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Neue Chefin für Hermes Frankreich

Der zur Hamburger Otto Group gehörende Versanddienstleister Hermes hat eine neue Chefin für seine französischen Töchter gefunden: Am Dienstag gab das Unternehmen bekannt, dass Viviane Reichert-Brown zum CEO der Hermes France Holding SAS ernannt wurde. Der Dachgesellschaft sind die beiden französischen Logistikunternehmen Mondial Relay und Girard Agediss untergeordnet. Hermes hatte die Holding Ende 2016 gegründet, um "die Präsenz auf dem wachsenden französischen E-Commerce-Markt auszubauen".

Reichert-Brown verfügt über langjährige Erfahrungen in der Logistikbranche. Zuletzt war sie als Group Director bei der schweizerischen Palletways Europe GmbH tätig. Als Geschäftsführerin von Hermes Frankreich ist die 52-Jährige nun für die „strategische Steuerung und Weiterentwicklung“ von Mondial Relay und Girard Agediss zuständig.

„Wir sind sehr stolz, Viviane Reichert-Brown für die Position des CEO der Hermes France Holding gewonnen zu haben. Sie verfügt nicht nur über einschlägige Erfahrung in der handelsnahen Distributionslogistik-Branche, sondern ist darüber hinaus eine ausgewiesene Kennerin des sich weiterhin dynamisch entwickelnden französischen Marktes“, erklärte Donald Pilz, der CEO von Hermes Europe. Vor diesem Hintergrund sei sie „die optimale Besetzung, um die bereits angestossene Transformation unserer Distributionsgesellschaften aktiv voranzutreiben und die Marke Hermes jetzt auch in Frankreich nachhaltig und erfolgreich zu positionieren.“

Foto: Hermes

Scott Kerslake wird neuer CEO von Nixon

Die amerikanische Uhren- und Accessoires-Marke Nixon bekommt Ende August einen neuen CEO: Scott Kerslake. Er folgt auf den bisherigen Firmenchef Nick Stowe. Kerslake kommt vom Yoga- und Outdoor-Bekleidungshersteller Prana. Seit 2009 war er dort als CEO tätig.

Nixon ist eine Uhren- und Accessoires-Marke, die vor allem im Bereich Streetwear weltweit etabliert ist. „Ich bin mehr als gespannt darauf, zum Nixon-Team zu stoßen“, so Kerslake. „Die Marke hat enormes, weltweites Potenzial und ist für eine zukünftige Führungsrolle auf dem Markt der Jugendlichen gut aufgestellt.“

Bei Prana übernehmen übergangsweise Chief Financial Officer Mike Pogue und Nancy Dynan, Vice President of Marketing, die Aufgaben von Kerslake. Die nachhaltig ausgerichtete Marke gehört seit 2014 zum Columbia-Konzern und hat in den letzten Jahren auch in Deutschland wieder verstärkt fußfassen können.

Foto: Nixon

Christian Bregovac verlässt Seidensticker

Stühlerücken beim Bielefelder Bekleidungsunternehmen Textilkontor Walter Seidensticker GmbH & Co. KG: Der Hemdenspezialist wird bald ohne Christian Bregovic auskommen müssen. Der 45-Jährige, aktuell Geschäftsführer der Rawe Moden GmbH, der Seidensticker Private Label GmbH sowie der Seidensticker USA Ltd., wird den Konzern Ende September verlassen. Bregovac gehe „auf eigenen Wunsch“, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Seine Nachfolge ist bereits intern geregelt: Helge Westphal und Thomas Mismahl werden Bregovacs Aufgabengebiete übernehmen. Westphal, der erst Anfang Juni zu Seidensticker gekommen war, wird ab dem 1. Oktober das Lizenz-Geschäft für die Marke Arrow und die Rawe Moden GmbH sowie das Private-Label-Blusensegment leiten. Mismahl, der als Geschäftsführer der Seidensticker Europe Agency bereits das Private-Label-Geschäft des Unternehmens in Asien führt, übernimmt ab sofort auch die Verantwortung für das Private-Label-Europageschäft.

Die geschäftsführenden Gesellschafter Frank und Gerd Oliver Seidensticker bedankten sich beim scheidenden Bregovac schon einmal herzlich „für seine Verdienste in unserem Unternehmen“ und freuten sich auf „die erfolgreiche Zusammenarbeit“ mit seinen beiden Nachfolgern: „Mit der Doppelspitze aus Thomas Mismahl und Helge Westphal haben wir uns strategisch zukunftsweisend aufgestellt“, erklärten sie in einer Mitteilung.

Foto: Seidensticker Group
Adler Modemärkte: Thomas Freude wird neuer CEO

Der Textildiscounter Adler Modemärkte AG hat einen neuen Vorstandschef gefunden. Wie das Unternehmen am Dienstag bekannt gab, wird Thomas Freude am 11. September den Chefsessel übernehmen. Er wurde vom Aufsichtsrat für fünf Jahre bestellt. Der 56-Jährige leitete zuletzt als CEO und Geschäftsführer den Bereich Technischer Service bei der Deutschen Telekom, verfügt aber auch über Erfahrungen im Einzelhandel. So hatte er zuvor Führungsposten beim Hamburger Handelskonzern Otto Group sowie den Warenhausunternehmen Karstadt und Kaufhof bekleidet.

