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Coronavirus: Die Nachrichten aus der Modebranche vom 9. April

Von FashionUnited

9. Apr. 2020

Wie wirkt sich die aktuelle Lage um den neuartigen Coronavirus auf die Modeindustrie aus? FashionUnited sammelt täglich die Nachrichten zu Covid-19 in einem Überblick.

Zalando plant millionenschweres Sparpaket

Der Onlinehändler Zalando will mit einem millionenschweren Sparprogramm die Auswirkungen der Corona-Pandemie mildern. Die Kostensenkungen sollen sich auf 350 Millionen Euro belaufen. Der Großteil der Ersparnisse soll aus dem Gehaltsverzicht der oberen Management-Ebenen finanziert werden. Mehr lesen Sie hier Zalando plant millionenschweres Sparpaket

Frankreich und Schweiz verlängern Maßnahmen gegen Covid-19

Frankreich will die am 17. März verhängten Ausgangssperren verlängern. Die genaue Periode wurde noch nicht genannt, Einzelheiten will der französische Präsident Emmanuel Macron, wird am Montag nach 20.00 Uhr mitteilen.

Die Schweiz hat die Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus um eine Woche auf Sonntag, 26. April verlängert. Gleichzeitig stellte der Bundesrat erste Lockerungen der Krisenmassnahmen vor Ende April in Aussicht. Über die konkreten Etappen der Lockerung will Bundesrat in seiner kommenden Sitzung vom 16. April entscheiden.

Gerry Weber nennt Auswirkungen der Corona-Krise „existenzbedrohend“

Gerry Weber hat das Insolvenzverfahren seit drei Monaten abgeschlossen und braucht wieder dringend frisches Geld. Der Konzern braucht ein Finanzierungsvolumen in Höhe eines niedrigen zweistelligen Millionenbetrags, sonst könnte es eng werden, teilt der Konzern am Donnerstag mit. Mehr lesen Sie hier.

About You führt Shop-Kategorie für modische Schutzmasken an

Der Onlinehändler About You will nicht-medizinische, textile Behelfsmasken anbieten und plant, diese zum Selbstkostenpreis zu verkaufen. Ab April sollen die Masken auf aboutyou.de erhältlich sein. Gleichzeitig will der Online-Shop zum solidarischen Tragen der Masken aufrufen und seine Social-Media Kanäle dafür nutzen.

Kingpins New York ebenfalls gestrichen

Nicht nur die Denimesse Kingpins Amsterdam kann nicht wie gewohnt stattfinden, auch die Veranstaltung in New York ist jetzt abgesagt. Für Juni war die Kingpins New York geplant. Zuvor, kündigte die Organisation an, eine neue Online-Veranstaltung namens Kingpins24 am Termin der Amsterdamer Ausgabe zu organisieren. Ob dies auch am 2. und 3. Juni anstelle des New Yorker Events geschehen wird, wurde nicht bekannt gegeben.

Uniqlo-Muttergesellschaft passt Gewinnprognose für das gesamte Geschäftsjahr an

Fast Retailing Co. Ltd. erwartet in diesem Geschäftsjahr einen Rückgang des Bruttogewinns um mindestens 44 Prozent. In einer früheren Schätzung, die vor der Corona-Krise aufgestellt wurde, betrug der Rückgang nur 5,7 Prozent. Die Uniqlo-Muttergesellschaft erwartet zudem einen Umsatzrückgang von 8,8 Prozent.

Chic Shanghai findet in Shenzhen statt

Die chinesische Modemesse Chic soll ausnahmsweise mit neuem Termin und neuem Veranstaltungsort vom 15. bis 17. Juli in Shenzhen nachgeholt werden, teilten die Veranstalter am Donnerstag mit. Die ursprünglich für den 11.-13. März in Shanghai angesetzte Veranstaltung konnte aufgrund der Coronavirus-Epidemie nicht stattfinden. Parallel gibt es die Möglichkeit, digital an der Chic Online vom 22. bis 24. April 2020 teilzunehmen.

Roboter «Pepper» mahnt in Supermarkt zu Corona-Regeln

Etwa 1,20 Meter groß, weiß, Kulleraugen - das ist «Pepper». Seit Anfang der Woche weist der humanoide Roboter im Kassenbereich eines Supermarktes in Ahrensburg im Südosten von Schleswig-Holstein die Kunden auf die Verhaltensregeln im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hin. «Den Sicherheitskräften hat kaum ein Kunde zugehört, aber von «Pepper» sind die Leute fasziniert», sagte Marktinhaber Christian Höfling. Der freundliche kleine Techno-Mitarbeiter erklärt den Kunden alle drei Minuten die Abstandsregeln im Kassenbereich und an den Bedientheken des Marktes.

Eigentlich hätte «Pepper» erst 2022 nach dem geplanten Umzug in ein größeres Geschäft einziehen sollen. «Doch dann kam die Corona-Krise und da habe ich mich entschlossen, den Roboter schon jetzt anzuschaffen», berichtete Höfling. (FashionUnited/dpa)