<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"><channel><title>fashionunited.ch</title><description>The independent fashion news platform and article database, including retail news, news on fashion business, culture, fashion people and industry fairs.</description><link>https://fashionunited.ch</link><atom:link rel="self" type="application/rss+xml" href="https://fashionunited.ch/rss/news?local_newsboard=ch&amp;category_ids=10"></atom:link><language>de-CH</language><generator>FashionUnited</generator><copyright>Copyright 2020 FashionUnited</copyright><managingEditor>news@fashionunited.com (FashionUnited Editorial Department)</managingEditor><webMaster>news@fashionunited.com (FashionUnited Editorial Department)</webMaster><image><url>https://media.fashionunited.com/media/favicon/dark/apple-touch-icon-144x144.png</url><title>fashionunited.ch</title><link>https://fashionunited.ch</link><description>fashionunited.ch</description><width>144</width><height>144</height></image><lastBuildDate>Mon, 04 May 2026 08:54:26 +0000</lastBuildDate><pubDate>Mon, 04 May 2026 07:15:20 +0000</pubDate><ttl>60</ttl><item><title>P&amp;C-Immobilienarm Midstad übernimmt Düsseldorfer Carsch-Haus</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/p-c-immobilienarm-midstad-ubernimmt-dusseldorfer-carsch-haus/2026071050111</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/p-c-immobilienarm-midstad-ubernimmt-dusseldorfer-carsch-haus/2026071050111</guid><author>news@fashionunited.com (Jule Scott)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 10 Jul 2026 15:01:25 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
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  <figcaption>Das Carsch Haus in Düsseldorf  <em>Credits: FashionUnited </em></figcaption>
</figure>
<p>Der Immobilienentwickler Midstad, der zur Unternehmensgruppe von Peek &amp; Cloppenburg Düsseldorf gehört, hat das Carsch-Haus in Düsseldorf von der Carschhaus GmbH für ein Investorenkonsortium übernommen. Künftig verantwortet Midstad die Entwicklung des Traditionsgebäudes sowie der benachbarten Immobilie an der Kasernenstraße 6.</p>
<p>Geplant ist die Umwandlung des bislang überwiegend vom Einzelhandel geprägten Standorts in eine Mixed-Use-Immobilie mit Flächen für Handel, Gastronomie, Fitness und Hotel. Bestandteil des Konzepts ist zudem die Neugestaltung des Heinrich-Heine-Platzes. Eine geplante Fußgängerbrücke soll das Carsch-Haus künftig mit der Immobilie an der Kasernenstraße 6 verbinden und beide Gebäude funktional verknüpfen.</p>
<p>„Ab sofort können wir die Entwicklung des Carsch-Hauses und der Kasernenstraße 6 aus einer Hand steuern&quot;, so Dr. Kevin Meyer, Geschäftsführer von Midstad. „Unser Ziel ist es, beide Immobilien zu einem zukunftsfähigen Mixed-Use-Standort weiterzuentwickeln, der die Potenziale dieses zentralen Quartiers langfristig stärkt und einen wichtigen Beitrag zu einer lebendigen, vielfältigen und resilienten Innenstadt leistet.“</p>
<p>Der Planungsausschuss der Stadt Düsseldorf hat einer entsprechenden Bauvoranfrage bereits zugestimmt. Für vorbereitende Maßnahmen an der Kasernenstraße 6 wurde zudem eine Teilbaugenehmigung erteilt, die Arbeiten haben bereits begonnen.</p>
<p>Die Konzeption der Einzelhandelsflächen wurde von der Lührmann Düsseldorf GmbH &amp; Co. KG begleitet. Das Unternehmen wurde zudem exklusiv mit der Vermietung der Retailflächen beauftragt.</p>
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  <figcaption>Pop-up von Shein in Marseille, Oktober 2024. <em>Bild: Shein.</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Online-Modeplattform Shein hat die Genehmigung der chinesischen Marktaufsichtsbehörde für ihren Antrag auf einen Börsengang in Hongkong erhalten. Das geht aus einer offiziellen Mitteilung vom Freitag hervor. Das Vorhaben des Unternehmens, bis zu 341,6 Millionen Aktien zu verkaufen und in Hongkong an die Börse zu gehen, wurde genehmigt. Das teilte die chinesische Wertpapier- und Regulierungsbehörde (CSRC) mit.</p>
<h2>Börsengang gelingt nach mehreren Versuchen</h2>
<p>Der Börsengang des Online-Händlers war nicht einfach. Das Unternehmen hatte zunächst einen Börsengang in London versucht. Dort stieß es jedoch auf verschiedene Hindernisse, darunter auch rechtliche Anfechtungen. Nach diesem Misserfolg reichte der Ultra-Fast-Fashion-Riese im Juli 2025 schließlich einen Antrag auf Börsenzulassung in Hongkong ein. Es dauerte also ein Jahr, bis der Antrag erfolgreich war.</p>
<p>Die E-Commerce-Website bietet in über 150 Ländern eine breite Produktpalette zu extrem niedrigen Preisen an. Sie gehört zu den Plattformen, die vom französischen Gesetz gegen Ultra-Fast-Fashion betroffen sind. Der Gesetzesvorschlag wurde Ende Juni vom Parlament endgültig angenommen.</p>
<p>Der Textilsektor ist für fast zehn Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. In diesem Zusammenhang werden Shein, aber auch Temu und AliExpress, beschuldigt, den Markt mit minderwertigen Produkten zu überschwemmen. Dies führt zu riesigen Abfallbergen und erheblicher Umweltverschmutzung.</p>
<p>Shein hebt sich von seinen Fast-Fashion-Konkurrenten durch die schnelle Produktentwicklung und eine sehr effiziente Liefer- und Produktionskette ab. Die meisten Fabriken des Unternehmens befinden sich in China.</p>
<p>Analyst:innen zufolge hat das Unternehmen seinen Hauptsitz aus China verlegt. Damit will es der verschärften Beobachtung chinesischer Unternehmen durch ausländische Behörden entgehen.</p>
<p><em><small>Dieser AFP-Artikel wurde von einer Journalistin von FashionUnited ergänzt.</small></em></p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/8vvzp97_uEpH6-Bg8USfVHlgyK68wi-V_IlNbFfnf-c/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMTAvMzAvYTdzMDM1MjktMi0xbWRpd3NkeC0yMDI0LTEwLTMwLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Sport 2000 GmbH: Neue Organisationsstruktur zur Stärkung der Zusammenarbeit</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/sport-2000-gmbh-neue-organisationsstruktur-zur-starkung-der-zusammenarbeit/2026071050105</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/sport-2000-gmbh-neue-organisationsstruktur-zur-starkung-der-zusammenarbeit/2026071050105</guid><author>news@fashionunited.com (Jule Scott)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 10 Jul 2026 10:20:06 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
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  <figcaption>Ein Geschäft von Sport 2000 <em>Credits: Sport 2000</em></figcaption>
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<p>Die Sport 2000 GmbH richtet ihre Organisation neu aus. Mit einer überarbeiteten Führungsstruktur und neuen bereichsübergreifenden Gremien will die europaweit in sieben Ländern tätige Verbundgruppe die Zusammenarbeit stärken und Entscheidungen beschleunigen.</p>
<p>Kern der Neuausrichtung ist die Einführung von sechs Boards, die künftig divisions- und länderübergreifende Themen koordinieren, teilte Sport 2000 am Freitag mit. Dazu zählen ein Division Board, Retail Format Board, Marketing Board, 7-Country Commercial Board, Digital Board und Retail Service Board. Die Gremien sollen strategische Initiativen abstimmen, Prioritäten setzen und die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Geschäftsbereichen verbessern.</p>
<p>Parallel dazu hat das Unternehmen seine Geschäftsleitung neu aufgestellt. CEO Dominik Solleder führt die Sport 2000 GmbH weiterhin allein. Unterstützt wird er von den Prokuristen Volker Gromer, Michael Kordts und Jörg Seifert, die künftig die zentralen Organisationsbereiche Business &amp; Market Services, Commercial 7-Countries sowie Category &amp; Retail Management verantworten. Mit der Besetzung der Positionen setzt das Unternehmen nach eigenen Angaben auf Kontinuität und internes Know-how.</p>
<p>Anlass für die organisatorische Weiterentwicklung war unter anderem die Entscheidung, die Geschäftsführung seit dem 1. Januar 2026 <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/sport-2000-margit-gosau-konzentriert-sich-kunftig-auf-die-internationale-weiterentwicklung/2025102163931">nicht mehr als Doppelspitze zu führen</a>. Gleichzeitig reagiert Sport 2000 mit der neuen Struktur auf ein dynamischeres Marktumfeld und den steigenden Bedarf an bereichs- und länderübergreifender Zusammenarbeit, so die Mitteilung.</p>
<p>An der bisher bestehenden divisionsorientierten Organisationsstruktur hält die Verbundgruppe jedoch fest. Die einzelnen Divisionen bleiben weiterhin für ihre strategischen und operativen Themen verantwortlich, während die neu geschaffenen Boards die Koordination übergreifender Aufgaben übernehmen.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/GNJ5JQSaMmvg9LCGxsmipudNGbQceJ3Cw-zAppr5gcs/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMjYvc3BvcnQtMjAwMC1ldTBlejhici0yMDI2LTAxLTI2LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Tom Tailor wird 2025 profitabler – Finanzierung verlängert</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/tom-tailor-wird-2025-profitabler-finanzierung-verlangert/2026071050099</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/tom-tailor-wird-2025-profitabler-finanzierung-verlangert/2026071050099</guid><author>news@fashionunited.com (Ole Spötter)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 10 Jul 2026 08:15:54 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
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  <figcaption>Ein Store von Tom Tailor. <em>Credits: Tom Tailor </em></figcaption>
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<p>Tom Tailor konnte im Geschäftsjahr 2025 seine Profitabilität verbessern und die Finanzierung verlängern. Der Hamburger Bekleidungsanbieter erzielte in dem Zeitraum einen Umsatz von 582 Millionen Euro und lag damit nur knapp unter dem Vorjahresergebnis, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung hervorgeht. 2024 erzielte das Unternehmen einen Erlös in Höhe von 588 Millionen Euro.</p>
<p>Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wurde 2025 im Vorjahresvergleich um 38 Prozent auf 52,2 Millionen Euro verbessert. Die Rohertragsmarge verbesserte sich von 56 auf 58,2 Prozent. Diese positiven Entwicklungen seien insbesondere auf eine verbesserte Waren-Einkaufssteuerung und ein konsequentes Kostenmanagement zurückzuführen, so die Mitteilung.
Der Direktvertrieb habe sich wie auch schon 2024 auf Vorjahresniveau entwickelt. Die eigenen Läden konnten flächenbereinigt ein Wachstum von drei Prozent erzielen. Dies sei vor allem durch die starke Performance in Österreich und Südosteuropa möglich gewesen.</p>
<p>„2025 war erneut ein herausforderndes Jahr für unsere Branche. Umso wichtiger ist es, dass wir uns konsequent auf die Bereiche konzentriert haben, die wir selbst beeinflussen können&quot;, sagte Gernot Lenz, CEO von Tom Tailor. „Die Entwicklung der Profitabilität zeigt, dass wir bei der Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells weitere Fortschritte erzielt haben.&quot;</p>
<h2>Finanzierung bis 2028 verlängert</h2>
<p>Darüber hinaus teilte Tom Tailor mit, dass das Unternehmen Ende 2025 mit erneuter Unterstützung des Gesellschafters Fosun International Ltd. die Refinanzierung abschließen und die Laufzeit bis Ende 2028 verlängern konnte. Im vergangenen Monat wurde zudem das staatlich verbürgte Corona-Darlehen in Höhe von 100 Millionen Euro planmäßig zurückgezahlt.</p>
<p>Für 2026 rechnet das Unternehmen weiterhin mit herausfordernden Marktbedingungen. Es werde den eingeschlagenen Kurs fortsetzen und sich „unverändert auf nachhaltige Profitabilität, operative Exzellenz und die weitere Stärkung der Marke konzentrieren&quot;.</p>
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  <figcaption><em>Credits: Pas Normal Studio</em></figcaption>
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<p>Pas Normal Studios (französisch für ‚nicht normal&#39;) ist eine dänische Radsport-Marke, die sich auf ambitionierte Radsportler:innen fokussiert und mit ihrem minimalistischen Design derzeit zu den angesagtesten Marken des Segments zählt. Aktuell eröffnet sie Stores von München bis Peking und kollaboriert mit etablierten Brands wie<a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/zwischen-strasse-und-schotter-pas-normal-studios-kollaboriert-mit-salomon/2026052566845"> der gehypten Outdoor-Marke Salomon.</a> Ihr Ursprung liegt dabei eigentlich in der Mode.</p>
<p>Hinter Pas Normal Studios steht nämlich Karl-Oskar Olsen, der 2002 die dänische Menswear-Marke Wood Wood mitgegründet hat. Bevor er zusammen mit CEO Peter Lange die Radsport-Marke ins Leben rief, brachte er den Namen als Slogan auf T-Shirts von Wood Wood – eine Anspielung auf ein Zitat des Radprofis Lance Armstrong, der damit in der Doping-Debatte den Fokus auf seine Konkurrenz lenken wollte. Aus dem Design wurde eine eigene Marke und Erfolgsgeschichte.</p>
<p>Trotz Trikotpreisen ab 160 Euro strebt die Marke ein zweistelliges Wachstum an. Wie das gelingt und welche Strategie dahintersteht, erklärt Lange im Interview.</p>
<h2>Ihre jüngste Kollaboration mit Salomon geht über den Radsport hinaus. Bleibt das Fahrrad im Mittelpunkt, oder werden Sie zur breiteren Sport- und Lifestyle-Marke?</h2>
<p>Der Radsport ist und bleibt unser Hauptfokus. Eine Kollaboration wie mit Salomon ist gut, um neue Konsument:innen innerhalb des Radsports zu erreichen, die vielleicht zusätzlich auch in anderen Sportarten aktiv sind. Wir wissen, dass viele Läufer:innen Rad fahren, um während des intensiven Trainings Abwechslung für den Körper zu schaffen.</p>
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  <figcaption>Pas Normal x Salomon  <em>Credits: Pas Normal Studio</em></figcaption>
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<h2>Sie fokussieren sich also auf die Vielseitigkeit der Radsportler:innen und weniger darauf, andere Sportarten damit abzudecken.</h2>
<p>Running-Sportswear ist für uns interessant, weil sie unserer DNA sehr nahekommt. Im modernen Radsport wird zusätzlich auch ein- bis zweimal pro Woche Krafttraining gemacht, um Nacken und den unteren Rücken zu stärken. Und Teilnehmende eines Radrennens kommen ja auch nicht in T-Shirt und Jeans zum Wettbewerb, sondern in Sportkleidung. Laufbekleidung und Sportswear-Styles sind also eng mit den Ambitionen der Radsportler:innen verbunden.</p>
<h2>Welchen Umfang nimmt das Off-Bike-Segment in Ihrem Sortiment ein?</h2>
<p>Wir erweitern unser Off-Bike-Segment Jahr für Jahr nur sehr vorsichtig um einige Styles, weil es nicht unser Fokus ist. Wir konzentrieren uns stärker auf Ästhetik und Performance im Radsport – das macht 80 Prozent aus.</p>
<p>Im Bereich Training gibt es auch weniger Abstufungen. Wir können speziellere Winter-Styles oder Styles für sehr heiße Sommer machen. Da wir im asiatisch-pazifischen Raum sehr präsent sind, brauchen wir natürlich mehr Sommerstyles und leichtere Jacken.</p>
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  <figcaption>Off-Bike-Segment  <em>Credits: Pas Normal Studio</em></figcaption>
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<h2>Und bei anderen Produkten wie Laufschuhen vertrauen Sie auf Kollaborationspartner:innen?</h2>
<p>Genau! Es gibt viele andere Marken, die mehr Expertise darin haben, etwas für passionierte Läufer:innen zu entwickeln – bei Schuhen, aber auch bei speziellen Split Shorts und allem, was in anderen Kategorien sehr sportspezifisch ist.</p>
<h2>Stehen weitere Kollaborationen an, zu denen Sie schon Details verraten können?</h2>
<p>Im Herbst folgt noch eine weitere mit Salomon, damit schließen wir die dreijährige Zusammenarbeit vorerst ab. Nächstes Jahr starten wir mit einer neuen Kollaboration, zu der ich leider noch nichts sagen kann.</p>
<h2>Laufen Ihre Kollaborationen immer über einen längeren Zeitraum, oder können es auch kurzfristige Projekte sein?</h2>
<p>Es ist ein Mix. Die Umsetzung einer dreijährigen Kollaboration ist nicht immer gegeben. Manchmal ist es eine kürzere Zusammenarbeit, die zum Beispiel für ein besonderes Event oder eine Aktivität funktioniert. Wir sind in unserer Kollaborationsstrategie nicht so festgelegt, was Timing und Drops angeht. Entscheidend ist eher: Sehen wir einen Brand Fit und sehen wir einen Mehrwert für unsere Konsument:innen?</p>
<h2>Sportswear hält sich derzeit besser als andere Kategorien. Sehen Sie das auch im eigenen Sortiment – bei athletischen versus modischen Teilen?</h2>
<p>Nein, das ist für uns sehr schwer zu erkennen, weil die Off-Bike-Styles nur zwischen 15 und 20 Prozent unseres Umsatzes ausmachen. Es ist sehr schwierig, das Wachstum nach den verschiedenen Kollektionen zu segmentieren, da sie aufeinander folgen.</p>
<p>Aus Gesprächen mit Händler:innen in diesem Segment – von denen einige nach Produkten fragen – wissen wir aber, dass es für sie schwierig ist. Es ist allerdings auch im Radsport schwierig. Bei uns läuft es jedoch gut.</p>
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  <figcaption><em>Credits: Pas Normal Studios </em></figcaption>
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<h2>Was bedeutet das im Hinblick auf das Geschäftsjahr?</h2>
<p>Unser Ziel ist ein zweistelliges Wachstum. Und derzeit sind wir gut auf Kurs, also gehen wir davon aus, es zu erreichen.</p>
<h2>Mit Radtrikots ab 160 Euro bewegen Sie sich im höheren Preissegment. Wie rechtfertigen Sie diesen Preis gegenüber der Kundschaft?</h2>
<p>Wir haben diesen Preispunkt gewählt, weil wir unseren Konsument:innen Qualität bieten wollen – bei der Passform, aber auch beim Material sowie bei der Langlebigkeit und Nachhaltigkeit der Materialien. Und das hat seinen Preis. Wir haben eine sehr loyale Kundschaft.</p>
<p>Wir richten uns an ambitionierte Radsportler:innen, und die legen großen Wert auf Ästhetik und Performance. Sie wollen etwas, das gut sitzt und nicht nach drei oder vier Wäschen ausbleicht, weil es durchgefärbt ist. Wir testen viel und arbeiten intensiv mit Mustergrößen, um sicherzustellen, dass wir ein Qualitätsprodukt haben.</p>
<h2>Profitieren Sie auch vom wachsenden Rennrad-Trend, bei dem selbst Anfänger:innen tadellos gestylt unterwegs sind?</h2>
<p>Wir sehen, dass sich die Konsument:innen in diese Richtung bewegen. Unsere Ästhetik hat eine alltagstaugliche Anziehungskraft und wir versuchen natürlich auch, den zeitgenössischen Look zu treffen.</p>
<p>Wenn man einige Jahre zurückgeht, bestand Radbekleidung eher aus Teamtrikots. Sie war schwarz, mit grellen Farben und vielen Logos und bestand aus günstigerem Material. Die Passform war so, dass das Trikot hinten herunterrutschte, sobald man etwas in die Rückentasche steckte.
Radfahrer:innen achten heute mehr darauf, gut auszusehen – aber nicht auf modische, sondern auf stilvolle, sportliche Weise. Viele Running-Marken verfolgen diesen Ansatz schon seit Jahren. Der Radsport ist in diesem Ansatz aber neuer als andere Sportswear-Bereiche.</p>
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  <figcaption><em>Credits: Pas Normal Studios </em></figcaption>
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<h2>Welche Styles kommen bei Ihrer Community besonders gut an?</h2>
<p>Das ändert sich jede Saison. Aber unsere Farbwelt ist eher erdig und ein wenig von skandinavischem und japanischem Minimalismus inspiriert.
Dann gibt es aber auch Stücke in der Kollektion, in denen wir größere Logos einsetzen – das wirkt eher wie ein Teamset, wie die Pro Tour. Und natürlich haben wir limitierte Kollektionen innerhalb unserer Kollektionen, wie TKO, in der Karl [Anm. d. Red.: Karl-Oskar Olsen], mein Partner und Kreativdirektor, Kreativität auf einem anderen Level auslebt und in die Kollektionen einbringt. Es sind eben unterschiedliche Bedürfnisse für unterschiedliche Zwecke.</p>
<h2>Sehen Sie Unterschiede zwischen den Regionen?</h2>
<p>Die Märkte in Nordeuropa, einschließlich Deutschland, sind sich sehr ähnlich – eigentlich auch in Europa insgesamt. In den USA mag man dagegen etwas mehr Performance-Farben und Logo-Präsenz. Und in Asien liebt man Limited Editions. Dinge, die aus dem Rahmen fallen und deutlich farbenfroher sind.</p>
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  <figcaption><em>Credits: Pas Normal Studios</em></figcaption>
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<h2>Sind das auch Ihre Kernmärkte?</h2>
<p>Ja, unsere Kernmärkte sind Nordeuropa, die USA und China.</p>
<h2>Und wie verteilt sich der Umsatz auf die Märkte?</h2>
<p>40 Prozent entfallen auf Europa, 40 Prozent auf den asiatisch-pazifischen Raum und 20 Prozent auf Nordamerika.</p>
<h2>Sie betreiben in allen Regionen auch eigene Stores. Planen Sie, Ihr Standortnetz weiter auszubauen?</h2>
<p>Ja, wir haben gerade einen Store in Peking eröffnet und sind bereits in Singapur, Shanghai, Kopenhagen, München, auf Mallorca und in San Francisco vertreten.</p>
<p>Es sind viele verschiedene Ideen in Arbeit, aber wir haben noch nicht festgelegt, in welche Stadt es als Nächstes geht. Das hängt davon ab, was 2027/28 ansteht. Im Moment stehen nur Franchise-Stores im Fokusmarkt China auf dem Plan, die innerhalb von drei Monaten kommen können.</p>
<h2>Und in Europa oder den USA?</h2>
<p>Definitiv, aber wir wollen nicht standardmäßig eigene Stores eröffnen. Wir arbeiten gern mit lokalen Handelspartner:innen zusammen, wenn sie stark sind und unsere Anforderungen erfüllen. Dann brauchen wir keinen Flagship-Store.</p>
<p>Wenn es aber einen Standort wie München gibt, in dem wir keinen Partner finden können und großes Potenzial besteht, dann eröffnen wir eben einen eigenen Store. Mit der Zeit werden wir uns also anschauen, ob wir in einen Markt investieren müssen, um ihn weiterzuentwickeln. Und dann finden wir entweder einen Partner oder machen es selbst.</p>
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  <figcaption>Store von Pas Normal Studios in München  <em>Credits: Pas Normal Studios</em></figcaption>
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<h2>Ihre eigenen Stores sind mehr als reine Verkaufsstellen und dienen unter anderem als Ausgangspunkte für Ride-outs. Was steht im Zentrum des Konzepts?</h2>
<p>Die meisten Stores sind stark Community-basiert. Ein Store wie der auf Mallorca ist natürlich deutlich stärker auf die Community ausgerichtet als unsere Stores in Kopenhagen. Der in Peking liegt zentraler, dort, wo mehr Laufkundschaft unterwegs ist.</p>
<p>Es hängt davon ab, was vor Ort gebraucht wird: Geht es um die Community, weil wir die Konsument:innen erreichen und den Radsporttrend entwickeln müssen? Oder geht es eher um die kommerzielle Seite, sodass wir eine Lage mit hoher Frequenz brauchen? Das entscheiden wir, wenn wir einen Markt ins Visier nehmen.</p>
<h2>Welche Rolle spielt der eigentliche Verkauf an den physischen Standorten noch?</h2>
<p>Ich glaube fest daran, dass der stationäre Handel wichtig ist. Es ist eine Balance. Die Menschen können die Marke anfassen und fühlen, mit unserem Verkaufspersonal interagieren und der Marke näherkommen – und man hat die Möglichkeit, sich den eigenen Konsument:innen wirklich zu öffnen. Das gelingt nicht, wenn man sich nur auf Onlinehandel oder ein Pop-up-Event konzentriert. Die Retail-Stores sind eine Investition in unsere Konsument:innen. Für die reine Markenbekanntheit machen wir zusätzlich Pop-ups.</p>
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  <figcaption>Peter Lange <em>Credits: Pas Normal Studios</em></figcaption>
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  <figcaption>Das Logistikzentrum von Zalando in Erfurt  <em>Bild: Zalando SE</em></figcaption>
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<p>Für das umkämpfte Zalando-Logistikzentrum in Erfurt ist ein millionenschwerer Sozialplan vereinbart worden – 2.100 Menschen verlieren ihre Arbeit. Nach monatelangem Tauziehen musste ein <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/entscheidende-phase-bei-einigungsverfahren-fur-zalando/2026070667504">Spruch der Einigungsstelle</a> gefällt werden, weil sich Management und Betriebsrat bis zuletzt nicht einigen konnten, teilte der Betriebsrat mit. Ein Unternehmenssprecher bestätigte den Abschluss eines Sozialplans.</p>
<p>Er regelt vor allem die Abfindungen für die Arbeitnehmer:innen, die von der <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/zalando-schliesst-standort-erfurt-mit-2-700-beschaftigen/2026010864872">Schließung des Logistikzentrums</a> betroffen sind. Es bleibe bei dem Termin Ende September, sagte der Unternehmenssprecher.  Gescheitert sind nach Angaben beider Seiten die Verhandlungen über einen Interessenausgleich.</p>
<h2>Keine Transfergesellschaft für Zalando-Beschäftigte</h2>
<p>Die Finanzierung einer Transfergesellschaft, die Beschäftigten Unterstützung beim Übergang in eine andere Arbeit geben sollte, sei von Zalando verweigert worden. Das Unternehmen sei nicht bereit gewesen, dafür zusätzliche Mittel zur Verfügung zu stellen. Der Betriebsrat nannte das Verhalten des Unternehmens „beschämend“.</p>
<h2>Schließung kostet zweistelligen Millionenbetrag</h2>
<p>Trotz Protesten von Betriebsrat, Gewerkschaften, Belegschaft und Kritik unter anderem der Thüringer Landesregierung hielt der Internet-Modehändler stets an seiner im Januar verkündeten Entscheidung fest, den Standort Erfurt aufzugeben.</p>
<p>Die Verhandlungen hatten sich lange hingezogen, das Arbeitsgericht Erfurt wurde eingeschaltet, schließlich nahm eine vom Gericht eingesetzte Einigungsstelle die Arbeit auf.</p>
<p>Der Dax-Konzern Zalando hat Rückstellungen von 80 Millionen Euro für die Schließung des Logistikzentrums in Thüringen gebildet, bestätigte ein Unternehmenssprecher. Das Geld sei für Abfindungen, potenziell aber auch für Mehrkosten beispielsweise durch den Einsatz von Zeitarbeiter:innen gedacht.</p>
<p>Zalando hatte die Standortschließung mit einer Neuausrichtung des konzerneigenen europaweiten Logistiknetzes nach der <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/unschlagbares-team-zalando-vollzieht-ubernahme-von-about-you/2025071462486">Übernahme von About You</a> begründet. Ein neuer Logistikstandort entstehe in Gießen.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/WcOdJNvOfBvizuLlZppepvw8uaZnEHyt-Cjd3UbmOqQ/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTMvemFsYW5kby1lcmZ1cnQtZmkxbTlxYW0tMjAyNi0wMS0xMy5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>La Sportiva steigert Jahresumsatz auf 213 Millionen Euro</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/la-sportiva-steigert-jahresumsatz-auf-213-millionen-euro/2026070950093</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/la-sportiva-steigert-jahresumsatz-auf-213-millionen-euro/2026070950093</guid><author>news@fashionunited.com (Jan Schroder)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 13:10:23 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/ULlSQIQNTUHqn4lzxKK7wAKmnha8Xu0iGmAOcmDN0bU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvbGEtc3BvcnRpdmEtaHEtajFmbjN1bXctMjAyNi0wNy0wOS5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/IZBWVmDsjZstQvZWAxI9N0CIcae6L6C28EfoAP7jIvM/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvbGEtc3BvcnRpdmEtaHEtajFmbjN1bXctMjAyNi0wNy0wOS5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/ULlSQIQNTUHqn4lzxKK7wAKmnha8Xu0iGmAOcmDN0bU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvbGEtc3BvcnRpdmEtaHEtajFmbjN1bXctMjAyNi0wNy0wOS5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Die Firmenzentrale von La Sportiva" title="Die Firmenzentrale von La Sportiva"/>
  <figcaption>Die Firmenzentrale von La Sportiva <em>Bild: La Sportiva</em></figcaption>
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<p>Der italienische Outdoor-Ausstatter La Sportiva SpA konnte im Geschäftsjahr 2025 weiter wachsen.</p>
<p>Obwohl das globale Marktumfeld von „geopolitischer Unsicherheit, einer Abschwächung des Outdoor-Markts und ungünstigen Wechselkursentwicklungen“ geprägt sei, habe der in Ziano di Fiemme ansässige Bergsport-Spezialist im vergangenen Jahr einen Umsatz von 213 Millionen Euro erzielt, heißt es in einer Mitteilung. 2024 hatte der Umsatz bei knapp 176 Millionen Euro gelegen.</p>
<p>Das Wachstum basiere „auf einer Strategie, die auf den Ausbau der Direktmärkte, eine vertiefte Beziehung zu den Konsumenten und kontinuierliche Produktinnovation setzt, begleitet von einer zunehmend strukturierten Präsenz innerhalb der Outdoor-Communities und in Schlüsselmärkten“, erklärte das Unternehmen in einer Mitteilung.</p>
<p>La Sportiva stellte zudem einen Investitionsplan im Volumen von über 20 Millionen Euro vor. Er soll dazu dienen „den Ausbau der Unternehmensinfrastruktur, interner Serviceleistungen sowie Welfare- und Trainingsprogramme“ voranzutreiben.</p>
<p>Die Initiative unterstreiche eine „klare langfristige Ausrichtung“ und „ein anhaltendes Bekenntnis, in die Entwicklung des Unternehmens, seine Mitarbeitenden und die Region zu investieren, auch in einem komplexen und unsicheren makroökonomischen Umfeld“, betonte das Unternehmen und hob den richtungsweisenden Charakter der Maßnahme hervor: „Statt auf Sparmaßnahmen zu setzen, entscheidet sich La Sportiva damit bewusst für den Ausbau seiner langfristigen Substanz“, heißt es in einer Mitteilung.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/0HxtITLYXp3jFr1LjpOlZzMner0kRCALG_pTAZU_1lI/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvbGEtc3BvcnRpdmEtaHEtajFmbjN1bXctMjAyNi0wNy0wOS5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Brand in chinesischer Schuhfabrik fordert zahlreiche Opfer</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/brand-in-chinesischer-schuhfabrik-fordert-zahlreiche-opfer/2026070950092</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/brand-in-chinesischer-schuhfabrik-fordert-zahlreiche-opfer/2026070950092</guid><author>news@fashionunited.com (AFP)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 12:23:47 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/QCzmi6xjMx4AeTguZHZ_VG5fDTs6PooXYBd6B7zxZl4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvYWZwLTIwMjYwNzA5LXh4anBiZWUwMDA0NDMtMjAyNjA3MDktcGVwZm4wYTAwMS12MS1oaWdocmVzLXNwb3RuZXdzY2hpbmFmdWppYW5qaS11bjIzZzAzcS0yMDI2LTA3LTA5LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/SurhYgAb-12BPGZa7MRcnhbH5bWKAJoUnDbk1VghMrI/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvYWZwLTIwMjYwNzA5LXh4anBiZWUwMDA0NDMtMjAyNjA3MDktcGVwZm4wYTAwMS12MS1oaWdocmVzLXNwb3RuZXdzY2hpbmFmdWppYW5qaS11bjIzZzAzcS0yMDI2LTA3LTA5LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/QCzmi6xjMx4AeTguZHZ_VG5fDTs6PooXYBd6B7zxZl4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvYWZwLTIwMjYwNzA5LXh4anBiZWUwMDA0NDMtMjAyNjA3MDktcGVwZm4wYTAwMS12MS1oaWdocmVzLXNwb3RuZXdzY2hpbmFmdWppYW5qaS11bjIzZzAzcS0yMDI2LTA3LTA5LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Des pompiers interviennent après un incendie qui s&#39;est déclaré dans une usine de chaussures du village de Jiangtou (Chine)." title="Des pompiers interviennent après un incendie qui s&#39;est déclaré dans une usine de chaussures du village de Jiangtou (Chine)."/>
  <figcaption>Feuerwehrleute im Einsatz nach einem Brand in einer Schuhfabrik im Dorf Jiangtou (China).  <em>Credits: Photo by ZHENG LIANG / XINHUA / XINHUA VIA AFP</em></figcaption>
</figure>
<p>Ein Brand in einer chinesischen Schuhfabrik hat am Donnerstag laut Präsident Xi Jinping zu &quot;schweren menschlichen Verlusten&quot; geführt. Nach Angaben von Behörden und offiziellen Medien waren fast 200 Feuerwehrleute und Rettungskräfte im Einsatz.</p>
<p>Das Feuer brach gegen Mittag in der Huiteng-Fabrik in Jinjiang in der Provinz Fujian im Südosten des Landes aus. Dies teilte das Ministerium für Notfallmanagement in einer Erklärung mit. Nach Angaben des Ministeriums entsandten lokale Feuerwehr- und Rettungsteams 183 Personen und 35 Fahrzeuge. Zuvor war von eingeschlossenen Personen die Rede, ohne jedoch die genaue Zahl der Toten oder Verletzten zu nennen.</p>
<p>Das Unglück habe zu &quot;schweren menschlichen Verlusten&quot; geführt, erklärte Xi Jinping am Donnerstagabend deutlicher, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Eine genaue Opferzahl nannte er jedoch nicht.</p>
<p>Live-Bilder des staatlichen Senders CCTV zeigten Feuerwehrleute, die ein mehrstöckiges, weiß-blaues Gebäude mit Wasser besprühten. Das Gebäude war von den Flammen geschwärzt und aus den Fenstern drang dicker grauer Rauch.</p>
<p>„Es müssen alle Anstrengungen für die Such- und Rettungsmaßnahmen sowie die Betreuung der Familien unternommen werden. Zudem müssen die Ursachen des Vorfalls schnell ermittelt und die Verantwortlichkeiten strikt geklärt werden“, betonte Xi Jinping ebenfalls.</p>
<p>Das Ministerium für Notfallmanagement versicherte, dass der Brand gelöscht werde. Gleichzeitig forderte es &quot;maximale&quot; Anstrengungen, um das Feuer vollständig zu löschen, die eingeschlossenen Personen zu suchen und die Verletzten zu versorgen. Einige Personen seien weiterhin in der Fabrik eingeschlossen und nicht erreichbar, berichtete Xinhua.</p>
<p>China hatte im November eine Kampagne gegen Brandgefahren in Hochhäusern gestartet. Dies geschah, nachdem ein gewaltiger Brand mehrere Wohntürme in Hongkong erfasst und 168 Todesopfer gefordert hatte. Nur einen Monat später kamen bei einem Brand in einem Wohnhaus in der südchinesischen Provinz Guangdong zwölf Menschen ums Leben.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/Be7lfjjLVltenhHkW8ffUXjOVZ9LmQ8wemUTkFeMp0g/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvYWZwLTIwMjYwNzA5LXh4anBiZWUwMDA0NDMtMjAyNjA3MDktcGVwZm4wYTAwMS12MS1oaWdocmVzLXNwb3RuZXdzY2hpbmFmdWppYW5qaS11bjIzZzAzcS0yMDI2LTA3LTA5LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Bijou Brigitte: Halbjahresumsatz geht leicht zurück</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/bijou-brigitte-halbjahresumsatz-geht-leicht-zuruck/2026070950089</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/bijou-brigitte-halbjahresumsatz-geht-leicht-zuruck/2026070950089</guid><author>news@fashionunited.com (Jan Schroder)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 12:05:49 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/usT4yluWzZje0Yzm5vOAa0VkpZcmTj6A1zFBEa-hjrM/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjIvMDkvMDYvYmlqb3UtYnJpZ2l0dGUtbjZ0aXUzcGUtMjAyMi0wOS0wNi5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/rhBECZ1Rf87VGSDLiFc8bWziNkPiKAFv05v5E0myi1w/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjIvMDkvMDYvYmlqb3UtYnJpZ2l0dGUtbjZ0aXUzcGUtMjAyMi0wOS0wNi5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/usT4yluWzZje0Yzm5vOAa0VkpZcmTj6A1zFBEa-hjrM/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjIvMDkvMDYvYmlqb3UtYnJpZ2l0dGUtbjZ0aXUzcGUtMjAyMi0wOS0wNi5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Bild: Bijou Brigitte" title="Bild: Bijou Brigitte"/>
  <figcaption><em>Bild: Bijou Brigitte</em></figcaption>
</figure>
<p>Der Hamburger Schmuckfilialist Bijou Brigitte modische Accessoires AG musste in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2026 einen geringfügigen Umsatzrückgang hinnehmen.</p>
<p>Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung belief sich der Konzernumsatz in den Monaten Januar bis Juni vorläufigen Zahlen zufolge auf 153,3 Millionen Euro. Damit sank er im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,9 Prozent. Seine kompletten Halbjahreszahlen will das Unternehmen im September vorlegen.</p>
<p>Der Schmuckanbieter erklärte zudem, dass er am 30. Juni über insgesamt 902 Filialen verfügte. Ende Dezember waren es noch 904 Standorte gewesen. Das Unternehmen rechnet derzeit weiterhin damit, dass die Zahl der Stores am Jahresende „leicht über dem Vorjahresniveau“ liegen werde.</p>
<div class="article-promo--alt"><p>Weiterlesen:</p><p></p><ul type="square">
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/bijou-brigitte-veroffentlicht-jahresprognosen-fur-2026/2026042866482" target="_self"><u>Bijou Brigitte veröffentlicht Jahresprognosen für 2026</u></a></li>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/bijou-brigitte-meldet-umsatzruckgang-im-ersten-quartal/2026040866193" target="_self"><u>Bijou Brigitte meldet Umsatzrückgang im ersten Quartal</u></a></li>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/bijou-brigitte-kann-jahresgewinn-steigern/2026032766050" target="_self"><u>Bijou Brigitte kann Jahresgewinn steigern</u></a></li>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/bijou-brigitte-jahresumsatz-steigt-um-1-1-prozent/2026010964899" target="_self"><u>Bijou Brigitte: Jahresumsatz steigt um 1,1 Prozent</u></a></li>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/bijou-brigitte-erzielt-leichtes-umsatzplus-im-ersten-halbjahr/2025071162470" target="_self"><u>Bijou Brigitte erzielt leichtes Umsatzplus im ersten Halbjahr</u></a></li></ul></div>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/s6JnOIe4IQLLCYp1SlWkv6QwwJF0UU1j_jfuM7jkMNw/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjIvMDkvMDYvYmlqb3UtYnJpZ2l0dGUtbjZ0aXUzcGUtMjAyMi0wOS0wNi5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Resale-Roboter ‘Vnyx’ fotografiert und bepreist Secondhand-Kleidung</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/resale-roboter-vnyx-fotografiert-und-bepreist-secondhand-kleidung/2026070950088</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/resale-roboter-vnyx-fotografiert-und-bepreist-secondhand-kleidung/2026070950088</guid><author>news@fashionunited.com (Anna Roos van Wijngaarden)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 09:59:59 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/PccrJOAFCc4oMqjIlQtPFtQjrK1vRKme_duxwIl0Tpw/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvdGVtcGltYWdlb3g5dWZzLXFoMG5jd3RkLTIwMjYtMDctMDItdzQ0aWZlNnktMjAyNi0wNy0wMi5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/k0tK-d2VjN13na5W2--rOGrWmJB_JJFrrdRSam_mNRs/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvdGVtcGltYWdlb3g5dWZzLXFoMG5jd3RkLTIwMjYtMDctMDItdzQ0aWZlNnktMjAyNi0wNy0wMi5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/PccrJOAFCc4oMqjIlQtPFtQjrK1vRKme_duxwIl0Tpw/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvdGVtcGltYWdlb3g5dWZzLXFoMG5jd3RkLTIwMjYtMDctMDItdzQ0aWZlNnktMjAyNi0wNy0wMi5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Vincent van der Holst en Romy Goedhart op de kledingberg bij Milieuwerk." title="Vincent van der Holst en Romy Goedhart op de kledingberg bij Milieuwerk."/>
  <figcaption>Vincent van der Holst und Romy Goedhart auf dem Kleiderberg bei Milieuwerk. <i>Credits: Anna Roos van Wijngaarden</i></figcaption>
</figure>
<p>Auf dem 25.000 Quadratmeter großen Gelände von Milieuwerk in der Nähe von Sloterdijk in Amsterdam hat sich eine Gruppe von Markeninhaber:innen, Textilverarbeiter:innen und Investor:innen versammelt. Sie sind für die Einführung von Vnyx zusammengekommen. Dieser Roboter soll den Wiederverkauf in einen attraktiven Markt verwandeln.</p>
<p>Eiskaffee und hausgemachtes Gebäck stehen für die Teilnehmer:innen bereit. Von einem zwei Meter hohen Berg aus Kleidung, der aus ausrangierten Stücken der Metropole besteht, erzählen die Gründer:innen Vincent van der Holst und Romy Goedhart ihre Geschichte. Sie sind die Gesichter hinter Vnyx. „Alle drei Sekunden wird weltweit eine LKW-Ladung Textilien deponiert oder verbrannt. Wir haben dafür eine Lösung gefunden.“</p>

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<p>Das gesamte Team hinter Vnyx besteht aus sechs Personen: den Initiator:innen Romy Goedhart und Vincent van der Holst, Balazs Kosa (COO), Guus Balkema (CFO), Ramesh Kumar (CTO) und Hugo Honijk (Chief Robotics).
</p></div>
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 <p></p>
<p>Vnyx ist der Name einer Reihe innovativer Roboter. Sie sollen dem Wiederverkaufsmarkt in den kommenden Jahren zu mehr Dynamik verhelfen. Derzeit kostet es rund elf Euro pro Kleidungsstück, gesammelte Kleidung aus Ballen zu entnehmen, zu sortieren, zu reinigen und zu fotografieren. Anschließend muss sie bepreist, neu etikettiert und in einem Webshop angeboten werden, erklärt Goedhart später gegenüber FashionUnited. Der erste Bot, an dem das sechsköpfige Start-up-Team zwei Jahre lang gearbeitet hat, kann dies schneller und zu einem Bruchteil der Kosten erledigen.</p>
<p>„Die Robotik hat sich schon immer darauf konzentriert, neue, in Massenproduktion hergestellte Mode schneller und billiger zu machen“, erklärt Van der Holst. „Vnyx wendet die Technologie in großem Maßstab auf Secondhand-Artikel, Überbestände und Retouren an.“ Zudem kann die KI die Produktfotografie und Preisgestaltung übernehmen. Das sind normalerweise zeitaufwändige und präzise Aufgaben.</p>
<h2>Fleece in zwei Minuten zum Verkauf</h2>
<p>Über die Vnyx-Maschine könne nicht zu viel verraten werden, sagt Van der Holst, während er die neueste Version vorführt. Kürzlich wurden zwei Patente angemeldet. Eines für das Aufhängesystem und ein weiteres für die gesamte Montagelinie, auf der die Secondhand-Artikel mit Hilfe von Robotern und KI verarbeitet werden.</p>
<p>Stellen Sie sich eine hohe Einschienenbahn mit Stationen vor. In einer Sekunde klickt Van der Holst einen Fleecepullover mit Lava-Print auf einen ‚smarten‘ Kleiderbügel, der sich automatisch öffnet. Der Artikel durchläuft ein Fotostudio, danach kann der Computer beginnen, seinen Wert zu bestimmen. Kurz darauf erscheint der Webshop von Boas auf einem großen Bildschirm. Boas ist die Secondhand-Marke, mit der alles begann. Der Fleece kostet 25,99 Euro. Er ist bereits im Verkauf.</p>
<p>Vnyx ist kein Sortierunternehmen. Dafür gibt es andere etablierte Namen, wie die nahegelegene Textilfabrik von Brightfiber Textiles, wo alle Textilien der Stadt getrennt werden können. Vorsortierte Kleidungsstücke gelangen an den Anfang des Vnyx-Systems. Dabei handelt es sich um Artikel mit einer hohen Wiederverkaufswahrscheinlichkeit. In Zukunft könnte dies bei einem Zeeman oder Vestiaire der Fall sein, wobei die Maschine in deren Vertriebszentren steht.</p>
<h2>KI</h2>
<p>Beim Scannen der Kleidung liest die KI viele Daten aus. Dazu gehören ein angemessener Verkaufspreis, die Marke und die Zusammensetzung. Diese Daten werden sofort in das System der Marke integriert. Van der Holst: „Früher war der Wiederverkauf unrentabel, weil man all diese Schritte selbst herausfinden musste und es billiger war, die Artikel einfach zu verbrennen. Wir haben es geschafft, die Kosten so weit zu senken, dass der Wiederverkauf profitabel ist.“</p>
<p>Jedes Produkt wird im System mit fünf KI-generierten Fotos geliefert, die auf einem attraktiven KI-Model präsentiert werden. Zusätzlich werden zwei echte Fotos des Produkts selbst zur Verfügung gestellt. „In Zeiten von Fake News und KI will der:die Kund:in auch etwas Greifbares sehen“, sagt Van der Holst.</p>
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<header> Aus eigener Erfahrung </header>
<p> Ohne Boas hätte es Vnyx nicht gegeben. Während der zwei Jahre, die es dauerte, das Secondhand-Kleidungslabel zu starten, machten die Gründer:innen alles von Hand. Aus dieser Erfahrung haben sie viel gelernt. Sie lernten zum Beispiel, wie wichtig eine flexible Schaufensterpuppe ist, die für verschiedene Silhouetten und Größen geeignet ist. Andernfalls dauert das Fotografieren zu lange. Diese Erkenntnis kam von Balazs Kosa, der heute COO bei beiden Start-ups ist. Er entwickelte die flexible ‚E-Mannequin‘, eine dehnbare Puppe, die im Studio wie ein Fotomodell in hoher Geschwindigkeit ‚eingekleidet‘ werden kann. So können die Kleidungsstücke zügig durch die Maschine laufen. Wiederverkauf am Fließband. </p>
</div>
<h2>We R</h2>
<p>Bei Milieuwerk wird die Vnyx100 ausgestellt. Die erste kommerzielle Version kann bis zu einer viertel Million Artikel pro Jahr auf die Websites von Kundenmarken hochladen. Vnyx behält das Eigentum an der Hardware und rechnet dann pro verarbeitetem Produkt ab. Auf diese Weise amortisiert sich die Maschine schnell und die Marken müssen nicht selbst Millionen aufbringen, erklärt Van der Holst. „Wir betreiben dieses System bereits für Boas, Decathlon und Bever. Mit dem größten System zielen wir auf internationale Fulfillment-Zentren, große Modemarken und Wiederverkaufsplattformen ab. Auch Sortierzentren wie das hier in Amsterdam gehören zur Zielgruppe.“ Ein Pilotprojekt läuft auch in einem der größten Vertriebszentren Europas, das 400 Modemarken als Kund:innen hat. Den Namen kann er vorerst nicht nennen.</p>
<p>Hinter den Kulissen ist die nächste Version, die Vnyx3000, fast fertig. Sie wird 2027 ausgeliefert. Milieuwerk hat dafür unterschrieben: Nächstes Jahr werden an diesem Standort drei Millionen Kleidungsstücke verarbeitet. Ein Name für die Zusammenarbeit wurde bereits gewählt: ‚We R‘. Van der Holst: „Der Roboter nimmt die mühsame Arbeit ab und macht den Wiederverkauf endlich rentabel. So bleibt mehr wertvolle Arbeit für die Menschen bei Milieuwerk.“ Er bezieht sich auf Aufgaben wie das Glattstreichen des Stoffes oder das Ausbügeln einer Falte. Das wird bald in weniger als einer Minute erledigt sein, verspricht der Gründer. „Wir haben mit 20 Minuten für den gesamten Prozess begonnen, jetzt sind es nur noch zwei.“</p>
<h2>‚Ohne Automatisierung werden wir es nie schaffen‘</h2>
<p>Eine Million Euro wurde in die Forschung und Entwicklung für die Vnyx100 investiert. Das Wachstumskapital stammt von einer Mischung aus Angel-Investor:innen, darunter Baltic Business Angels; Impact-Partner:innen wie Stichting DOEN und Earthstar; Squads und Spark Design als Engineering-Investor. Hinzu kommen Subventionen der niederländischen Regierung (RVO).</p>
<p>Für die nächste Runde sind rund drei Millionen Euro an VC-Wachstumskapital und weitere zwei Millionen an europäischen Subventionen geplant. Damit sollen drei große Systeme aufgebaut werden, von denen das erste bereits vergeben ist.</p>
<p>Van der Holst ist überzeugt, dass die Maschine zur europäischen Wende beitragen kann. „Ohne Automatisierung werden wir das europäische Mandat, 55 Prozent der Textilien zu verkaufen und zu recyceln, niemals erfüllen.“ „Die Stärke Chinas – die Auslagerung in eine Gigafactory – funktioniert hier nicht. Secondhand ist lokal, man transportiert eine einzigartige Jacke nicht um die halbe Welt.“</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/aSlJOpKFu-pf-zol2khngbjfyA4XKoML3ALHGmmL1AM/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvdGVtcGltYWdlb3g5dWZzLXFoMG5jd3RkLTIwMjYtMDctMDItdzQ0aWZlNnktMjAyNi0wNy0wMi5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Nach starkem drittem Quartal: Uniqlo-Mutter Fast Retailing hebt Gewinnprognose an</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/nach-starkem-drittem-quartal-uniqlo-mutter-fast-retailing-hebt-gewinnprognose-an/2026070950087</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/nach-starkem-drittem-quartal-uniqlo-mutter-fast-retailing-hebt-gewinnprognose-an/2026070950087</guid><author>news@fashionunited.com (Rachel Douglass)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 09:21:12 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/L283q1zjJ9qTDGz4oRn3cwNMlU2f94A5Q4NInBUUntU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvcGhvdG9saWItdXF0ZXhhcy0xbC1lYWt1Z2hwYi0yMDI2LTAxLTA4LXQwbDZlZXcwLTIwMjYtMDctMDkuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/S74g69XDGjs0BV7IOuJh4r8g-dMixWuZ-FMO5KDYEds/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvcGhvdG9saWItdXF0ZXhhcy0xbC1lYWt1Z2hwYi0yMDI2LTAxLTA4LXQwbDZlZXcwLTIwMjYtMDctMDkuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/L283q1zjJ9qTDGz4oRn3cwNMlU2f94A5Q4NInBUUntU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvcGhvdG9saWItdXF0ZXhhcy0xbC1lYWt1Z2hwYi0yMDI2LTAxLTA4LXQwbDZlZXcwLTIwMjYtMDctMDkuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Uniqlo USA: Memorial City Store" title="Uniqlo USA: Memorial City Store"/>
  <figcaption>Eine Filiale von Uniqlo in den USA <em>Bild: Fast Retailing</em></figcaption>
</figure>
<p>Der japanische Handelskonzern Fast Retailing Co. Ltd., zu dem die Bekleidungskette Uniqlo gehört, hat nach starken Resultaten im dritten Quartal seine Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2025/26 angehoben.</p>
<p>In den drei Monaten vor dem 31. Mai steigerte der Konzern seinen Betriebsgewinn um 45,7 Prozent auf 213,8 Milliarden Yen (1,2 Milliarden Euro). Im Vorjahresquartal hatte dieser noch bei 146,7 Milliarden Japanischen Yen gelegen.</p>
<p>Aufgrund der unerwartet guten Ergebnisse hob der Konzern seine Jahresprognose für den operativen Gewinn von 700 auf 730 Milliarden Japanische Yen an. Damit ist das Unternehmen auf Kurs, das fünfte Jahr in Folge Rekordergebnisse zu erzielen.</p>
<p>Die Marke Uniqlo verzeichnete in allen Regionen einen Umsatz- und Gewinnanstieg. Das internationale Geschäft entwickelte sich besonders gut. Hier stiegen die Einnahmen im Jahresvergleich ohne Berücksichtigung von Währungseffekten um 33,8 Prozent.</p>
<p>Die Resultate wurde durch die schnelle Eröffnung von neuen Uniqlo-Filialen in Europa und den USA beflügelt. Dies führte nach Angaben von Fast Retailing zu „starken Ergebnissen“ und einer weiteren Steigerung der „globalen Markenstärke“.</p>
<p>Für das Geschäftsjahr 2025/26 prognostiziert der Konzern weitere Zuwächse in der zweiten Jahreshälfte in allen internationalen Regionen.</p>
<p>Der Umsatz der Konzernmarke GU stieg um 7,5 Prozent, während ihr Betriebsgewinn um 34,8 Prozent zunahm. Als Hauptgründe wurden Kostensenkungen und einer Verringerung der Produktanzahl genannt.</p>
<p>Der Gesamtumsatz der übrigen Labels der Unternehmensgruppe, zu denen etwa Theory, PLST, Princesse Tam.Tam und Comptoir des Cotonniers gehören, ging hingegen währungsbereinigt um vier Prozent zurück. Dabei musste insbesondere die Marke Theory Einbußen hinnehmen. Fast Retailing führte dies darauf zurück, dass der Absatz von Sommerware durch kühles Wetter gebremst wurde. Aufgrund von geringeren Rabatten im US-Geschäft erhöhte sich aber der Gewinn.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/m5o_1BXRHnrt4GTk7pjOy6fuZ5C2iqEIsELSgyq1Mco/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDcvMTgvYm9zcy1kdWVzc2VsZG9yZi0xbHVyenhtOS0yMDI0LTA3LTE4LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/Qv78jZvEW72-pn4wK55-a_F5OCexqZcUIyEPyDFdfbo/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDcvMTgvYm9zcy1kdWVzc2VsZG9yZi0xbHVyenhtOS0yMDI0LTA3LTE4LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/m5o_1BXRHnrt4GTk7pjOy6fuZ5C2iqEIsELSgyq1Mco/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDcvMTgvYm9zcy1kdWVzc2VsZG9yZi0xbHVyenhtOS0yMDI0LTA3LTE4LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Der Flagship-Store von Boss in Düsseldorf" title="Der Flagship-Store von Boss in Düsseldorf"/>
  <figcaption>Der Flagship-Store von Boss in Düsseldorf <em>Bild: Hugo Boss</em></figcaption>
</figure>
<p>Der Modekonzern Hugo Boss hält das <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/frasers-kundigt-ubernahmeangebot-fur-hugo-boss-in-hohe-von-2-milliarden-euro-an/2026061067143">Übernahmeangebot des Großaktionärs Frasers Group</a> für nicht ausreichend. „Der Angebotspreis von 38,00 Euro pro Aktie spiegelt den eigenständigen Wert und das zukünftige Wertschöpfungspotenzial von Hugo Boss nicht angemessen wider“, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die Offerte sei dabei einem unabhängigen Prüfungsverfahren unterzogen worden.</p>
<p>Das Management von Hugo Boss sieht vor allem durch das laufende strategische Konzept erhebliches Potenzial. Angesichts einer starken Bilanz sei das Unternehmen gut aufgestellt, „um seine Strategie eigenständig umzusetzen und nachhaltigen, langfristigen Wert für seine Aktionäre zu schaffen.“ Die gebotenen 38,00 Euro je Aktie bildeten daher eher das rechtlich vorgeschriebene Minimum als eine angemessene fundamentale Bewertung des Unternehmens ab.</p>
<p>Die Briten versuchen seit Mitte Juni, im Zuge eines freiwilligen öffentlichen Angebots das Ruder bei den Schwaben zu übernehmen. Frasers ist ein Einzelhandelskonglomerat, hinter dem der Unternehmer Mike Ashley steckt. An Hugo Boss ist die Gruppe früheren Angaben zufolge mit gut 26 Prozent direkt beteiligt.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/AJOz2rdgrJIAOidYhQWOzoKGA4tNXz2NoAkO9TvgYMI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDMvMTEvc3MyNi1sZWUteC1mZW5nLWNoZW4td2FuZy1saWZlc3R5bGUtMy02bTE0d3J4dS0yMDI2LTAzLTExLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/0uHnosNQC-s8--oH0P6JzVfhoW_b7-LeIQboYa87bvA/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDMvMTEvc3MyNi1sZWUteC1mZW5nLWNoZW4td2FuZy1saWZlc3R5bGUtMy02bTE0d3J4dS0yMDI2LTAzLTExLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/AJOz2rdgrJIAOidYhQWOzoKGA4tNXz2NoAkO9TvgYMI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDMvMTEvc3MyNi1sZWUteC1mZW5nLWNoZW4td2FuZy1saWZlc3R5bGUtMy02bTE0d3J4dS0yMDI2LTAzLTExLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Lee x Feng Chen Wang collection campaign" title="Lee x Feng Chen Wang collection campaign"/>
  <figcaption>Kampagne zur Kollektion von Lee x Feng Chen Wang <em>Bild: Lee Jeans</em></figcaption>
</figure>
<p>Die US-amerikanische Authentic Brands Group beschleunigt die europäische Expansion von Lee durch eine neue langfristige Partnerschaft mit der Experience Group. Die Vereinbarung soll die Präsenz von Lee in den Bereichen Großhandel, Einzelhandel und E-Commerce stärken und gleichzeitig die internationale Reichweite der Marke ausbauen.</p>
<p>Die Vereinbarung tritt in Kraft, nachdem Authentic die Übernahme von Lee abgeschlossen hat. Im Rahmen dieser wird die Experience Group als operativer Partner des Denim-Spezialisten fungieren. Sie wird die Bereiche Sportswear, Activewear und Workwear für Damen- und Herrenmode verantworten. Das Unternehmen wird seine regionale Expertise, seine operative Infrastruktur und seine Produktkompetenzen nutzen, um die nächste Wachstumsphase von Lee zu unterstützen.</p>
<p>Henry Stupp, Präsident für die Region EMEAI bei Authentic, sagte, die Partnerschaft sei ein „wichtiger Schritt in der internationalen Expansionsstrategie von Lee“. Er fügte hinzu, dass die Experience Group „bewährte operative Fähigkeiten und ein klares Verständnis dafür bietet, wie man Marken über alle Kanäle hinweg aufbaut“. „Gemeinsam sehen wir eine bedeutende Chance, die Präsenz von Lee in ganz Europa auszubauen und gleichzeitig weiterhin die Produkte und Erlebnisse zu liefern, die die Verbraucher:innen kennen und lieben“, fügte Stupp hinzu.</p>
<p>Anfang des Jahres kündigte Authentic Pläne zur Übernahme von Lee von Kontoor Brands an. Die Vereinbarung hat einen Wert von bis zu einer Milliarde US-Dollar. Die Übernahme soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 abgeschlossen werden. Sie setzt die langjährige Serie von Authentic fort, bekannte Marken zu erwerben. Lee reiht sich damit neben Marken wie Guess, Dockers und Boardriders ein.</p>
<p>Der Konzern übertrug schnell sein charakteristisches Lizenz- und Vertriebsmodell mit Drittanbietern auf Lee. Dafür sicherte er sich eine Partnerschaft mit der One Jeanswear Group für die Geschäfte der Marke in den USA und Kanada.</p>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/vW5gN1Xa4lulL8UL-N6lFE4mizCG_mWFnwIFjzYo3WM/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDMvMTEvc3MyNi1sZWUteC1mZW5nLWNoZW4td2FuZy1saWZlc3R5bGUtMy02bTE0d3J4dS0yMDI2LTAzLTExLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Laut Medienbericht: Marine Serre ist insolvent</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/laut-medienbericht-marine-serre-ist-insolvent/2026070950080</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/laut-medienbericht-marine-serre-ist-insolvent/2026070950080</guid><author>news@fashionunited.com (Julia Garel)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 08:00:31 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/c5Lv9y-UJGAh6WQAr4pZEd5rtmTJCWU6CyQr6R8IkJ8/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMTIvbWFyaW5lLXNlcnJlLWJrcy1mMjUtMTIyLWV1c3FmcHR5LTIwMjUtMDMtMTIuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/US2aTB0RDeNYW8234omiWijlp1aRwRIARfBZxq3lLPU/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMTIvbWFyaW5lLXNlcnJlLWJrcy1mMjUtMTIyLWV1c3FmcHR5LTIwMjUtMDMtMTIuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/c5Lv9y-UJGAh6WQAr4pZEd5rtmTJCWU6CyQr6R8IkJ8/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMTIvbWFyaW5lLXNlcnJlLWJrcy1mMjUtMTIyLWV1c3FmcHR5LTIwMjUtMDMtMTIuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Backstage, show Marine Serre, AH25." title="Backstage, show Marine Serre, AH25."/>
  <figcaption>Backstage bei der Modenschau von Marine Serre für die Saison Herbst/Winter 2025 <em>Bild: ©Launchmetrics/spotlight </em></figcaption>
</figure>
<p>Die französische Modemarke Marine Serre befindet sich seit Dienstag in einem Insolvenzverfahren. Laut einem Bericht des Fachmagazins Women’s Wear Daily (WWD) sucht die Marke nun nach Investoren, um den Geschäftsbetrieb fortzusetzen.</p>
<p>Marine Serre ist bekannt für ihr Mondsichel-Logo. Mit einem zirkulären Ansatz und als Verfechterin nachhaltiger Mode konnte die Marke eine breite Kundschaft für sich gewinnen. Doch wie schon andere Luxusmarken – beispielsweise dem Label Coperni, das im Juni Insolvenz anmeldete – leidet auch Marine Serre unter der Konsumflaute. Diese wirkt sich auf einen Teil des Wholesale-Netzwerks aus. Hinzu kommen steigende Kosten.</p>
<h2>„Druck auf die Liquidität“</h2>
<p>„Im Geschäftsjahr 2025 war das Unternehmen in einem verschlechterten geopolitischen und wirtschaftlichen Umfeld von Zahlungsausfällen mehrerer Kunden betroffen. Dies übte Druck auf die Liquidität aus“, heißt es in der von WWD zitierten Mitteilung.</p>
<p>Der Bekleidungsanbieter betont jedoch, dass die „kreative Identität“ des Hauses und seine „Attraktivität auf dem internationalen Markt“ weiterhin stark seien. Um den Betrieb fortzusetzen und weiter zu wachsen, sucht Marine Serre nun einen Finanzpartner.</p>
<p>Zu den jüngsten Aktivitäten des Unternehmens gehörten der Launch einer Kollektion in Zusammenarbeit mit dem Pariser Louvre sowie eine Kollaboration mit der Sportartikel-Marke Under Armour.</p>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/7pxCju-g-iZjNdzfSX11ggk6VKg1eIj69BsP7TDJohE/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMTIvbWFyaW5lLXNlcnJlLWJrcy1mMjUtMTIyLWV1c3FmcHR5LTIwMjUtMDMtMTIuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Vinted schließt sich europäischer Koalition für neuen Medienmarktplatz an</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/vinted-schliesst-sich-europaischer-koalition-fur-neuen-medienmarktplatz-an/2026070950084</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/vinted-schliesst-sich-europaischer-koalition-fur-neuen-medienmarktplatz-an/2026070950084</guid><author>news@fashionunited.com (Vivian Hendriksz)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 07:29:02 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/gqZr7MK611KMkNVIbP1XG0z6VA1JeqohUqDBwQP9ewE/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDgvZXVyb3BlYW5tZWRpYW1hcmtldHBsYWNlLXdmMzk4MzFwLTIwMjYtMDctMDgucG5n" srcset="https://r.fashionunited.com/NhuSzHS-lgiLRPhVXlFXK7cqxetxhWGBK7CxkRGnWRg/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDgvZXVyb3BlYW5tZWRpYW1hcmtldHBsYWNlLXdmMzk4MzFwLTIwMjYtMDctMDgucG5n 720w, https://r.fashionunited.com/gqZr7MK611KMkNVIbP1XG0z6VA1JeqohUqDBwQP9ewE/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDgvZXVyb3BlYW5tZWRpYW1hcmtldHBsYWNlLXdmMzk4MzFwLTIwMjYtMDctMDgucG5n 1080w" sizes="100vw" alt="European Media Marketplace" title="European Media Marketplace"/>
  <figcaption>European Media Marketplace <em>Bild: European Media Marketplace</em></figcaption>
</figure>
<p>Das litauische Unternehmen Vinted hat sich einer Koalition europäischer Unternehmen aus den Bereichen Medien, Telekommunikation, Einzelhandel und Werbetechnologie angeschlossen. Gemeinsam starten sie eine neue Initiative: den European Media Marketplace.</p>
<p>Die am 7. Juli gestartete Initiative soll die Art und Weise verändern, wie Werbetreibende, Agenturen und Publisher:innen Kampagnen aktivieren und sich im offenen Web Europas vernetzen. Zu den ersten Gründungsmitgliedern der Initiative gehören T Advertising Solutions, Equativ, Experian, Lastminute.com, Leboncoin und Kleinanzeigen, Orange Advertising, Vinted, Virgin Media O2 und Vodafone.</p>
<p>Der European Media Marketplace soll die Fragmentierung beim Mediaeinkauf, bei den Zielgruppendaten und der Kampagnenaktivierung über verschiedene Länder, Kanäle und Plattformen hinweg überwinden.</p>
<p>Der Marktplatz fungiert nicht als Publisher- oder Datenallianz. Stattdessen soll er Medieneigentümer:innen, vertrauenswürdige First-Party-Daten und KI-gestützte Aktivierung über ein einziges Framework verbinden. Dies ermöglicht es Kampagnenverantwortlichen und Werbetreibenden, Kampagnen über Connected TV, Video, Display, Native Advertising und Retail Media hinweg zu aktivieren.</p>
<p>Der European Media Marketplace bietet eine Alternative zu geschlossenen Werbe-Ökosystemen und basiert auf Zusammenarbeit, Datenschutz und Interoperabilität. Dabei stehen die Interessen der Publisher:innen im Mittelpunkt. Medienpartner:innen behalten die volle Kontrolle über ihr Inventar, ihre Daten und ihre kommerzielle Strategie. Gleichzeitig profitieren Werbetreibende von einer einfacheren Kampagnenaktivierung, klareren Berichten und besseren Ergebnissen.</p>
<p>Der neue Marktplatz reduziert die Anzahl der Vermittler:innen zwischen Werbetreibenden und Zielgruppen. Dadurch wird mehr Wert innerhalb des europäischen Medien- und Datenökosystems gehalten, zu dem Publisher:innen, CTV-Plattformen, Sendeanstalten, Telekommunikationsunternehmen, Einzelhändler:innen und Dateneigentümer:innen gehören. Gleichzeitig erhalten Marken Zugang zu vertrauenswürdigen Zielgruppen in Premium-Umfeldern im gesamten offenen Web.</p>
<p>„Jeden Tag nutzen Millionen von Menschen in 25 Märkten in Europa Vinted, um Secondhand-Mode und Konsumgüter zu kaufen und zu verkaufen. Dies verschafft uns ein einzigartiges Verständnis für unsere Mitglieder und ihre Bedürfnisse in ganz Europa“, sagte Satya Vinnakota, Business Director of Ads bei Vinted, in einer Erklärung zum Beitritt zur Koalition.</p>
<p>„Der Beitritt zum European Media Marketplace als Gründungspartner ermöglicht es uns, diese Erkenntnisse in einen messbaren, transparenten Wert für Marken umzuwandeln, während die Daten unserer Mitglieder unter unserer eigenen Verwaltung bleiben.“</p>
<p>Der neue Marktplatz wird zunächst in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien und Italien eingeführt, weitere Märkte sind in Planung. Es wird erwartet, dass globale Werbetreibende, die sich registriert haben, ab September 2026 mit den Vorbereitungen für die Einführung von Omnichannel-Kampagnen in ganz Europa über die Plattform beginnen werden.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/r2221oByMfuAN8DUAFyH-UpjlKOxCO9aDLJdjcN6hM4/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDgvZXVyb3BlYW5tZWRpYW1hcmtldHBsYWNlLXdmMzk4MzFwLTIwMjYtMDctMDgucG5n" medium="image"></media:content></item><item><title>Maue Konsumstimmung in Deutschland: Fielmann wird vorsichtiger</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/maue-konsumstimmung-in-deutschland-fielmann-wird-vorsichtiger/2026070950077</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/maue-konsumstimmung-in-deutschland-fielmann-wird-vorsichtiger/2026070950077</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 07:03:38 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/Qeerv3ed4m9Wz7TJIbWPUJcmUBFcsQnh54I-upNxV38/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMjkvZmllbG1hbm4tcDhuM2NnZmEtMjAyMi0wNy0xNC1mOWk2ZGYwci0yMDIyLTA5LTE0LTNqenVjbjBhLTIwMjMtMTEtMDktOTFpaXIxMGctMjAyNC0wMS0wMi14dnZ4cWpjci0yMDI0LTAyLTI5LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/X4Xt4_RUsfcwLKgsTOaK0GMgKPrlf2HsPXip2m3sCBw/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMjkvZmllbG1hbm4tcDhuM2NnZmEtMjAyMi0wNy0xNC1mOWk2ZGYwci0yMDIyLTA5LTE0LTNqenVjbjBhLTIwMjMtMTEtMDktOTFpaXIxMGctMjAyNC0wMS0wMi14dnZ4cWpjci0yMDI0LTAyLTI5LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/Qeerv3ed4m9Wz7TJIbWPUJcmUBFcsQnh54I-upNxV38/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMjkvZmllbG1hbm4tcDhuM2NnZmEtMjAyMi0wNy0xNC1mOWk2ZGYwci0yMDIyLTA5LTE0LTNqenVjbjBhLTIwMjMtMTEtMDktOTFpaXIxMGctMjAyNC0wMS0wMi14dnZ4cWpjci0yMDI0LTAyLTI5LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Eine Filiale von Fielmann" title="Eine Filiale von Fielmann"/>
  <figcaption>Eine Filiale von Fielmann  <em>Bild: Fielmann</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Optikerkette Fielmann hat im ersten Halbjahr in Deutschland eine verhaltene Verbraucherstimmung in Deutschland zu spüren bekommen. Dank des Ausbaus des internationalen Geschäfts stieg der Umsatz um zwei Prozent auf 1,25 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag anhand vorläufiger Zahlen in Hamburg mitteilte. Im zweiten Quartal legte das internationale Geschäft um sechs Prozent zu, während der Heimatmarkt „moderat“ wuchs, wie es hieß.</p>
<p>Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich im ersten Halbjahr leicht um vier Millionen auf 296 Millionen Euro.</p>
<p>An seiner <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/fielmann-erwartet-beim-ergebnis-2026-keine-grossen-sprunge/2026043066521">Prognose für das laufende Jahr</a> hält der Konzern weiter fest, erwartet jetzt aber insbesondere wegen der mauen Konsumstimmung in Deutschland das untere Ende der Spannen bei Umsatz und bereinigtem EBITDA. Fielmann hat bislang einen Anstieg des Konzernumsatzes von fünf bis sieben Prozent auf 2,55 bis 2,6 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Das bereinigte EBITDA soll 590 bis 610 Millionen Euro betragen. Dabei geht das Unternehmen von einer Beschleunigung des Wachstums im zweiten Halbjahr aus.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/sassbRHuYCFxF06oUt0cA52cwzuOKg1kilZz78fOA8Y/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMjkvZmllbG1hbm4tcDhuM2NnZmEtMjAyMi0wNy0xNC1mOWk2ZGYwci0yMDIyLTA5LTE0LTNqenVjbjBhLTIwMjMtMTEtMDktOTFpaXIxMGctMjAyNC0wMS0wMi14dnZ4cWpjci0yMDI0LTAyLTI5LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Nach überraschend starkem Quartal: Levi Strauss hebt Jahresprognosen erneut an</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/nach-uberraschend-starkem-quartal-levi-strauss-hebt-jahresprognosen-erneut-an/2026070950074</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/nach-uberraschend-starkem-quartal-levi-strauss-hebt-jahresprognosen-erneut-an/2026070950074</guid><author>news@fashionunited.com (Jan Schroder)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 06:46:58 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/hhaZ31qKYlqMerhRECF0JOjaOjrEmLgXRkJdRPF-oEA/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTEvMjYvbGV2aS1zLXN0b3JlLXZpdHRvcmlvLWVtYW51ZWxlLTFkMnR2ZW9pLTIwMjUtMTEtMjYuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/8LptP9Nckl2rk3nd6qZTuaOwNpGMS4a-Ojx2s2jHbwg/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTEvMjYvbGV2aS1zLXN0b3JlLXZpdHRvcmlvLWVtYW51ZWxlLTFkMnR2ZW9pLTIwMjUtMTEtMjYuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/hhaZ31qKYlqMerhRECF0JOjaOjrEmLgXRkJdRPF-oEA/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTEvMjYvbGV2aS1zLXN0b3JlLXZpdHRvcmlvLWVtYW51ZWxlLTFkMnR2ZW9pLTIwMjUtMTEtMjYuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Ein Store der Marke Levi&#39;s" title="Ein Store der Marke Levi&#39;s"/>
  <figcaption>Ein Store der Marke Levi&#39;s  <em>Bild: Levi&#39;s</em></figcaption>
</figure>
<p>Der US-amerikanische Bekleidungsanbieter  Levi Strauss &amp; Co. konnte auch im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 die Markterwartungen übertreffen. Angesichts der unerwartet starken Resultate hob der Denim-Spezialist am Mittwochabend seine Jahresprognosen ein weiteres Mal an.</p>
<p>In den drei Monaten vor dem 31. Mai belief sich der Umsatz auf 1,56 Milliarden US-Dollar (1,36 Milliarden Euro). Das entsprach einer Steigerung um acht Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Auf organischer Basis – also bereinigt um Währungseffekte und Veränderungen im Konzernportfolio – wuchsen die Erlöse um sechs Prozent.</p>
<h2>Die Retail-Erlöse steigen überdurchschnittlich</h2>
<p>Wachstumsmotor war der eigene Einzelhandel, dessen Stärkung zu den strategischen Prioritäten des Managements zählt. Sein Umsatz legte um elf Prozent zu (organisch +8 Prozent). Im Großhandelsgeschäft erzielte das Unternehmen ein Plus von fünf Prozent (organisch +3 Prozent)</p>
<p>Besonders dynamisch entwickelten sich die Erlöse der Kernmarke Levi’s in Asien, wo sie um zehn Prozent (organisch +12 Prozent) auf 284 Millionen US-Dollar wuchsen. In Amerika erhöhte sich der Umsatz um neun Prozent (organisch +7 Prozent) auf 815 Millionen US-Dollar. In Europa stieg er um vier Prozent auf 420 Millionen Euro, auf organischer Basis ging er allerdings um ein Prozent zurück. Die Erlöse der Sportswear-Marke Beyond Yoga beliefen sich auf 43 Millionen US-Dollar und übertrafen das Niveau des Vorjahresquartals damit um 16 Prozent.</p>