Freude wird bei Adler die Nachfolge von Lothar Schäfer antreten. Der frühere CEO hatte das Unternehmen Ende April verlassen. Seither führen die beiden Vorstände Karsten Odemann (CFO) und Andrew Thorndike (COO) übergangsweise gemeinsam die Geschäfte. Thomas Freude wird im Vorstand die Bereiche die Bereiche Strategie, Vertrieb, E-Commerce, Marketing, M&A, Expansion und Public Relations verantworten.

Der im fränkischen Haibach ansässige Bekleidungsfilialist verfügt nach eigenen Angaben aktuell über 184 stationäre Stores. 157 befinden sich in Deutschland, hinzu kommen 22 Filialen in Österreich, drei in Luxemburg und zwei in der Schweiz. Außerdem betreibt Adler einen eigenen Online-Shop. Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 544,6 Millionen Euro und einen Nettogewinn von 0,4 Millionen Euro.

Foto: Adler Modemärkte AG
KappAhl: CFO Anders Düring scheidet aus

KappAhl muss sich nach einem neuen Finanzchef umsehen. Am Montag teilte der schwedische Bekleidungshändler mit, dass Chief Financial Officer (CFO) Anders Düring das Unternehmen verlassen wird. Er werde zu einem anderen Arbeitgeber wechseln, heißt es in der Meldung.

Welcher das sein wird, ist auch schon bekannt: Ebenfalls am Montag gab der schwedische Baukonzern Serneke bekannt, dass Düring dort den Posten des CFO übernehmen soll. Wann er den Wechsel vollziehen wird, ist aber noch nicht ganz sicher. Nach Angaben von KappAhl wird Düring noch bis zum Ende seiner Kündigungsfrist im Unternehmen bleiben, sein zukünftiger Arbeitgeber rechnet damit, dass er „spätestens im Januar 2018“ den neuen Posten bei Serneke antreten kann.

KappAhl: CFO Anders Düring scheidet aus

„Ich bedauere, dass Anders sich entschieden hat, KappAhl zu verlassen, und respektiere seine Entscheidung“, erklärte CEO Danny Feltmann. Im Veränderungsprozess, dem sich der Konzern in den vergangenen Jahren unterzogen hat, habe der scheidende CFO eine „konstruktive und wichtige Rolle gespielt“. Die Suche nach einem Nachfolger hat KappAhl bereits begonnen.

Der in Mölndal bei Göteborg beheimatete Konzern ist in Schweden, Norwegen, Finnland und Polen mit etwa 400 stationären Filialen und eigenen Online-Shops vertreten. Im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 4,7 Milliarden Schwedischen Kronen (493 Millionen Euro).

Fotos: KappAhl
Martin Winkler ist neuer CEO der Falke Gruppe

Strumpfspezialist Falke hat Martin Winkler zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsleitung ernannt. Dieser übernimmt von Uwe Bergheim, der in den Ruhestand getreten ist.

“Winkler ist ein bewährter Experte für Marketing und Vertrieb. Sein besonderes Wissen und seine Erfahrung als Geschäftsführer wird für die strategische Ausrichtung der Falke Gruppe von enormer Bedeutung sein und die weitere Internationalisierung der Marken Falke und Burlington vorantreiben”, sagten Unternehmensleiter Franz-Peter und Paul Falke in einer Presseerklärung und fügten hinzu: “Wir danken Herrn Bergheim für eine immer vertrauenswürdige und gute Zusammenarbeit.”

Winkler arbeitete zuletzt als leitender Geschäftsführer für LG Electronics, wo er für das Privatkundengeschäft in Deutschland verantwortlich war. Davor war der 48-Jährige zehn Jahre lang in verschiedenen leitenden Marketing- und Vertriebspositionen für den Sony Konzern tätig; zuletzt als Länderchef für die Unterhaltungselektronik und das IT-Geschäft in Deutschland.

“Ich freue mich, die Zukunft eines so renommierten und erfolgreichen Unternehmens wie Falke mitgestalten zu können. Ich sehe der Zusammenarbeit und Weiterentwicklung der Organisation und der Marken Falke und Burlington mit Freude entgegen”, kommentierte Winkler.

Foto: Falke

Das Modelabel Marc O'Polo bekommt einen neuen Chef. Vom 1. September an soll der frühere Tom-Tailor-Chef Dieter Holzer das Unternehmen führen. Holzer folgt auf Alexander Gedat, der das Unternehmen zum 31. August verlasse, teilte Marc O'Polo am Dienstag im oberbayerischen Stephanskirchen bei Rosenheim mit und bestätigte damit einen Bericht von «Manager Magazin Online».

