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EuroCIS 2018: Sonderfläche für Start-ups für IT-Lösungen

Die EuroCIS 2018, die Düsseldorfer Messe für Retail Technology, will sich für Start-ups im Bereich IT-Systeme und Lösungen im Handel stark machen. Mit dem „Start-Up Hub“ wird es zur nächsten Messe vom 27. Februar bis 01. März 2018 erstmals eine eigene Präsentationsfläche für Newcomer geben. Platziert ist sie in der EuroCIS Halle 9 auf dem Düsseldorfer Messegelände.

Rund 10 Start-Up Unternehmen werden sich mit einem eigenen Stand auf der Sonderfläche dem Fachpublikum präsentieren. Darüber hinaus beinhaltet das Start-Up Hub ein eigenes Forum, in dem die Aussteller an allen drei Tagen Vorträge und Diskussionen rund um ihre innovativen Lösungen anbieten.

Zu den Ausstellern im Start-Up Hub zählt z.B. Infinia Retail e.K. aus Fürth. Mit seinem ipad Kassensystem verspricht das Unternehmen ein cloudbasiertes Comeback der Filiale. Der Clou bei diesem Kassensystem, das direkt auf der Fläche zum Einsatz kommt, ist seine Einfachheit.

Ebenfalls präsentiert sich die SO1 GmbH, Berlin. Mit künstlicher Intelligenz speziell für den Großhandel will sie die Retailbranche revolutionieren. Eine einfache POS Integration erlaubt dem SO1 System seine künstliche Intelligenz mit gesammelten Daten in Echtzeit zu trainieren. So kann für jeden einzelnen Kunden ein individuelles Profil angelegt und stets verfeinert werden. Dabei bezieht das Programm verschiedenste Faktoren, wie z.B. bereits getätigte Einkäufe, Vorlieben, Zeitfaktoren und Discounts mit ein und generiert das bestmögliche Produkt für den Kunden.

Die Proximity Daten Management Plattform, vorgestellt vom Start-Up Hub Aussteller Beaconinside GmbH, Berlin, setzt ebenfalls auf optimales Datenmanagement. Sie erfasst, verarbeitet und analysiert Daten aus allen verfügbaren Proximity Technologien, wie z.B. Geofence, Beacon und NFC sowie Physical Web Installationen. Dies ermöglicht eine noch effektivere Kundenaktivierung auf dem Smartphone zu betreiben und die Cross-Channel Customer Journey zu optimieren.

Foto: EuroCIS

Messe Frankfurt kooperiert mit Maroc In Mode – Maroc Sourcing

Im Rahmen der marokkanischen Modemesse „Maroc In Mode – Maroc Sourcing“, die in Marrakesch am 26. und 27. Oktober 2017 stattfinden wird, will der marokkanische Textil- und Bekleidungsverband (AMITH) ein „Memorandum of Understanding“ mit der Messe Frankfurt unterzeichnen.

Es soll den Grundstein für eine zukünftige Zusammenarbeit legen, deren Ziel es ist, Marokko als regionales Zentrum für Textilmessen zu positionieren und mehr afrikanische Textilproduzenten zur Maroc In Mode – Maroc Sourcing zu bringen. Marokkos Textil- und Bekleidungsindustrie etabliert sich immer weiter als wichtiges Sourcing-Land und steht bereits an siebter Stelle der internationalen Supply Chain.

Die Messe Maroc In Mode – Maroc Sourcing bietet auf 5.000 Quadratmetern zwei Messeformate unter einem Dach. 150 Aussteller aus Marokko, der Türkei, Portugal, Ägypten und Belgien werden dort ihr Angebot und ihre Kapazitäten präsentieren. Etwa 1.500 professionelle Besucher aus ganz Europa und Afrika werden erwartet.

Maroc In Mode, die bereits zum 15. Mal stattfindet, widmet sich dem marokkanischen Bekleidungsangebot. Das Know-how und die Bandbreite der marokkanischen Bekleidungsindustrie wird dort präsentiert. Die Messe gibt einen Überblick über die Kreativität des Sektors und seine kontinuierlich aktualisierten Services.

Die 14. Ausgabe der Messe Maroc Sourcing ist spezialisiert auf Sourcing im Mittelmeerraum. Das Angebot deckt alle Aktivitäten ab, die zur Herstellung eines Kleidungsstückes erforderlich sind, vom Rohmaterial über Garne, Stoffe, Accessoires bis hin zu Zubehör und Dienstleistungen.

