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Tom Tailor verpflichtet früheren Chef von Ebay Germany

Der Hamburger Bekleidungskonzern Tom Tailor Holding SE hat sich Digital-Kompetenz ins Haus geholt. Am Montag verkündete das Unternehmen, dass Stefan Wenzel mit sofortiger Wirkung den Posten des Global Vice President Digital bei der Tom Tailor Group übernimmt. In dieser Funktion soll er nun „die Digital-Aktivitäten der gesamten Gruppe beschleunigen“.

Der 46-Jährige hatte bis zu seinem Ausstieg im vergangenen Jahr als Managing Director & Vice President Ebay Germany das Deutschland-Geschäft des Online-Marktplatzes geleitet. Zuvor war Wenzel bereits für das Bekleidungsgeschäft von Ebay hierzulande verantwortlich gewesen. Erfahrungen im E-Commerce hatte er auch als Managing Director des Versenders Otto in den Niederlanden sowie als Verantwortlicher für die Online-Geschäfte des britischen Automobilherstellers McLaren und des Bekleidungsunternehmens Mexx gesammelt.

Tom Tailor hofft nun darauf, mit der Berufung Wenzels „das Wachstum im E-Commerce und Omni-Channel-Geschäft weiter zu forcieren“. Der Konzern habe mit dem früheren Ebay-Topmanager „einen erfahrenen Digital-Strategen“ gewonnen, erklärte CEO Heiko Schäfer und betonte die Bedeutung des Online-Geschäfts für das Unternehmen: „Durch die Bündelung unserer E-Commerce und Digital-Aktivitäten arbeiten wir weiterhin an der Vereinfachung unserer Prozesse, um unter anderem schneller auf neue Entwicklungen in der Modebranche reagieren zu können“, so Schäfer.

Foto: Tom Tailor

Die deutsche Designerin Yolanda Zobel wurde zur künstlerischen Leiterin der französischen Modemarke Courrèges ernannt und übernimmt von Arnaud Vaillant und Sébastien Meyer, die das Label in den letzten drei Jahren revitalisierten, es jedoch bereits vor sieben Monaten verließen. Dies gab Courrèges gestern bekannt.

“Ich bin zutiefst begeistert, bewegt und inspiriert, die Gelegenheit zu bekommen, ein neues Courrèges zu schaffen!” sagte Zobel in einer Mitteilung. Die Berliner Designerin arbeitete zuvor bei Giorgio Armani, Chloé und Acne Studios und war zuletzt als Damenmode-Chefin bei Jil Sander tätig.

Zobel wird ihre neue Stelle zum 26. Februar 2018 antreten und ihre erste Kollektion für Courrèges im September präsentieren. Für diese und das Modelabel hat sie große Pläne: “Das neue Courrèges wird aus dem Drang entstehen, ein völlig neues Universum für einen freien Menschen zu erschaffen - seiner Zeit voraus, forschend, mutig, selbstbewusst ... engagiert und doch in der Lage, befreiende Momente des Spaßes zu genießen”, sagte Zobel.

Die Eigentümer der Marke, die französischen Werbefachleute Jacques Bungert und Frederic Torloting, teilten ihre Zuversicht mit, dass Zobel “fähig sei zu begreifen, worum es bei Courrèges geht und sich trotzdem selbst treu zu bleiben”.

Das Label wurde 1961 von dem Ingenieur Andre Courrèges und seiner Frau Jacqueline gegründet und wurde bald zum Symbol der Rebellion der '60er Jahre.

Carolina Herrera tritt als Chefdesignerin zurück

Modeschöpferin Carolina Herrera tritt als Chefdesignerin bei ihrem gleichnamigen Label zurück. Die 79-Jährige denkt aber noch nicht an den Ruhestand, sondern will künftig als Botschafterin ihrer Luxusmarke durch die Welt reisen.

Nachfolger wird der 31-jährige Wes Gordon, der als Kreativdirektor das Sagen haben wird. Dies gab Herrera am Freitag im Rahmen der New York Fashion Week bekannt. Am Montag stellte sie die letzte von ihr betreute Herbst-/Winterkollektion im New Yorker Museum of Modern Art vor.

