulden in der Bilanz würden nach Abschluss des Verfahrens deutlich reduziert sein. Zudem habe man bereits erhebliche Kosteneinsparungen durch die Optimierung von Standorten, Betriebsabläufen und Organisationsstrukturen erzielt.</p>
<p>In weniger als fünf Monaten hat Saks Global Fortschritte bei der Weiterentwicklung seines Geschäftsmodells erzielt, um eine nachhaltigere Zukunft zu sichern. Dazu gehören der Aufbau einer verbesserten Kapitalstruktur sowie die Stärkung der Beziehungen zu den Markenpartner:innen. Dies soll die Bereitstellung eines kuratierten Produktsortiments erleichtern.</p>
<p>Das Unternehmen hat zudem seine Filialstandorte und sein Lieferkettennetzwerk optimiert, um sein integriertes Einzelhandelsmodell zu unterstützen. Dieses stützt sich auf die leistungsstärksten Filialen in Märkten mit einer hohen Konzentration von Luxuskund:innen. Ergänzt wird es durch eigene E-Commerce-Plattformen und Remote-Selling-Dienste. Saks Global hat sich zudem auf sein Kerngeschäft im Luxussegment konzentriert. Dafür wurde der Großteil des Off-Price-Geschäfts gestrafft, um den Verkauf von Luxusartikeln zum vollen Preis zu priorisieren und die Unternehmensorganisation entsprechend dieser Strategie auszurichten.</p>
<p>Die Maßnahmen des Unternehmens sorgen für eine anhaltende Dynamik. Die Umsätze der fortgeführten Geschäftsbereiche zeigen eine stetige Verbesserung. Dies spiegelt eine stärkere Kundenbindung wider, die auf einen erhöhten Warenbestand zurückzuführen ist.</p>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/vCTwvzWzlfh8o78Re7o1tqq586y4k75UpFB57_TyqKc/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMDUvc2Frcy1wNWpzMzh4ei0yMDI2LTA1LTA1LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>G-III überrascht im ersten Quartal und erhöht Gewinnprognose</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/g-iii-uberrascht-im-ersten-quartal-und-erhoht-gewinnprognose/2026060849652</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/g-iii-uberrascht-im-ersten-quartal-und-erhoht-gewinnprognose/2026060849652</guid><author>news@fashionunited.com (Prachi Singh)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 08 Jun 2026 05:53:19 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/lyviDIhqTdXDFi0D_PGNqqtXqpm8Aw665O2CslDSiSs/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMDQvZG9yLW1hcmMtamFjb2JzLXB5dXFiZm1sLTIwMjUtMDMtMDQuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/6UkQHZNjJDa-zdKjF8vn4oYa08Vck9IWXIju5bDeHhU/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMDQvZG9yLW1hcmMtamFjb2JzLXB5dXFiZm1sLTIwMjUtMDMtMDQuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/lyviDIhqTdXDFi0D_PGNqqtXqpm8Aw665O2CslDSiSs/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMDQvZG9yLW1hcmMtamFjb2JzLXB5dXFiZm1sLTIwMjUtMDMtMDQuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Marc Jacobs store" title="Marc Jacobs store"/>
  <figcaption>Ein Store von Marc Jacobs <em>Bild: McArthurGlen Designer Outlet Roermond</em></figcaption>
</figure>
<p>Der US-amerikanische Textilkonzern G-III Apparel Group Ltd. konnte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 die Erwartungen übertreffen. Daraufhin hob das Management die Gewinnprognose für das Gesamtjahr an.</p>
<p>Laut einer am Freitag veröffentlichten Zwischenmitteilung belief sich der Konzernumsatz im Zeitraum von Februar bis April auf 536 Millionen US-Dollar (465 Millionen Euro). Damit ging er im Vergleich zum Vorjahresquartal um acht Prozent zurück, lag aber über der Prognose. Die Einbußen begründete das Management im wesentlichen mit geringeren Einnahmen aus dem Geschäft mit den Marken Calvin Klein und Tommy Hilfiger. Die entsprechenden Lizenzvereinbarungen werden derzeit schrittweise beendet.</p>
<p>Seinen ausgewiesenen Nettogewinn konnte der Konzern aber kräftig steigern. Er wuchs von 7,8 auf 66,5 Millionen US-Dollar (57,8 Millionen Euro). Das Wachstum war der zu erwarteten Rückzahlung unrechtmäßiger überhöhter Zollaufwendungen in Höhe von 77,9 Millionen US-Dollar zu verdanken. Bereinigt um Sondereffekte musste die Unternehmensgruppe einen Nettoverlust von 8,7 Millionen US-Dollar hinnehmen, nachdem sie im Vorjahresquartal einen Überschuss von 8,4 Millionen US-Dollar erzielt hatte.</p>
<p>Chairman und CEO Morris Goldfarb zeigte sich mit den aktuellen Resultaten zufrieden, „Das Quartal verlief besser als erwartet. Sowohl unser Nettoumsatz als auch unser Gewinn lagen über der Prognose“, erklärte er in einem Statement und hon hervor, dass der Konzern nicht zuletzt aufgrund der Einschränkung von Rabatten seine Bruttomarge deutlich steigern konnte.</p>
<p>Angesichts der jüngsten Entwicklung hob das Unternehmen seine Ergebnisprognosen für das Gesamtjahr an. Das Ziel für den Nettogewinn, das bislang bei 88,0 bis 92,0 Millionen US-Dollar gelegen hatte, wurde auf 171,0 bis 175,0 Millionen US-Dollar erhöht. Um Sondereffekte bereinigt soll der Überschuss auf 95,0 bis 99,0 Millionen US-Dollar ansteigen. Das Umsatzziel blieb unverändert und liegt damit  weiterhin bei etwa 2,71 Milliarden US-Dollar.</p>
<p>Die möglichen Effekte der im Mai angekündigten <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/lvmh-verkauft-marc-jacobs-an-whp-global-und-g-iii-apparel-group/2026051566745">Übernahme des Modehauses Marc Jacobs</a> sind in den aktualisierten Prognosen noch nicht berücksichtigt. Im Rahmen der vereinbarten Akquisition will G-III die Marke zusammen mit der Brand-Management-Firma WHP Global erwerben. G-III wird demnach nach dem Vollzug der Transaktion das operative Geschäft von Marc Jacobs übernehmen.</p>
<p>„Marc Jacobs ist eine der einflussreichsten Marken in der Mode“, erklärte Konzernchef Goldfarb. „Wir sehen enormes Potenzial, auf dieser starken Basis aufzubauen und langfristiges Wachstum über Kategorien, Kanäle und Regionen hinweg voranzutreiben.“</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/ydIhRJWW0klElWiLyj9TAntz3aGjfnB1NzfluUKhzGw/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMDQvZG9yLW1hcmMtamFjb2JzLXB5dXFiZm1sLTIwMjUtMDMtMDQuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>WM-Fieber, Rekordquartale und Übernahmen – was die Woche bewegte</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/wm-fieber-rekordquartale-und-ubernahmen-was-die-woche-bewegte/2026060649644</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/wm-fieber-rekordquartale-und-ubernahmen-was-die-woche-bewegte/2026060649644</guid><author>news@fashionunited.com (FashionUnited)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Sat, 06 Jun 2026 08:00:00 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/n3dTHuf7RnmgnLtKXSjYedJyXe8IMcQna2FxVAoIbz4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDUvNzE1MDA0LTNhem03aDBrLTIwMjYtMDQtMjAtZmMxNjlzbHktMjAyNi0wNi0wNS5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/p_oJDWDvs4V-ZdxYR_RxDYmwqfGAKzosSy7rz66D4fU/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDUvNzE1MDA0LTNhem03aDBrLTIwMjYtMDQtMjAtZmMxNjlzbHktMjAyNi0wNi0wNS5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/n3dTHuf7RnmgnLtKXSjYedJyXe8IMcQna2FxVAoIbz4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDUvNzE1MDA0LTNhem03aDBrLTIwMjYtMDQtMjAtZmMxNjlzbHktMjAyNi0wNi0wNS5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Auswärtstrikot von Chile für die WM 26" title="Auswärtstrikot von Chile für die WM 26"/>
  <figcaption>Auswärtstrikot von Chile für die WM 26 <em>Credits: Adidas</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Modebranche blickt auf eine bewegte Woche zurück: Inditex meldete einen neuen Quartalsumsatzrekord von 8,75 Milliarden Euro, während die Fußball-Weltmeisterschaft die Branche in vielen Bereichen beschäftigt – von Kollaborationen bis hin zu einem starken Anstieg gefälschter Trikots. OTB übernahm sämtliche Anteile an Viktor&amp;Rolf, und Omoda schluckte den niederländischen E-Commerce-Anbieter Wehkamp mit einem Umsatzziel von 600 Millionen Euro. Personell gab es ebenfalls Bewegung. Kik erhält einen neuen Geschäftsführer, Alexander McQueen einen neuen Chef.</p>
<h2>Business</h2>
<h3>Geschäftszahlen</h3>
<p><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/zara-mutter-inditex-erzielt-im-ersten-quartal-rekordresultate/2026060367011">Inditex</a> erzielte im ersten Quartal 2026 einen Rekordumsatz von 8,75 Milliarden Euro und wuchs damit um 5,75 Prozent. Eine <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/hochstmargen-und-106-filialen-weniger-die-kennzahlen-des-ersten-quartals-von-inditex/2026060467047">Tiefenanalyse der Quartalskennzahlen</a> zeigt jedoch auch, dass der Konzern gleichzeitig 106 Filialen schloss und dabei Höchstmargen erzielte. Auch <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/takko-startet-mit-rekordresultaten-ins-neue-geschaftsjahr/2026060367027">Takko Fashion</a> startete mit Rekordergebnissen ins neue Geschäftsjahr 2026/27 und verzeichnete Zuwächse sowohl beim Umsatz als auch beim Betriebsergebnis. Weniger gut lief es für <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/lascana-jahresumsatz-sinkt-um-zwei-prozent/2026060467049">Lascana</a>: Der Hamburger Bekleidungsanbieter meldete einen Rückgang des Jahresumsatzes um zwei Prozent und konnte seinen bisherigen Wachstumstrend damit nicht fortsetzen.</p>
<h3>Übernahmen</h3>
<p>Die italienische Modegruppe <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/otb-ubernimmt-alle-anteile-an-viktor-rolf/2026060467045">OTB</a> sicherte sich die restlichen Anteile an dem niederländischen Modehaus Viktor&amp;Rolf und ist nun alleiniger Eigentümer. Der niederländische Modehändler <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/omoda-ubernimmt-wehkamp-umsatzziel-in-hohe-von-600-millionen-euro/2026060467057">Omoda</a> übernahm den E-Commerce-Anbieter Wehkamp und gibt als gemeinsames Umsatzziel 600 Millionen Euro aus. In München wechselt <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/alfons-doblinger-ubernimmt-mehrheit-an-ludwig-beck/2026060166971">Ludwig Beck</a> den Mehrheitseigentümer: Alfons Doblinger übernimmt die Mehrheit an der Münchener Einzelhandels-Aktiengesellschaft.</p>