Foto: Maroc In Mode – Maroc Sourcing

Innovationskongress „Intelligente Textilien“ in Kempten

Smart Textiles heißen die neuen Highlights der Textilbranche. Sie demonstrieren, wie Textil und Technik immer mehr zusammenwachsen und den Bereichen Automotive, Sport & Lifestyle, Mikrosystemtechnik und Medizin ganz neue Impulse geben. Der Innovationskongress „Intelligente Textilien“ der Bayern Innovativ thematisiert am 16. November 2017 in Kempten das Zukunftspotenzial smarter Hightech-Textilien.

Die Nachfrage nach faserbasierter Intelligenz steigt. Smarte Textilien beflügeln mit kräftigen Innovationsimpulsen Anwenderbranchen wie Mobilität, Medizin oder Sport & Lifestyle. Technische Textilien zählen zu den stärksten Umsatztreibern der Textilbranche. Laut der US-Studie „Smart Textiles Market by Type, Function, Industry, & Geography – Global Forecast to 2020“ wird sich der globale Markt bei e-Textilien von knapp 800 Mio. US-Dollar (2014) bis 2020 auf 4,72 Mrd. US-Dollar fast versechsfachen.

Neben Fachvorträgen werden auf der Tagung verschiedene kommunikative Formate geboten, die dabei helfen sollen, den Austausch zwischen den unterschiedlichen Gruppen und Branchen zu fördern. Veranstalter ist die Bayern Innovativ GmbH in Kooperation mit dem Verband der Bayerischen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. Unterstützt wird der internationale Branchentreff vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie.

Parallel präsentieren sich auf Ausstellungsfläche der bigBOX Allgäu in Kempten eine Reihe von innovativen Firmen und Forschungsinstituten mit ihren Produkten und Projekten.

Foto: Bayern Innovativ GmbH

Erste indische Ausgabe von Denimsandjeans ist erfolgreich

Die erste Denimsandjeans India-Messe fand vom 25. bis 26. September 2017 in Bangalore statt und zog mehr als 1.500 Besucher und über 30 Aussteller aus neun verschiedenen Ländern an, darunter Äthiopien, Bangladesch, Brasilien, Italien, Spanien, Schweiz, Türkei und Vietnam. Außer Marken und Einzelhändlern brachte die Messe auch Bekleidungshersteller und -exporteure mit internationalen Auftraggebern zusammen sowie Technologieunternehmen und Händler.

„Die Teilnahme der Einkäufer an der Ausstellung sowie an den Seminaren war phänomenal; wir freuen uns sehr über die gute Annahme. Wir danken allen, die uns unterstützt haben, und ich hoffe, dass alle Beteiligten von solchen Veranstaltungen auf lange Sicht profitieren werden”, sagte Sandeep Agarwal, Gründer und Geschäftsführer von Denimsandjeans, laut Medienpartner der Show, Fibre2Fashion.

Erste indische Ausgabe von Denimsandjeans ist erfolgreich

Mehr als die Hälfte der Aussteller waren aus Indien - unter ihnen Archroma, Arvind, Raymond und Reliance Industries, aber viele reisten aus dem Ausland an, um die Messe zu unterstützen und ihre Produkte auf der internationalen Show der Denim-Lieferkette in Indien vorzustallen, etwa Bluesign Technologies aus der Schweiz; Delta Composite Knitting, Denimach, Mahmud Group und die M & J Group aus Bangladesch; Hyosung aus Vietnam; Jeanologia aus Spanien; Kanoria Africa Textiles aus Äthiopien; Kilim Denim aus der Türkei; Mactec und Ribbontex aus Italien und Vicunha Textil aus Brasilien.

Auf Besucherseite hatten alle wichtigen Denimhändler und -marken ihre Vertreter nach Bangalore geschickt, darunter Asmara International, Benetton, C&A, Gap, H&M, Levi's, Li & Fung, Marks & Spencer, Ostin, Pepe Jeans, PVH, Spykar, Target, Tesco, VF Corporation und Zara. Unter den indischen Marken und Einzelhändlern waren Aditya Birla Fashion, Arvind Brands, Being Human, Blackberry, Hypercity Retail, ITC Limited, Jabong, Killer Jeans, Landmark Group, Mufti, Myntra, Pantaloons, Raymonds Apparels, Reliance Trens, Shoppers Stop, Tata Cliq, V-Mart und Westside vertreten.

