Fabric Days in München übertreffen Erwartungen

Am vergangenen Donnerstag ging nach drei „gut frequentierten“ Messetagen die Stoffmesse Fabric Days im MOC Veranstaltungscenter in München als erste physische Stoffmesse nach dem Lockdown zu Ende. Diese war als kompakteres Ersatzkonzept zur abgesagten Munich Fabric Start und Bluezone konzipiert worden, die zum gleichen Zeitpunkt hätten stattfinden sollen. In ihrem Abschlussbericht resümieren die Veranstalter den Erfolg der Messe.

Sie führen den „spürbaren Enthusiasmus“ und die gute Besucherfrequenz auf das konzentrierte und business-fokussierte Messeformat in München sowie den Bedarf der Branche nach einem physischen Event zurück. Sie loben auch den großen Rückhalt auf Lieferantenseite, das Vertrauen der Branche und die enge Zusammenarbeit mit der Messe München, die die Veranstaltung alle Erwartungen übertreffen ließ.

Fabric Days in München übertreffen Erwartungen

„Mit der Organisation der ersten Stoffmesse für die Textilindustrie haben wir natürlich eine große Verantwortung auf uns genommen. Nach den Absagen zahlreicher Messeveranstaltungen sind wir besonders stolz, die Fabric Days realisiert zu haben. Die positive Resonanz und Dankbarkeit ist überwältigend. Wir freuen uns sehr über den Zusammenhalt und auch die Disziplin, mit der hier vor Ort alle am gleichen Strang gezogen haben und sind glücklich, die Messe als wichtigen Impulsgeber mit diesem Ergebnis abschließen zu können“, kommentiert Sebastian Klinder, Managing Director der Munich Fabric Start, in einer Pressemitteilung vom Montag.

Erste Fabric Days nach Lockdown sah 1.300 Firmen, 3.600 Besucher

Zu den 1.300 besuchenden Firmen vor Ort gehörten namhafte Marken wie Adidas, Aigner, Alberto, Bogner, Drykorn, Gerry Weber, Hugo Boss, Irene Luft, Lanius, Malaikaraiss, MAC, Marc O’Polo, Mey, Oui, Puma, Riani, Rich&Royal, s.Oliver, Seidensticker, SET, Vetements und Wolford. Rund 3.600 nationale und internationale Besucher aus 30 Ländern zog die Veranstaltung an, die in den sechs Bereichen „Fabrics“, „Additionals“, „Denim & Sportswear“, „Innovations“, „Design Studios“ und „Sourcing“ präsentiert wurde.

Fabric Days in München übertreffen Erwartungen

Das Foyer in Halle 4 stand im Zeichen der Nachhaltigkeit, wo sich Besucher in der bewährten ReSource Area über das breite Angebot nachhaltiger Stoffe und Zutaten informieren konnten. Simon Angel, Kurator des Bereichs „Sustainable Innovations“, stellte direkt daneben zukunftsweisende Projekte vor: „From Trash to Treasure“ von Youyang Song, „Living Materials“ von Iris Bekkers, „Solar Self“ von Pauline van Dongen und „Perfect Imperfection“ von Studio Mend.

„Pandemie-bedingt wusste natürlich vor der Messe niemand, wie sich die Besucherfrequenz gestalten würde. Umso glücklicher sind wir, dass unerwartet viele Designer, Produktmanager und Einkäufer nach München gereist sind, um die über 700 Kollektionen der 300 internationalen Lieferanten zu sichten. Zahlreiche Besucher wie Aussteller haben sich bei uns bedankt, dass wir ein physisches Event möglich gemacht haben. Alle Anwesenden haben sich zu jeder Zeit sicher gefühlt und sich über den persönlichen Austausch sowie den neuen Input gefreut“, fügte Frank Junker, Creative Director der Munich Fabric Start, hinzu.

Besucher freuen sich über persönliche Kontakte

„Ich bin wirklich froh, dank den Fabric Days unsere wichtigsten Partner wieder persönlich treffen zu können. Endlich kann ich den Spirit wieder spüren, der unsere Branche ausmacht – Kollektionen haptisch erleben und Inspirationen sammeln“, fand Michael Seiter von Strellson.

Fabric Days in München übertreffen Erwartungen

Sicherheits- und Hygienemaßnahmen wie das Einhalten eines Sicherheitsabstands und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wurden von Besuchern gut angenommen und eingehalten.

Einhaltung von Sicherheits- und Hygienemaßnahmen kein Problem

„Es war ein sehr gutes Gefühl, wieder an einer Messe teilzunehmen und unsere Kunden persönlich zu sehen. Stoffe sind haptische Produkte, die nicht vollständig durch digitale Meetings ersetzt werden können – daher sind wir für die Durchführung der Messe sehr dankbar. Wir haben uns mit all den klaren Hygienemaßnahmen immer sehr sicher gefühlt. Im Allgemeinen haben die Organisatoren wirklich eine ausgezeichnete Arbeit geleistet, sodass die Fabric als Beispiel für andere Messen angesehen werden kann“, kommentierte ein Vertreter von Fusion CPH.

Tatsächlich wird den Veranstaltern die Fabric Days als gute Basis für die Planung kommender Messen dienen; die View Premium Selection und Munich Fabric Start Frühjahr/Sommer 2022 sind für den Winter geplant und zwar vom 8. bis 9. Dezember 2020 beziehungsweise vom 26. bis 28. Januar 2021.

Fotos: Fabric Days

 

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