<p>Regulierung und Nachhaltigkeit: Der <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/eu-green-deal-was-die-neuen-gesetze-fur-die-deutsche-modebranche-bedeuten/2026060266991">EU Green Deal</a> verschärft die Anforderungen an Lieferketten und Berichtspflichten für die deutsche Modebranche erheblich – neue Gesetze wie die CSDDD, CSRD und ESPR betreffen Unternehmen unterschiedlicher Größe. Rückenwind gibt es derweil für das Thema Kreislaufwirtschaft: Laut einer aktuellen Studie wird der europäische <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/kreislaufwirtschaft-in-der-mode-europaischer-markt-bis-2030-auf-100-milliarden-euro-geschatzt/2026060467053">Markt für Kreislaufmode</a> bis 2030 auf 100 Milliarden Euro geschätzt, angetrieben durch Regulierungen und wachsende Investitionen.</p>
<h3>WM-Sportswear</h3>
<p><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/capelli-sport-amateurfussball-ist-unser-brot-und-butter-geschaft/2026060166976">Capelli Sport</a> setzt im WM-Jahr gezielt auf das Amateurfußball-Segment, expandiert in neue Märkte und sieht das Turnier als Wachstumschance. Wie der Einkaufsprozess für die Saison SS27 in der Praxis aussieht, zeigt ein Besuch im Wandergeschäft <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/wie-einkaufer-innen-fur-ss27-ordern-ein-besuch-im-wandergeschaft-the-world-of-walking/2026060266993">The World of Walking</a>, dessen Inhaberin Sanne Dirven über Nachhaltigkeit und aktuelle Trends bei Outdoor-Bekleidung spricht.  <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/jacquemus-kleidet-frankreich-fur-die-fussball-weltmeisterschaft-ein/2026060367025">Jacquemus</a> kollaboriert außerdem mit Nike und dem französischen Fußballverband und stattet die Spieler der französischen Nationalmannschaft mit einer Lifestyle-Kollektion für die Weltmeisterschaft aus. Parallel dazu meldet der <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/markenverband-deutlich-mehr-gefalschte-trikots-im-wm-jahr/2026060567060">Markenverband</a> einen deutlichen Anstieg gefälschter Trikots: Laut einer Umfrage haben 19 Prozent der Deutschen im WM-Jahr bereits Fälschungen erworben. Unternehmen begegnen dem Trikot-Boom auf andere Weise: Eine Analyse erklärt, <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/gratis-trikots-zur-wm-warum-sich-das-fur-unternehmen-lohnt/2026060467044">warum sich Gratis-Trikots zur WM</a> für Firmen rechnen – durch gesteigerte Markensichtbarkeit und Möglichkeiten zur Datenerfassung.</p>
<h2>Mode</h2>
<p>Kollaborationen und Kollektionen: <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/mond-trifft-2000er-sportswear-under-armour-kollaboriert-mit-marine-serre/2026060267008">Under Armour</a> und Marine Serre präsentieren eine Kapselkollektion, die Sportswear-Archivstücke der Nullerjahre mit den charakteristischen Mondmotiven der französischen Designerin vereint. Zara lanciert eine Capsule-Kollektion gemeinsam mit <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/marisa-berenson-entwirft-eine-kollektion-fur-zara/2026060166984">Marisa Berenson</a>, der Enkelin der Modeschöpferin Elsa Schiaparelli und Ikone der siebziger Jahre.</p>
<h3>Luxus und Recht</h3>
<p>Laut einem Bericht von Kearney stabilisiert sich der <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/mehr-stabilitat-statt-krise-luxusbranche-halt-2026-kurs/2026060467042">Luxussektor</a> im laufenden Jahr und schrumpft nicht – für 2026 wird ein Wachstum von zwei bis vier Prozent erwartet. Rechtlichen Gegenwind bekommt die Outdoor-Marke <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/patagonia-vs-pattie-gonia-was-man-uber-die-klage-gegen-die-drag-umweltaktivistin-wissen-muss/2026060267002">Patagonia</a>: Das Unternehmen hat eine Markenrechtsklage gegen die Drag-Umweltaktivistin Pattie Gonia eingereicht.</p>
<p>Nachwuchs und Archiv: Die von Yohji Yamamoto entdeckte Designerin <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/ein-gesprach-mit-kie-lee-der-von-yohji-yamamoto-entdeckten-designerin/2026060567076">Kié Lee</a> spricht in einem Interview über ihren Umzug von New York nach Antwerpen und den Einfluss der Einsamkeit auf ihre kreative Arbeit. In Paris kommen persönliche Archivstücke von <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/martin-margiela-personliche-archivstucke-kommen-unter-den-hammer/2026060166988">Martin Margiela</a> aus den Jahren 1984 bis 2008 unter den Hammer – eine historische Auktion für Sammlerinnen und Sammler.</p>
<h2>Personalien</h2>
<p><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/kik-vollzieht-fuhrungswechsel-ulrich-hanfeld-ist-neuer-ceo/2026060367017">Kik</a> vollzieht einen Führungswechsel: Seit dem 1. Juni leitet Ulrich Hanfeld als neuer Geschäftsführer den Textildiscounter aus Bönen. Bei <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/alexanders-mcqueen-bekommt-neuen-ceo/2026060166989">Alexander McQueen</a> übernimmt Gianfranco D&#39;Attis ab dem 3. Juni die Leitung des Unternehmens und berichtet direkt an Kering-Chef Luca de Meo. Die <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/lanvin-group-ernennt-xi-luo-zum-finanzchef/2026060166983">Lanvin Group</a> ernennt Xi Luo mit Wirkung zum 1. Juni zum neuen Finanzchef. Im Insolvenzverfahren von <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/saks-global-ehemaliger-ceo-richard-baker-legt-einspruch-gegen-insolvenzplan-ein/2026060367038">Saks Global</a> legt der frühere Geschäftsführer Richard Baker Einspruch gegen den Reorganisationsplan nach Chapter 11 ein. Ruven Taieb, Store Manager bei <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/rendel-store-manager-gute-berater-innen-verkaufen-nicht-sondern-schafft-ein-erlebnis-und-eine-dauerhafte-beziehung/2026060567056">Rendel</a>, erklärt im Interview, warum gute Beratung keine Verkaufstaktik ist, sondern das Schaffen dauerhafter Kundenbeziehungen.</p>
<h2>Einzelhandel</h2>
<p>Das <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/aufwartstrend-im-juni-hde-sieht-leichte-erholung-beim-konsumklima/2026060166973">HDE-Konsumbarometer</a> zeigt im Juni eine leichte Erholung der Verbraucherstimmung – das Niveau bleibt jedoch schwach. Parallel ruft <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/verdi-kundigt-neue-bundesweite-warnstreiks-im-handel-an/2026060367032">Verdi</a> erneut zu bundesweiten Warnstreiks im Handel auf und erhöht in den laufenden Tarifverhandlungen den Druck auf die Arbeitgeber. Stephanie Jechnerer, Chefin des <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/modehaus-fruhauf-chefin-wurde-mit-keinem-online-anbieter-tauschen-wollen/2026060367009">Modehauses Frühauf</a>, bekennt sich klar zum stationären Handel und setzt auf Rebranding sowie ein starkes Kundenerlebnis vor Ort. Ein Gastbeitrag skizziert, wie sich <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/das-einkaufsgebiet-der-zukunft-von-der-lokalen-versorgung-zur-phanomenalen-erlebnisplattform/2026060467050">Einkaufsgebiete der Zukunft</a> von der reinen Versorgungsfunktion zu ganzheitlichen Erlebnisplattformen wandeln müssen – weg von der einzelnen Filiale, hin zur vernetzten Quartiersstrategie.</p>
<h2>Kultur</h2>
<p>Die <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/austrian-fashion-association-prasentiert-modeprojekt-here-there-within-in-brussel/2026060567066">Austrian Fashion Association</a> präsentiert in Brüssel das Modeprojekt „Here, There, Within&quot;, an dem 13 österreichische Designerinnen und Designer beteiligt sind. Die Ausstellung begreift Mode als kulturelles Ausdrucksmittel und gibt österreichischem Modeschaffen eine Bühne auf europäischer Ebene.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/oKEVgXcY0zNymrBLV2I2HFYaS1i4F4n5L_LgzH0KXrQ/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDUvNzE1MDA0LTNhem03aDBrLTIwMjYtMDQtMjAtZmMxNjlzbHktMjAyNi0wNi0wNS5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Pinterest setzt mit erweiterter Amazon-Partnerschaft verstärkt auf KI</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/pinterest-setzt-mit-erweiterter-amazon-partnerschaft-verstarkt-auf-ki/2026060549645</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/pinterest-setzt-mit-erweiterter-amazon-partnerschaft-verstarkt-auf-ki/2026060549645</guid><author>news@fashionunited.com (Rachel Douglass)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 05 Jun 2026 14:16:33 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/8QvjcIQ7VCzHeIJ--ja0cNYMDJEn_n2tb5AhHI2K2yY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDUvZG93bmxvYWQtbHhwenpvOGgtMjAyNi0wNi0wNS5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/fe0Hu7AIjxuNxShB2dIkYHxpWZAbY8JkT1rnxmCkkAg/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDUvZG93bmxvYWQtbHhwenpvOGgtMjAyNi0wNi0wNS5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/8QvjcIQ7VCzHeIJ--ja0cNYMDJEn_n2tb5AhHI2K2yY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDUvZG93bmxvYWQtbHhwenpvOGgtMjAyNi0wNi0wNS5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Pinterest setzt mit erweiterter Amazon-Partnerschaft verstärkt auf KI." title="Pinterest setzt mit erweiterter Amazon-Partnerschaft verstärkt auf KI."/>
  <figcaption>Pinterest setzt mit erweiterter Amazon-Partnerschaft verstärkt auf KI. <em>Bild: Amazon. </em></figcaption>
</figure>
<p>Pinterest hat seine Partnerschaft mit Amazon Web Services (AWS) erweitert und setzt damit verstärkt auf seine KI-Infrastruktur. Die Social-Media-Plattform hat eine Zusage in Höhe von vier Milliarden US-Dollar bestätigt. Damit sollen AWS Trainium und Graviton für das Training und den Betrieb von KI-Modellen im großen Stil bis 2031 genutzt werden.</p>
<p>Die Vereinbarung, die als der größte Infrastruktur-Deal in der Geschichte des Unternehmens gilt, sieht vor, dass Pinterest die speziellen Siliziumchips von Amazon einsetzt. Diese werden zum Hosten und Betreiben von Sprach- und Bild-Sprach-Modellen verwendet, die die personalisierte visuelle Suche und KI-gestützte Entdeckungen ermöglichen. Pinterest wird außerdem die Nutzung von Graviton, den AWS-Prozessoren für Cloud-Computing-Workloads, zum Betrieb von Entdeckungssystemen ausweiten.</p>