Am ersten Tag sprach Stefano Aldighieri, der ehemalige Kreativdirektor von 7 for all Mankind über „Das Geheimnis des Erfolges einer Denimmarke”, während Jordi Juani, Bereichsleiter bei Jeanologia, „Die Evolution der Jeansverarbeitung von der Handarbeit bis zur Technologie” nachzeichnete. Am zweiten Tag klärte die türkische Denimexpertin Dilek Erik die Frage „Warum wir Stretchdenim trotz der Wiedergeburt des starren Looks in der Männermode verwenden sollten”. Vasco Pizarro, Direktor der Wäscherei Pizarro aus Portugal, präsentierte die „Denim-Waschtrends europäischer Marken für HW18”.

Denim war in den vergangenen zehn Jahren in Indien eines der vielversprechendsten Textilsegmente und wird angesichts von Indiens Stellung als wichtigem Hersteller von Denim - weltweit an zweiter Stelle nach China - und wichtigem Verbraucher - mit einem höheren verkauften Jeansvolumen als die USA und als zweitgrößter Verbraucher weltweit - auch kräftig weiterwachsen.

Fotos: Denimsandjeans und Killer Jeans Website
Performance Days München: Fokus auf intelligente Wärme durch neue Fasern und Stoffe

Am 08. und 09. November 2017 werden auf den Performance Days nicht nur die neuesten Material- und Farbtrends für Winter 2019/20 gezeigt, diesmal stehen auch Fasern, Stoffe und smarte Technologien, die den Körper des Sportlers warm halten, im Fokus.

Kaum ein Thema beschäftigt Aktivsportler so sehr, wie die Frage nach der Wohlfühltemperatur. Ausreichende Isolation vor Kälte und Wärme ohne zu Überhitzen sind elementare Bedürfnisse vor allem im tiefsten Winter. Um die passende Bekleidung für diese Ansprüche zu konstruieren, ist viel Fachwissen erforderlich. Welche Faser hat potenziell welche Wärmekapazität, wie kann die Stoffkonstruktion dem Wärmebedarf angepasst werden, welche Isolationsmöglichkeiten gibt es überhaupt, wie unterscheiden sie sich und wie schwer darf das Kleidungsstück eigentlich werden? All das sind Punkte, die bei dem Aufbau von warmer Sportbekleidung beachtet werden müssen.

Dazu gibt es wieder Fachvorträge, Guided Tours und Workshops. Die Hallen des Münchener MTC sind vollständig besetzt und waren schon kurz nach Ende der vergangenen Messe im April ausverkauft, so die Organisatoren. Zu den Newcomern gehört unter anderem der Denimspezialist ISKO.

Foto: Performance Days

Die Innatex, eine Messe für nachhaltige Mode, die bislang im Rhein-Main Gebiet stattgefunden hat, erweitert ihr Messeportfolio und kooperiert im Januar 2018 erstmals mit der Panorama Berlin. Auf einer neuen, etwa 1000 Quadratmeter großen Fläche mit dem Namen „Xoom“ sollen Facheinkäufer vom 16. bis 18. Januar 2018 die Gelegenheit bekommen, auf dem Gelände der Messe Berlin neue Green Fashion Brands zu entdecken.

Die Innatex im Rhein-Main Gebiet besteht seit über 20 Jahren und gehört zu den Pionieren im Bereich Green Fashion. Sie gilt als meistbesuchte Ordermesse in diesem Bereich. Zweimal im Jahr stellen auf der Innatex im Messecenter Rhein-Main in Hofheim-Wallau rund 300 Brands ihre Kollektionen vor. Durch die Kooperation mit der Panorama Berlin werden diese Kollektionen ab dem kommenden Jahr etwa 50.000 Besuchern zugänglich.

Die neue Symbiose aus Innatex und Panorama Berlin wurde aufgrund vielfältiger Ausstelleranfragen initiiert, so die Begründung der Muveo GmbH, die die Innatex veranstaltet. Die Innatex Showrooms als regionale Orderplattformen in Bern und Salzburg sind bereits Ergebnisse dieser engen Zusammenarbeit. Auch die Idee zur Xoom sei in intensivem Austausch mit den Ausstellern entstanden. "Die Brands haben sich ein Stück Innatex in Berlin gewünscht”, sagt Alexander Hitzel, Projektleiter der Innatex. „Nachhaltigkeit ist bereits seit Jahren ein wichtiges Marktthema und wird in Zukunft noch mehr an Relevanz gewinnen, deshalb wollen wir dem auch auf der Panorama Berlin mehr Raum geben“, erklärt Jörg Wichmann, Geschäftsführer der Panorama Berlin.