Gordon hielt die Arbeit an seiner eigenen Kollektion an, um sich im letzten April mit Herrera zu beraten. Er hat bereits die letzten beiden Brautmodekollektionen des Hauses entworfen und ist für elegante, damenhafte Silhouetten bekannt, die doch modern sind, was sich mit dem Stil des Labels deckt, der klassische Eleganz mit modernen Elementen verbindet.

Die in Venezuela geborene Herrara machte sich in den 70er Jahren mit ihrem dramatischen Stil einen Namen und gründete ihr gleichnamiges Label im Jahr 1980. Im gleichen Jahr zog sie nach New York und kleidete über die Jahrzehnte First Ladies wie Jacqueline Onassis, Laura Bush, Michelle Obama und Melania Trump ein.

Foto: Carolina Herrera AW18/ Catwalkpictures
Klarna ernennt neuen Geschäftsführer

Der schwedische Zahlungsanbieter Klarna Group gab am gestrigen Dienstag einen Führungswechsel in der DACH-Region bekannt. Demnach übernimmt Robert Bueninck zum 1. März 2018 die Nachfolge von Marc Berg als Geschäftsführer für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

„Robert ist seit beinahe sechs Jahren bei Klarna und hat in dieser Zeit hervorragende Ergebnisse erzielt, große strategische Führungsqualitäten bewiesen und ist vor allem leidenschaftlich daran interessiert, Mehrwert für Händler und Konsumenten zu schaffen. Wir freuen uns sehr, dass wir intern einen solch hochkarätigen Kandidaten bestimmen konnten, der die Führung der wichtigen DACH Region übernehmen wird“, kommentierte Michael Rouse, Klarnas Chief Commercial Officer, in einer Pressemitteilung.

Bueninck ist derzeit Klarnas Geschäftsführer der Niederlande und Belgien. Marc Berg verlässt das Unternehmen, um eine neue Aufgabe zu übernehmen. Die Änderungen treten zum 1. März 2018 in Kraft

„Wir danken Marc für seine Führung in der DACH-Region, die in den vergangenen zwei Jahren ein Rekordwachstum verzeichnet hat. Wir wünschen Marc viel Erfolg in seiner neuen Rolle“, fügte Rouse hinzu.

Klarna wurde 2005 in Stockholm, Schweden gegründet und ist einer der führenden Zahlungsanbieter in Europa und eine neu lizenzierte Bank, die Online-Shoppern die Möglichkeit gibt, per Rechnung, Ratenzahlung oder bei Bestellabschluss per Lastschrift oder Sofortüberweisung zu bezahlen.

Im Jahr 2014 schloss sich Klarna mit der Sofort GmbH zur Klarna Group zusammen, zu der seit 2017 auch BillPay gehört. Derzeit arbeitet Klarna mit über 70.000 Händlern zusammen und steht mehr als 60 Millionen Online-Shoppern in Europa und Nordamerika zur Verfügung. Das Unternehmen beschäftigt 1.700 Mitarbeiter und ist in 14 Ländern aktiv.

Foto: Robert Bueninck / Klarna Group
Jason Wu verabschiedet sich von Hugo Boss

Jason Wu gibt am Dienstag seine Abschiedsvorstellung als Womenswear-Designer der Hugo Boss AG. Im Rahmen der New York Fashion Week präsentiert er seine letzte Gallery Collection für den Metzinger Modekonzern. Nach rund viereinhalb Jahren als Artistic Director für die Damenkollektionen von Hugo Boss will sich der 35 Jahre alte Modeschöpfer nun wieder auf sein eigenes Label konzentrieren.

Die Jahre bei Hugo Boss seien „sehr aufregend“ gewesen, erklärte Wu in einer Mitteilung. „Besonders dankbar bin ich dem gesamten Boss-Womenswear-Team – für die Leidenschaft und Hingabe, und nicht zuletzt für die fantastischen Modenschauen, die wir zusammen realisiert haben.“ Jetzt sei für ihn aber der Zeitpunkt gekommen, die volle Konzentration auf seine eigene Marke zu legen.