<p>Diese jüngste Vereinbarung erweitert die bestehende Beziehung zwischen Pinterest und AWS, die bis ins Jahr 2010 zurückreicht. Seit Beginn der Partnerschaft haben die beiden Unternehmen daran gearbeitet, die Zuverlässigkeit, Effizienz und Leistung von Pinterest zu verbessern. Gemeinsam haben sie auf AWS einen der nach eigenen Angaben „größten Data Lakes“ aufgebaut, ein Repository, das Rohdaten speichert.</p>
<p>Pinterest hat zudem den Einsatz von KI ausgeweitet, um die Entdeckungsfunktionen zu verbessern. Die Plattform hat Funktionen wie den ‘Taste Graph’ und den ‘Pinterest Assistant’ eingeführt. Diese bieten den Nutzer:innen fortschrittliche Empfehlungssysteme und dialogorientierte Entdeckungsoptionen, um das Online-Erlebnis zu verbessern und zu personalisieren.</p>
<p>Laut Matt Madrigal, Chief Technology Officer (CTO) von Pinterest, unterstützt die erneuerte Verpflichtung die nächste Wachstumsphase bei der Implementierung von KI-Modellen. AWS wird demnach weitere Flexibilität, Hardware-Optionen und eine effizientere Infrastruktur bereitstellen, um die KI-Vision von Pinterest zu beschleunigen.</p>
<p>„Diese strategische Partnerschaft wird dazu beitragen, die KI-Innovation bei Pinterest zu beschleunigen. Sie verbessert sowohl das Erlebnis für unsere Verbraucher:innen als auch die Leistung für Werbetreibende, indem wir unsere eigenen Modelle und die Verwendung von Open-Source-Modellen vorantreiben“, fügte Madrigal hinzu.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/UhJQ1v-Ld8ESUd_dv21d6dVDbB7eDyfgX-ljIyQYZtQ/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDUvZG93bmxvYWQtbHhwenpvOGgtMjAyNi0wNi0wNS5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Equip investiert 56 Millionen Euro in Logistik und Nachhaltigkeit</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/equip-investiert-56-millionen-euro-in-logistik-und-nachhaltigkeit/2026060549643</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/equip-investiert-56-millionen-euro-in-logistik-und-nachhaltigkeit/2026060549643</guid><author>news@fashionunited.com (Regina Henkel)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 05 Jun 2026 12:14:33 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/reZWZ0yTl55n02yaXPX_iAJTzwtjGHjesGKuzJWqvpI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDUvMjAyNTA0MjQteHJhYi1zczI2LW1hZGVpcmEtc3BlZWQtaGlrZS1waG90by1yYXctYnktZGFuaWVsLWh1Zy1jb20tMDA1NzItZWd5NnBtcXItMjAyNi0wNi0wNS5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/YevC-R9BxAOfIAApT3sZymuEbtp6JQOvsGhAq1tN6X8/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDUvMjAyNTA0MjQteHJhYi1zczI2LW1hZGVpcmEtc3BlZWQtaGlrZS1waG90by1yYXctYnktZGFuaWVsLWh1Zy1jb20tMDA1NzItZWd5NnBtcXItMjAyNi0wNi0wNS5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/reZWZ0yTl55n02yaXPX_iAJTzwtjGHjesGKuzJWqvpI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDUvMjAyNTA0MjQteHJhYi1zczI2LW1hZGVpcmEtc3BlZWQtaGlrZS1waG90by1yYXctYnktZGFuaWVsLWh1Zy1jb20tMDA1NzItZWd5NnBtcXItMjAyNi0wNi0wNS5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Trailrunning Kollektion von Rab / Lowe Alpine." title="Trailrunning Kollektion von Rab / Lowe Alpine."/>
  <figcaption>Outdoor-Kollektion von Rab / Lowe Alpine. <em>Credits: Equip Outdoor Technologies</em></figcaption>
</figure>
<p>Der britische Outdoor-Ausrüster Equip Outdoor Technologies, Eigentümer der Marken Rab und Lowe Alpine, stellt die Weichen für eine neue Wachstumsphase. Das Unternehmen kündigte eine gestärkte Führungsstruktur, ein nachhaltigkeitsgebundenes Finanzierungspaket über 48,5 Millionen Pfund von HSBC UK sowie ehrgeizige Wachstumsziele für die kommenden Jahre an.</p>
<p>Equip setzt seinen Wachstumskurs fort und konnte den Umsatz im Geschäftsjahr 2026 auf 117 Millionen Pfund (137 Millionen Euro) steigern. Im Vorjahr hatte der Umsatz noch bei 106,4 Millionen Pfund (124 Millionen Euro) gelegen, 2024 bei 105,8 Millionen Pfund (124 Millionen Euro). Auf Basis dieser Entwicklung plant das Unternehmen nun ein jährliches Umsatzwachstum von 40 Prozent in den kommenden drei Jahren.</p>
<p>CEO Richard Leedham sieht das Unternehmen gut positioniert: Das Wachstum in Europa sowie die Expansion in Nordamerika und weiteren internationalen Märkten würden die Grundlage für die nächste Phase nachhaltiger Entwicklung schaffen.</p>
<h2>Neue Führungsstruktur unterstützt Expansion</h2>
<p>Zur Unterstützung des geplanten Wachstums hat Equip seine Führungsstruktur angepasst. Der bisherige Finanzchef Rob Maynard übernimmt die neu erweiterte Rolle des Chief Operating Officer (COO). Künftig verantwortet er zusätzlich die Bereiche Einkauf, Beschaffung, Bestandsmanagement, Analytik sowie IT und Systeme.</p>
<p>Verstärkung erhält das Unternehmen zudem durch Richard Pinner, der seit Mai 2026 als Buying and Sourcing Director tätig ist. Der ehemalige Manager von Pentland Brands bringt umfangreiche Erfahrung in den Bereichen globale Beschaffung und Produktentwicklung mit.</p>
<h2>Millioneninvestition in neuen Logistikstandort</h2>
<p>Kernstück der Wachstumsstrategie ist ein Finanzierungspaket von HSBC UK in Höhe von 48,5 Millionen Pfund (56 Millionen Euro). Mit den Mitteln will Equip einen neuen 2,4 Hektar großen Logistikstandort in Alfreton, Derbyshire, erwerben und ausbauen. Geplant ist unter anderem die Installation einer großflächigen Solaranlage.</p>
<p>Der neue Standort soll künftig sämtliche Lager- und Betriebsabläufe sowie die britische Produktion der Marke Rab bündeln. Das Unternehmen erwartet dadurch höhere Effizienz, zusätzliche Arbeitsplätze und eine langfristige Sicherung der regionalen Beschäftigung.
Die Finanzierung wurde als Sustainability Improvement Loan strukturiert und ist an Nachhaltigkeitsziele gekoppelt. Damit würdigt HSBC die ESG-Leistungen des Unternehmens und dessen langfristige Nachhaltigkeitsstrategie.
Erst kürzlich erhielten Equip und die Marke Rab die B-Corp-Zertifizierung. Weitere Informationen zu den Nachhaltigkeits- und Klimaschutzmaßnahmen will das Unternehmen im Rab Impact Report 2026 veröffentlichen, der am 11. Juni erscheint.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/XAk2G_tqDSo7BZN2MASwS7vWm9j2XPIs3W9t3wUu0oY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDUvMjYwNjA0LTAxLWRzZnFvNWo4LTIwMjYtMDYtMDUucG5n" srcset="https://r.fashionunited.com/K10GAdyt5ASnSDh_09XzI7RxXEzy4SKuiw6ILyNlGZE/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDUvMjYwNjA0LTAxLWRzZnFvNWo4LTIwMjYtMDYtMDUucG5n 720w, https://r.fashionunited.com/XAk2G_tqDSo7BZN2MASwS7vWm9j2XPIs3W9t3wUu0oY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDUvMjYwNjA0LTAxLWRzZnFvNWo4LTIwMjYtMDYtMDUucG5n 1080w" sizes="100vw" alt="YKK in Indien." title="YKK in Indien."/>
  <figcaption>YKK in Indien. <em>Credits: YKK</em></figcaption>
</figure>
<p>Der japanische Hersteller für Reißverschlüsse YKK baut seine Präsenz in Indien weiter aus und investiert 150 Millionen US-Dollar in den Bau eines neuen Werks im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Die neue Produktionsstätte entsteht im Industriepark „Origins by Mahindra“ nahe Chennai und wird nach Angaben des Unternehmens die dritte Fabrik von YKK India sein.</p>
<p>Mit dem Ausbau reagiert der japanische Konzern auf die wachsende Bedeutung Indiens als globaler Produktionsstandort für Textilien und Bekleidung sowie auf die steigende Nachfrage im Inlands- und Exportgeschäft. Das neue Werk soll eng mit den bestehenden Fabriken im nordindischen Haryana zusammenarbeiten und modernste Produktionstechnologien integrieren.</p>
<p>Die Fabrik wird auf einem rund 150.000 Quadratmeter großen Grundstück errichtet und eine Gebäudefläche von knapp 75.000 Quadratmetern umfassen. Die Fertigstellung ist für Februar 2028 geplant.</p>
<p>Neben dem Ausbau der Produktionskapazitäten kündigt YKK an, vor Ort zusätzliche Arbeitsplätze schaffen und die regionale Entwicklung unterstützen zu wollen. Das Unternehmen ist seit 1995 in Indien aktiv und produziert sowie vertreibt dort Verschlusslösungen für die Bekleidungsindustrie.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/pn3g9WEGgsX0fWWMdhxSt82gVr8v5qjQcwJ9gYRGQZc/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDUvMjYwNjA0LTAxLWRzZnFvNWo4LTIwMjYtMDYtMDUucG5n" medium="image"></media:content></item><item><title>Beschäftigte im Handel legen erneut Arbeit nieder</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/beschaftigte-im-handel-legen-erneut-arbeit-nieder/2026060549637</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/beschaftigte-im-handel-legen-erneut-arbeit-nieder/2026060549637</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 05 Jun 2026 10:27:28 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
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  <figcaption><em>Credits: Aygin Kolaei für FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Anlässlich der Tarifverhandlungen im Handel haben Beschäftigte den zweiten Tag in Folge zeitweise die Arbeit niedergelegt. Zu Kundgebungen in deutschen Städten erwartete die Gewerkschaft Verdi insgesamt mehr als 10.000 Teilnehmer:innen, wie Gewerkschaftssekretärin Johanna Kaufmann der Deutschen Presse-Agentur sagte.</p>
<p>Kaufmann zufolge sind die größten Kundgebungen in Erfurt, Bochum
und Saarbrücken geplant. Aktionen sind auch in Berlin und Ingolstadt
angekündigt.</p>
<p>Derzeit laufen bundesweit Verhandlungen im Einzelhandel und im
Groß- und Außenhandel. Diese betreffen Verdi zufolge fünf Millionen
Beschäftigte. Die Gespräche werden in den Tarifgebieten geführt.
Verdi fordert eine Entgelterhöhung von sieben Prozent bei einer
Laufzeit von zwölf Monaten, teils weichen die Forderungen in den
Gebieten leicht voneinander ab.</p>
<h2>Warnstreiks schon am Donnerstag</h2>
<p>Verdi hatte schon am Donnerstag zu Warnstreiks aufgerufen, unter
anderem wurde in Kiel demonstriert. Laut Handelsverband Deutschland
hatten die Warnstreiks keine spürbaren Auswirkungen auf die Kund:innen.