Schon über 20 Stammaussteller haben sich für das neue Format angemeldet: Alma & Lovis, Antonio Verde, Chapati, colombo 3, De Colores, degree clothing, Dunque, Feuervogl, Greenbelts, Greenbomb, hofius, John W Shoes, Hirsch Natur Sports, Knowledge Cotton Apparel, KOMODO, Lana Natural Wear, Madness, naturalmente, Organication, recolution, TOMO Fashion, Tranquillo, woody.

Berliner Messen in Umzugslaune: Auch die Selvedge Run wechselt die Location

Die Besucher der Berliner Fashion Week müssen sich im kommenden Winter an einige neue Wege gewöhnen. Nachdem vor Kurzem schon die Messen Green Showroom, Ethical Fashion Show und Show & Order ihre Umzüge verkündet hatten, hat sich nun auch die Selvedge Run ein neues Quartier gesucht. Wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten, wird die auf Denim und handwerklich orientierte Marken spezialisierte Messe vom 16. bis 18 Januar 2018 erstmals auf dem Geländer der Messe West stattfinden. Nach fünf Saisons in der Kulturbrauerei im Stadtteil Prenzlauer Berg bezieht die Veranstaltung künftig Räumlichkeiten im Marshall-Haus (Messedamm 22, 14055 Berlin-Charlottenburg).

Dort bekommt die Messe nicht nur eine ausgesprochen stylische Bühne – das 1950 gebaute Marshall-Haus zählt zu den Ikonen der Berliner Nachkriegsmode –, sondern auch Anschluss: In unmittelbarer Nachbarschaft findet seit Jahren die erfolgreiche Modemesse Panorama statt. Für die Macher der Selvedge Run war das ein Grund für den Ortswechsel: „Wesentliches Ziel dieses Umzugs ist vor allem für das internationale Publikum die Attraktivität des Messestandorts Berlin zu steigern – kürzere Wege und ein stadtweiter Shuttle-Service werden für besseren Komfort und Zeitersparnis bei den Einkäufern sorgen“, erklärten sie in einer Mitteilung. Beim Besucherservice sei daher auch „eine enge Zusammenarbeit mit der Panorama Berlin“ geplant. Trotz der erhofften „Synergien“ würden beide Messen aber „weiterhin selbstständig agieren“.

Foto: Selvedge Run
Berliner Ökomode-Messen ziehen wieder ins Zentrum

Die beiden auf nachhaltige Mode spezialisierten Messen Greenshowroom und Ethical Fashion Show gehören seit Jahren zu den Eckpfeilern der Berliner Fashion Week. In der vergangenen Saison standen sie aber zumindest räumlich etwas abseits: Zuletzt fanden beide Veranstaltungen im Funkhaus Nalepastraße im recht abgelegen Stadtteil Oberschöneweide statt. Dort standen zwar beeindruckende Räumlichkeiten zur Verfügung, die Distanz zu den übrigen Brennpunkten der Modewoche war aber doch beträchtlich. Das wird sich nun ändern: Beide Messen kehren in der kommenden Saison ins Berliner Zentrum zurück.

Der Veranstalter von Greenshowroom und Ethical Fashion Show, die Messe Frankfurt Exhibition GmbH, verkündete am Montag den Umzug der Veranstaltungen ins Kraftwerk Berlin im Stadtteil Mitte. Damit sollen „kurze Wege“ für die Besucher der Modewoche gewährleistet werden. „Der Greenshowroom und die Ethical Fashion Show Berlin liegen künftig auf einer Achse mit der Premium am Gleisdreieck sowie der Bright und Seek in der Arena Berlin“, erklärte die Messe Frankfurt.

Am neuen Standort werden die beiden Messen erstmals vom 16. bis 18. Januar kommenden Jahres stattfinden. Hintergrund des Umzugs ist die engere Partnerschaft der Messe Frankfurt mit dem Berliner Messeveranstalter Premium Group. Die räumliche Verlegung der beiden Ökomode-Messen ist nur einer mehrerer Ortswechsel, die die beiden Messegesellschaften zur kommenden Winterausgabe der Modewoche planen.