<p>Trotz höherer Zölle und negativer Währungseffekte konnte das Unternehmen seine Bruttomarge um zehn Basispunkte auf 62,7 Prozent steigern. Dies war laut einer Mitteilung insbesondere auf geringere Produktkosten und eine Anpassung der Preispolitik zurückzuführen. So wuchs das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 18 Prozent auf 141 Millionen US-Dollar. Der ausgewiesene Nettogewinn stieg um 30 Prozent auf 87,3 Millionen US-Dollar (76,3 Millionen Euro). Der Quartalsüberschuss aus fortgeführten Geschäftsbereichen – also ohne die Ergebnisbeiträge der im vergangenen Jahr verkauften Marke Dockers – erhöhte sich um 19 Prozent auf 94,8 Millionen US-Dollar.</p>
<h2>CEO Michelle Gass stellt weiteres Wachstum in Aussicht</h2>
<p>Angesichts der überraschend starken Zahlen hob das Unternehmen seine Jahresprognosen erneut an. Erwartet wird nun, dass der Umsatz aus fortgeführten Geschäftsbereichen um 7,0 bis 7,5 Prozent wachsen wird,  nachdem zuvor lediglich eine Steigerung um 5,5 bis 6,5 Prozent in Aussicht gestellt worden war. Das Ziel für den um Sondereffekte bereinigten Gewinn pro Aktie, das bisher bei 1,42 bis 1,48 US-Dollar gelegen hatte, wurde auf 1,46 bis 1,52 US-Dollar erhöht.</p>
<p>CEO Michelle Gass zeigte sich mit der jüngsten Entwicklung zufrieden. „Die Marke Levi’s erreicht Verbraucher auf der ganzen Welt auf stärkere Weise als je zuvor, und unsere Ergebnisse für das zweite Quartal sind ein weiterer Beleg dafür, dass unsere Strategien aufgehen und unser Team sie erfolgreich umsetzt“, erklärte sie in einem Statement. Die gezielte Entwicklung „zu einem DTC-orientierten Denim-Lifestyle-Unternehmen“ führe zu schnellerem Wachstum und höherer Rentabilität.</p>
<p>Gass stellte zudem weitere Verbesserungen in Aussicht. „Wir sind zwar mit den Fortschritten zufrieden, befinden uns aber noch in der Anfangsphase unseres langfristigen Wachstumskurses, auf dem uns mehr Erfolgschancen denn je offenstehen“, betonte sie.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/NyR1jOcd-fQkq5uxhiB3bGJHenAEk1SXCs3SfMEDabI/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTEvMjYvbGV2aS1zLXN0b3JlLXZpdHRvcmlvLWVtYW51ZWxlLTFkMnR2ZW9pLTIwMjUtMTEtMjYuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>IWF rechnet mit noch schwächerem Wachstum in Deutschland</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/iwf-rechnet-mit-noch-schwacherem-wachstum-in-deutschland/2026070850066</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/iwf-rechnet-mit-noch-schwacherem-wachstum-in-deutschland/2026070850066</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 08 Jul 2026 13:53:10 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/rT0cQO1ZAkMtIj5l1IN90eYmD0qRuIbfRharYmM20nQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDkvMDkvd29sZmdhbmctd2Vpc2VyLXFsdWd6OXp5eXMtdW5zcGxhc2gteG80anRiYWwtMjAyNS0wOS0wOS5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/7w_VmjA6-MdwspUZLJ_Y-pZKIEqkjcImsJ8zYPTx3P4/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDkvMDkvd29sZmdhbmctd2Vpc2VyLXFsdWd6OXp5eXMtdW5zcGxhc2gteG80anRiYWwtMjAyNS0wOS0wOS5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/rT0cQO1ZAkMtIj5l1IN90eYmD0qRuIbfRharYmM20nQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDkvMDkvd29sZmdhbmctd2Vpc2VyLXFsdWd6OXp5eXMtdW5zcGxhc2gteG80anRiYWwtMjAyNS0wOS0wOS5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Ein Containerschiff im Hamburger Hafen" title="Ein Containerschiff im Hamburger Hafen"/>
  <figcaption>Ein Containerschiff im Hamburger Hafen  <em>Bild: Wolfgang Weiser/Unsplash</em></figcaption>
</figure>
<p>Angesichts der Folgen des Iran-Krieges senkt der Internationale Währungsfonds (IWF) erneut seine Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft. Bis einschließlich 2027 dürfte sich die Bundesrepublik schwächer entwickeln als gedacht, teilte die Organisation mit Sitz in Washington mit. Für das laufende Jahr rechnen die Experten nun mit einem Plus von 0,7 Prozent, 0,1 Prozentpunkte weniger als zuvor. Auch das Wachstum 2027 fällt laut Prognose mit 1 Prozent 0,2 Punkte niedriger aus als noch im April erwartet. Angesichts eines Wiederaufflammens des Kriegs drohen allerdings neue Belastungen für die Wirtschaften in aller Welt.</p>
<p>Mit seiner gesenkten Prognose folgt der IWF anderen pessimistischen Vorhersagen. Sowohl die Bundesregierung als auch ihr Beratungsgremium, die „Wirtschaftsweisen“, rechnen mit mageren 0,5 Prozent Wirtschaftswachstum in diesem Jahr. Auch die Bundesbank erwartet nur noch ein Mini-Wachstum von kalenderbereinigt 0,5 Prozent. 2025 war Deutschland mit einem Mini-Plus von 0,2 Prozent nur knapp am dritten Jahr ohne Wachstum in Folge vorbeigeschrammt.</p>
<h2>Weltwirtschaft dürfte deutlich stärker zulegen</h2>
<p>Während die Aussichten für Deutschland gedämpft bleiben, zeichnet sich bei der Weltwirtschaft ein optimistischeres Bild ab - auch wenn hier ebenfalls Abstriche gemacht werden müssen. So dürfte das Wachstum in diesem Jahr nach IWF-Schätzungen nun mit 3,0 Prozent 0,1 Prozentpunkte geringer ausfallen als noch im April avisiert. Für 2027 rechnen die Ökonomen dann aber mit einem stärkeren Plus: Mit 3,4 Prozent liegt die Prognose nun 0,2 Prozentpunkte höher als bislang.</p>
<p>Auch die Eurozone dürfte sich etwas schwächer entwickeln als bislang gedacht. In diesem Jahr rechnet der IWF mit einem Plus von 0,9 Prozent, was 0,2 Prozentpunkte weniger sind als bislang erwartet. 2027 dürften die Länder der europäischen Gemeinschaftswährung dann weiter um 1,2 Prozent wachsen.</p>
<h2>IWF warnt vor Folgen des Iran-Kriegs</h2>
<p>Der IWF warnte davor, dass ein erneutes Aufflammen des Iran-Kriegs die Unsicherheit bei den Rohstoffpreisen verstärken könne. Lieferketten könnten weiter gefährdet und Preise damit noch stärker in die Höhe getrieben werden. Zwar hätten sich die Energiemärkte nach der Blockade der Straße von Hormus schneller beruhigt als erwartet, hieß es in dem Bericht weiter. Von einer Entwarnung kann allerdings keine Rede sein: „Die Energiepreise liegen ungefähr 25 Prozent höher als vor dem Krieg.“</p>
<p>Zuletzt hatten eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran sowie das Rahmenabkommen zwischen den beiden Konfliktparteien die Märkte zumindest in Teilen etwas beruhigt. Die Preise kühlten sich von ihren Höchstständen im April etwas ab. Entwarnung gibt es allerdings angesichts der weiteren unsicheren Lage im Nahen Osten nicht. Die USA setzten zudem am Dienstag die zuvor gelockerten Sanktionen auf iranisches Öl wieder in Kraft. Eine vor gut zwei Wochen erteilte Ausnahmegenehmigung werde wieder zurückgenommen, teilte das US-Finanzministerium mit. Die Ölmärkte reagierten umgehend mit Preisaufschlägen.</p>
<p>Abgefedert wurde der wirtschaftliche Abschwung unterdessen durch die Entwicklung bei Künstlichen Intelligenzen. Fortschritte und die Einführungen von KI-Modellen unterstützten den wirtschaftlichen Aufschwung, hieß es in dem IWF-Bericht. Länder wie Südkorea und Taiwan, die Hardware für KI exportieren, machten dadurch sogar deutliche Wachstumssprünge.</p>
<h2>IWF erwartet hohe Inflation bis 2027</h2>
<p>Aufgrund der erhöhten Energiepreise kletterte nach IWF-Angaben die weltweite Gesamtinflation im Mai den dritten Monat in Folge. Für das laufende Jahr rechnet die Organisation mittlerweile mit einer Teuerungsrate von 4,7 Prozent - noch im April hatte sie 4,4 Prozent erwartet. Zwar dürfte die Inflation 2027 dann wieder niedriger liegen. Mit 3,9 Prozent liegt sie aber fast doppelt so hoch wie das langfristig ins Auge gefasste Zwei-Prozent-Ziel und zudem 0,2 Prozentpunkte höher als noch im April vom IWF in Aussicht gestellt.</p>
<p>Angesichts der hartnäckigen Inflation geht der IWF davon aus, dass die Leitzinsen der Zentralbanken in den USA und der Eurozone vorerst weitgehend stabil bleiben. Aufgrund des anhaltenden Preisdrucks bei einer gleichzeitig nur moderat abgekühlten Wirtschaftsauslastung sei mit einer spürbaren Lockerung der Geldpolitik zur Unterstützung des Wachstums vorerst nicht zu rechnen.</p>
<p>Zuletzt hatte die US-Notenbank Federal Reserve den Leitzins bei 3,5 bis 3,75 Prozent belassen. Die Europäische Zentralbank hob hingegen erstmals seit fast drei Jahren den für Banken und Sparer wichtigen Einlagenzins um 0,25 Prozentpunkte auf 2,25 Prozent an.</p>
<h2>Sind die Prognosen bereits wieder überholt?</h2>
<p>Bei seinen Prognosen geht der IWF davon aus, dass die Wiedereröffnung der Straße von Hormus Mitte Juli beginnt und Schiffe schrittweise wieder durchfahren können. Die Meerenge ist für den globalen Energiehandel von entscheidender Bedeutung. Die Lage dürfte sich nach dieser Annahme bis März 2027 weitgehend auf den Vorkriegszustand einpendelt haben. Zudem würden schwere Engpässe dadurch vermieden, dass Staaten ihre Lagerbestände anzapfen. In einigen Schwellen- und Entwicklungsländern werde das allerdings aufgrund fehlender Vorräte nicht möglich sein, betonte der IWF.</p>
<p>Angesichts der jüngsten Eskalation zwischen Washington und Teheran scheinen diese Szenarien unwahrscheinlicher geworden: Das US-Militär hatte in Reaktion auf Attacken gegen Tanker in der Straße von Hormus in der vergangenen Nacht Dutzende Ziele im Iran bombardiert. Zudem setzen die USA Sanktionen auf iranisches Öl wieder in Kraft. Irans Militär kündigte Medienberichten zufolge eine Reaktion auf die US-Angriffe an. Kurz darauf meldete die Armee des mit Washington verbündeten Golfstaats Kuwait feindlichen Beschuss. Auch in Bahrain heulten am frühen Morgen die Sirenen. Eigentlich hatten die USA und der Iran eine Waffenruhe vereinbart.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/yr1tj0VkDUC98J18IuasS1WixlcSiD8tDkLjmTvK5P4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDYvMDMvcGljYXJkLWJlci0wbGVneWRoMy0yMDIxLTA4LTIwLWtyamFzNnhuLTIwMjUtMDYtMDMuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/yjcepgh-lWT8xB7T6A7O30au0Vk1fNjZAQh0NysRGds/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDYvMDMvcGljYXJkLWJlci0wbGVneWRoMy0yMDIxLTA4LTIwLWtyamFzNnhuLTIwMjUtMDYtMDMuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/yr1tj0VkDUC98J18IuasS1WixlcSiD8tDkLjmTvK5P4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDYvMDMvcGljYXJkLWJlci0wbGVneWRoMy0yMDIxLTA4LTIwLWtyamFzNnhuLTIwMjUtMDYtMDMuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Credits: Picard" title="Credits: Picard"/>
  <figcaption><em>Credits: Picard</em></figcaption>
</figure>
<p>Der deutsche Lederwaren-Spezialist Picard saniert sich in Eigenverwaltung. Für die Picard Lederwaren GmbH &amp; Co. KG, die einen eigenen Onlineshop betreibt und Einzelhändler beliefert, und die Retail-Schwester Picard Leathergoods Retail GmbH &amp; Co. KG wurden Mitte Juni beim zuständigen Amtsgericht in Offenbach am Main Sanierungsanträge in Eigenverwaltung gestellt, teilte das Unternehmen mit Sitz in Obertshausen am Mittwoch mit. Das Gericht hat beiden Anträgen stattgegeben und Nadja Raiß von der Sozietät K&amp;L als vorläufige Sachverwalterin bestellt.</p>
<p>In der Sanierung wird das Unternehmen von der Kanzlei Görg und der Unternehmensberatung Montag &amp; Montag unterstützt. Dafür wurden die Görg-Partner und Restrukturierungsexperten Holger Rhode und Raul Taras sowie Thomas Montag, Partner bei Montag &amp; Montag, in die Geschäftsführung berufen.</p>
<h2>Sanierung soll bis Herbst abgeschlossen werden</h2>
<p>Picard gehe mit klarem Fokus in die Verfahren und erarbeite nun konkrete Schritte mit den Restrukturierungsexperten, so Geschäftsführer Martin Picard, der erst im Januar <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/picard-befordert-martin-picard-zum-ceo/2026011264914">im Rahmen der Strukturreform befördert wurde</a>. Dabei wird angestrebt, die Sanierungsverfahren im Herbst 2026 wieder zu verlassen. Sie seien laut Geschäftsführung nötig gewesen, weil Picard wegen der „allgemeinen wirtschaftlichen Lage“ eine erhöhte Kaufzurückhaltung spüre.</p>
<p>Die Geschäftsbetriebe sollen in beiden Gesellschaften mit allen 90 Beschäftigten uneingeschränkt fortgesetzt werden. Die Marken-Stores an den Flughäfen Frankfurt am Main und München sowie der Onlineshop bleiben geöffnet und auch die Handelspartner:innen würden weiter beliefert, so Rhode. Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten sind bis auf Weiteres gesichert.</p>
<p>Die Sanierung folgt, nachdem Picard <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/picard-beendet-insolvenzverfahren/2021030239711">im Februar 2021 ein Insolvenzverfahren abgeschlossen hat</a>. Dies hatte damals zur Folge, dass fünf der zu dieser Zeit 14 Läden schließen mussten und 40 Mitarbeitende entlassen wurden. Bereits im Juni des Vorjahres musste außerdem ein Werk in Tunesien schließen.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/cMdx6nBSaB_tEDjW3eTm13qbPbI9F542XPR9bgfdcg8/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDYvMDMvcGljYXJkLWJlci0wbGVneWRoMy0yMDIxLTA4LTIwLWtyamFzNnhuLTIwMjUtMDYtMDMuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>I-Run übernimmt die belgische Kette Trakks und startet seine internationale Expansion im stationären Handel</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/i-run-ubernimmt-die-belgische-kette-trakks-und-startet-seine-internationale-expansion-im-stationaren-handel/2026070850065</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/i-run-ubernimmt-die-belgische-kette-trakks-und-startet-seine-internationale-expansion-im-stationaren-handel/2026070850065</guid><author>news@fashionunited.com (FashionUnited)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 08 Jul 2026 10:29:43 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/Mqiy0mut-eZy_8EPwVu5x41hjYd5WTMry9-CK6FVfHw/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDgvc3BvcmxhYi14aXo3cHJ2Y3pyby11bnNwbGFzaC1uYWh1NnlkNi0yMDI2LTA3LTA4LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/lkVPljjlAgYcqZVFrFkY314dgY5WANvF3hRiRa8yCqQ/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDgvc3BvcmxhYi14aXo3cHJ2Y3pyby11bnNwbGFzaC1uYWh1NnlkNi0yMDI2LTA3LTA4LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/Mqiy0mut-eZy_8EPwVu5x41hjYd5WTMry9-CK6FVfHw/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDgvc3BvcmxhYi14aXo3cHJ2Y3pyby11bnNwbGFzaC1uYWh1NnlkNi0yMDI2LTA3LTA4LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="I-Run acquiert la chaîne belge Trakks." title="I-Run acquiert la chaîne belge Trakks."/>
  <figcaption>I-Run übernimmt die belgische Kette Trakks. <em>Bild: Unsplash.</em></figcaption>
</figure>
<p>Der französische Laufsport-Ausrüster I-Run übernimmt sein belgisches Pendant Trakks. Die strategische Akqusition wurde von Trakks in einem Beitrag im Business-Netzwerk Linkedin verkündet. Sie ermöglicht es I-Run, seine ersten stationären Geschäfte außerhalb Frankreichs zu eröffnen. Das Unternehmen ist bereits stark im europäischen Online-Handel etabliert.</p>
<p>Im Rahmen der Transaktion übernahm I-Run laut einem Bericht der französischen Wirtschaftszeitung L&#39;Echo die sechs stationären Boutiquen sowie den Online-Shop von Trakks. Finanzielle Details der Übernahme wurden nicht veröffentlicht. Trakks verfügt über Stores in Etterbeek, Uccle, Charleroi, Rocourt, Jambes und Waterloo.</p>
<p>Christophe Thomas, der Gründer von Trakks, schrieb in einem Linkedin-Beitrag: „Dies scheint eine ‚einfache‘ Vereinbarung zu sein, aber es ist viel mehr als das (...). Im Laufe monatelanger Gespräche mit der Geschäftsführung von I-Run haben wir eine authentische und aufrichtige gemeinsame Basis entdeckt. Das hat unseren Wunsch, zusammenzuarbeiten, nur noch verstärkt.“</p>
<p>Das 2007 in Frankreich gegründete Unternehmen I-Run betreibt derzeit 24 Läden in seinem Heimatmarkt. Gleichzeitig hat es eine starke digitale Präsenz aufgebaut. Der Sportartikelhändler betreibt E-Commerce-Plattformen in Frankreich, Belgien, Spanien, Deutschland, den Niederlanden, Portugal, Österreich und Italien. Mit der nun verkündeten Übernahme konnte I-Run seine Position im Benelux-Markt für Sportausrüstung erheblich stärken.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/F7SrM-BRbaoFaosuzXcJu-KJob0LoACPQ0xJBPN_p0M/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDgvc3BvcmxhYi14aXo3cHJ2Y3pyby11bnNwbGFzaC1uYWh1NnlkNi0yMDI2LTA3LTA4LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Fleek sichert sich Finanzierung zur Förderung der Lieferkette für Secondhand-Mode</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/fleek-sichert-sich-finanzierung-zur-forderung-der-lieferkette-fur-secondhand-mode/2026070850068</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/fleek-sichert-sich-finanzierung-zur-forderung-der-lieferkette-fur-secondhand-mode/2026070850068</guid><author>news@fashionunited.com (Danielle Wightman-Stone)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 08 Jul 2026 09:59:17 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
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  <figcaption>Die Gründer von Fleek: Sanket Agarwal und Abhi Arora <i>Credits: Fleek</i></figcaption>
</figure>
<p>Das Londoner Start-up Fleek, das die KI-Infrastruktur zur Digitalisierung der Lieferketten für Secondhand-Mode für Plattformen wie Vinted, Depop und Whatnot aufbaut, hat sich 25 Millionen US-Dollar in einer Serie-B-Finanzierungsrunde gesichert.</p>
<p>Angeführt wurde die Investition von Burda Principal Investments, einem frühen Unterstützer von Vinted und Hauptinvestor in dessen Serie-C-Runde. Beteiligt waren zudem Ebay, FJ Labs und H14 sowie bestehende Geldgeber:innen wie Andreessen Horowitz, HV Capital und Y Combinator.</p>
<p>In einer Mitteilung erklärte Fleek, dass die Finanzierung genutzt werde, um die Entwicklung seines KI-nativen Marktplatzes zu beschleunigen. Zudem sollen die Ingenieurteams erweitert, die Technologieplattform skaliert und das globale Netzwerk von Käufer:innen und Lieferant:innen ausgebaut werden.</p>
<p>Fleek wurde 2021 von Abhi Arora und Sanket Agarwal gegründet. Das Unternehmen tritt an, um die manuelle, fragmentierte und offline-basierte Infrastruktur der 200 Milliarden US-Dollar schweren Secondhand-Branche zu modernisieren. Dafür setzt Fleek auf einen eigenen KI-gestützten Business-to-Business-Marktplatz und Systeme, die die Lieferkette für Secondhand-Ware digitalisieren.</p>
<p>„Die meisten Menschen haben keine Ahnung, was mit einem Kleidungsstück passiert, nachdem sie es weggegeben haben. Es reist Tausende von Meilen, wird von Hand in einem Lagerhaus in Karatschi sortiert und findet mit etwas Glück seinen Weg zurück in einen Vintage-Laden in London oder New York“, sagte CEO Arora. „Wir haben Fleek gegründet, weil dieses System nicht funktioniert. Der Markt, den es bedient, explodiert, und niemand entwickelt die Technologie und Infrastruktur, um das zu ändern.“</p>
<h2>Fleek: Vernetzung der globalen Secondhand-Modewirtschaft durch KI-gestützte Technologie</h2>
<p>Im Zentrum der Plattform steht ‘Fleek Sort’, ein benutzerdefiniertes Sprach-Bild-Modell, das in den letzten vier Jahren mit Millionen von Transaktionen aus dem globalen Netzwerk von Fleek trainiert wurde. Das KI-Modell wird bereits von Sortierer:innen in Zentren in Pakistan, Indien und Dubai eingesetzt und in Pilotprojekten im Vereinigten Königreich, Europa und den USA getestet.</p>
<p>Es identifiziert, kategorisiert, bewertet und vermarktet Secondhand-Kleidungsstücke anhand von Fotos oder Videos von Smartphones. Dadurch wird ein historisch manueller Prozess in einen digitalen Arbeitsablauf umgewandelt. Je mehr Ware über die Plattform bewertet, gelistet und verkauft wird, desto mehr lernt ‘Fleek Sort’ aus den realen Ergebnissen.</p>
<p>Nach der Verarbeitung wird die Ware automatisch auf dem Marktplatz von Fleek gelistet. Dort verbinden KI-gestützte Preis-, Such-, Empfehlungs- und Abgleichsysteme den Bestand mit relevanten Käufer:innen weltweit. Jede Transaktion generiert zusätzliche Daten, die das Verständnis der Plattform für Secondhand-Bestände verbessern und so eine eigene Intelligenzschicht für die Branche schaffen.</p>
<p>Julian von Eckartsberg, Managing Director Europe bei Burda Principal Investments, sagte: „Wir haben Vinted unterstützt, als Secondhand-Mode noch als Nische galt. Wir wissen, was es braucht, um eine Plattform aufzubauen, die in diesem Markt skalierbar ist. Von seinem wachsenden Lieferantennetzwerk bis hin zur dahinterstehenden Technologie baut Fleek die Infrastruktur auf, auf die sich die nächste Generation der Mode verlassen wird.“</p>
<h2>Fleek vernetzt Groß- und Einzelhändler:innen für Vintage-Kleidung</h2>
<p>Jährlich durchlaufen bis zu 24 Milliarden Secondhand-Kleidungsstücke die globale Lieferkette. Fleek gibt an, dass sein KI-gestützter Ansatz den Lieferant:innen helfen wird, die Wiederverwertungsraten zu erhöhen. Gleichzeitig können Käufer:innen ihre Bestände effizienter beschaffen, und das Volumen an verschwendeter Kleidung wird reduziert.</p>
<p>Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen bisher mehr als zwölf Millionen Artikel im Umlauf gehalten. Es hat mehr als 2.000 verifizierte Großhändler:innen und Sortierer:innen mit über 50.000 Einzelhändler:innen, Wiederverkäufer:innen und Boutiquen in mehr als 100 Ländern vernetzt.</p>
<p>„In der globalen Lieferkette für Secondhand-Ware sind mehr Daten verborgen als in fast jedem anderen Markt. Dennoch wurde historisch gesehen nur sehr wenig davon erfasst“, so Agarwal. „Wir haben die weltweit erste KI entwickelt, die speziell darauf trainiert ist, Secondhand-Bestände zu verstehen. Sie erkennt, was es ist, was es wert ist, wer es haben möchte und wo die Nachfrage besteht. Jede Transaktion verbessert dieses Verständnis und schafft eine Intelligenzschicht. Wir glauben, dass diese zu einer entscheidenden Infrastruktur für die Zukunft der Branche werden wird.“</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/oGEd6mwV1_YOipRByvLeoAT5DrYRGCZOKxLCNyG7HG8/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDMvMDIvbWFlcnNrLXFyZmdnbzN1LTIwMjYtMDMtMDIuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/8xgVR6o_J__ioqze7UhZi8ciUhVypNST87-NmPEjMO8/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDMvMDIvbWFlcnNrLXFyZmdnbzN1LTIwMjYtMDMtMDIuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/oGEd6mwV1_YOipRByvLeoAT5DrYRGCZOKxLCNyG7HG8/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDMvMDIvbWFlcnNrLXFyZmdnbzN1LTIwMjYtMDMtMDIuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Maersk container ship." title="Maersk container ship."/>
  <figcaption>Containerschiff von Maersk. <em>Bild: Maersk</em></figcaption>
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<p>Der Hamburger Schifffahrtsriese Hapag-Lloyd und das dänische Logistikunternehmen Maersk haben gestern in einem Routen-Update bekanntgegeben, dass sie ihre Dienste auf der Route durch das Rote Meer mit sofortiger Wirkung wieder aufnehmen werden. Dies betrifft insbesondere den SE3-Service, das Tor von China über den Nahen Osten nach Europa.</p>
<p>SE3 startet in Qingdao in China oder Kwangyang in Südkorea. Danach geht es weiter ins nur etwa 400 Seemeilen entfernte Ningbo in China. Die Reise führt dann weiter nach Tanjung Pelepas in Malaysia, um die südostasiatischen Märkte abzudecken. Anschließend werden Port Said und der Hafen von Damietta in Ägypten in der Nähe des Suezkanals angelaufen. Diese bieten schnelle und effiziente Verbindungen nach Italien und Griechenland sowie zum Schwarzen und  Roten Meer. Auf der Rückroute halten die Schiffe in den wichtigen Häfen von Colombo in Sri Lanka und Singapur.</p>
<h2>Nahost-Tor von Asien nach Europa ist wieder offen</h2>
<p>„Nach einer sorgfältigen Bewertung der aktuellen Sicherheitslage im Gebiet des Roten Meeres haben Hapag-Lloyd und Maersk beschlossen, eine strukturelle Änderung an einem der Gemini-Dienste vorzunehmen: Mit sofortiger Wirkung wird der SE3-Dienst nun über die Route des Roten Meeres statt über das Kap der Guten Hoffnung verkehren. Die erste Fahrt wird die der Majestic Maersk sein“, heißt es in der Mitteilung.</p>
<p>„Die Route durch das Rote Meer ist die effizienteste Verbindung für diese Fahrten. Sie hilft uns, unseren Kund:innen eine direktere und schnellere Transportmöglichkeit zwischen Asien und Europa zu bieten. Die Sicherheit unserer Besatzungen, Schiffe und der Fracht unserer Kund:innen hat für uns weiterhin höchste Priorität. Wir werden die Situation weiterhin genau beobachten und betroffene Kund:innen über weitere relevante Änderungen informieren“, fügten Maersk und Hapag Lloyd hinzu.</p>
<h2>Vorsichtige Rückkehr zum Roten Meer</h2>
<p>Obwohl dies eine positive operative Nachricht ist, bleibt die Bekleidungsindustrie vorsichtig, da die Rückkehr zum Roten Meer stark von der regionalen Stabilität abhängt. Erst am Sonntag wurde ein Massengutfrachter im südlichen Roten Meer angegriffen. Der Angriff ereignete sich etwa 30 Seemeilen (55 Kilometer) südwestlich von Al Hudaydah (Hodeidah), einer strategisch wichtigen jemenitischen Hafenstadt, die derzeit von Houthi-Rebellen kontrolliert wird.</p>
<p>Nach Angaben von Schifffahrtsbehörden, darunter die United Kingdom Maritime Trade Operations (UKMTO), näherte sich ein kleines, mit bewaffneten Angreifern besetztes Beiboot dem Massengutfrachter und eröffnete Feuer. Private Sicherheitskräfte an Bord lieferten sich ein kurzes Feuergefecht mit den Angreifern und erwiderten das Feuer erfolgreich, woraufhin sich das Beiboot zurückzog. Sowohl das Schiff als auch seine Besatzung sind in Sicherheit. Bislang hat sich noch keine Gruppe offiziell zu dem Angriff bekannt.</p>
<p>Westliche Marken setzen daher weiterhin auf diversifizierte Logistikstrategien. Sie halten beispielsweise Bahn- und Luftfrachtoptionen bereit, falls geopolitische Unbeständigkeit eine erneute, plötzliche Routenänderung verlangen sollte. Zudem ist der Wettbewerb um Containerplatz hart und die Preise sind nach wie vor hoch.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/iHaFSnFjDUR0K9t-RYkvLQqiU4DKFaQz92aKB8Kv2KY/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDMvMDIvbWFlcnNrLXFyZmdnbzN1LTIwMjYtMDMtMDIuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Gucci und L&apos;Oréal schließen Lizenzabkommen für 50 Jahre</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/gucci-und-loreal-schliessen-lizenzabkommen-fur-50-jahre/2026070850052</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/gucci-und-loreal-schliessen-lizenzabkommen-fur-50-jahre/2026070850052</guid><author>news@fashionunited.com (AFP)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 08 Jul 2026 07:24:47 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/quxqCoZobBAo4iAd22PjOOfiekE-N9tpreUZfWcH7mk/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDcvMDQvZ3VjY2ktYmVhdXR5LTItYTFqZmtrZ2ctMjAyNS0wNy0wNC5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/0q77d1IN_L2MP4C-PpcEKdzZHZoJaPlilWfYHi2gflw/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDcvMDQvZ3VjY2ktYmVhdXR5LTItYTFqZmtrZ2ctMjAyNS0wNy0wNC5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/quxqCoZobBAo4iAd22PjOOfiekE-N9tpreUZfWcH7mk/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDcvMDQvZ3VjY2ktYmVhdXR5LTItYTFqZmtrZ2ctMjAyNS0wNy0wNC5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Gucci Beauty store at Select CityWalk, New Delhi, India" title="Gucci Beauty store at Select CityWalk, New Delhi, India"/>
  <figcaption>Gucci Beauty Store im Select CityWalk, Neu-Delhi, Indien <em>Bild: Gucci Beauty</em></figcaption>
</figure>
<p>Der französische Kosmetikkonzern L&#39;Oréal und das italienische Modehaus Gucci haben eine Lizenzvereinbarung über 50 Jahre geschlossen. Dies gab Guccis Muttergesellschaft Kering am Dienstag bekannt. Die Vereinbarung ermächtigt L&#39;Oréal, Parfums und Kosmetika unter dem Namen Gucci zu produzieren.</p>
<p>Die Vereinbarung folgt auf die Entscheidung, einen Lizenzvertrag zwischen Gucci und dem US-amerikanischen Unternehmen Coty ein Jahr vor dessen Ablauf zu beenden. Dies teilte Kering in einer Erklärung mit.</p>
<p>Der Lizenzvertrag zwischen Gucci und Coty sollte im Juni 2028 auslaufen. Coty wird eine Entschädigung von rund 400 Millionen US-Dollar erhalten. Die neue Lizenzvereinbarung mit L&#39;Oréal soll Mitte 2027 in Kraft treten.</p>
<p>„Die Partnerschaft kombiniert die globale Anziehungskraft und die unverwechselbare kreative Vision von Gucci mit der beispiellosen Expertise, der Innovationsfähigkeit und dem weltweiten Vertriebsnetz von L&#39;Oréal im Beauty-Bereich. Ziel ist es, erhebliche langfristige Wachstumschancen im Duft- und Kosmetikbereich zu erschließen“, so Kering.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/P3Dla1LA8rR14U4KXrFrG3ZmYseB7kbWhh3o3cgWG7A/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDcvMDQvZ3VjY2ktYmVhdXR5LTItYTFqZmtrZ2ctMjAyNS0wNy0wNC5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Drykorn-Chef Marco Götz über neue Märkte, lässige Konfektion und die neue Doppelspitze </title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/drykorn-chef-marco-gotz-uber-neue-markte-lassige-konfektion-und-die-neue-doppelspitze/2026070850049</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/drykorn-chef-marco-gotz-uber-neue-markte-lassige-konfektion-und-die-neue-doppelspitze/2026070850049</guid><author>news@fashionunited.com (Ole Spötter)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 08 Jul 2026 04:30:00 +0000</pubDate><description><![CDATA[<p><span class="label label-primary">CEO-Interview</span></p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/-cIQO1zdo4z33IhZY3pCbxWUorcF1GnsDbHxQXw-ipo/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDcvY2VvLW1hcmNvLWdvZXR6LTF3ZWtodmdnLTIwMjYtMDctMDcuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/GbpnU2fXfOrovWpynfGHTtHzGfKSRZByz9mD-nuta-A/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDcvY2VvLW1hcmNvLWdvZXR6LTF3ZWtodmdnLTIwMjYtMDctMDcuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/-cIQO1zdo4z33IhZY3pCbxWUorcF1GnsDbHxQXw-ipo/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDcvY2VvLW1hcmNvLWdvZXR6LTF3ZWtodmdnLTIwMjYtMDctMDcuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Marco Götz" title="Marco Götz"/>
  <figcaption>Marco Götz <em>Credits: Drykorn</em></figcaption>
</figure>
<p>Finanzkrise, Pandemie, geopolitische Verwerfungen – für Marco Götz ist der Ausnahmezustand der Normalfall. Entsprechend gelassen blickt der Drykorn-Gründer auf ein erstes Halbjahr, das dem Kitzinger Label mit der Wormland-Insolvenz einen spürbaren Ausfall im Herrenbereich bescherte.</p>
<p>Im Interview mit FashionUnited spricht Götz über wachsende Auslandsmärkte, den Wandel in der Konfektion und die <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/laut-medienbericht-marino-edelmann-kehrt-zu-drykorn-zuruck/2026040966220">neue Doppelspitze mit Co-CEO Marino Edelmann.</a></p>
<h2>Herr Götz, wie verlief das erste Halbjahr für Drykorn?</h2>
<p>Stabil. Mit <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/tags/wormland">Wormland</a> hatten wir eine große Insolvenz bei einem unserer Kunden. Das hat den Herrenbereich etwas in Dysbalance gebracht und es dadurch anstrengender gemacht. Das haben wir inzwischen aber kompensiert und werden es durch die Erweiterung der Auslandsmärkte weiter verbessern. Im Damenbereich verzeichnen wir nach wie vor gute Zuwächse.</p>
<h2>Auf welche Märkte fokussieren Sie sich da?</h2>
<p>Aktuell sind wir vor allem in Mitteleuropa aktiv. Vor zwei Jahren haben wir Spanien und Griechenland neu dazugenommen, die sich sehr positiv entwickeln. Insgesamt läuft alles im Bereich der Resort- und Urlaubsstandorte extrem gut – Mallorca, Ibiza, die spanische Küste oder auch die Skigebiete.</p>
<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/GCglCJW6lFvEq8MP3-t0WNmD1EZKnUOVLwNvWO1Ovn0/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDcvZHJ5a29ybi1waXR0aS11b21vLXNzMjctMTgtd29zaTRreXMtMjAyNi0wNy0wNy5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/Kihevr8-dOkjQKXI-eqj8mtb8dAckb9KlJIkyEiNPnU/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDcvZHJ5a29ybi1waXR0aS11b21vLXNzMjctMTgtd29zaTRreXMtMjAyNi0wNy0wNy5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/GCglCJW6lFvEq8MP3-t0WNmD1EZKnUOVLwNvWO1Ovn0/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDcvZHJ5a29ybi1waXR0aS11b21vLXNzMjctMTgtd29zaTRreXMtMjAyNi0wNy0wNy5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="SS27-Kollektion mit Rio de Janeiro-Inspiration bei Pitti Uomo vorgestellt" title="SS27-Kollektion mit Rio de Janeiro-Inspiration bei Pitti Uomo vorgestellt"/>
  <figcaption>Rio de Janeiro als Inspiration: SS27-Herrenkollektion bei Pitti Uomo vorgestellt <em>Credits: Drykorn</em></figcaption>
</figure>
<h2>Warum entwickeln sich gerade diese Urlaubsregionen so gut?</h2>
<p>Dort stellen wir ein anderes Einkaufsverhalten fest. An diesen Resort-Standorten geht es um Ready-to-wear: Die Kundschaft kann es gleich anziehen, es wird nicht auf Vorrat gekauft.</p>
<p>Der High-Fashion-Part der Kollektion wird dadurch nicht automatisch mitverkauft. Es geht eher darum, dass die Kundschaft etwas für den Urlaub vergessen hat oder noch etwas sucht, das zum Wetter passt.</p>
<h2>Welche Stücke laufen denn aktuell gut bei Drykorn?</h2>
<p>Hosen und Strick laufen nach wie vor, im Damen- wie im Herrenbereich. Bei der Konfektion sind wir bei den Männern gerade im Umbruch: Wir haben keinen schmalen Anzug mehr in der Kollektion und gehen auf „loose“ und lässig. Bis das wirklich kommerziell ist, wird es aber noch eine Zeit dauern.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/aB1rUgPjsVOGXScZakct8lTPI3ChALxoybEIx_BVsEQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDcvZHJ5a29ybi1tZW4tMm5kLWRyb3AtbGItc3MyNy0yMy0zLWd6M2J1eTJ3LTIwMjYtMDctMDcuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/8z22N9BQvLOojmEYqYdG9tewS8wBfVpKOhLj-6PsDWw/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDcvZHJ5a29ybi1tZW4tMm5kLWRyb3AtbGItc3MyNy0yMy0zLWd6M2J1eTJ3LTIwMjYtMDctMDcuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/aB1rUgPjsVOGXScZakct8lTPI3ChALxoybEIx_BVsEQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDcvZHJ5a29ybi1tZW4tMm5kLWRyb3AtbGItc3MyNy0yMy0zLWd6M2J1eTJ3LTIwMjYtMDctMDcuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="SS27-Herrenkollektion" title="SS27-Herrenkollektion"/>
  <figcaption>SS27-Herrenkollektion <em>Credits: Drykorn</em></figcaption>
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<h2>Welche Themen beschäftigen Ihre Handelspartner:innen aktuell?</h2>
<p>Das Thema Liefertermine ist ein Klassiker. Wann lieferst du was aus? Damit beschäftigen wir uns seit 25 Jahren und es ist immer verbesserungswürdig, weil wir stets auf die Informationen der vergangenen Saisons reagieren. Hinzu kommen unterschiedliche Wetterlagen und geopolitische Rahmenbedingungen, die eine gewisse Preissensibilität nach sich ziehen.</p>
<p>Die Themen sind also nicht wirklich anders als in den vergangenen Jahren, aber es ist auch nicht schlechter geworden. Es gibt immer ein paar Diskussionspunkte, an denen man sich aufhängt. Angesichts dessen, was draußen in der Welt passiert, ist die Lage eigentlich stabil.</p>
<h2>Ist dieser Umgang mit der Krisenstimmung für Sie auch so ein bisschen das „New Normal“?</h2>
<p>„New Normal“ hat für mich vor 30 Jahren angefangen, als ich in der Branche gestartet bin. Schon damals war es herausfordernd und alle haben gesagt: „Mach was anderes, geh bloß nicht in die Branche.“ Zwischenzeitlich gab es alles Mögliche – von 9/11 über die Finanzkrise bis zu Brexit, Trump, Corona und dem Krieg in der Ukraine. Es gibt immer irgendetwas.</p>
<p>Normalität ist, dass immer etwas passiert, das man nicht vorhersieht. Es gibt viele unterschiedliche Einflüsse, die die Situation immer wieder zu einer Herausforderung machen – aber genau das ist das Normale. Vielleicht gibt es mal eine kurze Phase, in der nichts passiert, aber die hält meist nicht lange an.</p>
<h2>Seit Juni ist Marino Edelmann Co-CEO bei Drykorn. Wie kam es zu dieser Entscheidung?</h2>
<p>Diese Überlegung habe ich schon vor längerer Zeit angestellt, weil meine Aufgabenbereiche einfach zu divers geworden sind. Vor zehn Jahren war die Struktur noch klarer: Es gab Produkt, Vertrieb, Personal und Produktion. Mittlerweile kommen Bereiche wie Technik und Unternehmensentwicklung hinzu, und auch Marketing war für uns früher gar kein Thema. Außerdem ist der Vertrieb viel vielfältiger geworden.</p>
<p>Früher gab es einen klaren Weg: die Kanäle über den Großhandel zu steuern. Heute kommen die eigenen Geschäfte dazu, die wir weiter forcieren werden, der E-Commerce, den wir ausbauen, und verschiedene Concessions-Modelle, die alle wieder anders sind.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/YtS9KSUzGzQwVp9-S1JJ6KqDYwhlNdeX2Cm3rAAgFE0/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDcvbWFyaW5vLWVkZWxtYW5uLWRyeWtvcm4tYzV0YXVtN3YtMjAyNi0wNy0wNy5wbmc" srcset="https://r.fashionunited.com/RTLDRChF84l6_eKJnn5SF8GK_s5HKpK6ApdAT2ciD2A/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDcvbWFyaW5vLWVkZWxtYW5uLWRyeWtvcm4tYzV0YXVtN3YtMjAyNi0wNy0wNy5wbmc 720w, https://r.fashionunited.com/YtS9KSUzGzQwVp9-S1JJ6KqDYwhlNdeX2Cm3rAAgFE0/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDcvbWFyaW5vLWVkZWxtYW5uLWRyeWtvcm4tYzV0YXVtN3YtMjAyNi0wNy0wNy5wbmc 1080w" sizes="100vw" alt="Marino Edelmann" title="Marino Edelmann"/>
  <figcaption>Marino Edelmann <em>Credits: Drykorn</em></figcaption>
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<h2>Planen Sie langfristig, die Geschäftsführung weiter auszubauen?</h2>
<p>Es ist erst mal stabil so, wie es ist. Für unsere Größe sind wir gut aufgestellt. Jetzt geht es eher um die Frage, was die neuen Ziele sind und was wir neu angehen können.</p>
<h2>Welche sind das?</h2>
<p>Wir haben viele Opportunitäten – auch in puncto Vertrieb, Auslandsmärkte und Expansion – nicht ergriffen, weil die Manpower gefehlt hat.</p>
<h2>Sie haben gerade die eigenen Geschäfte angesprochen. Kürzlich eröffnete der neue Store in Düsseldorf. Wie sieht die Strategie für den Bereich aus?</h2>
<p>Wir haben ein Store-Konzept, das wir auch in anderen Städten ausrollen werden. Aber es muss immer die richtige Gelegenheit sein. Einfach nur einen Laden aufzumachen, um einen Laden aufzumachen, ergibt schlichtweg keinen Sinn. Wir eröffnen ein Geschäft mit der Absicht, damit Geld verdienen zu können – als reinen Markenbotschafter werden wir keinen Laden eröffnen.</p>
<p>Wir sind an einigen anderen Standorten dran und führen in etlichen Städten gute Gespräche, aber es muss wirklich passen.</p>
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  <figcaption>SS27-Damenkollektion <em>Credits: Drykorn</em></figcaption>
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<h2>Vor einigen Jahren haben Sie mit einem Pop-up in Zürich ja auch bereits international die Fühler ausgestreckt.</h2>
<p>Das war tatsächlich einfach eine Gelegenheit, weil ein Kunde das gemeinsam mit uns umsetzen wollte. Uns liegt viel daran, etwas zusammen mit unseren Partner:innen zu machen. Wir haben Anfragen aus dem Ausland – aus der Schweiz, Österreich und den Niederlanden. Da gibt es interessante Möglichkeiten, und das kann alles passieren.</p>
<h2>Zum Abschluss: Wie planen Sie, das Jahr abzuschließen?</h2>
<p>Wir planen Zuwächse und werden hoffentlich an einem zweistelligen Wachstum kratzen. Es kann aber auch sein, dass es einstellig bleibt. Bei Rahmenbedingungen, in denen man nicht unbedingt Vollgas gibt, wäre das in Ordnung.</p>
<p>Der Markt, speziell der Großhandel, ist sehr wackelig. Viele Händler:innen sind angezählt, finden aber gerade wieder Substanz. Jetzt braucht es den Mut, einen neuen oder anderen Schritt zu gehen. Deswegen gehen wir nicht total euphorisch ins nächste Jahr, aber wir werden definitiv Wachstum generieren.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/74K64eq9B6ogaCm0Uq38Mcmv-9f2h7ou6aNY2FfPwdE/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDcvY2VvLW1hcmNvLWdvZXR6LTF3ZWtodmdnLTIwMjYtMDctMDcuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Jeroen Adriaans von Undiemeister: „Wer in Deutschland erfolgreich ist, hat ein Sprungbrett für den Rest Europas“</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/jeroen-adriaans-von-undiemeister-wer-in-deutschland-erfolgreich-ist-hat-ein-sprungbrett-fur-den-rest-europas/2026070750047</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/jeroen-adriaans-von-undiemeister-wer-in-deutschland-erfolgreich-ist-hat-ein-sprungbrett-fur-den-rest-europas/2026070750047</guid><author>news@fashionunited.com (Wietse van der Veen)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Tue, 07 Jul 2026 13:27:40 +0000</pubDate><description><![CDATA[<p><span class="label label-primary">Interview</span></p>
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  <figcaption>Undiemeister <em>Bild: Leen Groenenberg</em></figcaption>
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<p>Das niederländische Unternehmen Undiemeister wurde 2019 von Rik Vegter und Jeroen Adriaans gegründet. Seitdem hat es sich von einer Marke mit nur einem Boxershorts-Modell zu einem D2C-Anbieter für Premium-Essentials entwickelt. Nach der kürzlich erfolgten Expansion nach Deutschland arbeitet Undiemeister an weiterem internationalem Wachstum. FashionUnited sprach mit Mitbegründer Jeroen Adriaans über die Entwicklung der Marke, die Strategie und die Zukunftspläne.</p>
<h2>Können Sie kurz die Entwicklung von Undiemeister seit der Gründung 2019 skizzieren? Welche wichtigen Meilensteine gab es?</h2>
<p>Wir sind 2019 mit einem Boxershorts-Modell in vier verschiedenen Farben gestartet. Dazu kamen zwei T-Shirts mit V-Ausschnitt und Rundhalsausschnitt in zwei Farben, weiß und schwarz. Wir hatten einen rasanten Start. Dadurch war unser erster Lagerbestand schnell ausverkauft und wir konnten zwölf bis 14 Wochen lang keine Produkte liefern.</p>
<p>In den folgenden Jahren haben wir unser Sortiment um weitere Produkte erweitert. Dazu gehören Trunks, Slips, Loose-Fit-Boxershorts, T-Shirts mit tiefem V-Ausschnitt und Regular-Fit-T-Shirts. Außerdem bieten wir Poloshirts, Badehosen, Socken, Sneakersocken, Footies und seit kurzem auch eine Sportkollektion an. Zudem haben wir Ende 2025 eine spezielle Damenkollektion auf den Markt gebracht. Wir sind und bleiben eine Unterwäschemarke. Inzwischen haben wir Millionen von Boxershorts verkauft.</p>
<p>Undiemeister hat sich lange Zeit ausschließlich auf die Niederlande konzentriert. Seit Mitte 2025 sind wir aber auch auf dem deutschen Markt aktiv. Dort erzielen wir inzwischen 20 Prozent unseres Gesamtumsatzes. Wenn man bedenkt, dass wir in rund 40 Länder liefern, ist das ein Meilenstein, auf den wir stolz sind.</p>
<h2>Wofür steht die Marke Undiemeister heute, und wie wollen Sie sich auf dem Markt für Unterwäsche und Basics abheben?</h2>
<p>Undiemeister steht für Langlebigkeit, seidige Weichheit und Nachhaltigkeit. Wir streben eine Kombination aus hoher Qualität und Nachhaltigkeit an. Dafür haben wir eine einzigartige Mischung namens Mellowood entwickelt. Sie besteht aus Tencel, Bio-Baumwolle und Elasthan. Das ist ein patentierter Stoff, der Komfort mit einer möglichst langen Lebensdauer verbindet.</p>
<p>Dessen Qualität wurde kürzlich von der Stiftung Warentest bestätigt. Sie bewertete die Boxershorts mit 1,1. Das ist eine hervorragende Note. Man muss wissen, dass 1,0 die bestmögliche und 5,5 eine ungenügende Note ist.</p>
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  <figcaption>Undiemeister <em>Bild: Leen Groenenberg</em></figcaption>
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<h2>Sie sind in mehreren Ländern aktiv. Warum konzentrieren Sie sich gerade jetzt auf Deutschland?</h2>
<p>Deutschland ist ein großer E-Commerce-Markt. Hier gibt es viel Potenzial, einen bedeutenden Marktanteil zu erobern, indem wir uns auf Qualität, Langlebigkeit und maximale Nachhaltigkeit konzentrieren. Wir sehen Deutschland als einen guten Test für die weitere Expansion. Die Verbraucher:innen sind kritisch und prüfen alle Behauptungen. Sie wollen Beweise sehen. Aber wenn das Vertrauen einmal da ist, sind die Kund:innen sehr loyal. Wer in Deutschland erfolgreich ist, hat ein Sprungbrett in andere Teile Europas, wie Frankreich und Skandinavien.</p>
<h2>Was haben Sie seit dem Start in Deutschland über den Markt und die Verbraucher:innen gelernt? Gab es überraschende Erkenntnisse?</h2>
<p>Ich habe in der Vergangenheit schon öfter den Eintritt in den deutschen Markt gewagt, wir waren also gut vorbereitet. Unsere Erfahrungen dort haben eher bestätigt, was wir bereits wussten. Man muss geduldig sein. Deutsche Verbraucher:innen entscheiden sich langsamer für einen Kauf als niederländische und stellen viele tiefgehende Fragen. Man muss alles belegen können. Aber das ist gut und richtig und hält uns nur auf Trab.</p>
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  <figcaption>Ein Stapel Undiemeister T-Shirts <em>Bild: Leen Groenenberg</em></figcaption>
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<h2>Wie ist Ihr Geschäftsmodell aufgebaut?</h2>
<p>Im Kern sind wir eine D2C-Marke, die Premium-Essentials anbietet. Unsere Zielgruppe besteht hauptsächlich aus Menschen mit überdurchschnittlichem Einkommen im Alter zwischen 25 und 40 Jahren. Durch den Verkauf über unseren Onlineshop behalten wir die Kontrolle über die Kundenbeziehung, das Markenerlebnis, die Preisgestaltung und die Margen. Wir entwickeln unsere Produkte selbst. Die Produktion findet so nah wie möglich am Heimatmarkt statt, wodurch wir die Kontrolle über Qualität und gute Arbeitsbedingungen behalten.</p>
<p>In unserem Fall geschieht das in der ersten Phase in Österreich. Von dort stammt auch Tencel. Das ist der weltweit eingetragene Markenname von Lenzing für Textilfasern, die aus dem Rohstoff Holzzellstoff hergestellt werden. Das Garn wird dann in der Türkei, einem der wichtigsten europäischen Produktionsländer mit viel Fachwissen, zu Kleidungsstücken verarbeitet. Die Distribution erfolgt von unserem Vertriebszentrum in Eindhoven aus. Von dort aus beliefern wir vorerst auch unsere deutschen Kund:innen. In Deutschland selbst arbeiten wir mit bestimmten Lieferdiensten zusammen. Um die Anzahl der Transporte so gering wie möglich zu halten, setzen wir auf Bündel, also Multipacks mit drei oder sechs Boxershorts. Die Expansion nach Deutschland zeigt, dass wir unser Geschäftsmodell einfach und schnell international ausrollen können.</p>
<h2>Welche Rolle spielt der stationäre Handel neben dem Fokus auf E-Commerce in Ihrer Strategie?</h2>
<p>Wir sehen den stationären Handel als zusätzlichen Marketingkanal und als wichtige Ergänzung zu unserer Online-Strategie. Dadurch wird unsere Reichweite größer, aber auch die Sichtbarkeit ist ein schöner Nebeneffekt. Das sehen wir an der Zusammenarbeit, die wir kürzlich mit der Herrenmodekette Coef begonnen haben. Dadurch sind wir an sieben Standorten im ganzen Land in den Einkaufsstraßen vertreten. Das gibt den Verbraucher:innen, insbesondere den Erstkäufer:innen, die Möglichkeit, das Produkt zu erleben und zu fühlen. Wir wählen sehr bewusst Partner aus, die in Bezug auf Positionierung und Zielgruppe zu uns passen. So bleibt das Markenerlebnis konsistent und Online und Offline verstärken sich gegenseitig.</p>
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  <figcaption>Jeroen Adriaans (Undiemeister) und Coen Burgers von Coef <em>Bild: Leen Groenenberg</em></figcaption>
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<h2>Was sind derzeit die größten Herausforderungen für Undiemeister als Unternehmen?</h2>
<p>Sich weiterhin durch Nachhaltigkeit und Qualität zu unterscheiden und in einem großen Markt mit viel Wettbewerb aufzufallen. Und in diesem Zusammenhang: sich vor allem nicht in den Preiskampf der Billiganbieter einzumischen. Denn wenn man mit nachhaltigen Materialien arbeitet, so nah wie möglich zum Heimatmarkt produziert und für faire Arbeitsbedingungen einstehen will, hat das seinen Preis. So ehrlich muss man sein. Außerdem ist es eine Herausforderung, sichtbar zu bleiben, sowohl online als auch offline, besonders mit dem Aufkommen von KI. Jeder um einen herum ruft: „Ich habe den Code geknackt“, aber letztendlich weiß noch niemand, wie es funktioniert. Wir sind weiterhin auf der Suche nach dem perfekten Marketing-Mix.</p>
<h2>Wo wollen Sie als Marke in drei bis fünf Jahren stehen, sowohl in den Niederlanden als auch international?</h2>
<p>Wir möchten unsere Marke gerne weiter in Europa positionieren. Es wäre schön, wenn wir in den nächsten Jahren neben Deutschland in mindestens zwei oder drei weiteren Ländern erfolgreich wären.</p>
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  <figcaption><em>Bild: Undiemeister</em></figcaption>
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<p><i>Dieses Interview wurde schriftlich geführt.</i></p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/myfKP3ghg7eG9F1-ypYtA956k4Rzi7y3vCXeZUKRldY/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDcvdW5kaWVtZWlzdGVyLWdyb2VudGludGVuLTlrdDNicHA1LTIwMjYtMDctMDcuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Anklage wegen Untreue gegen Ex-Manager von Signa-Konzern</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/anklage-wegen-untreue-gegen-ex-manager-von-signa-konzern/2026070750046</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/anklage-wegen-untreue-gegen-ex-manager-von-signa-konzern/2026070750046</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Tue, 07 Jul 2026 12:06:02 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/FUMyGiQmjmxcADMpokPopAgtlT84vqE6Gk-E898ysL4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMjcvc2lnbmEtNDZ3YTR3Y3QtMjAyNC0wMi0yMy04a2lneHNiaS0yMDI0LTAyLTI3LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/WBTCj_uzJlEeVVwLfkcmTOPy7Cd03NBA0sphCCJGIY4/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMjcvc2lnbmEtNDZ3YTR3Y3QtMjAyNC0wMi0yMy04a2lneHNiaS0yMDI0LTAyLTI3LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/FUMyGiQmjmxcADMpokPopAgtlT84vqE6Gk-E898ysL4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMjcvc2lnbmEtNDZ3YTR3Y3QtMjAyNC0wMi0yMy04a2lneHNiaS0yMDI0LTAyLTI3LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Bauzaun von Signa" title="Bauzaun von Signa"/>
  <figcaption>Bauzaun von Signa <em>Bild: FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Im Zusammenhang mit der <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/signa-holding-meldet-insolvenz-an/2023112954132">Pleite von Firmen der Signa-Gruppe</a> des österreichischen Immobilieninvestors René Benko hat die Berliner Staatsanwaltschaft vier frühere Manager angeklagt. Einem 50-jährigen Mann wirft sie <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/ex-signa-manager-wegen-untreue-verdacht-in-berlin-verhaftet/2026032666033">Untreue in vier Fällen</a> vor, wie mitgeteilt wurde. Den anderen Beschuldigten im Alter von 39, 42 und 45 Jahren wird Beihilfe dazu in zwei oder vier Fällen vorgeworfen.</p>
<p>Der 50-Jährige soll als Manager mehrerer Firmen der Signa-Gruppe in Deutschland und Österreich gearbeitet haben. 2023 soll er für eine neu gegründete Firma, die eine Immobilie weiterentwickeln sollte, verantwortlich gewesen sein. Diese Firma soll zweckgebundene Darlehen in Höhe von insgesamt zehn Millionen Euro erhalten haben.</p>
<p>Von Januar bis Mai 2023 soll der Manager mit vier Überweisungen unbefugt und ohne Kenntnis der Darlehensgeber hohe Summen an andere Firmen der Signa-Gruppe transferiert haben. Der 45-jährige Angeschuldigte soll jeweils Hilfe geleistet haben. Die 42 und 39 Jahren alten Angeschuldigten sollen bei zwei Überweisungen Hilfe geleistet haben. Von den 10 Millionen Euro sollen mehr als 8,4 Millionen Euro nicht zurückgezahlt worden sein.</p>
<p>Das Landeskriminalamt LKA ermittelte in der Sache umfangreich, befragte zahlreiche Zeug:innen und wertete mehrere Millionen E-Mails, Bank-, Vertrags- und Buchhaltungsunterlagen aus, wie die Staatsanwaltschaft mitgeteilt hatte.</p>
<p>Benko steht unter dem Verdacht, Vermögen verheimlicht zu haben, sodass Gläubiger, Insolvenzverwalter und Behörden keinen Zugriff darauf haben. Zu der Signa-Gruppe gehörte in Berlin auch das Luxuskaufhaus KaDeWe ebenso wie mehrere Filialen des Warenhauskonzerns Galeria Karstadt Kaufhof.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/BF9-1m_C1IWoGV7sdWXR4M6RZeJDsRT7eGL07p56x3w/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMjcvc2lnbmEtNDZ3YTR3Y3QtMjAyNC0wMi0yMy04a2lneHNiaS0yMDI0LTAyLTI3LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Nach S.Oliver und PVH: Daniel Schmidt gründet eigene Vertriebsplattform </title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/nach-s-oliver-und-pvh-daniel-schmidt-grundet-eigene-vertriebsplattform/2026070750044</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/nach-s-oliver-und-pvh-daniel-schmidt-grundet-eigene-vertriebsplattform/2026070750044</guid><author>news@fashionunited.com (Ole Spötter)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Tue, 07 Jul 2026 11:05:36 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/ZdqVQt9E2LamR0-am5ImlSEV9msc-hRjJ0KWqwpfHJQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMDUvZGFuaWVsLXNjaG1pZHQtZGlyZWN0b3Itc2FsZXMtcy1vbGl2ZXItZ3JvdXAtNjZkNmU5NGMtMjAyMy0wMi0xNC1pajRhenZ6dC0yMDI0LTAyLTA1LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/cKG5zwhqqEJD59x7a5MAOiuJxPUJ_tcwgdF9TvJWzRE/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMDUvZGFuaWVsLXNjaG1pZHQtZGlyZWN0b3Itc2FsZXMtcy1vbGl2ZXItZ3JvdXAtNjZkNmU5NGMtMjAyMy0wMi0xNC1pajRhenZ6dC0yMDI0LTAyLTA1LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/ZdqVQt9E2LamR0-am5ImlSEV9msc-hRjJ0KWqwpfHJQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMDUvZGFuaWVsLXNjaG1pZHQtZGlyZWN0b3Itc2FsZXMtcy1vbGl2ZXItZ3JvdXAtNjZkNmU5NGMtMjAyMy0wMi0xNC1pajRhenZ6dC0yMDI0LTAyLTA1LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Daniel Schmidt" title="Daniel Schmidt"/>
  <figcaption>Daniel Schmidt <em>Credits:  S.Oliver Group</em></figcaption>
</figure>
<p>Daniel Schmidt verfügt über jahrelange Erfahrung bei großen deutschen und internationalen Modeunternehmen wie PVH, S.Oliver Group und Hugo Boss. Nun macht sich der Topmanager mit einer eigenen Distributions- und Beratungsplattform selbstständig.</p>
<p>In den vergangenen zweieinhalb Jahren war Schmidt für den US-Modekonzern PVH als<a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/s-oliver-group-daniel-schmidt-wechselt-zu-pvh/2024020555107"> Director Sales PVH Brands – Calvin Klein in Düsseldorf aktiv</a>. Davor leitete er den Vertrieb beim Rottendorfer Bekleidungshersteller S.Oliver Group. Im Juli machte er sich Selbstständigkeit und gründete Seven8six, wie Schmidt gegenüber FashionUnited mitteilte.</p>
<p>Seven8six soll als Plattform für „selektive Distribution, strategische Beratung und die Entwicklung nachhaltiger Markenpartnerschaften&quot; dienen, heißt es auf der Unternehmenswebsite. Der Fokus liegt dabei auf hochwertigen Textilien, Accessoires und Lifestyle-Produkten. Neben einem Büro im baden-württembergischen Talheim bei Villingen-Schwenningen verfügt das Unternehmen auch über einen Showroom in München.</p>
<p>„Ich habe Seven8six gegründet, weil ich überzeugt bin, dass der Markt heute mehr denn je klare Produktkonzepte, starke Partnerschaften und wirtschaftlich relevante Lösungen benötigt“, so Schmidt gegenüber FashionUnited. „Unser Ziel ist es, Marken mit Potenzial aufzubauen, selektiv zu distribuieren und gemeinsam mit unseren Partner:innen nachhaltige Wachstumsperspektiven zu schaffen.“</p>
<h2>Schmidt kooperiert mit Brosbi-Gründern</h2>
<p>Für die Saison Frühjahr/Sommer 2027 startet die Plattform mit den drei Menswear-Konzepten Drey Dweller, Trick &amp; Treat und Exl&amp;, die sich bewusst auf einzelne Warengruppen fokussieren – Jersey, T-Shirts mit Prints und Performance.</p>
<figure>
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  <figcaption>Drey Dweller (links) und Exl&amp;  <em>Credits: Seven8six</em></figcaption>
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<p>Die Marken wurden zusammen mit dem Gebr. Wilke Lifestyle Laboratory entwickelt. Dahinter stehen die Brüder Dennis und Yves-Oliver Wilke, die Ende 2012 das deutsche Menswear-Label Brosbi gegründet haben. Das Sortiment ist bei allen drei Brands reduziert und besteht aus 10 bis 20 Artikeln, die durch Lifestyle-Produkte wie Schirmmützen und Taschen ergänzt werden.</p>
<p>„Der Markt benötigt heute keine weiteren umfangreichen Kollektionen“, erklärt Schmidt. „Gefragt sind fokussierte Konzepte mit einer klaren Identität, überzeugender Produktqualität und einer wirtschaftlich attraktiven Grundlage für den Handel.“</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/_48Ikkpa9ranjvTzNsqrikDDVBbABeLDQd2b_BCRziE/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTIvMTMvaW5kaXRleC16YXJhLWlsbzczZmNjLTIwMjMtMTItMTMuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/3VnNYrNktIXO_7anKnTEMl_p_4p5g9BSNzfYEMBnBP4/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTIvMTMvaW5kaXRleC16YXJhLWlsbzczZmNjLTIwMjMtMTItMTMuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/_48Ikkpa9ranjvTzNsqrikDDVBbABeLDQd2b_BCRziE/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTIvMTMvaW5kaXRleC16YXJhLWlsbzczZmNjLTIwMjMtMTItMTMuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Tienda de Zara en Plaza de España, Madrid." title="Tienda de Zara en Plaza de España, Madrid."/>
  <figcaption>Zara-Filiale an der Plaza de España in Madrid. <em>Bild: Inditex.</em></figcaption>
</figure>
<p>Amancio Ortega, der Gründer des spanischen Modekonzerns Inditex, verwaltet über seine Holdinggesellschaft Pontegadea ein Immobilienportfolio im Wert von rund 20 Milliarden Euro. Dies berichtete das Wirtschaftsmedium Forbes.</p>
<p>Die von CEO Roberto Cibeira geführte Gesellschaft Pontegadea reinvestiert einen Großteil der Dividenden, die Ortega von dem galizischen Textilkonzern erhält. Das Geld fließt in bereits vermietete und ertragsstarke Immobilien.</p>
<p>Laut einem von Forbes im April dieses Jahres erstellten Ranking ist der Unternehmer der größte private Immobilienbesitzer der Welt. Das Medium schätzte sein Portfolio, das mehr als 200 Immobilien in 13 Ländern umfasst, seinerzeit auf rund 25 Milliarden US-Dollar, was umgerechnet etwa 20 Milliarden Euro entspricht. Er liegt damit vor Unternehmenern wie dem Australier Harry Triguboff und dem US-Amerikaner Donald Bren.</p>
<p>Die Gruppe aus A Coruña konzentriert sich auf Bürogebäude in erstklassigen Lagen, Logistikzentren und Hotels. Die USA bleiben trotz des hohen Kauftempos in Europa in den letzten zwei Jahren der wichtigste Markt, sowohl hinsichtlich der Anzahl der Immobilien als auch der Mieteinnahmen.</p>
<p>Die Bewertung wurde inzwischen gegenüber der Schätzung von Forbes vom April nach oben korrigiert, da die Holdinggesellschaft seitdem weitere Zukäufe getätigt hat. Zu den jüngsten Akqusitionen gehören das größte Kühllogistikzentrum von Lactalis im kannadischen Oshawa für rund 115 Millionen Euro aowie eine Logistikhalle in Sevenum in den Niederlanden für 132 Millionen Euro, die an die zum US-Konzern PVH gehörenden Marken Tommy Hilfiger und Calvin Klein vermietet ist.</p>
<p>Darüber hinaus verhandelt Pontegadea exklusiv über den Kauf des Pariser Bürokomplexes Capital 8, der sich im Besitz von Invesco befindet. Laut dem Wirtschaftsmedium Bloomberg könnte diese Transaktion ein Volumen von 850 Millionen Euro erreichen und wäre samit der größte Verkauf von Büroimmobilien in Europa seit 2022.</p>
<p>Forbes schätzte im April, dass Ortega in den 25 Jahren seit dem Börsengang von Inditex im Jahr 2001 rund 24 Milliarden US-Dollar in Immobilien investiert hat. Dabei wurden 216 Immobilien erworben und nur rund zehn verkauft.</p>
<p>Die letzte offizielle Bewertung des Portfolios, die über die Bilanzen der Holdinggesellschaften veröffentlicht wurde, stammt von Ende 2024. Damals schätzten unabhängige Expert:innen den Wert auf fast 19 Milliarden Euro.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/3ZJ5YgZD_kvGk9jXNF1J-3-gKGkELc6hkpZC6XpWQls/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTIvMTMvaW5kaXRleC16YXJhLWlsbzczZmNjLTIwMjMtMTItMTMuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>FitFlop-CEO: ‘Wir wollen den Sommer dominieren’</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/fitflop-ceo-wir-wollen-den-sommer-dominieren/2026070650030</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/fitflop-ceo-wir-wollen-den-sommer-dominieren/2026070650030</guid><author>news@fashionunited.com (Danielle Wightman-Stone)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 06 Jul 2026 10:12:00 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
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  <figcaption>FitFlop iQushion <em>Bild: FitFlop </em></figcaption>
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<p>Die britische Schuhmarke FitFlop wurde 2007 von der Wellness-Unternehmerin Marcia Kilgore gegründet und ist für ihre ergonomischen Schuhe bekannt. Derzeit wandelt sich das Unternehmen zu einer globalen Lifestyle-Marke. Mit dem Fokus auf Damenschuhe und strategischen Kooperationen will FitFlop den Sommer „dominieren“ und zu einem Unternehmen im Wert von einer Milliarde US-Dollar werden.</p>
<p>In den letzten fünf Jahren hat FitFlop sein globales Markenimage neu ausgerichtet. Dies geschah seit der Ernennung des ehemaligen Ugg- und Coach-Managers Gianni Georgiades zum Chief Executive Officer (CEO) in 2021. Die Marke wandelte sich von einem funktionalen Komfortschuh für ältere Kund:innen, die orthopädische Entlastung suchen, zu einer designorientierten und wissenschaftlich fundierten Schuhmarke, bei der „Stil mit Komfort verschmilzt“.</p>
<p>„Ich bin seit fünf Jahren hier und die Marke hat eine echte Entwicklung durchgemacht“, sagte Georgiades in einem Exklusivinterview mit FashionUnited auf der SS27-Konferenz der Marke. „Wir hatten eine großartige Grundlage und natürlich eine Tradition, aber wir haben unser volles Potenzial nicht ausgeschöpft. Dafür brauchte ich das richtige Team, das Produkt und sogar die Back-End-Prozesse, die alle aufeinander abgestimmt sein mussten. Das braucht Zeit, weshalb ich immer das Frühjahr 2027 als unseren großen Moment anvisiert habe.“</p>
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  <figcaption>FitFlop-CEO Gianni Georgiades <em>Bild: FitFlop</em></figcaption>
</figure>
<p>An der Neuausrichtung der Marke FitFlop arbeitet an der Seite von Georgiades auch Louise Noble, Chief Product and Brand Officer. Sie kam Ende 2024 zum Schuhunternehmen und ist für die Gestaltung der globalen kreativen, strategischen und innovativen Zukunft des Produktangebots verantwortlich. Noble verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in den Bereichen Produktentwicklung, Merchandising und nachhaltige Innovation. Sie war unter anderem als Global Category Director of Active Lifestyle bei Vivobarefoot und in leitenden Positionen bei Clarks und Nike tätig. Ihre ersten vollständig von ihr verantworteten Kollektionen für FitFlop sollen im Frühjahr/Sommer 2027 erscheinen.</p>
<p>Weitere wichtige Mitglieder sind Phil Brunetti, Head of Product Merchandising; Chris Anderson, Footwear Design Director, der im Mai 2025 zum Unternehmen kam; und Kim Lilley, Innovation and Product Development Director of Product. Lilley leitet seit mehr als zwölf Jahren Forschungs- und Entwicklungsprojekte und ist die hauseigene Biomechanikerin von FitFlop.</p>
<p>Georgiades fügte hinzu: „Der Ausgangspunkt war das richtige Team. Bevor wir uns mit dem Produkt oder der Teamkultur befassten, brauchte ich ein Team um mich, das sich zusammensetzen, planen, strategisch denken und die Dinge vorantreiben konnte.“</p>
<p>„Es gibt heute viele Marken, die über Komfort, Wellness und die Wissenschaft hinter dem Produkt sprechen. Aber ich kann Ihnen sagen, dass niemand im Bereich der Freizeit- oder Lifestyle-Schuhe das tut, was wir tun. Wir wissen, was es braucht, um ein leistungsfähiges Produkt herzustellen. Wir haben eine 20-jährige Geschichte; unsere Technologien sind echt, sie stehen alle für etwas und sie funktionieren alle. Jetzt müssen wir unsere Technologie und Wissenschaft mit diesem Komfort verbinden, ohne dabei auf Stil zu verzichten.“</p>
<h2>SS27: Start der FitFlop-Evolution zur Förderung globaler Markenambitionen</h2>
<p>Im Rahmen der Ambition, eine globale Lifestyle-Marke zu werden, markiert SS27 für FitFlop den Beginn einer ‚neuen Ära‘ des Komforts. Die Schuhmarke, die hauptsächlich für Frauen entworfen wird, entwickelt sich weiter mit der klaren Ambition, für Frauen zu entwerfen, „die das Gewöhnliche außergewöhnlich machen“. Dies wird durch das hauseigene Biomechanik-Labor unter der Leitung von Kim Lilley untermauert. Das Labor entwickelt Produkte auf der Grundlage eines umfassenden wissenschaftlichen Verständnisses des weiblichen Körpers. So wird sichergestellt, dass die Modelle Frauen den ganzen Tag über unterstützen und „jede Bewegung vom ersten bis zum letzten Schritt stärken“.</p>
<p>Während FitFlop in eine neue Phase des beschleunigten Wachstums eintritt, konzentriert sich die Schuhmarke auf Kollektionen, die sich „zweckmäßig, tragbar und kulturell stimmig anfühlen“. Dies ist eine Reaktion auf die weltweiten Verbraucher:innen, die zunehmend Produkte suchen, die wirklich zu ihrem Lebensstil passen und „Komfort verlangen“, erklärt der CEO von FitFlop. Die Kernkollektionen für SS27 vereinen „Biomechanik, Design und kulturelle Einblicke“. So entstehen Produkte, die den Körper intelligent unterstützen und gleichzeitig zu der Art und Weise passen, wie Menschen heute leben, sich bewegen und ausdrücken wollen.</p>
<p>„Die Damenmode ist die wichtigste Kategorie, die wir richtig machen müssen, und sie steht bei uns im Fokus“, sagte Georgiades. „Obwohl wir uns auch um die Herrenmode kümmern und neue, relevante Produkte herausbringen, liegt unser Fokus und unsere Investition bei den Damen. Wir wollen schöne Produkte schaffen, die bequem sind. Komfort war früher ein Schimpfwort, aber ich schäme mich nicht, es zu sagen: Wir werden es uns zu eigen machen. Wir beherrschen es bereits, treiben es nur nicht stark genug voran, aber das ändert sich jetzt.“</p>
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  <figcaption>FitFlop-Sneaker <em>Bild: FitFlop </em></figcaption>
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<p>Obwohl offene Modelle, für die die Marke bekannt ist, weiterhin ein wichtiger Bestandteil der kommenden Kollektionen sind, gibt es auch einen strategischen Schritt hin zu geschlossenen Übergangsprodukten. Die Marke verzeichnet ein „phänomenales“ Wachstum bei ihren Sneaker- und Ballerina-Modellen.</p>
<p>Georgiades fügte hinzu: „Mit SS27 geben wir FitFlop eine neue Richtung vor, die Design und Leistung gleichstellt. Wir sehen eine klare Verschiebung auf dem Markt hin zu Schuhen, die mehrere Erwartungen erfüllen müssen: Sie müssen leistungsfähig und tragbar sein und sich relevant anfühlen.“</p>
<p>Ein zentrales Highlight für SS27 sind die iQushion-Produkte, die als Einstiegsmodelle der Marke gelten. Sie umfassen leichte und flexible Flip-Flops und Badesandalen in kräftigen, verspielten Farben. Die Technologie sorgt dafür, dass sich jeder Schritt „weich, federnd und leicht anfühlt“. Dies wird durch die stark rückfedernde Dämpfung erreicht, die Stöße absorbiert, Ermüdung reduziert und die Bewegung geschmeidig hält.</p>
<p>„iQushion wird in den nächsten Jahren etwas ganz Besonderes sein“, erklärt Georgiades. „Es sind nicht nur Flip-Flops, es ist ein wirklich wichtiger Teil unserer strategischen Herangehensweise, den Sommer zu beherrschen. Der Marktführer in dieser Kategorie hat ein enormes Geschäft, aber er hat nicht das, was wir haben. Seine Produkte sind einfach und nicht sehr bequem, unsere Technologie macht sie zu Flip-Flops, in denen man leben kann.“</p>
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  <figcaption>FitFlop iQushion <em>Bild: FitFlop </em></figcaption>
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<h2>FitFlop will Kooperationen nutzen, um die Markenreichweite zu steigern</h2>
<p>Während die Kernkollektionen Gestalt annehmen, will FitFlop auch die Markenbekanntheit steigern und seine kreative Reichweite durch eine Reihe von Marken- und Designer:innen-Kooperationen erweitern.</p>
<p>Nach dem Erfolg der Partnerschaft mit der London-Fashion-Week-Designerin Roksanda verfolgt FitFlop eine dreigleisige Strategie. Diese umfasst Designer:innen-Kooperationen, die „richtungsweisender und unerwarteter“ sind, sowie „kommerziellere“ Partnerschaften. Beispiele sind die kommenden Kollektionen mit Pantone und Haribo oder die jüngste Linie mit Keith Haring, die von der Nutzung der Straßen und U-Bahnen New Yorks als lebende Leinwand durch den Künstler inspiriert war. Zusätzlich plant FitFlop lokale Kooperationen mit lokalen Designer:innen, um die „kulturelle Relevanz“ in Schlüsselmärkten wie Asien sicherzustellen. Asien entwickelt sich zu einem der stärksten Märkte der Marke.</p>
<p>„Bei den Kooperationen, die wir eingehen, geht es wirklich darum, Interesse zu wecken und das Herz der Marke zu zeigen“, fügt Georgiades hinzu.</p>
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  <figcaption>FitFlop Keith Haring <em>Bild: FitFlop</em></figcaption>
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<h2>FitFlop-CEO: Globaler Erfolg kommt mit den ‘richtigen Partnern’</h2>
<p>Seit seinem Eintritt in das Unternehmen ist FitFlop laut Georgiades „jedes einzelne Jahr“ gewachsen. 2025 war ein finanzielles Rekordjahr, in dem 170 Millionen US-Dollar erreicht wurden, verglichen mit 114 Millionen US-Dollar bei seinem Eintritt.</p>
<p>„Ich habe keinen Zweifel daran, dass dies eine Milliarden-Dollar-Marke werden kann“, fügt Georgiades hinzu. „Ich habe für Milliarden-Dollar-Marken gearbeitet, also weiß ich, dass es möglich ist, denn diese Marken tun nicht das, was wir tun.