&quot;Auch für heute ist nicht davon auszugehen, dass sich daran etwas
ändert&quot;, sagte der Tarifgeschäftsführer Steven Haarke der Deutschen
Presse-Agentur.</p>
<p>Die Arbeitgeber:innen haben bereits nahezu identische Angebote
vorgelegt, die Verdi aber scharf zurückgewiesen hat. In Hamburg
bieten die Einzelhändler in zwei Stufen über zwei Jahre insgesamt 3,5
Prozent mehr Entgelt. Im Groß- und Außenhandel offerieren in
Nordrhein-Westfalen die Arbeitgeber:innen in zwei Schritten über zwei Jahre
3,4 Prozent mehr Geld.</p>
<p>Wann die Verhandlungen fortgesetzt werden, kann sich von
Tarifgebiet zu Tarifgebiet unterscheiden.</p>
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  <figcaption>Gymshark und R.A.D Schuhkollektion <em>Credits: Gymshark</em></figcaption>
</figure>
<p>Die britische Activewear-Marke Aybl ist in einen Rechtsstreit zwischen ihren Gründern und einem ihrem größten Aktionär verwickelt.</p>
<p>Lewis Morgan, ein Mitbegründer von Gymshark, verklagt Berichten der britschen Tageszeitung <i>The Times</i> zufolge die Brüder Reiss und Kristian Edgerton wegen seines Ausscheidens aus dem Unternehmen. Morgan hatte 2021 sieben Millionen Britische Pfund in Aybl investiert und dafür eine Beteiligung von 20 Prozent erhalten.</p>
<p>Morgan wirft vor, unter unfairen Umständen aus dem Unternehmen entfernt worden zu sein. Er behauptet, dass seine Position als Direktor und Mitarbeiter nach einer kurzfristig anberaumten Sitzung beendet wurde.</p>
<p>Aus den von <i>The Times</i> eingesehenen Gerichtsakten des High Court geht hervor, dass Änderungen in der Unternehmensstruktur von Aybl den Wert, zu dem Morgan seine Anteile verkaufen konnte, gemindert haben. Morgan behauptete außerdem, er sei aus dem Unternehmen gedrängt worden, nachdem er sich geweigert hatte, einen Teil seiner Beteiligung in einen geplanten Börsengang einzubringen.</p>
<p>Die Brüder Edgerton haben die Vorwürfe zurückgewiesen und als unbegründet bezeichnet. Sie argumentieren, dass Morgans Engagement bei dem in Dubai ansässigen Nahrungsergänzungsmittel- und Energy-Drink-Unternehmen Ownkind einen Interessenkonflikt darstellte. Das Unternehmen konkurriere mit den Expansionsplänen von Aybl, die über Bekleidung hinausgehen.</p>
<p>Der Rechtsstreit findet statt, während Aybl weiterhin auf einem schnellen Wachstumskurs ist. Die Athleisure-Marke meldete kürzlich für die 15 Monate bis Juni 2025 einen Umsatz von mehr als 72 Millionen Britischen Pfund. Der Gewinn nach Steuern hat sich auf 9,4 Millionen Britische Pfund mehr als verdoppelt.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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<p>FashionUnited nutzt Künstliche Intelligenz, um die Übersetzung von Artikeln zu beschleunigen und das Endergebnis zu verbessern. Sie helfen uns, die internationale Berichterstattung von FashionUnited einer deutschsprachigen Leserschaft schnell und umfassend zugänglich zu machen. Artikel, die mithilfe von KI-basierten Tools übersetzt wurden, werden von unseren Redakteur:innen Korrektur gelesen und sorgfältig bearbeitet, bevor sie veröffentlicht werden. Bei Fragen oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte per E-Mail an info@fashionunited.com</p>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/H2crYQeDwyP4RBS0DJcYPLvyziW9NZje8eVwVaZtWd0/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDkvMDkvaHlicmlkLWNyZWFtLXNvbG8td29tYW5zLTAxNjItOTUzdnVnOGQtMjAyNS0wOS0wOS5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Nach Abschwächung im Heimatmarkt: Lululemon passt Jahresprognose an</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/nach-abschwachung-im-heimatmarkt-lululemon-passt-jahresprognose-an/2026060549631</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/nach-abschwachung-im-heimatmarkt-lululemon-passt-jahresprognose-an/2026060549631</guid><author>news@fashionunited.com (Prachi Singh)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 05 Jun 2026 07:47:18 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/YSgiUzdlzx7eAH5pokLxql0cX2-pGTSzUkE56Avkk1Y/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDIvMTYvaGlnaC1zdHJlZXQta2VuLWNvcHlyaWdodC1taWNoYWVsLWZyYW5rZS03MDExLXJldG91Y2hlZC04dGQ4d2lkMC0yMDI2LTAyLTE2LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/5PXx-8ztaELmWSpcwWa9AGyNht6-64OUkVrWdtMy-aM/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDIvMTYvaGlnaC1zdHJlZXQta2VuLWNvcHlyaWdodC1taWNoYWVsLWZyYW5rZS03MDExLXJldG91Y2hlZC04dGQ4d2lkMC0yMDI2LTAyLTE2LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/YSgiUzdlzx7eAH5pokLxql0cX2-pGTSzUkE56Avkk1Y/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDIvMTYvaGlnaC1zdHJlZXQta2VuLWNvcHlyaWdodC1taWNoYWVsLWZyYW5rZS03MDExLXJldG91Y2hlZC04dGQ4d2lkMC0yMDI2LTAyLTE2LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Lululemon Kensington High Street store" title="Lululemon Kensington High Street store"/>
  <figcaption>Lululemon-Store in der Kensington High Street <em>Credits: Lululemon by Michael Franke</em></figcaption>
</figure>
<p>Die kanadische Sportbekleidungsmarke Lululemon Athletica Inc. (Lululemon) hat ihre Finanzergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 vorgelegt. Der Berichtszeitraum endete am 4. Juni 2026. Die Zahlen zeigen ein stetiges internationales Wachstum bei gleichzeitiger Abschwächung im Heimatmarkt.</p>
<p>Laut offizieller Pressemitteilung erreichte der Gesamtnettoumsatz im Berichtszeitraum 2,47 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg von vier Prozent gegenüber 2,37 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025. Auf währungsbereinigter Basis stieg der Nettoumsatz um zwei Prozent.</p>
<p>Das Unternehmen verzeichnete unterschiedliche Entwicklungen in den verschiedenen geografischen Regionen. In Amerika sank der Nettoumsatz um drei Prozent, währungsbereinigt um vier Prozent. Der internationale Nettoumsatz wuchs hingegen um 22 Prozent. Auf währungsbereinigter Basis lag das Plus bei 16 Prozent, was die robuste Nachfrage in den Überseemärkten unterstreicht.</p>
<h2>Vergleichbare Umsätze und Margenrückgänge</h2>
<p>Die vergleichbaren Gesamtumsätze, die sowohl unternehmenseigene Einzelhandelsstandorte als auch den E-Commerce umfassen, stiegen im Quartal um ein Prozent. Auf währungsbereinigter Basis gingen sie jedoch um zwei Prozent zurück.</p>
<p>Die inländischen Vertriebskanäle blieben unter Druck. Die vergleichbaren Umsätze in Amerika sanken um fünf Prozent, währungsbereinigt um sechs Prozent. Die internationalen vergleichbaren Umsätze glichen diese Entwicklung teilweise aus und stiegen um 13 Prozent, währungsbereinigt um acht Prozent. Im internationalen Segment erzielte das chinesische Festland einen Anstieg der vergleichbaren Umsätze um 20 Prozent.</p>
<p>Der Bruttogewinn sank um drei Prozent auf 1,34 Milliarden US-Dollar gegenüber 1,38 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Bruttomarge verringerte sich entsprechend um 410 Basispunkte auf 54,2 Prozent.</p>
<p>Der Nettogewinn belief sich auf 195,05 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einem verwässerten Gewinn je Aktie (EPS) von 1,69 US-Dollar. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, als ein Nettogewinn von 314,57 Millionen US-Dollar beziehungsweise 2,60 US-Dollar je verwässerter Aktie erzielt wurde, bedeutet dies einen deutlichen Rückgang.</p>
<h2>Produktaktualisierungen und strategische Agilität</h2>
<p>Die Finanzaktualisierung fällt mit organisatorischen Anpassungen nach Führungswechseln zusammen. Meghan Frank, Interims-Co-Chief Executive Officer (CEO) und Chief Financial Officer (CFO) von Lululemon, erklärte, dass das Team zwar schnell gehandelt habe, das Unternehmen derzeit jedoch Gegenwind bewältigen müsse, was zu Anpassungen der Jahresprognose geführt habe.</p>
<p>Frank erläuterte während der Investorenkonferenz, dass Wellen negativer Medienberichterstattung sowie Kommentare in sozialen Medien zu Produktzusammensetzungen und Proxy-Auseinandersetzungen den Kundenverkehr beeinträchtigt hätten. Dies habe insbesondere China und die USA betroffen.</p>
<p>Darüber hinaus räumte Frank ein, dass bestimmte Produkteinführungen die Erwartungen nicht erfüllt hätten. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, beschleunigt die Marke ihre Nachsteuerungskapazitäten um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dadurch kann sie schneller auf Verbraucherwünsche reagieren. Der Produktfokus verlagert sich dabei auf Oberbekleidung und Loungewear-Stoffe.</p>
<p>André Maestrini, Interims-Co-CEO, President und Chief Commercial Officer, bekräftigte, dass sich die Teams weiterhin auf die Kernprioritäten konzentrieren, um das Wachstum wieder anzukurbeln. Der Schwerpunkt liege dabei auf erfolgreichen Produktkapseln in den Bereichen Training, Tennis und Laufen.</p>
<h2>Bestandskontrolle und Filialnetzentwicklung</h2>
<p>Lululemon schloss das erste Quartal 2026 mit liquiden Mitteln in Höhe von 1,51 Milliarden US-Dollar ab. Darüber hinaus verfügte das Unternehmen über 593,60 Millionen US-Dollar an verfügbarer Kapazität im Rahmen seiner revolvierenden Kreditfazilität.</p>
<p>Die Gesamtbestände zum Quartalsende stiegen gegenüber dem ersten Quartal 2025 um zwei Prozent auf 1,69 Milliarden US-Dollar. Auf Stückzahlbasis sanken die Bestände jedoch um vier Prozent. Dies deutet auf ein gesünderes Bestandsmanagement und ein geringeres Volumenrisiko hin.</p>
<p>Im Berichtszeitraum verwendete das Unternehmen 358,30 Millionen US-Dollar für den Rückkauf von 2,20 Millionen eigenen Aktien.</p>
<p>Der Activewear-Händler baute seinen physischen Fußabdruck weiter aus. Im Quartal wurden netto fünf neue unternehmenseigene Standorte eröffnet, wodurch die globale Filialzahl auf 816 Geschäfte stieg.</p>
<h2>Aktualisierter Finanzausblick</h2>
<p>Für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 prognostiziert Lululemon einen Nettoumsatz zwischen 2,45 Milliarden US-Dollar und 2,48 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einem Rückgang von zwei bis drei Prozent. Der verwässerte Gewinn je Aktie wird voraussichtlich zwischen 1,76 US-Dollar und 1,81 US-Dollar liegen.</p>
<p>Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 senkte das Unternehmen seine Prognose. Es erwartet nun einen Nettoumsatz zwischen 11,00 Milliarden US-Dollar und 11,15 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einer Stagnation bis hin zu einem Rückgang von einem Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2025. Der verwässerte Gewinn je Aktie für das Gesamtjahr wird voraussichtlich zwischen 10,95 US-Dollar und 11,15 US-Dollar liegen.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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  <figcaption>Jan Baan (links) und Martijn Hagman werden gemeinsam Chief Executive Officers (CEOs) der neuen Gruppe Omoda Brands. <em>Bild: Omoda</em></figcaption>
