Einen zarten Start haben die französischen Designer den Pariser Haute-Couture-Schauen für Frühjahr/Sommer 2017 beschert. Wehenden Chiffon, weichen Kaschmir und bestickten Tüll ließ Bertrand Guyon, Kreativdirektor der Marke Schiaparelli, am Montag über den Laufsteg gleiten.

«Shocking» - zeitlebens das Motto der Gründerin Elsa Schiaparelli (1890-1973) - erschien hier kaum etwas, abgesehen vielleicht von einer Bomberjacke in leuchtendem Pink. Mit klaren Schnitten, harmonischen Krawattenmustern oder bunten Stickereien auf cremefarbenem Untergrund schlug der Designer leise Töne an. Die von japanischen Geishas inspirierte Poesie der Kollektion und die exzellente Verarbeitung hätten der «Schiap» aber sicher gefallen.

Schiaparelli war das zweite von fast 30 Modehäusern, die noch bis zum kommenden Donnerstag ihre Entwürfe der «Hohen Schneiderkunst» vorstellen. Vorausgegangen war dem Defilee am Sonntagabend die Schau des aus dem Libanon stammenden Parisers Rabih Kayrouz. Auch er zeigte eine «sanfte», feine Kollektion mit schön geschnittenen weiten Capes, Trenchcoats und Tuniken mit einem Hauch von Orient. (DPA)

 

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