„Wir haben weltweit mehr als 75 Millionen Paar verkauft – die Verbraucher:innen entscheiden sich für unsere Produkte. Sogar in den letzten Jahren, in denen die Welt in Aufruhr war, sind wir um fast 60 Prozent gewachsen. Wir befinden uns in einer Zeit, in der Wellness, Komfort und das Wohlbefinden von Frauen wirklich wichtig sind. Sobald wir diesen Stil mit Komfort verbinden, was wir gerade tun, wird die Beschleunigung kommen.“</p>
<p>Großbritannien ist der Heimatmarkt der Marke. Allerdings gibt es hier keinen eigenen Laden, sondern einen Multi-Brand-Vertrieb über Kaufhäuser wie Selfridges und House of Fraser. In Asien und im Nahen Osten hat FitFlop hingegen Vertriebspartner:innen genutzt, um Läden zu eröffnen und die Markenreichweite auszubauen.</p>
<p>Georgiades fügte hinzu: „Wir sind eine kleine bis mittelgroße Marke. Um wirklich wachsen zu können, brauchen wir die richtigen Partner:innen. Unternehmen wie Samsung C&amp;T Fashion in Südkorea, die Apparel Group im Nahen Osten, Whiteplane auf den Philippinen und Albion 1879 in Spanien helfen uns, vor Ort zu skalieren.</p>
<p>„Sie haben die Infrastruktur, die Erfahrung, die richtigen Einzel- und Großhändler:innen. Alleine könnten wir das nicht schaffen. Wir sehen unsere Partner:innen als eine Erweiterung unseres Teams und arbeiten partnerschaftlich zusammen.“</p>
<h2>FitFlop erobert Europa und Südkorea</h2>
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  <figcaption>FitFlop-Store in Puerto Banús, Marbella, Spanien <em>Bild: FitFlop</em></figcaption>
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<p>Die jüngste dieser Kooperationen war mit Albion 1879. Das Unternehmen führt, entwickelt und verwaltet internationale Marken auf der Iberischen Halbinsel, darunter AllSaints und Ugg. Im Rahmen der europäischen Einzelhandels-Expansionsstrategie der britischen Schuhmarke eröffnete Albion 1879 den ersten FitFlop-Store in Spanien, in Puerto Banús, Marbella.</p>
<p>Spanien wird als „strategischer Markt“ für FitFlop beschrieben. Albion 1879 beschleunigt die Markensichtbarkeit und -aktivierung auf dem gesamten Markt und unterstützt so die Vision der Marke, in ganz Europa an Dynamik zu gewinnen.</p>
<p>Das Wachstum in Europa wird auch durch ein neues Lagerzentrum auf dem europäischen Festland unterstützt, das im Herbst eröffnet werden soll. Georgiades fügt hinzu, dass dieser Schritt es der Marke ermöglichen wird, ihr „digitales Geschäft in der gesamten Region wirklich zu beschleunigen“. Deutschland und die Schweiz sind dabei wichtige Zielmärkte für die Marke.</p>
<p>„Der Brexit hilft dem Handel mit dem europäischen Festland im Moment nicht“, stellt Georgiades fest. „Die Nachfrage ist da, aber der Service hat nicht mitgehalten. Versuchen Sie mal, als Kund:in wochenlang auf Ihr Produkt zu warten und einen Aufpreis zu zahlen. Ein Vertriebszentrum auf dem europäischen Festland ist für uns ein entscheidender Vorteil. Wir brauchen es, um das, was wir in Festlandeuropa erreichen wollen, absolut voranzutreiben. Ich glaube fest daran, dass es unser digitales Geschäft durch die Decke gehen lassen wird.“</p>
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  <figcaption>FitFlop Südkorea <em>Bild: FitFlop</em></figcaption>
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<p>FitFlop hat auch seine Expansion in Südkorea durch eine exklusive Partnerschaft mit Samsung C&amp;T Fashion beschleunigt. Damit reagiert die britische Schuhmarke auf Verbraucher:innen, die neben Funktionalität und Stil zunehmend auf Wohlbefinden Wert legen. Komfortorientierte Schuhe entwickeln sich zu einer „Kategorie mit hoher Dynamik“, erklärt das Unternehmen.</p>
<p>„Südkorea ist ein Markt, der Trends nicht nur folgt, sondern sie mitgestaltet“, erklärt Georgiades. „Da die Verbraucher:innen nach Schuhen suchen, die ihr Gefühl und ihren Lebensstil unterstützen, sehen wir eine große Chance, eine Kategorie auszubauen, die Stil mit alltagstauglicher Leistung verbindet. Die Partnerschaft mit Samsung C&amp;T Fashion ermöglicht es uns, präzise zu skalieren. Wir kombinieren die biomechanische Expertise von FitFlop mit ihrer hervorragenden lokalen Einzelhandels- und Digitalkompetenz, um eine langfristige Markendynamik aufzubauen.“</p>
<p>Im Rahmen der Partnerschaft leitet Samsung C&amp;T Fashion die Einzelhandels-, Digital- und Großhandelsgeschäfte von FitFlop in ganz Südkorea. Das Unternehmen betreibt derzeit 22 Premium-Shop-in-Shop-Standorte an wichtigen Orten, darunter das Lotte Department Store Jamsil, Shinsegae Gangnam und das Hyundai Department Store Trade Center. Diese Einzelhandelspräsenz wird durch „eine robuste Online-Strategie und ein breiteres Großhandelsvertriebsnetz“ unterstützt.</p>
<p>Der erste eigenständige Concept Store der beiden wurde kürzlich in der Starfield Suwon Mall eröffnet. Damit wird die physische Präsenz der Marke im Land etabliert, um koreanischen Verbraucher:innen das Produkterlebnis näher zu bringen. Ziel ist es, diese Concept-Store-Strategie bis Ende 2026 auf 30 Standorte in ganz Südkorea auszuweiten.</p>
<p>FitFlop ist in 88 Ländern mit mehr als 5.000 Geschäften und über 2.000 Einzelhändler:innen vertreten. Die Schuhmarke betreibt 89 Concept Spaces in Großbritannien, Europa, dem Nahen Osten, Indien und der APAC-Region und hat Showrooms in London und New York.</p>
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  <figcaption>FitFlop-Kampagne  <em>Bild: FitFlop </em></figcaption>
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<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/xOaoWCL5M-MVMD-Cf1XJOsDl-Xy0_2Qhryh1FGMy7Ts/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvZml0ZmxvcC1pcXVzaGlvbi1nbG9zc3ktYnV0dG9uLWZsaXAtZmxvcHMtMi11Z2RzaHZ4bi0yMDI2LTA3LTAyLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Eurozone: Umsätze im Einzelhandel steigen etwas weniger als erwartet</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/eurozone-umsatze-im-einzelhandel-steigen-etwas-weniger-als-erwartet/2026070650027</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/eurozone-umsatze-im-einzelhandel-steigen-etwas-weniger-als-erwartet/2026070650027</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 06 Jul 2026 09:29:43 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
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  <figcaption>EU-Fahne <em>Bild: Studio Idea via Pexels</em></figcaption>
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<p>In der Eurozone sind die Einzelhandelsumsätze im Mai weniger stark gestiegen als erwartet. Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent, wie das europäische Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg mitteilte. Volkswirt:innen hatten im Schnitt einen Anstieg um 0,3 Prozent erwartet.</p>
<p><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/eurozone-umsatze-im-einzelhandel-sinken-starker-als-erwartet/2026060467051">Im April</a> waren die Umsätze noch um revidierte 0,3 Prozent gefallen. Zunächst war ein Rückgang um 0,4 Prozent ermittelt worden.</p>
<p>Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Einzelhandelsumsätze im Mai um 1,6 Prozent. Dies war so erwartet worden.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/sFhgMt_s7I8STwUSy_vVQHz5_NxUkycwe1Cewos1fVI/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDgvMjEvcGV4ZWxzLXN0dWRpb2lkZWFoZC0yMjA0Njk0Ny14eWExNmV2dS0yMDI0LTA5LTMwLWR0ODlqanFkLTIwMjUtMDgtMjEuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Entscheidende Phase bei Einigungsverfahren für Zalando</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/entscheidende-phase-bei-einigungsverfahren-fur-zalando/2026070650019</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/entscheidende-phase-bei-einigungsverfahren-fur-zalando/2026070650019</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 06 Jul 2026 06:19:17 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/NsOV660Kb1OAA61fLBuZtMWIznXuyP4aVqAxiFYUyOo/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTMvemFsYW5kby1lcmZ1cnQtZmkxbTlxYW0tMjAyNi0wMS0xMy5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/b7MvKBUQ97Ab6SDgrVhsY2KvcG_gO24d2JeeyAF1dCA/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTMvemFsYW5kby1lcmZ1cnQtZmkxbTlxYW0tMjAyNi0wMS0xMy5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/NsOV660Kb1OAA61fLBuZtMWIznXuyP4aVqAxiFYUyOo/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTMvemFsYW5kby1lcmZ1cnQtZmkxbTlxYW0tMjAyNi0wMS0xMy5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Das Logistikzentrum von Zalando in Erfurt" title="Das Logistikzentrum von Zalando in Erfurt"/>
  <figcaption>Das Logistikzentrum von Zalando in Erfurt  <em>Bild: Zalando SE</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Verhandlungen über einen Sozialplan für die Beschäftigten des <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/zalando-schliesst-standort-erfurt-mit-2-700-beschaftigen/2026010864872">von der Schließung bedrohten Zalando-Logistikzentrums in Erfurt</a> gehen in eine entscheidende Phase. Vor dem nächsten Treffen der Einigungsstelle am Dienstag machten Betriebsrat und Belegschaft deutlich, dass der Vorstand des Internet-Modehändlers seiner sozialen Verantwortung gerecht werden müsse. „Wir lassen uns nicht als Müll entsorgen“, erklärte der Betriebsrat und verwies auf eine Aktion der Belegschaft.</p>
<p>Aus Protest gegen die Standortschließung hätten Arbeitnehmer:innen bei einer Aktion in den vergangenen Tagen ausrangierte Arbeitskleidung vor dem Werksgelände aufgehäuft. Zudem seinen eine Kette mit Arbeitsjacken um das Werk gespannt und Unterschriften gegen den Kurs der Geschäftsleitung gesammelt worden.</p>
<h2>Betriebsrat verlangt fairen Sozialplan</h2>
<p>Vor dem Hintergrund konzernweiter Milliardeninvestitionen von Zalando in <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/unschlagbares-team-zalando-vollzieht-ubernahme-von-about-you/2025071462486">Firmenübernahmen wie About You</a>, Aktienrückkäufe und <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/zalando-wird-werbepartner-des-dfb-pokals/2026052066806">Sportsponsoring</a> müsse es einen fairer und sozial gerechter Sozialplan geben, erklärte der Betriebsrat. Er müsse die wirtschaftlichen Nachteile der von der Standortschließung betroffenen 2.100 Arbeitnehmer:innen angemessen abmildern.</p>
<p>Ein weiterer Termin der vom Arbeitsgericht Erfurt eingesetzten Einigungsstelle ist für Donnerstag (9. Juli) geplant. Dabei gehe sowohl um Interessenausgleich als auch Sozialplan. Der Vorstand des Dax-Konzerns will den gesamten Standort in der Thüringer Landeshauptstadt Ende September schließen.</p>
<p>Nach wochenlanger Funkstille hatten Management und Betriebsrat Ende Mai die Gespräche über Interessenausgleich und Sozialplan aufgenommen. Dem war ein Vergleich vorausgegangen, der vorsah, dass zunächst <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/vergleich-im-streit-um-zalando-logistikzentrum/2026052266869">außerhalb einer Einigungsstelle</a> verhandelt wird. Da bis zum 20. Juni <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/keine-einigung-auf-sozialplan-bei-zalando-in-erfurt/2026062267304">keine Einigung erzielt wurde</a>, liegt der Ball nun bei der Einigungsstelle unter Vorsitz eines ehemaligen Arbeitsrichters.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/WcOdJNvOfBvizuLlZppepvw8uaZnEHyt-Cjd3UbmOqQ/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTMvemFsYW5kby1lcmZ1cnQtZmkxbTlxYW0tMjAyNi0wMS0xMy5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Luxus im Wandel: Warum Künstliche Intelligenz die Machtverhältnisse neu ordnet</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/luxus-im-wandel-warum-kunstliche-intelligenz-die-machtverhaltnisse-neu-ordnet/2026070450017</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/luxus-im-wandel-warum-kunstliche-intelligenz-die-machtverhaltnisse-neu-ordnet/2026070450017</guid><author>news@fashionunited.com (Diane Vanderschelden)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Sat, 04 Jul 2026 09:00:11 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/tAfbRTbEUCX6OaENgvqunEtCMu1G9uSsuw7xtCO4qrs/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDgvMTkvZGFsbC1lLTIwMjQtMDgtMTktMTItMTctMTItYS1tb2Rlcm4tYW5kLWVsZWdhbnQtZmFzaGlvbi1ib3V0aXF1ZS13aXRoLWEtbWluaW1hbGlzdC1kZXNpZ24tdGhlLXNwYWNlLWlzLWRvbWluYXRlZC1ieS1saWdodC1uZXV0cmFsLXRvbmVzLWxpa2Utd2hpdGUtYW5kLWJlaWdlLWNyZWF0aW5nLWEtY2FsbS1hLTl2ZXcwc2ZiLTIwMjQtMDgtMTkuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/WFftH9s2nuQZ9gfAlNjAwAMKpb3lSbTLJQPXzHNxowM/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDgvMTkvZGFsbC1lLTIwMjQtMDgtMTktMTItMTctMTItYS1tb2Rlcm4tYW5kLWVsZWdhbnQtZmFzaGlvbi1ib3V0aXF1ZS13aXRoLWEtbWluaW1hbGlzdC1kZXNpZ24tdGhlLXNwYWNlLWlzLWRvbWluYXRlZC1ieS1saWdodC1uZXV0cmFsLXRvbmVzLWxpa2Utd2hpdGUtYW5kLWJlaWdlLWNyZWF0aW5nLWEtY2FsbS1hLTl2ZXcwc2ZiLTIwMjQtMDgtMTkuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/tAfbRTbEUCX6OaENgvqunEtCMu1G9uSsuw7xtCO4qrs/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDgvMTkvZGFsbC1lLTIwMjQtMDgtMTktMTItMTctMTItYS1tb2Rlcm4tYW5kLWVsZWdhbnQtZmFzaGlvbi1ib3V0aXF1ZS13aXRoLWEtbWluaW1hbGlzdC1kZXNpZ24tdGhlLXNwYWNlLWlzLWRvbWluYXRlZC1ieS1saWdodC1uZXV0cmFsLXRvbmVzLWxpa2Utd2hpdGUtYW5kLWJlaWdlLWNyZWF0aW5nLWEtY2FsbS1hLTl2ZXcwc2ZiLTIwMjQtMDgtMTkuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Bild zur Visualisierung" title="Bild zur Visualisierung"/>
  <figcaption>Zu Illustrationszwecken <em>Bild: Erstellt von FashionUnited mit dem KI-Generator ChatGPT</em></figcaption>
</figure>
<p>Seit Jahrzehnten haben Luxushäuser ihr Image bis ins kleinste Detail perfektioniert. Jeder Kontaktpunkt mit den Kund:innen, von der Werbung über die Schaufenstergestaltung bis hin zu Boutiquen, sozialen Medien und Modenschauen, wurde sorgfältig inszeniert. Diese Dynamik ändert sich nun.</p>
<p>Laut der fünften Ausgabe der Studie ‘Luxury &amp; Technology’, die am 30. Juni vom französischen Comité Colbert und der US-amerikanischen Unternehmensberatung Bain &amp; Company veröffentlicht wurde, ist künstliche Intelligenz nicht mehr nur ein neues internes Werkzeug. Sie entwickelt sich allmählich zu einem neuen Kanal für die Entdeckung von Marken. Dies zwingt die Häuser dazu, ihre Sichtbarkeitsstrategie weit über die traditionellen Suchmaschinen hinaus zu überdenken.</p>
<p>Dies ist eine besonders wichtige Entwicklung, da die Verbraucher:innen die Technologie offenbar schneller annehmen als die Unternehmen selbst.</p>
<h2>Kund:innen haben KI bereits angenommen</h2>
<p>Die Zahl ist zweifellos die aufschlussreichste der Studie. Unter den Top-Luxuskund:innen geben 82 Prozent an, bei ihrem letzten Kauf ein KI-Tool verwendet zu haben. Sie nutzen es, um Produkte zu vergleichen, neue Marken zu entdecken, Empfehlungen zu erhalten oder ihren Besuch in der Boutique vorzubereiten. Selbst unter den Verbraucher:innen, die letztendlich im Geschäft kauften, hatte fast jede:r zweite zuvor eine KI konsultiert.</p>
<p>Mit anderen Worten: Ein Teil der Customer Journey beginnt nicht mehr auf Instagram, Google oder in einer Flagship-Boutique. Sie beginnt jetzt mit einem Gespräch mit einem Konversationsagenten.</p>
<h2>Eine erklärte Priorität, aber bisher mit wenigen Ergebnissen</h2>
<p>Im Jahr 2024 zählen 22 Prozent der Luxushäuser künstliche Intelligenz zu ihren drei wichtigsten Unternehmensprioritäten. Zwei Jahre zuvor waren es nur fünf Prozent. Im weiteren Sinne nehmen 61 Prozent sie nun in ihre zehn wichtigsten strategischen Prioritäten auf.</p>
<p>Die Transformation ist jedoch noch lange nicht abgeschlossen.</p>
<p>Seit 2024 ist der Einsatz von KI in unterstützenden Funktionen wie Einkauf, Finanzen, Personalwesen und Betrieb deutlich vorangeschritten. Hier sind die Produktivitätssteigerungen am unmittelbarsten. Im Gegensatz dazu kommen Anwendungen mit direktem Kundenkontakt viel langsamer voran. Entscheidend ist, dass weniger als jede:r fünfte Manager:in glaubt, dass KI-Projekte bereits einen signifikanten Einfluss auf das Geschäft hatten.</p>
<h2>Neuer Kampf: Von AEO bis zum Ende des ‘Commodity Content’</h2>
<p>Dies ist wahrscheinlich die wichtigste Erkenntnis dieser Studie. Sie deckt sich mit den Analysen, die von Expert:innen auf der WAN-IFRA-Konferenz in Marseille geteilt wurden. Die Branche spricht nicht mehr nur von SEO, sondern von AEO (Answer Engine Optimization), der Optimierung für Antwortmaschinen.</p>
<p>Laut Bain &amp; Company erwähnen fast 70 Prozent der luxusbezogenen Anfragen an generative KI keine Marke. Die Nutzer:innen fragen zum Beispiel, welche Tasche sie kaufen oder welche Uhr sie verschenken sollen, ohne einen bestimmten Namen zu nennen. Darüber hinaus verweisen 90 Prozent der von den Modellen zitierten Links auf Websites Dritter und nicht auf die offiziellen Websites der Marken.</p>
<p>Während der Konferenz in Marseille wies der Suchexperte Jan-Willem Bobbink darauf hin: „Wenn eine KI-Antwort an der Spitze einer Suche erscheint, verliert eine Website durchschnittlich 40 Prozent des Traffics, den sie erzielt hätte, wenn sie unter den ersten fünf traditionellen Ergebnissen gewesen wäre.“</p>
<h2>Die Falle des ‘Commodity Content’</h2>
<p>Dieser Übergang schafft eine klare Unterscheidung zwischen zwei Arten von Inhalten:</p>
<ul>
<li>
<p>Kalter oder ‘Commodity Content’: Einfache Kaufratgeber, allgemeine Tipp-Listen und ausführliche Artikel ohne einzigartigen historischen Wert sind am stärksten betroffen. KI fasst sie perfekt zusammen und beraubt die Marken so der Klicks.</p>
</li>
<li>
<p>Hochwertiger, erlebnisorientierter Inhalt (Non-Commodity Content): Wie die Expertin Clara Soteras auf der WAN-IFRA-Konferenz betonte, liegt der Schlüssel zum Überleben in der KI-Ära darin, Inhalte zu produzieren, die auf einzigartigen Perspektiven, Einblicken hinter die Kulissen und authentischem Fachwissen basieren. Diese kann ein Algorithmus nicht erfinden.</p>
</li>
</ul>
<h2>Große Rückkehr der Grundlagen: AEO ist immer noch SEO</h2>
<p>Die Herausforderung besteht jedoch nicht darin, das Rad neu zu erfinden. Hinter dem Fachjargon von GEO (Generative Engine Optimization) bleiben die Regeln für die Optimierung für ChatGPT, Perplexity oder Gemini dieselben wie für Google. Dazu gehören eine klare redaktionelle Struktur mit kurzen Absätzen und präzisen Zwischenüberschriften, strukturierte Daten und eine starke Markenautorität. Wie Jan-Willem Bobbink ironisch gegenüber Verleger:innen zusammenfasste: „Es ist klassisches SEO mit einer 50 Prozent teureren Verpackung. Es ist genau dasselbe.“</p>
<p>Für Luxushäuser reicht die historische Werbemacht nicht mehr aus. Um im KI-Zeitalter zu bestehen, müssen sie zu unverzichtbaren Autoritätsquellen werden. Sie müssen von Dritten häufig zitiert werden, um sicherzustellen, dass die ‘Gespräche’ der Konversationsagenten zu ihren Gunsten ausfallen.</p>
<h2>Nicht alle Häuser starten mit den gleichen Vorteilen</h2>
<p>Die Studie deckt auch ein unerwartetes Phänomen auf. Die wirtschaftliche Macht eines Hauses garantiert nicht mehr automatisch seine Sichtbarkeit bei KI.</p>
<p>Unter den 30 sichtbarsten Häusern in generativen Maschinen erzielen 70 Prozent der Konzerne mit einem Umsatz von über fünf Milliarden Euro weniger Sichtbarkeit als ihr tatsächlicher Marktanteil. Umgekehrt gelingt es einigen Häusern mit einem Umsatz von unter einer Milliarde Euro, deutlich besser abzuschneiden.</p>
<p>Mit anderen Worten, KI könnte das Machtgleichgewicht neu gestalten und die Wettbewerbslandschaft neu definieren.</p>
<p>In diesem Umfeld könnten mehrere Faktoren allmählich genauso wichtig werden wie die Werbemacht. Dazu gehören die Qualität der veröffentlichten Inhalte, redaktionelle Vielfalt, eine Präsenz auf Referenzseiten und die Fähigkeit, von glaubwürdigen Quellen zitiert zu werden.</p>
<p>Diese Entwicklung erklärt, warum einige Marken bereits damit begonnen haben, den redaktionellen Inhalt ihrer Produktbeschreibungen zu überarbeiten, um ihre Sichtbarkeit in ChatGPT oder Perplexity zu verbessern.</p>
<h2>Auf dem Weg zu einem dialogorientierteren Luxus</h2>
<p>Über die Sichtbarkeit hinaus identifizieren Bain und das Comité Colbert vier Hauptanwendungsbereiche, die das Kundenerlebnis nachhaltig verändern dürften. Dazu gehören Conversational Commerce, KI-gestützte Personalisierung, Copiloten für Berater:innen im Geschäft und eine neue Generation von CRM- und Clienteling-Tools.</p>
<p>Der rote Faden dieser Innovationen ist, dass sie nicht darauf abzielen, die menschliche Beziehung zu ersetzen, sondern sie zu bereichern.</p>
<p>In dieser Phase bleibt die fortschrittlichste Anwendung die Unterstützung des Verkaufspersonals im Geschäft. Sie versorgt sie in Echtzeit mit Informationen über die Vorlieben eines Kunden, den verfügbaren Lagerbestand oder personalisierte Empfehlungen. Diese Anwendung verbessert den Service, ohne die zentrale Rolle der Berater:innen zu untergraben.</p>
<h2>Neuer Kampf um Einfluss</h2>
<p>Letztendlich geht es in dieser Studie weniger um das Aufkommen künstlicher Intelligenz im Luxusbereich, sondern vielmehr um eine Verschiebung der vorschreibenden Macht.</p>
<p>Lange Zeit strebten die Häuser danach, auf der ersten Seite von Google oder in den Feeds der sozialen Medien zu erscheinen. Morgen werden sie auch KI-Modelle davon überzeugen müssen, sie zu empfehlen, wenn ein:e Nutzer:in fragt, welchen Mantel man kaufen, welche Uhr man verschenken oder welches Haus eine bestimmte Handwerkskunst am besten verkörpert.</p>
<p>Der Kampf um die Begehrlichkeit beginnt jetzt in einem Gespräch.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/OPmsNSdg5V6tQAKcU5dJkkmqVOmlbkKCgis1XJ6PT2A/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDgvMTkvZGFsbC1lLTIwMjQtMDgtMTktMTItMTctMTItYS1tb2Rlcm4tYW5kLWVsZWdhbnQtZmFzaGlvbi1ib3V0aXF1ZS13aXRoLWEtbWluaW1hbGlzdC1kZXNpZ24tdGhlLXNwYWNlLWlzLWRvbWluYXRlZC1ieS1saWdodC1uZXV0cmFsLXRvbmVzLWxpa2Utd2hpdGUtYW5kLWJlaWdlLWNyZWF0aW5nLWEtY2FsbS1hLTl2ZXcwc2ZiLTIwMjQtMDgtMTkuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Modewochen, Mega-Deals und Managementwechsel – was die Woche bewegte</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/modewochen-mega-deals-und-managementwechsel-was-die-woche-bewegte/2026070450018</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/modewochen-mega-deals-und-managementwechsel-was-die-woche-bewegte/2026070450018</guid><author>news@fashionunited.com (FashionUnited)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Sat, 04 Jul 2026 09:00:00 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/Xdw5_XTvECABhgzJMaOrAza5AW61Q43BtxPkT9RVg2w/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMjQvbWlsa29mbGltZS1zczI2LXJ1bndheTEtYnktaW5lcy1iYWhyLWZvci1iZnctMjUtdnM1MDJlYmItMjAyNi0wMS0yNC5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/TSUnXRpP_xdkcT8RJbvAKJl6ymY2BF6FK3m0PvjgzK8/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMjQvbWlsa29mbGltZS1zczI2LXJ1bndheTEtYnktaW5lcy1iYWhyLWZvci1iZnctMjUtdnM1MDJlYmItMjAyNi0wMS0yNC5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/Xdw5_XTvECABhgzJMaOrAza5AW61Q43BtxPkT9RVg2w/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMjQvbWlsa29mbGltZS1zczI2LXJ1bndheTEtYnktaW5lcy1iYWhyLWZvci1iZnctMjUtdnM1MDJlYmItMjAyNi0wMS0yNC5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Die detailverliebte SS26-Kollektion von Milk of Lime." title="Die detailverliebte SS26-Kollektion von Milk of Lime."/>
  <figcaption>Die detailverliebte SS26-Kollektion von Milk of Lime.  <em>Credits: Ines Bahr für Berlin Fashion Week</em></figcaption>
</figure>
<p>In dieser Woche prägten vor allem Übernahmen und Führungswechsel die Branche: Chanel sicherte sich den Pariser Hemdenhersteller Charvet, während bei Ludwig Beck nach dem jüngsten Eigentümerwechsel auch der Vorstandsvorsitzende seinen Rückzug ankündigte. Im Handel spitzte sich der Tarifkonflikt zu, Verdi rief bundesweit zu Warnstreiks auf und mobilisierte allein in Hamburg mehrere Hundert Beschäftigte. Auf europäischer Ebene forderten Deutschland, Frankreich und die Niederlande ein schärferes Vorgehen gegen Ultra-Fast-Fashion, während die Schweizer Textilbranche sich auf neue Berichtspflichten im Zuge des EU Green Deals einstellt. Auf den Laufstegen und Sportplätzen der Woche dominierten unterdessen Wimbledon, die Pariser Herrenmodewoche und die Berlin Fashion Week das Bild.</p>
<h2>Business</h2>
<p>Im Konflikt um höhere Löhne im Einzel- sowie Groß- und Außenhandel erhöht die Gewerkschaft Verdi den Druck. Sie rief erneut zu <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/neue-warnstreiks-im-handel-angekundigt/2026070267484">bundesweiten Warnstreiks</a> auf und fordert sieben Prozent mehr Lohn, mindestens jedoch 225 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Arbeitgeberseite hat zuletzt ein gestaffeltes Angebot vorgelegt, das die Gewerkschaft jedoch ablehnt; die nächsten Verhandlungsrunden folgen kommende Woche sowie am 11. August.</p>
<p>Regulatorisch bringt der EU Green Deal Bewegung in den Markt. Die Schweizer Textil- und Modebranche muss sich trotz Nicht-EU-Mitgliedschaft auf neue ESG-Berichtspflichten einstellen, <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/eu-green-deal-was-auf-die-schweizer-modebranche-zukommt/2026070267475">da rund zwei Drittel ihrer Textilexporte in die EU gehen</a>. Parallel dazu fordern Deutschland, Frankreich und die Niederlande beim EU-Umweltrat <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/kampf-gegen-ultra-fast-fashion-gewinnt-an-fahrt/2026070167449">ein koordiniertes Vorgehen gegen Ultra-Fast-Fashion</a>, unter anderem durch strengere Vorgaben für Onlineplattformen wie Shein und Temu. Seit Mittwoch fallen zudem Zollgebühren für Pakete aus Drittstaaten unterhalb der bisherigen 150-Euro-Grenze an.</p>
<p>Im Luxussegment kam es zu mehreren Übernahmen. Chanel gab <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/chanel-ubernimmt-hemdenhersteller-charvet/2026070267471">die Übernahme des Hemdenherstellers Charvet</a> bekannt und beendet damit dessen 188-jährige Unabhängigkeit. Richemont schloss unterdessen <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/richemont-schliesst-verkauf-von-baume-mercier-an-die-damiani-gruppe-ab/2026070167463">den Verkauf der Uhrenmanufaktur Baume &amp; Mercier an die italienische Damiani-Gruppe ab</a>, und die mallorquinische Camper-Gruppe erwarb <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/camper-ubernimmt-griechische-schuhmarke-ancient-greek-sandals/2026070167453">eine Mehrheitsbeteiligung an der griechischen Schuhmarke Ancient Greek Sandals</a>, die als unabhängige Marke weitergeführt wird.</p>
<p>Bei den Geschäftszahlen meldete <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/nike-sieht-verbraucher-weltweit-unter-druck/2026070167444">Nike für das vierte Quartal 2025/26 bessere Ergebnisse als von Analyst:innen erwartet</a>, warnte aber vor einer weltweit angespannten Verbraucherstimmung und rechnet für die kommenden sechs Monate mit Umsatzrückgängen. Einen differenzierteren Blick auf die Kundschaft wirft <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/die-zukunft-des-luxus-marken-mussen-auf-globale-kundschaftspraferenzen-eingehen/2026063067433">ein gemeinsamer Bericht von Business of Fashion und McKinsey</a>: Er attestiert dem globalen Luxusmarkt das Ende seines Superzyklus und rät Marken, sich stärker an den divergierenden Vorlieben von US-amerikanischer und chinesischer Kundschaft zu orientieren.</p>
<h2>Mode</h2>
<p>Die Berliner Modeszene stand ganz im Zeichen von Förderung und internationalem Austausch. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/berlin-fashion-week-fokus-auf-forderung-und-internationalitat/2026062967407">Die Berlin Fashion Week SS27 lief von Donnerstag bis Sonntag</a> und brachte mit Gästen wie Buzigahill aus Uganda sowie zahlreichen Nachwuchsformaten ein kuratiertes Ökosystem aus etablierten und aufstrebenden Namen zusammen. In Paris wiederum bestimmten trotz Hitzewelle zurückhaltende Looks das Bild: <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/zwischen-hitzewelle-und-zuruckhaltung-die-menswear-trends-aus-paris/2026070167446">Leichte, fließende Stoffe und ein androgyner Cast prägten die Herrenmodewoche für Frühjahr/Sommer 2027</a>, während Harrods-Einkäufer Simon Longland <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/pariser-modewoche-designer-innen-konzentrierten-sich-auf-leichtigkeit-qualitat-und-langlebigkeit/2026070267464">im Interview eine wachsende Verfeinerung statt Neuerfindung sowie eine Annäherung von Herren- und Damenmode</a> beobachtete.</p>
<p>Auch abseits der Laufstege setzte Mode Akzente. Bei Wimbledon nutzten Tennisstars die strenge Weiß-Kleiderordnung für individuelle Statements: <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/wimbledon-2026-tennisstars-bringen-den-laufsteg-auf-den-heiligen-rasen/2026070367494">Naomi Osaka trat in einem von japanischer Zeremonialkleidung inspirierten Kimono-Ensemble an, während Novak Djokovic und Frances Tiafoe auf maßgeschneiderte Looks von Lacoste und Lululemon setzten</a>. Die Fußball-Weltmeisterschaft wirft dagegen ein kritischeres Licht auf die Branche: <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/egal-wer-die-wm-gewinnt-das-merchandise-verliert-immer/2026070267470">Ein Gastbeitrag beleuchtet, was mit Millionen unverkaufter WM-Fanartikel nach dem Turnier geschieht</a>, und verweist auf das ab dem 19. Juli geltende EU-Verbot der Vernichtung unverkaufter Kleidung.</p>
<p>Bei den Farbtrends liegen laut der Modesuchplattform Lyst <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/metallic-tone-treiben-das-wachsende-interesse-an-farbe-voran/2026070267485">Metallic-Töne mit einem monatlichen Interessenzuwachs von 17 Prozent vorn, gefolgt von Weiß, Beige, Gelb und Rosa</a>. Auf der Analyseseite fragte FashionUnited zudem, <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/chanel-und-die-manner-braucht-das-modehaus-eine-ready-to-wear-linie-fur-herren/2026070367499">ob Chanel angesichts seiner genderfluiden Strategie und prominenter männlicher Botschafter eine eigene Ready-to-wear-Linie für Herren benötigt</a>. Zum Thema Technologie äußerte sich OTB-Chairman Renzo Rosso: <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/renzo-rosso-von-otb-wir-mussen-uns-mit-ki-auseinandersetzen-sie-muss-ein-ansporn-sein/2026070367498">Am Hauptsitz von Staff International betonte er, Künstliche Intelligenz müsse als Ansporn und nicht als Bedrohung verstanden werden</a>. Eine Nachwuchsauszeichnung ging derweil nach Deutschland: <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/emilie-wenckstern-gewinnt-polimoda-preis-fur-die-beste-kollektion-2026/2026070367500">Die 27-jährige Emilie Wenckstern gewann den Polimoda-Preis für die „Beste Kollektion 2026“</a> für ihre Abschlusskollektion „No longer human“.</p>
<h2>Personalien</h2>
<p>Mehrere Unternehmen besetzten ihre Führungsspitzen neu. Der Ladenbauspezialist Knoblauch <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/knoblauch-erweitert-geschaftsfuhrung-um-torsten-poschardt/2026070367490">erweiterte seine Geschäftsführung um Torsten Poschardt</a>, der zuvor unter anderem bei Ralph Lauren und René Lezard tätig war. Beim Münchener Einzelhändler Ludwig Beck setzt sich der Umbruch nach dem jüngsten Eigentümerwechsel fort: <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/ludwig-beck-auch-vorstandschef-christian-greiner-geht/2026070267486">Vorstandschef Christian Greiner kündigte seinen Rückzug zum 31. August an</a>, nachdem bereits der Aufsichtsratsvorsitzende Bruno Sälzer seinen Posten niedergelegt hatte.</p>
<p>In der Justiz bestätigte der Oberste Gerichtshof Österreichs <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/oberster-gerichtshof-bestatigt-benkos-erste-verurteilung/2026070267482">die erste Verurteilung des Investors René Benko</a> zu zwei Jahren Haft, hob jedoch einen Teil-Freispruch aus formellen Gründen auf, sodass ein Aspekt des Verfahrens neu verhandelt werden muss.</p>
<p>Auf internationaler Ebene besetzte Gap <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/gap-ernennt-neuen-chief-sustainability-officer/2026070267476">die Position des Chief Sustainability Officer mit Jeffrey Hogue</a>, der zuvor sechs Jahre lang dieselbe Funktion bei Levi Strauss innehatte. American Eagle Outfitters <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/american-eagle-outfitters-wechselt-den-finanzchef-ravi-thanawala-ersetzt-mike-mathias/2026070267478">wechselt seinen Finanzchef: Ravi Thanawala löst zum 3. August Mike Mathias ab</a>, der künftig als strategischer Berater für Chairman Jay Schottenstein tätig ist. Bei Peek &amp; Cloppenburg Düsseldorf <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/peek-cloppenburg-dusseldorf-befordert-dean-sternberg-zum-einkaufsleiter-fur-damenmode/2026063067443">übernimmt Dean Sternberg zum ersten Juli den Posten des Einkaufsleiters für Damenmode</a> und folgt damit auf Thekla Tamke. Bei der Outdoor-Marke Maier Sports wiederum <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/schwan-stabilo-simone-mayer-wird-alleinige-geschaftsfuhrerin-von-maier-sports/2026070167451">wird Simone Mayer alleinige Geschäftsführerin</a>, nachdem ihr bisheriger Co-Geschäftsführer Lothar Baisch das Unternehmen verlassen hat.</p>
<h2>Einzelhandel</h2>
<p>Der Tarifkonflikt im Handel wurde auch auf der Straße sichtbar. In Hamburg <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/hamburg-hunderte-beschaftigte-im-handel-protestieren-fur-mehr-geld/2026070367501">protestierten rund 300 Beschäftigte bei einer Kundgebung, weitere 200 direkt vor den betroffenen Unternehmen</a> wie H&amp;M, Rewe und Metro, während die Arbeitgeberseite vor einer zusätzlichen Belastung in ohnehin angespannter Lage warnte.</p>
<p>Bei den Filialnetzen expandierten gleich zwei Marken in Europa. Massimo Dutti eröffnete <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/premiere-mit-neuem-store-konzept-massimo-dutti-eroffnet-erste-filiale-in-danemark/2026070367488">seinen ersten Store in Dänemark und stellte dabei ein neues Ladenkonzept vor</a>, das unter anderem kassenloses Bezahlen per Smartphone sowie einen um rund 30 Prozent gesenkten Stromverbrauch ermöglicht. Die britische Schuhmarke Clarks <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/clarks-erweitert-sein-filialnetz-in-europa/2026070267483">kündigte nach positiven Geschäftszahlen 15 bis 20 neue europäische Filialen für dieses Jahr an</a> und baut zugleich ihr Großhandelsgeschäft sowie ihre Präsenz in Spanien aus.</p>
<p><em>Anm. d. Red.: Dieser Beitrag wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz verfasst.</em></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/a9m6uLKnCPoBTXM5dCaob89eDuiHTrLf2euSmXf2BHM/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMjQvbWlsa29mbGltZS1zczI2LXJ1bndheTEtYnktaW5lcy1iYWhyLWZvci1iZnctMjUtdnM1MDJlYmItMjAyNi0wMS0yNC5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Krise in der Toskana: Beschäftigte der Lieferkette streiken am 9. Juli in Florenz</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/krise-in-der-toskana-beschaftigte-der-lieferkette-streiken-am-9-juli-in-florenz/2026070350012</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/krise-in-der-toskana-beschaftigte-der-lieferkette-streiken-am-9-juli-in-florenz/2026070350012</guid><author>news@fashionunited.com (Isabella Naef)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 03 Jul 2026 12:40:03 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/47O2j0_uMYaY7idHkOh6Swv6KsMBf9sG7pVkEUKL5nA/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvcGV4ZWxzLWRpY28tYmFza29yby02OTM3MzEwMTMtMTgxMDE0MDgtZGhhbzJ1ajUtMjAyNi0wNy0wMi5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/ue2amUJm_QxhBTU1bsX5Vxnxb5vgksarL8s3s-qaxGE/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvcGV4ZWxzLWRpY28tYmFza29yby02OTM3MzEwMTMtMTgxMDE0MDgtZGhhbzJ1ajUtMjAyNi0wNy0wMi5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/47O2j0_uMYaY7idHkOh6Swv6KsMBf9sG7pVkEUKL5nA/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvcGV4ZWxzLWRpY28tYmFza29yby02OTM3MzEwMTMtMTgxMDE0MDgtZGhhbzJ1ajUtMjAyNi0wNy0wMi5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Dal 2019 a oggi, solo nella pelletteria in provincia di Firenze sono state chiuse 830 aziende" title="Dal 2019 a oggi, solo nella pelletteria in provincia di Firenze sono state chiuse 830 aziende"/>
  <figcaption>Seit 2019 haben allein in der Provinz Florenz 830 Lederwarenunternehmen geschlossen <em>Bild: Pexels, Dico Baskoro</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Produktionsmitarbeiter:innen in der italienischen Toskana bereiten sich auf einen Streik am 9. Juli vor. Gleichzeitig werden die Forderungen nach einer Umstrukturierung der Lieferketten lauter.</p>
<p>Nach Angaben der lokalen Gewerkschaften haben seit 2019 in der Provinz Florenz 830 Lederwarenunternehmen geschlossen. Davon waren 7.000 Beschäftigte betroffen, die teilweise von anderen Marken wieder eingestellt wurden. In den letzten zwei Jahren ist die Inanspruchnahme des Fonds für Lohnausgleichszahlungen um 250 bis 260 Prozent gestiegen.</p>
<h2>830 Lederwarenunternehmen seit 2019 in der Provinz Florenz geschlossen</h2>
<p>„Wir fordern die Designerlabels auf, an den Verhandlungstisch zu kommen, um den Bezirk gemeinsam neu zu gestalten. Die Arbeiter:innen dürfen nicht für die Krise bezahlen. Der Kapitalismus darf nicht rein ausbeuterisch sein. Wir müssen die Qualität dieses Bezirks gemeinsam wieder aufbauen“, sagte der Florentiner Sekretär der CGIL, Bernardo Marasco, in einem kürzlich aufgezeichneten Video. Vertreter:innen der Gewerkschaften werden am 9. Juli in Florenz auf die Straße gehen, um gegen die Krise im Modesektor zu protestieren und Lösungen zu finden.</p>
<p>Die Gewerkschaften fordern dringende Antworten, um die Gefahr einer Deindustrialisierung abzuwenden. Der Florentiner Sekretär der CGIL, Bernardo Marasco, fügte hinzu: „Wir setzen nicht nur ein industrielles, sondern auch ein soziales Modell aufs Spiel.“ Zu den von den Gewerkschaften hervorgehobenen Punkten zur Wiederbelebung des Sektors gehören die Verankerung der Produktion in der Region und die Umsetzung von Reshoring-Maßnahmen, um die ausgelagerte Produktion nach Italien zurückzuholen. Außerdem sollen rückverfolgbare und nachhaltige Lieferketten sichergestellt werden.</p>
<h2>Gewerkschaften: Marken müssen Beschäftigung im Bezirk sichern</h2>
<p>Im Detail haben die CGIL Florenz, die CISL Fi-Po, die UIL Toskana Koordination Florenz und die zuständigen Branchengewerkschaften fünf Vorschläge zur Rettung des Sektors vorgelegt. Für die CGIL sind dies Filctem, Fiom, Filcams und Filt.</p>
<p>In einer Erklärung heißt es: „Wir fordern die Region auf, den Runden Tisch des Sektors wieder einzuberufen und die großen Konzerne der Region einzubeziehen. Die großen Marken müssen die Produktionsmengen in unserem Gebiet aufrechterhalten. Für diese Marken muss unser Gebiet der Maßstab und das Kompetenzzentrum für Produktion, Design und Produktentwicklung bleiben. Sie müssen daher Reshoring-Maßnahmen umsetzen.“</p>
<p>„In einer Zeit, in der sich neue Märkte wie Südamerika öffnen und das EU-Mercosur-Freihandelsabkommen am 1. Mai 2026 in Kraft treten wird, ist es umso wichtiger, dass die Produktion im Gebiet verankert bleibt. Handelsvorteile dürfen nicht zu einer Verlagerung ins Ausland führen. Die Region hat eine starke Produktionstradition, die erhalten werden muss. Die Marken müssen die Beschäftigung im Bezirk sichern. Sie müssen auch die volle Nutzung der sozialen Sicherungsnetze garantieren, um Arbeitsplätze und Kompetenzen in der Region zu erhalten.“</p>
<h2>Zugang zu Krediten und finanzielle Unterstützung sind weitere gewünschte Maßnahmen</h2>
<p>Weiterhin wurde erklärt, dass „die Produktionsketten unseres Bezirks legal, rückverfolgbar und nachhaltig sein müssen. Sie müssen sich durch eine exzellente Verarbeitung auszeichnen. Sie müssen weiterhin alle Produktkomponenten des Produktionszyklus umfassen. Es ist notwendig, dass große Marken Maßnahmen zur Verkürzung der Subunternehmerketten ergreifen. Dabei müssen die vorhandenen Kompetenzen innerhalb dieser Ketten berücksichtigt werden.“</p>
<p>Die Organisationen fügten hinzu: „Sie müssen sich offen zur vollständigen Legalität ihrer Lieferketten bekennen, in Zusammenarbeit mit öffentlichen Kontrollorganen und Gewerkschaftsorganisationen. Sie müssen sich auch dazu verpflichten, Margen für die wirtschaftliche Nachhaltigkeit der gesamten Produktionskette zu garantieren.“</p>
<p>Der Zugang zu Krediten und finanzielle Unterstützung sind weitere von den Gewerkschaften vorgeschlagene Maßnahmen.</p>
<p>Der vierte Punkt ist die berufliche Bildung. Diese „muss Gegenstand einer gemeinsamen Planung zwischen Marken, dem Wirtschaftssystem, den Sozialpartnern und der öffentlichen Hand sein. Dies sollte bestehende Instrumente, von bilateralen Gremien bis hin zu branchenübergreifenden Fonds, verbessern. Zudem sollten gezielte Wege geschaffen werden, um das Fertigungswissen des Bezirks zu erhalten und zu erneuern.“</p>
<p>Als fünften und letzten Punkt fordern die Gewerkschaften, dass europäische Strukturfonds für toskanische KMU mit klaren Beschäftigungsklauseln verbunden werden. Außerdem sollen Ausschreibungen auch für kleinste Handwerksbetriebe zugänglich sein. Diese Betriebe „bilden das produktive Rückgrat unseres Bezirks. Zusammen mit der Sicherung der Handels- und Logistikkette unseres Gebiets ist dies unerlässlich, um Beschäftigung und die Kontinuität der Warenströme zu garantieren.“</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/xERW8bsYtc5ajYwey6148E4tI9sVZAbYV_BkMv8YUa8/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDMvYm9yZGVyLWNvbnRyb2wtcGV4ZWxzLW1hdHQtYmFybmFyZC1nd254ejJmcS0yMDI2LTA3LTAzLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/RrKFjve6rf-_aME6829_CM7owjIt8rvEXqu5bRa1ObI/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDMvYm9yZGVyLWNvbnRyb2wtcGV4ZWxzLW1hdHQtYmFybmFyZC1nd254ejJmcS0yMDI2LTA3LTAzLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/xERW8bsYtc5ajYwey6148E4tI9sVZAbYV_BkMv8YUa8/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDMvYm9yZGVyLWNvbnRyb2wtcGV4ZWxzLW1hdHQtYmFybmFyZC1nd254ejJmcS0yMDI2LTA3LTAzLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Customs control can mean delays for non-compliant shipments." title="Customs control can mean delays for non-compliant shipments."/>
  <figcaption>Zollkontrollen können zu Verzögerungen bei nicht konformen Lieferungen führen. <i>Bild: Matt Barnard / Pexels</i></figcaption>
</figure>
<p>In den letzten Jahren hat sich die globale Textil- und Bekleidungslandschaft gewandelt. Der Wettlauf um die billigsten Arbeitskräfte ist einem Kampf um Lieferkettendaten gewichen. Während sich die EU und ihre Handelspartner:innen auf den kommenden digitalen Produktpass (DPP) vorbereiten, fragen sich viele, welche Auswirkungen dieser auf die globale Logistik haben wird.</p>
<p>Vorausschauende Unternehmen betrachten die konsequente Durchsetzung des Uyghur Forced Labor Prevention Act (UFLPA) durch die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) als eine praxisnahe Fallstudie. Mit dem UFLPA hat ein großer Verbrauchermarkt zum ersten Mal erfolgreich einen Standard für physische Waren umgesetzt, der nach dem Prinzip „schuldig, bis die digitale Unschuld bewiesen ist“ funktioniert.</p>
<p>Der UFLPA wurde im Dezember 2021 unterzeichnet und trat im Juni 2022 in Kraft. Laut CBP-Definition begründet das Gesetz „die widerlegbare Vermutung, dass alle Waren, Erzeugnisse, Artikel und Güter, die ganz oder teilweise in der Uigurischen Autonomen Region Xinjiang (XUAR) der Volksrepublik China oder von einem auf der UFLPA-Liste geführten Unternehmen abgebaut, erzeugt oder hergestellt werden, unter Zwangsarbeit hergestellt wurden und gemäß 19 U.S.C. § 1307 nicht in die Vereinigten Staaten eingeführt werden dürfen“.</p>
<h2>Schuldig, bis die digitale Unschuld bewiesen ist</h2>
<p>Das enorme Ausmaß der jüngsten UFLPA-Durchsetzungsmaßnahmen zeigt, dass die Zollbehörden die üblichen Verwaltungsgrenzen überschritten haben. Sie blockieren aktiv traditionelle Logistikrouten. CBP-Daten belegen, dass die Behörde mehr als 18.000 weltweite Lieferungen strengen Zwangsarbeitsprüfungen unterzogen hat. Der Gesamtwert beläuft sich auf rund 3,81 Milliarden US-Dollar (rund 3,33 Milliarden Euro).</p>
<p>Für Bekleidung, Schuhe und Textilien bedeutet dies, dass in den letzten vier Jahren mehr als 13.000 Sendungen beanstandet wurden. Davon wurden fast zwei Drittel (62 Prozent oder mehr als 8.000) abgewiesen, während etwa ein Drittel (34 Prozent oder rund 4.500) freigegeben wurde. Die restlichen knapp 500 Sendungen (vier Prozent) sind derzeit noch in der Schwebe.</p>
<p>In einer wesentlichen operativen Änderung hat die CBP in diesem Jahr ihre Prüfkriterien angepasst. Die Durchsetzung wird nun auf der Ebene einzelner Importtransaktion verfolgt, anstatt ganze Sendungen zu erfassen. Diese detaillierte Prüfung auf Transaktionsebene ermöglicht eine gezielte Datenvalidierung für jeden einzelnen Artikel in einem Container. Gleichzeitig werden Artikel ausgeschlossen, die nicht unter die UFLPA-Maßnahmen fallen.</p>
<p>Beispielsweise kann eine Sendung unter einem einzigen Frachtbrief verschiedene Kleidungsstücke enthalten, etwa Baumwoll-T-Shirts, Baumwollhosen, Polyesterwesten und Jacken, zudem aus verschiedenen Herstellerländern wie China, Malaysia oder Vietnam. Die Sendung könnte drei Artikel enthalten, die von den UFLPA-Maßnahmen betroffen sind. Während die früheren Prüfkriterien die gesamte Sendung markiert hätten, werden nun einzelne Artikel geprüft.</p>
<h2>Logistischer Engpass</h2>
<p>Für die Bekleidungs-, Schuh- und Textilindustrie hat diese datengesteuerte Kontrolle einen beispiellosen Engpass verursacht. Statistiken der CBP zeigen einen starken Anstieg gezielter Eingriffe: Konsumgüter und Bekleidung machen mittlerweile rund 56 Prozent aller jüngsten UFLPA-Festhaltungen aus; allein der Bekleidungssektor ist für 22 Prozent dieser Kontrollen verantwortlich.</p>
<p>Die operativen Schwierigkeiten werden durch folgende Tatsache verdeutlicht: Im Geschäftsjahr 2025 wurden rund 7.325 Sendungen gemäß den UFLPA-Parametern zur Überprüfung zurückgehalten. Unabhängige rechtliche und branchenspezifische Überprüfungen ergaben, dass nur winzige 6,5 Prozent dieser Sendungen die Freigabe erhielten und in den US-Markt eingeführt werden konnten.</p>
<h2>Vorschau auf DPP-Implementierung</h2>
<p>Was den UFLPA zu einer echten Vorschau auf den DPP-Rahmen der EU macht, ist die konsequente Ausrichtung auf Umschlagzentren. Importeur:innen, die glaubten, durch die Verlagerung der Endmontage von Kleidung nach Südostasien vorgelagerte Compliance-Lücken verbergen zu können, wurden eines Besseren belehrt. Während Sendungen aus China 76 Prozent der festgehaltenen Sendungen mit Bekleidung ausmachen, werden auch sekundäre Drehkreuze wie Kambodscha (neun Prozent) und Vietnam (sieben Prozent) aktiv überprüft und Sendungen zurückgehalten.</p>
<p>Dies spiegelt wider, wie der DPP im Rahmen der Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (ESPR) funktionieren wird. Die EU wird nicht nur prüfen, wo eine Jacke genäht wurde. Ihre automatisierten Zollsysteme werden die gesamte Entstehungsgeschichte des Kleidungsstücks abfragen, von der Rohbaumwollfaser der Stufe vier bis zur chemischen Toxizität der Farbpartien.</p>
<p>Darüber hinaus wird die Verwaltung dieser Sendungen nun in einer hochgradig standardisierten, digitalen Umgebung abgewickelt. Mit der Einführung des obligatorischen CBP Forced Labor Portals beendete die US-Regierung die Ära von Ad-hoc-E-Mails und unübersichtlichem Papierkram; Marken werden nun in strukturierte digitale Arbeitsabläufe für Überprüfungen und Ausnahmeanträge gezwungen.</p>
<h2>Ein Produkt ohne digitalen Pass ist wie ein defektes Produkt</h2>
<p>Der DPP wird auf genau dieser Philosophie basieren, jedoch in einem viel größeren Maßstab. Marken, die in die EU exportieren, müssen 49 obligatorische Datenpunkte in maschinenlesbare, interoperable Formate (ISO/IEC 15459) einspeisen. Diese Datenpunkte wurden am 13. Mai 2026 veröffentlicht und sind direkt mit einem zentralen EU-Register verknüpft.</p>
<p>Sie sind in vier Kategorien unterteilt: Produktidentifikation und -information; Herstelleridentifikation und Compliance-Dokumentation; sowie zehn Bekleidungsarten. Zu letzteren gehören T-Shirts, Hemden, Pullover, Jacken, Hosen, Kleider, Leggings &amp; Socken, Unterwäsche, Bademode und textile Accessoires. Arbeits- und Sportbekleidung sind ebenfalls enthalten, nicht aber intelligente und medizinische Textilien sowie Zwischenprodukte wie Garne, Stoffe und Fasern.</p>
<p>Die klare Erkenntnis für die Textilindustrie ist, dass ein Versäumnis bei der digitalen Rückverfolgung rechtlich einem fehlerhaften physischen Produkt gleichkommt. Der UFLPA hat drei Jahre lang Zollbeamt:innen darauf vorbereitet, einen überprüfbaren und unveränderlichen Herkunftsnachweis bis auf die Rohstoffebene zu verlangen, bevor Fracht passieren darf.</p>
<p>Der kommende DPP wird diese Vorlage lediglich von der Herkunft der Arbeitskräfte auf ganzheitliche ökologische Fußabdrücke ausweiten. Für Bekleidungsmarken ist der Plan klar: Wer heute keine robusten digitalen Zwillingssysteme und absolute, stufenweise Datentransparenz in seine Lieferkette integriert, dessen physischer Warenbestand wird morgen in einem Zolllager verrotten.</p>
<div class="article-promo--alt"> <header>Lesen Sie auch:</header>
<ul>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/bereit-fur-den-dpp-wann-und-wie-marken-und-lieferant-innen-starten-konnen/2026061767245" target="_self"><u>Bereit für den DPP: Wann und wie Marken und Lieferant:innen starten können</u></a></li>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/so-wirds-gemacht-marken-sprechen-uber-ihre-erfahrungen-mit-dem-digitalen-produktpass/2026061567184" target="_self"><u>So wird&#39;s gemacht: Marken sprechen über ihre Erfahrungen mit dem digitalen Produktpass</u></a></li>
</ul>
</div>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/kOlWt2G-q5O3kQeTXieZCX9n6Z8EqVZcYWYwDGYrxAQ/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDMvYm9yZGVyLWNvbnRyb2wtcGV4ZWxzLW1hdHQtYmFybmFyZC1nd254ejJmcS0yMDI2LTA3LTAzLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Neue Warnstreiks im Handel angekündigt</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/neue-warnstreiks-im-handel-angekundigt/2026070250001</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/neue-warnstreiks-im-handel-angekundigt/2026070250001</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 02 Jul 2026 13:46:38 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/-FGa8vqBd4Bjl247halteyQOQsTYHzoNcbBz-qUfLuY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDMvMTIvaW5mbGF0aW9uLTIwMjItNzlqOXpzMmstMjAyMy0wMS0xOC1xdWI5emcyMS0yMDIzLTAyLTIwLThhc2NubDhuLTIwMjMtMDgtMTEtdGcxY3pzNnctMjAyNC0wMi0yOC0xY2dtbmtrcS0yMDI0LTAzLTEyLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/cPSVLlH5xVELvAJqRT5g8tz2jagn1JhQiJX3uxxbPMs/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDMvMTIvaW5mbGF0aW9uLTIwMjItNzlqOXpzMmstMjAyMy0wMS0xOC1xdWI5emcyMS0yMDIzLTAyLTIwLThhc2NubDhuLTIwMjMtMDgtMTEtdGcxY3pzNnctMjAyNC0wMi0yOC0xY2dtbmtrcS0yMDI0LTAzLTEyLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/-FGa8vqBd4Bjl247halteyQOQsTYHzoNcbBz-qUfLuY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDMvMTIvaW5mbGF0aW9uLTIwMjItNzlqOXpzMmstMjAyMy0wMS0xOC1xdWI5emcyMS0yMDIzLTAyLTIwLThhc2NubDhuLTIwMjMtMDgtMTEtdGcxY3pzNnctMjAyNC0wMi0yOC0xY2dtbmtrcS0yMDI0LTAzLTEyLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Bild zur Visualisierung" title="Bild zur Visualisierung"/>
  <figcaption>Bild zur Visualisierung  <em>Credits: Aygin Kolaei für FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Gewerkschaft Verdi ruft in den laufenden Tarifverhandlungen im Handel erneut zu bundesweiten Warnstreiks auf. An diesem Freitag sollen Tausende Beschäftigte ihre Arbeit niederlegen, wie Verdi mitteilte. In Dortmund, Berlin, Wiesbaden, Hannover, Oldenburg, Braunschweig und Hamburg sind demnach zentrale Streikkundgebungen geplant.</p>
<p>„Die Arbeitgeber:innen spielen in dieser Tarifrunde erneut auf Zeit - daher
werden wir jetzt den Druck noch einmal erhöhen“, sagte
Verdi-Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer. „Wer so unverantwortlich
mit seinen Beschäftigten umgeht, verspielt die Zukunft der größten
privatwirtschaftlichen Branche hierzulande.“</p>
<p>Welche Handelsunternehmen bestreikt werden, teilte Verdi nicht mit.