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<p>Ein überraschender Deal: Der niederländische E-Tailer Wehkamp wird vom ebenfalls niederländischen Schuh- und Modehändler Omoda übernommen.</p>
<p>Eine entsprechende Vereinbarung zwischen Omoda Brands und der Wehkamp Retail Group Holding wurde bereits geschlossen, teilten die Vertragspartner:innen mit. Über die finanzielle Höhe der Transaktion wurden keine Angaben gemacht.</p>
<p>Damit kommt Wehkamp wieder in niederländische Hände. Die Wehkamp Retail Group Holding war seit 2015 im Besitz der britischen Private-Equity-Gesellschaft Apax Partners. Die Übernahme bedarf noch der Zustimmung aller erforderlichen Parteien, wie der niederländischen Behörde für Verbraucher:innen  und Markt.</p>
<p>Durch die Übernahme erwirbt Omoda nicht nur Wehkamp, sondern auch Kleertjes.com. Omoda ist seit Jahren auf Expansionskurs und hat in den letzten Jahren bereits Assem, Shuz und Leurink in sein Portfolio aufgenommen. Inzwischen betreibt Omoda Brands 42 Omoda-Filialen und 20 Assem-Filialen.</p>
<p>Mit der Hinzunahme von Wehkamp und Kleertjes.com wird Omoda zu einem der größten niederländischen Mode- und Lifestyle-Händler. Nach eigenen Angaben kann Omoda dadurch mit bestehenden internationalen Plattformen konkurrieren. Die neue Gruppe wird einen Jahresumsatz von rund 600 Millionen Euro erzielen.</p>
<h2>Neue Struktur</h2>
<p>Zur Finanzierung der Übernahme wurde mit einem ‘niederländischen Family Office’ zusammengearbeitet. Dieses beteiligt sich an der Finanzierung und erhält dadurch eine Minderheitsbeteiligung an der neuen Gruppe. Die neue Gruppe wird von Jan Baan, Chief Executive Officer (CEO) von Omoda, geleitet. Martijn Hagman von der Wehkamp Retail Group (WRG) wird bis Ende 2027 Co-CEO der Gruppe.</p>
<p>Eine weitere Ergänzung des Teams ist Erik-Jan Mares, ehemaliger CEO von Zeeman. Er wird Vorsitzender des neu zu gründenden Aufsichtsrats von Omoda Brands.</p>
<h2>Omoda will Wehkamp ‘noch persönlicher’ machen</h2>
<p>„Die Übernahme der Wehkamp Retail Group passt zu unserer Ambition, eine Gruppe aufzubauen, die den niederländischen Modemarkt in seiner ganzen Breite bedienen kann“, so Baan. „Wehkamp gehört für uns zu den Ikonen des niederländischen Einzelhandels. Die Marke hat einen starken und loyalen Kundschaftsstamm sowie eine hochmoderne Logistik. Wehkamp hat im letzten Jahr bereits erste Schritte in Richtung einer klarer definierten Kollektion und einer deutlicheren Positionierung unternommen. Mit unserer Boutique-Vision können wir Wehkamp nun noch persönlicher gestalten.“</p>
<p>„Nachdem wir mit Omoda vor weniger als fünf Jahren die Erweiterung von Schuhen auf Kleidung eingeleitet haben, werden wir nach dieser Übernahme in allen Marktsegmenten mit separaten Marken aktiv sein. So können wir noch mehr Verbraucher:innen ein relevantes Boutique-Erlebnis bieten. Durch die Bündelung unserer Kräfte können wir unsere Entwicklung beschleunigen. Wir können zudem weiter in ein unverwechselbares Kundenversprechen und die zukünftige Positionierung all unserer Marken investieren.“</p>
<p>Martijn Hagman, CEO der WRG, ergänzt: „Die Übernahmebilanz der letzten Jahre zeigt, dass Omoda Brands in der Lage ist, aus Leidenschaft für Mode und Liebe zum Einzelhandel eine Transformation zu bewirken. Wir sind stolz darauf, dass Wehkamp nun wieder in niederländische Hände kommt. Wir werden mit Wehkamp und kleertjes.com Teil eines unternehmerischen Familienbetriebs mit langer Tradition. Ich bin überzeugt, dass Wehkamp auf diese Weise wieder zu dem wird, was es einmal war.“</p>
<h2>Omoda und Wehkamp: Was die Übernahme für beide Seiten bedeutet</h2>
<p>Wehkamp wird von der Schuhexpertise von Omoda Brands profitieren können, heißt es in der Pressemitteilung. Umgekehrt bietet Wehkamps starke Position in den Bereichen Home &amp; Living, Beauty und Lingerie eine klare Chance für Omoda und Assem, zukünftig in diese Kategorien zu expandieren.</p>
<p>Besonders interessant ist, dass Wehkamp möglicherweise in den stationären Handel einsteigt. Die Pressemitteilung besagt, dass Wehkamp von der Offline-Erfahrung von Omoda Brands profitieren kann. Zukünftig soll die mögliche Eröffnung einiger physischer Einrichtungshäuser unter der Marke Wehkamp geprüft werden. Wehkamps Eigenmarke für Wohnaccessoires, Nous, ist kürzlich eine Kooperation mit der Einrichtungskette Loods5 eingegangen. Dadurch sind die Produkte erstmals in einem physischen Geschäft erhältlich.</p>
<p>Langfristig wollen die Parteien den Vertrieb aller Marken im Distributionszentrum der WRG in Zwolle bündeln. Dieser Plan wird in der kommenden Zeit weiter ausgearbeitet. „Die umfassende Expertise und Kapazität der WRG im Bereich Logistik und Fulfilment kann der Kombination erhebliche Synergievorteile bringen. Die gemeinsame Nutzung der technologischen Infrastruktur, die Ergänzung neuer Kategorien für die verschiedenen Marken und die Optimierung von Verträgen schaffen Raum für weiteres Rentabilitätswachstum.“</p>
<h2>Wehkamp von Omoda gerettet</h2>
<p>Dass Wehkamp übernommen wird, ist an sich nicht überraschend. Die Ergebnisse von Wehkamp sind seit Jahren rückläufig. Im Geschäftsjahr 2024-2025 sank der Umsatz um weitere 6,8 Prozent auf 514 Millionen Euro. Der Verlust stieg auf 89,1 Millionen Euro. Dieser Verlust wurde jedoch stark durch eine einmalige Goodwill-Abschreibung beeinflusst. Ohne diesen Posten hätte der Verlust 8,8 Millionen Euro betragen.</p>
<p>Seit 2022 leidet das Unternehmen unter Umsatzrückgängen. Der Umsatzgewinn im Geschäftsjahr 2021-2022 wurde hauptsächlich durch die Aufnahme von Kleertjes in das Portfolio erzielt.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/ckoTFW3IbIQaBW3WDAlWnu7tY34jPYILBXeydrPhji4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDYvMTIvaW1nLTI5NDQtbXEyNzducjUtMjAyNC0xMi0xOC1ybTUxZ2JhNS0yMDI1LTA2LTEyLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/Z18_VtmPWMUqFPtFH5_hME0bYlVXVyYsRXYTQ9EWEZA/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDYvMTIvaW1nLTI5NDQtbXEyNzducjUtMjAyNC0xMi0xOC1ybTUxZ2JhNS0yMDI1LTA2LTEyLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/ckoTFW3IbIQaBW3WDAlWnu7tY34jPYILBXeydrPhji4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDYvMTIvaW1nLTI5NDQtbXEyNzducjUtMjAyNC0xMi0xOC1ybTUxZ2JhNS0yMDI1LTA2LTEyLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Hildesheimer Innenstadt" title="Hildesheimer Innenstadt"/>
  <figcaption>Hildesheimer Innenstadt  <em>Credits: Ole Spötter für FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Gewerkschaft Verdi weitet ihre Warnstreiks im Einzelhandel sowie im Groß- und Außenhandel aus. Betroffen sind heute und am Freitag Betriebe und Unternehmen der gesamten Handelsbranche in allen Bundesländern, wie die Gewerkschaft mitteilte.</p>
<p>„In Kiel nahmen heute rund 200 Beschäftigte des Handels vor allem aus
Schleswig-Holstein an einer Demonstration teil. Wir sind nicht die
Billigheimer der Nation“, sagte Verdi-Vorstandsmitglied Silke Zimmer
auf der Abschlusskundgebung. „In einer Tarifrunde im Handel geht es
eben nicht allein um Prozente, es geht um Anerkennung, es geht um
Wertschätzung.“</p>
<p>Die Gewerkschaft wolle einen zügigen Tarifabschluss, sagte Zimmer.
Dieser müsse der Leistung der Beschäftigten gerecht werden. „Wir
wollen vor allen Dingen keinen weiteren Reallohnverlust, weil wir
nämlich schlicht nicht mehr wissen, wie wir unser tagtägliches Leben
finanzieren sollen.“</p>
<p>Knapp zwei Drittel aller Beschäftigten im Einzelhandel hätten nur
einen Teilzeitjob, sagte Zimmer. „Und jedes Mal ist man darauf
angewiesen, dass der Hausleiter, dass der Filialleiter noch ein paar
Stunden rausrückt.“</p>
<h2>Entgelterhöhung von sieben Prozent gefordert</h2>
<p>Die Gewerkschaft fordert - unterschiedlich akzentuiert in den
bundesweit 16 Tarifgebieten des Einzelhandels und den 20
Tarifgebieten im Groß- und Außenhandel - eine Entgelterhöhung von
sieben Prozent, mindestens aber 225 Euro monatlich mehr, bei einer
Laufzeit von zwölf Monaten.</p>
<p>Die Arbeitgeber schlugen im Groß- und Außenhandel laut Verdi eine
Entgelterhöhung beginnend ab dem Monat nach Tarifabschluss von
insgesamt 3,4 Prozent vor, allerdings mit einer doppelt so langen
Laufzeit - was den Zuwachs halbiere.</p>
<p>Im Einzelhandel sieht das Angebot der Arbeitgeber demnach erst nach
sechs Monaten ohne jede Steigerung eine Entgelterhöhung von zwei
Prozent vor, dann nach weiteren drei Monaten ohne Steigerung 1,5
Prozent, ebenfalls bei 24 Monaten Laufzeit.</p>
<h2>Bundesweite Warnstreiks</h2>
<p>Verdi hatte zu bundesweiten Warnstreiks in der Tarifrunde für mehr
als fünf Millionen Handels-Beschäftigte aufgerufen. In
Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen,
Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben die Geschäfte am Donnerstag
wegen Fronleichnam ohnehin geschlossen.</p>
<p>Der Handelsverband Deutschland (HDE) hatte vor den Warnstreiks
erklärt, keine spürbaren Auswirkungen für Kunden durch die
Streikaktionen zu erwarten. Die Unternehmen seien gut vorbereitet,
die internen Abläufe eingespielt.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/K1ui_L0ZiYYHhu9HlNieWGdmzvhZ0dAhQSVOCKBqX5M/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDYvMTIvaW1nLTI5NDQtbXEyNzducjUtMjAyNC0xMi0xOC1ybTUxZ2JhNS0yMDI1LTA2LTEyLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Eurozone: Umsätze im Einzelhandel sinken stärker als erwartet</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/eurozone-umsatze-im-einzelhandel-sinken-starker-als-erwartet/2026060449619</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/eurozone-umsatze-im-einzelhandel-sinken-starker-als-erwartet/2026060449619</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:21:35 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/UV7Nj6ZwTfkOuhQAuLql_fw6tzuaNxuUEAf3sJFxyho/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDgvMjEvcGV4ZWxzLXN0dWRpb2lkZWFoZC0yMjA0Njk0Ny14eWExNmV2dS0yMDI0LTA5LTMwLWR0ODlqanFkLTIwMjUtMDgtMjEuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/KA3ixGirsA5YaV8o7d29OZ37Wj-VepDX_cyWJdAYv6o/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDgvMjEvcGV4ZWxzLXN0dWRpb2lkZWFoZC0yMjA0Njk0Ny14eWExNmV2dS0yMDI0LTA5LTMwLWR0ODlqanFkLTIwMjUtMDgtMjEuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/UV7Nj6ZwTfkOuhQAuLql_fw6tzuaNxuUEAf3sJFxyho/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDgvMjEvcGV4ZWxzLXN0dWRpb2lkZWFoZC0yMjA0Njk0Ny14eWExNmV2dS0yMDI0LTA5LTMwLWR0ODlqanFkLTIwMjUtMDgtMjEuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="EU-Fahne" title="EU-Fahne"/>
  <figcaption>EU-Fahne <em>Bild: Studio Idea via Pexels</em></figcaption>
</figure>