Berliner Ökomode-Messen ziehen wieder ins Zentrum

Viele Ortswechsel in Berlin: Fashiontech zieht ins Kraftwerk, Show & Order zur Premium

So wird die zur Premium-Gruppe gehörende Messe Show & Order, deren angestammte Location das Kraftwerk war, ins Kühlhaus auf dem Gelände der Premium ausweichen. „Das Feedback der letzten Saison war sehr positiv hinsichtlich des Konzeptes und der Umsetzung der Show & Order, allerdings war der Ruf nach einer Zusammenlegung der Standorte deutlich. Zugunsten der Einkäufer und Händler fokussieren wir uns auf eine kompakte, übersichtliche und gebündelte Präsentation an einem Ort“, erläuterte Anita Tillmann, Managing Partner der Premium Group. Im Kühlhaus wird die Show & Order Räumlichkeiten beziehen, die bisher von der Fachkonferenz Fashiontech genutzt wurden. Die Konferenz, die sich digitalen Innovationen im Mode- und Marketingbereich widmet, wird ihrerseits zu den beiden Ökomode-Messen ins Kraftwerk ziehen.

Als Ergänzung zur Fashiontech will die Messe Frankfurt dort ein eigenes Konferenzformat ins Leben rufen. Es wird den Namen FashionSustain tragen und das Thema Nachhaltigkeit behandeln. Im Januar soll die Fashiontech am ersten Tag der Fashion Week stattfinden, die FashionSustain am folgenden Tag. „Somit bilden die Veranstaltungen im Kraftwerk einen Hotspot für die Zukunftsthemen Fashion, Technology, Digitalisation, Sustainability und Innovation“, erklärte die Messe Frankfurt.

Fotos: ©Fineartberlin
Moskauer Modemesse CPM mit Besucherplus

Vom 30. August bis zum 2. September fand in Moskau die mittlerweile 29. Ausgabe der Modemesse CPM (Collection Première Moscow) statt. Die Veranstalter konnten hinterher ein erfreuliches Fazit ziehen. Sowohl bei den Besucher- als auch bei den Ausstellerzahlen ging es aufwärts.

An den vier Messetagen registrierten die Organisatoren insgesamt 22.900 Fachbesucher in den Hallen der Expocentre Fairgrounds der russischen Hauptstadt. Das waren rund sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei war der internationale Zuspruch ausgesprochen groß: Nach Angaben der Veranstalter waren Gäste aus mehr als fünfzig Ländern vertreten. Diese sahen ein deutlich erweitertes Angebot. Die 700 Aussteller aus 27 Ländern zeigten Kollektionen von 1.300 Marken, 31 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

Der Messe, die inzwischen auf eine fast fünfzehnjährige Tradition zurückblicken kann, steht nun eine Neuerung bevor: Am 1. Oktober wird die Messe Düsseldorf Moscow OOO, eine russische Tochtergesellschaft der Messe Düsseldorf GmbH, die Veranstaltung von der Igedo Company übernehmen. Die Igedo wird sich aber weiterhin als Mitorganisatorin engagieren. In einem Interview mit FashionUnited hatte Philipp Kronen, Managing Partner der Igedo Company, kürzlich über diese Entscheidung und ihre Folgen sowie die Perspektiven der Düsseldorfer Messen gesprochen.

Foto: CPM

Trend-Expertin Claudia Schultz ist sich sicher: Der wichtigste Schuhtrend für den Sommer 2018 ist der Sabot, ein vorne geschlossener, an der Ferse offener Schuh. In diesem Video zeigt sie auf der Messe Gallery Shoes, was im Frühjahr 2018 an Schuhen angesagt sein wird.

Der Schuh ist seit einiger Zeit in Modekreisen beliebt, seit er von Chloé mit Fell augestattet und von Gucci in verschiedensten Varianten fortgeführt wurde. Nun erreicht er den Massenmarkt und die Straße. Kein Wunder: Er ist vielseitig und komfortabel wie ein Sneaker, sieht aber einfach ‚angezogener’ aus.

Auch der weiße Sneaker bleibt. Allerdings ist er nun eher am Tennisschuh orientiert und kann mit Stoff überzogen und wild gemustert und bedruckt sein. Der Slide, oder die Pantolette, ist ebenfalls ein Trendschuh, aber nur für Frauen. Herren halten sich besser an den Loafer.