Die Gewerkschaft hatte kürzlich bereits mehrfach zu bundesweiten
Warnstreiks aufgerufen, zuletzt standen unter anderem Kaufland und
Ikea im Mittelpunkt. Die Auswirkungen der Ausstände bleiben für
Kund:innen häufig überschaubar.</p>
<h2>Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn</h2>
<p>Die Verhandlungen für den Einzelhandel sowie den Groß- und
Außenhandel begannen im April in den ersten Landesbezirken. Verdi
fordert sieben Prozent mehr Lohn, mindestens 225 Euro, bei einer
Laufzeit von zwölf Monaten.</p>
<p>Die Arbeitgeber haben im Einzelhandel zuletzt in mehreren
Bundesländern ein überarbeitetes Angebot vorgelegt. Dies sieht von
November an eine Erhöhung um 2,4 Prozent vor und von August 2027 an
eine weitere um 2 Prozent - bei einer Laufzeit von zwei Jahren. Die
Gewerkschaft lehnte das ab. In der kommenden Woche werden die
Verhandlungen in mehreren Bundesländern fortgesetzt.</p>
<p>Im Handel arbeiten laut Verdi hierzulande rund 5,2 Millionen
Menschen, davon 3,4 Millionen im Einzelhandel. Die vorherigen
Tarifverhandlungen zogen sich über mehr als ein Jahr hin. Am Ende
stand für die Beschäftigten im Einzelhandel ein Einkommensplus von
insgesamt etwa 14 Prozent für die Jahre 2023 bis 2025.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/aM1WirDectvDZ5SctdlsJTEt51vUTT5ipmyfhEsNPns/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDMvMTIvaW5mbGF0aW9uLTIwMjItNzlqOXpzMmstMjAyMy0wMS0xOC1xdWI5emcyMS0yMDIzLTAyLTIwLThhc2NubDhuLTIwMjMtMDgtMTEtdGcxY3pzNnctMjAyNC0wMi0yOC0xY2dtbmtrcS0yMDI0LTAzLTEyLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>EU Green Deal: Was auf die Schweizer Modebranche zukommt</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/eu-green-deal-was-auf-die-schweizer-modebranche-zukommt/2026070249993</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/eu-green-deal-was-auf-die-schweizer-modebranche-zukommt/2026070249993</guid><author>news@fashionunited.com (Simone Preuss)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 02 Jul 2026 09:28:00 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/_JkIylJOBFb_RIy6Lur7TAXo5aULL-nSlbWbBEsL21w/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvcGV4ZWxzLWNocmlzdGlhbi13YXNzZXJmYWxsZW4tMTQxMjU1NzMtNzMyNzg3OC1sNjhqMW90Mi0yMDI2LTA3LTAyLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/kRjgUJ7xLWuYC06GWDcMn5fJvtGaT74g_7eZsTwEsGA/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvcGV4ZWxzLWNocmlzdGlhbi13YXNzZXJmYWxsZW4tMTQxMjU1NzMtNzMyNzg3OC1sNjhqMW90Mi0yMDI2LTA3LTAyLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/_JkIylJOBFb_RIy6Lur7TAXo5aULL-nSlbWbBEsL21w/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvcGV4ZWxzLWNocmlzdGlhbi13YXNzZXJmYWxsZW4tMTQxMjU1NzMtNzMyNzg3OC1sNjhqMW90Mi0yMDI2LTA3LTAyLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Das Schweizer Parlament in Bern mit Schweizer und EU Flagge." title="Das Schweizer Parlament in Bern mit Schweizer und EU Flagge."/>
  <figcaption>Das Schweizer Parlament in Bern mit Schweizer und EU Flagge.  <em>Bild: Christian Wasserfallen / Pexels</em></figcaption>
</figure>
<p>Als Nicht-EU-Mitglied ist die Schweiz nicht direkt an EU-Regulierungen gebunden, ist aber durch ihre enge wirtschaftliche Verflechtung von den neuen ESG-Regulierungen stark betroffen. Dazu gehören Berichtspflichten wie der European Sustainability Reporting Standard (ESRS),die Corporate Sustainability Reporting Directive (<a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/hintergrund/neue-eu-richtlinie-zur-nachhaltigkeitsberichterstattung-von-unternehmen-das-muessen-sie-wissen-1712564149/2024030555524">CSRD</a>) und die europäische Corporate Sustainability Due Diligence Directive (<a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/hintergrund/csddd-welche-bedeutung-hat-die-neue-sorgfaltspflicht-richtlinie-der-eu-fuer-die-modeindustrie-1712564272/2024032855880">CSDDD</a>) — die Verpflichtung zur Achtung von Menschenrechten und Umwelt entlang der Lieferkette.</p>
<p>„Die Schweizer Textil- und Bekleidungsindustrie ist eng mit dem europäischen Markt verbunden. Rund zwei Drittel der jährlich importierten und exportierten Textilien und Kleidung entfallen auf die EU. Sie ist damit die mit Abstand wichtigste Handelspartnerin der Branche. Forschung, Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Recycling eines textilen Produkts finden oft grenzüberschreitend statt. Die Wertschöpfung kennt keine Grenzen,“ bestätigt Carl Illi, Präsident des Branchenverbands Swiss Textiles, in einer Mitteilung.</p>
<h2>„Mitbewohner in einer WG“</h2>
<p>In Zahlen sind dies Bekleidung und Textilien im Wert von rund 3.5 Milliarden Euro pro Jahr, die jährlich in die EU exportiert werden; dies sind rund 70 Prozent der Gesamtexporte. Hauptabnehmer für Bekleidung sind Deutschland, Frankreich und Österreich. Die Importe belaufen sich laut Statista auf rund 2,15 Milliarden Euro pro Jahr. Insgesamt deckt die EU fast 70 Prozent der gesamten Textil- und Bekleidungsimporte der Schweiz, wobei Italien, Deutschland und Frankreich die Hauptlieferanten sind.</p>
<p>„Wir sind nicht einfach Nachbarn der EU, sondern vielmehr Mitbewohner in einer WG,“ verdeutlicht Peter Flückiger, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Swiss Textiles, die enge Beziehung zwischen der Schweiz und der EU.</p>
<p>Angleichung an die EU-Regulierungen ist daher für die Schweiz sehr wichtig. Das Land hat sich bei der Umsetzung für einen Doppelweg entschieden: Einerseits gibt es den indirekten Effekt, durch den Schweizer Betriebe von EU-Partner:innen gezwungen werden, die Vorgaben zu erfüllen; andererseits passt die Schweiz ihre eigene Gesetzgebung derzeit rasant an die EU-Standards an. FashionUnited hat zusammengefasst, wie sich die Situation im Jahr 2026 konkretisiert hat.</p>
<h2>Der direkte Effekt: das neue NUFG</h2>
<p>Der Schweizer Bundesrat hat das neue Bundesgesetz über die nachhaltige Unternehmensführung (NUFG) als indirekten Gegenvorschlag zur sogenannten „Konzernverantwortungsinitiative 2.0“ auf den Weg gebracht.</p>
<p>Dieses Gesetz wird die bisherigen, eher lückenhaften Schweizer Regeln im Obligationenrecht (OR) ersetzen und orientiert sich nun ganz formal an den Kerninhalten der EU-Richtlinien CSRD und CSDDD.</p>
<p>Das NUFG führt – analog zur europäischen CSRD – eine strenge Berichterstattungspflicht inklusive externer Prüfung (Limited Assurance) ein. Der Schwellenwert wurde im Entwurf jedoch bewusst hoch angesetzt, um kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zu schützen.</p>
<h2>Was bedeutet es für Unternehmen?</h2>
<p>Analog zu den deutschen Vorgaben, die für Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten und über 450 Millionen Euro Nettoumsatz gelten, sind Schweizer Konzerne mit mehr als 1.000 Vollzeitäquivalenten (haupt- und nebenberufliches Personal) und einem weltweiten Umsatz von über 450 Millionen Franken (rund 486 Millionen Euro) betroffen.</p>
<p>Interessant ist, dass auch ausländische Modemarken darunter fallen, wenn sie in der Schweiz eine Niederlassung haben und dort mehr als 450 Millionen Franken umsetzen. Das heißt, Schweizer Unternehmen und solche, die in der Schweiz eine Niederlassung haben, dürfen sich nicht mehr hinter eigenen „Alibi-Berichten“ verstecken, sondern müssen nach den europäischen ESRS-Standards oder nachweislich gleichwertigen globalen Standards berichten.</p>
<p>Um KMU jedoch vor dem bürokratischen Kollaps zu schützen, sieht das neue NUFG vor, dass Datenabfragen von Großkonzernen auf standardisierte KMU-Formate, wie den europäischen VSME-Standard (Voluntary Sustainability Reporting Standard), begrenzt werden sollen.</p>
<h2>Der indirekte Effekt</h2>
<p>Auch wenn die direkte Gesetzespflicht erst ab 1.000 Mitarbeitenden greift, erwischt der EU Green Deal die Schweizer Mode- und Textilbranche im Alltag flächendeckend. Das geschieht über zwei Hebel: die Drittstaaten-Regelung und Datendruck in der Lieferkette.</p>
<p>Schweizer Modeunternehmen, die viel zum Beispiel nach Deutschland, Frankreich oder Italien exportieren, fallen ab bestimmten Umsatzgrenzen in der EU direkt unter die EU-Gesetze (CSRD/CSDDD), völlig unabhängig von ihrem Schweizer Sitz.</p>
<p>Große Modekonzerne, die in der EU aktiv sind oder aus EU-Ländern stammen (zum Beispiel aus Deutschland oder Schweden), müssen ihre gesamte Lieferkette durchleuchten. Sie fordern daher CO₂-Daten, Materialnachweise und Sozialstandards von ihren Schweizer Zulieferbetrieben, Stoffproduzierenden oder Logistikunternehmen ein. Wer die Daten – zum Beispiel für den Digitalen Produktpass (<a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/hintergrund/digitale-zwillinge-was-man-uber-den-bevorstehenden-digitalen-produktpass-wissen-sollte/2024082957929">DPP</a>) – nicht liefern kann, kommt als Lieferbetrieb nicht in Frage.</p>
<h4>Digitaler Produktpass</h4>
<p>Ab 2027 wird der DPP für erste Produktgruppen wie Textilien, Elektronik und Bauprodukte in der EU schrittweise zur Pflicht. Schweizer Unternehmen, die in den EU-Raum exportieren wollen, müssen daher einen gesetzeskonformen DPP vorweisen können. Ohne gültigen Pass werden Produkte künftig vom EU-Zoll abgewiesen.</p>
<p>Durch eine Revision des Umweltschutzgesetzes (USG) hat das Schweizer Parlament im Rahmen der parlamentarischen Initiative „Schweizer Kreislaufwirtschaft stärken“ wichtige Grundlagen geschaffen, um bestehende Gesetze an die europäische Ökodesign-Verordnung (ESPR) anzupassen. Der Bundesrat erhält damit mehr Kompetenzen, um Anforderungen an die Kreislauffähigkeit von Produkten zu stellen. Dies ebnet den rechtlichen Weg, um Anforderungen an die Produkttransparenz – analog zum DPP – in Schweizer Recht zu überführen.</p>
<p>Da der Staat die technische Ausgestaltung nicht im Detail vorschreiben will, arbeitet die Standardisierungs-Plattform GS1 Switzerland derzeit mit Schweizer Industrieunternehmen zusammen, um den GS1 Digital Link zu etablieren.
Dies ist ein einziger QR-Code auf einem Produkt, der verschiedene Anforderungen erfüllt: Scannt ihn die Zollbehörde, sieht sie die regulatorischen Daten; scannen ihn die Konsument:innen, sehen sie CO₂-Werte oder Reparaturanleitungen. GS1 Schweiz wird auch sicherstellen, dass die Systematik zu 100 Prozent mit den EU-Vorgaben kompatibel ist.</p>
<h2>Besondere Vorschriften: Textil-Sorgfaltspflichten</h2>
<p>Bereits vor dem NUFG hatte die Schweiz im Obligationenrecht (Art. 964j–l OR) spezifische Sorgfaltspflichten für Kinderarbeit und Konfliktmineralien verankert. Da die Modebranche global stark mit dem Risiko von Kinderarbeit — zum Beispiel bei der Baumwollernte oder Textilverarbeitung — konfrontiert ist, mussten Schweizer Modehäuser schon in den letzten Jahren nachweisen, dass ihre Lieferketten in dieser Hinsicht „sauber“ sind. Diese Pflichten bleiben im neuen Gesetz vollumfänglich bestehen und werden verschärft.</p>
<p>Die erweiterte Herstellerverantwortung (<a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/epr-was-deutsche-und-hollandische-unternehmen-voneinander-lernen-konnen/2024081457702">EPR</a>) wurde über die EU-Abfallrahmenrichtlinie harmonisiert, um Modemarken und Importeur:innen gesetzlich zu verpflichten, die finanziellen Kosten für das Sammeln, Sortieren und Recycelen der von ihnen in Verkehr gebrachten Textilien zu tragen. Dabei sollen Produkte, die umweltfreundlich entworfen und leicht recycelbar sind, mit geringeren Abgaben belastet werden.</p>
<p>In der Schweiz wurde im November 2024 die Brancheninitiative Fabric Loop im gegründet, um die Altkleiderberge anzugehen. Sie baut eigenständig ein Kreislaufwirtschaftssystem auf, das mit einem vorgezogenen Recyclingbeitrag von Unternehmen finanziert werden soll. Neben den Gründungsmitgliedern Swiss Textiles und den Schweizer Textil- und Bekleidungsunternehmen Calida, Mammut, Odlo, PkZ, Radys, Switcher und Workfashion haben sich auch der schwedische Möbelkonzern Ikea und die Schweizer Outdoor-Marken Nikin und Transa Fabric Loop angeschlossen.</p>
<p>Damit das System fair bleibt und Schweizer Unternehmen nicht benachteiligt werden, läuft aktuell die politische Abstimmung. Eine Motion im Nationalrat fordert, dass auch ausländische Online-Plattformen wie Shein, Temu oder Amazon per Gesetz dazu verpflichtet werden sollen, diesen Kreislaufbeitrag für in die Schweiz gelieferte Ware abzuführen. Die offizielle Anerkennung der Branchenlösung durch den Bund wird für Anfang 2027 angestrebt.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die Schweiz baut keine eigene, isolierte Rechtsinsel auf, sondern entscheidet sich für den autonomen Nachvollzug. Das heißt, Schweizer Unternehmen, insbesondere im internationalen Mode- und Textilgeschäft, müssen sich faktisch eins zu eins auf die gleichen Standards (Ökodesign, Produktpass, Lieferkettenprüfung) einstellen wie ihre Konkurrenz in Deutschland und der restlichen EU.</p>
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</ul>
</div>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/04hUB9p4cPNGS2i6-ZqE1hw3cyj17sty3Dzk0zjgCrc/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvcGV4ZWxzLWNocmlzdGlhbi13YXNzZXJmYWxsZW4tMTQxMjU1NzMtNzMyNzg3OC1sNjhqMW90Mi0yMDI2LTA3LTAyLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Chanel übernimmt Hemdenhersteller Charvet</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/chanel-ubernimmt-hemdenhersteller-charvet/2026070249990</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/chanel-ubernimmt-hemdenhersteller-charvet/2026070249990</guid><author>news@fashionunited.com (Julia Garel)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 02 Jul 2026 07:58:13 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/VWdkwA6U-I68Iu4-EcRTL9Xb0hvGSR6xwQRKAkiDero/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDYvY2hhbmVsLWNoYXJ2ZXQtMS1oZC00d3VqbTNyMC0yMDI2LTA3LTA2LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/BrGVSgz8yILf__CFS7WD8gTu2HEXhbXQU-NVYNrVbGU/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDYvY2hhbmVsLWNoYXJ2ZXQtMS1oZC00d3VqbTNyMC0yMDI2LTA3LTA2LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/VWdkwA6U-I68Iu4-EcRTL9Xb0hvGSR6xwQRKAkiDero/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDYvY2hhbmVsLWNoYXJ2ZXQtMS1oZC00d3VqbTNyMC0yMDI2LTA3LTA2LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Charvet" title="Charvet"/>
  <figcaption>Charvet  <em>Credits: via Chanel, owned by Charvet Chanel</em></figcaption>
</figure>
<p>Der Chanel-Konzern hat an diesem Donnerstag die Übernahme des Hemdenherstellers Charvet bekannt gegeben. Diese Entscheidung folgt auf eine jahrzehntelange historische Beziehung zwischen den beiden französischen Häusern.</p>
<p>Nach 188 Jahren Unabhängigkeit beginnt das Pariser Unternehmen Charvet nun ein neues Kapitel, indem es in das Luxusportfolio von Chanel aufgenommen wird. Finanzielle Details der Transaktion wurden nicht veröffentlicht.</p>
<p>In einer auf dem Karrierenetzwerk LinkedIn veröffentlichten Mitteilung erinnert Chanel daran, dass beide Unternehmen „eine gemeinsame Geschichte und gemeinsame Werte teilen: handwerkliche Exzellenz, Liebe zum Detail und die Weitergabe eines einzigartigen Know-hows“. Das Haus bezeichnet die Übernahme als Fortsetzung eines „kreativen Dialogs, der zwischen Matthieu Blazy und Charvet seit seiner ersten Kollektion entstanden ist“, auch wenn die Verbindung zwischen beiden Unternehmen tatsächlich schon länger besteht.</p>
<p>Gabrielle Chanel selbst trug bereits Hemden von Charvet, wie aus den Show-Notizen der Chanel-Frühjahr/Sommer-Kollektion 2026 hervorgeht. In dieser Show, der ersten von Matthieu Blazy für das Haus, trugen mehrere Looks dieses Kleidungsstück. Das Hemd wurde mit einer Chanel-Kette beschwert und in Zusammenarbeit mit Charvet entworfen.</p>
<h2>Sicherung der Zukunft von Charvet</h2>
<p>Die Übernahme von Charvet soll „die Zukunft dieses ikonischen Hauses des französischen Kulturerbes und seines einzigartigen Handwerks sichern“, so Chanel. Das Pariser Haus mit Sitz an der Place Vendôme besteht seit 1838 und hat zahlreiche historische Persönlichkeiten ausgestattet, darunter Winston Churchill und Charles Baudelaire.</p>
<p>„Wir freuen uns über diese Annäherung an Charvet, da sie bei Chanel eine besondere Resonanz findet“, erklärte Bruno Pavlovsky, Präsident der Modeaktivitäten von Chanel und von Chanel SAS, in einer Mitteilung. „Es ist eine gemeinsame Art, mit Handwerkskunst umzugehen: mit Anspruch, Respekt und der Überzeugung, dass sie ihren vollen Wert nur entfaltet, wenn sie langfristig gedacht wird.“</p>
<p>„Bei Chanel haben wir stets die Verantwortung übernommen, diese seltenen Handwerkstechniken zu begleiten, zu bewahren und weiterleben zu lassen. Sie verkörpern sowohl handwerkliche Exzellenz als auch einen wesentlichen Teil unseres kulturellen Erbes“, so der Unternehmenschef weiter.</p>
<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/jutjvRcxx5CYIzX0mQDCygR-HKDh8V3yJs7pgYagKZ4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvY2hhbmVsLXMyNi0wMTMtb3RkdG9ocmYtMjAyNi0wNy0wMi5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/nQZmYJzF8xPxVXYYKAWnIgtVB3fGPn-ChEewyQV61uY/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvY2hhbmVsLXMyNi0wMTMtb3RkdG9ocmYtMjAyNi0wNy0wMi5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/jutjvRcxx5CYIzX0mQDCygR-HKDh8V3yJs7pgYagKZ4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvY2hhbmVsLXMyNi0wMTMtb3RkdG9ocmYtMjAyNi0wNy0wMi5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Silhouette du défilé Chanel printemps-été 2026." title="Silhouette du défilé Chanel printemps-été 2026."/>
  <figcaption>Silhouette der Chanel Frühjahr/Sommer 2026 Show.  <em>Credits: ©Launchmetrics/spotlight </em></figcaption>
</figure>
<p><em>Anm. d. Red.: Dieser Artikel wurde am 2. Juli um 10.45 mit weiteren Informationen aktualisiert.</em></p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/HryiDgswVt3bjhjHCVsYklVqLUXV1U6dE_REW7JUSrs/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDYvY2hhbmVsLWNoYXJ2ZXQtMS1oZC00d3VqbTNyMC0yMDI2LTA3LTA2LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>OLYMP-Bezner-Stiftung spendet mehr als 100.000 Euro für Kinder in Not</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/olymp-bezner-stiftung-spendet-mehr-als-100-000-euro-fur-kinder-in-not/2026070249987</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/olymp-bezner-stiftung-spendet-mehr-als-100-000-euro-fur-kinder-in-not/2026070249987</guid><author>news@fashionunited.com (Partner)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 02 Jul 2026 06:38:38 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/62YD20dpeFd8Us0z6IxWQ4H62rVuzkgBqLlDP4cBdPo/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvb2x5bXAtYmV6bmVyLXN0aWZ0dW5nLWRpZS1hcmNoZS0zenhvc3g1ZC0yMDI2LTA3LTAyLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/fGXw4pjOtpBAU7RBICgaH-VUheLQgvtQYO9dd4fttyw/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvb2x5bXAtYmV6bmVyLXN0aWZ0dW5nLWRpZS1hcmNoZS0zenhvc3g1ZC0yMDI2LTA3LTAyLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/62YD20dpeFd8Us0z6IxWQ4H62rVuzkgBqLlDP4cBdPo/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvb2x5bXAtYmV6bmVyLXN0aWZ0dW5nLWRpZS1hcmNoZS0zenhvc3g1ZC0yMDI2LTA3LTAyLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Credits: OLYMP-Bezner-Stiftung" title="Credits: OLYMP-Bezner-Stiftung"/>
  <figcaption><em>Credits: OLYMP-Bezner-Stiftung</em></figcaption>
</figure>
<p>Die 2008 von der Familie Bezner gegründete und mit einem privaten Stiftungskapital von
einer Million Euro ausgestattete OLYMP-Bezner-Stiftung hat sich mit ihrem Engagement
im In- und Ausland in den vergangenen bald 20 Jahren sehr positiv bewährt. Zweck der
Stiftung ist die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen weltweit in den Bereichen
Erziehung, Gesundheit und Bildung. 2025 wurden hierfür weitere 104.000 Euro an
Spendengeldern für verschiedene Projekte in Deutschland, Brasilien, Haiti, Indonesien,
Madagaskar, Myanmar und der Ukraine karitativ verwendet.</p>
<p>Zu den von der OLYMP-Bezner-Stiftung im Jahr 2025 geförderten Projekten gehört unter anderem der
„Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf Wahlwies e. V.“ Der gemeinnützige Verein betreibt seit 1947 in
Wahlwies am Bodensee das erste und älteste Kinderdorf Deutschlands. Hier finden rund 150 Kinder in
Not einen sicheren Platz, die aufgrund von Gewalterfahrungen oder starker Vernachlässigung nicht mehr
bei ihren leiblichen Eltern leben können. Diese Kinder sind oftmals schwer traumatisiert und benötigen
daher besonderen Schutz. Hier, in der Kinderdorffamilie, erfahren sie – oft erstmals in ihrem Leben –
menschliche Zuwendung und Geborgenheit. Durch vielfältige therapeutische und pädagogische
Angebote werden die Kinder individuell gefördert, um ihnen ein selbstständiges Leben zu ermöglichen.</p>
<p>Des Weiteren wird der „aufwind e. V. Bunter Kreis Ludwigsburg“ in der Kinderklinik Ludwigsburg
gefördert. Hierbei handelt es sich um karitatives Hilfsprojekt, das jährlich etwa 100 Familien im Landkreis
Ludwigsburg anleitet, unterstützt und begleitet. Primäres Ziel des Vereins ist es, jenen Familien „Aufwind“
zu geben, deren Leben sich durch eine Frühgeburt, eine chronische oder lebensbedrohliche Erkrankung
ihres Kindes dramatisch verändert. Dazu werden die stationären Aufenthaltsbedingungen für Eltern und
Kinder in der Kinderklinik Ludwigsburg verbessert sowie ein qualifiziertes Nachsorgekonzept angeboten.</p>
<p>Ebenfalls mit einer erneuten Spende unterstützt wurde das „Eco Learning Camp“ im indonesischen
Bandung, durch welches den dort lebenden Kindern und Jugendlichen eine nachhaltigere Lebensweise
und Bildung nähergebracht, das ökologische Bewusstsein geschärft und vor allen Dingen auch Kindern
aus ärmeren Bevölkerungsschichten Zugang zu diesem nachhaltigen Ausbildungsangebot ermöglicht
wird.</p>
<p>Die bundesweit tätige Kinderstiftung „Die Arche – Christliches Kinder- und Jugendwerk“ wurde von dem
Pastor Bernd Siggelkow 1995 in Berlin-Hellersdorf gegründet. Inzwischen bietet das Hilfswerk an über 30
Standorten in Deutschland mehr als 8.000 Kindern und Jugendlichen kostenlose Hilfestellung in ihrem
Lebensalltag. Seit Oktober 2023 betreibt Die Arche im Stuttgarter Stadtteil Mitte auch eine
Freizeiteinrichtung für junge Menschen in Baden-Württemberg. Mit ihrer Unterstützung trägt die
OLYMP-Bezner-Stiftung dazu bei, dass bedürftige Kinder hier eine feste und verlässliche Anlaufstelle
mit kostenlosem Mittagessen, Lernförderung und sinnvollen Freizeitangeboten finden.</p>
<p>Die OLYMP-Bezner-Stiftung wurde 2008 von der Familie Eberhard Bezner, Mark Bezner und Birgit
Bezner-Fischer gegründet und mit einem privaten Stiftungskapital von einer Million Euro ausgestattet.
Einen umfassenden Einblick in das vielfältige karitative und soziale Engagement der OLYMP-Bezner-
Stiftung zugunsten bedürftiger Kinder und Jugendlicher im In- und Ausland finden Interessierte im
Internet auf der Website der OLYMP-Bezner-Stiftung.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/cml00MnOpkxlax1GVs7MYZuRv987Brxn_TIvKt001wg/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvb2x5bXAtYmV6bmVyLXN0aWZ0dW5nLWRpZS1hcmNoZS0zenhvc3g1ZC0yMDI2LTA3LTAyLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Richemont schließt Verkauf von Baume &amp; Mercier an die Damiani-Gruppe ab</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/richemont-schliesst-verkauf-von-baume-mercier-an-die-damiani-gruppe-ab/2026070149984</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/richemont-schliesst-verkauf-von-baume-mercier-an-die-damiani-gruppe-ab/2026070149984</guid><author>news@fashionunited.com (FashionUnited)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 01 Jul 2026 13:55:20 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/PmXqt3j9oLUbaarF1gCP1WpvF0WHSlWJWuQ0rHiV0O8/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTEvMTQvcmljaGVtb250LWhxLWVudHJhbmNlLWV2ZW5pbmctd3BocHM4NzAtMjAyNS0xMS0xNC5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/ESPIh714Z7ZywKsZZfZM9XzggY82rBQuNJjBEa4SEmg/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTEvMTQvcmljaGVtb250LWhxLWVudHJhbmNlLWV2ZW5pbmctd3BocHM4NzAtMjAyNS0xMS0xNC5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/PmXqt3j9oLUbaarF1gCP1WpvF0WHSlWJWuQ0rHiV0O8/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTEvMTQvcmljaGVtb250LWhxLWVudHJhbmNlLWV2ZW5pbmctd3BocHM4NzAtMjAyNS0xMS0xNC5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Richemont HQ." title="Richemont HQ."/>
  <figcaption>Die Zentrale von Richemont <em>Bild: ©Richemont. Alle Rechte vorbehalten.</em></figcaption>
</figure>
<p>Der schweizerische Luxusgüterkonzern Richemont hat am Mittwoch den Abschluss des Verkaufs der Uhrenmanufaktur Baume &amp; Mercier an die italienische Damiani-Gruppe verkündet. Die Transaktion, die bereits <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/damiani-gruppe-unterzeichnet-vereinbarung-zur-ubernahme-von-baume-mercier-von-richemont/2026012265101">im Januar vereinbart worden war</a>, umfasst den Erwerb von einhundert Prozent der Anteile an der Schweizer Marke. Alle aufschiebenden Bedingungen seien nun erfüllt, heißt es in einer Mitteilung. Über die finanziellen Details der Übernahme wurde demnach Stillschweigen vereinbart.</p>
<p>Die Transaktion unterstreicht das Bestreben spezialisierter, unabhängiger Konzerne, ihre Position im wettbewerbsintensiven Markt für „Hard Luxury“ zu festigen. Die Integration eines Hauses mit über 200-jähriger Geschichte ermöglicht es der Damiani-Gruppe, ihr Angebot über ihre Schmuckmarken Damiani, Salvini, Bliss und Calderoni sowie die Glaskunstmarke Venini hinaus zu diversifizieren.</p>
<p>##Entwicklungsperspektiven und Integration</p>
<p>Die langfristige Wachstumsstrategie der Damiani-Gruppe für Baume &amp; Mercier wird sich zunächst auf den italienischen Markt konzentrieren. Dort verfügt die Marke bereits über eine starke Präsenz. Der Konzern plant, sein eigenes Vertriebsnetz zu nutzen, insbesondere seine auf Uhren und Schmuck spezialisierte Fachhandelskette Rocca.</p>
<p>Geplant ist zudem eine internationale Expansion im Einzelhandel durch die schrittweise Eröffnung eigener Boutiquen an strategischen Standorten. Um die Kontinuität des Geschäftsbetriebs während der Integrationsphase zu gewährleisten, wird Richemont für eine Übergangszeit weiterhin operative Dienstleistungen für Baume &amp; Mercier erbringen.</p>
<h2>Reaktionen der jeweiligen Unternehmensleitungen</h2>
<p>Führungskräfte beider Unternehmen würdigten die die Vorteile der Vereinbarung. „Die Damiani-Gruppe ist ein langjähriger Partner von Baume &amp; Mercier sowie von Richemont“, erklärte Richemont-CEO Nicolas Bos in einem Statement. „Sie betreibt erfolgreich mehrere unserer Partner-Boutiquen und vertreibt Uhren einiger unserer Marken über ihr Rocca-Netzwerk. Baume &amp; Mercier ist in Italien stark vertreten, verfolgt ein Vertriebsmodell, das hauptsächlich auf Multimarken-Stores basiert, und ist im Segment des erschwinglichen Luxus positioniert. Daher ist die Damiani-Gruppe ideal aufgestellt, um das Haus in einer neuen Entwicklungsphase zu begleiten. Wir sind überzeugt, den besten Rahmen gefunden zu haben, damit Baume &amp; Mercier in den kommenden Jahren seinen Aufschwung fortsetzen kann.“</p>
<p>Guido Damiani, der President der Damiani-Gruppe, bestätigte die Expansionspläne: „Wir freuen uns besonders, das Haus Baume &amp; Mercier im Portfolio der Damiani-Gruppe willkommen zu heißen. Diese Akquisition ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung unserer Präsenz in der Welt der ‚Haute Horlogerie‘ und steht voll und ganz im Einklang mit unserer langfristigen Wachstumsstrategie.“</p>
<p>Damiani bekräftigte zudem, dass die Gruppe „das volle Potenzial des Hauses ausschöpfen und gleichzeitig sein bemerkenswertes uhrmacherisches Erbe bewahren und aufwerten wird.“</p>
<p>Für das Ende März abgeschlossene <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/richemont-steigert-umsatz-neue-aktienruckkaufe-angekundigt/2026052266849">Geschäftsjahr 2025/26</a> meldete die Richemont-Gruppe im Mai einen Anstieg des Nettogewinns um 27 Prozent auf fast 3,5 Milliarden Euro. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent auf 22,4 Milliarden Euro. Diesen Zuwachs verdankte der Konzern dem Schmuckgeschäft und der Nachfrage auf dem amerikanischen Kontinent.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/qE5VRRXjUMxChvswFFLG729JWH4v5CCJNv3DTC1jhGA/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTEvMTQvcmljaGVtb250LWhxLWVudHJhbmNlLWV2ZW5pbmctd3BocHM4NzAtMjAyNS0xMS0xNC5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Kappahl erwirbt Mehrheitsbeteiligung am schwedischen Secondhand-Händler Arkivet</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/kappahl-erwirbt-mehrheitsbeteiligung-am-schwedischen-secondhand-handler-arkivet/2026070149982</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/kappahl-erwirbt-mehrheitsbeteiligung-am-schwedischen-secondhand-handler-arkivet/2026070149982</guid><author>news@fashionunited.com (Rachel Douglass)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 01 Jul 2026 13:43:34 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/IRtdIgl7MWj7jZ8MtyRpyZqElA4Q-si7w13uv0UdZlM/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvYXJraXZldC1rYXBwYWhsLWdyb3VwLW1hcnRpbi1lbGlzYWJldGgtaTlvZWd2ZTItMjAyNi0wNy0wMS5wbmc" srcset="https://r.fashionunited.com/4GZ1OxQoNhzJxXFAJN4NcXcjqH4wAaBgmQz4CBBSRlo/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvYXJraXZldC1rYXBwYWhsLWdyb3VwLW1hcnRpbi1lbGlzYWJldGgtaTlvZWd2ZTItMjAyNi0wNy0wMS5wbmc 720w, https://r.fashionunited.com/IRtdIgl7MWj7jZ8MtyRpyZqElA4Q-si7w13uv0UdZlM/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvYXJraXZldC1rYXBwYWhsLWdyb3VwLW1hcnRpbi1lbGlzYWJldGgtaTlvZWd2ZTItMjAyNi0wNy0wMS5wbmc 1080w" sizes="100vw" alt="Martin Hallander, CEO of Arkivet, and Elisabeth Peregi, president and CEO of Kappahl Group." title="Martin Hallander, CEO of Arkivet, and Elisabeth Peregi, president and CEO of Kappahl Group."/>
  <figcaption>Martin Hallander (CEO von Arkivet) und Elisabeth Peregi (President und CEO der Kappahl Group) <i>Bild: Kappahl Group. </i></figcaption>
</figure>
<p>Der nordische Handelsriese Kappahl Group hat eine Mehrheitsbeteiligung am schwedischen Secondhand-Händler Arkivet Second Hand erworben. Mit diesem strategischen Schritt will das Unternehmen nach eigenen Angaben seine Position im Bereich der Kreislaufmode stärken und seine Wiederverkaufskapazitäten ausbauen.</p>
<p>Arkivet, Schwedens führende Secondhand-Handelskette, wird auch nach der Übernahme ihr Konzept „Modern Second Hand“ weiterführen. Dieses kombiniert kuratierte Secondhand-Sortimente mit einem Einkaufserlebnis im Geschäft. Die Übernahme soll die Expansion von Arkivet in den nordischen Ländern und international vorantreiben.</p>
<p>Für Kappahl steht die Investition im Einklang mit der übergeordneten Strategie, ein Markenportfolio aufzubauen und gleichzeitig gruppenweit zirkuläre Geschäftsmodelle zu entwickeln. Das Unternehmen betreibt neben seiner Kernmarke Kappahl auch Newbie. Die Gruppe kündigte an, ihre eigenen Kreislaufinitiativen weiterzuentwickeln und das Wachstum von Arkivet als Teil einer umfassenderen Nachhaltigkeitsstrategie zu unterstützen.</p>
<p>In einer Mitteilung erläuterte Elisabeth Peregi, die President und CEO der Kappahl Group, die Akquisition. „Wir sind beeindruckt von dem Konzept von Arkivet. Es präsentiert Secondhand-Mode auf moderne Weise für Kund:innen, die gebrauchte Kleidung sowohl kaufen als auch verkaufen möchten“, erklärte sie in einem Statement. „Dies ist ein wichtiger und aufregender Schritt für uns. Arkivet repräsentiert ein Geschäftsmodell, an das wir fest glauben. Dieses Modell hat seinen natürlichen Platz in einer verantwortungsbewussteren Modeindustrie, in der Kleidungsstücke ein langes Leben erhalten.“</p>
<p>Arkivet-CEO Martin Hallander unterstrich, dass die Partnerschaft dabei helfen werde, das Geschäft auszubauen: „Wir sind wirklich stolz, die Kappahl Group als Partnerin willkommen zu heißen. Mit ihrer starken nordischen Präsenz und ihrer umfassenden Erfahrung im Markenaufbau sehen wir große Chancen, das Angebot von ‚Modern Second Hand‘ gemeinsam zu skalieren“, erklärte er. Die Zusammenarbeit schaffe „bessere Bedingungen für die weitere Expansion und Entwicklung und gleichzeitig bleiben wir uns als Arkivet treu“.</p>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/7MvkZ_rLI2nUtQMxP2Np78wm8NCf25QVnPduMQz3y3s/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvYXJraXZldC1rYXBwYWhsLWdyb3VwLW1hcnRpbi1lbGlzYWJldGgtaTlvZWd2ZTItMjAyNi0wNy0wMS5wbmc" medium="image"></media:content></item><item><title>Frankreich: Online-Umsätze erreichen neuen Rekord </title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/frankreich-online-umsatze-erreichen-neuen-rekord/2026070149983</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/frankreich-online-umsatze-erreichen-neuen-rekord/2026070149983</guid><author>news@fashionunited.com (AFP)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 01 Jul 2026 13:16:13 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/EdP_sluVBmlocMwlqWMj1IBA1ilR2NEXZXXqCNNBeFU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMTcvcGV4ZWxzLXNoa3JhYmFhbnRob255LTYyMDc3MzYtMS1hcTFlNzUxbi0yMDI1LTEyLTE3LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/DrMmhbe-CUq61hMHBusMH2276r09CVKAfHv2VWpbN-M/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMTcvcGV4ZWxzLXNoa3JhYmFhbnRob255LTYyMDc3MzYtMS1hcTFlNzUxbi0yMDI1LTEyLTE3LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/EdP_sluVBmlocMwlqWMj1IBA1ilR2NEXZXXqCNNBeFU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMTcvcGV4ZWxzLXNoa3JhYmFhbnRob255LTYyMDc3MzYtMS1hcTFlNzUxbi0yMDI1LTEyLTE3LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Un nouveau record pour les ventes en ligne." title="Un nouveau record pour les ventes en ligne."/>
  <figcaption>Ein neuer Rekord für den Online-Umsatz. <em>Credits: Shkrabaanthony para Pexels.com</em></figcaption>
</figure>
<p>Zum siebten Mal in Folge hat der französische Onlinehandel im Jahr 2025 einen neuen Rekord aufgestellt. Die von den Französ:innen im Internet getätigten Ausgaben stiegen um sieben Prozent auf fast 200 Milliarden Euro. Das gab der französische Verband für E-Commerce und Versandhandel, Fédération du commerce en ligne et de la vente à distance (Fevad), am Mittwoch bekannt.</p>
<p>Der E-Commerce ist „dauerhaft im Alltag der Französ:innen verankert“, begrüßte Marc Lolivier, Generaldirektor der Fevad, in einer Mitteilung. Er betonte die „Widerstandsfähigkeit“ des Sektors in einem „unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfeld“.</p>
<p>Dennoch sei der E-Commerce nicht „immun gegen Krisen“ und zeige sich „sensibler denn je gegenüber den Kaufentscheidungen der Haushalte“, schränkte er gegenüber der Nachrichtenagentur AFP ein.</p>
<p>Bereits 2024 erzielte der Online-Handel mit einem Umsatz von 175,3 Milliarden Euro sein bisher bestes Ergebnis.</p>
<h2>75 Bestellungen pro Jahr im Internet</h2>
<p>Die Anzahl der Transaktionen stieg 2025 um elf Prozent, basierend auf einer Auswertung von 158.000 von der Fevad erfassten französischen Händler-Websites. Im Durchschnitt tätigen Französ:innen 75 Bestellungen pro Jahr im Internet. Das ist mehr als eine pro Woche, bei einem jährlichen Gesamtbetrag von 4.657 Euro.</p>
<p>Im vergangenen Jahr setzte sich die Dynamik bei den Dienstleistungen mit einem Wachstum von neun Prozent fort. Im Gegensatz dazu stieg der Verkauf von Produkten um vier Prozent.</p>
<p>Im Detail bestellen die Käufer:innen hauptsächlich Haushaltswaren und Bekleidung online. Insgesamt sind Non-Food-Verkäufe auf E-Commerce-Websites stark vertreten.</p>
<p>Darüber hinaus stellt die Fevad fest, dass sich „Secondhand dauerhaft im E-Commerce etabliert“. Vier von zehn Online-Käufer:innen haben im Laufe des Jahres mindestens ein gebrauchtes Produkt bestellt.</p>
<p>Die Plattform Vinted ist im Jahr 2025 mit mehr als zehn Millionen Kund:innen die zweitgrößte Website in Frankreich, direkt hinter dem Riesen Amazon.</p>
<p>Doch laut Lolivier steht der E-Commerce weiterhin vor „wichtigen Herausforderungen“. Darunter nennt die Fevad eine „beispiellose technologische Beschleunigung“, angetrieben durch den entscheidenden Faktor der künstlichen Intelligenz (KI).</p>
<p>Tatsächlich haben 94 Prozent der Onlinehändler:innen generative KI in ihre Plattformen integriert. Fast jede:r dritte Kund:in nutzt sie bei Einkäufen.</p>
<p>KI ist das zentrale Thema der Jahreskonferenz der Fevad. Diese bringt am Mittwoch in Paris die wichtigsten Akteur:innen der Branche zu verschiedenen Diskussionsrunden zusammen.</p>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/MlNvx3l607Tki58fuj_mc6XlMDGo6_KDekrFqOW3Q0w/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMTcvcGV4ZWxzLXNoa3JhYmFhbnRob255LTYyMDc3MzYtMS1hcTFlNzUxbi0yMDI1LTEyLTE3LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Nach Vaayu-Übernahme: Carbonfact startet Open-Source-Datenbank für Ökobilanzen</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/nach-vaayu-ubernahme-carbonfact-startet-open-source-datenbank-fur-okobilanzen/2026070149980</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/nach-vaayu-ubernahme-carbonfact-startet-open-source-datenbank-fur-okobilanzen/2026070149980</guid><author>news@fashionunited.com (Anna Roos van Wijngaarden)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 01 Jul 2026 12:06:33 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/rLBrT35mSvuaVYKL7mRscsFOHld4khfi0Kmwsw1cTvQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvZm91bmRlcnMtYXQtd29yay1xMWZyamJ6Mi0yMDI2LTA3LTAxLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/kJ1a9lszpV0O4EeQW5YEg8i3frqXbJz_cfa6D2OEwmA/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvZm91bmRlcnMtYXQtd29yay1xMWZyamJ6Mi0yMDI2LTA3LTAxLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/rLBrT35mSvuaVYKL7mRscsFOHld4khfi0Kmwsw1cTvQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvZm91bmRlcnMtYXQtd29yay1xMWZyamJ6Mi0yMDI2LTA3LTAxLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Founders Martin Daniel and Romain Champourlier from Carbonfact at work." title="Founders Martin Daniel and Romain Champourlier from Carbonfact at work."/>
  <figcaption>Die Gründer Martin Daniel und Romain Champourlier von Carbonfact bei der Arbeit. <em>Bild: Carbonfact</em></figcaption>
</figure>
<p>Die auf Umweltinformationen spezialisierte Plattform Carbonfact hat eine kostenlose Open-Source-Datenbank mit detaillierten Daten zu den Umweltauswirkungen der Textilherstellung veröffentlicht. Dies geschah <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/carbonfact-ubernimmt-die-mode-tech-plattform-vaayu/2026052866918">kurz nach der Übernahme der ebenfalls auf Nachhaltigkeit in der Mode spezialisierten Plattform Vaayu im Mai</a>.</p>
<p>Die Datenbank enthält 300 Datensätze zur Ökobilanz (Life Cycle Inventory, LCI), die Kernprozesse wie Spinnen, Färben und Weben abdecken. Das Tool misst Emissionsfaktoren für alle 16 Umweltindikatoren des <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/studie-eu-methode-fur-nachhaltige-modebewertung-ist-zwar-fertig-aber-alles-andere-als-zuverlassig/2025102163923">Europäischen Product Environmental Footprint (PEF)</a>. Es liefert rund 4.800 spezifische Werte zu den Auswirkungen. Diese sollen Marken dabei helfen, ihre Lieferketten gemäß der sich entwickelnden europäischen Gesetzgebung genau abzubilden.</p>
<p>Mit dieser Veröffentlichung will das französische Softwareunternehmen ein langjähriges Problem der Modebranche angehen: den Mangel an transparenten und überprüfbaren Daten. Die meisten bestehenden Emissionsdatenbanken stützen sich auf allgemeine Branchendurchschnitte. So erhält beispielsweise ein Färbeprozess typischerweise einen einzigen Emissionsfaktor, ohne die spezifischen Maschinen, Chemikalien oder Fasertypen zu berücksichtigen. Die Datenbank von Carbonfact schlüsselt die Daten auf Ebene der einzelnen Prozessschritte auf. Dies ermöglicht es Modemarken, einzelne Parameter zu prüfen oder sie durch Primärdaten ihrer eigenen Lieferanten zu ersetzen.</p>
<p>Mit der Einführung positioniert sich Carbonfact strategisch als Experte für Transparenz, Wirkungsmessung und Umweltberichterstattung in der Modebranche. Diese Dienstleistungen werden bereits von Marken wie On, Ganni und The North Face genutzt.</p>
<p>Der Datenbankanbieter Ecoinvent und die französische Umweltagentur ADEME reagierten begeistert auf die Einführung. Sie stärkt die laufenden Diskussionen darüber, wie detaillierte Produktionsdaten besser in zukünftige europäische Methodenstandards und Mechanismen wie den französischen Umwelt-Score oder den PEFCR einfließen können.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/BJOPEQqy6xkBYlDlJZrNQ_XGcwwOOnpXIFOxk0GDXBA/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvZm91bmRlcnMtYXQtd29yay1xMWZyamJ6Mi0yMDI2LTA3LTAxLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Aktien im Fokus: Nike-Ausblick lastet auf Adidas und Puma</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/aktien-im-fokus-nike-ausblick-lastet-auf-adidas-und-puma/2026070149975</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/aktien-im-fokus-nike-ausblick-lastet-auf-adidas-und-puma/2026070149975</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 01 Jul 2026 09:19:28 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/Q2x30SFVBEzEYDvBmxFWjXPsI7rAQp41p_Lvbhb-6ks/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDkvMDUvYmVmdW5reS1jb2xsYWdlLXNmc3dobmpoLTIwMjUtMDktMDUuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/nUUny287MW45mYIUtZKuwdShppdY1Hu1Ua0LXe-nHc4/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDkvMDUvYmVmdW5reS1jb2xsYWdlLXNmc3dobmpoLTIwMjUtMDktMDUuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/Q2x30SFVBEzEYDvBmxFWjXPsI7rAQp41p_Lvbhb-6ks/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDkvMDUvYmVmdW5reS1jb2xsYWdlLXNmc3dobmpoLTIwMjUtMDktMDUuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Links: Der Flagship-Store von Adidas Originals in London | Rechts: Puma HQ" title="Links: Der Flagship-Store von Adidas Originals in London | Rechts: Puma HQ"/>
  <figcaption>Der Flagship-Store von Adidas Originals in London (l.) und die Zentrale von Puma (r.)   <em>Bilder: Adidas, Puma</em></figcaption>
</figure>
<p><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/nike-sieht-verbraucher-weltweit-unter-druck/2026070167444">Schwache Umsatzprognosen von Nike</a> haben am Mittwoch auch die Kurse von Adidas und Puma belastet. Adidas verloren bis zu 1,8 Prozent und waren damit schwächster Wert im Leitindex Dax. Puma gaben vergleichbar deutlich nach. Nike-Aktien büßten im vorbörslichen US-Handel etwa 3,5 Prozent ein.</p>
<p>Nike-Finanzchef Matthew Friend hatte zur Zahlenvorlage von einem „zunehmend herausfordernden Geschäftsumfeld“ gesprochen. Laut dem Analysten Matthew Boss von JPMorgan rechnet Nike im laufenden ersten Geschäftsquartal 2026/27 per Ende August mit einem niedrigen bis mittleren einstelligen prozentualen Umsatzrückgang. In der Tendenz bleibe Nike damit hinter der Konsensschätzung zurück, die auf ein Umsatzminus von 1,9 Prozent laute.</p>
<p>Das sei auch deshalb bemerkenswert, so der Experte, weil die laufende Fußball-Weltmeisterschaft großteils in das erste Geschäftsquartal falle. Der Sportartikel- und Lifestyle-Konzern rechne also trotz dieser Großveranstaltung nicht mit einem Umsatzanstieg im Vergleich zum vierten Geschäftsquartal.</p>
<p>Auch Analystin Brooke Roach von Goldman Sachs konstatierte, dass sich die Umsatzerholung erneut verzögere. Der vorsichtige Tenor mit Blick voraus überlagere positive Faktoren im abgelaufenen Quartal. Die Anleger:innen müssten Geduld mitbringen.</p>
<p>Mit Blick auf Adidas und Puma erkannte Analystin Monique Pollard von der Citigroup aber auch Positives. So habe Nike in China die Lagerbestände abgebaut, womit der Druck nachlasse, Preisrabatte gewähren zu müssen. Das sei positiv auch für Adidas und Puma.</p>
<p>Pro Adidas dürfte laut Pollard auch das Wachstum im Segment Laufschuhe von Nike sprechen, zumal Adidas hier gegenwärtig starkes Wachstum verzeichne. Ähnliches gelte für die Verkaufszahlen von Nike vor der Fußball-WM. Diese lägen um das Zweieinhalbfache über den entsprechenden Werten vor der WM 2022 in Katar. Adidas sei im Fußball und auch als Sponsor stark präsent.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/njw46t2VqnLGdm3i_TGNHYr1kh-BV4H-F48gh8pSfws/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDkvMDUvYmVmdW5reS1jb2xsYWdlLXNmc3dobmpoLTIwMjUtMDktMDUuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Kampf gegen Ultra-Fast Fashion gewinnt an Fahrt</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/kampf-gegen-ultra-fast-fashion-gewinnt-an-fahrt/2026070149973</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/kampf-gegen-ultra-fast-fashion-gewinnt-an-fahrt/2026070149973</guid><author>news@fashionunited.com (Simone Preuss)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 01 Jul 2026 08:54:06 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/b0F-BWb205874ZTcHL4tChBsyZsM8UQeNoCAJZHIuhs/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDIvMDcvZmFzdC1mYXNoaW9uLWN1dC1ieS1zY2lzc29ycy1haS0yLW1nMWhkZDFpLTIwMjUtMDItMDcuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/q6iisQ3WfVo_hxbBNfHHu5a5gLifT6E8vbdQeTsV81Q/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDIvMDcvZmFzdC1mYXNoaW9uLWN1dC1ieS1zY2lzc29ycy1haS0yLW1nMWhkZDFpLTIwMjUtMDItMDcuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/b0F-BWb205874ZTcHL4tChBsyZsM8UQeNoCAJZHIuhs/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDIvMDcvZmFzdC1mYXNoaW9uLWN1dC1ieS1zY2lzc29ycy1haS0yLW1nMWhkZDFpLTIwMjUtMDItMDcuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="AI-generiertes Bild zur Illustration." title="AI-generiertes Bild zur Illustration."/>
  <figcaption>KI-generiertes Bild zur Illustration. <em>Bild: FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Angeführt von Deutschland, Frankreich und den Niederlanden fordern immer mehr EU-Mitgliedstaaten ein koordiniertes europäisches Vorgehen gegen Fast Fashion und Ultra-Fast Fashion.</p>
<p>Die drei genannten Mitgliedstaaten brachten das Thema beim EU-Umweltrat am Donnerstag in Luxemburg zur Sprache und appellierten an die Europäische Kommission, bestehende und geplante EU-Vorschriften gegen kurzlebige und minderwertige Textilien wirksamer zu gestalten. Ihre Forderung wurde von weiteren Mitgliedstaaten, darunter Slowenien und Dänemark, unterstützt.</p>
<p>„Ultra-Fast Fashion wird nur kurz getragen, aber macht lange Ärger. Einmal weggeworfen, kann sie kaum als Secondhand Ware wiederverwendet oder recycelt werden und überfordert die Altkleider-Sammlung. Das belastet Ressourcen, Klima und Abfallwirtschaft und setzt diejenigen Unternehmen unter Druck, die in langlebige und kreislauffähige Textilien investieren. Wir fordern daher die EU-Kommission auf, höhere Anforderungen für Nachhaltigkeit an die Herstellenden von Ultra-Fast Fashion zu stellen. Billige Wegwerfkleidung darf nicht länger ein Wettbewerbsvorteil sein,” fordert Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth.</p>
<h2>Klare Kriterien gefordert</h2>
<p>Wie FashionUnited zuvor darstellte, werden derzeit <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/eu-green-deal-was-die-neuen-gesetze-fur-die-deutsche-modebranche-bedeuten/2026060266991">Gesetze und Regulierungen in Deutschland angepasst</a>, um sie mit der „EU-Strategie für nachhaltige und kreislauffähige Textilien“ konform zu machen, die im Rahmen des EU Green Deals verabschiedetet wurde. Dazu gehört, die Regelungen für Textilien unter der EU-Ökodesign-Verordnung auszugestalten und etwa  Anforderungen an Rezyklatanteile, Haltbarkeit und Recyclingfähigkeit einzubeziehen.</p>
<p>Deutschland fordert zudem klare Kriterien, um Ultra-Fast Fashion „als Geschäftsmodell präzise zu erfassen und zielgenau regulieren zu können“, so eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.</p>
<p>Die erweiterte Herstellerverantwortung für Textilien ist ein weiterer wichtiger Hebel im Kampf gegen Fast Fashion und Ultra-Fast Fashion. „Wer große Mengen kurzlebiger Kleidung auf den EU-Markt bringt, soll auch angemessen an den Kosten für Sammlung, Sortierung, Wiederverwendung und Entsorgung beteiligt werden“, findet das Bundesministerium.</p>
<h2>Onlinehandel muss einbezogen werden</h2>
<p>Deutschland, Frankreich, die Niederlande und weitere unterstützende Mitgliedstaaten setzen sich zudem dafür ein, dass europäische Umwelt- und Produktstandards auch im Onlinehandel gelten, das heißt für Onlineplattformen und Direktverkäufe aus Drittstaaten wie Shein, Temu und Co. Zum Jahreswechsel soll es in Frankreich ein <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/frankreich-beschliesst-werbeverbot-fur-ultra-fast-fashion/2026062967423">Gesetz zum Werbeverbot von Ultra-Fast Fashion</a> geben.</p>
<p>Seit heute, dem 1. Juli, fallen zudem Zollgebühren für Pakete aus dem außereuropäischen Ausland an, und die bisherige Grenze von 150 Euro Warenwert entfällt. Stattdessen wird pro Warengruppe im Paket eine pauschale Zollgebühr von 3 Euro erhoben und es fällt zusätzlich eine Einfuhrumsatzsteuer an. Damit soll die Flut der Billigprodukte aus dem außereuropäischen Ausland eingedämmt, wenn nicht sogar gestoppt werden.</p>
<p>Ab 19. Juli 2026 ist es großen Unternehmen fortan verboten, im Rahmen der Ökodesign-Verordnung gewisse unverkaufte, für Verbraucher:innen bestimmte Produkte zu vernichten.</p>
<div class="article-promo--alt"> <header>Lesen Sie auch:</header>
<ul>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/anti-fast-fashion-gesetz-ist-europa-endlich-bereit-seine-interessen-zu-verteidigen/2026061867251" target="_self"><u>Anti-Fast-Fashion-Gesetz: Ist Europa endlich bereit, seine Interessen zu verteidigen?</u></a></li>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/wie-ultra-fast-fashion-uns-emotionen-statt-mode-verkauft/2025122964787" target="_self"><u>Wie Ultra-Fast-Fashion uns Emotionen statt Mode verkauft</u></a></li>
</ul>
</div>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/J77s0NdSV_MGc84rbsrgZNJBwxy_Ps7liO0n9iIjIh4/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDIvMDcvZmFzdC1mYXNoaW9uLWN1dC1ieS1zY2lzc29ycy1haS0yLW1nMWhkZDFpLTIwMjUtMDItMDcuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Decathlon vollzieht Übernahme von Bikeleasing</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/decathlon-vollzieht-ubernahme-von-bikeleasing/2026070149972</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/decathlon-vollzieht-ubernahme-von-bikeleasing/2026070149972</guid><author>news@fashionunited.com (Jan Schroder)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 01 Jul 2026 08:29:52 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/P7hGsYkmRgiQvkFAi6vmC-wNyBcwbrzCYGJnDW7Az7o/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMjMvZGVjYXRobG9uLWJpa2VsZWFzaW5nLXlsbjFpeG9iLTIwMjUtMTItMjMuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/tipN36X68eu06fmLJhZg2DadhYgBFpLWgLRJKIc-UCw/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMjMvZGVjYXRobG9uLWJpa2VsZWFzaW5nLXlsbjFpeG9iLTIwMjUtMTItMjMuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/P7hGsYkmRgiQvkFAi6vmC-wNyBcwbrzCYGJnDW7Az7o/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMjMvZGVjYXRobG9uLWJpa2VsZWFzaW5nLXlsbjFpeG9iLTIwMjUtMTItMjMuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Decathlon Pulse plant die Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an Bikeleasing" title="Decathlon Pulse plant die Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an Bikeleasing"/>
  <figcaption>Decathlon Pulse hat die Mehrheit an Bikeleasing übernommen <em>Bild: Bikeleasing-Service GmbH &amp; Co. KG</em></figcaption>
</figure>
<p>Der französische Sportartikelhändler Decathlon hat über seine Investment-Tochter Decathlon Pulse SAS eine Mehrheitsbeteiligung am Fahrrad-Dienstleister Bikeleasing erworben. Im Rahmen der Transaktion, die bereits <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/decathlon-ubernimmt-mehrheit-an-bikeleasing/2025122364771">Ende Dezember angekündigt</a> worden war, übernahm Decathlon Pulse 65 Prozent der Anteile an Bikeleasing. Wie beide Unternehmen am Mittwoch mitteilten, wurde der Deal nun abgeschlossen. „Alle regulatorischen und formalen Anforderungen wurden erfüllt, sodass die Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnern nun vollständig beginnen kann“, heißt es in einem gemeinsamen Statement.</p>
<p>Bastian Krause, der CEO der Bikeleasing-Gruppe, würdigte den Schritt. „Nach der Ankündigung Ende vergangenen Jahres können wir die Zusammenarbeit nun konkret gestalten“, erklärte er laut einer Mitteilung. „Gemeinsam mit Decathlon Pulse starten wir in eine Phase, in der wir unsere Organisation gezielt weiterentwickeln und internationale Wachstumschancen strukturiert angehen, ohne die Stärke unseres bestehenden Geschäftsmodells aus den Augen zu verlieren.“</p>
<p>Die neue Partnerschaft ermögliche es der Bikeleasing-Gruppe „von Decathlons umfassender Branchenexpertise und breitem Netzwerk profitieren, um ihre Weiterentwicklung über die bisherigen Märkte hinaus zu unterstützen, und dabei weiterhin unabhängig mit ihren etablierten Marken agieren“, erläuterte das Unternehmen.</p>
<h2>Das Management von Bikeleasing bleibt an Bord</h2>
<p>Wie bereits angekündigt bleibt die Gruppe auch nach dem Eigentümerwechsel „mit ihren eigenständigen Marken Bikeleasing-Service, Probonio, Bike2Future und Lesora unverändert“. Zudem bleibe das Führungsteam um die Gründer und Geschäftsführer Bastian Krause und Paul Sinizin „weiterhin für die strategische Ausrichtung und operative Weiterentwicklung verantwortlich, um Kontinuität in Vision und Umsetzung zu gewährleisten“, heißt es in einer Mitteilung.</p>
<p>Franck Vigo, der CEO von Decathlon Pulse, erläuterte die Hintergründe der Übernahme. „Diese Partnerschaft spiegelt unsere feste Überzeugung und unseren Glauben an die Schlüsselrolle und die Entwicklung zirkulärer Geschäftsmodelle wider, ebenso wie an die Vorteile von Mobilität im Alltag der Menschen“, erklärte er in einem Statement. „Wir sind besonders stolz darauf, mit so leidenschaftlichen Gründern und hochengagierten Teams zusammenzuarbeiten, die eine wirklich wirkungsvolle und skalierbare Plattform aufgebaut haben.“ Ziel sei es nun, gemeinsam „die Entwicklung zugänglicher, zirkulärer und skalierbarer Mobilitätslösungen“ zu beschleunigen und gleichzeitig „Synergien im gesamten Decathlon-Ökosystem“ zu schaffen.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/O1Nb4cp_1Qf_9jOVQuLmTk4vGiQJTqSKukYTd96ZVeA/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMjMvZGVjYXRobG9uLWJpa2VsZWFzaW5nLXlsbjFpeG9iLTIwMjUtMTItMjMuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>AB Foods: Primark bekommt maues Konsumumfeld zu spüren</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/ab-foods-primark-bekommt-maues-konsumumfeld-zu-spuren/2026070149971</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/ab-foods-primark-bekommt-maues-konsumumfeld-zu-spuren/2026070149971</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 01 Jul 2026 07:59:09 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/5fTUzCWi8dbF8Uy3b26JQ6HXeMpNVB2c9RVnHOQSpTI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvcHJpbWFyay12aWEtdG9yaW5vLTQ1LTEtMzJ1cDB0dmItMjAyNi0wNS0wNi12ZzZncXU3eS0yMDI2LTA3LTAxLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/6tuX6RrFzdzw38I157qHKfqBP9t5rEfMcjC6Z_7_OIk/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvcHJpbWFyay12aWEtdG9yaW5vLTQ1LTEtMzJ1cDB0dmItMjAyNi0wNS0wNi12ZzZncXU3eS0yMDI2LTA3LTAxLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/5fTUzCWi8dbF8Uy3b26JQ6HXeMpNVB2c9RVnHOQSpTI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvcHJpbWFyay12aWEtdG9yaW5vLTQ1LTEtMzJ1cDB0dmItMjAyNi0wNS0wNi12ZzZncXU3eS0yMDI2LTA3LTAxLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Primark-Store" title="Primark-Store"/>
  <figcaption>Primark-Store <em>Credits: Primark</em></figcaption>
</figure>
<p>Die vor der Abspaltung stehende Billigmodenkette Primark <gb0006731235> hat im dritten Quartal
Umsatzrückgänge verzeichnet. So sanken die Erlöse auf vergleichbarer
Fläche in den drei Monaten per 20. Juni um 2,2 Prozent, wie der
Mutterkonzern AB Foods <gb0006731235> am Mittwoch mitteilte.</gb0006731235></gb0006731235></p>
<p>Primark
habe dabei das schwierige Konsumumfeld zu spüren bekommen. Der
britische Mischkonzern, der auch in den Bereichen Zucker,
Landwirtschaft und Lebensmittelzutaten tätig ist, hatte im April
angekündigt, Primark nach mehr als drei Jahrzehnten auszugliedern.</p>
<p>AB Foods rechnet zudem weiteren Angaben zufolge mit einer
weiteren Verschlechterung im Zuckergeschäft, nachdem der Konflikt im
Nahen Osten zu einem Anstieg der Energiepreise geführt hat. Die Aktie
verlor am Morgen fast drei Prozent.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/jP-qAmGVdmi9Nz0Q3gNbqp33u2SNtUG_MmdGYzRgcZ8/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvcHJpbWFyay12aWEtdG9yaW5vLTQ1LTEtMzJ1cDB0dmItMjAyNi0wNS0wNi12ZzZncXU3eS0yMDI2LTA3LTAxLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Camper übernimmt griechische Schuhmarke Ancient Greek Sandals</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/camper-ubernimmt-griechische-schuhmarke-ancient-greek-sandals/2026070149976</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/camper-ubernimmt-griechische-schuhmarke-ancient-greek-sandals/2026070149976</guid><author>news@fashionunited.com (Jaime Martinez)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 01 Jul 2026 07:40:03 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/G9GVMX4Gn8y_c7qaUF2ZX20y5At2cTF17dW2ncs7tAU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvYW5jaWVudC1ncmVlay1zYW5kYWxzLWF0ZW5hcy1vNHgyOG5rci0yMDI2LTA3LTAxLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/Zdg-gaQsZpQ1i9fv8Ovq-umlClni0-T7hbj2b0vdcn4/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvYW5jaWVudC1ncmVlay1zYW5kYWxzLWF0ZW5hcy1vNHgyOG5rci0yMDI2LTA3LTAxLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/G9GVMX4Gn8y_c7qaUF2ZX20y5At2cTF17dW2ncs7tAU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvYW5jaWVudC1ncmVlay1zYW5kYWxzLWF0ZW5hcy1vNHgyOG5rci0yMDI2LTA3LTAxLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="“Flagship store” de Ancient Greek Sandals en Atenas (Grecia)." title="“Flagship store” de Ancient Greek Sandals en Atenas (Grecia)."/>
  <figcaption>Flagship-Store von Ancient Greek Sandals in Athen, Griechenland. <em>Bild: Camper.</em></figcaption>
</figure>
<p>Die mallorquinische Gruppe Camper, Muttergesellschaft der Schuh- und Lifestyle-Marken Camper und Camperlab, hat die Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an der griechischen Schuhmarke Ancient Greek Sandals bekannt gegeben. Nach der Übernahme wird die in Athen ansässige Marke weiterhin als unabhängiges Unternehmen agieren. Sie behält ihre eigene Geschäftsführung sowie kreative Leitung.</p>
<p>Wie das spanische Unternehmen mitteilte, wird Camper nach der Übernahme zum Mehrheitsanteilseigner von Ancient Greek Sandals. Über die finanziellen Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Die Gründer:innen Nikolas Minoglou und Christina Martini sowie der bisherige Miteigentümer Yiannis Vagenas behalten eine Minderheitsbeteiligung am Unternehmen. Alle drei bleiben dem Unternehmen nicht nur als Anteilseigner:innen erhalten, sondern leiten auch die nächste Wachstums- und Expansionsphase. Sie werden dies in ihren bisherigen Positionen als Chief Executive Officer, Kreativdirektorin sowie Marken- und Marketingdirektor tun.</p>
<p>„Ancient Greek Sandals in unserer Familie willkommen zu heißen, ist ein sehr aufregender Meilenstein für uns“, betonte Miguel Fluxà, Chief Executive Officer (CEO) von Camper und Mitglied der vierten Generation der Gründerfamilie des mallorquinischen Unternehmens. „Nikolas und Christina haben eine außergewöhnliche Marke aufgebaut, die perfekt zu unserer Wertschätzung für Qualität und Handwerkskunst passt.“</p>
<p>„Die Partnerschaft mit Camper ist für uns ein wahr gewordener Traum“, fügte Nikolas Minoglou, Mitbegründer und CEO von Ancient Greek Sandals, hinzu. „Vom ersten Tag an wurden Christina und ich von unserer Liebe zur Geschichte der Schuhherstellung in Griechenland angetrieben. Die Zusammenarbeit mit einem traditionsreichen Familienunternehmen wie Camper gibt uns die logistische, technologische und kommerzielle Unterstützung, die wir benötigen, um unser volles Potenzial auszuschöpfen. Gleichzeitig bewahren wir unsere kreative Unabhängigkeit.“</p>
<h2>Eine unabhängige Marke mit der Unterstützung der Camper-Gruppe</h2>
<p>Ancient Greek Sandals wurde 2012 von Christina Martini und Nikolas Minoglou gegründet. Wie Minoglou in seiner Erklärung zur Übernahme durch Camper betonte, war das Gründungsziel, die Tradition des griechischen Schuhhandwerks aufzuwerten. Zu diesem Zweck konzentrierten sie sich auf sorgfältige und umfassende zeitgenössische Neuinterpretationen der traditionellen griechischen Sandalen. Diese Designs bilden auch heute noch die Grundlage für ein breiteres Angebot an Schuhmodellen. Die Preise liegen leicht über oder auf dem Niveau der Camper-Schuhmodelle.</p>
<p>Mit dieser Preisspanne positioniert sich die Marke in einem Sektor, den man als ‘erschwinglichen Luxus’ bezeichnen könnte. Ancient Greek Sandals bleibt der Liebe zum Detail und der handwerklichen Produktion in Griechenland treu. Im Laufe der Jahre hat die Marke ihr Universum erweitert. Sie blickt über Schuhe hinaus und ist in die Bereiche Modeaccessoires und sogar Haushaltswaren vorgedrungen. Diese Strategie hat Ancient Greek Sandals zu einer umfassenden Lifestyle-Marke gemacht. Unter ihrem Markenzeichen, den mythischen geflügelten Sandalen des Hermes, werden mittlerweile Lederhandtaschen und Geldbörsen, Tischdecken, Geschirr, Körbe, Vasen und Glaswaren verkauft.</p>
<p>Trotz der Produktvielfalt bleiben die Schuh- und Sandalenmodelle das Herzstück des Geschäfts. Deren Betrieb soll nun durch den Einstieg von Camper gestärkt und ausgebaut werden. Die Übernahme basiert auf dem gemeinsamen mediterranen Erbe und den gemeinsamen Inspirationen beider Unternehmen. Sie garantiert die Unabhängigkeit von Ancient Greek Sandals. Gleichzeitig will Camper das volle Potenzial der griechischen Marke freisetzen. Dafür stellt das mallorquinische Unternehmen sein gesamtes Know-how und seine Stärke als multinationaler Konzern zur Verfügung.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/YuGazwfU2QATxsLbBrivk3C9qPrLmUA6bo-vhfMA67s/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvYW5jaWVudC1ncmVlay1zYW5kYWxzLWF0ZW5hcy1vNHgyOG5rci0yMDI2LTA3LTAxLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Zoll jetzt auch auf Billig-Bestellungen</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/zoll-jetzt-auch-auf-billig-bestellungen/2026070149969</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/zoll-jetzt-auch-auf-billig-bestellungen/2026070149969</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 01 Jul 2026 06:33:40 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/e96W3ltmenYn1CG1iAFO1MDJO9FkJEQe9raf-W1iur8/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDIvMTEvaWFuLXRheWxvci1qb3FqYnZvMXA5Zy11bnNwbGFzaC1xZWo3cHl5NS0yMDI2LTAyLTExLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/SlqKyjGVogJW6Gefk26Wrmrfdr7wq5xIcxCT4YZRZw8/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDIvMTEvaWFuLXRheWxvci1qb3FqYnZvMXA5Zy11bnNwbGFzaC1xZWo3cHl5NS0yMDI2LTAyLTExLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/e96W3ltmenYn1CG1iAFO1MDJO9FkJEQe9raf-W1iur8/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDIvMTEvaWFuLXRheWxvci1qb3FqYnZvMXA5Zy11bnNwbGFzaC1xZWo3cHl5NS0yMDI2LTAyLTExLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Ein Containerschiff" title="Ein Containerschiff"/>
  <figcaption>Ein Containerschiff  <em>Bild: Ian Taylor/Unsplash</em></figcaption>
</figure>
<p>Ob Mode, Ladekabel oder Spielzeug: Wer günstige Waren außerhalb der EU bestellt, zahlt künftig Zoll. Bislang galt eine Ausnahme für Lieferungen mit einem Wert von unter 150 Euro. Diese Regelung endet nun. Verbraucher:innen müssen sich auf höhere Kosten einstellen. </p>
<p>Pro Warengruppe in der Sendung werden pauschal 3 Euro berechnet. Das heißt, für drei in einem Paket versendete T-Shirts im Wert von 30 Euro werden insgesamt 3 Euro Zoll fällig. Kommt zum Beispiel ein günstiges Kinderspielzeug dazu, werden 3 weitere Euro Zollgebühr fällig, also insgesamt 6 Euro. </p>
<h2>3 Euro fallen schnell ins Gewicht</h2>
<p>Zwar sind Verkäufer oder Importeure für die Anmeldung und Zahlung der Abgabe verantwortlich, wie die EU-Kommission erklärt. Die Händler können die Zollpauschale aber an den Verbraucher:innen weiterreichen – und gerade bei sehr günstigen Produkten kann dies ins Gewicht fallen, wie das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland warnt. Experten haben bereits festgestellt, dass Preise auf Online-Plattformen entsprechend gestiegen sind. </p>
<p>Kund:innen in Europa bestellen massenweise günstige Produkte im Ausland. Im vergangenen Jahr kamen nach Zahlen der EU-Kommission 5,9 Milliarden Sendungen im Wert von je unter 150 Euro an. Das sind 16 Millionen Pakete pro Tag. Auf sie wurde kein Zoll erhoben. Mehr als 90 Prozent dieser Sendungen kamen nach Angaben eines hochrangigen EU-Beamten aus China. </p>
<h2>Erstmal für zwei Jahre geplant</h2>
<p>Die Pauschale gilt voraussichtlich bis zum 1. Juli 2028. Sie soll die Zeit überbrücken, bis eine neue digitale Plattform zur Abwicklung und Kontrolle an den Start geht. Dann sollen die üblichen Zollsätze je nach Warenwert, Ursprung und Wareneinstufung gelten.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/f2EDjMe4TYB6OTE6c_5weilejPmE8wU0s7iohRTVqiY/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDIvMTEvaWFuLXRheWxvci1qb3FqYnZvMXA5Zy11bnNwbGFzaC1xZWo3cHl5NS0yMDI2LTAyLTExLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Nike sieht Verbraucher:innen weltweit unter Druck</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/nike-sieht-verbraucher-weltweit-unter-druck/2026070149968</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/nike-sieht-verbraucher-weltweit-unter-druck/2026070149968</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 01 Jul 2026 06:11:01 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/OKmL_OZ_bn3NV5CVVIRU1SCWFfUOPk5hiAQN61yqrBQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMDcvbmlrZS1vcmNoYXJkLXJkLXN0b3JlLWZyb250LTRudDM3dGt4LTIwMjQtMDItMDcuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/oNMd4k8pPkT7AZtiPIohCJEEDaxUjCfDAYW2pjQcC60/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMDcvbmlrZS1vcmNoYXJkLXJkLXN0b3JlLWZyb250LTRudDM3dGt4LTIwMjQtMDItMDcuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/OKmL_OZ_bn3NV5CVVIRU1SCWFfUOPk5hiAQN61yqrBQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMDcvbmlrZS1vcmNoYXJkLXJkLXN0b3JlLWZyb250LTRudDM3dGt4LTIwMjQtMDItMDcuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Ein Nike-Store in Singapur" title="Ein Nike-Store in Singapur"/>
  <figcaption>Ein Nike-Store in Singapur  <em>Bild: Nike</em></figcaption>
</figure>
<p>Der US-amerikanische Sportartikelkonzern Nike Inc. sieht trotz eines Geschäfts-Schubs durch die Fußball-WM insgesamt eine trübe Stimmung am Sportartikel-Markt. „Unsere Kund:inneen sind rund um die Welt unter Druck“ – und das bekomme
man im Sportartikel-Geschäft zu spüren, sagte Finanzchef Matthew Friend in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Schon vor drei Monaten hatte Nike unter anderem Risiken durch den Iran-Krieg gesehen, der zu „ungeplanten Schwankungen“ im Verbraucherverhalten etwa durch steigende Ölpreise führen könne. Jetzt hieß es, Nike rechne für die nächsten sechs Monate nicht mit einer Verbesserung der Stimmung.</p>
<h2>Zahlen besser als erwartet</h2>
<p>Mit den Ergebnissen für das vierte Quartal 2025/26 übertraf Nike größtenteils die durchschnittlichen Erwartungen der Analyst:innen – auch wenn es wieder einen Rückgang im wichtigen chinesischen Markt gab. Die Aktie fiel im nachbörslichen US-Handel um rund drei Prozent.</p>
<p>Nike-Chef Elliott Hill hob zugleich einen positiven Effekt der Fußball-WM hervor, die gerade unter anderem im Nike-Heimatmarkt USA ausgetragen wird. Schon zum Start des Turniers habe man zweieinhalbmal mehr Artikel von Nationalmannschaften verkauft als zum gleichen Zeitpunkt bei der vorherigen Weltmeisterschaft 2022, sagte er. Nike ist unter anderem Ausrüster der US Nationalmannschaft – und löst im kommenden Jahr auch Adidas bei der DFB-Auswahl ab.</p>
<h2>Umsatzrückgänge erwartet</h2>
<p>Für die nächsten Monate stellte sich Nike auf Umsatzrückgänge ein. Im vergangenen Quartal sanken die Erlöse im Jahresvergleich um ein Prozent auf 10,97 Milliarden Dollar (9,6 Milliarden Euro) – Analysten hatten im Schnitt mit 10,86 Milliarden Dollar gerechnet. Unterm Strich sprang der Quartalsgewinn von 211 Millionen Dollar im Vorjahresquartal auf 1,07 Milliarden Dollar hoch. Ein zentraler Grund dafür war allerdings der Anspruch auf die Rückzahlung von US-Importzöllen, nachdem Anordnungen von Präsident Donald Trump vom Obersten Gericht des Landes gekippt worden waren.</p>
<p>Mit 4,83 Milliarden Dollar Umsatz in den USA lag Nike leicht unter den Markterwartungen, die Erlöse von rund 1,3 Milliarden Dollar in China waren dagegen höher als von Experten im Schnitt vorhergesagt.</p>
<h2>Hausgemachtes Tief</h2>
<p>Nike sucht den Weg aus einem Tief, in das sich das Unternehmen selbst manövriert hatte. Der Konzern setzte in den vergangenen Jahren auf Kosten des Einzelhandels sehr stark auf den Direktvertrieb. Vor allem im US-Markt konnten daher konkurrierende Marken Nike den Regalplatz in den Geschäften abnehmen – die Verkäufe litten darunter. Das Unternehmen bemüht sich nun um ein besseres Verhältnis zu seinen Einzelhandelspartnern.</p>
<p>Konzernchef Hill verordnete dem Adidas-Konkurrenten einen stärkeren Fokus auf Sportler, nachdem der Lifestyle-Anteil am Sortiment in den vergangenen Jahren gestiegen war. (dpa/FashionUnited)</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/jQpuxIhrQav7UpNkMJNrdyU6k6lm63jfh58vFO1P7uY/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMDcvbmlrZS1vcmNoYXJkLXJkLXN0b3JlLWZyb250LTRudDM3dGt4LTIwMjQtMDItMDcuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Tchibo testet Textil-Reparaturservice</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/tchibo-testet-textil-reparaturservice/2026063049963</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/tchibo-testet-textil-reparaturservice/2026063049963</guid><author>news@fashionunited.com (Jan Schroder)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Tue, 30 Jun 2026 11:54:56 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
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  <figcaption>Bei seinem Pilotprojekt „Trag Gutes Weiter“ arbeitet Tchibo mit Repair Rebels und Bridge&amp;Tunnel gestartet  <em>Bild: Tchibo GmbH</em></figcaption>
</figure>
<p>Der Hamburger Einzelhändler Tchibo GmbH testet derzeit einen neuen Textil-Reparaturservice. Das Pilotprojekt namens „Trag Gutes Weiter“ ist auf sechs Monate angelegt und auf den deutschen Markt beschränkt. Es bietet Kund:innen die Möglichkeit, beschädigte Tchibo-Produkte aus verschiedenen Kategorien wie Hosen, Jacken, Röcke, Kleider, Rucksäcke und Ski- und Kinderbekleidung online zu registrieren und einzusenden. Diese erhalten sie dann professionell repariert zurück.</p>
<p>Die Bearbeitungszeit beträgt nach Angaben des Unternehmens rund zwei Wochen, die Preisspannen richten sich nach dem Produkt und der Reparaturart. Nach Angaben von Tchibo liegen sie beispielsweise bei Hosen zwischen 14,99 und 29,99 Euro und bei Rucksäcken zwischen 22,99 und 26,99 Euro.</p>
<p>Für das Projekt hat sich das Unternehmen zwei spezialisierte Partnerfirmen ins Boot geholt. „Das Düsseldorfer Startup Repair Rebels übernimmt die Organisation und Steuerung des gesamten Prozesses, die Upcycling-Manufaktur Bridge&amp;Tunnel führt die Reparaturen aus“, teilte Tchibo mit. Gemeinsam bündelten die Partner „digitale Stärke, Reparaturkompetenz und den Anspruch, Circular Economy im Alltag erlebbar zu machen“.</p>
<p>Mit dem neuen Service ergänzt der Einzelhändler nach eigenen Angaben seine bestehenden Reparatur-Angebote, die bisher schon für Produkte wie Kaffeemaschinen und Möbel verfügbar sind. „Der neue Textilreparatur-Service erweitert diesen Ansatz nun um einen zusätzlichen, kundennahen Baustein“, erklärte das Unternehmen.</p>
<p>Kristina Kölling, die Head of Environment &amp; Circularity bei Tchibo, erläuterte das Pilotprojekt. „Reparatur ist für Tchibo grundsätzlich kein neues Thema, sondern Teil unseres Verständnisses von Circular Economy“, betonte sie in einem Statement. „Völlig neu ist für uns allerdings die Anwendung im Textilbereich – eine Erfahrung, durch die wir mit diesem Partner-Projekt unseren Ansatz konsequent weiterentwickeln.“</p>
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  <figcaption>Ein Store von Mustang  <em>Bild: Mustang</em></figcaption>
</figure>
<p>Der deutsche Denim-Spezialist Mustang hat nun auch die finanziellen Nachwirkungen der Covid-19-Pandemie hinter sich gelassen. Am Montag teilte das Unternehmen mit, dass es ein Hilfsdarlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Höhe von 14 Millionen Euro vollständig zurückgezahlt habe.</p>
<p>Das Darlehen sei „während der Pandemie ein zentraler Baustein zur Sicherung von Liquidität und Arbeitsplätzen in einer für die Modebranche außergewöhnlich herausfordernden Zeit“ gewesen, erklärte der Bekleidungsanbieter. Mit der nun erfolgten Rückzahlung sei die „pandemiebedingte Sonderfinanzierung“ abgeschlossen. Sie unterstreiche zudem „die wirtschaftliche Stabilität und operative Leistungsfähigkeit des Unternehmens“, stärke die „finanzielle Eigenständigkeit“ und schaffe „zusätzliche Handlungsspielräume für die weitere Entwicklung“, heißt es in einer Mitteilung.</p>
<p>CEO Andreas Baur hob die Bedeutung des Schritts hervor. „Die vollständige Rückzahlung des KfW-Darlehens markiert für Mustang mehr als einen finanziellen Meilenstein. Sie steht auch für den Abschluss einer intensiven Transformationsphase, in der wir das Unternehmen Schritt für Schritt stabilisiert, neu ausgerichtet und wirtschaftlich auf eine belastbare Basis gestellt haben“, erklärte er in einem Statement.</p>
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  <figcaption>Luxusartikel.  <em>Bild: Amari Shutters via Unsplash</em></figcaption>
</figure>
<p>Die globale Luxusindustrie hat ihren explosiven post-pandemischen ‚Superzyklus‘ offiziell hinter sich gelassen. Das Segment soll laut einem aktuellen Bericht zu einem Markt geworden sein, der grundlegend „schrumpft und zersplittert“.</p>
<p>Der Bericht ‘The State of Fashion: Face to Face with Luxury Clients’, der in Zusammenarbeit von der Unternehmensberatung McKinsey und dem Fachmagazins Business of Fashion (BoF) entstanden ist, basiert auf einer Umfrage unter mehr als 2.000 Kund:innen und Dutzenden von Interviews in den USA und China. Er zeigt, wie die Branche einen mehrjährigen Übergang zu normalisiertem Wachstum bewältigt. Dieses wird bis 2030 auf bescheidenere vier bis sechs Prozent jährlich prognostiziert.</p>
<p>Die jüngste Strategie der Branche mit aggressiver Preisgestaltung ist nach hinten losgegangen. Die durchschnittlichen Verkaufspreise für Luxusgüter stiegen zwischen 2019 und 2025 um erstaunliche 61 Prozent, was die traditionellen aufstrebenden Käufer:innen verprellte.</p>
<p>„Luxusmarken haben sich in den letzten Jahren auf die Kund:innen konzentriert, die am wenigsten von wirtschaftlichem Gegenwind betroffen waren“, kommentiert BoF-Gründer Imran Amed.