<p>In der Eurozone sind die Einzelhandelsumsätze im April stärker als erwartet gefallen. Die Erlöse sanken im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent, wie das europäische Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt nur einen Rückgang um 0,3 Prozent erwartet. Ausschlaggebend war ein deutlicher Umsatzrückgang an den Tankstellen infolge eines kräftigen Anstiegs der Preise für Benzin und Diesel nach dem Ölpreisschubs zu Beginn des Iran-Kriegs.</p>
<p>Allerdings wurden die <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/eurozone-umsatze-im-einzelhandel-sinken-moderater-als-erwartet/2026050766630">Umsätze im Vormonat</a> deutlich nach oben revidiert. Demnach sind die Erlöse im Einzelhandel im März um 0,8 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Zuvor hatte Eurostat einen Rückgang um 0,1 Prozent gemeldet.</p>
<p>Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Einzelhandelsumsätze im April um 1,0 Prozent. In dieser Betrachtung war ein Zuwachs um 0,3 Prozent erwartet worden</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/sFhgMt_s7I8STwUSy_vVQHz5_NxUkycwe1Cewos1fVI/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDgvMjEvcGV4ZWxzLXN0dWRpb2lkZWFoZC0yMjA0Njk0Ny14eWExNmV2dS0yMDI0LTA5LTMwLWR0ODlqanFkLTIwMjUtMDgtMjEuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Lascana: Jahresumsatz sinkt um zwei Prozent</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/lascana-jahresumsatz-sinkt-um-zwei-prozent/2026060449617</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/lascana-jahresumsatz-sinkt-um-zwei-prozent/2026060449617</guid><author>news@fashionunited.com (Jan Schroder)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 04 Jun 2026 08:47:41 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/1uCtAt09A_BfY30FmvH50J47zrDl1UQu3S3MJnlyKtI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDQvbGFzY2FuYS1oYW1idXJnLXBndDlrZGZjLTIwMjYtMDYtMDQuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/XMTmkmD2aPqiY_Nu7bDBsB4y1aUClytlu3sROHSS21Q/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDQvbGFzY2FuYS1oYW1idXJnLXBndDlrZGZjLTIwMjYtMDYtMDQuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/1uCtAt09A_BfY30FmvH50J47zrDl1UQu3S3MJnlyKtI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDQvbGFzY2FuYS1oYW1idXJnLXBndDlrZGZjLTIwMjYtMDYtMDQuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Ein Store von Lascana in Hamburg" title="Ein Store von Lascana in Hamburg"/>
  <figcaption>Ein Store von Lascana in Hamburg  <em>Bild: Lascana</em></figcaption>
</figure>
<p>Der Wachstumstrend des Hamburger Bekleidungsanbieters Lascana wurde im vergangenen Jahr vorerst gestoppt. Am Donnerstag teilte das zum Handels- und Dienstleistungskonzern Otto Group gehörende Unternehmen mit, dass es im Geschäftsjahr 2025/26 einen Umsatz in Höhe von 541 Millionen Euro erzielt hat. Das entsprach einem Rückgang um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zuvor hatte Lascana mehrere Jahre lang stetige Zuwächse erzielen können.</p>
<p>Der Grund für den Rückgang war nach Angaben des Unternehmens ein Umsatzminus von 32 Prozent in den USA. Die erheblichen Einbußen waren demnach vor allem auf „die Zollpolitik der US-Regierung“ sowie „die Einstellung des Geschäftsbetriebs der zur Bonprix-Gruppe gehörenden Konzerngesellschaft Venus“ zurückzuführen. In Deutschland konnte Lascana hingegen ein Umsatzplus von einem Prozent erzielen.</p>
<p>Jens Fehnders, der Gründer und Geschäftsführer von Lascana, kommentierte die aktuellen Zahlen. „Natürlich hätten wir uns gewünscht, auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder im weltweiten Umsatz eine Steigerung zu erzielen, aber die unkalkulierbaren Entwicklungen im USA-Markt lagen außerhalb unserer Einflussmöglichkeiten“, erklärte er. „Wir freuen uns aber sehr, dass wir im mehr als schwierigen deutschen Markt den Rekordumsatz des Vorjahres sogar noch einmal leicht übertreffen konnten.“</p>
<h2>Nach Umsatzeinbruch: Lascana stellt sein US-Geschäft neu auf</h2>
<p>Auf die Probleme in den USA reagierte das Unternehmen mit der Entscheidung, seinen dortigen Ansatz „komplett neu aufzustellen“. Nach dem „Wegfall des Wholesale-Geschäftes (Venus)“ sei das Geschäftsmodell nun „von einem reinen B2C-Business hin zu einem hybriden Multichannel-Geschäft durch eine gerade begonnene Skalierung des neu gestarteten Marktplatzgeschäftes“ weiterentwickelt worden. Erste Erfolge der Neuausrichtung beobachtete Lascana im ersten Quartal des laufenden Jahres, in dem die US-Umsätze um 40 Prozent anstiegen.</p>
<p>Angesichts dieser positiven Entwicklung blickt Fehnders zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. „Wir wissen, dass die entscheidenden Monate bei unseren sehr sommerlich ausgerichteten Sortimenten immer der Juni und Juli sind und dann der Bedarf an Bademode und Beachwear stark anzieht und seinen Höhepunkt erreicht“, erklärte er. „Wenn das Wetter mitspielt, sind wir überzeugt davon, dass wir, auch unterstützt durch das neu ausgerichtete USA-Business, eine gute Umsatzentwicklung und vielleicht sogar einen neuen Umsatzrekord erzielen können, zumal der April und Mai bereits starke Zuwächse erbracht haben.“</p>
<div class="article-promo--alt"><p>Weiterlesen:</p><p></p><ul type="square">
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/handelskonzern-otto-gewinn-nahezu-verdoppelt/2026052866935" target="_self"><u>Handelskonzern Otto: Gewinn nahezu verdoppelt</u></a></li>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/handelskonzern-otto-will-bis-2028-auf-zehn-milliarden-euro-umsatz-wachsen/2026032565995" target="_self"><u>Handelskonzern Otto will bis 2028 auf zehn Milliarden Euro Umsatz wachsen</u></a></li>
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<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/otto-will-knapp-460-vollzeitstellen-in-hamburg-abbauen/2026021965484" target="_self"><u>Otto will knapp 460 Vollzeitstellen in Hamburg abbauen</u></a></li>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/wechsel-im-vorstand-der-otto-group-philipp-andree-ersetzt-sergio-bucher/2026020365255" target="_self"><u>Wechsel im Vorstand der Otto Group: Philipp Andrée ersetzt Sergio Bucher</u></a></li>
</ul></div>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/Tc9I3ZVozQV0zE2BUPxTcUrhyg-bLrhNWG3NCjwwz80/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDQvbGFzY2FuYS1oYW1idXJnLXBndDlrZGZjLTIwMjYtMDYtMDQuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Kreislaufwirtschaft in der Mode: Europäischer Markt bis 2030 auf 100 Milliarden Euro geschätzt</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/kreislaufwirtschaft-in-der-mode-europaischer-markt-bis-2030-auf-100-milliarden-euro-geschatzt/2026060449621</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/kreislaufwirtschaft-in-der-mode-europaischer-markt-bis-2030-auf-100-milliarden-euro-geschatzt/2026060449621</guid><author>news@fashionunited.com (Julia Garel)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 04 Jun 2026 07:53:51 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/IZMfPyDDPaGeuczX5BUHiWZV7BLyC6JKY7k7yO5Mk-M/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDQvbHViYS1nbGF6dW5vdmEtcWozaGt6b283cGUtdW5zcGxhc2gtMjd0NG8wMzktMjAyNi0wNi0wNC5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/0sQH48-iyW_AsTpjK0pJnH-E53IY-OqHJiAkJ7XrNWI/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDQvbHViYS1nbGF6dW5vdmEtcWozaGt6b283cGUtdW5zcGxhc2gtMjd0NG8wMzktMjAyNi0wNi0wNC5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/IZMfPyDDPaGeuczX5BUHiWZV7BLyC6JKY7k7yO5Mk-M/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDQvbHViYS1nbGF6dW5vdmEtcWozaGt6b283cGUtdW5zcGxhc2gtMjd0NG8wMzktMjAyNi0wNi0wNC5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Une étude de la Fédération de la Mode Circulaire (FMC) et KPMG France révèle qie le marché de la mode circulaire en Europe pourrait dépasser les 100 milliards d’euros d’ici 2030." title="Une étude de la Fédération de la Mode Circulaire (FMC) et KPMG France révèle qie le marché de la mode circulaire en Europe pourrait dépasser les 100 milliards d’euros d’ici 2030."/>
  <figcaption>Eine Studie des französischen Verbands Fédération de la Mode Circulaire (FMC) und KPMG Frankreich zeigt, dass der Markt für Kreislaufwirtschaft in der Mode in Europa bis 2030 die Marke von 100 Milliarden Euro überschreiten könnte. <em>Credits: Unsplash</em></figcaption>
</figure>
<p>Der europäische Markt für Kreislaufwirtschaft in der Mode könnte bis 2030 die 100-Milliarden-Euro-Marke überschreiten. Diese Zahl wurde am Donnerstag von der Fédération de la mode circulaire (FMC) veröffentlicht. Sie verdeutlicht die wirtschaftliche Stärke eines Marktes, der einst eine Nische war, aber heute für die Unternehmen der Branche Priorität hat.</p>
<h2>Ein enormes wirtschaftliches Gewicht</h2>
<p>Die Prognose von 100 Milliarden Euro für die Kreislaufwirtschaft in der Mode im Jahr 2030 entspricht mehr als 58 Prozent des aktuellen Umsatzes der gesamten europäischen Textilindustrie. Dieser liegt laut Daten von Euratex bei 170 Milliarden Euro. Das wirtschaftliche Gewicht der vier Säulen der Kreislaufwirtschaft – neu erfinden, wiederverwenden, reparieren und recyceln – stellt somit mehr als nur eine Chance dar, sondern die Zukunft.</p>
<p>Produkte aus Ökodesign machen derzeit etwa sechs Prozent des europäischen Modemarktes aus. Angetrieben durch regulatorische Entwicklungen könnte ihr Anteil bis 2030 auf fast 15 Prozent steigen. Damit könnten sie allein rund 71 Milliarden Euro erwirtschaften. Die FMC erinnert daran, dass die Designphase für fast 80 Prozent der Umweltauswirkungen eines Artikels verantwortlich ist. Daher ist dieser Schritt entscheidend, um die großflächige Entwicklung von Reparatur-, Wiederverwendungs- und Recyclingmodellen zu gewährleisten.</p>
<h2>Europäische Gesetzgebung: Ein Katalysator für Investitionen</h2>
<p>Vor allem aber unterstreicht der Bericht die entscheidende Rolle neuer Vorschriften bei der Förderung von Nachfrage und Investitionen. Die Harmonisierung der Systeme zur erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) erweist sich als einer der wirksamsten Hebel zur Strukturierung des Marktes.</p>
<p>Europa produziert jährlich rund 12,6 Millionen Tonnen Textilabfälle. Davon werden heute jedoch nur etwa 20 Prozent getrennt gesammelt. Durch die Übertragung der Entsorgungskosten auf die Hersteller:innen ermöglicht die EPR die Finanzierung der notwendigen Infrastruktur für Sammlung, Sortierung und Recycling. Hinzu kommen der digitale Produktpass DPP und Projekte für eine Kreislauf-Mehrwertsteuer. Diese sollen die Rückverfolgbarkeit, Transparenz und Wettbewerbsfähigkeit der Branche erhöhen.</p>
<h2>Eine strategische Neuausrichtung der Wertschöpfungsketten</h2>
<p>Die Unterstützung lokaler Reparaturdienste und des Recyclings stärkt die Widerstandsfähigkeit strategischer textiler Lieferketten und schafft langfristig Werte. Mina Bishop, Senior Managerin für Kreislaufwirtschaft bei KPMG, erklärt die Bedeutung dieses Wandels: „Jahrelang wurde die Kreislaufwirtschaft in der Mode ausschließlich als Nachhaltigkeitsthema behandelt. Unsere Studie zeigt, dass es sich auch um ein strategisches und industrielles Thema handelt.“</p>