Marc O'Polo wurde 1967 in Stockholm gegründet. Bald darauf stieg der Unternehmer Werner Böck ein und kaufte immer wieder Anteile, bis er das Modelabel 1997 komplett nach Deutschland umsiedelte. Heute hat Marc O'Polo knapp 1900 Beschäftigte. Der Umsatz ging im Ende Mai abgelaufenen Geschäftsjahr von 464 Millionen Euro im Vorjahr auf 460 Millionen Euro zurück. Das Unternehmen beliefert 108 eigene Geschäfte, 203 Franchise-Läden und mehr als 2000 Handelspartner. (DPA)

Laurèl beruft Head of Sales für den Heimatmarkt

Das Aschheimer Modehaus Laurèl hat Andreas Arndt auf den neu geschaffenen Posten des Head of Sales für den deutschen Markt befördert. Mit dieser Maßnahme soll nach Angaben des Unternehmens „der nächste Schritt der weiteren Entwicklung des wichtigen Heimatmarktes für Laurèl intensiv unterstützt werden“. In seiner neuen Funktion wird Arndt weiterhin an Barbara Hirt berichten, die in der Geschäftsleitung für das Ressort Vertrieb zuständig ist.

Nach Karrierestationen bei namhaften Bekleidungsunternehmen wie Bogner Jeans und Tommy Hilfiger wechselte Arndt im Jahr 2013 zu Laurèl. Dort betreute er verschiedene Vertriebsregionen in Deutschland, bevor er den Posten des Key Account Managers übernahm. Diesen wird er auch nach seiner Beförderung behalten. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung in der Laurèl-Familie“, erklärte Arndt in einer Mitteilung. „Wir können auf dem deutschen Markt noch sehr viel bewegen und haben einiges vor.“

Foto: Laurèl
Escada verpflichtet Marketingfachmann von Red Bull

Die Modemarke Escada will es noch einmal wissen und soll nach dem Willen des Managements als „innovative Modemarke neu positioniert“ werden. Um dieses Vorhaben erfolgreich umzusetzen, stellt das Unternehmen nun sein Marketing neu auf und meldet im Zuge dessen die Verpflichtung von Marco Raab als neuen Vice President für Marketing and Kommunikation.

„Raab kommt von dem österreichischen Getränkekonzern Red Bull, wo er seit 2007 in zahlreichen globalen Marken-, Marketing- und Kommunikationspositionen tätig war und zuletzt als Global Marketing Manager Projekte im Bereich des Innovations- und Change- Managements verantwortete.

„Unsere Vision ist es, an das eindrucksvolle Erbe von ESCADA in moderner Weise anzuknüpfen. Unsere Marketing- und Kommunikationsstrategien werden dazu entscheidend beitragen“, so Escada-Chefin Iris Epple-Righi. Die Expertise Raabs bei Red Bull sei dabei „von großer Bedeutung“. Raab soll seine Position zum 15. August 2017 antreten und direkt an CEO Epple-Righi berichten.

Foto: Marco Raab / Escada

Laura Chaplin wird CmiA-Botschafterin

Laura Chaplin, Enkelin des weltberühmten Schauspielers Charlie Chaplin, ist die neue Botschafterin von Cotton made in Africa (CmiA). Die junge Modedesignerin wird mit ihrem Label 'Smile by Laura Chaplin' die Initiative für nachhaltigen Baumwollanbau durch die Erlöse jedes verkauften Kleidungsstücks unterstützen.

„Ich wollte unbedingt Botschafterin für Cotton made in Africa werden, da wir dieselben Werte teilen. Wir wollen die Welt zu einem fröhlicheren Ort machen“, erklärte Chaplin ihre Entscheidung, Cotton made in Africa und die 695.000 Baumwollbauern in Subsahara-Afrika zu unterstützen, mit denen die Initiative zusammenarbeitet.

Zudem lässt sich die Designerin, für die Kreativität und Kunst eine große Rolle spielen und deren Label sich durch eine positive Lebensweise auszeichnet, in ihrer Arbeit von der Initiative und der Schönheit Afrikas inspirieren. „Cotton made in Africa hat einen großen Einfluss auf meine Designs. Mit meinen Designs sollen die Menschen entlang der textilen Kette Grund zum Lächeln haben – vom Bauern bis zum Kunden.“

„Laura Chaplin und Cotton made in Africa haben das gemeinsame Ziel, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Baumwollbauern zu verbessern und den Naturschutz in Afrika zu fördern. Wir wollen ein Lächeln in der Welt verbreiten – für Bauern, die Natur und Konsumenten“, bestätigt auch CmiA-Geschäftsführerin Tina Stridde und erklärte, dass sie sich geehrt fühle, mit Laura Chaplin zusammenarbeiten zu dürfen.

Im Video-Interview erzählt Laura Chaplin mehr über ihre Kindheit, ihr neues Label und ihre Rolle als CmiA-Botschafterin.

Foto: Laura Chaplin / Cotton made in Africa