„Dabei haben sie den Kontakt zu allen anderen verloren.“</p>
<p>Das eigentliche Schlachtfeld für die Zukunft der Branche liegt im unterschiedlichen Verhalten ihrer beiden stärksten geografischen Anker: den Vereinigten Staaten und China. Obwohl beide Nationen das Luxus-Comeback anführen, tun sie dies unter völlig anderen Voraussetzungen.</p>
<h2>Die Retail-Landschaft: Ladeninspiration versus Ladenmüdigkeit</h2>
<p>Eine der größten Kluften zwischen US-amerikanischen und chinesischen Luxuskund:innen ist ihre Sichtweise und Interaktion mit dem physischen Einzelhandel. Während in Festlandchina die physische Boutique ein immersiver Raum bleibt, erleben  US-Luxuskäufer:innen eine erhebliche ‚Brick-and-Mortar‘-Müdigkeit.</p>
<p>Über alle Ausgabenkategorien hinweg stufen chinesische Konsument:innen das stationäre Geschäft als ihre wichtigste Inspirationsquelle beim Einkaufen ein. Luxushäuser haben darauf reagiert, indem sie aggressiv in leistungsstarke ‚Experience Hubs‘ in großen chinesischen Städten investiert haben. Sie verwandeln traditionelle Ladenfronten in hyperlokalisierte, sensorische Räume, die Kunst, Gemeinschaft und Gastfreundschaft verbinden.</p>
<p>In den USA haben aufdringliche Verkaufstaktiken, transaktionale Umgebungen und starre Warteschlangen die Konsument:innen vom persönlichen Einkauf abgeschreckt. US-amerikanische Kund:innen fordern eine reibungslose, nahtlose digitale Integration. Wenn sie sich doch für den Besuch einer Boutique entscheiden, wünschen sie sich einen sanfteren, beziehungsorientierten Ansatz.</p>
<p>„Ein Geschäft muss viele Dinge gleichzeitig leisten. Wir haben Kund:innen, die dreimal pro Woche kommen, und andere, die einmal im Jahr zu Besuch sind. Sie wollen sich umsehen und entdecken; sie wollen aber auch Privatsphäre und Diskretion“, erklärt Bruno Pavlovsky, President der Modesparte des französischen Luxusmodehauses Chanel, in dem Bericht.</p>
<h2>Markentreue und die Nachfrage nach Erlebnissen</h2>
<p>Moderne Luxuskund:innen weltweit suchen nach weit mehr als nur einem schön gefertigten Statussymbol. Bei zusätzlichem verfügbaren Einkommen gaben fast 30 Prozent der Kund:innen in beiden Märkten an, dass sie Reisen und Wellness gegenüber materiellen Gütern bevorzugen würden. Wie sie den Markenwert definieren, unterscheidet sich jedoch je nach Region stark.</p>
<p>Angesichts der wirtschaftlichen Veränderungen im eigenen Land tendieren US-amerikanische Luxuskonsument:innen zu zeitlosen, traditionsreichen Artikeln, die ihren Wert behalten. Dies führt zu einem massiven Anstieg auf dem Secondhand-Luxusmarkt. Sowohl etablierte als auch aufstrebende chinesische Konsument:innen legen heute mehr Wert auf eine emotionale Verbindung zu einer Marke als auf deren Tradition, Logo-Wiedererkennung oder reine Handwerkskunst. Sie suchen nach ‚Creator Energy‘ und Marken, die mit ihren persönlichen Werten übereinstimmen.</p>
<h2>Die digitale Grenze: Unauffällige Technologie und KI-Einführung</h2>
<p>Technologie ist im Luxusbereich kein Gimmick mehr; sie ist der unsichtbare Motor, der die Kundschaftsbindung vorantreibt. Interessanterweise verlassen sich sowohl etablierte US-amerikanische als auch chinesische Luxuskund:innen stark auf Künstliche Intelligenz (KI), um ihre Einkaufsentscheidungen zu steuern.</p>
<p>Den Daten zufolge nutzen 46 Prozent der etablierten Luxuskund:innen in beiden Märkten KI zur Designinspiration und Trendfindung. 54 Prozent nutzen sie zur Bewertung von Marken. In hochtechnischen Kategorien wie Hartwaren – Uhren und edler Schmuck steigt dieser Wert auf 57 Prozent.</p>
<h2>Ausblick</h2>
<p>Für Führungskräfte im Luxusbereich besteht der Weg nach vorn darin, das riesige Potenzial der unterversorgten „etablierten“ Luxuskund:innen zu erschließen. Dieses wird auf 70 bis 90 Milliarden US-Dollar geschätzt. Diese Gruppe gibt jährlich zwischen 5.000 und 50.000 US-Dollar aus. Um sie zu gewinnen, müssen Modehäuser die Illusion künstlicher Knappheit und marketinggesteuerter Wartelisten aufgeben. Die Zukunft des Luxus gehört den Marken, die in Peking authentische emotionale Resonanz liefern und gleichzeitig in New York ein nahtloses, reibungsloses Clienteling perfektionieren.</p>
<p>Marken sollten marktübergreifend bedenken, dass der weltweite Luxusumsatz von vier Faktoren angetrieben wird: Begehrlichkeit; Exklusivität; Luxuserlebnisse und Entdeckungen, die über die markeneigenen Kanäle hinausgehen.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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  <figcaption>Store von Mister Spex am Berliner Kurfürstendamm  <em>Bild: Mister Spex</em></figcaption>
</figure>
<p>Der Berliner Brillenhändler Mister Spex SE setzt auf ein neues Logistikkonzept. Am Dienstag teilte das Unternehmen mit, dass es die entsprechenden Aktivitäten schrittweise an den Lieferketten-Dienstleister Arvato abgeben wird. Der neue Partner übernimmt demnach „unter anderem Inbound- und Outbound-Logistik, Warehousing sowie das Retourenmanagement“.</p>
<p>Der eigene Logistikstandort von Mister Spex in Berlin-Spandau soll im Zuge der Reform Ende des Jahres geschlossen werden. Betroffen sind nach Angaben des Unternehmens etwa 125 Mitarbeiter:innen. Für diese werde nun „ein umfassendes Unterstützungspaket vorbereitet, das sowohl die finanzielle Absicherung während der Übergangsphase als auch die berufliche Neuorientierung unterstützt“, heißt es in einer Mitteilung.</p>
<p>„Mit dem Schritt entwickelt das Unternehmen sein Operating Model in Richtung einer Asset-Light Struktur weiter und erwartet positive Effekte auf Profitabilität und Kostenflexibilität“, erklärte Mister Spex.</p>
<h2>Das Unternehmen setzt auf eine „Asset-Light-Struktur“</h2>
<p>Zudem verkündete das Unternehmen, seine bestehende Produktionspartnerschaft mit dem Brillenhersteller Rodenstock auszuweiten. Bereits heute arbeite Mister Spex „bei Teilen seines Premium-Glasportfolios eng mit Rodenstock zusammen“, heißt es in einer Mitteilung. Künftig übernehme Rodenstock nun „die vollständige Produktion verkaufsfertiger Brillen und Sonnenbrillen mit Sehstärke.“</p>
<p>CEO Tobias Krauss erläuterte die Hintergründe der Entscheidungen: „In den vergangenen Jahren haben wir Mister Spex konsequent weiterentwickelt und unsere Organisation deutlich effizienter aufgestellt. Unser Ziel ist ein datengetriebenes Omnichannel-Modell mit einer Asset-Light-Struktur, das profitabel wächst“, erklärte er in einem Statement. „Die Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern ist dafür ein wichtiger Baustein. Wir wachsen, ohne dass Infrastruktur und Ressourcen in gleichem Maße mitwachsen müssen. Gleichzeitig können wir unsere Ressourcen noch gezielter auf die Bereiche konzentrieren, in denen wir den größten Mehrwert für unsere Kundinnen und Kunden schaffen.“ Dazu zählte Krauss „insbesondere unsere augenoptische Expertise, die Weiterentwicklung unseres Sortiments, innovative Services rund um die Augengesundheit sowie ein nahtloses Omnichannel-Erlebnis“.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/qdWhcAf1aYq9toHFxXoZZQGy3D4E8eelMdDfkwW-B5k/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDIvMjYvbWlzdGVyLXNwZXgta3VyZnVlcnN0ZW5kYW1tLXdseXV1N3B2LTIwMjYtMDItMjYuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Deutschland: Einzelhandelsumsatz steigt unerwartet – Tankstellen mit realem Plus</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/deutschland-einzelhandelsumsatz-steigt-unerwartet-tankstellen-mit-realem-plus/2026063049954</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/deutschland-einzelhandelsumsatz-steigt-unerwartet-tankstellen-mit-realem-plus/2026063049954</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Tue, 30 Jun 2026 07:36:30 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/sFrbr_VcwhR8pFy2rSkThHKW77OXBQCjrxBDC6XYLvg/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDMvMDQvaGRlLWtvbnN1bWJhcm9tZXRlci1mZWJydWFyLXpxaGV1cnR3LTIwMjQtMDItMDUtcTdhbmQ3d2ItMjAyNC0wMi0xNS1ydmFhdTdzeC0yMDI0LTAyLTI4LXY0OWxscnBnLTIwMjQtMDMtMDQuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/pnKmMDm2dl28HuKHgyt0mVIlRbFIOmHIhr7f_P61x2w/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDMvMDQvaGRlLWtvbnN1bWJhcm9tZXRlci1mZWJydWFyLXpxaGV1cnR3LTIwMjQtMDItMDUtcTdhbmQ3d2ItMjAyNC0wMi0xNS1ydmFhdTdzeC0yMDI0LTAyLTI4LXY0OWxscnBnLTIwMjQtMDMtMDQuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/sFrbr_VcwhR8pFy2rSkThHKW77OXBQCjrxBDC6XYLvg/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDMvMDQvaGRlLWtvbnN1bWJhcm9tZXRlci1mZWJydWFyLXpxaGV1cnR3LTIwMjQtMDItMDUtcTdhbmQ3d2ItMjAyNC0wMi0xNS1ydmFhdTdzeC0yMDI0LTAyLTI4LXY0OWxscnBnLTIwMjQtMDMtMDQuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Passant:innen in einer Einkaufsstraße" title="Passant:innen in einer Einkaufsstraße"/>
  <figcaption>Passant:innen in einer Einkaufsstraße <em>Bild: FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Der Umsatz im deutschen Einzelhandel hat im Mai überraschend zugelegt. Das Statistische Bundesamt meldete am Dienstag in Wiesbaden ein um Kalender-, Preis- und Saisoneffekte bereinigtes Plus (real) von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat.</p>
<p>Expert:innen hatten mit einer Stagnation gerechnet. Für April revidierte das Bundesamt den gemeldeten leichten Rückgang beim Umsatz im Einzelhandel etwas nach unten. Der Wert beträgt nun minus 0,4 Prozent.</p>
<p>Infolge des Kriegs im Nahen Osten und der politischen Gegenmaßnahmen in Deutschland (Tankrabatt vom 1. Mai bis 30. Juni 2026) stiegen die Umsätze der Tankstellen demnach zwar im Mai real um 3,5 Prozent gegenüber April. Nominal, also nicht preisbereinigt, aber fielen sie um 1,8 Prozent.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/D1IM6gotpEhX8FWbnh22KSBdTPsap7zAkctEzntlEHc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMDUvc2Frcy1wNWpzMzh4ei0yMDI2LTA1LTA1LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/mdipCgZ0N1tqXgZCHYROX1JEwGjhpZpoqhguGwDj7yI/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMDUvc2Frcy1wNWpzMzh4ei0yMDI2LTA1LTA1LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/D1IM6gotpEhX8FWbnh22KSBdTPsap7zAkctEzntlEHc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMDUvc2Frcy1wNWpzMzh4ei0yMDI2LTA1LTA1LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Saks Fifth Avenue at Beverly Hills" title="Saks Fifth Avenue at Beverly Hills"/>
  <figcaption>Ein Store von Saks Fifth Avenue in Beverly Hills <i>Bild: Saks Global</i></figcaption>
</figure>
<p>Der US-amerikanische Handelskonzern Saks Global hat seinen Restrukturierungsprozesses erfolgreich abgeschlossen. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, verlässt es das Chapter-11-Verfahren unter neuer Eigentümerschaft und firmiert nun unter dem Namen Exemplar Luxury Group (ELG). Der Kaufhausbetreiber erklärte, seine Schulden um 75 Prozent reduziert und eine ausreichende Liquidität gesichert zu haben. Zudem habe er die volle Unterstützung seiner Kapitalpartner und anderer Interessengruppen.</p>
<p>Die neue Gruppe strebt nun langfristiges Wachstum an. Sie verfüge nach dem Abschluss des Verfahrens über eine „solide finanzielle Grundlage mit einer passenden Kapitalstruktur und der notwendigen Liquidität“, heißt es in einer Pressemitteilung.</p>
<p>Zuvor hatte die Kaufhauskette vom zuständigen Insolvenzgericht grünes Licht für ihren Reorganisationsplan erhalten hat. Zur Gruppe gehören die Luxus-Einzelhändler Neiman Marcus, Saks Fifth Avenue und Bergdorf Goodman.</p>
<h2>Exemplar Luxury Group schließt Restrukturierung ab und reduziert Schulden um 75 Prozent</h2>
<p>„Dieser entscheidende Moment unterstreicht die anhaltende Stärke unseres Unternehmens, unserer Luxusmarken und unseres Teams, während wir voller Zuversicht in eine vielversprechende Zukunft blicken, geleitet von unserem unermüdlichen Engagement für unsere Kund:innen“, erklärte CEO Geoffroy van Raemdonck in einem Statement.</p>
<p>„Unser weiterer Weg als Exemplar Luxury Group spiegelt die gemeinsamen Ideale wider, die jedem unserer Formate zugrunde liegen, sowie unser Engagement, für alle drei den Maßstab für Exzellenz im Luxuseinzelhandel zu setzen“, so van Raemdonck. „Als Tor zum US-amerikanischen Luxusmarkt vereinen wir begehrte Marken mit unvergleichlichen Erlebnissen für die Kund:innen, um das Wachstum der Exemplar Luxury Group und des gesamten Luxus-Ökosystems voranzutreiben. Wir sind unseren Kund:innen, Markenpartnern, Kapitalpartnern und Kolleg:innen zutiefst dankbar. Ihre Loyalität und Unterstützung haben dies möglich gemacht.“</p>
<p>Auch nach der Restrukturierung wird ELG weiterhin auf sein integriertes Einzelhandelsmodell setzen. Dieses kombiniert eine optimierte Ladenfläche mit E-Commerce-Plattformen und Remote-Verkaufsdiensten.</p>
<h2>Neuer Vorstand für Exemplar Luxury Group ernannt</h2>
<p>Im Zuge der Umfirmierung hat die neue Gruppe auch ihren Verwaltungsrat neu besetzt. Pentwater Capital Management und Bracebridge Capital, die Investmentfirmen, die die Kaufhauskette während des Restrukturierungsprozesses begleitet haben, werden jeweils zwei Vertreter:innen in dem siebenköpfigen Gremium stellen.</p>
<p>Zudem wurden Dave Kimbell und Philippe Schaus zu unabhängigen Direktoren ernannt. Kimbell ist der ehemalige CEO von Ulta Beauty, dem größten US-amerikanischen Kosmetikeinzelhändler. Schaus ist der ehemalige Präsident und globale CEO von Moët Hennessy.</p>
<p>„Wir schätzen das Engagement unserer neuen Eigentümer sehr. Sie verstehen den Wert unserer Marken und die Wachstumschancen für die Exemplar Luxury Group“, erklärte van Raemdonck. „Es ist ein neuer Tag für ELG. Wir konzentrieren uns darauf, unseren Geschäftsplan diszipliniert umzusetzen und in die Erlebnisse zu investieren, die unseren Kund:innen am wichtigsten sind. Neiman Marcus, Saks Fifth Avenue und Bergdorf Goodman setzen seit langem den Standard für den Luxuseinzelhandel in den USA. Wir sind entschlossen, auf diesem Erbe aufzubauen.“</p>
<p>Der Restrukturierungsplan umfasste eine umfassende Überarbeitung des Filialnetzes. Das Unternehmen betreibt nun 49 Kaufhäuser, darunter 33 Filialen von Neiman Marcus, 15 von Saks Fifth Avenue und eine von Bergdorf Goodman. Im Rahmen des Plans strebt ELG nun an, bis zum Geschäftsjahr 2029/2030 einen Bruttowarenwert (GMV) von neun Milliarden US-Dollar zu erreichen. Zudem wird ein zweistelliges bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) angepeilt.</p>
<p>In den letzten fünf Monaten hat sich die Gruppe darauf konzentriert, ihre Finanzlage zu stärken. Sie optimierte zudem ihr Filialnetz und die Lieferketten. Ein Großteil des Off-Price-Geschäfts wurde zurückgefahren, um sich auf den Luxus- und Vollpreiseinzelhandel zu konzentrieren.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/vCTwvzWzlfh8o78Re7o1tqq586y4k75UpFB57_TyqKc/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMDUvc2Frcy1wNWpzMzh4ei0yMDI2LTA1LTA1LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Sizing-Intelligenz wird zur strategischen Priorität für Marken im KI-gesteuerten Handel</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/sizing-intelligenz-wird-zur-strategischen-prioritat-fur-marken-im-ki-gesteuerten-handel/2026063049950</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/sizing-intelligenz-wird-zur-strategischen-prioritat-fur-marken-im-ki-gesteuerten-handel/2026063049950</guid><author>news@fashionunited.com (Partner)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Tue, 30 Jun 2026 06:29:24 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/lpGM_n7ISP9RQADB09Iyx2bMxmdm5Lkll4yRpLiQJpY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMzAvaGVhZGVyLXF3NG5rZHNjLTIwMjYtMDYtMzAucG5n" srcset="https://r.fashionunited.com/EoX4rd-drle39Y6jnEQgm8hNYQ3dZQWtGyakTUaauQo/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMzAvaGVhZGVyLXF3NG5rZHNjLTIwMjYtMDYtMzAucG5n 720w, https://r.fashionunited.com/lpGM_n7ISP9RQADB09Iyx2bMxmdm5Lkll4yRpLiQJpY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMzAvaGVhZGVyLXF3NG5rZHNjLTIwMjYtMDYtMzAucG5n 1080w" sizes="100vw" alt="Bild: Alvanon" title="Bild: Alvanon"/>
  <figcaption><em>Bild: Alvanon</em></figcaption>
</figure>
<p>Ein neuer Bericht von Coresight Research mit dem Titel ‘Shifting the Size and Fit Paradigm: A three-pillar framework to reduce returns and future-proof for agentic commerce’ vom Mai 2026 identifiziert die verbraucher:innenspezifischen, technologischen und marktbezogenen Kräfte, welche die Modelandschaft neu gestalten. Er gibt Ratschläge, wie sich Marken und Händler:innen auf diese tiefgreifenden Veränderungen vorbereiten und erfolgreich sein können. In diesem Artikel fasst das auf Größentechnologie spezialisierte Unternehmen Alvanon, ein Partner des Berichts, einige wichtige Erkenntnisse und umsetzbare Empfehlungen zusammen.</p>
<p>Größe und Passform sind nicht nur ein technisches Problem der Produktentwicklung, sondern ein strategisches Thema der Business Intelligence. Dies geht aus einer neuen Studie von Coresight Research in Zusammenarbeit mit dem auf Bekleidungstechnologie spezialisierten Unternehmen Alvanon hervor. Der Bericht zeigt, dass Marken stärkere Rahmenbedingungen für „Sizing-Intelligenz“ schaffen müssen. So können sie Retouren reduzieren, die Bestandsplanung verbessern und sich auf den Vormarsch des KI-gestützten Einkaufens vorbereiten.</p>
<p>Da Online-Retouren von Bekleidung den Sektor weiterhin belasten, schätzt Coresight, dass die durchschnittliche Online-Retourenquote für Bekleidung in den USA im Jahr 2025 23,4 Prozent erreichte. Basierend auf einem Online-Markt für Bekleidung und Schuhe im Wert von 201,1 Milliarden US-Dollar entspricht dies retournierter Ware im Wert von etwa 47,1 Milliarden US-Dollar.</p>
<p>Fast 70 Prozent der Käufer:innen, die online gekaufte Kleidung zurückgaben, nannten Größe und Passform als Grund. Der Bericht beschreibt dies als eine bedeutende Chance für Händler:innen, Retouren zu reduzieren und das Vertrauen der Verbraucher:innen zu stärken.</p>
<h2>KI-Shopping-Agenten erhöhen den Einsatz</h2>
<p>Da KI-Agenten die Verbraucher:innen zunehmend bei Produktempfehlungen und Kaufentscheidungen unterstützen, laufen Marken mit uneinheitlichen oder unvollständigen Größendaten Gefahr, an Sichtbarkeit zu verlieren. KI-Systeme sind auf strukturierte, maschinenlesbare Produktinformationen angewiesen, um Produkte präzise zu vergleichen und zu empfehlen. Ungenauigkeiten oder unzureichende Größendaten führen zu einer geringeren Verlässlichkeit der Empfehlungen und zu Fehlern, die sich in großem Umfang wiederholen. Marken werden mit der Zeit an Priorität verlieren, wenn hohe Retourenquoten negative Leistungssignale erzeugen.</p>
<p>Der Wandel ist bereits im Gange. Eine Coresight-Umfrage vom Dezember 2025 ergab, dass 58 Prozent der US-Verbraucher:innen, die mit KI vertraut sind, KI-Tools zum Einkaufen genutzt haben oder dies beabsichtigen. Gleichzeitig gaben 29 Prozent an, dass sie eher auf Websites einkaufen würden, die KI-Agenten zur Verbesserung des Kund:innenservice anbieten.</p>
<h2>Vorausschauende Größentools sind auf verlässliche Daten angewiesen</h2>
<p>Händler:innen setzen zunehmend auf vorausschauende Größentechnologien, um Online-Kund:innen bei der Wahl der richtigen Größe zu helfen. Der Bericht betont jedoch, dass diese Tools nur so effektiv sind wie die Daten, auf denen sie basieren.</p>
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<p>„Die Qualität der Empfehlungen ist daher ein direktes Spiegelbild der Sizing-Intelligenz, aus der sie schöpfen.“</p>
</div>
<p>Strukturierte Informationen wie Maße von Kleidungsstücken, Gradierregeln und Stoffeigenschaften müssen in einheitlichen Größenstandards verankert sein. Dies ermöglicht präzise Empfehlungen, auch für neue Produkte ohne historische Verkaufsdaten.</p>
<h2>GLP-1-Nutzer:innen treiben die Nachfrage nach klareren Passforminformationen voran</h2>
<p>Die zunehmende Verwendung von GLP-1-Medikamenten zur Gewichtsreduktion beeinflusst auch die Nachfrage nach Bekleidung. Laut einer Coresight-Umfrage vom November 2025 und März 2026 gaben 70 Prozent der US-amerikanischen GLP-1-Nutzer:innen an, mindestens eine Kleidergröße abgenommen zu haben.</p>
<p>Da die Verbraucher:innen häufigere Körperveränderungen und Garderoben-Updates erleben, stehen Marken unter wachsendem Druck. Sie müssen klarere Passformhinweise und zuverlässigere sowie beständigere Größenempfehlungen geben.</p>
<h2>Ein Drei-Säulen-Modell</h2>
<figure>
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  <figcaption>Bild: Copyright © 2026 Coresight Research. Alle Rechte vorbehalten.</figcaption>
</figure>
<p>Coresight schlägt ein zentrales Drei-Säulen-Modell vor, um Größen- und Passformstrategien zukunftssicher zu machen.</p>
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<p>„Ein disziplinierter Ansatz bei Größen- und Passformstandards bildet die Grundlage für alle Bemühungen, das Vertrauen der Kund:innen zu stärken und Retouren zu reduzieren.“</p>
</div>
<p>Die erste Säule konzentriert sich auf die Etablierung einheitlicher Größen- und Passformstandards über alle Kategorien hinweg. Dazu gehören klare Körpermaße, Größendefinitionen und Gradierregeln.</p>
<p>Die zweite Säule konzentriert sich auf das Produktinformationsmanagement (PIM). Dieses wandelt Passformstrategien in strukturierte Datenattribute wie Maße pro Größe und Dehnbarkeitseigenschaften von Stoffen um. Effektive PIM-Systeme liefern zudem Erkenntnisse, die zur kontinuierlichen Verfeinerung von Größenempfehlungen genutzt werden können.</p>
<p>Die dritte Säule ist die Produktdetailseite (PDP), die der Bericht als letzten Prüfpunkt vor dem Kauf beschreibt. Rund 40 Prozent der US-amerikanischen Käufer:innen gaben an, einen Online-Kauf von Kleidung wegen verwirrender oder fehlender Produktinformationen abgebrochen zu haben.</p>
<p>Um die Konversionsrate zu verbessern und Retouren zu reduzieren, sollten Größeninformationen auf den PDPs spezifisch, klar und umsetzbar sein.</p>
<h2>Sizing als Business Intelligence</h2>
<p>Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass Sizing als eine Business-Intelligence-Strategie betrachtet werden sollte, die über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg geteilt wird.</p>
<p>Genaue Körper- und Passformdaten können in Design-, Merchandising- und Sortimentsplanungsentscheidungen einfließen. Sie helfen Händler:innen, den Lagerbestand zu optimieren, Abfall zu reduzieren und die Nachfrage effektiver zu prognostizieren.</p>
<p>Da die Körperprofile der Verbraucher:innen immer vielfältiger und dynamischer werden, sind Marken im Vorteil, die ihre Größenstrategien auf echten Kund:innendaten aufbauen. Sie sind besser positioniert, um die Kundenbindung zu stärken und sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.</p>
<p>„Traditionelle Einheitsgrößen-Annahmen sind nicht mehr wirksam“, schließt der Bericht. Er argumentiert, dass Sizing-Intelligenz jetzt unerlässlich ist, da die Branche in das Zeitalter des KI-gestützten Handels eintritt.</p>
<p>Den vollständigen Bericht finden Sie <a rel="noopener noreferrer" href="https://s3.alvanon.com/attachments/2adac6dd-81b6-4aec-a3da-272295fb9b4e_Shifting_the_Size_and_Fit_Paradigm--Coresight_Research.pdf?utm_source=fashionunited">hier</a>.</p>
<p><i>Dieser Bericht wird Nicht-Abonnent:innen von Coresight Research durch das Sponsoring des auf Größentechnologie spezialisierten Unternehmens Alvanon zur Verfügung gestellt.</i></p>
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  <header>ÜBER Alvanon</header>
  <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.com/companies/alvanon">Lesen Sie mehr über Alvanon auf der Unternehmensseite</a>
</div>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/LmyNzxm5QWKygrYWaVuIZGjJsFd436sGDIeeSh72-EA/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMzAvaGVhZGVyLXF3NG5rZHNjLTIwMjYtMDYtMzAucG5n" medium="image"></media:content></item><item><title>Frankreich beschließt Werbeverbot für Ultra-Fast-Fashion</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/frankreich-beschliesst-werbeverbot-fur-ultra-fast-fashion/2026062949949</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/frankreich-beschliesst-werbeverbot-fur-ultra-fast-fashion/2026062949949</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 29 Jun 2026 15:05:33 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/JmTy1qU35jEY2yawVL63DCindvy1u2-7skgkFLLr0SY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDMvMjYvYWZwLTIwMjUwNTI5LWhsLWpsYnVsY2FvLTI3ODM5NjEtdjEtaGlnaHJlcy1mcmFuY2Vzb2NpZXR5c2hlaW5pbGx1c3RyYXRpb24teDJsNWhxNXQtMjAyNi0wMy0yNi5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/KK8Hm9xvOrtNkk-lcv_VSJkn2UGjagKL4PNMQTTvFbk/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDMvMjYvYWZwLTIwMjUwNTI5LWhsLWpsYnVsY2FvLTI3ODM5NjEtdjEtaGlnaHJlcy1mcmFuY2Vzb2NpZXR5c2hlaW5pbGx1c3RyYXRpb24teDJsNWhxNXQtMjAyNi0wMy0yNi5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/JmTy1qU35jEY2yawVL63DCindvy1u2-7skgkFLLr0SY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDMvMjYvYWZwLTIwMjUwNTI5LWhsLWpsYnVsY2FvLTI3ODM5NjEtdjEtaGlnaHJlcy1mcmFuY2Vzb2NpZXR5c2hlaW5pbGx1c3RyYXRpb24teDJsNWhxNXQtMjAyNi0wMy0yNi5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Credits:  Joao Luiz Bulcao / Hans Lucas  / Hans Lucas via AFP" title="Credits:  Joao Luiz Bulcao / Hans Lucas  / Hans Lucas via AFP"/>
  <figcaption><em>Credits:  Joao Luiz Bulcao / Hans Lucas  / Hans Lucas via AFP</em></figcaption>
</figure>
<p>Mit Werbung für Fast-Fashion-Plattformen wie
Shein, Temu und Aliexpress soll in Frankreich bald Schluss ein. Der
Senat stimmte als zweite Parlamentskammer für ein entsprechendes
Gesetz, das Ultra-Fast-Fashion ausbremsen will. Konkret sieht das
Gesetz ein Werbeverbot zum Jahreswechsel vor. Auch Influencer sollen
keine Werbung mehr machen dürfen, sonst droht eine Strafzahlung.</p>
<p>Während ursprünglich vorgesehen war, die ganze
Fast-Fashion-Branche in den Blick zu nehmen, richten sich die
Maßnahmen nun gezielt gegen &quot;Ultra-Express-Plattformen&quot;, wie es im
Gesetzesvorschlag heißt. Gemeint sind damit Firmen, die besonders
viele Produkte auf den Markt bringen, die so wenig kosten, dass
Verbraucherinnen und Verbraucher kaum einen Anreiz haben, abgenutzte
Ware zu reparieren. Französische und europäische Marken sind dabei
wohl nicht mehr anvisiert, sondern die Riesen Shein, Temu und
Aliexpress. Eine genaue Definition für die genannten Kriterien steht
aber noch aus.</p>
<p>Frankreich will die Plattformen außerdem verpflichten, basierend
auf Umweltstandards pro Produkt einen steigenden finanziellen
Umweltbeitrag zu leisten. Auch sollen die Seiten mit Nachrichten dazu
ermuntern, zu reparieren, wiederzuverwenden und sich beim Kaufen
zurückzuhalten.</p>
<p>In Frankreich sind 2024 mehr als 885.000 Tonnen Kleidung,
Hauswäsche und Schuhe auf den Markt gekommen. Einem Text des Senats
zufolge ist die Menge der angebotenen Kleidung in den vergangenen
Jahren deutlich gestiegen. Fast-Fashion-Produkte werden zu niedrigen
Preisen verkauft und bestehen häufig aus Materialien, die nicht lange
halten.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/8TbRf6TaeE7B5b1ltA-fmuCeR_Bz4JFJGUJyTO_uf08/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDMvMjYvYWZwLTIwMjUwNTI5LWhsLWpsYnVsY2FvLTI3ODM5NjEtdjEtaGlnaHJlcy1mcmFuY2Vzb2NpZXR5c2hlaW5pbGx1c3RyYXRpb24teDJsNWhxNXQtMjAyNi0wMy0yNi5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>New Yorker kann Jahresgewinn mehr als verdoppeln</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/new-yorker-kann-jahresgewinn-mehr-als-verdoppeln/2026062949947</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/new-yorker-kann-jahresgewinn-mehr-als-verdoppeln/2026062949947</guid><author>news@fashionunited.com (Jan Schroder)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 29 Jun 2026 14:21:00 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/9peg1HkNFhaI0yFh7wSVFYPOAAnIjM5GbyWhErfLQ0o/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjIvMTEvMjIvbnktaW1hZ2Utb25saW5lLXNiZThmcGEwLTIwMjItMTEtMjIuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/Kn2VYFkTzIjw4n2GCUZR0M_tj6nR-DE0aSyRoldLPQ4/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjIvMTEvMjIvbnktaW1hZ2Utb25saW5lLXNiZThmcGEwLTIwMjItMTEtMjIuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/9peg1HkNFhaI0yFh7wSVFYPOAAnIjM5GbyWhErfLQ0o/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjIvMTEvMjIvbnktaW1hZ2Utb25saW5lLXNiZThmcGEwLTIwMjItMTEtMjIuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Bild: New Yorker" title="Bild: New Yorker"/>
  <figcaption><em>Bild: New Yorker </em></figcaption>
</figure>
<p>Der Braunschweiger Bekleidungsanbieter New Yorker SE hat im Geschäftsjahr 2025 trotz schwieriger Rahmenbedingungen ein zweistelliges Umsatzplus erzielt und seinen Gewinn kräftig gesteigert. Das geht aus einem aktuellen Geschäftsbericht hervor, der vor wenigen Tagen im Unternehmensregister des Bundesanzeigers veröffentlicht wurde.</p>
<p>Der Konzernumsatz erreichte demnach im vergangenen Jahr eine Höhe von knapp 3,6 Milliarden Euro und übertraf das Vorjahresniveau um 13 Prozent. Damit habe er sich „deutlich dynamischer als der europäische Modemarkt insgesamt“ entwickelt, erklärte das Unternehmen. Obwohl einzelne Läden geschlossen wurden, um „das Filialportfolio zu optimieren“, erhöhte sich die Gesamtzahl der Standorte im Laufe des Jahres um 38 und belief sich Ende Dezember auf 1.335 Stores in 48 Ländern.</p>
<p>Dank des kräftigen Umsatzwachstums und höherer Margen konnte das Unternehmen seinen Jahresüberschuss mehr als verdoppeln. Nachdem er 2024 bei 252,6 Millionen Euro gelegen hatte, erreichte er im vergangenen Jahr eine Höhe von 679,6 Millionen Euro.</p>
<h2>„Sehr schwierige“ Bedingungen: Das Management rechnet für 2026 mit einem Ergebnisrückgang</h2>
<p>Für 2026 gab sich die Geschäftsführung zurückhaltend. Der Vorstand rechne „mit nachhaltig sehr schwierigen Markt- und Umfeldbedingungen, die stark durch politische Unsicherheiten und globale Spannungen belastet sein werden und eine verlässliche Prognose hemmen“, heißt es im Geschäftsbericht. Trotzdem sei das Management „überzeugt, dass NY auch unter diesen Bedingungen aufgrund seiner starken Marktposition und Leistungsfähigkeit weiterhin erfolgreich agieren kann“.</p>
<p>Insgesamt sei für das laufende Jahr „ein moderater Ausbau des Filialnetzes vorgesehen, begleitet von einem leichten Umsatzanstieg“, erklärte das Unternehmen. Gleichzeitig werde mit einem „moderaten“ Rückgang der Handelsmarge gerechnet. Zu erwarten sei daher „ein ausgeprägt niedrigeres Ergebnis vor Steuern sowie eine entsprechend sinkende Vorsteuerrendite“.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/kBBBShG3bj_f9r8NpolnCrDaVxGUmtV4gS4rldW371g/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjIvMTEvMjIvbnktaW1hZ2Utb25saW5lLXNiZThmcGEwLTIwMjItMTEtMjIuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Lager 157 steigert Jahresumsatz um ein Viertel</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/lager-157-steigert-jahresumsatz-um-ein-viertel/2026062949944</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/lager-157-steigert-jahresumsatz-um-ein-viertel/2026062949944</guid><author>news@fashionunited.com (Jan Schroder)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 29 Jun 2026 13:12:26 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/TKM4dBTupzt4seVGMK3Rdwh8Hoi-07vbLi-bCl_wLSs/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDQvMTMvbGFnZXItMTU3LXFlcnR3NWhtLTIwMjYtMDQtMTMuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/Sxu10szykTFTAlczTwTyEVuC901sAkMDdf20uyA0OPY/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDQvMTMvbGFnZXItMTU3LXFlcnR3NWhtLTIwMjYtMDQtMTMuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/TKM4dBTupzt4seVGMK3Rdwh8Hoi-07vbLi-bCl_wLSs/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDQvMTMvbGFnZXItMTU3LXFlcnR3NWhtLTIwMjYtMDQtMTMuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Eine Filiale von Lager 157" title="Eine Filiale von Lager 157"/>
  <figcaption>Eine Filiale von Lager 157 <em>Bild: Lager 157</em></figcaption>
</figure>
<p>Der schwedische Bekleidungsanbieter Lager 157 konnte auch im Geschäftsjahr 2025 kräftig wachsen. Das verdankte das Unternehmen nicht zuletzt der Expansion in Deutschland.</p>
<p>Laut einer am Montag veröffentlichten Mitteilung erzielte Lager 157 im abgelaufenen Jahr einen Konzernumsatz in Höhe von 4,37 Milliarden Schwedischen Kronen (385 Millionen Euro). Das entsprach einem Plus von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr.</p>
<p>Noch deutlich dynamischer entwickelte sich die deutsche Tochtergesellschaft Lager 157 GmbH, deren Umsatz von 8,5 auf 71,2 Millionen Schwedische Kronen stieg und damit „das stärkste Wachstum innerhalb der Gruppe“ erzielte. Ende 2024 hatte das Unternehmen in Bremen seinen ersten Store hierzulande eröffnet, nach der <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/strategischer-expansionsschritt-lager-157-kundigt-neueroffnung-in-hanau-an/2026041366251">jüngsten Neueröffnung in Hanau</a>, die in der vergangenen Woche erfolgte, verfügt es inzwischen über fünf Standorte in Deutschland. Der nächste Schritt steht bereits fest: Am 20. August soll in Essen der bislang größte deutsche Laden in Betrieb gehen.</p>
<p>Auch beim Gewinn konnte der Bekleidungsanbieter im vergangenen Jahr kräftig zulegen. Das Betriebsergebnis, das 2024 bei 456 Millionen Schwedischen Kronen gelegen hatte, stieg dank des Umsatzwachstums und einer höheren operativen Marge auf 768 Millionen Schwedische Kronen. Unter dem Strich stand ein Nettogewinn von 618 Millionen Schwedischen Kronen (54 Millionen Euro), nachdem im vorangegangen Jahr ein Überschuss von 379 Millionen Schwedischen Kronen verbucht worden war.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/th7UNomN1AO4R8NDnbs_4xmFD2nmbGTtXgjpwdQUu-U/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDQvMTMvbGFnZXItMTU3LXFlcnR3NWhtLTIwMjYtMDQtMTMuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Labor: Manche Kleidung bei Shein mit Chemikalien belastet</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/labor-manche-kleidung-bei-shein-mit-chemikalien-belastet/2026062949930</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/labor-manche-kleidung-bei-shein-mit-chemikalien-belastet/2026062949930</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 29 Jun 2026 06:28:50 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/bHUaNa2sCxFQqsJa_S3Iq-jj04wpdz3h4mR5R-c0x04/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMTAvc2hlaW4tdDY1Mjd1NzQtMjAyNS0wMy0xMC5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/42j-U2LqvCIrTvRr7wPzWUJBIvsoK2hbPNQpq4B-z3c/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMTAvc2hlaW4tdDY1Mjd1NzQtMjAyNS0wMy0xMC5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/bHUaNa2sCxFQqsJa_S3Iq-jj04wpdz3h4mR5R-c0x04/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMTAvc2hlaW4tdDY1Mjd1NzQtMjAyNS0wMy0xMC5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Eine Niederlassung von Shein in Singapur" title="Eine Niederlassung von Shein in Singapur"/>
  <figcaption>Eine Niederlassung von Shein in Singapur  <em>Bild: Shein</em></figcaption>
</figure>
<p>Auf der Online-Plattform Shein verkaufte Kleidung ist zum Teil stark mit Chemikalien belastet – und reißt damit europäische Grenzwerte. Das geht aus Untersuchungen des Bremer Umweltinstituts im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) hervor. Die Testergebnisse liegen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor. 7 von 18 getesteten Kleidungsstücken verstießen demnach gegen EU-Grenzwerte.</p>
<h2>Shein will Produkte vorerst aus Sortiment nehmen</h2>
<p>„Wir nehmen die von der DUH vorgebrachten Vorwürfe sehr ernst“, erklärte Shein auf dpa-Anfrage. Man prüfe den Sachverhalt nun. „Bis die Untersuchung abgeschlossen ist, nehmen wir die betroffenen Produkte, entsprechend unseren Produktsicherheitsrichtlinien weltweit aus dem Angebot. Gleichzeitig führen wir eine unsere gesamte Seite umspannende Prüfung vergleichbarer Produkte durch.“</p>
<p>Nicht nur Shein fällt bei Tests von Verbraucherschützern negativ auf. Das betrifft auch andere Online-Billigplattformen wie Temu. Die EU-Kommission brummte Temu zuletzt eine Strafe in Höhe von 200 Millionen Euro auf, unter anderem wegen Sicherheitsbedenken bei Ladegeräten und zu viel Chemikalien in Kinderspielzeug. Temu kritisierte die Strafe in einem Statement als unproportional. Zudem beziehe sich die Entscheidung auf die Risikoabwägung von 2024 und spiegele nicht den aktuellen Stand der Systeme wider.</p>
<p>„Wir haben in letzter Zeit häufig Grenzwertüberschreitungen, auch gerade was die PFAS angeht“, sagt Ulrike Siemers, Co-Geschäftsführerin des Umweltinstituts. „Häufig auch bei Plattformen, wo man die Textilien und die Produkte eben auch online bestellen kann.“</p>
<h2>„Bunter Cocktail an Chemikalien“</h2>
<p>Bei den aktuellen Labor-Untersuchungen der Shein-Produkte wurden laut Labor teils erhebliche Überschreitungen von Grenzwerten festgestellt. „Wir haben in den Produkten eine Vielzahl von verschiedenen Chemikalien gefunden, von den Schwermetallen über die Weichmacher, über einige PFAS“, so Siemers. „Das ist ein bunter Cocktail an Chemikalien, auch welche, die eben vielleicht nicht unbedingt reglementiert sind, aber trotzdem eben auch ein gesundheitsgefährdendes Potenzial aufweisen können.“</p>
<p>So wurde in einer getesteten Kinderjacke ein Grenzwert für eine Chemikalie aus der PFAS-Gruppe um mehr als das 1.100-Fache überschritten, in einer für Teenager:innen angebotenen Jacke sogar um mehr als das 12.000-Fache. PFAS steht für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen. Diese Stoffe werden eingesetzt, um unter anderem Kleidung wasser-, fett- und schmutzabweisend zu machen.</p>
<h2>Massive Überschreitungen von Grenzwerten</h2>
<p>Als sogenannte Ewigkeitschemikalien reichern sich PFAS in Mensch und Umwelt an. Manche PFAS können laut Umweltbundesamt Effekte auf Stoffwechsel, Hormonhaushalt und Immunsystem haben, manche stehen im Verdacht, krebserregend zu sein.</p>
<p>In einem Paar Damen-Schnürstiefel wiederum wurde eine Konzentration von 179.000 Milligramm pro Kilogramm des Weichmachers DEHP gefunden. Erlaubt wären allenfalls Werte von unter 1.000 Milligramm. Die Stiefel enthalten also das 179-Fache des zugelassenen Wertes.</p>
<h2>Was Phthalate auslösen können</h2>
<p>Sogenannte Phthalate – dazu gehört DEHP – haben hormonähnliche Eigenschaften und können die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen. Insgesamt verstießen von 18 untersuchten Produkten 7 gegen EU-Grenzwerte. Shein vertreibt sowohl eigene Produkte als auch Waren von anderen Anbietern. Alle getesteten Kleidungsstücke sind nach Angaben der DUH Shein-Produkte.</p>
<p>Shein betonte, Händler und Lieferanten seien verpflichtet, sich an interne Produktsicherheitsstandards sowie die jeweils geltenden Produktsicherheitsstandards zu halten. Zudem arbeite man mit international anerkannten Prüf- und Inspektionsunternehmen zusammen, darunter der TÜV Süd.</p>
<h2>Umwelthilfe schickt Abmahnung an Shein</h2>
<p>Die Deutsche Umwelthilfe hat Shein nun eine Abmahnung geschickt. „Das bedeutet erstens, dass wir eine Unterlassungserklärung einfordern, also diese ganzen gefährlichen Chemikalien und Produkte müssen vom Markt, und zwar weltweit“, sagt Viola Wohlgemuth, Textilexpertin von der DUH. Zudem werde man der EU-Kommission die Testergebnisse zur Verfügung stellen.</p>
<p>Hintergrund ist ein Verfahren, das die EU-Kommission im Februar gegen Shein einleitete. Die Brüsseler Behörde verdächtigt das Unternehmen, nicht genug gegen den Vertrieb illegaler Produkte auf seiner Plattform zu tun und den Verbraucherschutz zu vernachlässigen.</p>
<h2>EU-Untersuchung läuft</h2>
<p>Für Aufsehen hatte der Verkauf kindlich aussehender Sexpuppen gesorgt, auch genehmigungspflichtige Waffen sowie Medikamente konnte man auf dem Online-Marktplatz erwerben. Das Unternehmen hatte die Angebote nach Kritik selbst von seiner Seite genommen.</p>
<p>Grundlage für das Verfahren der EU-Kommission ist das Gesetz über digitale Dienste (Digital Services Act, kurz DSA). Große Online-Plattformen müssen sich wegen des DSA an deutlich strengere Vorschriften halten, die vor allem die Internetnutzer:innen in der EU schützen sollen.</p>
<p>Die Verfahren ziehen sich oft über Jahre. Gegen Shein laufen die Ermittlungen noch. Im nächsten Schritt würde die EU-Kommission vorläufige Ergebnisse präsentieren und erst danach – sollte Shein nicht einlenken und sich bessern – würde Brüssel eine Strafe verhängen.</p>
<h2>Privatpersonen und Organisationen können auf Missstände hinweisen</h2>
<p>Umweltaspekte stehen zwar nicht direkt im Fokus des DSA. Der Verkauf von Produkten, die nicht dem EU-Recht oder dem nationalen Recht eines Mitgliedslandes entsprechen, aber schon. Als illegal können also auch Produkte verstanden werden, die gegen Umweltvorschriften verstoßen.</p>
<p>Das Gesetz sieht dabei explizit auch vor, dass Privatpersonen oder zivilgesellschaftliche Organisationen die EU-Kommission auf Missstände hinweisen können. Die Bremer Laborergebnisse will die Umwelthilfe nun der EU-Kommission für ihr weiteres Vorgehen gegen Shein als eben ein solches Beweismittel an die Hand geben.</p>
<h2>Verbraucherschützer:innen haben immer wieder etwas zu bemängeln</h2>
<p>Auch Stiftung Warentest stellte bei Tests von Spielzeug, Schmuck und elektronischen Geräten, die bei Temu und Shein verkauft wurden, fest, dass 110 von 162 Produkten EU-Standards nicht erfüllten. Oekotest fand bei Tests von über Shein verkaufter Kleidung bedenkliche Chemikalien. Die Arbeiterkammer Oberösterreich kam bei von Temu und Shein verkaufter Kleidung zu ähnlichen Ergebnissen.</p>
<p>Auch Tests, die die Verwaltung der südkoreanischen Hauptstadt Seoul in Auftrag gab, fanden fragwürdige Substanzen bei Produkten, die unter anderem über Temu und Shein vertrieben wurden. Zu all diesen Tests äußerte sich Shein in seiner Antwort an die dpa nicht.</p>
<h2>Was Expert:innen raten</h2>
<p>Online-Shopper:innen rät die Verbraucherzentrale Niedersachsen zu besonderer Vorsicht beim Einkaufen auf Online-Marktplätzen, auf denen vor allem chinesische Händler Produkte anbieten. Bei sicherheitsrelevanten Waren wie Spielzeug, Elektrogeräten und Kosmetika raten die Expert:innen zum Kauf in der EU. Zudem solle man auf komplette Angaben zu Hersteller, Importeur und Sicherheitskennzeichen wie das CE-Zeichen achten. Bei extrem günstigen Angeboten könnten schlechte Qualität oder mangelnde Sicherheit dahinterstecken.</p>
<p>Die Umwelthilfe wünscht sich generell ein stärkeres Vorgehen gegen Fast Fashion, also gegen sehr günstige Mode mit extrem schnell wechselnden Kollektionen. Bei der anstehenden Reform des Textilgesetzes sollten Umweltkriterien eine Rolle spielen. Nach den bisher bekannten Plänen von Umweltminister Carsten Schneider (SPD) sollen sich Hersteller künftig an Organisationen für Herstellerverantwortung beteiligen, die sich aus Beiträgen der Hersteller finanzieren und um Sammlung und Verwertung von Alttextilien kümmern sollen.</p>
<p>„Wenn Unternehmen giftige, kurzlebige und schwer recycelbare Fast-Fashion-Produkte auf den Markt bringen, dann sollten diese drastisch höhere Beiträge zahlen müssen als Hersteller langlebiger, schadstoffarmer und kreislauffähiger Textilien“, erklärte DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/UMHYl06MO-KUUF3fiBZg-XnGxgRUjgz6jcpLay6Dbww/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMTAvc2hlaW4tdDY1Mjd1NzQtMjAyNS0wMy0xMC5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title> Kommt Galeria aus der Krise? So bewerten Fachleute die Lage</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/kommt-galeria-aus-der-krise-so-bewerten-fachleute-die-lage/2026062649923</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/kommt-galeria-aus-der-krise-so-bewerten-fachleute-die-lage/2026062649923</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 26 Jun 2026 10:01:56 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/DYaLhFkebKiGKFm3AdJVPJNn-HxaJeL-n7HMCbKgSs4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDEvMzAvaW1hZ2UtMjAyNDAxMjctMTEyODQwLTc0Ny12MzZ3MTV4Yi0yMDI0LTAxLTMwLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/RLjeBU0Uug8jWT5MP4mwGd06Chfh6W0MtpsRZtg_GQo/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDEvMzAvaW1hZ2UtMjAyNDAxMjctMTEyODQwLTc0Ny12MzZ3MTV4Yi0yMDI0LTAxLTMwLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/DYaLhFkebKiGKFm3AdJVPJNn-HxaJeL-n7HMCbKgSs4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDEvMzAvaW1hZ2UtMjAyNDAxMjctMTEyODQwLTc0Ny12MzZ3MTV4Yi0yMDI0LTAxLTMwLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Galeria in Düsseldorf" title="Galeria in Düsseldorf"/>
  <figcaption>Galeria in Düsseldorf <em>Credits: FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Nach wochenlangen Verhandlungen meldete Galeria am Donnerstag Vollzug: Die angeschlagene Warenhauskette bekommt einen <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/millionenkredit-fur-galeria-schliessungen-geplant/2026062567383">neuen Millionenkredit</a>. Im Gegenzug muss Galeria sich ein weiteres Mal sanieren - diesmal außerhalb einer Insolvenz. Geplant sind im Zuge dessen auch weitere Filialschließungen. Gelingt dem Unternehmen die Kehrtwende? Expert:innen beurteilen die Lage zwiespältig.</p>
<p>Die neue Kreditlinie entschärfe die existenzbedrohende Krise,
sagte Carsten Kortum, Handelsprofessor der Dualen Hochschule
Baden-Württemberg in Heilbronn. „Galeria gewinnt einige Monate Zeit.“</p>
<p>Ein großer Teil des Geldes werde jedoch nicht in die Zukunft des
Unternehmens fließen, sondern nur bestehende Verpflichtungen
bedienen, wie die Ablösung bisheriger Kredite. Damit blieben keine
Finanzmittel für echte Investitionen in Filialen oder Digitalisierung
übrig.</p>
<p>Kortum kritisierte zudem die Eigentümer. Nötige Mittel seien
nicht zur Verfügung gestellt worden. „Die letzten und derzeitigen
Eigentümer hatten alle ihre eigene Agenda, aber nie die des
Unternehmens im Blick. Damit setzt sich die jahrelange Misere fort.“</p>
<h2>Etwa 30 Filialen gelten als Wackelkandidaten</h2>
<p>Die neue Kreditlinie von bis zu 160 Millionen Euro stellt die
US-Investmentgesellschaft Gordon Brothers bereit. Laut Galeria
verschafft sie dem Unternehmen den Spielraum für die notwendige
Transformation. Das Geld ist an einen Sanierungsplan geknüpft, der
weitere Einschnitte vorsieht. Ziel ist ein optimiertes und
profitables Warenhausnetz, teilte der Konzern mit.</p>
<p>Dazu will Galeria mit Vermieter:innen über die Mietkonditionen
verhandeln. Wie viele Filialen weiterbetrieben werden, ist noch
offen. Nach Informationen der dpa gelten etwa 30 der 83 Warenhäuser
als Wackelkandidaten und sollen besonders gründlich geprüft werden.</p>
<p>Entscheidend sei die Konzentration auf tragfähige Standorte,
sagte Johannes Berentzen von der Handelsberatung BBE. Galeria
kündigte auch eine strategische Neuausrichtung an. Ein Kriterium für
eine erfolgreiche Zukunft sei die Schärfung des Sortiments auf
Kernkategorien, die die Kund:innenfrequenz erhöhten. „Wenn das gelingt,
hat das Warenhaus als Format durchaus eine Zukunft“, so Berentzen.</p>
<h2>Experte: Bedeutung des Warenhauses hat stark abgenommen</h2>
<p>Boris Hedde, Geschäftsführer des Handelsforschungsinstituts IFH
Köln, äußerte Zweifel. Von einer Rettung will er nicht sprechen. Eine
Kreditlinie ergebe noch kein belastbares Geschäftsmodell. „Die
Bedeutung des Warenhauses als Einkaufstätte für Konsument:innen hat in
Deutschland über die Jahrzehnte deutlich abgenommen.&quot; Hinzu komme die
starke Kaufzurückhaltung der Verbraucher:innen. Die Aussichten blieben
daher gedämpft.</p>
<p>Marcel Schäuble, Landesfachbereichsleiter Handel bei Verdi
Hessen, bezeichnete den Kredit als gute Nachricht. Damit sei der
Fortbestand des Unternehmens finanziell abgesichert. Die Ursachen der
Krise seien jedoch nicht behoben, es gebe nach wie vor kein
tragfähiges Zukunftskonzept. Leidtragende seien erneut die
Beschäftigten, die um ihren Arbeitsplatz bangen müssten.</p>
<p>Verdi-Vorstandsmitglied Silke Zimmer erklärte: „Für die
Beschäftigten ist das eine extreme Belastung, ständig neue Gerüchte
über Schließungen und Jobabbau hören und lesen zu müssen.“ Das
Management müsse für Klarheit sorgen und rasch Antworten geben.</p>
<h2>Beetz: &quot;Ich glaube an Galeria&quot;</h2>
<p>Die Galeria-Geschäftsführer Tilo Hellenbock und Norman Krotten
richteten sich am Donnerstagabend in einer E-Mail an die Belegschaft.
„Wir danken euch für eure Treue und den zweifellos starken Einsatz in
den vergangenen Wochen und Monaten für Galeria und für unsere
Kundinnen und Kunden“, schrieben sie. In der kommenden Woche sollen
die Führungskräfte auf einer Tagung über die Neuausrichtung
informiert werden. Eine Anfrage an den Gesamtbetriebsrat blieb
zunächst unbeantwortet.</p>
<p>Auch Bernd Beetz, Mit-Eigentümer der Warenhauskette, meldete sich
am Donnerstag zu Wort. „Sass es für Galeria weitergeht, erleichtert
mich.“ Die Beschäftigten und ihre Familien hätten in den vergangenen
Monaten wieder mit großen Unsicherheiten umgehen müssen. Die Lage
bleibe weiter angespannt. Dennoch betonte er: „Ich glaube an
Galeria.“</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/DkshXEaBzPtjXVfB1yAv7G6gtSDZGSg7OOdpcKcw2po/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDEvMzAvaW1hZ2UtMjAyNDAxMjctMTEyODQwLTc0Ny12MzZ3MTV4Yi0yMDI0LTAxLTMwLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Swatch verklagt Samsung auf 170 Millionen US-Dollar wegen kopierter Uhrendesigns</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/swatch-verklagt-samsung-auf-170-millionen-us-dollar-wegen-kopierter-uhrendesigns/2026062649924</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/swatch-verklagt-samsung-auf-170-millionen-us-dollar-wegen-kopierter-uhrendesigns/2026062649924</guid><author>news@fashionunited.com (Alicia Reyes Sarmiento)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 26 Jun 2026 09:38:58 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/VbZ3Xy1oAqp5s6fXz7E1PTlsr6bB1AleGnrD7NUNciU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMjQvdW5uYW1lZC01OC1paXYzcXFlYS0yMDI1LTAzLTI0LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/PFR98qN1fwpPZ2jPEue9nnPbUxvx6ouTbIN9QT-jlSo/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMjQvdW5uYW1lZC01OC1paXYzcXFlYS0yMDI1LTAzLTI0LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/VbZ3Xy1oAqp5s6fXz7E1PTlsr6bB1AleGnrD7NUNciU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMjQvdW5uYW1lZC01OC1paXYzcXFlYS0yMDI1LTAzLTI0LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Bild: Swatch" title="Bild: Swatch"/>
  <figcaption><em>Bild: Swatch</em></figcaption>
</figure>
<p>Der Schweizer Uhrenkonzern Swatch hat vor dem High Court in London ein Gerichtsverfahren gegen Samsung eingeleitet. Das Unternehmen fordert eine Entschädigung von 170 Millionen US-Dollar für den Vertrieb von 26 digitalen Zifferblatt-Anwendungen. Laut Swatch sollen diese die Designs seiner bekanntesten Marken unerlaubt reproduziert haben.</p>
<p>Die betreffenden Anwendungen standen im Galaxy App Store von Samsung zum Download bereit. Sie imitierten das visuelle Erscheinungsbild von Uhren der Marken Omega, Tissot und Breguet, die alle zum Schweizer Konzern gehören. Swatch schätzt, dass die Anwendungen im Vereinigten Königreich und in der Europäischen Union etwa 160.000 Mal heruntergeladen wurden. Der strittige Zeitraum erstreckt sich von Oktober 2015 bis Februar 2019.</p>
<h2>Vorherige Verurteilung und Bemessung des Schadensersatzes</h2>
<p>Das Londoner Gericht hatte bereits 2022 entschieden, dass Samsung für die Markenrechtsverletzungen verantwortlich ist, obwohl die Anwendungen von Dritten entwickelt wurden. Das Urteil stellte fest, dass der südkoreanische Konzern den Überprüfungs- und Vermarktungsprozess der Apps in seinem Store kontrollierte und ihn somit direkt verantwortlich machte. Samsung legte gegen diese Entscheidung Berufung ein, doch das Berufungsgericht bestätigte das Urteil Ende 2023.</p>
<p>Im aktuellen Verfahren geht es um die Festlegung der Entschädigungssumme. Da die Klage vor dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union eingereicht wurde, wird das Urteil Auswirkungen auf den gesamten EU-Markt haben. Parallel dazu wurden auch in den Vereinigten Staaten Verfahren eingeleitet, die jedoch bis zur Entscheidung in London ausgesetzt sind.</p>
<h2>Samsung weist die geforderte Summe zurück</h2>
<p>Die Anwält:innen von Samsung bezeichneten die Forderung als „übertrieben“ und „realitätsfern“. Sie argumentierten, Swatch habe keine tatsächlichen Verluste erlitten und das südkoreanische Unternehmen habe keinen nennenswerten Gewinn aus der Angelegenheit gezogen. Der:die Richter:in wird zu einem späteren Zeitpunkt über die Entschädigung entscheiden.</p>
<p>Der Rechtsstreit kommt für Swatch zu einem heiklen Zeitpunkt. Der Schweizer Konzern verzeichnete im Geschäftsjahr 2025 einen Rückgang des Nettogewinns um 88,6 Prozent auf 25 Millionen Schweizer Franken, verglichen mit 219 Millionen im Jahr 2024. Das Jahr war von Zöllen und einer schwachen globalen Nachfrage geprägt.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/nrmt2tc4NxlQL-W_2HOEisw-_q7Y_V1YOsvdQSsvOg0/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMjQvdW5uYW1lZC01OC1paXYzcXFlYS0yMDI1LTAzLTI0LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>ANWR Group richtet sich auf den Strukturwandel im Handel aus</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/anwr-group-richtet-sich-auf-den-strukturwandel-im-handel-aus/2026062649921</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/anwr-group-richtet-sich-auf-den-strukturwandel-im-handel-aus/2026062649921</guid><author>news@fashionunited.com (Jule Scott)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 26 Jun 2026 08:18:42 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
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  <figcaption>Gebäude der ANWR Group in Mainhausen <em>Credits: ANWR Group </em></figcaption>
</figure>
<p>Die ANWR Group hat das <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/anwr-group-meldet-kleines-plus-beim-geschaftsvolumen/2026051266706">Geschäftsjahr 2025</a> trotz eines anhaltend schwierigen Marktumfelds mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen.</p>
<p>Der Konzern erzielte 2025 Umsatzerlöse von 626 Millionen Euro, teilte die in Mainhausen ansässige Verbundgruppe am Freitag mit. Das Zentralregulierungsgeschäft, wichtigste Ertragsquelle der Unternehmensgruppe, wuchs um zwei Prozent auf 226 Millionen Euro. Das gesamte Abrechnungsvolumen erhöhte sich um 1,5 Prozent auf 19,6 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern lag mit 7,1 Millionen Euro über den eigenen Erwartungen. Mehr als 13 Millionen Euro investierte die ANWR Group nach eigenen Angaben in Digitalisierung, Immobilien und Infrastruktur. Auch die Genossenschaft selbst schloss das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 3,1 Millionen Euro ab.</p>
<p>Die Mitglieder der Verbundgruppe beschlossen auf der Generalversammlung in Mainhausen eine Dividende von 15 Prozent auf ihre Geschäftsguthaben. „Dieser Vorschlag unterstreicht unsere Einschätzung zur Solidität der ANWR GROUP und unsere Zuversicht, die anstehenden Herausforderungen gemeinsam mit unseren Mitgliedern zu lösen“, sagte CEO Frank Schuffelen zur beschlossenen Dividende. Gleichzeitig kündigte die Unternehmensgruppe an, ihren Investitionskurs in Digitalisierung, Datenkompetenz und Künstliche Intelligenz fortzusetzen.</p>
<h2>Schuhhandel bleibt das Sorgenkind</h2>
<p>Während die Finanzkennzahlen Stabilität signalisieren, bleibt die Lage im Handel angespannt. Besonders der Schuhfachhandel steht weiterhin unter Druck. Nach einem flächenbereinigten Umsatzrückgang von 4,6 Prozent im Jahr 2025 lagen die Umsätze im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben der ANWR Group weitere 5,8 Prozent unter Vorjahr. Vor allem im Frühjahr habe eine ausgeprägte Kaufzurückhaltung den Markt belastet.</p>
<p>Ein anderes Bild zeigt sich im Sportfachhandel. Die ANWR-Tochter Sport 2000 entwickelte sich 2025 nach Unternehmensangaben überdurchschnittlich. Das Zentralregulierungsvolumen stieg in Deutschland um 15 Prozent, international um 9,1 Prozent. Als Gründe nannte CCO Tobias Eichmeier unter anderem höhere Margen, effizientere Prozesse und eine klare Positionierung der Händler:innen.</p>
<h2>Wandel erfordert neue Unterstützung</h2>
<p>Für Schuffelen sind die aktuellen Herausforderungen Ausdruck eines grundlegenden Strukturwandels im Handel. „Die Rahmenbedingungen haben sich nicht nur vorübergehend verändert – sie verändern sich strukturell, grundlegend und nachhaltig“, sagte er. Geopolitische Unsicherheiten, eine schwache Konsumstimmung, steigende Kosten sowie ein verändertes Kaufverhalten verlangten neue Antworten.</p>
<p>Diese sieht die Gruppe vor allem im Ausbau ihrer Service- und Technologieangebote. Händler:innen sollen verstärkt mit Datenanalysen, digitalen Plattformen, Finanzierungsleistungen und Beratung unterstützt werden. Ziel sei es, die Erfahrungen der rund 4.500 angeschlossenen Handelsunternehmen besser zu vernetzen und nutzbar zu machen.</p>
<p>Ein Schwerpunkt liegt dabei auf digitalen Lösungen. Mit dem KI-Assistenten „Anni“ stellt die Verbundgruppe ihren Mitgliedern ein Werkzeug für Informationen und Analysen in Echtzeit zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch die digitale Lernplattform Retail Beats Academy.</p>
<p>Parallel wurde die Datenbasis für die betriebswirtschaftliche Beratung erweitert und die Organisation der ANWR Media neu ausgerichtet. „Wir denken Prozesse zunehmend vom Anfang bis zum Ende – ohne Silos und ohne Insellösungen. Das ist eine zentrale Voraussetzung dafür, künftig schneller, effizienter und einfacher arbeiten zu können“, sagte CDO Martona Novotny.