<p>Maxime Delavallée, Präsident der Fédération de la mode circulaire, bestätigt die Schlüsselrolle der öffentlichen Institutionen: „Unsere Studie zeigt, dass Regulierung ein starker Beschleuniger für die Kreislaufwirtschaft in der Mode sein kann.“ Er merkt an, dass angepasste steuerliche Maßnahmen, wie eine Kreislauf-Mehrwertsteuer, dazu beitragen würden, Reparatur und Wiederverkauf finanziell attraktiver zu machen. Dies würde es dem europäischen Markt ermöglichen, einen erheblichen Teil der für 2030 identifizierten Chancen im Wert von 104 Milliarden Euro zu nutzen.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/pJV2Hz2vhSxHEDbGSRopciPv0mSMPHdQiEN-UgznR_0/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDQvbHViYS1nbGF6dW5vdmEtcWozaGt6b283cGUtdW5zcGxhc2gtMjd0NG8wMzktMjAyNi0wNi0wNC5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Höchstmargen und 106 Filialen weniger: Die Kennzahlen des ersten Quartals von Inditex</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/hochstmargen-und-106-filialen-weniger-die-kennzahlen-des-ersten-quartals-von-inditex/2026060449616</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/hochstmargen-und-106-filialen-weniger-die-kennzahlen-des-ersten-quartals-von-inditex/2026060449616</guid><author>news@fashionunited.com (Jaime Martinez)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 04 Jun 2026 07:44:52 +0000</pubDate><description><![CDATA[<p><span class="label label-primary">Analyse</span></p>
<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/5N8TzSuQijiCfQkV_3TKHhGe6OxzpmZG-jGdzrlhJN0/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDQvemFyYS1yb21hLXBpajNodml0LTIwMjYtMDYtMDQuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/xkVBzC0eqdh6yoD29Jj_9f96cYF2HpQYeA5PtQtgBYc/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDQvemFyYS1yb21hLXBpajNodml0LTIwMjYtMDYtMDQuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/5N8TzSuQijiCfQkV_3TKHhGe6OxzpmZG-jGdzrlhJN0/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDQvemFyYS1yb21hLXBpajNodml0LTIwMjYtMDYtMDQuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Exterior de la tienda de Zara en el número 189 de la Via del Corso de Roma (Italia)." title="Exterior de la tienda de Zara en el número 189 de la Via del Corso de Roma (Italia)."/>
  <figcaption>Außenansicht der Zara-Filiale in der Via del Corso 189 in Rom, Italien. <em>Foto: Zara.</em></figcaption>
</figure>
<p>Nach der Präsentation der Geschäftszahlen des spanischen Modekonzerns Inditex für das erste Quartal 2026 am Mittwoch blickt FashionUnited über die neuen Rekordumsätze und -gewinne hinaus und analysieren die konkrete Entwicklung des Unternehmens zum Jahresauftakt. Die Zara-Muttergesellschaft hat das neue Geschäftsjahr mit einer allgemeinen Verbesserung ihrer wichtigsten wirtschaftlichen Kennzahlen begonnen.</p>
<p>Im ersten Quartal 2026 erzielte Inditex einen Umsatz von 8,75 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Wachstum von 5,75 Prozent gegenüber dem Vorjahr und stellt den höchsten Umsatz dar, den das Unternehmen jemals in einem ersten Quartal erzielt hat. Die Warenkosten beliefen sich im gleichen Zeitraum – vom 1. Februar bis zum 30. April, auf 3,39 Milliarden Euro. Obwohl auch dies ein Rekordwert für ein erstes Quartal ist, stiegen die Kosten mit lediglich 3,95 Prozent langsamer als der Umsatz. Im Vorjahresquartal 2025 lagen die Warenkosten bei 3,26 Milliarden Euro.</p>
<p>Aufgrund dieser Entwicklung verzeichnete Inditex zum Ende des ersten Quartals einen Bruttogewinn von 5,36 Milliarden Euro. Dies ist der höchste Wert, den das Unternehmen jemals in den ersten drei Monaten eines Geschäftsjahres erzielt hat. Der Bruttogewinn lag damit um 6,92 Prozent über den 5,01 Milliarden Euro des Vorjahreszeitraums.</p>
<p>Diese Kennzahlen verdeutlichen die verbesserte operative Effizienz von Inditex und führten zu einer Bruttomarge von 61,2 Prozent. Diese wichtige Kennzahl stieg gegenüber der Bruttomarge von 60,6 Prozent im ersten Quartal 2025 um 60 Basispunkte. Damit wurde ein neuer Rekordwert für ein erstes Quartal erreicht. Seit dem Geschäftsjahr 2022 erzielt das Unternehmen zu Jahresbeginn konstant Bruttomargen von über 60 Prozent. Für ein vollständiges Geschäftsjahr konnte diese Marke bislang jedoch noch nicht erreicht werden. Zum Abschluss des Geschäftsjahres 2025 lag die Bruttomarge bei 58,3 Prozent, nachdem sie im dritten Quartal mit 62,2 Prozent ihren Höchststand erreicht hatte.</p>
<h2>Höhere Finanzierung durch Lieferant</h2>
<p>Ein Blick auf die Entwicklung des Umlaufvermögens zeigt, dass Inditex das erste Quartal 2026 mit einem Lagerbestand von 3,81 Milliarden Euro abgeschlossen hat, was einem Anstieg von 0,55 Prozent entspricht. Gleichzeitig sanken die Forderungen gegenüber dem Unternehmen aus Einzelhandelsgeschäften und von Franchisenehmer auf 1,07 Milliarden Euro (minus 5,49 Prozent). Im Gegensatz dazu stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber Gläubiger, insbesondere Lieferant, auf 10,84 Milliarden Euro (plus 3,75 Prozent).</p>
<p>Infolgedessen schloss das Unternehmen das Quartal mit einem negativen Nettoumlaufvermögen von 5,96 Milliarden Euro ab. Dieser Wert lag um 7,85 Prozent über den 5,52 Milliarden Euro zum Ende des ersten Quartals 2025 und zugleich um 42,75 Prozent über den 4,17 Milliarden Euro zum Ende des Geschäftsjahres 2025.</p>
<p>Bei den weiteren zentralen Finanzkennzahlen für das erste Quartal 2026 erhöhte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 2,57 Milliarden Euro (plus 7,31 Prozent). Die EBITDA-Marge stieg von 28,9 auf 29,3 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBIT) wuchs auf 1,76 Milliarden Euro (plus 7,0 Prozent), wodurch sich die EBIT-Marge von 19,8 auf 20,1 Prozent verbesserte.</p>
<h2>106 Filialen weniger</h2>
<p>Zum Ende des ersten Quartals verfügte Inditex über insgesamt 5.456 Filialen. Dies entspricht einer Nettoreduzierung von 106 Standorten gegenüber den 5.562 Filialen zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Von diesem Nettoverlust entfielen lediglich vier Filialen auf das erste Quartal 2026. Das Unternehmen hatte das Geschäftsjahr 2025 mit insgesamt 5.460 Filialen abgeschlossen.</p>
<p>Im Detail und im Jahresvergleich reduzierten nahezu alle Ketten von Inditex ihre Filialnetze. Die einzige Ausnahme bildete Lefties, das sein Netz auf 217 Filialen ausbaute (plus acht). Demgegenüber verzeichnete Zara einen Rückgang auf 1.495 Filialen (minus 50), während Zara Home auf 376 Standorte kam (minus zwölf). Auch Pull&amp;Bear (792 Filialen, minus zwölf), Massimo Dutti (509 Filialen, minus 19) und Bershka (851 Filialen, minus vier) verkleinerten ihre Filialnetze. Gleiches gilt für Stradivarius mit 837 Filialen (minus eine) und Oysho mit 379 Filialen (minus 16).</p>
<p>Inditex gibt an, dass im ersten Quartal in 44 Märkten Optimierungsprojekte innerhalb der Filialnetze der verschiedenen Ketten umgesetzt wurden. Dazu gehörten Renovierungen, Standortverlagerungen, Neueröffnungen und Zusammenlegungen. Für diese Maßnahmen wird der Großteil der für 2026 zugesagten ordentlichen Investitionen in Höhe von 2,3 Milliarden Euro verwendet. Dies hatte das Unternehmen bereits im März bei der Vorlage der Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 angekündigt.</p>
<p>Mit diesen Investitionen erwartet Inditex eine weitere Steigerung der Produktivität seiner Filialen. Im Rahmen der Optimierungsstrategie rechnet das Unternehmen für 2026 mit einem Wachstum der Bruttoverkaufsfläche von rund fünf Prozent.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/Z3hudYvt3BrdfbP8WrGKxKUZMHkKHXLnAdK2ZilJz9U/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDQvemFyYS1yb21hLXBpajNodml0LTIwMjYtMDYtMDQuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>OTB übernimmt alle Anteile an Viktor&amp;Rolf</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/otb-ubernimmt-alle-anteile-an-viktor-rolf/2026060449614</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/otb-ubernimmt-alle-anteile-an-viktor-rolf/2026060449614</guid><author>news@fashionunited.com (Caitlyn Terra)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 04 Jun 2026 07:38:11 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/xMEBbwE_cPLewJ_-kh12LJpJsXsv53V5ZDhjns9c4R4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDQvdmlrdG9yYW5kcm9sZi12a2RnazB0OS0yMDI2LTA2LTA0LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/8WJEuR4oKb7oiSgdtDLOHyUmxEJPV5cJAaji1UxUras/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDQvdmlrdG9yYW5kcm9sZi12a2RnazB0OS0yMDI2LTA2LTA0LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/xMEBbwE_cPLewJ_-kh12LJpJsXsv53V5ZDhjns9c4R4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDQvdmlrdG9yYW5kcm9sZi12a2RnazB0OS0yMDI2LTA2LTA0LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Viktor Horsting en Rolf Snoeren, oprichters en creatief directeuren van Viktor&amp;Rolf" title="Viktor Horsting en Rolf Snoeren, oprichters en creatief directeuren van Viktor&amp;Rolf"/>
  <figcaption>Viktor Horsting und Rolf Snoeren, Gründer:innen und Kreativdirektor:innen von Viktor&amp;Rolf <em>Credits: OTB Group</em></figcaption>
</figure>
<p>Die italienische Modegruppe OTB (Only The Brave) hat die vollständige Kontrolle über das niederländische Modehaus Viktor&amp;Rolf übernommen. Mit dem Erwerb der verbleibenden Anteile, die bislang noch nicht in ihrem Besitz waren, gehört das Label nun zu 100 Prozent zur italienischen Unternehmensgruppe. Dies geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor. Angaben zum finanziellen Umfang der Transaktion wurden nicht gemacht.</p>
<p>Die erste Vereinbarung zwischen Viktor&amp;Rolf und OTB wurde im Jahr 2008 getroffen. Damals erwarb OTB eine Mehrheitsbeteiligung von 51 Prozent. Im Jahr 2019 wurde diese auf 70 Prozent erhöht. Die verbleibenden 30 Prozent befanden sich im Besitz der beiden Gründer Viktor Horsting und Rolf Snoeren.</p>
<h2>Gründer bleiben als Kreativdirektoren an Bord</h2>
<p>Die beiden werden dem Modehaus für mindestens weitere fünf Jahre erhalten bleiben. Dies bestätige „die zentrale Rolle der beiden Gründer“, heißt es in der Mitteilung. Sie werden weiterhin als Kreativdirektoren des Modehauses tätig sein. Laut Pressemitteilung wollen OTB und die Designer das Modehaus in der internationalen Luxuslandschaft weiterentwickeln. Auf weitere Veränderungen neben der Anpassung der Eigentümerstruktur wird nicht hingewiesen. Die Übernahme scheint daher keine direkten Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des niederländischen Modehauses zu haben.</p>