Mit der hatte sich Wu nach ihrer Premiere im Jahr 2007 schnell einen Namen gemacht. Weltweite Berühmtheit über die Modebranche hinaus erlangte er als Ausstatter der früheren US-amerikanischen First Lady Michelle Obama. Unter anderem entwarf er die Kleider, die sie bei den feierlichen Bällen zum Auftakt der beiden Präsidentschaften ihres Ehemanns Barack Obama trug.

Jason Wu verabschiedet sich von Hugo Boss

Der Designer entwarf seit 2013 die Damenmode von Hugo Boss

Im Juni 2013 übernahm er die kreative Verantwortung für die Damenkollektionen von Hugo Boss. Der Konzern erhoffte sich von der Verpflichtung eine Stärkung seines vergleichsweise kleinen Womenswear-Segments. Im Rahmen von Umstrukturierungsmaßnahmen nach einer wirtschaftlichen Schwächephase hatte das Modehaus zuletzt aber die Investitionen in die Damenmode deutlich heruntergefahren.

Ingo Wilts, der Chief Brand Officer (CBO) von Hugo Boss, bedankte sich zum Abschied bei Wu für dessen „unglaublichen kreativen Input“. Der Konzern stehe angesichts der „mitreissenden Leidenschaft und Einsatzfreude“, die der Designer ins Unternehmen gebracht habe, „tief in seiner Schuld“.

Nun zeigt Wu, der in Taipeh geboren wurde, als Kind nach Kanada auswanderte und inzwischen in New York ansässig ist, in seiner Wahlheimat ein letztes Mal Entwürfe für Hugo Boss auf dem Laufsteg. Zu sehen gibt es wie schon im vergangenen Sommer in Berlin eine kleine, exklusive „Gallery Collection“. Die Premiere des Konzepts hatte in der deutschen Hauptstadt großen Zuspruch gefunden (Foto).

Fotos: Jason Wu AW17/Catwalkpictures, FashionUnited
S.Oliver findet Chief Digital Officer bei Amazon

Der Bekleidungskonzern S.Oliver Group hat einen neuen Verantwortlichen für das Online-Geschäft gefunden: Am Dienstag teilte die S.Oliver Bernd Freier GmbH & Co. KG mit, dass Dirk Schneider auf die Position des Chief Digital Officer (CDO) berufen worden sei. Er soll den Posten am 1. Mai antreten und dann für „den gesamten E-Commerce-Bereich sowie die Digital- und Omnichannel-Strategie der S.Oliver Group“ zuständig sein, erklärte das im fränkischen Rottendorf ansässige Unternehmen. Seine Vorgängerin Vanessa Stützle war zu Beginn des Jahres zur Kosmetikkette Douglas gewechselt.

Schneider ist ein ausgewiesener Experte im Online-Modegeschäft. Er kommt vom Versender Amazon, bei dem er nach Angaben seines zukünftigen Arbeitgebers zuletzt „das Bekleidungsgeschäft in Deutschland sowie die pan-europäischen Marken leitete“. Davor war er beim Finanzdienstleister Payback und beim Beratungsunternehmen Oliver Wyman tätig gewesen.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit Dirk Schneider einen CDO gewinnen konnten, der über umfangreiche Erfahrung im Bereich Digitalisierung und Online-Vertrieb verfügt“, erklärte Gernot Lenz, der CEO des Bekleidungskonzerns. Die Berufung hat für ihn auch eine Signalwirkung, weil das Digitalgeschäft damit personell im Führungsteam der S.Oliver Group verankert wird: „Aufgrund der hohen strategischen Relevanz und zukunftsweisenden Aufgabenstellung haben wir uns entschieden, die Position auf Geschäftsführer-Ebene der Gruppe anzusiedeln“, so Lenz.