Verhaltener Ausblick auf 2026</p>
<p>Für das laufende Jahr rechnet die Verbundgruppe weiterhin mit anspruchsvollen Rahmenbedingungen. Während sich die Geschäftsfelder Sport und Lederwaren positiv entwickeln, bleibt der Schuhmarkt nach Unternehmensangaben deutlich unter Vorjahresniveau. Den eingeschlagenen Investitionskurs will die Unternehmensgruppe dennoch fortsetzen. „Stillstand ist heute das größte Risiko. Deshalb investieren wir konsequent in die Zukunftsfähigkeit unserer Mitglieder und unserer Genossenschaft“, sagte Schuffelen.</p>
<p>Im Rahmen der Generalversammlung bestätigten die Mitglieder zudem Christian Bode, Britta Goertz, Franz Herrlein und Claude Steinmetz für eine weitere Amtszeit von drei Jahren im Aufsichtsrat.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/uWUqBWQmEzpVHOZYGBxPqs_UIICDQ5ITq-y6lXnsGOU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDQvMDcvbmlrZS1iZXJsaW4tbnFmYTd6NDYtMjAyNi0wNC0wNy5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/damKMt39JQsJsbJzOPkRBG5JRHgql40a7CWK1lKETkU/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDQvMDcvbmlrZS1iZXJsaW4tbnFmYTd6NDYtMjAyNi0wNC0wNy5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/uWUqBWQmEzpVHOZYGBxPqs_UIICDQ5ITq-y6lXnsGOU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDQvMDcvbmlrZS1iZXJsaW4tbnFmYTd6NDYtMjAyNi0wNC0wNy5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Der Flagship-Store von Nike an der Berliner Tauentzienstraße" title="Der Flagship-Store von Nike an der Berliner Tauentzienstraße"/>
  <figcaption>Der Flagship-Store von Nike an der Berliner Tauentzienstraße  <em>Credits: Nike</em></figcaption>
</figure>
<p>Zwei Botschaften, viele Pixel, ein Verdacht: Gibt Nike schon einen Vorgeschmack aufs neue Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft? Mit einem Video von Mario Götze und einem Banner in New Jersey hat der US-Konzern Andeutungen auf das erste Nike-Trikot für den DFB gemacht. Der WM-Finaltorschütze von 2014, der bei Nike unter Vertrag steht, packte in einer
Instagram-Story ein Paket mit Nike-Emblem aus und zeigte dann ein weißes Trikot mit schwarzem Kragen, das allerdings stark verpixelt und damit nicht richtig zu erkennen war.</p>
<h2>&quot;Hello New Jersey&quot; heißt auch &quot;Hallo neues Trikot&quot;</h2>
<p>Ab 2027 werden die deutschen Nationalteams von Nike ausgestattet.
Die &quot;Bild&quot; zeigte darüber hinaus ein Foto von einem Banner in New
Jersey, das DFB-Star Jamal Musiala mit einem ebenfalls stark
verpixelten weißen Trikot mit schwarzem Kragen zeigte. Der Titel des
Banners, der den Angaben zufolge am Donnerstag von einem Boot gezogen
wurde und auch den Nike-Swoosh enthielt: &quot;Hello New Jersey&quot;,
übersetzt also nicht nur ein Gruß an New Jersey, sondern auch ein
&quot;Hallo neues Trikot&quot;.</p>
<p>Bei dieser WM stattet zum vorerst letzten Mal Adidas nach jahrzehntelanger Partnerschaft die deutsche Nationalmannschaft mit Trikots aus - sie waren auch bei diesem Turnier ein Verkaufsschlager. Er schätze, dass in Summe mehr als drei Millionen Deutschland-Jerseys verkauft würden, sagte Adidas-Vorstandschef Björn Gulden bei einer Medienrunde in New York. Man verkaufe dreimal so viele DFB-Trikots wie noch bei der WM in Katar vor vier Jahren. Das sei ein Rekordwert.</p>
<p>Bei künftigen Turnieren will dann Nike mit seinen DFB-Trikots ähnliche Verkaufserfolge erzielen.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/-GO1RNZI4ZIyhWWVdeIj40aFmco8S_piWKl_v8sICDI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDkvMjUvemFsYW5kby1ocS1iN3RsM2w5ay0yMDI0LTA5LTI1LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/37r40q8WyS0eqKmPN7qyzzc9Jl3cZ4MqMuuUiz7QL0I/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDkvMjUvemFsYW5kby1ocS1iN3RsM2w5ay0yMDI0LTA5LTI1LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/-GO1RNZI4ZIyhWWVdeIj40aFmco8S_piWKl_v8sICDI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDkvMjUvemFsYW5kby1ocS1iN3RsM2w5ay0yMDI0LTA5LTI1LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Die Firmenzentrale von Zalando in Berlin" title="Die Firmenzentrale von Zalando in Berlin"/>
  <figcaption>Die Firmenzentrale von Zalando in Berlin <em>Credits: Zalando SE</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Finanzaufsichtsbehörde Bafin hat bei Zalando eine Prüfung des Konzernabschlusses und des zugehörigen Lageberichts eingeleitet. Es liegen konkrete Anhaltspunkte dafür vor, dass der Dax-Konzern gegen Rechnungslegungsvorschriften verstoßen hat, wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) am Freitag in Bonn und Frankfurt mitteilte. Bei der Aktie sorgte dies am Morgen für einen deutlichen Kursrutsch.</p>
<p>Die möglichen Verstöße stehen den Angaben zufolge im Kontext der
About-You-Übernahme. Zalando habe im Anhang des Konzernabschlusses
Angaben zu einer Transaktion mit einem nahestehenden Unternehmen im
Rahmen des Erwerbs der Modeplattform About You möglicherweise
fehlerhaft unterlassen.</p>
<p>Zalando steht nach eigenen Angaben in engem Austausch mit der
Bafin. Der Online-Modehändler teilte mit: &quot;Nach Einschätzung der
Zalando SE handelt es sich um einen rein formellen, aber materiell
unwesentlichen Aspekt in den Anhangsangaben.&quot; Alle relevanten
Informationen zum Erwerb der About-You-Anteile seien vollständig
öffentlich zugänglich gewesen.</p>
<p>An der Börse kam die Bafin-Untersuchung nicht gut an. Für die
Zalando-Aktie ging es zuletzt um rund fünf Prozent abwärts auf 25,29
Euro. Damit notierte sie auf dem letzten Platz im Dax. Der gute Lauf
der Aktie dürfte nun zunächst beendet sein. Vom Tief von Mitte Mai
hatten sich die Papiere um mehr als 40 Prozent erholt und am Vortag
den höchsten Stand seit Mitte Oktober erreicht.</p>
<p>Für Analyst Andrew Ross von der britische Investmentbank Barclays
hat die Bafin mit ihrer Prüfung der Konzernbilanz eine wenig
hilfreiche Schlagzeile geliefert. Basisszenario bleibe, dass es sich
um ein lösbares Problem handle. Bis zum Ergebnis der Prüfung bleibe
sie aber eine Belastung für die Aktien.</p>
<p>Richard Edwards von Goldman Sachs wies darauf hin, dass der
Onlinehändler die Bilanzprüfung als rein formell bezeichnet habe, und
keine Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung erwarte.</p>
<p>Zalando hatte About You im Sommer 2025 übernommen. Durch die
Integration will das Management 2026 Synergien von 40 Millionen Euro
erzielen. 2028 sollen sie sich dann auf 100 Millionen Euro pro Jahr
belaufen. Mit About You will Zalando stärker Modetrends aufgreifen
und dabei verstärkt auf Influencer setzen.</p>
<p>Anfang Januar hatte Zalando die Schließung seines
Logistikzentrums in Erfurt mit 2.700 Beschäftigten angekündigt. Es
ist eines von vier Logistikzentren in Europa, die im Zuge der
Übernahme von About You geschlossen werden sollen. Die Schließung in
Erfurt wurde von der Thüringer Landespolitik kritisiert.</p>
<p>Für 2026 peilt Zalando ein Wachstum des Bruttowarenvolumens (GMV)
und der Erlöse um 12 bis 17 Prozent an. Beim bereinigten operativen
Gewinn (Ebit) wird ein Anstieg auf 660 bis 740 Millionen Euro
erwartet. 2025 verbuchte Zalando einen Umsatz von 12,3 Milliarden
Euro. Das Bruttowarenvolumen lag bei 17,6 Milliarden Euro. Operativ
wurden bereinigt 591 Millionen Euro verdient.</p>
<p>Mittelfristig strebt der Online-Händler für 2028 eine
durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 8 bis 13 Prozent
für Bruttowarenvolumen und Umsatz an sowie eine bereinigte operative
Marge von 6 bis 8 Prozent.</p>
<p><em>Anm. d. Red.: Dieser Artikel wurde am 26. Juni um 11.11 Uhr mit weiteren Informationen aktualisiert. </em></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/OySCcI8LA-HDN4ZloJOtWfY2VqhXofo64caVKJFWNsU/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDkvMjUvemFsYW5kby1ocS1iN3RsM2w5ay0yMDI0LTA5LTI1LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Luxus schwächelt – vor allem in Europa</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/luxus-schwachelt-vor-allem-in-europa/2026062549912</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/luxus-schwachelt-vor-allem-in-europa/2026062549912</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 25 Jun 2026 12:04:54 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/FEuyWgBtVmPfIY4yptXmMDhN7wvgAURy8SDBarulkYk/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjIvZHlhbmEtd2luZy1zby1wYWZtNWZxMWRyay11bnNwbGFzaC14cm1wdWEzbi0yMDI2LTA2LTIyLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/dpRX613ig1LT5W7VeALVVgWMpddtyYKqzJwxo5leRJ4/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjIvZHlhbmEtd2luZy1zby1wYWZtNWZxMWRyay11bnNwbGFzaC14cm1wdWEzbi0yMDI2LTA2LTIyLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/FEuyWgBtVmPfIY4yptXmMDhN7wvgAURy8SDBarulkYk/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjIvZHlhbmEtd2luZy1zby1wYWZtNWZxMWRyay11bnNwbGFzaC14cm1wdWEzbi0yMDI2LTA2LTIyLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Ein Passant steht vor einem Store der Luxusmarke Louis Vuitton." title="Ein Passant steht vor einem Store der Luxusmarke Louis Vuitton."/>
  <figcaption>Ein Passant steht vor einem Store der Luxusmarke Louis Vuitton.  <em>Credits: Dyana Wing So / Unsplash</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Luxusgüterindustrie hat einen schwachen Start ins Jahr erwischt.</p>
<p>Die weltweiten Umsätze im ersten Quartal sanken um 3 bis 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie aus
einer Studie der Unternehmensberatung Bain zusammen mit dem
italienischen Luxusgüterverband Fondazione Altagamma hervorgeht.</p>
<p>Schon 2025 war der Markt für persönliche Luxusgüter leicht auf 358
Milliarden Euro geschrumpft. Es war der zweite Rückgang in Folge.
2026 rechnet die Studie trotz des schwachen Starts aber mit einem
Wachstum auf 365 bis 373 Milliarden Euro. Nimmt man den weiter
gefassten Begriff der Luxusausgaben, zu denen auch Reisen oder
Erlebnisse zählen, geht es sogar um 1,44 bis 1,47 Billionen Euro. Im
Vergleich zu 2025 würde dies eine Stagnation oder ein leichtes
Wachstum bedeuten.</p>
<p>Der Luxus-Markt entwickelt sich derzeit allerdings je nach Region
sehr unterschiedlich. Während es in Amerika einen deutlichen Anstieg
gibt, zeigt China eine vorsichtige Erholung. Europa wiederum
schwächelt – auch deswegen, weil in den ersten Monaten des Jahres
deutlich weniger zahlungskräftige Kunden aus dem Ausland,
insbesondere aus dem Nahen Osten, kamen. Hier gibt es aber Anzeichen
für eine Verbesserung.</p>
<p>Gut läuft zurzeit Schmuck. Kosmetik, Lederprodukte und Schuhe stehen
dagegen unter Druck.</p>
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  <figcaption>Bild zur Visualisierung  <em>Credits: Martin Bernetti / AFP.</em></figcaption>
</figure>
<p>Ermittler:innen haben einen groß angelegten illegalen Export von Textilabfällen von Italien in die Türkei aufgedeckt.</p>
<p>Nach Angaben des Europäischen Amts für Betrugsbekämpfung (Olaf) mit Sitz
in Brüssel wurden mehrere tausend Tonnen Textilmüll sichergestellt.
In Italien beschlagnahmten die Behörden zudem Vermögenswerte in Höhe
von rund zwölf Millionen Euro.</p>
<p>Bei den Abfällen handelt es sich nach Angaben der EU-Behörde um
schwer recycelbare Textilien mit hohem Anteil an Acrylfasern, die
nicht biologisch abbaubar sind und bis zu 200 Jahre in der Umwelt
verbleiben können. Um teure Recycling- und Umweltauflagen zu umgehen,
sollen die Lieferungen fälschlicherweise als wiederverwertbares
Material deklariert worden sein.</p>
<p>Die Lieferungen in die Türkei sollen Teil eines deutlich größeren
Systems gewesen sein. Nach Angaben der italienischen Carabinieri
steht dahinter ein mutmaßliches Netzwerk, das insgesamt mehr als
26.000 Tonnen Textilabfälle illegal entsorgt und gelagert haben soll.
Gegen 20 Personen wird ermittelt.</p>
<p>Gemeinsam mit italienischen Carabinieri und türkischen Behörden
identifizierte die Olaf-Behörde verdächtige Transporte anhand von
Handels- und Zolldaten. In der Türkei wurden daraufhin mehrere
Lieferungen kontrolliert. Nach Angaben der Behörde wurden dabei rund
4.200 Tonnen Textilabfälle sichergestellt.</p>
<p>Der Fall betrifft einen Bereich, der in der EU zunehmend im Fokus
steht. Nach Angaben der EU-Behörde fallen Millionen Tonnen
Textilabfälle an, von denen aber nur ein Teil recycelt wird. Seit
Ende 2025 gelten strengere Regeln für die Behandlung und den Export
von Textilien. Damit soll verhindert werden, dass Abfall als
wiederverwertbare Ware deklariert und ins Ausland geschafft wird.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/O05PnmVndR95ooazaXo7Sx1g51auNp8PSNN8sVUDCx0/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMTYvaHVnby1ib3NzLXNob3dyb29tcy1tZXR6aW5nZW4tbTBkdzhjaXgtMjAyNS0xMi0xNi5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/RpjIvduUZM0hThMSqQZzNmp8bAIzqJk7p-88jnDMbB8/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMTYvaHVnby1ib3NzLXNob3dyb29tcy1tZXR6aW5nZW4tbTBkdzhjaXgtMjAyNS0xMi0xNi5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/O05PnmVndR95ooazaXo7Sx1g51auNp8PSNN8sVUDCx0/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMTYvaHVnby1ib3NzLXNob3dyb29tcy1tZXR6aW5nZW4tbTBkdzhjaXgtMjAyNS0xMi0xNi5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Showroom von Hugo Boss in Metzingen" title="Showroom von Hugo Boss in Metzingen"/>
  <figcaption>Showroom von Hugo Boss in Metzingen <em>Credits: Hugo Boss AG</em></figcaption>
</figure>
<p>Im Übernahmepoker um Hugo Boss wird der Großaktionär Frasers Group sein Angebot nicht erhöhen. Das teilte das Unternehmen in London mit. Die Briten
versuchen seit Mitte Juni, im Zuge eines freiwilligen öffentlichen
Angebots das Ruder bei den Schwaben zu übernehmen. Sie bieten <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/frasers-kundigt-ubernahmeangebot-fur-hugo-boss-in-hohe-von-2-milliarden-euro-an/2026061067143">38 Euro
je Anteilsschein</a>. Frasers ist ein Einzelhandelskonglomerat, hinter
dem der Unternehmer Mike Ashley steckt. An Hugo Boss ist die Gruppe
früheren Angaben zufolge mit gut 26 Prozent direkt beteiligt. Die
Aktie von Hugo Boss reagierte kaum auf die Aussage und notiert am
Donnerstagmittag mit 37,72 Euro unter dem Angebotspreis.</p>
<p>Hugo Boss war über den Vorstoß des Großaktionärs Mitte Juni nach
eigenen Angaben nicht informiert worden. Das Management um Chef
Daniel Grieder ging daraufhin erst einmal bewusst in Deckung. Das
Angebot kommt nicht von ungefähr: Hätte Frasers die
30-Prozent-Schwelle überschritten, wäre ein Pflichtangebot an die
übrigen Aktionäre fällig geworden. Das ist vorgeschrieben. Man habe
sich für ein freiwilliges Angebot entschieden, um das Investment in
Hugo Boss zu festigen, hieß es.</p>
<p>Der Konzern hat weltweit 20.000 Beschäftigte, davon mehr als
4.400 in Deutschland. Die zuständige Gewerkschaft IG Metall hält sich
mit einer Bewertung des Übernahmeversuchs zunächst zurück. Die
Bezirksleiterin für Baden-Württemberg, Barbara Resch, sagte: &quot;Die IG
Metall nimmt die Übernahmepläne der Frasers Group zur Kenntnis und
wird die Entwicklungen rund um Hugo Boss aufmerksam verfolgen. Wir
erwarten, dass die Interessen der Beschäftigten vor Ort dabei zu
jeder Zeit gewahrt bleiben.&quot;</p>
<p>Der Modekonzern hat aktuell mit der mauen Kauflaune seiner
Kundinnen und Kunden zu kämpfen. Für das laufende Jahr erwartet das
Management einen währungsbereinigten Umsatzrückgang im mittleren bis
hohen einstelligen Prozentbereich. Das Ergebnis vor Zinsen und
Steuern soll 300 bis 350 Millionen Euro erreichen. 2025 wurde ein
Umsatz von rund 4,3 Milliarden Euro bei einem operativen Ergebnis von
391 Millionen Euro verbucht.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/n9fObZAd33neVc3TmnCAG-AxX64Sjoqjk7ye38vnyyI/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMTYvaHVnby1ib3NzLXNob3dyb29tcy1tZXR6aW5nZW4tbTBkdzhjaXgtMjAyNS0xMi0xNi5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>EU-Staaten billigen Umsetzung des US-Zolldeals</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/eu-staaten-billigen-umsetzung-des-us-zolldeals/2026062549907</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/eu-staaten-billigen-umsetzung-des-us-zolldeals/2026062549907</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 25 Jun 2026 08:21:51 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/o_kaWm2KCAplei6R0J_jF5o4RZoLQRCH0yZPAdDRPgI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMDEvMTIvbmVkZXJsYW5kc2UtZWNvbm9taWUtZWVyc3RlLWt3YXJ0YWFsLTIwMjItajU2aGx4ZGUtMjAyMi0wNS0xNy1yN2t6bTR1eS0yMDIzLTAxLTEyLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/MkAuuPWyLJqJbGkZ_raItTU2ZD1lgFWC5Ujo0HEOqDI/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMDEvMTIvbmVkZXJsYW5kc2UtZWNvbm9taWUtZWVyc3RlLWt3YXJ0YWFsLTIwMjItajU2aGx4ZGUtMjAyMi0wNS0xNy1yN2t6bTR1eS0yMDIzLTAxLTEyLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/o_kaWm2KCAplei6R0J_jF5o4RZoLQRCH0yZPAdDRPgI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMDEvMTIvbmVkZXJsYW5kc2UtZWNvbm9taWUtZWVyc3RlLWt3YXJ0YWFsLTIwMjItajU2aGx4ZGUtMjAyMi0wNS0xNy1yN2t6bTR1eS0yMDIzLTAxLTEyLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Bild zur Visualisierung" title="Bild zur Visualisierung"/>
  <figcaption>Bild zur Visualisierung  <em>Credits: Pexels</em></figcaption>
</figure>
<p>Das Handelsabkommen zwischen EU und USA kann bald vollständig umgesetzt werden. Die EU-Länder gaben in Luxemburg das finale grüne Licht dafür, die Zölle auf US-Industriegüter abzuschaffen und US-Meeresfrüchten sowie
Agrarprodukten einen besseren Marktzugang zu gewähren. Ein Sicherheitsnetz soll aber dafür sorgen, dass die Vorteile nur dann gelten, wenn auch die USA ihre Verpflichtungen aus dem Abkommen vollständig umsetzen. Darauf hatten sich das Europaparlament und die Staaten nach langem Ringen geeinigt.</p>
<p>Die Zustimmung aller EU-Länder fiel nun gut eine Woche, bevor
sich der Unabhängigkeitstag der USA am 4. Juli zum 250. Mal jährt.
US-Präsident Donald Trump hatte den Tag vor einigen Wochen als Frist
für die Umsetzung der Handelsvereinbarung ins Spiel gebracht. Die
Regeln werden als Nächstes im Amtsblatt der EU veröffentlicht und
treten am Tag danach in Kraft.</p>
<h2>EU stellt Bedingungen</h2>
<p>Unter anderem ist vorgesehen, dass die EU-Zollzugeständnisse bei
Verstößen der USA gegen Absprachen wieder ausgesetzt werden können.
Dies könnten etwa erneute Zollerhöhungen sein. Zudem sollen die USA
bis Jahresende Zölle auf Waschmaschinen und andere Produkte mit
Stahlanteil auf höchstens 15 Prozent reduzieren. Wenn dies nicht
geschieht, will die EU ebenfalls solche Zölle prüfen.</p>
<p>Darüber hinaus ist unter anderem ein festes Ablaufdatum
vorgesehen, der 31. Dezember 2029. Bis zum 30. Juni 2029 muss die
EU-Kommission umfassend bewerten, welche Folgen die Änderungen
hatten. Sie kann dann auch vorschlagen, die Zollgeständnisse zu
verlängern.</p>
<h2>Wichtiger Handelspartner</h2>
<p>Die EU-Kommission wollte mit dem Abkommen im vergangenen Sommer
nach Drohungen der US-Seite einen Handelskrieg abwehren. Die EU und
die Vereinigten Staaten unterhalten umfassende bilaterale Handels-
und Investitionsbeziehungen. EU-Zahlen zufolge geht es um fast 30
Prozent des weltweiten Handels mit Waren und Dienstleistungen und um
43 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung.</p>
<p>2024 belief sich der Handel mit Waren und Dienstleistungen zwischen der EU und den USA auf ein Volumen von rund 1,7 Billionen Euro.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/Eq008TmgC5EZdzAScB6B2nbsalOTDlfZsUOHpo25hyQ/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMDEvMTIvbmVkZXJsYW5kc2UtZWNvbm9taWUtZWVyc3RlLWt3YXJ0YWFsLTIwMjItajU2aGx4ZGUtMjAyMi0wNS0xNy1yN2t6bTR1eS0yMDIzLTAxLTEyLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Modehändler H&amp;M enttäuscht auch im zweiten Quartal</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/modehandler-h-m-enttauscht-auch-im-zweiten-quartal/2026062549904</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/modehandler-h-m-enttauscht-auch-im-zweiten-quartal/2026062549904</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 25 Jun 2026 07:36:58 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/_Up2Qd0ifWTYN0aJV4q_YXRAbCpOttJs3dwR2FCU_LU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMTUvaG0tZHJvdHRuaW5nZ2F0YW4tZmFjYWRlLW1mbnUyY3RmLTIwMjUtMTItMTUuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/xHgXyHOv9AF89En_RJ1t88v5YV2vjauXmTNf4smn38Y/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMTUvaG0tZHJvdHRuaW5nZ2F0YW4tZmFjYWRlLW1mbnUyY3RmLTIwMjUtMTItMTUuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/_Up2Qd0ifWTYN0aJV4q_YXRAbCpOttJs3dwR2FCU_LU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMTUvaG0tZHJvdHRuaW5nZ2F0YW4tZmFjYWRlLW1mbnUyY3RmLTIwMjUtMTItMTUuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Ein Geschäft von H&amp;M" title="Ein Geschäft von H&amp;M"/>
  <figcaption>Ein Geschäft von H&amp;M <em>Credits: H&amp;M</em></figcaption>
</figure>
<p>Der Modekonzern H&amp;M hat auch im zweiten Geschäftsquartal das schwache Konsumklima zu spüren
bekommen. In den drei Monaten bis Ende Mai sank der Umsatz um 3 Prozent auf 54,8 Milliarden schwedische Kronen (rund 4,95 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Analyst:innen hatten hingegen mit einem geringeren Rückgang der Erlöse gerechnet.</p>
<p>Belastet wurde das Geschäft erneut auch von negativen Währungseffekten. Die
Gewinnentwicklung der Schweden enttäuschte ebenfalls. Die Aktie
reagierte zuletzt mit einem Minus von rund 2,5 Prozent auf die
Zahlenvorlage.</p>
<p>H&amp;M konnte zwar sein operatives Ergebnis trotz Restrukturierungskosten mit gut 5,9 Milliarden Kronen nahezu stabil halten, von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Experten waren jedoch im Schnitt von einem Anstieg auf 6,35 Milliarden ausgegangen. Unter dem Strich lag der Gewinn mit 3,96 Milliarden Kronen hauchdünn über dem Vorjahresniveau.</p>
<h2>Gemischtes Quartal</h2>
<p>Konzernchef Daniel Ervér zeichnete ein gemischtes Bild des
Jahresviertels. Die Verkäufe hätten sich zwar etwas schlechter
entwickelt als ursprünglich geplant, erklärte er laut Mitteilung,
andererseits komme H&amp;M bei seinen Bemühungen um eine höhere
Profitabilität weiter voran. Die operative Marge war im zweiten
Quartal auf 10,8 Prozent gestiegen, nach 10,4 Prozent im
Vorjahresquartal.</p>
<p>Zugleich räumte der Manager Probleme im Warenmanagement ein. So
habe der seit geraumer Zeit betriebene Abbau der Lagerbestände in
einigen Fällen dazu geführt, dass Kundenwünsche nicht bedient werden
konnten, so der Manager. Hier müsse H&amp;M in Zukunft besser werden und
Angebot und Nachfrage stärker ausbalancieren.</p>
<p>H&amp;M steht im Konkurrenzkampf mit Billiganbietern wie Shein und
Primark stark unter Druck und hatte zuletzt auch im
direkten Wettbewerb mit dem Zara-Eigentümer Inditex  das Nachsehen.</p>
<p>Seit seinem Amtsantritt 2024 arbeitet Ervér daran, das
Produktangebot zu verbessern, die Preisgestaltung zu schärfen und die
Lieferzeiten zu verkürzen. Zugleich verkleinerte der Konzern auch im
zweiten Quartal sein Filialnetz weiter. Diese Maßnahmen haben zur
Erholung der Margen beigetragen, doch die Nachfrage bleibt in
mehreren wichtigen Märkten fragil. So rechnet H&amp;M auch für Juni
lediglich mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/hY9lNYPo9CnNv0PyUZZe2psvJl9UpiQNJPkW7wKY4fo/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMTUvaG0tZHJvdHRuaW5nZ2F0YW4tZmFjYWRlLW1mbnUyY3RmLTIwMjUtMTItMTUuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Deutschland: Verbraucher:innenstimmung stabil auf niedrigem Niveau</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/deutschland-verbraucher-innenstimmung-stabil-auf-niedrigem-niveau/2026062549903</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/deutschland-verbraucher-innenstimmung-stabil-auf-niedrigem-niveau/2026062549903</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 25 Jun 2026 06:46:55 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/x1MYvwv4d-GukMTbEqxuODBUWzrU_VDXkR0RMSkkGi8/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDEvMzEvaW1hZ2UtMjAyNDAxMzAtMDkzOTI3LTYwOC0zeXBnOWhydy0yMDI0LTAxLTMwLXVueXpzNmt5LTIwMjQtMDEtMzEuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/hp4pLiQwgipOr2CxPEBv22J-aZKN-4HkfPpsQrizSeU/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDEvMzEvaW1hZ2UtMjAyNDAxMzAtMDkzOTI3LTYwOC0zeXBnOWhydy0yMDI0LTAxLTMwLXVueXpzNmt5LTIwMjQtMDEtMzEuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/x1MYvwv4d-GukMTbEqxuODBUWzrU_VDXkR0RMSkkGi8/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDEvMzEvaW1hZ2UtMjAyNDAxMzAtMDkzOTI3LTYwOC0zeXBnOWhydy0yMDI0LTAxLTMwLXVueXpzNmt5LTIwMjQtMDEtMzEuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Einkaufsstraße in Deutschland" title="Einkaufsstraße in Deutschland"/>
  <figcaption>Einkaufsstraße in Deutschland <em>Credits: FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Kauflaune in Deutschland bleibt in Zeiten internationaler Krisen und schwacher Konjunktur auf niedrigem Niveau.</p>
<p>Für den Juli prognostizieren die Konsumforschungsinstitute GfK und NIM nur eine geringfügige Aufwärtsbewegung. Die Einkommenserwartungen, die bereits im vergangenen Monat angestiegen waren, legten erneut leicht zu.</p>
<p>Laut einer am Donnerstag in Nürnberg veröffentlichten Studie der
Konsumforschungsinstitute ist der Indikator für das Konsumklima
insgesamt im Juli auf minus 29,2 Punkte gestiegen, von zuvor
revidiert minus 29,7 Punkten. Analyst:innen hatten mit einer stärkeren
Erholung der Konsumlaune gerechnet und waren im Schnitt von einem
Wert von minus 28,0 Punkten ausgegangen.</p>
<h2>Aufschwung zeichnet sich noch nicht ab</h2>
<p>„Die Anschaffungsneigung verharrt im pessimistischen Bereich und
auch die Sparneigung geht nicht zurück“, sagte NIM-Konsumexperte Rolf
Bürkl. „Ein Aufwind in Richtung Vorkriegsniveau zeichnet sich daher
noch nicht ab.“ Jedoch würden die Friedensverhandlungen für den
Konflikt im Nahen Osten und der Rückgang der Rohölpreise die
Inflationssorgen der Verbraucher mildern und die
Konjunkturerwartungen wieder etwas aufhellen.</p>
<p>Weiterhin hoch ist die Sparneigung der Deutschen. Der seit Anfang
des Jahres beobachtete leichte Rückgang sei damit zum Stillstand
gekommen.</p>
<p>Für die Studie haben die Nürnberger Konsumforscher:innen zwischen 4.
und 15. Juni 2.000 Menschen befragt. Auftraggeber für die Erhebung
ist die EU-Kommission.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/szuSbW29sCxd7s7rIP6n_viXTp9DQxnu8LK_0Ya7XQc/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDEvMzEvaW1hZ2UtMjAyNDAxMzAtMDkzOTI3LTYwOC0zeXBnOWhydy0yMDI0LTAxLTMwLXVueXpzNmt5LTIwMjQtMDEtMzEuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title> Golden Goose bekommt neue Mehrheitseigentümerin</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/golden-goose-bekommt-neue-mehrheitseigentumerin/2026062449901</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/golden-goose-bekommt-neue-mehrheitseigentumerin/2026062449901</guid><author>news@fashionunited.com (Isabella Naef)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 24 Jun 2026 18:06:16 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
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  <figcaption>Der Store in Florenz <i>Credits: Golden Goose</i></figcaption>
</figure>
<p>Hsg wird Mehrheitsgesellschafterin der Golden Goose Group.</p>
<p>Das internationale Venture-Capital- und Private-Equity-Unternehmen hat die Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an dem italienischen Luxusmodeunternehmen  abgeschlossen. Die finanziellen Bedingungen der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.</p>
<p>Die globale Investmentgesellschaft Temasek und True Light Capital, ein von Temasek vollständig kontrollierter Vermögensverwalter, haben ihre Investition als Minderheitsgesellschafterinnen abgeschlossen. Permira wird als strategische  Minderheitsinhaberin im Kapital verbleiben.</p>
<p>„Die Investitionen von Hsg und Temasek basieren auf einer starken strategischen und kulturellen Affinität. Sie stellen einen neuen Meilenstein auf dem globalen Wachstumspfad von Golden Goose dar“, heißt es in einer Mitteilung.</p>
<p>Golden Goose verzeichnete ein stetiges und profitables Wachstum. Die Einnahmen stiegen von 266 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2020 auf 734 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2025. Zuletzt meldete die Gruppe für das erste Quartal einen Umsatzanstieg von zehn Prozent im Jahresvergleich auf 173,2 Millionen. Dies wurde durch eine starke Leistung in allen geografischen Gebieten unterstützt.</p>
<h2>Silvio Campara bleibt CEO</h2>
<p>„Heute beginnt ein neues, aufregendes Kapitel für Golden Goose“, betonte der CEO Silvio Campara, der das Unternehmen weiterhin leiten wird. „Wir freuen uns, dass Hsg und Temasek offiziell als strategische Partner:innen Teil unserer Reise werden. Wir freuen uns darauf, von ihrer umfassenden Erfahrung in der internationalen Entwicklung von Luxusmarken und der Beschleunigung von Innovationen zu profitieren. Gleichzeitig stärken wir unsere globalen Ambitionen und bringen Golden Goose zu immer mehr ‘Dreamers’ auf der ganzen Welt.“</p>
<p>„Durch die Nutzung der globalen Präsenz von Hsg und Temasek und ihrer jeweiligen Erfolgsbilanzen bei der globalen Entwicklung von Verbraucher:innenmarken und Innovationsplattformen wird die Gruppe ihre internationale Expansion und ihre Innovationsplattform weiter beschleunigen. Sie wird ihr unverwechselbares Direct-to-Consumer-Modell und die globale Resonanz der Marke an der Schnittstelle von Luxus, Lifestyle und Sportswear stärken. Dabei werden die ‘Made in Italy’-Wurzeln von Golden Goose bewahrt und weiterhin in sie investiert“, heißt es in der Mitteilung.</p>
<p>Silvio Campara wird Golden Goose weiterhin als Chief Executive Officer (CEO) leiten, zusammen mit dem bestehenden Führungsteam. Marco Bizzarri, seit April 2024 nicht-geschäftsführendes Mitglied des Verwaltungsrats, übernimmt ab heute die Rolle des non-executive Chairman.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/wn7XVMAc0bccBlrp7XXQWFKvtuALTJNT2btf0X6iKlo/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTEvMTEvZ2ctZmlyZW56ZS0wMjczLWNvcGlhLTEtczVkZjRuY2ItMjAyNS0xMS0xMS5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Valentino schließt 2025 mit Umsatzrückgang ab </title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/valentino-schliesst-2025-mit-umsatzruckgang-ab/2026062449900</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/valentino-schliesst-2025-mit-umsatzruckgang-ab/2026062449900</guid><author>news@fashionunited.com (Isabella Naef)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 24 Jun 2026 15:08:22 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/0UwcLMVurLhUuA-gxZBBtGi35bMm4PY2b9_3zXW8OPs/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjQvZm90b2pldC0yOS05eHFlaXJpaC0yMDI2LTAzLTEzLXNzb3U1a2hjLTIwMjYtMDYtMjQuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/Kd3FBR8zwzviRzeuvF08hglDeAn9_hI_oyaS4EidCIg/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjQvZm90b2pldC0yOS05eHFlaXJpaC0yMDI2LTAzLTEzLXNzb3U1a2hjLTIwMjYtMDYtMjQuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/0UwcLMVurLhUuA-gxZBBtGi35bMm4PY2b9_3zXW8OPs/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjQvZm90b2pldC0yOS05eHFlaXJpaC0yMDI2LTAzLTEzLXNzb3U1a2hjLTIwMjYtMDYtMjQuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Valentino AW26." title="Valentino AW26."/>
  <figcaption>Valentino Herbst/Winter 2026.  <em>Credits: ©Launchmetrics/spotlight </em></figcaption>
</figure>
<p>Das italienische Modehaus Valentino, das zu 70 Prozent dem katarischen Fonds Mayhoola und zu 30 Prozent dem französischen Luxuskonzern Kering gehört, hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz von 1,12 Milliarden Euro abgeschlossen.</p>
<p>Die italienische Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore berichtet über den jüngsten Geschäftsbericht des Modehauses. Demnach belief sich der Umsatz auf 1,12 Milliarden Euro, ein Rückgang von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank um 41 Prozent auf 174 Millionen Euro. Auch die Nettoverschuldung stieg von 1,08 Milliarden Euro auf 1,13 Milliarden Euro an. Laut Il Sole 24 Ore erklärt das Unternehmen in dem Dokument, dass auch die Wechselkursentwicklung die Ergebnisse belastet habe.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/1qxPfoQSXeEJaK9nDMTKDKg5wj4vHOCJdjLJrk2lnrc/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjQvZm90b2pldC0yOS05eHFlaXJpaC0yMDI2LTAzLTEzLXNzb3U1a2hjLTIwMjYtMDYtMjQuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Messe Frankfurt macht im Inland kaum noch Gewinn</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/messe-frankfurt-macht-im-inland-kaum-noch-gewinn/2026062449891</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/messe-frankfurt-macht-im-inland-kaum-noch-gewinn/2026062449891</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 24 Jun 2026 09:54:44 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/Lkavn0OUFpb9N-W8G7obIJpsGAj4ICWrPpId3Q-YbAo/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjQvcHJlc3MtZGwtZW50cmFuY2UtY2l0eTItdXo2Z3pndm0tMjAyNi0wNi0yNC5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/FlQHU-GO2plmztCWxVl9NI6swMw8CxAlsk44Q_A9k-0/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjQvcHJlc3MtZGwtZW50cmFuY2UtY2l0eTItdXo2Z3pndm0tMjAyNi0wNi0yNC5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/Lkavn0OUFpb9N-W8G7obIJpsGAj4ICWrPpId3Q-YbAo/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjQvcHJlc3MtZGwtZW50cmFuY2UtY2l0eTItdXo2Z3pndm0tMjAyNi0wNi0yNC5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Eingang Messegelände in Frankfurt am Main" title="Eingang Messegelände in Frankfurt am Main"/>
  <figcaption>Eingang Messegelände in Frankfurt am Main  <em>Credits: Messe Frankfurt GmbH / Jacquemin </em></figcaption>
</figure>
<p>Die Frankfurter Messegesellschaft hat im vergangenen Jahr kaum noch Gewinn im Inland gemacht.</p>
<p>Das von der Stadt Frankfurt und dem Land Hessen getragene Unternehmen bezifferte
den unkonsolidierten Inlandsgewinn auf 9,7 Millionen Euro, während im
umsatzseitig kaum noch kleineren Auslandsgeschäft 71,4 Millionen Euro
verbucht werden konnten.</p>
<p>Unter dem Strich ging 2025 der Gesamtgewinn um 48,4 Prozent auf
42,2 Millionen Euro zurück. Die Umsätze des Unternehmens fielen um 9
Millionen auf 766 Millionen Euro. Die Auslandsaktivitäten machten den
Rekordanteil von 48 Prozent aus.</p>
<p>Wachstumstreiber waren insbesondere Asien und Dubai.
Geschäftsführer Detlef Braun kündigte den weiteren Ausbau der
Auslandsaktivitäten an. Bislang sei man bereits in 184 Ländern
vertreten. Die Internationalität trage zur Stabilisierung des
Gesamtkonzerns bei.</p>
<h2>Aussteller:innen sparen an Flächen</h2>
<p>Trotzdem wird die Messegesellschaft im laufenden Jahr das
gesetzte Umsatzziel von 839 Millionen Euro verfehlen. &quot;Nicht ganz 800
Millionen&quot; seien erreichbar, sagte Messechef Wolfgang Marzin. Nach
seinen Angaben sparen derzeit gerade deutsche und europäische
Aussteller an ihren Messeauftritten. Die Leitmessen würden zwar
weiterhin besucht, aber die angemieteten Flächen fielen kleiner aus.
Die Frankfurter Messe spiegele die allgemeine Wirtschaftsentwicklung,
verliere aber keine Marktanteile. Weitere Probleme machen Zölle und
Währungsverluste.</p>
<p>Weltweit fanden 2025 unter dem Dach der Messe Frankfurt 349
Veranstaltungen mit 4,8 Millionen Besuchern statt. Im laufenden
Geschäftsjahr sind global 359 Veranstaltungen geplant. Neu im
Portfolio sind unter anderen eine neue Textilmesse in Mailand, eine
Kosmetik-Veranstaltung im französischen Grasse und eine Ausgabe der
Zubehörmesse Automechanika in Jakarta.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/vMqEXTWOtXPq4I_NPA6euQJjo39MG4tgSrLhaYMAIRU/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjQvcHJlc3MtZGwtZW50cmFuY2UtY2l0eTItdXo2Z3pndm0tMjAyNi0wNi0yNC5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title> Alibaba verklagt US-Pentagon – Onlineriese als „chinesisches Militärunternehmen“ eingestuft</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/alibaba-verklagt-us-pentagon-onlineriese-als-chinesisches-militarunternehmen-eingestuft/2026062449890</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/alibaba-verklagt-us-pentagon-onlineriese-als-chinesisches-militarunternehmen-eingestuft/2026062449890</guid><author>news@fashionunited.com (AFP)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 24 Jun 2026 08:53:42 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/BX9C1IdcYhb7O6JD3j2IPeYjzpvCisvqTBlqW3764zk/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTIvMjEvYWxpYmFiYS1rYW50b29yLWFkaXlzcmxpLTIwMjMtMTItMjEtd3luZnAxNjgtMjAyMy0xMi0yMS5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/FCsLCZakNpbDlj5XBGlUKF2Mu63fJW8oKDgxSDAy9Mo/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTIvMjEvYWxpYmFiYS1rYW50b29yLWFkaXlzcmxpLTIwMjMtMTItMjEtd3luZnAxNjgtMjAyMy0xMi0yMS5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/BX9C1IdcYhb7O6JD3j2IPeYjzpvCisvqTBlqW3764zk/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTIvMjEvYWxpYmFiYS1rYW50b29yLWFkaXlzcmxpLTIwMjMtMTItMjEtd3luZnAxNjgtMjAyMy0xMi0yMS5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Alibaba office." title="Alibaba office."/>
  <figcaption>Büro von Alibaba. <em>Bild: Alibaba Group Holding Limited</em></figcaption>
</figure>
<p>Der chinesische E-Com- und Technologie-Riese Alibaba hat am Montag in den USA eine Bundesklage gegen seine Einstufung als „chinesisches Militärunternehmen“ durch das Verteidigungsministerium eingereicht. Das Unternehmen hält die Einstufung für willkürlich.</p>
<p>Die Klage wurde bei einem Bundesgericht in San Francisco eingereicht. Sie stellt die Entscheidung des Pentagons in Frage, Alibaba auf die Bundesliste der Militärunternehmen zu setzen. „Die Entscheidungen entbehren jeder sachlichen oder rechtlichen Grundlage“, heißt es in der Klageschrift.</p>
<p>Das Pentagon veröffentlichte am 8. Juni eine neue Liste von 80 Unternehmen und deren Tochtergesellschaften. Diese sollen nach Angaben des Pentagons das chinesische Militär unterstützen. Auf der Liste stehen die Technologie-Riesen Alibaba und Baidu sowie der Elektrofahrzeughersteller BYD.</p>
<p>Aufgrund dieser Einstufung darf das Pentagon ab dem 30. Juni keine neuen Verträge mehr mit den genannten Unternehmen oder deren kontrollierten Tochtergesellschaften abschließen. Die Einstufung schränkt auch die Möglichkeit des Unternehmens ein, Lobbyfirmen in den USA zu beauftragen. Dies verstößt laut der Klage gegen die im ersten Verfassungszusatz verankerten Rechte.</p>
<p>„Die Auswirkungen sind bereits spürbar: Interessenvertreter:innen, die Alibaba seit Jahren vertreten haben, teilten dem Unternehmen mit, dass sie dies nicht mehr tun können“, heißt es in dem Dokument.</p>
<p>Als Reaktion auf die schwarze Liste Washingtons verhängte China am Montag Exportkontrollen gegen zehn US-amerikanische Unternehmen aus den Bereichen Verteidigung und Seltene Erden.</p>
<p>Die Auseinandersetzung stellt die bilateralen Beziehungen auf die Probe. Sie folgt auf ein Treffen zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping im vergangenen Monat in Peking, das die Beziehungen zwischen den beiden Mächten stabilisieren sollte.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/nGCGtUHGHDcWdG2ETN1X55x5nrAT9sS0DYMiNkLFi5M/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTIvMjEvYWxpYmFiYS1rYW50b29yLWFkaXlzcmxpLTIwMjMtMTItMjEtd3luZnAxNjgtMjAyMy0xMi0yMS5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Luxus neu definiert: Wie emotionale Bindung zur neuen Währung der Branche wird </title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/luxus-neu-definiert-wie-emotionale-bindung-zur-neuen-wahrung-der-branche-wird/2026062449888</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/luxus-neu-definiert-wie-emotionale-bindung-zur-neuen-wahrung-der-branche-wird/2026062449888</guid><author>news@fashionunited.com (Gastautor)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 24 Jun 2026 08:49:00 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/FEuyWgBtVmPfIY4yptXmMDhN7wvgAURy8SDBarulkYk/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjIvZHlhbmEtd2luZy1zby1wYWZtNWZxMWRyay11bnNwbGFzaC14cm1wdWEzbi0yMDI2LTA2LTIyLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/dpRX613ig1LT5W7VeALVVgWMpddtyYKqzJwxo5leRJ4/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjIvZHlhbmEtd2luZy1zby1wYWZtNWZxMWRyay11bnNwbGFzaC14cm1wdWEzbi0yMDI2LTA2LTIyLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/FEuyWgBtVmPfIY4yptXmMDhN7wvgAURy8SDBarulkYk/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjIvZHlhbmEtd2luZy1zby1wYWZtNWZxMWRyay11bnNwbGFzaC14cm1wdWEzbi0yMDI2LTA2LTIyLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Ein Passant steht vor einem Store der Luxusmarke Louis Vuitton." title="Ein Passant steht vor einem Store der Luxusmarke Louis Vuitton."/>
  <figcaption>Ein Passant steht vor einem Store der Luxusmarke Louis Vuitton.  <em>Credits: Dyana Wing So / Unsplash</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Luxusindustrie steht seit jeher für Prestige, Exklusivität und handwerkliche Perfektion – und war damit lange mit einer Art Versprechen verbunden: Wer in eine Marke investiert, erwirbt nicht nur ein Produkt, sondern auch Status, kulturelle Relevanz und Zugehörigkeit. Dieses Verständnis gilt bis heute – doch das dahinterstehende Erfolgsmodell gerät zunehmend unter Druck.</p>
<p>Eine aktuelle Studie von Accenture zeigt: Für Kund:innen reicht es längst nicht mehr, wenn eine Marke schön, selten oder prestigeträchtig ist. Vielmehr wird es entscheidend, ob sie auch auf einer emotionalen Ebene berührt, relevant bleibt und eine Beziehung zu den Konsument:innen aufbauen kann, die sich persönlich und authentisch anfühlt. Laut der Studie ‘Luxe Eternal: The Customer Edit’ beginnt für den Sektor damit eine neue Phase, in der nicht mehr primär Prestige und Status über den Erfolg entscheiden, sondern die Fähigkeit, nachhaltige emotionale Resonanz zu schaffen.</p>
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<header>Die Autor:innen</header>
<u>Tobias Göbbel</u>, Leiter des Geschäftsbereichs Consumer Goods &amp; Services von Accenture in Deutschland. <u>Rebecca Schmitt</u> Expertin im Bereich Luxury Industry bei Accenture.

</div>
<h2>Ein robuster Markt bekommt feine Risse</h2>
<p>Auf den ersten Blick wirkt der globale Luxusmarkt erstaunlich widerstandsfähig. Trotz geopolitischer Spannungen, wirtschaftlicher Unsicherheiten und einer insgesamt volatilen Nachfrage zeigte und zeigt sich die Branche robust – gerade auch in Krisenzeiten. Doch unter dieser Oberfläche zeichnet sich eine schleichende Entwicklung ab, die für Marken tiefgreifender sein könnte als kurzfristige Konjunkturschwankungen: schwindende Loyalität.</p>
<p>Das Ergebnis der Befragung von Kund:innen in 13 Ländern zeigt ein bemerkenswertes Paradox: 65 Prozent der Befragten sehen Luxusmarken weiterhin als kulturell prägend an, gleichzeitig berichten viele von einer nachlassenden emotionalen Relevanz. Mehr als ein Drittel sagen, Marken gelingt es nicht mehr, eine dauerhafte Verbindung zu ihnen aufrechtzuerhalten. Jede:r Zweite hat den Eindruck, dass viele Häuser heute stärker von Profitmotiven als von einer inspirierenden Vision getrieben werden.</p>
<h2>Die eine Definition von Luxus existiert nicht mehr</h2>
<p>Der bisherige Grundsatz der Branche, Kund:innen als homogene Zielgruppe zu verstehen, verliert zunehmend an Gültigkeit. Tatsächlich unterscheiden sich die Erwartungen der Kund:innen heute deutlich stärker voneinander. Da ist zum einen eine digital geprägte, global vernetzte Zielgruppe, die Luxus stark über Ästhetik, kulturelle Relevanz und sichtbare Zugehörigkeit interpretiert.</p>
<p>Daneben stehen werteorientierte Konsument:innen, für die Haltung, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Bedeutung eine zentrale Rolle spielen. Zudem gibt es nach wie vor Kund:innengruppen, die Luxus vor allem mit Herkunft, Handwerkskunst, Verlässlichkeit und Vertrauen verknüpfen. Was diese Gruppen verbindet, ist auf den ersten Blick wenig überraschend: Luxus steht weiterhin für Qualität, Exklusivität und zeitlose Eleganz.</p>
<p>Doch wie Marken diese Werte inszenieren, vermitteln und erlebbar machen sollen, unterscheidet sich je nach Kund:innengruppe deutlich. Und genau darin liegt die strategische Herausforderung. Marken sind gefordert, ihre Identität klar mit den individuellen Erwartungen ihrer Kund:innen in Einklang zu bringen.</p>
<h2>Die Resonanzlücke wächst zunehmend</h2>
<p>Aus dieser wachsenden Vielfalt entsteht, was die Autor:innen der Studie als „Resonanzlücke“ beschreiben. Marken können weiterhin begehrlich wirken und dennoch an Bedeutung verlieren. Sie werden wahrgenommen, aber nicht unbedingt als persönlich relevant erlebt. Genau diese Differenz ist entscheidend dafür, ob aus Interesse Bindung entsteht oder Konsument:innen beim nächsten Kauf ohne lange zu überlegen zur Konkurrenz wechseln. Die Kritik der Kundschaft fällt dabei recht konkret aus:</p>
<ul>
<li>37 Prozent der Befragten nehmen ein sinkendes Preis-Leistungs-Verhältnis wahr.</li>
<li>35 Prozent empfinden die Markenkommunikation als wenig differenzierend.</li>
<li>50 Prozent sind der Ansicht, dass Marken Profit über Haltung stellen.</li>
</ul>
<p>Die Konsequenz: Prestige allein genügt nicht mehr. Relevanz muss kontinuierlich neu hergestellt werden – in der Kommunikation, im Service, in der Sortimentslogik und im Markenerlebnis über alle Kanäle hinweg. Künftig wird das Luxusgeschäft also weniger vom einzelnen Produkt als von der Qualität der Beziehung bestimmt. Kund:innen erwarten, dass Marken sie verstehen, ihre Bedürfnisse antizipieren und über den Kauf hinaus präsent bleiben. Sie wünschen sich oftmals personalisierte Erlebnisse und dass die Beziehung nach dem Kauf nicht abbricht.</p>
<p>Damit verschiebt sich auch die Perspektive auf die Customer Journey: Weg von isolierten Touchpoints, hin zu einer fortlaufenden, „omni-personal“ gedachten Beziehungserzählung. Gemeint ist ein Markenerlebnis, das sich über physische und digitale Räume hinweg persönlich anfühlt, kohärent bleibt und das Gefühl von Zugehörigkeit vermittelt. Community, Dialog und langfristige Begleitung werden damit zu zentralen Treibern des Markenwerts.</p>
<h2>Operative Exzellenz wird zum Fundament</h2>
<p>Auffällig ist zudem, wie stark sich der Blick auf die bislang eher unsichtbaren Bereiche des Markenerlebnisses verschiebt. Was hinter den Kulissen passiert, prägt die Markenwahrnehmung heute nahezu ebenso stark wie Kampagnen, Schaufenster oder Produktinszenierungen. So bewerten 69 Prozent der Befragten eine effiziente Lieferung als wichtig, drei Viertel nennen die Kompetenz der Mitarbeitenden als entscheidenden Einflussfaktor auf ihre Wahrnehmung der Marke.</p>
<p>Operative Exzellenz ist im Luxussegment damit längst mehr als ein reiner Hygienefaktor. Sie bildet die Grundlage dafür, dass emotionale Bindung und Markenversprechen überhaupt glaubwürdig wirken können. Denn wenn Service, Beratung oder Verfügbarkeit nicht überzeugen, verliert auch die Erzählung von Exklusivität an Wirkungskraft.</p>
<h2>Menschliche Nähe gewinnt wieder an Bedeutung</h2>
<p>Ein besonders interessanter Aspekt der Studie ist das Rollenbild des sogenannten „Relational Artisan“. Gemeint ist eine neue Form von Mitarbeitenden an der Schnittstelle zwischen Marke und Kundschaft, die Markenbotschaft, persönliche Beratung und kulturelles Verständnis miteinander verbindet. Ihre Aufgabe geht dabei weit über den reinen Verkauf hinaus: Sie schaffen Vertrauen, ordnen Markenwerte ein und übersetzen sie in individuelle, persönliche Erlebnisse. Gerade in einem Markt, in dem sich Produkte und Inszenierungen zunehmend ähneln, gewinnt dieser menschliche Faktor deutlich an Bedeutung.</p>
<p>Zugleich fungieren diese Rollen als sensibles Frühwarnsystem für Unternehmen. Sie nehmen Veränderungen in Erwartungen, Tonalitäten und Kaufmotiven früh wahr und tragen dieses Wissen zurück in Produktentwicklung, Service und Kommunikation. Da Luxus historisch immer auch von persönlicher Nähe, Beratung und Begegnung geprägt war, kann genau diese menschliche Verbindung künftig erneut zu einem entscheidenden Differenzierungsmerkmal werden.</p>
<h2>Die Zukunft des Luxus liegt in der Beziehung</h2>
<p>Die Luxusindustrie nähert sich also einem Wendepunkt. Laut einer Studie von Luxury Daily gaben über 83 Prozent der befragten Führungskräfte von Luxusmarken in einer früheren Untersuchung an, dass sich die Bedürfnisse und Erwartungen ihrer Kund:innen schneller verändern, als ihre Unternehmen sich anpassen können. Für Marken bedeutet das, Heritage und Neuerfindung nicht länger als Gegensätze zu behandeln. Vielmehr sollten sie eine gute Balance schaffen: handwerkliche Exzellenz mit digitaler Innovation verbinden, Exklusivität bewahren und zugleich neue Formen von Offenheit und Relevanz ermöglichen. Wer nur das Erbe verwaltet, läuft Gefahr, aus der Zeit zu fallen.</p>
<p>Die Gewinnerinnen der kommenden Jahre werden daher nicht zwangsläufig jene Marken sein, die die auffälligsten Produkte oder die lautesten Kampagnen hervorbringen. Erfolgreich werden vielmehr diejenigen Marken sein, denen es gelingt, aus einzelnen Kaufakten eine belastbare Beziehung zu formen – mit Relevanz, Konsistenz und echter persönlicher Ansprache. Oder anders gesagt: Die Zukunft des Luxus entscheidet sich nicht allein an Material, Preis oder Sichtbarkeit. Sie entscheidet sich daran, ob eine Marke als Gegenüber wahrgenommen wird – als etwas, das versteht, begleitet und Bedeutung stiftet. Beziehungen sind damit nicht länger ein Nebeneffekt des Luxusversprechens. Sie werden zu seinem sichtbarsten Ausdruck.</p>
<figure>
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  <figcaption>Tobias Göbel (links) leitet den Geschäftsbereich Consumer Goods &amp; Services von Accenture in Deutschland und Rebecca Schmitt (rechts) ist Expertin für die Luxusindustrie. <em>Credits: Accenture</em></figcaption>
</figure>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/l9SlBZ1SraNQeCLOOlbkh3e-4tHwbmSNtzKE1WMuAy0/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMDIvcHVtYS1sb25kb24tZmxhZ3NoaXAtc3RvcmUtZmFjYWRlLW5pZ2h0LWJ2ejZkdjJlLTIwMjUtMTItMDEtZW9wbXJlcmctMjAyNS0xMi0wMi5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/PYSL9hhlGawvZn7UwJbDB1sHXWckkZf6LGdlrOvF5o8/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMDIvcHVtYS1sb25kb24tZmxhZ3NoaXAtc3RvcmUtZmFjYWRlLW5pZ2h0LWJ2ejZkdjJlLTIwMjUtMTItMDEtZW9wbXJlcmctMjAyNS0xMi0wMi5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/l9SlBZ1SraNQeCLOOlbkh3e-4tHwbmSNtzKE1WMuAy0/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMDIvcHVtYS1sb25kb24tZmxhZ3NoaXAtc3RvcmUtZmFjYWRlLW5pZ2h0LWJ2ejZkdjJlLTIwMjUtMTItMDEtZW9wbXJlcmctMjAyNS0xMi0wMi5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Puma-Store in London" title="Puma-Store in London"/>
  <figcaption>Puma-Store in London <em>Credits: Puma.</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Puma-Aktie <de0006969603> hat am
Dienstag ihre Talfahrt beschleunigt und zeitweise so kräftig
nachgegeben wie zuletzt im Januar. Gedämpfte Analyst:innen-Kommentare zu
den Umsätzen im zweiten Quartal nach Gesprächen mit dem Management
dürften der Auslöser gewesen sein.</de0006969603></p>
<p>Mit zuletzt minus 7,5 Prozent auf 26,02 Euro nahm das Papier des
Sportartikelherstellers am Nachmittag den vorletzten Platz im MDax
<de0008467416> ein. Zeitweise war es sogar um bis zu 9,6 Prozent
abwärts gegangen.</de0008467416></p>
<p>Bernstein-Analyst William Woods senkte als Reaktion nun seine
Schätzungen und rechnet für das zweite Jahresviertel mit einem
Umsatzrückgang auf währungsbereinigter Basis von 9 Prozent. Damit
liegt er unter dem Marktkonsens, der einen Rückgang von 6 Prozent
prognostiziert. Als Gründe für seinen Schritt nannte Woods eine
Normalisierung der Geschäftsaktivität sowie herausfordernde
Vergleichswerte im US-Massengeschäft.</p>
<p>Puma will am 31. Juli seine Ergebnisse für das zweite Quartal
veröffentlichen.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/zwA-uFRbN6obIqLXs5Ea-HP7f6ggELaAIeKf07-uLNI/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMDIvcHVtYS1sb25kb24tZmxhZ3NoaXAtc3RvcmUtZmFjYWRlLW5pZ2h0LWJ2ejZkdjJlLTIwMjUtMTItMDEtZW9wbXJlcmctMjAyNS0xMi0wMi5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Seidensticker konkretisiert Pläne für Wholesale-Comeback der Womenswear</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/seidensticker-konkretisiert-plane-fur-wholesale-comeback-der-womenswear/2026062349882</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/seidensticker-konkretisiert-plane-fur-wholesale-comeback-der-womenswear/2026062349882</guid><author>news@fashionunited.com (Ole Spötter)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Tue, 23 Jun 2026 14:16:41 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/LBHNjOgdqs57MvT1JXsAz5C89mny08oRmcaO82j8N18/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjMvc2Utd29tZW5zd2Vhci0yNzEtdHctMDEta2JqaXpmNXUtMjAyNi0wNi0yMy5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/bW9EPbTmibVFRHE1xpq4nBcH_B8jmQtFCMHypLM7ulE/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjMvc2Utd29tZW5zd2Vhci0yNzEtdHctMDEta2JqaXpmNXUtMjAyNi0wNi0yMy5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/LBHNjOgdqs57MvT1JXsAz5C89mny08oRmcaO82j8N18/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjMvc2Utd29tZW5zd2Vhci0yNzEtdHctMDEta2JqaXpmNXUtMjAyNi0wNi0yMy5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Credits: Seidensticker" title="Credits: Seidensticker"/>
  <figcaption><em>Credits: Seidensticker</em></figcaption>
</figure>
<p>Seidensticker bringt seine Womenswear ab der kommenden Ordersaison zurück in den Wholesale. Dafür hat der Blusenspezialist die Kollektion angepasst.</p>
<p>Bereits im Januar schloss Seidensticker-Chefin Silvia Bentzinger eine Rückkehr der Damenmode in den Großhandel nicht aus, <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/seidensticker-ceo-us-expansion-und-wholesale-ruckkehr-der-womenswear/2026012865170">wie sie im Interview erzählte</a> – wollte damals aber noch keine konkreten Pläne verkünden. Nun bestätigte das Bielefelder Unternehmen die aktualisierte Strategie, nachdem das Fachmagazin Textilwirtschaft (TW) darüber berichtet hatte.</p>
<p>„Mit der Neuausrichtung unserer Damenoberbekleidung setzen wir bewusst auf Profil statt Breite&quot;, sagte Bentzinger auf Anfrage von FashionUnited. „Wir kehren mit einer klareren, moderneren Kollektion und einer selektiven Wholesale-Strategie zurück, die perfekt zu unserer Positionierung als Blusenspezialist passt.&quot;</p>
<figure>
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  <figcaption><em>Credits: Seidensticker </em></figcaption>
</figure>
<p>Bevor Seidensticker Ende 2024 ankündigte, die Damenmode nicht länger über den Wholesale-Kanal zu vertreiben, seien Kollektion und Kund:innenstruktur sehr heterogen gewesen, erklärte Bentzinger gegenüber der TW. Zu dieser Zeit sei die Damenkollektion im Premium-Umfeld, aber auch bei Händler:innen wie Sinn und Galeria Kaufhof erhältlich gewesen, wodurch die verschiedenen Anforderungen zu einer Verwässerung geführt hätten.</p>
<p>Genaue Angaben zu potenziellen Handelspartner:innen wollte das Unternehmen auf Anfrage von FashionUnited noch nicht machen. Das Ziel seien aber nachhaltige Partnerschaften mit den „richtigen Handelspartner:innen&quot;, so die Chefin weiter. „Die aktuelle Marktbewegung eröffnet Chancen, die wir mit einem fokussierten Angebot und einer starken Handschrift nutzen wollen.&quot;</p>
<p>Ab Frühjahr 2027 will Seidensticker mit einem Sortiment wiederkehren, das fokussierter und ausdrucksstärker als zuvor ist. Insgesamt soll die Kollektion, die etwa 60 Optionen umfasst, etwas zurückhaltender sein – weshalb auch weniger Prints integriert werden. Der Fokus liegt auf der Bluse, wobei künftig auch Produktgruppen wie Strick, Hosen, Kleider und Blazer weiter ausgebaut werden sollen. Zusätzlich wurde das Never-out-of-Stock-Sortiment angepasst. Es umfasst nun rund 120 Artikel und setzt auf einen größeren Anteil an modischen Pieces.</p>
<figure>
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  <figcaption><em>Credits: Seidensticker </em></figcaption>
</figure>
<p>Die Womenswear macht aktuell rund 30 Prozent des Umsatzes aus. Die Menswear soll zwar auch langfristig der Umsatztreiber bleiben – ein Anstieg der Damenmode auf 40 Prozent Umsatzanteil sei für das Unternehmen jedoch realistisch.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/DS0IE_U7rrfpqhc83R8XH7nO4gf8C-_p6pJfHvUKbtw/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjMvc2Utd29tZW5zd2Vhci0yNzEtdHctMDEta2JqaXpmNXUtMjAyNi0wNi0yMy5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Warum Kreislaufmode nicht immer eine geringere Umweltbelastung bedeutet</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/warum-kreislaufmode-nicht-immer-eine-geringere-umweltbelastung-bedeutet/2026062349879</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/warum-kreislaufmode-nicht-immer-eine-geringere-umweltbelastung-bedeutet/2026062349879</guid><author>news@fashionunited.com (Guest Contributor)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Tue, 23 Jun 2026 12:10:53 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/X9ycpwtvyxxvr13oZG4CXdy_gGm-wU09qQvs7pvwU5E/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjIvcGV4ZWxzLWNvdHRvbmJyby02MDY5OTY5LW1tb3BoN2VuLTIwMjYtMDYtMjIuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/c-8Bmn9l-9PictKAHmlFECWzNM98uiyJ2-ua3BaUWqI/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjIvcGV4ZWxzLWNvdHRvbmJyby02MDY5OTY5LW1tb3BoN2VuLTIwMjYtMDYtMjIuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/X9ycpwtvyxxvr13oZG4CXdy_gGm-wU09qQvs7pvwU5E/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjIvcGV4ZWxzLWNvdHRvbmJyby02MDY5OTY5LW1tb3BoN2VuLTIwMjYtMDYtMjIuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Illustrative image of a women in a secondhand store." title="Illustrative image of a women in a secondhand store."/>
  <figcaption>Illustratives Bild einer Frau in einem Secondhand-Laden. <em>Bild: Cottonbro Studio via Pexels.</em></figcaption>
</figure>
<p>Die heutige Textilindustrie ist größtenteils linear. Laut dem ‘Circularity Gap Report Textiles’ von Circle Economy verbraucht sie jährlich 3,25 Milliarden Tonnen an Materialien. Die große Mehrheit, über 99 Prozent, stammt aus neuen Rohstoffen. Zudem hat der Aufstieg von Fast Fashion die Konsumzyklen von Textilien intensiviert. Dies ermutigt Verbraucher:innen, Kleidung immer schneller zu kaufen und zu entsorgen.</p>
<p>Zirkuläre Strategien wie Wiederverwendung, Reparatur, Miete und Upcycling werden als Schlüssellösungen zur Reduzierung der Umweltauswirkungen der Textilindustrie vorgestellt. In vielen Fällen führen sie tatsächlich zu Reduktionen. Eine Arbeit des europäischen Dachverbands der Recyclingindustrie deutet auf mögliche Einsparungen von bis zu drei Kilogramm CO2-Äquivalent pro wiederverwendetem Artikel hin. Diese Vorteile sind jedoch nicht selbstverständlich. Sie hängen davon ab, ob diese zirkulären Strategien tatsächlich den Kauf neuer Kleidungsstücke ersetzen. Hier kommt das Konzept der Verdrängungsrate ins Spiel. Sie beschreibt das Ausmaß, in dem die Wiederverwendung, Reparatur, Miete oder das Upcycling von Kleidung den Kauf eines neuen Artikels verhindert.</p>
<p>Ohne Berücksichtigung der Verdrängungsraten ist es leicht, die Umweltvorteile der Kreislaufmode zu überschätzen. Dies führt zu unrealistischen Erwartungen bei Verbraucher:innen, politischen Entscheidungsträger:innen und Branchenakteur:innen. Wenn die Erwartungen zu hoch sind, kann das tatsächliche Ergebnis zu Enttäuschung führen. Schlimmer noch, es kann zu Skepsis und nachlassender Unterstützung für zirkuläre Textillösungen führen.</p>
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<header>Über die Autor:innen</header>
Verfasst für FashionUnited von Hannah Beisel (Research Analyst, <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.com/companies/circle-economy" target="_self"><u>Circle Economy</u></a>), Irlanda Mora Espinosa (Industrial Ecologist, Circle Economy) und Luba Glazunova (Communication Specialist, Circle Economy).