<p>„Es ist uns eine große Freude, weiterhin als Kreativdirektoren für Viktor&amp;Rolf zu arbeiten und Mode als ein Testfeld für Ideen und Experimente zu erforschen“, so Viktor Horsting und Rolf Snoeren in der Pressemitteilung.</p>
<p>„Viktor und Rolf gehören zu den visionärsten und einflussreichsten Designern der zeitgenössischen Mode. Im Laufe der Jahre haben wir gemeinsam eine außergewöhnliche Reise aufgebaut. Diese basiert auf gegenseitigem Respekt, kreativer Freiheit und dem ständigen Drang, mit den innovativsten Ausdrucksformen der modernen Couture zu experimentieren. Mit diesem nächsten Schritt, den wir heute gehen, stärken wir unsere Verbindung zu einem Maison, das in der internationalen Luxuslandschaft wirklich einzigartig ist. Es zeichnet sich weiterhin durch seine Kreativität, künstlerische Forschung und kulturelle Relevanz aus“, so Renzo Rosso, Gründer und Vorsitzender der OTB-Gruppe.</p>
<p>Die OTB-Gruppe ist die Muttergesellschaft von Marken wie Diesel, Jil Sander, Maison Margiela und Marni.</p>
<h2>Über Viktor&amp;Rolf</h2>
<p>Das Modehaus Viktor&amp;Rolf wurde 1993 gegründet. Viktor Horsting und Rolf Snoeren lernten sich 1988 während ihres Studiums kennen und gründeten die Marke nach dem Gewinn eines internationalen Wettbewerbs.</p>
<p>Das Duo ist bekannt für seine avantgardistischen Konzepte, die regelmäßig die Grenzen zwischen Mode und Kunst verschwimmen lassen.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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  <figcaption>Ein Store der Marke Tommy Hilfiger <em>Bild: Tommy Hilfiger</em></figcaption>
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<p>Der US-amerikanische Bekleidungskonzern PVH Corporation hat am Mittwochabend solide Resultate für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 vorgelegt. Aufgrund der absehbaren negativen Auswirkungen des Irankriegs senkte das Management allerdings seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr.</p>
<p>Im Auftaktquartal, das am 3. Mai abgeschlossen wurde, belief sich der Konzernumsatz auf knapp 2,03 Milliarden US-Dollar (1,75 Milliarden Euro). Das entsprach einer Steigerung um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Wechselkursveränderungen gingen die Erlöse allerdings um 2,3 Prozent zurück.</p>
<p>Insgesamt konnte der Konzern damit die Erwartungen übertreffen. Zu verdanken war dies nach Angaben des Unternehmens vor allem Zuwächsen in den Schlüsselkategorien seiner beiden Hauptmarken im eigenen Einzelhandel – namentlich Denim und Unterwäsche bei Calvin Klein sowie Sweatshirts und Outerwear bei Tommy Hilfiger.</p>
<p>Insgesamt stieg der Umsatz von Tommy Hilfiger um 2,8 Prozent (währungsbereinigt -2,0 Prozent) auf 1,08 Milliarden US-Dollar. Calvin Klein erzielte ein Plus von 1,0 Prozent auf 895,2 Millionen US-Dollar, währungsbereinigt sanken die Erlöse des Labels um 2,9 Prozent.</p>
<h2>Die Folgen des Irankriegs belasten die Entwicklung in der Region EMEA</h2>
<p>Die einzelnen Marktregionen entwickelten sich im ersten Quartal unterschiedlich. Wachstumsmotor war der asiatisch-pazifische Raum mit einem Umsatzplus von 10,0 Prozent (währungsbereinigt +5,8 Prozent) auf 387,0 Millionen US-Dollar. In der Region EMEA, die Europa, den Nahen Osten und Afrika umfasst, stiegen die Erlöse des Konzerns um 2,0 Prozent auf 946,1 Millionen US-Dollar, währungsbereinigt gingen sie allerdings um 5,3 Prozent zurück. Das Unternehmen begründete die unerwartet schwache Entwicklung in der Region mit den „anhaltenden Effekten des Nahost-Konflikts und seinen umfassenden makroökonomischen Auswirkungen“. In Amerika schrumpfte der Umsatz um 0,9 Prozent (währungsbereinigt -1,7 Prozent) auf 602,9 Millionen US-Dollar. Die weltweiten Lizenzeinnahmen sanken um 7,0 Prozent auf 89,1 Millionen US-Dollar.</p>
<p>Die Bruttomarge blieb mit 58,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum unverändert. Ein vorteilhafter Produktmix, die erwartete Rückzahlung unrechtmäßiger Zollaufwendungen, geringere Produktkosten und positive Währungseffekte konnten nach Angaben des Unternehmens die Auswirkungen höherer Zölle und umfangreicherer Rabatte kompensieren.</p>
<p>Unter dem Strich stand ein ausgewiesener Nettogewinn in Höhe von 88,0 Millionen US-Dollar (75,9 Millionen Euro), nachdem im ersten Quartal 2025/26 noch ein Verlust von 44,8 Millionen US-Dollar verbucht werden musste. Bereinigt um Sondereffekte – insbesondere hohe Wertberichtigungen und Restrukturierungskosten im Vorjahreszeitraum – ging der Überschuss allerdings um 21,2 Prozent auf 93,4 Millionen US-Dollar zurück. Damit lag er aber immerhin über den Erwartungen.</p>
<h2>Das Management senkt seine Umsatzprognose</h2>
<p>CEO Stefan Larsson betonte, dass der Konzern im ersten Quartal die Ziele seines laufenden Reformplans „PVH+“ erreicht habe. Die Auswirkungen des Nahost-Konflikts hätten allerdings die Verbraucher:innen in der Region EMEA „unter Druck gesetzt“.</p>
<p>Angesichts der daraus resultierenden schwächeren Aussichten für dieses Region korrigierte das Management seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr nach unten. Es rechnet nun nur noch mit einem Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres, nachdem zuvor eine leichte Steigerung erwartet worden war.</p>
<p>Die Ergebnisprognosen blieben allerdings unverändert. Der Konzern rechnet also weiterhin mit einer um Sondereffekte bereinigten operativen Marge von etwa 8,8 Prozent und einem bereinigten Gewinn pro Aktie im Bereich von 11,80 bis 12,10 US-Dollar.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/Z89SLHEw3PSGB4at2YFN_Mpn840PvWqGf0YryM6YF8M/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDIvMDcvcGV4ZWxzLWZhdXhlbHMtMzE4NDQ2NS1ra3U0MWs3dS0yMDI1LTAyLTA3LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/w2o87d_tNvjcJUX0w4LsSn6tO6s9b61qlwDPj4B-HPg/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDIvMDcvcGV4ZWxzLWZhdXhlbHMtMzE4NDQ2NS1ra3U0MWs3dS0yMDI1LTAyLTA3LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/Z89SLHEw3PSGB4at2YFN_Mpn840PvWqGf0YryM6YF8M/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDIvMDcvcGV4ZWxzLWZhdXhlbHMtMzE4NDQ2NS1ra3U0MWs3dS0yMDI1LTAyLTA3LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Investitionsvereinbarung." title="Investitionsvereinbarung."/>
  <figcaption><i>Bild: Pexels</i></figcaption>
</figure>
<p>Das Start-up Tilt, eine auf Live-Shopping und Live-Auktionen spezialisierte E-Commerce-Plattform, hat einen entscheidenden Meilenstein erreicht. Im sozialen Netzwerk Linkedin erklärte das Unternehmen, dass es eine Finanzierungsrunde im Volumen von 26 Millionen US-Dollar (22 Millionen Euro) erfolgreich abschließen konnte. Mit den zusätzlichen Mitteln will die Plattform die technologischen Innovationen beschleunigen.</p>
<p>Das zentrale Element dieser Ankündigung ist jedoch die strategisch wichtige Beteiligung von Vinted Ventures. Der Investment-Arm der Second-Hand-Plattform Vinted ist der erste Investor aus dem Re-Commerce-Bereich, der Tilt unterstützt.</p>
<p>In einer auf Linkedin veröffentlichten Mitteilung betonte Tilt-Mitbegründer und CEO Abhi Thanendran die Bedeutung dieser Allianz: „Was Vinted für den Secondhand-Markt getan hat, tun wir für den Live-Verkauf“, erklärte er. „Die Unterstützung von Vinted Ventures, unserem ersten strategischen Investor aus dem Re-Commerce-Sektor, ist die bestmögliche Bestätigung dafür, dass die Zukunft des Marktes genau hier liegt.“</p>
<p>Andere Investoren, darunter Balderton Capital, Earlybird und Seedcamp, haben sich laut dem Wirtschaftsmedium Business Insider ebenfalls an der Finanzierungsrunde von Tilt beteiligt.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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<p>FashionUnited nutzt Künstliche Intelligenz, um die Übersetzung von Artikeln zu beschleunigen und das Endergebnis zu verbessern. Sie helfen uns, die internationale Berichterstattung von FashionUnited einer deutschsprachigen Leserschaft schnell und umfassend zugänglich zu machen. Artikel, die mithilfe von KI-basierten Tools übersetzt wurden, werden von unseren Redakteur:innen Korrektur gelesen und sorgfältig bearbeitet, bevor sie veröffentlicht werden. Bei Fragen oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte per E-Mail an info@fashionunited.com</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/e96W3ltmenYn1CG1iAFO1MDJO9FkJEQe9raf-W1iur8/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDIvMTEvaWFuLXRheWxvci1qb3FqYnZvMXA5Zy11bnNwbGFzaC1xZWo3cHl5NS0yMDI2LTAyLTExLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/SlqKyjGVogJW6Gefk26Wrmrfdr7wq5xIcxCT4YZRZw8/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDIvMTEvaWFuLXRheWxvci1qb3FqYnZvMXA5Zy11bnNwbGFzaC1xZWo3cHl5NS0yMDI2LTAyLTExLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/e96W3ltmenYn1CG1iAFO1MDJO9FkJEQe9raf-W1iur8/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDIvMTEvaWFuLXRheWxvci1qb3FqYnZvMXA5Zy11bnNwbGFzaC1xZWo3cHl5NS0yMDI2LTAyLTExLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Ein Containerschiff" title="Ein Containerschiff"/>
  <figcaption>Ein Containerschiff  <em>Bild: Ian Taylor/Unsplash</em></figcaption>
</figure>
<p>Der Mangel an Material wird in der deutschen Industrie zu einem größeren Problem. Jedes sechste Industrieunternehmen (15,9 Prozent) berichtete im Mai von Engpässen bei der Versorgung mit Vorprodukten, wie das Ifo-Institut in München mitteilte. Im April lag dieser Anteil bei 13,8 Prozent. „Die Lieferketten bleiben angespannt“, bemerkte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. „Vor allem Branchen mit hohem Bedarf an öl- und energieintensiven Vorprodukten spüren die Folgen der geopolitischen Spannungen.“</p>
<p>Verglichen mit dem langfristigen Durchschnitt vor 2020 von etwa fünf Prozent sei die aktuelle Zahl „beunruhigend hoch“, sagte Wohlrabe. „Es ist durchaus möglich, dass mehrere Unternehmen infolge der Engpässe die Produktion senken müssen.“</p>
<p>Stark betroffen sei die Chemiebranche. Dort berichteten 31,2 Prozent der Unternehmen von Materialmangel. Auch bei den Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren bleibt die Lage schwierig: Der Anteil stieg auf 23,7 Prozent. In der Elektroindustrie meldet rund jedes vierte Unternehmen Probleme bei der Materialversorgung. In der Automobilindustrie lag der Anteil mit 10,0 Prozent vergleichsweise niedrig.</p>
<p>Ähnlich gering waren die Auswirkungen auf die hiesigen Textilhersteller. 10,5 Prozent der befragten Unternehmen aus diesem Segment berichteten im Mai über Engpässe in der Materialversorgung. Unter den Textilproduzenten lag der Anteil bei 10,5 Prozent, bei den Bekleidungsherstellern waren es 8,6 Prozent. Allerdings verschlechterte sich auch in dieser Branche die Lage: Im Vormonat April hatte die Quote lediglich bei 4,1 Prozent gelegen. (dpa/FashionUnited)</p>
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