Foto: S.Oliver
Nach dem Tod von Pierre Agnes: Boardriders ernennt neuen CEO

Nach dem tragischen Verschwinden von Pierre Agnes in der vergangenen Woche, wo der Boardriders CEO vor der südwestfranzösischen Küstenstadt Capbreton angeln ging und nicht nach Hause zurückkehrte, hat der Konzern nun eine Umbildung seines Führungsteams angekündigt. Dave Tanner wird mit sofortiger Wirkung die Funktionen und Verantwortlichkeiten des Chief Executive Officer übernehmen. Tanner war zuvor als Chief Turnaround Officer tätig und sollte CEO von Boardriders werden, sobald die bevorstehende Billabong-Übernahme später in diesem Jahr abgeschlossen ist. Seine Ernennung zum CEO war ein Führungswechsel, den Agnes selbst gefördert und unterstützt hatte.

Thomas Chambolle, derzeitiger Global Chief Financial Officer, wird mit sofortiger Wirkung die zusätzlichen Aufgaben des Interim President EMEA übernehmen.

Dave Tanner: „Wir sind alle traurig über den plötzlichen und tragischen Verlust unseres Freundes Pierre Agnes. Gleichzeitig sind wir entschlossen und leidenschaftlich vereint in unserem Engagement, Pierres Andenken zu ehren und sein Vermächtnis zu erweitern, indem wir das kontinuierliche Wiederaufleben und Wachstum der Boardriders vorantreiben. Obwohl es unmöglich ist, Pierres Geist zu ersetzen, haben wir unser Team mit talentierten und kreativen Fachleuten besetzt, die weiterhin die einzigartige Unternehmenskultur pflegen, auf unseren bisherigen Erfolgen aufbauen und unsere jetzt noch bedeutsamere kollektive Mission erfüllen werden. Ich fühle mich geehrt, dieses geschichtsträchtige und dynamische Unternehmen in diese nächste Phase zu führen und werde mich bemühen, die Prinzipien, die Quiksilver, Roxy und DC Shoes über viele Jahrzehnte geleitet haben, aufrechtzuerhalten und zu fördern.“

Boardriders bekräftigt auch seine Zusage, die Akquisition von Billabong International Ltd. abzuschließen, die, wie bereits angekündigt, von einer Reihe üblicher Abschlussbedingungen abhängig ist, einschließlich der Zustimmung der Aktionäre, der Gerichte und der Aufsichtsbehörden. Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Halbjahr 2018 erwartet.

Foto: Boardriders / Oaktree

S.Oliver: Kristina Szasz wird Chief Product Officer

Bei der S.Oliver Group steht ein Wechsel auf der Position des Chief Product Officer (CPO) bevor. Am Dienstag erklärte die in Rottendorf ansässige S.Oliver Bernd Freier GmbH & Co. KG, dass Kristina Szasz den Posten zum 1. März übernehmen wird. Sie tritt die Nachfolge von Susanne Schwenger an, die das Unternehmen zum 30. April „auf eigenen Wunsch“ verlassen wird.

Kristina Szasz erhält damit Anfang März die Verantwortung für „den gesamten Produktbereich für alle Segmente und Kollektionen“ der Marke S.Oliver mit den Linien Red Label und Black Label sowie der Young-Fashion-Brand Q/S designed by. Sie werde darüber hinaus „maßgeblichen Einfluss auf die Markenstrategie in allen relevanten Bereichen und an allen wichtigen Touchpoints ausüben“, erklärte das Unternehmen.

Zuletzt war Kristina Szasz als Vice President Design beim US-amerikanischen Denim-Label Hudson sowie als Brand Consultant beim Münchener Modehaus Escada tätig. Davor bekleidete sie unter anderem den Posten eines Vice President von Abercrombie & Fitch und war Creative Director bei den Marken Karl Lagerfeld und Tommy Hilfiger Sportswear. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Kristina Szasz eine Geschäftsführerin gewinnen konnten, die über umfangreiche Erfahrungen, sowohl produktseitig als auch im kreativen Bereich, verfügt“, erklärte Gernot Lenz, der CEO der S.Oliver Group.

Foto: S.Oliver

Der Discounter Lidl hat einen neuen Chef für das Deutschland-Geschäft. Matthias Oppitz habe den Posten mit sofortiger Wirkung übernommen, teilte Lidl am Dienstag mit. Zuvor hatten die «Heilbronner Stimme» und die «Lebensmittel-Zeitung» darüber berichtet.