</div>
<h2>Was ist die Verdrängungsrate?</h2>
<p>Die Verdrängungsrate ist eine Kennzahl, die misst, inwieweit eine zirkuläre Handlung einen Neukauf ersetzt. Eine Verdrängungsrate von 100 Prozent bedeutet, dass die Handlung einen Neukauf vollständig vermeidet, was jedoch selten vorkommt. In der Praxis deutet eine hohe Verdrängung darauf hin, dass zirkulärer Konsum Neukäufe ersetzt. Eine niedrige Verdrängung hingegen zeigt, dass zirkulärer Konsum lediglich zum bestehenden Konsum hinzukommt.</p>
<p>Die Verdrängung hängt davon ab, wie Menschen mit jeder zirkulären Strategie umgehen. Beispielsweise können Secondhand-Artikel Neukäufe ersetzen. Sie können aber auch impulsiv oder in Mengen gekauft werden, die mit denen von Fast Fashion konkurrieren. Eine Reparatur kann die Lebensdauer eines Kleidungsstücks verlängern und einen Ersatz hinauszögern, aber nur, wenn der Artikel auch tatsächlich getragen wird. Ein geflicktes Kleid mit sentimentalem Wert, das im Schrank verstaubt, zählt also nicht. Kaufentscheidungen hängen von vielen sich überschneidenden Faktoren ab, wie Preis, Qualität oder Bedarf. Daher ist es schwierig zu verstehen, warum jemand mehr oder weniger kauft.</p>
<p>Daher ist die Verdrängungsrate schwer zu messen. Sie beruht eher auf Annahmen über das Verhalten von Menschen als auf direkten Messungen. Forschende schätzen die Verdrängungsraten derzeit anhand von Umfragen und Verhaltensdaten von Verbraucher:innengruppen, anstatt einzelne Kaufentscheidungen zu betrachten. Mehrere Unternehmen und Plattformen, darunter Vinted, Vestiaire Collective und Depop, haben Studien durchgeführt, um die Verdrängungsraten bei ihren eigenen Kund:innen zu schätzen.</p>
<p>Die Umwelt-NGO WRAP hat zudem eine standardisierte Methodik entwickelt. Diese soll Organisationen dabei helfen, ihre Verdrängungsraten branchenweit einheitlicher zu bewerten und zu vergleichen.</p>
<h2>Verdrängung bei zirkulären Textilstrategien</h2>
<p>Zirkuläre Textilstrategien beeinflussen das Kaufverhalten auf unterschiedliche Weise. Der Bericht ‘Displacement Rates Untangled’ von WRAP stellt fest, dass etwa vier von fünf Reparaturen von Kleidungsstücken einen Neukauf ersetzen. Das entspricht einer Verdrängungsrate von 82,2 Prozent. Dieselbe WRAP-Studie, die auf Peer-to-Peer-Wiederverkaufsplattformen wie Vestiaire Collective, eBay und Depop durchgeführt wurde, schätzt, dass etwa drei von fünf Wiederverkäufen einen neuen Artikel ersetzen, was 64,6 Prozent entspricht. Im Gegensatz dazu weist die Verbraucher:innenforschung von Vinted eine niedrigere Verdrängungsrate von 40 Prozent aus. Dies verdeutlicht, wie die Ergebnisse je nach Methodik, Plattform und Nutzer:innenbasis variieren.</p>
<p>Bei Miete und Upcycling sind die Erkenntnisse begrenzter. Theoretisch kann die Miete von Kleidung Neukäufe ersetzen, insbesondere bei Kleidungsstücken, die nur selten getragen werden, wie zum Beispiel Hochzeitskleider. Dennoch könnte sie auch den Wunsch nach neuer Kleidung verstärken. Upcycling-Kleidung ersetzt manchmal den Kauf eines fabrikneuen Artikels. Allerdings können beim Upcycling-Prozess einige Materialien verloren gehen. Zudem kann das Hinzufügen neuer Komponenten, wie Reißverschlüsse, erforderlich sein. In beiden Fällen erschweren diese Faktoren die Übertragung der Auswirkungen in klare Verhaltensannahmen.</p>
<h2>Warum ist die Verdrängungsrate bei der Bewertung von Umweltauswirkungen wichtig?</h2>
<p>Die Berücksichtigung der Verdrängungsrate ist entscheidend für die Bewertung der Umweltvorteile von zirkulären Textillösungen. Ohne sie laufen zirkuläre Strategien Gefahr, additiv statt substitutiv zu wirken. Das bedeutet, dass Verbraucher:innen weiterhin die gleiche Menge an Kleidung kaufen, oder sogar mehr. Wenn die Nachfrage nach neuen Kleidungsstücken unverändert bleibt, bleiben auch die damit verbundenen Auswirkungen wie die Gewinnung von neuen Rohstoffen und die Produktions-Emissionen hoch.</p>
<p>Deshalb ist die Verdrängungsrate einer der wichtigsten Aspekte bei einer Umweltverträglichkeitsprüfung. Verdrängungsraten quantifizieren, wie stark das Verbraucher:innenverhalten tatsächlich zur vermiedenen Produktion beiträgt. Sie helfen uns zu verstehen, wie wirksam zirkuläre Textillösungen sind.</p>
<h2>Wie beeinflusst die Verdrängungsrate reale Entscheidungen?</h2>
<p>Im Rahmen des EU-Horizon-Projekts &#39;Solstice&#39; führte Circle Economy eine prospektive Umweltverträglichkeitsprüfung durch. Ziel war es, die potenziellen Umweltvorteile von Pilotprojekten für zirkuläre Textilien in Berlin, Prato, Grenoble und Katalonien abzuschätzen. Im Rahmen dieser Arbeit modellierte Circle Economy eine Reihe von Umweltindikatoren, darunter Wasserverbrauch, Energiebedarf und Landnutzung. So sollte verstanden werden, wie sich verschiedene zirkuläre Maßnahmen unter realen Bedingungen auswirken könnten.</p>
<p>Eine zentrale Annahme in der Modellierung von Circle Economy war die Verdrängungsrate, die für die verschiedenen Pilotprojekte auf 40 bis 80 Prozent geschätzt wurde. Diese Pilotprojekte umfassten Maßnahmen wie ein Reparaturbonus-System, spezielle Räume für zirkuläre Textilaktivitäten und eine digitale Anwendung, die die Nutzung mehrerer zirkulärer Dienstleistungen fördert. In der Praxis bedeutet dies, dass angenommen wird, dass zwischen 40 und 80 Prozent der reparierten, getauschten oder zur Wiederverwendung gesammelten Textilien den Kauf eines neuen Kleidungsstücks ersetzen.</p>
<p>Aus dieser Perspektive können zirkuläre Strategien bei ausreichend hoher Verdrängung zu bedeutenden Reduktionen bei einer Reihe von Umweltauswirkungen führen. Diese Schätzungen können dann von lokalen Behörden auf vielfältige Weise genutzt werden. Sie können Entscheidungen über die weitere Finanzierung von Pilotprojekten vorantreiben, für zirkuläre politische Maßnahmen eintreten oder Übergangsfahrpläne entwerfen.</p>
<h2>Was ist der Rebound-Effekt?</h2>
<p>Ein weiteres Konzept, das in Diskussionen über das Verbraucher:innenverhalten häufig auftaucht, ist der Rebound-Effekt. Während die Verdrängungsrate schätzt, wie viel Neuproduktion durch zirkuläre Aktivitäten vermieden wird, betrachtet der Rebound-Effekt die unbeabsichtigten negativen Auswirkungen, die sich aus zirkulären Lösungen ergeben können. Beispielsweise sind Secondhand-Produkte in der Regel günstiger, was Verbraucher:innen dazu verleiten könnte, mehr Artikel zu kaufen als ursprünglich geplant. Oder sie können das gesparte Geld nutzen, um sich etwas anderes zu gönnen. Diese Art von Verhaltensreaktionen sind Teil des Rebound-Effekts.</p>
<p>Hier spielen psychologische Faktoren eine Rolle. Der Kauf von Secondhand-Ware kann sich schuldfreier anfühlen als der Kauf von Neuware. Dies schafft ein Gefühl der moralischen Lizenzierung, wenn Menschen das Gefühl haben, an ‘nachhaltigem’ Verhalten teilzunehmen. Forschungen von Poldner und Siderius zeigen, dass diese Verhaltensdynamiken die erwarteten Umweltvorteile von zirkulären Modellen abschwächen können. Deshalb sind Rebound-Effekte wichtig: Wie die Verdrängungsraten zeigen sie, dass Zirkularität nicht automatisch zu einer geringeren Umweltbelastung führt.</p>
<h2>Was sagt uns die Verdrängung wirklich?</h2>
<p>Letztendlich können zirkuläre Textillösungen nur dann zu besseren Umweltauswirkungen führen, wenn sie mit einer allgemeinen Reduzierung des Textilkonsums einhergehen. Jede Strategie kann eine positive Wirkung haben. Die Verdrängungsrate unterstreicht jedoch, dass die wirkungsvollsten Strategien diejenigen sind, die Verbraucher:innen zu weniger Käufen bewegen.</p>
<p>Die Verdrängung bietet daher eine realistischere Perspektive für die Bewertung von Kreislaufmode. Sie offenbart eine einfache, aber entscheidende Wahrheit: Kreislaufmode ist nicht automatisch nachhaltig. Ihr Umweltnutzen hängt davon ab, was sie ersetzt. Das Verständnis dieses Unterschieds ist entscheidend, um die Auswirkungen genau zu messen und Maßnahmen zu entwickeln, die zu einer echten Verringerung der Umweltbelastung führen.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/UHOd75UlVSfCEK66Fegg8LdeE2ot8PVEWJQoA6MKeOY/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjIvcGV4ZWxzLWNvdHRvbmJyby02MDY5OTY5LW1tb3BoN2VuLTIwMjYtMDYtMjIuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Neue KI-Plattform erstellt ‚maßgeschneiderte‘ Schnittmuster</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/neue-ki-plattform-erstellt-massgeschneiderte-schnittmuster/2026062349883</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/neue-ki-plattform-erstellt-massgeschneiderte-schnittmuster/2026062349883</guid><author>news@fashionunited.com (Jaime Martinez)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Tue, 23 Jun 2026 11:30:49 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/So_u_k9lFc4Gcb6miqittLiubUH6bNhOjO3CpLrUhek/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjMvbXBhdHRlcm4tdGV4dGlsLXBqM3UxeXl0LTIwMjYtMDYtMjMuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/T6G1Kgca4evQq3cGCIpn1vmr7vCFn9kDB5nKzsgmj80/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjMvbXBhdHRlcm4tdGV4dGlsLXBqM3UxeXl0LTIwMjYtMDYtMjMuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/So_u_k9lFc4Gcb6miqittLiubUH6bNhOjO3CpLrUhek/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjMvbXBhdHRlcm4tdGV4dGlsLXBqM3UxeXl0LTIwMjYtMDYtMjMuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Imagen ilustrativa de una usuaria haciendo uso de la plataforma de MPattern." title="Imagen ilustrativa de una usuaria haciendo uso de la plataforma de MPattern."/>
  <figcaption>Symbolbild einer Nutzerin, die die MPattern-Plattform verwendet. <em>Credits: MPattern.</em></figcaption>
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<p>Unter dem Namen ‚MPattern‘ haben die spanischen Unternehmer Iván Royo, José Luis Gonzálvez und Antonio Calero eine innovative Lösung auf den Markt gebracht. Sie wollen damit die gängigen Praktiken in der Modebranche mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) neu gestalten. Ihre Plattform automatisiert den Prozess der Erstellung und Anpassung von Schnittmustern.</p>
<p>Die Verantwortlichen hinter der Plattform ‚MPattern‘ erklären, dass die aktuellen Prozesse in der Bekleidungsindustrie mit einem Basisschnittmuster beginnen. Schnitttechniker:innen bearbeiten dieses dann, um die Einzigartigkeit jedes Kleidungsstücks durch Schnitte, Volumen, Raffungen und andere Stofftechniken zu gestalten. Diese kreativen Schritte führen zum endgültigen Schnittmuster des Kleidungsstücks. Die Plattform will diesen Prozess nicht ersetzen, sondern unterstützen. Der Fokus liegt auf dem unmittelbar vorangehenden Schritt: der Erstellung des Basisschnittmusters.</p>
<p>In kleinen Schneidereien muss dieses für jede:n neue:n Kund:in gezeichnet werden. Für kleine Modelabels erschwert dies die Erweiterung ihres Angebots. Jede Größenanpassung und Skalierung eines Schnittmusters erfordert Arbeitsstunden, um die perfekte Passform für jede Größe zu erreichen. Es gibt zwar Automatisierungssysteme, die diese Hürde überwinden. Diese Lösungen kosten jedoch Tausende von Euro und sind für Fabriken mit Hunderten von Arbeiter:innen konzipiert, warnen die Gründer:innen. Als Alternative zu diesen Werkzeugen haben sie nun ihre KI-gestützte Plattform zur Schnittmustererstellung entwickelt.</p>
<p>„Unser Ziel ist es nicht, die Arbeit von Schnitttechniker:innen und Designer:innen zu ersetzen, sondern den Zugang zu Werkzeugen zu demokratisieren, die bisher großen Unternehmen vorbehalten waren. So können Studierende, kleine Ateliers und aufstrebende Marken technisch auf internationaler Ebene konkurrieren“, erklären die Gründer:innen von MPattern.</p>
<p>In diesem Sinne soll „die künstliche Intelligenz“ der Plattform „die Schnitttechnikerin nicht ersetzen“, sondern ihr „Zeit zurückgeben“. So werden die Fachleute weiterhin die Phase der ‚Transformation‘ und die ‚kreative Entscheidung – das, was den Beruf wirklich ausmacht‘ – leiten. Die ‚repetitive Basis‘ wird hingegen von der Technologie übernommen. Mit dieser Plattform „träumen wir davon, dass eine Person zu Hause oder ein kleines Atelier in jedem Land technisch mit jedem Studio der Welt konkurrieren kann, ohne auf die Handwerkskunst zu verzichten, die hinter der Modebranche steckt“.</p>
<p>Die Plattform wurde unter dem Dach von Midnata Labs entwickelt. Das Technologieunternehmen wurde Anfang 2026 von den drei Mitgründer:innen gegründet, basiert aber auf jahrelanger Arbeit am Design und der Entwicklung von MPattern. Sie ist bereits für Nutzer:innen über die offizielle Website zugänglich. Derzeit ist dies die einzige Zugriffsmöglichkeit, obwohl eine kombinierte Nutzung von Web-Plattform und Mobilgerät bereits möglich ist. Eine App soll in Kürze folgen.</p>
<p>Die Funktionsweise fasst MPattern in nur fünf Schritten zusammen. Zuerst wird ein Maßprofil erstellt, für das 47 anthropometrische Punkte zur Verfügung stehen. Anschließend wählen Nutzer:innen ein Basisschnittmuster aus über 50 professionellen Vorlagen aus. Dazu gehören Modelle für Hemden, Hosen, Kleider, Schneiderwaren oder Kinderkleidung. Diese Modelle können dann durch eine Maßanpassung personalisiert werden. Nutzer:innen können Werte für Brust, Hals, Schultern, Handgelenk oder Taille in Millimetern oder Zoll eingeben.</p>
<p>Der Prozess endet mit der Visualisierung des Schnittmusters. Die Plattform generiert es parallel in Echtzeit basierend auf den eingegebenen Maßen und passt es bei jeder Änderung unter Beibehaltung der ursprünglichen Proportionen an. Schließlich kann das Schnittmuster entweder im Maßstab 1:1 für die manuelle Fertigstellung ausgedruckt oder in Adobe Illustrator, CLO3D oder eine andere Design-Software exportiert werden. Eine besondere Funktion ist der ‚Projektor-Modus‘. Damit kann das Schnittmuster im Maßstab 1:1 direkt auf den Stoff projiziert werden, was den Prozess beschleunigt und Ressourcen spart.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/uuDKS3C8KtBwNrMpoHY0O4lE3Td_N3D-qDuR9F71FwU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMjcvbWFrc2ltLWNoZXJuaXNoZXYtYnZsbGdtMnhvOTAtdW5zcGxhc2gtbTE2ZTlja2ItMjAyNi0wNS0yNy5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/bjXoHBRM8kP9r10w25WLsGa9lc0yn08MSCzz901JWFo/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMjcvbWFrc2ltLWNoZXJuaXNoZXYtYnZsbGdtMnhvOTAtdW5zcGxhc2gtbTE2ZTlja2ItMjAyNi0wNS0yNy5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/uuDKS3C8KtBwNrMpoHY0O4lE3Td_N3D-qDuR9F71FwU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMjcvbWFrc2ltLWNoZXJuaXNoZXYtYnZsbGdtMnhvOTAtdW5zcGxhc2gtbTE2ZTlja2ItMjAyNi0wNS0yNy5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Wheat straw viable alternative to wood pulp for viscose &amp; lyocell fiber production" title="Wheat straw viable alternative to wood pulp for viscose &amp; lyocell fiber production"/>
  <figcaption>Weizenstroh als Alternative zu Holzzellstoff für die Herstellung von Viskose- und Lyocellfasern <em>Bild: Foto von Maksim Chernishev auf Unsplash</em></figcaption>
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<p>Könnte Weizenstroh als Alternative zu Holzzellstoff für die Herstellung hochwertiger Viskose- und Lyocellfasern für die Modeindustrie dienen? Laut einem neuen Bericht der gemeinnützigen Umweltorganisation Canopy lautet die Antwort ja.</p>
<p>Der Bericht ‘From Wheat Straw to Wardrobes: Fashioning a new fibre future’ stellt die Ergebnisse des Pilotprojekts Latvus vor. Das Projekt untersuchte, ob aus indischem Weizenstroh hergestellter Zellstoff anstelle von herkömmlichem Holzzellstoff für die Herstellung hochwertiger Viskose- und Lyocellfasern verwendet werden kann. Die Ergebnisse des Berichts zeigen, dass Weizenstrohzellstoff ein praktikabler Ersatz für Holzzellstoff bei der Viskose- und Lyocellfaserproduktion ist. Er kann auch zur Herstellung einer Reihe von Garnen und Stoffen verwendet werden, die sich für verschiedene Produktanwendungen eignen.</p>
<h2>Bericht untersucht Weizenstroh als Ersatz</h2>
<p>Heute wird Holzzellstoff zur Herstellung von zellulosischen Chemiefasern (Man-made Cellulosic Fibers, MMCFs) wie Viskose und Lyocell verwendet. Diese Fasern werden in der Regel als umweltfreundlicher vermarktet als synthetische Fasern wie Polyester oder andere ressourcenintensive Naturfasern wie Baumwolle. Der Grund dafür ist, dass sie aus Holzzellstoff aus bewirtschafteten Wäldern hergestellt werden. Mit der steigenden Nachfrage nach MMCFs wächst jedoch auch ihre Auswirkung auf den Planeten.</p>
<p>Studien haben ergeben, dass jährlich mehr als 300 Millionen Bäume für die Herstellung dieser Fasern gefällt werden. Darunter sind auch Bäume aus klimarelevanten und artenreichen Wäldern. Die Eindämmung der Entwaldung ist eine der schnellsten und kostengünstigsten Maßnahmen zur Reduzierung von Kohlenstoffemissionen. Gleichzeitig unterstützt sie das globale Biodiversitätsziel ‘30x30’, das den Schutz von 30 Prozent der Land- und Wasserflächen der Welt bis 2030 vorsieht.</p>
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  <figcaption>Weizenstroh als Alternative zu Holzzellstoff für die Herstellung von Viskose- und Lyocellfasern <em>Bild: Unsplash</em></figcaption>
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<p>Das Projekt Latvus wurde ins Leben gerufen, um diesen Herausforderungen zu begegnen und landwirtschaftliche Abfälle in einen Rohstoff für umweltschonende Lyocellfasern umzuwandeln. Das Pilotprojekt brachte 13 Partner:innen aus der gesamten Wertschöpfungskette zusammen: die gemeinnützigen Organisationen Canopy und Fashion for Good; die Modemarken C&amp;A, H&amp;M Group und Reformation; die Innovatoren und Hersteller:innen aus der Lieferkette Chempolis, TITK, Inovafil, Yee Chain, Shahi, Filpucci und DBL; den Rückverfolgbarkeitsanbieter TextileGenesis und den Weizenstrohlieferanten A2P Energy. Das Pilotprojekt baut auf dem Bericht ‘Spinning Future Threads’ der Laudes Foundation aus dem Jahr 2021 auf. Dieser wies auf das Potenzial von Agrarreststoffen in Süd- und Südostasien als Rohstoff für Textilien hin.</p>
<p>Das Pilotprojekt umfasste sieben Phasen. Zunächst wurde in Indien Weizenstroh gesammelt, bevor es raffiniert und zur Vorbehandlung und Verarbeitung zu Zellstoff an das finnische Unternehmen Chempolis geliefert wurde. Der Zellstoff wurde dann bei TITK aufgelöst und zu Lyocellfasern versponnen. Inovafil stellte daraus vier Garne her, die auf die spezifischen Anforderungen der Marken zugeschnitten waren. Partner:innen aus der Lieferkette webten und strickten daraus verschiedene Stoffe: einen Single-Jersey für T-Shirts, ein von Filpucci gesponnenes Garn für die Pullover von Reformation, eine Leinwandbindung für die Blusen von Shahi und ein Kettengewirke von Yee Chain. Jede Marke produzierte und bewertete Prototypen. TextileGenesis führte ein Pilotprojekt zur Rückverfolgbarkeit durch, das den gesamten Weg vom landwirtschaftlichen Betrieb bis zum fertigen Kleidungsstück abbildete.</p>
<h2>Vorteile der Verwendung von Weizenstroh für die MMCF-Produktion</h2>
<p>Reformation führte einen Vergleich mit einer herkömmlichen Lyocell-Referenzfaser aus der Materialbibliothek ihres Lieferanten durch. Dabei stellte die Marke fest, dass die Faser aus dem Projekt Latvus eine „starke ästhetische Übereinstimmung“ mit kommerzieller Rentabilität aufwies. Der frühzeitige Zugang zu kleinen Garnspulen ermöglichte es ihnen auch, die Farbrezepturen zu verfeinern. Dies führte letztendlich zu einer erfolgreichen Übereinstimmung bei Sättigung, Farbton und Leistung. Dennoch gab es im Pilotprojekt einige kleine, aber erwartete Hürden. Die Zellstoffausbeute war mit rund 24 Prozent niedriger als die industriellen Zielvorgaben von 37 bis 39 Prozent. Dies lag hauptsächlich an Verlusten bei der Vorbehandlung, die sich bei größeren Chargen verbessern sollten. Shahi, einer der Lieferanten, meldete Probleme mit der Farbechtheit und Formstabilität nach mehrmaligem Waschen. Andere Partner:innen stießen jedoch nicht auf diese Probleme. Das deutet darauf hin, dass sie eher mit spezifischen Veredelungs- und Färbeverfahren zusammenhängen als mit der Faser selbst.</p>
<p>Canopy betont, dass alternative Rohstoffe wie Weizenstroh wichtig für die Diversifizierung der Fasern in der Modeindustrie sind. Sie reduzieren die Abhängigkeit von Wäldern und stärken die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten. Indien, die zweitgrößte Agrarwirtschaft der Welt, hat aufgrund seines großen Angebots an landwirtschaftlichen Reststoffen das Potenzial, eine führende Rolle bei der Herstellung von MMCFs der nächsten Generation wie Weizenstroh zu übernehmen. Studien zufolge verbrennen Landwirt:innen jährlich mehr als 90 Millionen Tonnen Ernterückstände, hauptsächlich Reis- und Weizenstroh. Diese Ressourcen könnten stattdessen zur Herstellung umweltschonender Textilfasern genutzt werden.</p>
<p>Das Verbrennen von Ernteabfällen ist für bis zu 40 Prozent der Luftverschmutzung in Delhi verantwortlich. Dies verkürzt die Lebenserwartung in den betroffenen Regionen um bis zu zehn Jahre. Zudem steigen die PM2,5-Werte  - winzige Luftschadstoffpartikel, die die menschliche Gesundheit schädigen können - in Nordindien auf das 15- bis 45-fache der WHO-Sicherheitsrichtlinien.</p>
<p>Die Ausweitung des Pilotprojekts könnte neue Einkommensquellen für landwirtschaftliche Gemeinschaften in Nordindien schaffen. Gleichzeitig würde sie die lokalen Produktionskapazitäten stärken, die Luftverschmutzung verringern und das Wachstum einer stärker kreislauforientierten Textilindustrie fördern. Canopy ruft nun andere Modemarken dazu auf, die Skalierung von MMCFs wie Weizenstroh zu unterstützen. Eine gebündelte Nachfrage wird zweifellos dazu beitragen, dass diese Materialien schnell Preisparität und industrielle Maßstäbe erreichen.</p>
<p>„Das Projekt Latvus zeigt, dass die Zukunft der Faser bereits da ist. Obwohl eine weitere Skalierung erforderlich ist, um die Effizienz zu optimieren und den Preisunterschied zu schließen, ist die Richtung klar: MMCFs der nächsten Generation sind bereit für die nächste Stufe der kommerziellen Einführung“, sagte Nicole Rycroft, Gründerin und Geschäftsführerin von Canopy, in einer Erklärung. „Durch die Diversifizierung der Rohstoffe über Wälder hinaus haben wir die reale Chance, eine widerstandsfähigere, kreislauforientierte und umweltschonende Textilindustrie aufzubauen.“</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/kHC7luRKcJHgyluXML_ZhLDubIo3l_bvv4H86ZSwL3k/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMjcvbWFrc2ltLWNoZXJuaXNoZXYtYnZsbGdtMnhvOTAtdW5zcGxhc2gtbTE2ZTlja2ItMjAyNi0wNS0yNy5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Diebstahl kostet Einzelhandel Milliarden – neuer Rekordwert</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/diebstahl-kostet-einzelhandel-milliarden-neuer-rekordwert/2026062349864</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/diebstahl-kostet-einzelhandel-milliarden-neuer-rekordwert/2026062349864</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Tue, 23 Jun 2026 06:33:58 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/-IQ11NM9zTfHtIbtcO2u8v5wRepZdFsZKoj10CTY3RY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMDcvMTAvZWluemVsaGFuZGVsLTIwMjIta21kaGlhcmotMjAyMy0wMS0zMS1henFiMWtzbC0yMDIzLTAzLTE2LXAyZHY0bnN6LTIwMjMtMDctMTAuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/74UmSWSERC_Pg655cRS3ZfIdnPpifk7mk6npAeiri48/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMDcvMTAvZWluemVsaGFuZGVsLTIwMjIta21kaGlhcmotMjAyMy0wMS0zMS1henFiMWtzbC0yMDIzLTAzLTE2LXAyZHY0bnN6LTIwMjMtMDctMTAuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/-IQ11NM9zTfHtIbtcO2u8v5wRepZdFsZKoj10CTY3RY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMDcvMTAvZWluemVsaGFuZGVsLTIwMjIta21kaGlhcmotMjAyMy0wMS0zMS1henFiMWtzbC0yMDIzLTAzLTE2LXAyZHY0bnN6LTIwMjMtMDctMTAuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Bild zur Visualisierung" title="Bild zur Visualisierung"/>
  <figcaption>Bild zur Visualisierung <em>Credits: FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Schäden durch Diebstahl im deutschen Einzelhandel haben 2025 einen Höchststand erreicht. Laut einer Studie des Handelsforschungsinstituts EHI wurden Waren im Wert von mehr als 4,3 Milliarden Euro gestohlen – ein Plus von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Schadenssumme steigt das vierte Mal in Folge.</p>
<p>Mit rund 3,05 Milliarden Euro entfiel der größte Teil auf
Kund:innendiebstahl. Ein Drittel davon wird organisierten Tätergruppen
zugeschrieben. Eigene Beschäftigte der Handelsunternehmen
verursachten Schäden von 910 Millionen Euro, Personal von Lieferant:innen
und Servicefirmen, etwa Handwerker:innen und Reinigungskräfte, weitere 370
Millionen Euro.</p>
<p>Zwischen 2020 und 2025 sind die Schäden um knapp 29 Prozent
gestiegen, beim Kundendiebstahl sogar um gut 41 Prozent. Ein Teil des
Anstiegs dürfte auf die hohe Inflation zurückzuführen sein. Die
Verbraucherpreise legten im selben Zeitraum um mehr als 20 Prozent
zu, die Preise für Lebensmittel um etwa 35 Prozent.</p>
<p>Als größte Herausforderung bezeichnete EHI-Experte Frank Horst
den Kampf gegen organisierten und gewerbsmäßigen Diebstahl. Auch die
Zunahme beim &quot;normalen&quot; Kund:innendiebstahl sei &quot;besorgniserregend&quot;. Der
Handelsverband Deutschland forderte eine konsequentere Verfolgung von
Ladendiebstahl und eine bessere Ausstattung von
Strafverfolgungsbehörden und Gerichten.</p>
<p>Für die Studie befragte das EHI 103 Unternehmen mit insgesamt
21.225 Geschäften. Die Firmen schätzten, wie sich die Verluste auf
Kunden, Mitarbeiter und andere Verursacher verteilen. Anschließend
wurden die ermittelten Schäden auf den Gesamtmarkt
hochgerechnet.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/EiYdiXN7widfIfTfDtlFS9PMd8w-NQt5qFxcROUlKqM/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMDcvMTAvZWluemVsaGFuZGVsLTIwMjIta21kaGlhcmotMjAyMy0wMS0zMS1henFiMWtzbC0yMDIzLTAzLTE2LXAyZHY0bnN6LTIwMjMtMDctMTAuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Geistiges Eigentum: EUIPO legt Roadmap für neue Finanzierungsmodelle vor</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/geistiges-eigentum-euipo-legt-roadmap-fur-neue-finanzierungsmodelle-vor/2026062249863</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/geistiges-eigentum-euipo-legt-roadmap-fur-neue-finanzierungsmodelle-vor/2026062249863</guid><author>news@fashionunited.com (Isabella Naef)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 22 Jun 2026 14:58:21 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/QwiPeWZpD8HzCsVonwTvTfklGuidSXs_JEwAwSlAR4w/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTEvMjIvZXVpcG8tYnVpbGRpbmctMi04ZThpNDZxeS0yMDIzLTExLTIyLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/dYeHSOxwShfprZKzpW9Cyr8rF-4XnBB-hBwi-Zn-qvc/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTEvMjIvZXVpcG8tYnVpbGRpbmctMi04ZThpNDZxeS0yMDIzLTExLTIyLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/QwiPeWZpD8HzCsVonwTvTfklGuidSXs_JEwAwSlAR4w/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTEvMjIvZXVpcG8tYnVpbGRpbmctMi04ZThpNDZxeS0yMDIzLTExLTIyLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="La sede Euipo di Alicante" title="La sede Euipo di Alicante"/>
  <figcaption>Der Euipo-Sitz in Alicante <em>Quelle: Euipo</em></figcaption>
</figure>
<p>Europäische Unternehmen, deren Wert zunehmend von geistigem Eigentum und anderen immateriellen Gütern abhängt, könnten von einem besseren Zugang zu Finanzierungen profitieren. Zu diesem Schluss kommt das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO), das für die Verwaltung von Unionsmarken, eingetragenen Gemeinschaftsgeschmacksmustern und geografischen Angaben der EU für Handwerks- und Industrieerzeugnisse zuständig ist.</p>
<p>Bei einer gemeinsamen Sitzung der Lenkungsgruppe und der technischen Arbeitsgruppe am 10. Juni in Brüssel genehmigten die Teilnehmenden die „European IP-backed Finance Roadmap“ – ein Schritt, der den Übergang von der Analyse zur praktischen Umsetzung markiert.</p>
<p>Grundlage der Genehmigung ist der EUIPO-Bericht „IP-backed Finance in Europe: State of Play and Future Perspectives&quot;, der die wesentlichen Hindernisse identifiziert, die innovative Unternehmen daran hindern, ihr geistiges Eigentum bei der Finanzierungssuche effektiv einzusetzen.</p>
<p>Die Sitzung wurde vom EUIPO und der Europäischen Kommission organisiert und brachte Vertreterinnen und Vertreter von EU-Institutionen, nationalen Ämtern für geistiges Eigentum, Finanzinstituten und Branchenorganisationen zusammen. Zur Eröffnung betonten Nathalie Berger, Direktorin für Wettbewerbsfähigkeit bei der GD Grow der Europäischen Kommission, und EUIPO-Exekutivdirektor João Negrão die Notwendigkeit, das europäische Finanzsystem an eine zunehmend von Innovation und immateriellen Gütern geprägte Wirtschaft anzupassen.</p>
<p>„Europa hat das Talent, die Forschung und das Kapital. Was wir brauchen, ist ein Finanzsystem, das den Wert von Innovation und geistigem Eigentum besser anerkennt. Es muss innovativen Unternehmen helfen, zu wachsen, zu expandieren und weltweit zu konkurrieren&quot;, so Negrão.</p>
<p>Geistiges Eigentum gehört oft zu den wertvollsten Vermögenswerten eines Unternehmens – ist für viele Finanzinstitute jedoch schwer zu bewerten. Gerade Start-ups, Scale-ups und KMUs haben dadurch häufig Schwierigkeiten, die für ihr Wachstum nötigen Mittel zu erhalten.</p>
<p>Die Roadmap skizziert einen praktischen Weg, um diese Herausforderung zu bewältigen. Unternehmen sollen Informationen über ihr geistiges Eigentum klarer darstellen können; Banken, Investorinnen und Investoren sowie öffentliche Finanzinstitutionen sollen diese Informationen besser verstehen und nutzen können. Die Arbeit konzentriert sich dabei auf mehrere Schlüsselbereiche: die Bewertung immaterieller Güter, den Aufbau einer soliden Datenbasis aus realen Finanztransaktionen sowie die Untersuchung von Garantiesystemen und Risikoteilungsmechanismen.</p>
<p>Bis Ende 2027 sollen die grundlegenden Komponenten des europäischen Ökosystems für durch geistiges Eigentum besicherte Finanzierungen einsatzbereit sein – mit dem Ziel, Innovation, Investitionen und Wachstum enger zu verknüpfen.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/xctBqKeGwc--oUlThAIZFNSvoSmQz8qbHJG1h4ZnAVk/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTEvMjIvZXVpcG8tYnVpbGRpbmctMi04ZThpNDZxeS0yMDIzLTExLTIyLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Castore erwirbt Mehrheitsbeteiligung am Schuhhersteller Grenson</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/castore-erwirbt-mehrheitsbeteiligung-am-schuhhersteller-grenson/2026062249853</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/castore-erwirbt-mehrheitsbeteiligung-am-schuhhersteller-grenson/2026062249853</guid><author>news@fashionunited.com (Danielle Wightman-Stone)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 22 Jun 2026 13:14:13 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
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  <figcaption>Grenson x Holly Willoughby <em>Bild: Grenson</em></figcaption>
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<p>Die britische Sportswear-Marke Castore hat die Mehrheitsbeteiligung am Schuhhersteller Grenson erworben. Das Unternehmen stellt seit 1866 Schuhe in Northamptonshire, England, her.</p>
<p>Laut den Unterlagen von Grenson im Handelsregister des Vereinigten Königreichs hat J Carter Sporting Club Limited, das Unternehmen hinter  Castore, eine 75-prozentige Beteiligung an dem Schuh- und Stiefelhersteller erworben. Die bisherigen Eigentümer:innen von Grenson, Tim Little und seine Frau Julie Little, sind aus dem Vorstand ausgeschieden. Zudem hat Grenson seinen eingetragenen Firmensitz offiziell von seinem traditionellen Standort in Northamptonshire in den Hauptsitz von Castore in Manchester verlegt.</p>
<p>„Grenson ist eine ikonische britische Marke mit einem außergewöhnlichen Erbe, handwerklichem Können und Authentizität“, so Catore-CEO Tom Beahon. „Phil und ich bewundern das Unternehmen schon lange. Wir sehen eine bedeutende Chance, das nächste Kapitel zu unterstützen und gleichzeitig die Eigenschaften zu schützen, die es so besonders machen. Die Ambition der Castore-Gruppe ist es, ein Portfolio von britischen Premium-Marken mit globaler Relevanz aufzubauen. Wie bei Belstaff ist diese Investition eine Verpflichtung zu langfristiger Verantwortung. Wir investieren in starke Fundamentaldaten und helfen unverwechselbaren britischen Marken, mehr Kund:innen auf der ganzen Welt zu erreichen.“</p>
<figure>
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  <figcaption>Grenson x Holly Willoughby <em>Bild: Grenson</em></figcaption>
</figure>
<p>Grenson ist einer der ältesten und angesehensten Namen in der traditionellen britischen Schuhherstellung und wurde 1866 von William Green gegründet. Die Marke machte sich als wichtiger Lieferant für das britische Militär während des Ersten und Zweiten Weltkriegs einen Namen.</p>
<p>2010 kaufte Little das Unternehmen von der Familie Green. Er startete eine Expansion der Marke durch vier Geschäfte in London und den Großhandel mit Einzelhändler:innen wie Selfridges, Dover Street Market und Mr Porter. Zudem führte er die erste Damenkollektion seit 30 Jahren ein. Es folgten hochkarätige Kooperationen mit Marken wie New Balance, Craig Green, Liberty, Vivienne Westwood, Neighbourhood und Kith.</p>
<p>„Ich wusste immer, dass ich eines Tages eine glänzende Zukunft für Grenson sichern wollte“, so Tim Little, Geschäftsführer von Grenson. „Als ich Tom und Phil traf, wusste ich, dass sie die perfekten Leute dafür sind. Sie verstanden die Marke, ihr Erbe und die Chance. Vom ersten Treffen an war ich überzeugt, dass sie die idealen Hüter der Marke sind. Ich kann es kaum erwarten, mit ihnen an diesem aufregenden neuen Kapitel für dieses 160 Jahre alte Unternehmen zu arbeiten.“</p>
<p>Details der Vereinbarung wurden nicht bekannt gegeben.</p>
<p>Dies ist die zweite Übernahme einer Traditionsmarke für Castore. Zuvor <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/castore-schnappt-sich-traditionslabel-belstaff-fur-globales-wachstum/2025082863169">kaufte das Unternehmen im August 2025 die britische Luxusmarke Belstaff </a>von deren Muttergesellschaft Ineos. Der Schritt wurde damals als Einstieg von Castore in die Luxusmode gesehen, um über seine Sportbekleidungskompetenz hinaus zu diversifizieren. Castore sponsert große Sportteams auf der ganzen Welt und entwirft Sportbekleidung für das tägliche Training sowie für Profisportler:innen.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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  <figcaption>E-commerce. <em>Bild: Vitaly Gariev, Unsplash</em></figcaption>
</figure>
<p>Bis 2029 soll der europäische digitale Handel um jährlich 6 Prozent wachsen und zwar trotz des eingetrübten Konsumklimas. Für die Autor:innen der McKinsey-Studie „Europe’s new e-commerce agenda: How AI is resetting growth and competition“ deutet dies nicht nur auf eine „bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit“ hin, sondern beschreibt auch einen fundamentalen Wandel: Künstliche Intelligenz (KI) ist nicht mehr nur das unterstützendes Werkzeug, sondern ordnet als treibende Kraft den europäischen Onlinehandel komplett neu. Dieser Wandel vollzieht sich in fünf zentralen Veränderungen, die die Art und Weise, wie Unternehmen wachsen und miteinander konkurrieren, von Grund auf revolutionieren.</p>
<p>„Die Entwicklungen im E-Commerce gehen von neuen Wegen der Produktentdeckung bis hin zur vollständigen Automatisierung von Transaktionen durch KI-Agenten. Für Handelsunternehmen bedeutet dies den Übergang von einzelnen Pilotprojekten hin zu einer vollständigen Integration von KI in alle kommerziellen und operativen Kernprozesse“, kommentiert Philipp Kluge, Partner bei McKinsey in München, in einer Pressemitteilung.</p>
<h2>1) Paradigemenwechsel im E-Commerce</h2>
<p>Der erste große Wandel betrifft das Aufkommen eines neuen technologischen Paradigmas, das die bisherigen Sprünge vom Katalog zum Webshop und vom Desktop zum Smartphone ablöst. Wie führende Expert:innen in der Studie betonen, verändert diese neue Ära der KI fundamental, wie Kund:innen einkaufen und Einzelhändler:innen sie bedienen, da Technologie nun tiefer als je zuvor in die Wertschöpfungskette integriert wird.</p>
<p>„KI ist der nächste Paradigmenwechsel im E-Commerce. Genau wie wir uns von Katalogen zu Onlineshops, von Onlineshops zu mobilen Angeboten und von mobilen Angeboten zu Plattformen entwickelt haben, wird KI grundlegend verändern, wie Kund:innen einkaufen und wie wir sie bedienen,“ erklärt Otto-CEO Boris Ewenstein in der Studie.</p>
<h2>2) „Agentic Commerce“ verändert das Spielfeld</h2>
<p>Die zweite grundlegende Verschiebung betrifft das Konsumverhalten selbst und manifestiert sich im sogenannten agentenbasierten Handel, dem „Agentic Commerce“. Hierbei bewegen sich Plattformen weg von reinen Benutzer:innenoberflächen, die ausschließlich für das menschliche Auge gestaltet wurden, hin zu Systemen, die autonom agieren können.</p>
<p>Kund:innen delegieren zunehmend Aufgaben wie das Auffinden des besten Angebots, die automatische Nachbestellung von Standardartikeln oder das Zusammenstellen eines Warenkorbs nach definierten Kriterien zu Preis, Marke, Liefergeschwindigkeit oder Nachhaltigkeit. KI-Systeme sind zunehmend in der Lage, die Absichten von Verbraucher:innen zu interpretieren, verschiedene Optionen eigenständig zu bewerten und mehrstufige Aktionen auszuführen, sodass sie letztlich im Namen der Konsument:innen den Einkauf übernehmen.</p>
<p>Mehr als ein Drittel (38 Prozent) der Europäer:innen nutzen KI bereits bei der Kaufrecherche. Diese Automatisierung bricht traditionelle Muster der Kund:innenansprache auf und verlagert die Entscheidungsmacht teilweise vom Menschen auf die Software. Den Expert:innen der Studie zufolge ist das Marktpotenzial enorm: Bis 2030 könnten global zwischen drei und fünf Billionen US-Dollar (rund 4,37 Billionen Euro) B2C-Einzelhandelsumsatz über agentische Commerce-Modelle generiert werden.</p>
<h2>3) Einzelhandel konkurriert um die Gunst der Algorithmen</h2>
<p>Aus dieser Entwicklung resultiert direkt die dritte zentrale Veränderung, die den gesamten Wettbewerb umdefiniert: Einzelhändler:innen konkurrieren heute nicht mehr primär um die Aufmerksamkeit oder die Klicks menschlicher Nutzer:innen, sondern um die Gunst der Algorithmen. Da KI-Assistenten die Vorauswahl für die Kund:innen treffen, verlagert sich der Kampf um die Marktanteile hinter die Kulissen der Datenströme.</p>
<p>Die Autor:innen der Untersuchung machen klar, dass Produktdaten, Preislogiken, Verfügbarkeitssignale und die Zuverlässigkeit der Lieferung die entscheidenden Inputs für diese automatisierte Entscheidungsfindung der Software sind, weshalb Unternehmen lernen müssen, für Maschinen statt für Menschen optimiert zu sein.</p>
<h2>4) Einkaufserlebnisse verlassen sich auf Inhalte in den sozialen Medien</h2>
<p>Die vierte Verschiebung betrifft die internen Prozesse der Einzelhändler:innen und verwandelt die kreative Arbeit im Marketing in einen streng datengetriebenen Wachstumshebel. KI-Systeme übernehmen die automatisierte Erstellung von Inhalten, das Testen verschiedener Produktvarianten und das präzise Ausspielen von personalisierten Botschaften in Echtzeit. Branchenkenner:innen beschreiben im Bericht, dass die KI zunehmend bestimmt, welche Inhalte erstellt und welche Botschaften wem gezeigt werden, während gleichzeitig Retail Media, also die Vermarktung von Werbeflächen direkt auf den Plattformen der Einzelhändler:innen, zu einem strukturellen Hebel für die Gewinnmarge der Unternehmen aufsteigt.</p>
<p>„Ich sehe drei unterschiedliche Customer Journeys voraus: Ein Segment bevorzugt das traditionelle Einkaufserlebnis und ist oft skeptisch gegenüber KI und Datenschutz. Ein weiteres Segment setzt auf hyperpersonalisierte Empfehlungen, insbesondere beeinflusst durch soziale Medien. Schließlich entsteht ein neues „Headless Commerce“-Modell, bei dem KI-Assistenten nahtlos im Namen der Nutzer:innen auf verschiedenen Plattformen einkaufen,“ prognostiziert David Roberts, Chief Technology und Product Officer der Online-Shopping Plattform  Allegro.</p>
<h2>5) KI erfindet Omnichannel neu</h2>
<p>Als fünfte und letzte Veränderung etabliert sich eine völlig neue, KI-gestützte Omnichannel-Intelligenz, welche die veraltete Trennung zwischen digitalem und stationärem Handel endgültig aufhebt. Anstatt Daten in isolierten Kanälen zu betrachten, bringen führende Akteur:innen alle Informationen auf einer Plattform zusammen.</p>
<p>Wie die Analysten von McKinsey hervorheben, verleiht die KI der Omnichannel-Strategie eine ganz neue Schärfe, indem sie Verhaltens-, Transaktions- und Betriebsdaten integriert, wodurch Preise, Werbeaktionen, Lagerbestände und der Service über die gesamte Customer Journey hinweg optimiert werden und nicht mehr nur an einzelnen, isolierten Kontaktpunkten.</p>
<p>„Kund:innen denken nicht in Kanälen und wir sollten es auch nicht. Omnichannel bedeutet einheitliche Preise, Werbeaktionen und Service – und Optimierung für das Ganze Customer Journey, nicht nur individuelle Berührungspunkte“, fass Jesper Damsgaard zusammen, Senior Vice President E-Commerce der Schmuckmarke Pandora.</p>
<p>Zusammenfassend zeigt die Studie, dass europäische E-Commerce-Unternehmen vor der Herausforderung stehen, ihre Geschäftsmodelle radikal an diese fünf Verschiebungen anzupassen, um im verschärften globalen Wettbewerb nicht den Anschluss zu verlieren. Der Erfolg hängt in dieser neuen Realität maßgeblich davon ab, wie schnell Organisationen die Vernetzung ihrer Daten vorantreiben und KI als zentrales Betriebssystem implementieren. Nur wer es schafft, sowohl die autonomen Algorithmen der Kund:innen als auch die eigenen internen Prozesse nahtlos mit präzisen Daten zu füttern, wird in einem Markt, der zunehmend von Maschinen für Menschen organisiert wird, langfristig profitabel wachsen können.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/p1Zwz3jjTYVnkiBkKzm3bpKP-h9AB-I6JujtisPgu7g/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDUvMTkvdml0YWx5LWdhcmlldi0xam5uOXFobXRndS11bnNwbGFzaC12YTg2dGU3bC0yMDI1LTA0LTE2LXFhMDU3dXlxLTIwMjUtMDUtMTkuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Keine Einigung auf Sozialplan bei Zalando in Erfurt</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/keine-einigung-auf-sozialplan-bei-zalando-in-erfurt/2026062249845</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/keine-einigung-auf-sozialplan-bei-zalando-in-erfurt/2026062249845</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 22 Jun 2026 07:23:43 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/NsOV660Kb1OAA61fLBuZtMWIznXuyP4aVqAxiFYUyOo/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTMvemFsYW5kby1lcmZ1cnQtZmkxbTlxYW0tMjAyNi0wMS0xMy5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/b7MvKBUQ97Ab6SDgrVhsY2KvcG_gO24d2JeeyAF1dCA/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTMvemFsYW5kby1lcmZ1cnQtZmkxbTlxYW0tMjAyNi0wMS0xMy5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/NsOV660Kb1OAA61fLBuZtMWIznXuyP4aVqAxiFYUyOo/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTMvemFsYW5kby1lcmZ1cnQtZmkxbTlxYW0tMjAyNi0wMS0xMy5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Das Logistikzentrum von Zalando in Erfurt" title="Das Logistikzentrum von Zalando in Erfurt"/>
  <figcaption>Das Logistikzentrum von Zalando in Erfurt  <em>Credits:  Zalando SE</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Verhandlungen über einen Sozialplan bei dem vor der Schließung stehenden Zalando-Logistikzentrum in Erfurt sind gescheitert.</p>
<p>Der Betriebsrat brach die Gespräche am Samstag ab, da er keine weitere
Verhandlungsgrundlage sah, wie das Management und Betriebsrat
mitteilten. Damit gehe das Verfahren nun – wie vorab vereinbart – in
die Einigungsstelle unter einem neutralen Vorsitz.</p>
<p>Der Betriebsrat erklärte, die Vorstellungen hätten zu weit
auseinandergelegen. Die vom Arbeitgeber in Aussicht gestellt Summe
reiche nicht aus, um die sozialen Nachteile bei dieser Standortgröße
auszugleichen. Zalando habe seinen Sozialplan-Entwurf stets mit einem
begrenzten Budget für den Standort Erfurt begründet.</p>
<h2>Fronten wieder verhärtet</h2>
<p>Die Arbeitnehmervertretung warf dem Unternehmen vor, für
Luxus-Marketing und Sport-Sponsoring das Geld mit vollen Händen
auszugeben. „Für die Erfurter Belegschaft, die den Konzern über ein
Jahrzehnt lang auf Mindestlohn-Basis überhaupt erst groß und reich
gemacht hat, bleibt am Ende nur der finanzielle Absturz und drohende
Altersarmut“, hieß es in einer Mitteilung des Betriebsrats.</p>
<p>Mit scharfer Kritik an Zalando reagierte nach den gescheiterten
Sozialplan-Verhandlungen auch die Linke-Landtagsfraktion. Die vom
Konzern vorgelegten Vorschläge seien nicht annehmbar und eine
Unverschämtheit, erklärte Fraktionschef Christian Schaft. „Wer wie
Zalando eine Milliarde hatte, um die Plattform About You zu kaufen,
300 Millionen Euro für den Rückkauf von eigenen Aktien aufgebracht
hat oder teure Sponsoringdeals abschließt, dann aber sagt, es sei
kein Geld für die Beschäftigten da, ist einfach absolut respektlos.“</p>
<p>Der Sozialplan regelt den finanziellen Ausgleich für die
Beschäftigten wie Abfindungen oder Prämien. Beim Interessenausgleich,
der die organisatorischen Aspekte der geplanten Schließung wie
Schichtplanungen regelt, wurden laut einem Unternehmenssprecher
bereits gute Ergebnisse erzielt. Bei Zalando in Erfurt geht es
aktuell um rund 2.000 Arbeitsplätze.</p>
<h2>Zalando hält am Schließungsdatum fest</h2>
<p>Nach wochenlanger Funkstille hatten Management und Betriebsrat
Ende Mai die Gespräche über Interessenausgleich und Sozialplan
aufgenommen. Dem war ein Vergleich vorausgegangen, der vorsah, dass
zunächst außerhalb einer Einigungsstelle verhandelt wird. Da bis zum
20. Juni keine Einigung erzielt wurde, wird nun am kommenden Dienstag
die Einigungsstelle unter Vorsitz eines ehemaligen Arbeitsrichters
eingesetzt. Als Termin für die vorerst letzte Sitzung ist den Angaben
nach der 9. Juli geplant.</p>
<p>Der Dax <de0008469008>-Konzern will das Logistikzentrum, mit dem
er als Online-Modehändler groß geworden ist, im Herbst schließen.
„Unser Ziel bleibt es, das Verfahren zeitnah abzuschließen und das
geplante Schließungsdatum zum 30.09.2026 umzusetzen“, bekräftigte der
Unternehmenssprecher.</de0008469008></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/WcOdJNvOfBvizuLlZppepvw8uaZnEHyt-Cjd3UbmOqQ/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTMvemFsYW5kby1lcmZ1cnQtZmkxbTlxYW0tMjAyNi0wMS0xMy5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Wachsendes Problem mit kriminellen Kund:innen im Onlinehandel</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/wachsendes-problem-mit-kriminellen-kunden-im-onlinehandel/2026062249844</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/wachsendes-problem-mit-kriminellen-kunden-im-onlinehandel/2026062249844</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 22 Jun 2026 06:58:29 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/saBY2OpSOQGR9xGeuH6UmasTNDu8wRNBgPlmyeVCtxg/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjIvb25saW5laGFuZGVsLWpvbHVuajhtLTIwMjEtMTAtMDctbHFwbnJqeHctMjAyNi0wNi0yMi5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/W5nvmABqNvlmJiTGg3V76Jb5xemX5lJzE4C9lU-nXa0/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjIvb25saW5laGFuZGVsLWpvbHVuajhtLTIwMjEtMTAtMDctbHFwbnJqeHctMjAyNi0wNi0yMi5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/saBY2OpSOQGR9xGeuH6UmasTNDu8wRNBgPlmyeVCtxg/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjIvb25saW5laGFuZGVsLWpvbHVuajhtLTIwMjEtMTAtMDctbHFwbnJqeHctMjAyNi0wNi0yMi5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Credits:  Karolina Grabowska/Pexels" title="Credits:  Karolina Grabowska/Pexels"/>
  <figcaption><em>Credits:  Karolina Grabowska/Pexels</em></figcaption>
</figure>
<p>Der Onlinehandel weltweit leidet unter einer wachsenden Zahl betrügerischer Kund:innen.</p>
<p>Nach einer Analyse des US-Cybersicherheits-Dienstleisters LexisNexis Risk Solutions tragen
dazu sowohl die Konjunkturflaute als auch die organisierte
Kriminalität bei. Internationale Banden werben demnach gezielt
Menschen an, die beim Online-Shopping betrügen oder Kriminellen ihre
Identität zur Verfügung stellen.</p>
<p>Das Unternehmen betreibt ein &quot;Digital Identity Network&quot; zur
Überprüfung von Online-Identitäten und -Einkäufen, Grundlage der
Analyse waren demnach 116 Milliarden Transaktionen im vergangenen
Jahr.</p>
<h2>Organisierte Banden haben den Onlinehandel entdeckt</h2>
<p>Echte Kund:innen – im Gegensatz zu Täter:innen, die mit gestohlenen
beziehungsweise gefälschten Identitäten arbeiten oder anderweitig
betrügen – machten demnach 2025 weltweit 38,8 Prozent aller
Betrugsfälle aus, knapp zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. In
Europa liegt die Quote dieser sogenannten first party-Betrugsfälle
nun bei knapp 52 Prozent.</p>
<p>„Einerseits treibt die Krise manche Leute dazu, nach
Betrugsmöglichkeiten zu suchen“, sagt Jason Lane-Sellers,
Cyberbetrugsexperte bei dem Unternehmen. „Und es gibt Gruppen, die
von Kriminellen gezielt angesprochen werden, etwa Menschen mit
schlechter Bonität oder Student:innen. Die Täter:innen zahlen 50 Euro extra und
weisen die Leute ein.“</p>
<h2>Mancher ist unwissend beteiligt</h2>
<p>Das trifft auch den deutschen Online-Handel. Ein Sprecher des
E-Commerce-Verbands BEVH bestätigt die Einschätzung des britischen
Cyber-Experten: „Tatsächlich ist es so, dass Student:innen oder Rentner:innen
für die Betrugsmasche angeworben werden. Viele wissen gar nicht, dass
sie Teil eines Betrugs werden sollen, sondern bekommen einfach ein
Geldangebot, wenn sie ihre Daten zur Verfügung stellen.“</p>
<p>Betrug sei ein wachsendes und erhebliches Problem, sagt auch
Bernd Ohlmann, Sprecher des Handelsverbands Bayern (HBE). „Der
Onlinehandel boomt und legt auch dieses Jahr weiter zu. Da gibt es
einige, die sich vom Kuchen ein Stück abschneiden wollen, und nicht
nur auf legale Weise.“</p>
<p>Eine gängige Masche: Auf Rechnung oder Kredit gelieferte Ware
wird nicht bezahlt, beziehungsweise als nicht bestellt reklamiert.