Oppitz löst Marin Dokozic ab, der rund zweieinhalb Jahre für das Deutschland-Geschäft des Discounters verantwortlich war und das Unternehmen aus Neckarsulm verlassen hat. Zu den Gründen machte Lidl keine Angaben.

Den Angaben zufolge wird der neue Chef zugleich den neu geschaffenen Vorstandsbereich Lidl Digital leiten, wo er das Thema E-Commerce vorantreiben soll. Ziel ist eine stärkere Verzahnung von Digital- und Filial-Geschäft. (dpa)

"Verhaltensstandards nicht erfüllt": Lululemon-CEO Laurent Potdevin muss gehen

Paukenschlag beim kanadischen Sportswear-Anbieter Lululemon Athletica Inc.: CEO Laurent Potdevin hat das Unternehmen mit sofortiger Wirkung verlassen. Die genauen Gründe für den Schritt nannte der Yogabekleidungsspezialist aus Vancouver am Montagabend nicht. In einer Mitteilung hieß es lediglich: „Lululemon erwartet von allen Angestellten, dass sie ein Höchstmaß an Integrität und Respekt füreinander verkörpern, und Herr Potdevin hat diese Verhaltensstandards nicht erfüllt.“ Das Wirtschaftsblatt Financial Times berichtete in seiner Online-Ausgabe unter Berufung auf nicht namentlich genannte Insider, es habe sich um „mehrere Vorfälle“ gehandelt. Das Unternehmen habe entschieden, keine Einzelheiten öffentlich zu machen, um „die Betroffenen zu schützen“, hieß es dort.

Das Board hat die Suche nach einem „bewährten und erfahrenen CEO“ bereits aufgenommen. Bis ein Nachfolger für Potdevin gefunden ist, soll Glenn Murphy, der Vorsitzende des Gremiums, das Unternehmen in seiner neuen Funktion als Executive Chairman führen. Murphy, der von 2007 bis 2014 den Bekleidungskonzern Gap Inc. als CEO geleitet hatte, nannte die Entlassung eine „schwere und wohlüberlegte Entscheidung“. Er dankte Potdevin für seine „Arbeit an der Stärkung des Unternehmens und der Neuausrichtung für die Zukunft“, betonte aber auch: „Die Kultur ist der Kern von Lululemon, und die Führungskräfte haben die Verantwortung, für den richtigen Ton innerhalb der Organisation zu sorgen“. Der „Schutz der Unternehmenskultur“ sei „eine der wichtigsten Aufgaben des Boards“.

Executive Chairman Glenn Murphy soll das Unternehmen übergangsweise führen

In der Übergangsphase bis zur Ernennung eines neuen CEOs werden drei Führungskräfte unter der Leitung Murphys erweiterte Aufgabengebiete erhalten. Celeste Burgoyne, Executive Vice President, Americas, ist nun auch für das weltweite Stationär- und Onlinegeschäft sowie für das Marketing zuständig. Chief Operating Officer (COO) Stuart Haselden übernimmt die Bereiche Finanzen, Zulieferung, Personal und Technologie, und Sun Choe, Senior Vice President of Merchandising, verantwortet die Felder Produktentwicklung, Design, Innovation und Merchandising.

„Das Board ist völlig überzeugt, dass Celeste, Stuart und Sun – drei Führungskräfte, die eng mit dem jüngsten Aufschwung des Unternehmens verbunden sind – die Wachstumsstrategie von Lululemon weiter umsetzen und die globalen Geschäfte vorantreiben können“, erklärte Murphy in einer Mitteilung.

Angesichts des abrupten Führungswechsels bemühte sich das Unternehmen auch, die Anleger zu beruhigen: Die im Januar aktualisierte Prognose wurde ausdrücklich bestätigt. Trotzdem rutschte der Aktienkurs von Lululemon nach der unerwarteten Nachricht erst einmal kräftig ab.

Foto: Lululemon