„Leute, die die neuesten Sportschuhe bestellen und anschließend
behaupten, die Ware sei nie eingetroffen, oder sie hätten nie
bestellt“, sagt Lane-Sellers.</p>
<h2>Günstige Kreditangebote Anreiz für Kriminelle</h2>
<p>Das trifft auch die Finanzbranche, die mit günstigen
Kreditangeboten Kunden wirbt: „Es ist heute möglich, teure
Mobiltelefone mit einem Zwei-Jahres-Kreditvertrag ohne Anzahlung zu
bestellen“, sagt der Fachmann. „Viele dieser Attacken treffen
Finanzdienstleistende. Die größten Auswirkungen sehen wir bei
Dienstleistungen wie &#39;Buy now pay later&#39; und Ein- oder
Zwei-Jahres-Kreditverträgen.“</p>
<p>Zudem kommt es nach Lane-Sellers Worten häufig vor, dass
unehrliche Käufer für angeblich nicht gelieferte Ware Rückzahlung
ihres Geldes fordern. „Solange ein Unternehmen nicht nachweisen kann,
dass ein Kunde vorsätzlich betrogen hat, ist es sehr schwierig,
betrügerische Rückerstattungsansprüche anzufechten.“</p>
<p>Die Beweislast liegt beim Händler:innen, wie auch HBE-Sprecher Ohlmann
sagt. Im Online-Betrug erschwindelte – oder auch in einem stationären
Laden gestohlene – Ware landet dann häufig wieder im Netz. „Geklaute
Ware wird massenhaft online verscherbelt“, sagt Ohlmann.</p>
<p>Die Zunahme von Betrugsfällen durch echte Kund:innen bedeutet
allerdings nicht, dass Identitätsdiebstahl oder die kriminelle
Übernahme von Online-Accounts auf dem Rückzug wären. In dieser
Hinsicht verlegen sich die Banden laut LexisNexis Risk Solutions
mittlerweile wieder häufiger auf Attacken gegen Desktop-Computer.</p>
<p>Unternehmen könnten in Apps für Mobilgeräte mehr Signale und
Daten auslesen, was potenziell bessere Sicherheitsprofile zur
Betrugsdetektion ermögliche, sagt Lane-Sellers. „Während Kund:innen
möglicherweise glauben, dass traditionelle Desktop-Rechner für
höherwertige Transaktionen sicherer sind als ihre mobilen
Geräte.“</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/FW0C9qB_p2SJUo2tJuLw0F8voEYM4-f_LStvueCSP8E/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMjIvb25saW5laGFuZGVsLWpvbHVuajhtLTIwMjEtMTAtMDctbHFwbnJqeHctMjAyNi0wNi0yMi5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Branchenprognose: Modeeinzelhandel muss mit Nachwirkungen des Iran-Konflikts rechnen</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/branchenprognose-modeeinzelhandel-muss-mit-nachwirkungen-des-iran-konflikts-rechnen/2026062049836</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/branchenprognose-modeeinzelhandel-muss-mit-nachwirkungen-des-iran-konflikts-rechnen/2026062049836</guid><author>news@fashionunited.com (Anna Roos van Wijngaarden)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Sat, 20 Jun 2026 08:00:12 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/yl5R3PhcRBTjcdj4qwHGXZPYOgiHPR8hvMg7eTOVCTc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS1vdTYxbWJvdTYxbWJvdTYxLWJpNnIzYWt2LTIwMjYtMDYtMTgucG5n" srcset="https://r.fashionunited.com/AnHElxQbcCm8eJHOS4puXA58coiKVEVlGMb0gaRZBnE/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS1vdTYxbWJvdTYxbWJvdTYxLWJpNnIzYWt2LTIwMjYtMDYtMTgucG5n 720w, https://r.fashionunited.com/yl5R3PhcRBTjcdj4qwHGXZPYOgiHPR8hvMg7eTOVCTc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS1vdTYxbWJvdTYxbWJvdTYxLWJpNnIzYWt2LTIwMjYtMDYtMTgucG5n 1080w" sizes="100vw" alt="Straat van Hormuz mag weer open." title="Straat van Hormuz mag weer open."/>
  <figcaption>Die Straße von Hormus ist wieder geöffnet. <em>Bild: Erstellt mit Google Gemini</em></figcaption>
</figure>
<p>Nach 109 Tagen ist das Ende des Krieges zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran endlich in Sicht. In der Nacht vom 17. auf den 18. Juni wurde in der Schweiz ein vorläufiges Friedensabkommen unterzeichnet. Die Straße von Hormus ist wieder geöffnet. Dennoch warnt die niederländische Bank ABN Amro in einer neuen Sektorprognose, dass die Krise damit nicht vorbei ist. Mögliche ‘Zweitrundeneffekte’ könnten den Einzelhandel noch teuer zu stehen kommen.</p>
<h2>Sektorprognose</h2>
<p>ABN Amro hat die Wachstumsprognose für den Einzelhandel für 2026 auf 0,5 Prozent nach unten korrigiert. Für das kommende Jahr wird ein Wachstum von einem Prozent erwartet. Grund dafür sind die nachwirkenden Folgen des geopolitischen Konflikts. Solange die Inflation weiter steigt, wird die Kaufkraft der Haushalte in der zweiten Jahreshälfte weiter sinken, so die Prognose der Bank.</p>
<p>Obwohl die Verbraucher:innen dank Ersparnissen und einem angespannten Arbeitsmarkt weiterhin Geld ausgeben werden, ist das Vertrauen stark gesunken. Aufgrund der Inflation und der weltweiten Unruhen fiel es von minus 23 im Januar auf minus 46 im Mai. Nicht lebensnotwendige Ausgaben, wie für ein Paar neue Schuhe oder Kleidung, werden als Erstes gestrichen.</p>
<p>Gleichzeitig steigen die Kosten am hinteren Ende der Lieferkette. Bekleidungs- und Schuhgeschäfte sind personalintensive Branchen. Sie geben 18,0 beziehungsweise 18,2 Prozent ihres Umsatzes für Personal aus und reagieren daher empfindlich auf Lohnerhöhungen. Die Branche ist ebenso anfällig für Lieferprobleme. Die Niederlande importieren 47 Prozent der auf dem Markt erhältlichen Kleidung aus acht asiatischen Ländern. China und Vietnam führen dabei die Liste für Kleidung beziehungsweise Schuhe an. In diesen Ländern haben die Lieferant:innen mit Stromknappheit und hohen Energiepreisen zu kämpfen.</p>
<p>Schließlich verteuern die schnell steigenden Zinsen die Lagerhaltung. Dies ist ein Problem für den Großhandel und bestimmte Segmente des Einzelhandels. Die Aufrechterhaltung von Lagerbeständen erfordert zusätzliche Liquidität. Dies führt besonders in einer Zeit unsicherer Lieferzeiten zu Spannungen. Bekleidungsunternehmen wollen genügend Produkte vorrätig haben, um Lieferrisiken abzufedern, zahlen dafür aber einen hohen Preis.</p>
<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/MxrD58QEWKY2Tb6hTExfDPjgnZg1sTE4K0ZrgJMDoFQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZmFzaGlvbnVuaXRlZC1yZXRhaWwta3dldHNiYWFyaGVpZC1pYjJtdzkwMi0yMDI2LTA2LTE4LnBuZw" srcset="https://r.fashionunited.com/sfCCUzt5e_WUGuzdmO3EB-vXky0v_fED1AC3yXg5yAE/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZmFzaGlvbnVuaXRlZC1yZXRhaWwta3dldHNiYWFyaGVpZC1pYjJtdzkwMi0yMDI2LTA2LTE4LnBuZw 720w, https://r.fashionunited.com/MxrD58QEWKY2Tb6hTExfDPjgnZg1sTE4K0ZrgJMDoFQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZmFzaGlvbnVuaXRlZC1yZXRhaWwta3dldHNiYWFyaGVpZC1pYjJtdzkwMi0yMDI2LTA2LTE4LnBuZw 1080w" sizes="100vw" alt="De retail ondervindt hevige gevolgen van het conflict in het Midden-Oosten." title="De retail ondervindt hevige gevolgen van het conflict in het Midden-Oosten."/>
  <figcaption>Der Einzelhandel leidet stark unter den Folgen des Konflikts im Nahen Osten. <em>Bild: Erstellt mit Claude, Quelle: Sektorprognose 2026 ABN Amro</em></figcaption>
</figure>
<h2>Krise in der Lieferkette</h2>
<p>Am vergangenen Mittwoch teilte der Branchenverband Modint erste negative Erfahrungen von Mitgliedern infolge des Krieges mit. Die negativen Signale decken sich mit dem Tenor des Sektorberichts.</p>
<p>Sprecherin Miriam Geelhoed fasste die Probleme für FashionUnited zusammen: „Die Transportkosten sind stark gestiegen. Treibstoffzuschläge und Seefrachtraten steigen aufgrund von Umleitungen der Frachtschiffe und der Unsicherheit auf den Handelsrouten rapide an. Die Rohstoffpreise sind volatil. Das gilt insbesondere für Materialien, die aus Erdöl gewonnen werden, wie Polyurethan, Nitril und Polyester. Zudem fallen oft zusätzliche Gebühren an, und diese Materialien sind derzeit nur schwer verfügbar. Der Konflikt setzt die logistische Planung unter Druck. Besonders Unternehmen, die ihre Waren aus Asien beziehen, mit großen Mengen arbeiten oder von einer straffen Saisonplanung abhängig sind, sind davon stark betroffen.“</p>
<p>Die kommenden Wochen werden zeigen, wie schnell sich die Branche erholt. Es wird sich zeigen, ob sie wieder ‘wie gewohnt’ weitermachen kann. Außerdem wird deutlich werden, wie stark die Zweitrundeneffekte des Konflikts die Margen der Unternehmer:innen belasten werden.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/BitlpL3-IjIKkiXN7jSBD_Q4EM6i9qozv0rp4vcSxxw/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS1vdTYxbWJvdTYxbWJvdTYxLWJpNnIzYWt2LTIwMjYtMDYtMTgucG5n" medium="image"></media:content></item><item><title>Pitti Uomo, Lieferketterisiken und Unternehmensdramen – was die Woche bewegte</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/pitti-uomo-lieferketterisiken-und-unternehmensdramen-was-die-woche-bewegte/2026062049839</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/pitti-uomo-lieferketterisiken-und-unternehmensdramen-was-die-woche-bewegte/2026062049839</guid><author>news@fashionunited.com (FashionUnited)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Sat, 20 Jun 2026 07:00:00 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/D1AFFz1XTDyL-rehg45rm_ViFXoJPzkZI6D_uCZ5FDI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTkvcGl0dGktaW1tYWdpbmUtdW9tby0xMTAtdGhlLWltYWdlcy1vZi10cmFkZXNob3ctMDItc2dycmF6b2otMjAyNi0wNi0xOS5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/pY7IqDBFheJbNbZwOse7oOnP0ONftEgZQpUcLps7Rtc/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTkvcGl0dGktaW1tYWdpbmUtdW9tby0xMTAtdGhlLWltYWdlcy1vZi10cmFkZXNob3ctMDItc2dycmF6b2otMjAyNi0wNi0xOS5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/D1AFFz1XTDyL-rehg45rm_ViFXoJPzkZI6D_uCZ5FDI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTkvcGl0dGktaW1tYWdpbmUtdW9tby0xMTAtdGhlLWltYWdlcy1vZi10cmFkZXNob3ctMDItc2dycmF6b2otMjAyNi0wNi0xOS5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Pitti Uomo 110" title="Pitti Uomo 110"/>
  <figcaption>Pitti Uomo 110 <em>Credits: AKAstudio-collective</em></figcaption>
</figure>
<p>Diese Woche stand ganz im Zeichen der Pitti Uomo 110 in Florenz, wo über 730 Marken ihre Frühjahr/Sommer-2027-Kollektionen präsentierten. Parallel sorgte das Münchner Modehaus Ludwig Beck mit dem angekündigten Börsenrückzug nach der Übernahme durch Alfons Doblinger für Aufsehen. Im Handel eskalierte der Tarifstreit weiter: Verdi rief erneut bundesweit zu Warnstreiks auf, während Sparzwang und Rabattflut den Druck auf die Branche erhöhten. Das französische Label Coperni wurde unter Zwangsverwaltung gestellt, und die Frasers Group weitete ihre Übernahmeaktivitäten auf Australien aus.</p>
<h2>Business</h2>
<p>Der Tarifkonflikt im deutschen Handel spitzt sich zu. Die Gewerkschaft Verdi rief in dieser Woche <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/erneut-warnstreiks-im-handel/2026061967292">erneut zu Warnstreiks</a> auf – bundesweit im Einzel- sowie im Groß- und Außenhandel. Bereits in Stuttgart hatten Beschäftigte zuvor mit einem <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/protest-in-stuttgart-verdi-fordert-mehr-lohn-im-handel/2026061567179">Protest</a> für sieben Prozent mehr Lohn demonstriert; die Arbeitgeber bieten bislang gestaffelte Erhöhungen von zwei und 1,5 Prozent über zwei Jahre an.</p>
<p>Der Streikdruck trifft eine Branche, die ohnehin unter Konsumzurückhaltung leidet. Laut aktuellen Daten wird <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/bei-kleidung-und-gastronomie-wird-am-meisten-gespart/2026061967273">bei Kleidung und Gastronomie am meisten gespart</a>, was Händler zu einer ausgeprägten <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/rabattflut-im-handel-die-auswirkungen-des-sparzwangs-auf-die-branche/2026061967274">Rabattflut</a> veranlasst, deren Folgen für Margen und Markenwahrnehmung zunehmend diskutiert werden.</p>
<p>Gleich zwei Unternehmensdramen dominierten die Branchennachrichten. Das Pariser Label <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/coperni-unter-zwangsverwaltung-gestellt/2026061867249">Coperni</a> wurde vom Pariser Handelsgericht unter Zwangsverwaltung gestellt; Hintergrund sind nicht beglichene Zahlungen des Mehrheitsgesellschafters Tomorrow Ltd., der im März von der italienischen Gesellschaft Progetto 11 übernommen worden war. Bei Ludwig Beck folgte nach der Übernahme durch Immobilienunternehmer <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/alfons-doblinger-ubernimmt-mehrheit-an-ludwig-beck/2026060166971">Alfons Doblinger</a> die nächste Konsequenz: Das Modehaus plant den <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/nach-ubernahme-ludwig-beck-vor-ruckzug-von-der-borse/2026061867259">Rückzug</a> aus dem Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse und hat eine entsprechende Delisting-Vereinbarung mit der Bayerischen Gewerbebau AG geschlossen.</p>
<p>Die britische <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/nach-offerte-fur-hugo-boss-frasers-group-startet-ubernahmeangebot-fur-accent-group/2026061567203">Frasers Group</a> intensiviert derweil ihre Expansionsstrategie: Nach dem Übernahmeangebot für Hugo Boss startete das Unternehmen um Mike Ashley ein Barangebot für die australische Accent Group, die als wichtige Retail- und Distributionsplattform im asiatisch-pazifischen Raum gilt. Das Angebot zu 0,65 australischen Dollar je Aktie läuft vom 30. Juni bis zum 30. Juli.</p>
<p>Zwei Themen beschäftigen die Branche auch mit Blick auf Lieferketten. Gespräche zwischen den USA und dem Iran verzögern sich, und die <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/gesprache-zwischen-usa-und-iran-verzogert-modebranche-beobachtet-schifffahrt-in-der-strasse-von-hormus/2026061967289">Modebranche beobachtet die Schifffahrt in der Straße von Hormus</a> aufmerksam. Gleichzeitig rückt <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/hitzestress-das-reale-lieferkettenrisiko-das-die-modebranche-nicht-langer-ignorieren-kann/2026061967287">Hitzestress als reales Lieferkettenrisiko</a> in den Fokus – ein Faktor, den die Modebranche bislang zu wenig in ihrer Risikobewertung berücksichtigt hat.</p>
<p>Der Streetwear- und Urban-Fashion-Händler <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/nach-insolvenzverfahren-defshop-sieht-positive-geschaftsentwicklung/2026061667213">Defshop</a> meldet nach dem abgeschlossenen Insolvenzverfahren eine positive Geschäftsentwicklung. Die <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/neues-joint-venture-mit-pth-s-oliver-group-treibt-retail-expansion-voran/2026061667219">s.Oliver Group</a> treibt ihre Retail-Expansion mit einem neuen Joint Venture mit PTH voran. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/tennis-point-und-itf-verlangert-partnerschaft/2026061567202">Tennis Point</a> verlängert seine Partnerschaft mit dem Internationalen Tennisverband ITF. Im E-Commerce warnen Experten vor einer wachsenden Welle von <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/online-falle-wie-fake-shops-tausende-kunden-abzocken/2026061967271">Fake-Shops</a>, die tausende Kunden schädigen. Ein Reportage-Beitrag beleuchtet, wie drei britische Marken den wachsenden <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/vom-feld-in-den-kleiderschrank-wie-drei-marken-grossbritanniens-farm-to-fashion-trend-anfuhren/2026061667201">Farm-to-Fashion-Trend</a> anführen – von der Baumwollproduktion auf dem Feld direkt in den Kleiderschrank. Auch das <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/anti-fast-fashion-gesetz-ist-europa-endlich-bereit-seine-interessen-zu-verteidigen/2026061867251">Anti-Fast-Fashion-Gesetz</a> rückte erneut in die Diskussion: Ein Kommentar fragt, ob Europa endlich bereit ist, seine regulatorischen Interessen gegenüber Anbietern wie Shein durchzusetzen.</p>
<h2>Mode</h2>
<p>Die Pitti Uomo 110 in Florenz prägte die modischen Impulse der Woche. Auf der Messe stellte <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/seidensticker-stellt-premium-hemdenkollektion-1919-vor/2026061767246">Seidensticker</a> seine neue Premium-Hemdenkollektion unter dem Namen „1919&quot; vor – eine Referenz an das Gründungsjahr der Marke. Abseits der Messestände lieferte der <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/menswear-im-hitzetest-der-streetstyle-der-pitti-uomo/2026061867268">Streetstyle der Pitti Uomo</a> ein Bild der aktuellen Menswear im Praxistest bei sommerlichen Temperaturen.</p>
<p>Eine besondere Perspektive auf Männlichkeit brachte <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/zwischen-anzug-und-schurze-simone-rocha-hinterfragt-klassische-mannlichkeit/2026061967270">Simone Rocha</a> mit ihrer Kollektion ein: Zwischen Anzug und Schürze hinterfragte die Designerin klassische Vorstellungen von Männlichkeit und schuf damit einen der meistdiskutierten Aufsätze der Woche.</p>
<h2>Personalien</h2>
<p>Simone Heift, zuletzt Chief Merchandising Officer der KaDeWe Group, wechselt zu <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/ehemalige-kadewe-einkaufschefin-simone-heift-wechselt-zu-peek-cloppenburg/2026061867265">Peek &amp; Cloppenburg</a>. Ab dem 1. September verantwortet sie als Geschäftsführerin für Einkauf und Merchandising die entsprechenden Bereiche beider P&amp;C-Gesellschaften in Düsseldorf und Wien und wird zugleich Mitglied des Verwaltungsrats der JC New Retail AG. Beim selben Unternehmen scheidet <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/p-c-dusseldorf-ohne-brand-director-tewe-maas/2026061967286">Tewe Maas</a> als Brand Director aus – eine Stelle, die nach 17 Jahren intern neu besetzt werden muss.</p>
<p><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/primark-ernennt-neuen-director-of-womenswear-design/2026061767242">Primark</a> hat Keiron Birch zum Director of Womenswear Design ernannt; er bringt Erfahrung von Calvin Klein und Tommy Hilfiger mit. Bei Nike tritt <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/nike-john-rogers-jr-wechselt-vom-vorstandsmitglied-zum-strategischen-berater/2026061967278">John Rogers Jr.</a> vom Aufsichtsratsgremium zurück und übernimmt künftig eine Rolle als strategischer Berater. Im Zuge der Übernahme durch Alfons Doblinger trat <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/ludwig-beck-aufsichtsratschef-bruno-salzer-tritt-zuruck/2026061567196">Bruno Salzer</a> mit sofortiger Wirkung als Aufsichtsratsvorsitzender von Ludwig Beck zurück; sein Mandat als Aufsichtsratsmitglied endet zum 30. September.</p>
<h2>Einzelhandel</h2>
<p>Die <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/otto-group-setzt-auf-ki-von-google-von-produktentwicklung-bis-kund-innenservice/2026061967280">Otto Group</a> setzt künftig auf Künstliche Intelligenz von Google – von der Produktentwicklung bis hin zum Kundinnen- und Kundenservice. Die Zusammenarbeit soll die Digitalisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette beschleunigen. Konzerntochter <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/bonprix-baut-plattformgeschaft-ausserhalb-der-otto-group-mit-about-you-aus/2026061767231">Bonprix</a> baut gleichzeitig ihr Plattformgeschäft außerhalb der Otto Group aus und weitet die Kooperation mit About You aus.</p>
<p>Mehrere Händler verkündeten Expansionsschritte. Das <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/modehaus-wohrl-eroffnet-im-herbst-erste-filiale-in-chemnitz/2026061967275">Modehaus Wöhrl</a> eröffnet im Herbst seine erste Filiale in Chemnitz. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/walbusch-expandiert-nach-wildau/2026061867266">Walbusch</a> expandiert nach Wildau bei Berlin. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/neu-im-berliner-kadewe-fabletics-feiert-eroffnung-seines-grossten-stores-in-europa/2026061567186">Fabletics</a> feiert im Berliner KaDeWe die Eröffnung seines bislang größten Stores in Europa mit rund 160 Quadratmetern Verkaufsfläche auf der vierten Etage. Die schwedischen Labels <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/duo-store-filippa-k-eroffnet-neuen-laden-mit-der-marke-oscar-jacobson/2026061567189">Filippa K und Oscar Jacobson</a> eröffnen gemeinsam einen Duo-Store. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/sport-2000-bringt-neues-store-format-nach-munster/2026061667208">Sport 2000</a> bringt ein neues Store-Format nach Münster, und <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/die-expansion-von-eyes-more-warum-der-metropolitan-store-in-koln-eine-blaupause-ist/2026061667210">Eyes + More</a> erklärt, warum sein Metropolitan Store in Köln als Blaupause für die weitere Expansion gilt. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/braun-hamburg-lanciert-neuen-onlineshop/2026061667214">Braun Hamburg</a> lancierte zudem einen neu gestalteten Onlineshop.</p>
<h2>Messen</h2>
<p>Die <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/messen/pitti-uomo-110-laute-basse-leise-kollektionen/2026061967296">Pitti Uomo 110</a> in Florenz zog mit über 730 Marken ins 110. Kapitel der wichtigsten Menswear-Messe. Der Tenor des Auftakts: laute Bässe, leise Kollektionen – eine Branche, die sich sicherere Wege sucht, während das Thema Pool als saisonales Leitmotiv den Ton angab. Den Startschuss gab ein <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/messen/zwischen-pool-und-problemen-pitti-uomo-startet-energetisch-in-ss27/2026061767223">energetischer Messeauftakt</a>, der trotz eines Umsatzrückgangs der italienischen Menswear von 2,2 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro im Jahr 2025 eine zuversichtliche Stimmung zeigte. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/mustang-auf-der-pitti-uomo-bereit-fur-die-nachste-wachstumsphase/2026061767233">Mustang</a> nutzte den zweiten Pitti-Auftritt, um erste Messekontakte in konkrete Partnerschaften zu überführen und die internationale Expansion der Denim-Marke voranzutreiben.</p>
<p><em>Dieser Beitrag wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz verfasst.</em></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/UPLPcYTNwc9Gc1kqU1HKxLde2CE3Jt8kLwg_A-aOErk/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTkvcGl0dGktaW1tYWdpbmUtdW9tby0xMTAtdGhlLWltYWdlcy1vZi10cmFkZXNob3ctMDItc2dycmF6b2otMjAyNi0wNi0xOS5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Reju schließt sich der Textilsparte von Recycling Europe an</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/reju-schliesst-sich-der-textilsparte-von-recycling-europe-an/2026061949835</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/reju-schliesst-sich-der-textilsparte-von-recycling-europe-an/2026061949835</guid><author>news@fashionunited.com (Rachel Douglass)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 19 Jun 2026 12:42:48 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/Hm2y36KFDfvXdPQfN4dz3BDf6bT5bDmDz8GjXQyjV74/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDQvMDEvY2VudHJvLWRlLXJlZ2VuZXJhY2lvLW4taW5kdXN0cmlhbC1kZS1yZWp1LWVuLWNoZW1lbG90LXc2M3gyYmQzLTIwMjYtMDQtMDEuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/S_grcnyzALtm6K5ZMSAX_nD2uh7wzGKK0AR_ix70Prk/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDQvMDEvY2VudHJvLWRlLXJlZ2VuZXJhY2lvLW4taW5kdXN0cmlhbC1kZS1yZWp1LWVuLWNoZW1lbG90LXc2M3gyYmQzLTIwMjYtMDQtMDEuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/Hm2y36KFDfvXdPQfN4dz3BDf6bT5bDmDz8GjXQyjV74/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDQvMDEvY2VudHJvLWRlLXJlZ2VuZXJhY2lvLW4taW5kdXN0cmlhbC1kZS1yZWp1LWVuLWNoZW1lbG90LXc2M3gyYmQzLTIwMjYtMDQtMDEuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="De geplande recyclingfaciliteit van Reju." title="De geplande recyclingfaciliteit van Reju."/>
  <figcaption>Die geplante Recyclinganlage von Reju. <em>Bild: Reju</em></figcaption>
</figure>
<p>Reju ist der neueste Partner von Recycling Europe. Das auf Textil-zu-Textil-Recycling spezialisierte Unternehmen ist nun Teil der Sparte ‚Recycling Europe Textiles‘. Dieser Schritt unterstreicht das Engagement, die Kreislaufwirtschaft für Textilien zu fördern und Märkte für recycelte Materialien zu unterstützen.</p>
<p>In einer Erklärung sagt Patrik Frisk, Geschäftsführer von Reju: „Der Aufbau solcher Partnerschaften ist wichtig. Wir haben die Möglichkeit, ein wirklich zirkuläres Ökosystem für das Textilrecycling zu schaffen und die Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu fördern.“</p>
<p>Julia Ettinger, Generalsekretärin von Recycling Europe, fügt hinzu, dass die Partnerschaft zeige, „wie die Zusammenarbeit in der Branche die Zirkularität von Textilien in dem von Europa geforderten Tempo steigern kann. Dies eröffnet sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Chancen.“</p>
<p>Mit einem Fokus auf Textilregeneration spezialisiert sich Reju auf Lösungen für Polyestertextilien und Post-Consumer-PET-Abfälle. Das Unternehmen betreibt derzeit einen Pilot-Regenerations-Hub in Frankfurt, Deutschland. Es gibt Pläne für eine Expansion mit zukünftigen Industriestandorten in Chemelot, Niederlande; New York, Vereinigte Staaten; und Lacq, Frankreich.</p>
<p>Mit dem Beitritt zu Recycling Europe Textiles trägt Reju zur gemeinsamen Mission bei, mechanische und chemische Recyclingtechnologien für Post-Consumer-Textilien auszubauen. Ziel ist es, Materialien wieder in den Rohstoffkreislauf zurückzuführen und Emissionen zu reduzieren.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/z77GA8UUNNcKvSQL6mbiUI7VhrayHvZDTfRh0WvHiLI/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDQvMDEvY2VudHJvLWRlLXJlZ2VuZXJhY2lvLW4taW5kdXN0cmlhbC1kZS1yZWp1LWVuLWNoZW1lbG90LXc2M3gyYmQzLTIwMjYtMDQtMDEuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Erneut Warnstreiks im Handel</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/erneut-warnstreiks-im-handel/2026061949834</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/erneut-warnstreiks-im-handel/2026061949834</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 19 Jun 2026 12:41:24 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/x1MYvwv4d-GukMTbEqxuODBUWzrU_VDXkR0RMSkkGi8/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDEvMzEvaW1hZ2UtMjAyNDAxMzAtMDkzOTI3LTYwOC0zeXBnOWhydy0yMDI0LTAxLTMwLXVueXpzNmt5LTIwMjQtMDEtMzEuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/hp4pLiQwgipOr2CxPEBv22J-aZKN-4HkfPpsQrizSeU/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDEvMzEvaW1hZ2UtMjAyNDAxMzAtMDkzOTI3LTYwOC0zeXBnOWhydy0yMDI0LTAxLTMwLXVueXpzNmt5LTIwMjQtMDEtMzEuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/x1MYvwv4d-GukMTbEqxuODBUWzrU_VDXkR0RMSkkGi8/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDEvMzEvaW1hZ2UtMjAyNDAxMzAtMDkzOTI3LTYwOC0zeXBnOWhydy0yMDI0LTAxLTMwLXVueXpzNmt5LTIwMjQtMDEtMzEuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Einkaufsstraße in Deutschland" title="Einkaufsstraße in Deutschland"/>
  <figcaption>Einkaufsstraße in Deutschland <em>Credits: FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Tausende Beschäftigte im Handel haben in der laufenden Tarifrunde erneut ihre Arbeit niedergelegt. Im Mittelpunkt der bundesweiten Warnstreiks, zu denen die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hatte, stand diesmal die Möbelhauskette Ikea. 31 Einrichtungshäuser seien „in unterschiedlicher Stärke im Arbeitskampf“, teilte Verdi
mit.</p>
<p>Insgesamt beteiligten sich der Gewerkschaft zufolge mehr als 8.000
Handelsbeschäftigte an den Warnstreiks. Nach Angaben einer Sprecherin
habe es spürbare Einschränkungen bei den Betriebsabläufen gegeben,
unter anderem Auswirkungen im Kassenbereich. In einzelnen Filialen
hätten zudem Termine im Küchenstudio abgesagt werden müssen.</p>
<p>Ikea teilte auf Nachfrage mit: „Wir beobachten aktuell nur geringe
Auswirkungen durch Streiks in unseren Einrichtungshäusern.“ Alle 54
Filialen seien geöffnet. Der Tarifgeschäftsführer des Handelsverbands
Deutschland, Steven Haarke, sagte: „Die Geschäfte laufen wie gewohnt
weiter. Verdi muss verstehen, dass die Streiks nicht zum Ziel
führen.“ Konfrontation sei die falsche Taktik.</p>
<h2>Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn</h2>
<p>Die Verhandlungen für den Einzelhandel sowie den Groß- und
Außenhandel starteten im April in den ersten Landesbezirken. Mitte
Mai und Anfang Juni hatte Verdi bereits zu bundesweiten Warnstreiks
aufgerufen.</p>
<p>Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn, mindestens 225 Euro, bei
einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Arbeitgeber haben zuletzt in
mehreren Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen und Hamburg im
Einzelhandel ab November eine Erhöhung um zwei Prozent angeboten und
ab August 2027 eine weitere um 1,5 Prozent - bei einer zweijährigen
Laufzeit. Verdi lehnte dies ab.</p>
<p>Im Handel arbeiten laut Gewerkschaft hierzulande rund 5,2 Millionen
Menschen, davon 3,4 Millionen im Einzelhandel. Die vorherigen
Tarifverhandlungen zogen sich über mehr als ein Jahr hin. Am Ende
stand für die Beschäftigten im Einzelhandel ein Einkommensplus von
insgesamt etwa 14 Prozent für die Jahre 2023 bis 2025.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/szuSbW29sCxd7s7rIP6n_viXTp9DQxnu8LK_0Ya7XQc/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDEvMzEvaW1hZ2UtMjAyNDAxMzAtMDkzOTI3LTYwOC0zeXBnOWhydy0yMDI0LTAxLTMwLXVueXpzNmt5LTIwMjQtMDEtMzEuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>NGO-Recherche rückt On-Lieferkette in den Fokus</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/ngo-recherche-ruckt-on-lieferkette-in-den-fokus/2026061949833</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/ngo-recherche-ruckt-on-lieferkette-in-den-fokus/2026061949833</guid><author>news@fashionunited.com (Regina Henkel)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 19 Jun 2026 12:23:21 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/vaBf1JrduYFaC3iCyGnnwTH72JH88BolPUvT1548ABc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTkvc3MyNi1ydW4tYnJhbmQtYnVpbGQtcHItaGVhZC10by10b2Utc3RpbGwtY2xvdWRtb25zdGVyLTMtcmdiLTI0LW4xc2dheWkxLTIwMjYtMDYtMTkuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/-s5f8WO-fB5LhdEdAEEBGQoAgRGkPd00VvRTXtjgJOM/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTkvc3MyNi1ydW4tYnJhbmQtYnVpbGQtcHItaGVhZC10by10b2Utc3RpbGwtY2xvdWRtb25zdGVyLTMtcmdiLTI0LW4xc2dheWkxLTIwMjYtMDYtMTkuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/vaBf1JrduYFaC3iCyGnnwTH72JH88BolPUvT1548ABc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTkvc3MyNi1ydW4tYnJhbmQtYnVpbGQtcHItaGVhZC10by10b2Utc3RpbGwtY2xvdWRtb25zdGVyLTMtcmdiLTI0LW4xc2dheWkxLTIwMjYtMDYtMTkuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="On Running Kollektion." title="On Running Kollektion."/>
  <figcaption>On Running Kollektion. <em>Credits: On Running</em></figcaption>
</figure>
<p>Der Schweizer Laufschuhhersteller On steht im Fokus einer aktuellen Recherche der NGO Public Eye. Thema sind Arbeitsbedingungen und ein Gewerkschaftskonflikt in einer Schuhfabrik im indonesischen Cirebon, die über mehrstufige Zulieferstrukturen auch für On produziert.</p>
<p>Dabei geht es vor allem um den Betrieb Yihong, ein Sublieferant des On-Hauptlieferanten Long Rich. Dort kam es 2025 im Zusammenhang mit der Gründung einer Gewerkschaft zu einem Arbeitskonflikt, in dessen Verlauf 112 Beschäftigte entlassen wurden.
On und weitere beteiligte Marken reagierten mit der Prüfung der Vorwürfe, der zeitweisen Aussetzung von Aufträgen sowie der Teilnahme an Vermittlungsgesprächen vor Ort. Die Aufarbeitung erfolgte im Rahmen einer NGO-gestützten Multi-Stakeholder-Vermittlung unter Federführung der Clean Clothes Campaign (CCC), gemeinsam mit lokalen Gewerkschaften und den beteiligten Marken.</p>
<p>Im Ergebnis wurden 64 der entlassenen Beschäftigten wieder eingestellt. Zudem kam es zu einer Einigung zwischen Gewerkschaft und Unternehmensseite, die neben der Rückkehr an die Arbeitsplätze auch ausstehende Lohnzahlungen regelte.</p>
<p>Der Report zitiert auch eine Stellungnahme von On. On verweist darauf, den Fall untersucht und im Rahmen des Lieferkettenmanagements Maßnahmen ergriffen zu haben, darunter einen temporären Bestellstopp beim betroffenen Zulieferer. Zudem habe der Fall zur Weiterentwicklung interner Prüf- und Beschwerdesysteme geführt, insbesondere mit Blick auf mehrstufige Lieferketten.</p>
<p>Die beteiligten NGOs verweisen zugleich auf strukturelle Herausforderungen bei der Durchsetzung von Arbeitsstandards, insbesondere bei Sublieferanten, die nicht direkt in vertragliche Markenstrukturen eingebunden sind. Kritik kommt auch angesichts der Lohnhöhe. Zwar zahle das Unternehmen den gesetzlichen Mindestlohn der Region von umgerechnet rund 130 Schweizer Franken (rund 139 Euro) pro Monat, dieser sei laut Public Eye und CCC aber nicht ausreichend zur Deckung grundlegender Lebenshaltungskosten.</p>
<p>Der Fall dokumentiert einerseits Arbeitsrechtskonflikte in globalen Lieferketten, andererseits aber auch, wie Steuerungsmechanismen gemeinsam aktiv genutzt werden können, um Arbeitsverhältnisse zu verbessern.</p>
<p><em>Anm. d. Red.: FashionUnited hat On Running um Stellungnahme gebeten. </em></p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/WE7Z3vl98Gu0kH6Y_3FdKUjBQsJOy0VHUS7zZoO3rzs/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTkvYS1hcC1hbmQtbGVvbmFyZG8tbWFyaWEtZGVsLXZlY2NoaW8tZ2V0dHktdnZxYTE2anAtMjAyNS0wNi0xNi0yeDg0aWpmOS0yMDI2LTA2LTE5LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/6PEHB7cYq4joEcoMyQTinA-z4bOW0DWiZneiE0aiYmA/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTkvYS1hcC1hbmQtbGVvbmFyZG8tbWFyaWEtZGVsLXZlY2NoaW8tZ2V0dHktdnZxYTE2anAtMjAyNS0wNi0xNi0yeDg0aWpmOS0yMDI2LTA2LTE5LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/WE7Z3vl98Gu0kH6Y_3FdKUjBQsJOy0VHUS7zZoO3rzs/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTkvYS1hcC1hbmQtbGVvbmFyZG8tbWFyaWEtZGVsLXZlY2NoaW8tZ2V0dHktdnZxYTE2anAtMjAyNS0wNi0xNi0yeDg0aWpmOS0yMDI2LTA2LTE5LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Leonardo Maria Del Vecchio (right) with A$AP Rocky." title="Leonardo Maria Del Vecchio (right) with A$AP Rocky."/>
  <figcaption>Leonardo Maria Del Vecchio (rechts) mit A$AP Rocky. <em>Bildrechte: Ray-Ban</em></figcaption>
</figure>
<p>Leonardo Maria Del Vecchio, ein Erbe des Ray-Ban-Mutterkonzerns EssilorLuxottica, strebt Berichten zufolge einen größeren Einfluss auf die Holdinggesellschaft des Brillenkonzerns an. Dieser Schritt erfolgt, während die zukünftige Eigentümerstruktur des Imperiums in Frage gestellt wird.</p>
<p>Laut Reuters prüft der 31-jährige Manager eine Finanzierung im Wert von rund zehn Milliarden Euro. Del Vecchio, der als Chief Strategy Officer bei EssilorLuxottica und als Vorsitzender von Ray-Ban tätig ist, möchte damit die Anteile von zwei Geschwistern an Delfin erwerben. Delfin ist die in Luxemburg ansässige Holdinggesellschaft, die 32,4 Prozent an EssilorLuxottica hält.</p>
<p>Bei einem Abschluss würde die Transaktion den Anteil von Del Vecchio an Delfin von 12,5 Prozent auf 37,5 Prozent erhöhen. Damit würde er zum größten Anteilseigner des Unternehmens.</p>
<p>Der Schritt folgt auf den Tod des EssilorLuxottica-Gründers Leonardo Del Vecchio im Jahr 2022. Damals wurde das Eigentum an der Familienholding zu gleichen Teilen unter acht Erb:innen aufgeteilt. Seitdem haben unterschiedliche Ansichten unter den Anteilseigner:innen die Entscheidungsfindung innerhalb der Gruppe Berichten zufolge erschwert.</p>
<p>Obwohl Del Vecchio einen deutlich größeren Anteil erhalten könnte, würde er nicht die volle Kontrolle über Delfin erlangen. Wichtige strategische Entscheidungen erfordern nach den vom Gründer festgelegten Governance-Regeln qualifizierte Mehrheiten der Aktionär:innen.</p>
<p>Die Nachricht folgt auf die Meldung von EssilorLuxottica über einen schwächeren Gewinn im Geschäftsjahr 2025, trotz eines Anstiegs der weltweiten Umsätze. Im Berichtsjahr sank der Nettogewinn des Konzerns um 1,9 Prozent auf 2,32 Milliarden Euro, während der Betriebsgewinn im Jahresvergleich um zwei Prozent zurückging.</p>
<p>Der Jahresumsatz stieg in diesem Zeitraum um 7,5 Prozent auf 28,49 Milliarden Euro, wobei in Nordamerika, EMEA und im asiatisch-pazifischen Raum ein zweistelliges Wachstum verzeichnet wurde.</p>
<p>Die Gruppe initiiert derzeit eine Medtech-Strategie, die eine Abkehr von traditionellen Brillen hin zu einem ganzheitlichen Gesundheitsökosystem vorsieht. Angetrieben wird diese Entwicklung durch die vertikale Integration von medizinischer Forschung und fortschrittlichen Geräten. Ziel ist es, therapeutische Behandlungen und vernetzte Wearables zu schaffen.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/yCvd2ptIM0toRNr0sYjTBVZyAklvZpoEDvBAU1z7pbA/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTkvYS1hcC1hbmQtbGVvbmFyZG8tbWFyaWEtZGVsLXZlY2NoaW8tZ2V0dHktdnZxYTE2anAtMjAyNS0wNi0xNi0yeDg0aWpmOS0yMDI2LTA2LTE5LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Gespräche zwischen USA und Iran verzögert: Modebranche beobachtet Schifffahrt in der Straße von Hormus</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/gesprache-zwischen-usa-und-iran-verzogert-modebranche-beobachtet-schifffahrt-in-der-strasse-von-hormus/2026061949831</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/gesprache-zwischen-usa-und-iran-verzogert-modebranche-beobachtet-schifffahrt-in-der-strasse-von-hormus/2026061949831</guid><author>news@fashionunited.com (Rachel Douglass)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 19 Jun 2026 10:44:41 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/yl5R3PhcRBTjcdj4qwHGXZPYOgiHPR8hvMg7eTOVCTc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS1vdTYxbWJvdTYxbWJvdTYxLWJpNnIzYWt2LTIwMjYtMDYtMTgucG5n" srcset="https://r.fashionunited.com/AnHElxQbcCm8eJHOS4puXA58coiKVEVlGMb0gaRZBnE/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS1vdTYxbWJvdTYxbWJvdTYxLWJpNnIzYWt2LTIwMjYtMDYtMTgucG5n 720w, https://r.fashionunited.com/yl5R3PhcRBTjcdj4qwHGXZPYOgiHPR8hvMg7eTOVCTc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS1vdTYxbWJvdTYxbWJvdTYxLWJpNnIzYWt2LTIwMjYtMDYtMTgucG5n 1080w" sizes="100vw" alt="Straat of Hormuz." title="Straat of Hormuz."/>
  <figcaption>Straße von Hormus. <em>Bild: Generiert mit Google Gemini</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Pläne für eine neue Runde der Gespräche zwischen den USA und dem Iran wurden verschoben, nachdem der US-Vizepräsident JD Vance einen geplanten Besuch in der Schweiz verlegt hat. Dadurch verzögert sich die Umsetzung eines kürzlich unterzeichneten Waffenstillstandsabkommens.</p>
<p>Die Gespräche sollten sich auf die nächste Phase einer 14-Punkte-Absichtserklärung (MoU) konzentrieren, die Anfang dieser Woche vereinbart wurde. Die Vereinbarung beendete einen fast vier Monate andauernden Konflikt zwischen den beiden Ländern und ebnete den Weg für die Wiedereröffnung der Straße von Hormus.</p>
<p>Die Wasserstraße ist eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt. Sie verbindet Hersteller:innen und Lieferant:innen aus Asien und der Golfregion mit den europäischen und US-amerikanischen Märkten. Die jüngsten Störungen in der Region haben Bedenken hinsichtlich der Frachtkosten, Lieferverzögerungen und der Zuverlässigkeit der Lieferketten aufgeworfen.</p>
<p>Die Absichtserklärung (MoU) umfasst die Aufhebung der US-Seeblockade iranischer Häfen; die Wiederaufnahme des kommerziellen Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus; die schrittweise Aufhebung der US-Sanktionen und die Verpflichtung, innerhalb von 60 Tagen ein endgültiges Abkommen auszuhandeln.</p>
<p>Obwohl sich der Schiffsverkehr nach dem Abkommen Berichten zufolge zu erholen beginnt, bleibt die Unsicherheit bestehen. Dies gilt insbesondere angesichts der erneuten Gewalt im Libanon, wo israelische Angriffe über Nacht mindestens 18 Menschen getötet haben sollen.</p>
<p>Die bevorstehenden Verhandlungen werden sich voraussichtlich auf die Umsetzung des Abkommens und die Behandlung längerfristiger Fragen, einschließlich des iranischen Atomprogramms, konzentrieren. Regierungen und Unternehmen arbeiten daran, die Stabilität der globalen Handelsrouten zu gewährleisten.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/BitlpL3-IjIKkiXN7jSBD_Q4EM6i9qozv0rp4vcSxxw/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTgvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS1vdTYxbWJvdTYxbWJvdTYxLWJpNnIzYWt2LTIwMjYtMDYtMTgucG5n" medium="image"></media:content></item><item><title>Drakes Label OVO wird verklagt: Authentic erwägt angeblich Beteiligungserwerb</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/drakes-label-ovo-wird-verklagt-authentic-erwagt-angeblich-beteiligungserwerb/2026061949827</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/drakes-label-ovo-wird-verklagt-authentic-erwagt-angeblich-beteiligungserwerb/2026061949827</guid><author>news@fashionunited.com (Rachel Douglass)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 19 Jun 2026 10:06:15 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/SMURxQFJ21n6Bdwg1LWj49--IUmJKYvN8-AduFDvYtc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTQvb2N0b2JlcnMtdmVyeS1vd24tY2FtcGFpZ24taW5zdGFncmFtLWNvbW9jdG9iZXJzdmVyeW93bi1xYnZudzV1by0yMDI2LTAxLTE0LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/wh6xsnW0QiHpTxk6uSm9jHEAHvCzaUBpwYXR9uRq-lo/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTQvb2N0b2JlcnMtdmVyeS1vd24tY2FtcGFpZ24taW5zdGFncmFtLWNvbW9jdG9iZXJzdmVyeW93bi1xYnZudzV1by0yMDI2LTAxLTE0LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/SMURxQFJ21n6Bdwg1LWj49--IUmJKYvN8-AduFDvYtc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTQvb2N0b2JlcnMtdmVyeS1vd24tY2FtcGFpZ24taW5zdGFncmFtLWNvbW9jdG9iZXJzdmVyeW93bi1xYnZudzV1by0yMDI2LTAxLTE0LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Drake in October’s Very Own campaign" title="Drake in October’s Very Own campaign"/>
  <figcaption>Drake in einer Kampagne von October&#39;s Very Own <i>Credits: October&#39;s Very Own.</i></figcaption>
</figure>
<p>Das kanadische Lifestyle- und Bekleidungslabel October&#39;s Very Own (OVO), das von Rapper Drake mitgegründet wurde, sieht sich mit einer Klage wegen teilweiser Schuldentilgung und Vertragsbruch konfrontiert. Die Anschuldigungen stammen von A.R.I. OVO Growth Capital. Das Unternehmen gab an, dass es nach früheren Versuchen, die rechtlichen Probleme zu lösen, nun seine Rechte durchsetzen und seine Investor:innen schützen wolle.</p>
<p>Die Investmentfirma hat ein Verfahren vor dem Obersten Gerichtshof von British Columbia eingeleitet. Sie fordert die Rückzahlung von rund 4,6 Millionen US-Dollar für geschuldete Beträge, vertragliche Verzugszinsen, Anwaltskosten und andere Ausgaben.</p>
<p>A.R.I. schloss Anfang 2025 eine Finanzierungsvereinbarung mit OVO ab. Dabei wurden Mittel durch separate Transaktionen bereitgestellt, darunter eine vorrangig besicherte Kreditfazilität und Wandelanleihen. Die Firma erklärte, sie habe die weltweit anerkannte Marke zunächst als attraktive Kreditmöglichkeit mit erheblichem Unternehmenswertpotenzial angesehen.</p>
<p>OVO wurde 2008 von Aubrey ‘Drake’ Graham, Oliver El-Khatib und Noah ‘40’ Shebib gegründet. Derzeit wird es von Chief Executive Officer (CEO) Derek ‘Drex’ Jancar geleitet. Die Marke ist im Premium-Lifestyle- und Luxus-Streetwear-Segment angesiedelt und ist für ihre Aktivitäten in den Bereichen Mode, Musik und Sport bekannt geworden.</p>
<h2>Spannungen nehmen nach Übernahmegerüchten und Kapitalbeschaffungsbemühungen zu</h2>
<p>Im Februar 2026 soll OVO jedoch gegen die geltenden Vereinbarungen verstoßen haben, da es seine Schulden nicht fristgerecht zurückzahlte. A.R.I. gab an, an einer außergerichtlichen Lösung gearbeitet zu haben. Schließlich wurde eine Stundungsvereinbarung getroffen, in der OVO die Gültigkeit der bedingungslosen Zahlungsverpflichtungen anerkannte.</p>
<p>In einer Erklärung teilte die Firma mit, dass sie „intensiv mit OVO in einem formellen Sanierungsprozess zusammengearbeitet und dem Unternehmen viel Zeit und Flexibilität eingeräumt hat, um die Situation außergerichtlich zu lösen“.</p>
<p>Im Mai erhielt A.R.I. nach eigenen Angaben eine Überweisung von rund 3,8 Millionen US-Dollar von einem Drittkonto. Dies war ein Teil der geschuldeten 4,6 Millionen US-Dollar. Laut der Klageschrift soll OVO jedoch den Standpunkt vertreten, dass keine weiteren Zahlungen ausstehen.</p>
<p>Die Bedenken bezüglich der Vereinbarung wuchsen, als A.R.I. von den angeblichen Bemühungen von OVO erfuhr, eine Eigenkapitalfinanzierung in Höhe von 30 Millionen US-Dollar zu sichern. Diese Mittel könnten laut A.R.I. zur Rückzahlung von Schulden in Höhe von etwa zehn Millionen US-Dollar verwendet werden. Es wird auch angenommen, dass das Unternehmen zwischen 2022 und 2024 kumulierte Verluste von etwa zwölf Millionen US-Dollar verzeichnete.</p>
<p>A.R.I. verwies zudem auf einen aktuellen Bericht der Medienplattform Puck. Darin hieß es, OVO erwäge eine Transaktion mit der US-amerikanischen Authentic Brands Group, die angeblich den Erwerb einer 50-prozentigen Beteiligung in Betracht zieht. Die Investmentfirma erklärte, dass solche Gespräche im Rahmen der vertraglichen Vereinbarung hätten offengelegt werden müssen.</p>
<p><en>Anm. d. Red.: FashionUnited hat OVO und die Authentic Brands Group um eine Stellungnahme gebeten.</en></p>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/TZx_5z7MOyRIZzL8UFFUBt4j6Wh7tWdM998Xk0hXCU0/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTQvb2N0b2JlcnMtdmVyeS1vd24tY2FtcGFpZ24taW5zdGFncmFtLWNvbW9jdG9iZXJzdmVyeW93bi1xYnZudzV1by0yMDI2LTAxLTE0LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Schweiz: Uhrenexporte im Mai nahezu stabil</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/schweiz-uhrenexporte-im-mai-nahezu-stabil/2026061949823</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/schweiz-uhrenexporte-im-mai-nahezu-stabil/2026061949823</guid><author>news@fashionunited.com (AFP)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 19 Jun 2026 07:56:00 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/GEZLoxw5zRa7Vda77sfGWqoqXMZ7ICEA4iZwoeO3lNE/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDEvMDUvaHVudGVycy1yYWNlLW1xd2RqLXp5amFrLXVuc3BsYXNoLWZwZHVmZWxxLTIwMjMtMTItMDctdjRxNTZ5YXYtMjAyMy0xMi0yNi1ua3Z0NzVzei0yMDI0LTAxLTA1LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/AZT_z1UW6hxj6WOV2ylZuGPzyIDEZYyBXP0AYO2_CBg/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDEvMDUvaHVudGVycy1yYWNlLW1xd2RqLXp5amFrLXVuc3BsYXNoLWZwZHVmZWxxLTIwMjMtMTItMDctdjRxNTZ5YXYtMjAyMy0xMi0yNi1ua3Z0NzVzei0yMDI0LTAxLTA1LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/GEZLoxw5zRa7Vda77sfGWqoqXMZ7ICEA4iZwoeO3lNE/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDEvMDUvaHVudGVycy1yYWNlLW1xd2RqLXp5amFrLXVuc3BsYXNoLWZwZHVmZWxxLTIwMjMtMTItMDctdjRxNTZ5YXYtMjAyMy0xMi0yNi1ua3Z0NzVzei0yMDI0LTAxLTA1LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Montre." title="Montre."/>
  <figcaption>Uhr. <em>Credits: Hunters Race, Unsplash.</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Schweizer Uhrenexporte sind im Mai nahezu stabil geblieben. Sie verzeichneten einen leichten Anstieg von 0,4 Prozent auf 2,1 Milliarden Schweizer Franken (2,2 Milliarden Euro). Dies geschah trotz eines deutlichen Rückgangs in China, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie am Donnerstag mitteilte.</p>
<p>Diese Stabilisierung helfe jedoch, „den kumulierten Rückgang der ersten fünf Monate des Jahres abzumildern“, so der Verband in einer Mitteilung. Der Rückgang seit Anfang Januar beläuft sich nun auf 3,1 Prozent.</p>
<p>Im vergangenen Monat stiegen die Exporte von Schweizer Uhren in die Vereinigten Staaten um 12,3 Prozent. In das Vereinigte Königreich erhöhten sie sich um 24,9 Prozent, wie aus den Daten des Uhrenverbandes hervorgeht.</p>
<p>Frankreich verzeichnete den stärksten Anstieg unter den großen Uhrenmärkten. Das Wachstum betrug 57 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Verband betonte, dass Frankreich „durch seine Rolle als Logistikplattform“ für den Re-Export der Uhren in andere Märkte angetrieben werde.</p>
<p>Die Exporte nach China fielen hingegen um 21,4 Prozent. Dies dämpfte die Hoffnungen auf eine Erholung in diesem für Schweizer Uhrmacher:innen wichtigen Markt.</p>
<p>Diese Statistiken „bestätigen wahrscheinlich, dass die chinesische Nachfrage verhalten ist“, kommentierten die Analyst:innen von Jefferies. Die Zahlen seit Jahresbeginn hatten nach zwei schwierigen Jahren auf diesem Markt eigentlich eine Besserung angedeutet.</p>
<p>Die Vergleichsbasis sei jedoch „schwach“ gewesen, bemerkt Manuel Lang, Analyst bei Vontobel. Für ihn „könnte dieser Rückgang im Mai als Warnung für diejenigen dienen, die auf eine Erholung in China gesetzt haben“.</p>
<p>Nachdem die Schweizer Uhrenindustrie 2023 Rekordwerte erreicht hatte, erlebte sie zwei schwierigere Jahre. Grund dafür war der Nachfragerückgang in China seit 2024, zu dem 2025 noch Zölle in den Vereinigten Staaten hinzukamen. Seit Anfang 2026 deuteten die Statistiken des Uhrenverbandes jedoch auf eine beginnende Erholung in China hin.</p>
<p>Die Uhrenexporte nach China hatten sich im Januar um fünf Prozent erholt. Im Februar fielen sie um elf Prozent, erholten sich im Folgemonat aber wieder um 4,2 Prozent. Im April zogen sie mit einem Anstieg von 17,1 Prozent deutlich an.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/LfX0v388u506t5O6QA44XlSMYiFlnSN0c94vjtHFlEo/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDEvMDUvaHVudGVycy1yYWNlLW1xd2RqLXp5amFrLXVuc3BsYXNoLWZwZHVmZWxxLTIwMjMtMTItMDctdjRxNTZ5YXYtMjAyMy0xMi0yNi1ua3Z0NzVzei0yMDI0LTAxLTA1LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Hitzestress: Das reale Lieferkettenrisiko, das die Modebranche nicht länger ignorieren kann</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/hitzestress-das-reale-lieferkettenrisiko-das-die-modebranche-nicht-langer-ignorieren-kann/2026061949829</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/hitzestress-das-reale-lieferkettenrisiko-das-die-modebranche-nicht-langer-ignorieren-kann/2026061949829</guid><author>news@fashionunited.com (Simone Preuss)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 19 Jun 2026 07:38:46 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/aDFEvpeRssj3cWrblI5hSt0qCReOnDgEQdkg7MWOH-c/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTEvMTYvcGV4ZWxzLW1hcmt1cy1zcGlza2UtMjk5MDYxMC0yeHNsdGxtZy0yMDIzLTA1LTAyLWJlNnY5Z2VxLTIwMjMtMTEtMDctYWZwcmt2OW8tMjAyMy0xMS0xNi5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/lBtyxkrBQa21JVKLVtkQl7ELcSw1IpYMlMbz_RTLo70/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTEvMTYvcGV4ZWxzLW1hcmt1cy1zcGlza2UtMjk5MDYxMC0yeHNsdGxtZy0yMDIzLTA1LTAyLWJlNnY5Z2VxLTIwMjMtMTEtMDctYWZwcmt2OW8tMjAyMy0xMS0xNi5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/aDFEvpeRssj3cWrblI5hSt0qCReOnDgEQdkg7MWOH-c/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTEvMTYvcGV4ZWxzLW1hcmt1cy1zcGlza2UtMjk5MDYxMC0yeHNsdGxtZy0yMDIzLTA1LTAyLWJlNnY5Z2VxLTIwMjMtMTEtMDctYWZwcmt2OW8tMjAyMy0xMS0xNi5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="„Das Klima ändert sich – wir sollten es auch.“ Poster bei einem Klimaprotest Credits: Markus Spiske / Pexels" title="„Das Klima ändert sich – wir sollten es auch.“ Poster bei einem Klimaprotest Credits: Markus Spiske / Pexels"/>
  <figcaption>„Das Klima ändert sich – wir sollten es auch.“ Poster bei einem Klimaprotest <em>Credits: Markus Spiske / Pexels</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Temperatur beträgt 35 Grad Celsius, fühlt sich aber aufgrund der Luftfeuchtigkeit wie 40 Grad an. Die Atmosphäre ist drückend und der Textilstaub erschwert das Atmen. Der alte Deckenventilator macht Geräusche, ist ebenfalls voller Staub und kühlt die Luft kaum. Arbeiter:innen, die es gewohnt sind, nicht zu viel zu trinken, um häufige Toilettenpausen zu vermeiden, nippen an mit Elektrolyten versetztem Wasser. Ohnmacht, Nasenbluten und Hitzschläge sind an der Tagesordnung.</p>
<p>Was wie eine dystopische Erzählung klingt, ist in vielen Bekleidungsfabriken bereits Realität. Die Hitzewelle, die derzeit große Teile Süd- und Südostasiens erfasst, legt die Arbeit in Bekleidungs- und Textilfabriken lahm und erschwert das Leben der Arbeiter:innen.</p>
<p>Ein starker El Niño pumpt derzeit riesige Mengen ozeanischer Wärme in die Atmosphäre. Dies verstärkt die langfristigen Auswirkungen des vom Menschen verursachten Klimawandels und treibt Temperaturen weltweit auf Rekordhöhen. In Indien werden 38 Grad Celsius erreicht und in Sri Lanka, Bangladesch und Pakistan zwischen 32 und 34 Grad Celsius.</p>
<p>Stellen Sie sich vor, Sie verlassen ein gerade gelandetes Flugzeug und befinden sich für einige Sekunden im Abgasstrahl. Nun stellen Sie sich vor, Sie wären stundenlang darin. So fühlt es sich derzeit in Teilen Asiens an.</p>
<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/yP2jUjDoVBC0YP_0yi5Y7qkRfZr4IKg4nqVgJ5f7dHw/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTcvZ2xvYmFsLWltcGFjdHMtb2YtZWwtbmluby1haS0xY2lsd3locS0yMDI2LTA2LTE3LnBuZw" srcset="https://r.fashionunited.com/p9TM44vZ3TQqNZ6_gsxPtYvPXFbUq7WWt8mO4inCU9Q/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTcvZ2xvYmFsLWltcGFjdHMtb2YtZWwtbmluby1haS0xY2lsd3locS0yMDI2LTA2LTE3LnBuZw 720w, https://r.fashionunited.com/yP2jUjDoVBC0YP_0yi5Y7qkRfZr4IKg4nqVgJ5f7dHw/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMTcvZ2xvYmFsLWltcGFjdHMtb2YtZWwtbmluby1haS0xY2lsd3locS0yMDI2LTA2LTE3LnBuZw 1080w" sizes="100vw" alt="The global impact of El Niño with core temperature anomalies in the Pacific Ocean, widespread climate disruptions like droughts in Australia and Southeast Asia, flooding in South America, milder winters in North America." title="The global impact of El Niño with core temperature anomalies in the Pacific Ocean, widespread climate disruptions like droughts in Australia and Southeast Asia, flooding in South America, milder winters in North America."/>
  <figcaption>Die globalen Auswirkungen von El Niño mit Kerntemperaturanomalien im Pazifischen Ozean, weitreichenden Klimastörungen wie Dürren in Australien und Südostasien, Überschwemmungen in Südamerika und milderen Wintern in Nordamerika. <em>Bild: KI-generiertes Bild / FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Sich verlagernde tropische Wettermuster unterdrücken den Regenfall und schwächen die Passatwinde. Dadurch wird stagnierende, trockene Luft über dem Kontinent eingeschlossen, was zu langanhaltenden, extremen Hitzewellen führt. Hitzebelastung beginnt bei einer Temperatur von etwa 30 Grad Celsius; Hitzestress ab 32 Grad Celsius.</p>
<h2>Was ist Hitzestress?</h2>
<p>Ein aktueller Bericht des NYU Stern Centre for Business and Human Rights mit dem Titel „Too Hot to Ignore: Extreme Heat in Garment Supply Chains“ warnt die Bekleidungs- und Textilindustrie davor, Hitzestress zu ignorieren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bezeichnet Hitzestress als die häufigste wetterbedingte Todesursache.</p>
<p>Hitzestress tritt auf, wenn der Körper sich nicht ausreichend durch Schwitzen abkühlen kann. Dies führt zu Symptomen wie Kopfschmerzen, Hitzeerschöpfung, Hitzschlag und Nierenschäden. Auch reproduktive Gesundheitsprobleme oder die Verschlimmerung bestehender Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Asthma und psychische Störungen können die Folge sein. Hitzestress entsteht, wenn Menschen übermäßiger Hitze und Feuchtigkeit ausgesetzt sind oder anstrengende Tätigkeiten in heißen Umgebungen ausüben, wie zum Beispiel die Arbeit in einer Bekleidungsfabrik.</p>
<p>Der Bericht stellt klar, dass klimabedingte extreme Hitze nicht länger als fernes Umweltproblem abgetan werden kann. Sie hat sich schnell zu einem zentralen Betriebsrisiko entwickelt. Es wird betont, dass steigende Umgebungstemperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit in Süd- und Südostasien die Produktionsökosysteme bereits jetzt aktiv stören. Extreme Hitze wird nicht nur als nebensächliche Nachhaltigkeitskennzahl neu bewertet, sondern als unmittelbare Krise für Arbeitssicherheit und Gesundheit. Diese Krise bedroht die Widerstandsfähigkeit der globalen Lieferkette der Modebranche grundlegend.</p>
<h2>Die Situation in Indien</h2>
<p>Um diese Ergebnisse zu untermauern, kombinierte das Forschungsteam von NYU Stern eine umfassende Betriebsbeobachtung mit tiefgehenden, lokalen Feldanalysen in Indien. Indien ist der sechstgrößte Bekleidungsexporteur der Welt und zunehmend extremer Hitze ausgesetzt.</p>
<p>Die Forscher:innen führten Vor-Ort-Untersuchungen in zehn Bekleidungsfabriken durch. Diese beschäftigen zusammen fast 9.000 Arbeiter:innen und erstrecken sich über wichtige Industriestaaten wie Tamil Nadu, Haryana, Odisha, Maharashtra und Karnataka. Sie beliefern Marken für den heimischen (D-mart, V-mart, Joki) und internationalen Markt (Jack &amp; Jones, Levi’s, Marks &amp; Spencer, Primark, S.Oliver, Target, Tom Tailor, Uniqlo und andere).</p>
<p>Die empirische Arbeit umfasste Interviews mit etwa 80 Arbeiter:innen vor Ort in neun der Fabriken. Weitere 40 Interviews wurden bei ihnen zu Hause geführt, um ein Gefühl für die Hitzebelastung in den Lebensräumen zu bekommen. Der Bericht verfolgte auch interne Umweltvariablen und wertete die Protokolle der Sanitätsräume in mehreren Einrichtungen aus, um saisonale Gesundheitsprobleme zu erfassen. Zusätzlich befragten die Forscher:innen internationale Schuh- und Bekleidungsmarken. So sollte die deutliche Diskrepanz zwischen dem Bewusstsein der Unternehmen und der tatsächlichen Überwachung der Einhaltung von Vorschriften in den Fabriken bewertet werden.</p>
<h2>Welche körperlichen und finanziellen Folgen hat Hitzestress für Arbeiter:innen?</h2>
<p>Die menschliche Last dieser eskalierenden Klimakrise tragen die Personen an den Nähmaschinen. Der Bericht dokumentiert, wie das Mikroklima in den Produktionsstätten die gefährlichen Bedingungen im Freien oft übertrifft, insbesondere in stark industrialisierten Zonen. So verzeichneten die Forscher:innen in einer Stofffärberei und -verarbeitungsanlage Innentemperaturen von erschreckenden 43 bis 45 Grad Celsius. Dies überstieg die Außentemperatur um bis zu fünf Grad Celsius.</p>
<p>Diese belastende Innenumgebung führt zu schwerer physiologischer Anspannung. Arbeiter:innen berichten häufig von akuten Schwindelanfällen, chronischen Kopfschmerzen, starker Dehydration, Ohnmacht, Hautausschlägen und schweren Nieren- oder Harnwegskomplikationen. Ursachen sind mangelnde Kühlung und eingeschränkte Ruhezeiten.</p>
<p>Dieses körperliche Leid führt zu erheblichen finanziellen Einbußen für eine bereits wirtschaftlich stark benachteiligte Arbeiterschaft. Der Bericht zeigt, dass hitzebedingte Gesundheitskosten und Schutzmaßnahmen, wie der Kauf von Elektrolyten oder die Bezahlung medizinischer Behandlungen, monatlich zwischen 500 und 1.000 Rupien (rund 4,60 bis 9,25 Euro) aus der Tasche der Arbeiter:innen ziehen. Die durchschnittlichen Monatslöhne in der Bekleidungsindustrie dieser Regionen liegen zwischen 11.500 und 18.000 Rupien (etwa 106 bis 166 Euro). Daher stellen diese klima-bedingten Ausgaben einen verheerenden Anteil des Haushaltseinkommens dar.</p>
<p>Diese finanzielle Belastung wird durch unmittelbare Lohneinbußen verschärft, wenn Arbeiter:innen wegen Hitzeerschöpfung unbezahlte Krankheitstage nehmen müssen. Dies verdeutlicht, wie die ärmsten Akteur:innen im Mode-Ökosystem die direkten wirtschaftlichen Schocks der globalen Erwärmung absorbieren.</p>
<h2>Was bedeutet Hitzestress für Fabriken und Lieferketten?</h2>
<p>Aus rein kommerzieller Sicht zeigt der Bericht, wie extreme Hitze die Effizienz der Fabriken beeinträchtigt und die Produktstandards in den Sommermonaten gefährdet. Fabrikleiter:innen, die in neun Betrieben befragt wurden, berichteten von messbaren Produktivitätseinbußen von drei bis zehn Prozent während intensiver Hitzewellen. Gleichzeitig steigt die Fehlzeitenquote der Arbeiter:innen um etwa zwei bis fünf Prozent. Die körperliche Belastung der Belegschaft erzwingt eine natürliche Verlangsamung des Produktionstempos, was knappe Liefertermine direkt gefährdet.</p>
<p>Darüber hinaus belastet extreme Hitze die Maschinen selbst. Dies führt zu häufigen Generatorüberlastungen und Stromausfällen, wie bei einem Vorfall im April 2024 in einer Strickwarenfabrik in Faridabad, der zur vollständigen Schließung einer gesamten Produktionsebene zwang.</p>
<p>Über die Produktionsrückgänge hinaus beeinträchtigt die körperliche Realität einer schwitzenden Belegschaft die Qualität der hergestellten Kleidungsstücke. Übermäßiges Schwitzen der Arbeiter:innen führt zu Flecken auf den Stoffen. Offene Fenster und unzureichende Belüftungssysteme ermöglichen zudem, dass Staub von außen die sauberen Montagelinien verunreinigt. Dies führt zu einem Anstieg von Nähfehlern und strukturellen Mängeln.</p>
<p>„Extreme Hitze ist heute ein vorhersehbares Lieferkettenrisiko für Bekleidungsmarken. Fabriken verlieren an Leistung, die Qualität leidet und Liefertermine sind in Gefahr – nicht als Zukunftsszenario, sondern genau jetzt“, bemerkt Lucy Siers, leitende Wissenschaftlerin für globale Arbeit am NYU Stern Centre. Diese Realität zwingt Hersteller:innen, entweder die Kosten für abgelehnte Ware zu tragen oder hohe Strafen von den Marken für verspätete Lieferungen in Kauf zu nehmen.</p>
<h2>Wessen Verantwortung ist Hitzestress?</h2>
<p>Der übergeordnete Tenor des Berichts deckt ein tiefgreifendes Governance-Versagen in globalen Mode-Lieferketten auf. Dieses ist durch ein starkes Ungleichgewicht von Macht und Verantwortung gekennzeichnet.</p>
<p>Die Forscher:innen fanden heraus, dass 94,1 Prozent der befragten internationalen Marken offen zugeben, dass extreme Hitze eine mäßige bis erhebliche Bedrohung für ihren Betrieb darstellt. Ihre internen Einkaufspraktiken erzählen jedoch eine völlig andere Geschichte. Nur 35,3 Prozent dieser Marken schreiben ihren Lieferant:innen vor, die internen Hitze- oder Feuchtigkeitswerte zu überwachen. Absolut keine Marke sammelt diese Daten kontinuierlich. Dies schafft eine bequeme Informationslücke. Sie ermöglicht es multinationalen Einzelhändler:innen, die strikte Einhaltung von Arbeitsnormen zu fordern, während sie die tatsächlichen Ausbeutungsbedingungen, die ihre Preisstrukturen aufrechterhalten, völlig ignorieren.</p>
<p>Diese operative Trennung führt dazu, dass die immense finanzielle Last der Klimaanpassung vollständig auf die Lieferant:innen abgewälzt wird. Enge Einkaufsmargen, schwankende Auftragsvolumina und extrem kurze Vorlaufzeiten, die von den Marken vorgegeben werden, entziehen den Fabrikbesitzer:innen systematisch das Kapital. Dieses Kapital wird für notwendige strukturelle Modernisierungen benötigt.</p>
<p>Michael Posner, Direktor des NYU Stern Centre, spricht dieses systemische Versagen direkt an. Er argumentiert, dass Marken, die aus hitzeexponierten Regionen beziehen, ein klares kommerzielles und ethisches Mandat haben, zu bleiben und zu helfen: „Die Antwort ist nicht, sich aus diesen Beschaffungsregionen zurückzuziehen und Arbeiter:innen und Lieferant:innen im Stich zu lassen. Es geht darum, in ihre Widerstandsfähigkeit zu investieren. Dies geschieht, indem man eine Wärmeüberwachung vorschreibt, klare Sicherheitsstandards festlegt, Flexibilität in die Einkaufspraktiken einbaut, wenn Hitze die Produktion stört, und die Kosten für Kühl- und Lüftungs-Upgrades teilt.“</p>
<h2>Wichtige Empfehlungen</h2>
<p>Um diese strukturellen Schwachstellen zu beheben, bietet der Bericht eine Reihe gezielter, nicht verhandelbarer Empfehlungen für alle wichtigen Akteur:innen der textilen Wertschöpfungskette, angefangen bei globalen Einkäufer:innen.</p>
<p>Erstens müssen Marken und Einzelhändler:innen <b>extreme Hitze formell als zentrales Arbeitsschutzrisiko einstufen</b> und eine <b>kontinuierliche Überwachung der Innentemperatur</b> in ihre Standard-Lieferantenaudits integrieren.</p>
<p>Sie werden zudem aufgefordert, zu einem <b>Finanzmodell der geteilten Verantwortung</b> überzugehen. Dieses Modell soll technische Modernisierungen wie passive Kühlinfrastrukturen und leistungsstarke Lüfterinstallationen mitfinanzieren. Gleichzeitig soll eine explizite zeitliche Flexibilität in die Produktionspläne während Hitzewellen eingebaut werden. Ein erfolgreiches Beispiel wird in der Anlage der Epic Group in Bhubaneswar hervorgehoben. Dort wurde durch eine gemeinsame Finanzpartnerschaft mit der International Finance Corporation ein automatisiertes System eingesetzt, um eine stabile Innentemperatur von 28 Grad Celsius aufrechtzuerhalten.</p>
<p>Gleichzeitig fordert der Bericht ein entschlossenes Eingreifen von <b>nationalen Regierungen und internationalen Branchenregulierungsbehörden</b>, um diese Schutzmaßnahmen zu kodifizieren. Nationale Regulierungsbehörden sollten <b>rechtlich verbindliche Temperaturgrenzwerte für Innenarbeitsplätze</b> festlegen. Außerdem müssen durchsetzbare Arbeits- und Ruhezeitpläne eingeführt werden, die bei Überschreitung bestimmter Hitzeindizes automatisch in Kraft treten. Regierungen sollten zudem <b>bestehende nationale Hitzeaktionspläne erweitern</b>. Diese Pläne sollen formell auch industrielle Innenräume umfassen und Hitzestress als entschädigungsfähige Berufskrankheit in staatlichen Sozialschutzsystemen anerkennen.</p>
<p>Schließlich empfiehlt der Bericht, dass Lieferbetriebe sofortige <b>lokale Schutzmaßnahmen</b> umsetzen. Dazu gehört sicherzustellen, dass die Löhne der Arbeiter:innen bei hitzebedingten Produktionsausfällen vollständig geschützt sind. Zudem müssen demokratisierte <b>Fabrikausschüsse</b> eingerichtet werden, um den Arbeiter:innen eine direkte Stimme bei der Identifizierung und Minderung von Hitzerisiken in der Produktion zu geben.</p>
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<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/von-worten-zu-wirkungsvollen-taten-oecd-forum-drangt-auf-branchenwandel/2026022565577" target="_self"><u>Von Worten zu wirkungsvollen Taten: OECD-Forum drängt auf Branchenwandel</u></a></li>
</ul>
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<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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  <figcaption>Bild zur Visualisierung  <em>Credits: Aygin Kolaei / FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Wer in diesen Tagen durch deutsche Innenstädte läuft, der könnte meinen, es sei schon Hochsommer. Sonderangebote und Rabatte weit und breit. Den gesetzlich vorgeschriebenen Sommerschlussverkauf gibt es seit Jahren nicht mehr. Der Handel veranstaltet inzwischen einen freiwilligen Schlussverkauf –
eigentlich erst Ende Juli. „Bei Rabatten gibt es inzwischen leider fast eine Dauerschleife. Es wird immer mehr“, sagt Rolf Pangels vom Handelsverband Textil Schuhe und Lederwaren.</p>
<p>Die Konsumstimmung hat sich – laut den Befragungen vom Handelsverband
Deutschland (HDE) und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen – zuletzt zwar leicht verbessert, aber die Lage bleibt schwierig. Viele Menschen kaufen sehr sparsam ein. Ob Kleidung, Lebensmittel oder Deko: Hauptsache günstig. Sonderangebote sind besonders begehrt.</p>
<p>Je nach Produktkategorie werden bis zu 74 Prozent der
Kaufentscheidungen von Rabatten beeinflusst. Das zeigt eine Studie
der Boston Consulting Group (BCG). 1.800 Menschen in Deutschland
wurden im April repräsentativ befragt. Die Stimmung hat sich demnach
weiter verschlechtert. 64 Prozent bewerten die wirtschaftliche Lage
negativ. Verbraucher achten stärker auf Preise als vor einem Jahr.
„Verbraucher:innen wägen heute insgesamt stärker ab, wofür sie ihr Geld
ausgeben“, sagt BCG-Konsumgüterexpertin Karin von Funck. Sie
verglichen mehr, hinterfragten Ausgaben kritischer.</p>
<h2>Bei Kleidung und Gastronomie wird am meisten gespart</h2>
<p>Laut einer repräsentativen Kantar-Umfrage wird vor allem bei
Bekleidung, Gastronomie sowie bei Kino-, Konzert- und Clubbesuchen
gespart. Das Institut befragte im Auftrag des Portals Idealo 2.000
Menschen zwischen 18 und 64 Jahren. 62 Prozent vergleichen vermehrt
Preise verschiedener Anbieter. 56 Prozent achten verstärkt auf
Sonderangebote. Am häufigsten gespart wird für Urlaube und Reisen
oder um finanzielle Rücklagen aufzubauen (je 41 Prozent).</p>
<p>Der finanzielle Druck ist groß. 81 Prozent müssen laut Umfrage
vermehrt darauf achten, wie viel sie ausgeben. Zwei Drittel sorgen
sich darum, mit ihrem Geld nicht mehr auszukommen. 44 Prozent
konsumieren weniger als im Vorjahr, nur 6 Prozent mehr. Als Gründe
nennen sie meist steigende Verbraucherpreise sowie politische und
wirtschaftliche Unsicherheiten.</p>
<p>Im &quot;Sorgen-Ranking&quot; des Marktforschers YouGov sind finanzielle und
wirtschaftliche Sorgen auf den ersten Platz vorgerückt - vor
Einwanderung und körperliche Gesundheit. YouGov-Expertin Petra
Süptitz sieht dies als Reaktion auf ein dauerhaft erhöhtes
Kostenbewusstsein.</p>
<p>Kund:innen greifen bei Produkten des täglichen Bedarfs wie Lebensmitteln
immer häufiger zu Sonderangeboten. Knapp ein Viertel des Umsatzes
entfiel laut YouGov zuletzt darauf - deutlich mehr als vor vier
Jahren. Zunehmend gefragter sind auch die preisgünstigeren
Eigenmarken der Händler. Viele Kunden seien unsicher, welche weiteren
Belastungen auf sie zukämen, so Süptitz. Laut Statistischem Bundesamt
sind die Nahrungsmittelpreise seit 2020 im Schnitt bereits um gut 37
Prozent gestiegen.</p>
<h2>&quot;Die meisten sparen aus einem Sicherheitsbedürfnis&quot;</h2>
<p>Laut Postbank ist und bleibt Deutschland ein Land der Sparer. Viele
zweifelten jedoch, ob sie genug Geld beiseitelegen. „Die meisten
Menschen sparen aus einem Sicherheitsbedürfnis. Wenn sie trotz ihrer
Sparanstrengungen das Gefühl haben, ihr Ziel kaum erreichen zu
können, führt das zu Verunsicherung und Frustration“, sagt
Postbank-Anlagestratege Ulrich Stephan. Anhaltender Kostendruck
beschädige das Vertrauen in die eigene Vorsorgefähigkeit.</p>
<p>Den Einzelhandel schmerzt die Sparsamkeit der Kund:innen. Die Unternehmen
hadern mit der Rabattflut. Je niedriger die Preise, desto weniger
verdienen sie. „Wer dauerhaft mit hohen Preisnachlässen arbeitet,
riskiert eine Entwertung seiner Marke und sinkende Profitabilität“,
sagt BCG-Expertin von Funck. Kriege, schwache Konjunktur und
schlechte Konsumstimmung belasteten die Branche, sagt
HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. „Die Kalkulationen gerade
kleinerer und mittelständischer Händler stehen unter enormem Druck.“</p>
<p>Profitieren können unter anderem asiatische Anbieter wie Temu und
Shein. Laut einer Auswertung des Forschungsinstituts IW Consult im
Auftrag des HDE setzen Temu und Shein dem deutschen Einzelhandel
erheblich zu. Der Branche entgehen jährlich Umsätze in Höhe von 2,5
Milliarden Euro.</p>
<h2>Jeder sechste Einzelhändler sieht Existenz bedroht</h2>
<p>Auch Discounter profitieren nach Angaben des
Handelsforschungsinstituts IFH Köln vom hohen Preisbewusstsein.
Anbieter wie Action oder Woolworth übernehmen demnach in vielen
Warengruppen zunehmend die Rolle des Fachhandels - insbesondere bei
Do-it-yourself-Produkten (DIY), Saisonware, Dekorationsartikeln,
Schreib- und Spielwaren.</p>
<p>IFH-Handelsexperte Kai Hudetz sieht einen “Verlust der Mitte&quot;. Das
Preiseinstiegssegment sowie Premium- und Luxusangebote gewinnen
demnach, mittlere Preislagen haben zunehmend Schwierigkeiten.</p>
<p>Jeder sechste Einzelhändler in Deutschland fürchtet laut der
Konjunkturumfrage des Ifo-Instituts inzwischen um die Existenz, so
viele wie nie zuvor. Die Zahl der Insolvenzen liegt nach Angaben des
Kreditversicherers Allianz Trade auf dem höchsten Stand seit zehn
Jahren. Der Dekohändler Depot und die Baumarktkette Hellweg stellten
kürzlich erneut Insolvenzanträge, die Fachmarktkette Hammer schloss
alle Filialen.</p>
<h2>Secondhand boomt</h2>
<p>Der Preis ist laut Idealo-Umfrage das wichtigste Kaufkriterium, knapp
vor der Qualität. Dabei gibt das Konsumverhalten Experten bisweilen
Rätsel auf. Viele bestellen trotz Bedenken bei der Produktqualität
bei Temu und Shein, wie eine aktuelle Untersuchung des
Marktforschungsunternehmens Appinio zeigt. Der extreme Preisreiz löse
bestehende Sorgen nicht auf, sondern hebele sie systematisch aus,
heißt es.</p>
<p>Auch der Secondhand-Markt zählt zu den Gewinnern. Er wächst deutlich
stärker als der Einzelhandel insgesamt. 2025 wurde in Deutschland mit
Secondhand-Ware online 10,5 Milliarden Euro umgesetzt - 84 Prozent
mehr als 2019. Besonders beliebt sind laut YouGov Kleidung, Bücher,
Möbel und Elektronikgeräte wie Smartphones und Tablets.</p>
<p>„Secondhand-Produkte sind für viele Verbraucher:innen vor allem eines:
deutlich günstiger als Neuware“, sagt Experte Hudetz. Secondhand habe
sein angestaubtes Image hinter sich gelassen und entwickele sich zum
Lifestyle-Thema. Er erwartet, dass der Markt künftig weiter wachsen
wird.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/CCVkJzb_W1OmLEUWeF7trn4fRk8W1Bb_iJhrLruPFkM/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMjEvem9tZXJzb2xkZW4tbW9kZS11bmllLXVuaXpvLXE4ZHljZTNnLTIwMjEtMDctMjktejgwN3RjeHQtMjAyNi0wNS0yMS5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Bei Kleidung und Gastronomie wird am meisten gespart</title><link>https://fashionunited.ch/nachrichten/business/bei-kleidung-und-gastronomie-wird-am-meisten-gespart/2026061949819</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.ch/nachrichten/business/bei-kleidung-und-gastronomie-wird-am-meisten-gespart/2026061949819</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 19 Jun 2026 07:09:05 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
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  <figcaption><em>Credits: Aygin Kolaei für FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Viele Menschen in Deutschland sparen – vor allem bei Kleidung sowie beim Besuch von Restaurants, Cafés und Bars. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Instituts Kantar im Auftrag des Preisvergleichsportals Idealo. Mehr als 2000 Menschen zwischen 18 und 64 Jahren wurden dazu online befragt.</p>
<p>Bei Konsumgütern sparen die Befragten am häufigsten bei
Bekleidung und Accessoires (52 Prozent), Hobby- und Freizeitbedarf
(42 Prozent), Elektronik (41 Prozent) sowie Wohn- und
Haushaltsartikeln (36 Prozent). Bei Gesundheit (16 Prozent), Büchern
und Medien, Drogerie und Kosmetik (je 31 Prozent) sowie Lebensmitteln
(32 Prozent) ist die Zurückhaltung weniger ausgeprägt.
Mehrfachnennungen waren möglich.</p>
<p>Auch bei Freizeitausgaben wird gespart: Neben der Gastronomie (52
Prozent) trifft es vor allem Kino (46 Prozent), Konzerte und
Festivals sowie Clubs und Nachtleben (jeweils 45 Prozent). Theater
und Kleinkunst (39 Prozent), Ausstellungen und Museen (38 Prozent)
sowie Sportangebote wie Fitnessstudio und Yogakurse (36 Prozent) sind
etwas weniger betroffen.</p>
<h2>Mehr als jeder Dritte spart für Altersvorsorge</h2>
<p>Laut Umfrage wird am häufigsten für Urlaube und Reisen gespart
oder um finanzielle Rücklagen aufzubauen (je 41 Prozent). Viele legen
Geld für die Altersvorsorge beiseite (37 Prozent) oder für größere
Anschaffungen wie Fahrrad oder Fernseher (27 Prozent).</p>
<p>Verbraucher:innen sparen auf verschiedene Weise: 62 Prozent vergleichen
mehr Preise verschiedener Anbieter. 56 Prozent achten stärker auf
Sonderangebote und reduzierte Ware. 48 Prozent verwenden
Rabattcoupons, 44 Prozent kaufen mehr No-Name- oder Eigenmarken. 41
Prozent nutzen Produkte länger.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/aM1WirDectvDZ5SctdlsJTEt51vUTT5ipmyfhEsNPns/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDMvMTIvaW5mbGF0aW9uLTIwMjItNzlqOXpzMmstMjAyMy0wMS0xOC1xdWI5emcyMS0yMDIzLTAyLTIwLThhc2NubDhuLTIwMjMtMDgtMTEtdGcxY3pzNnctMjAyNC0wMi0yOC0xY2dtbmtrcS0yMDI0LTAzLTEyLmpwZWc" medium="image"></media:content></item></channel></rss>