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Paris Fashion Week und Première Vision gehen Partnerschaft ein

Zwei der einflussreichsten Akteure der Modebranche, Première Vision und die Fédération de la Haute Couture de la Mode, haben ein Abkommen unterzeichnet, um sich gegenseitig dabei zu unterstützen, Paris zur Modemetropole der Welt zu machen. Dies gaben sie in einer gemeinsamen Pressemitteilung vom 13. Februar bekannt.

Ziel der Vereinbarung, die zum 1. Januar 2018 in Kraft trat, ist es, junge, kreative Unternehmen zu schulen und sie bei der Entwicklung kreativer und innovativer Mode zu unterstützen, um die Stellung von Paris als Modemetropole zu zementieren.

Damit werden bestehende Verbindungen zwischen der Fédération und Première Vision weiter gestärkt, um gemeinsame Ziele wie den internationalen Schwerpunkt ihrer Veranstaltungen, kreative Mode, junge Designer, Fashion Tech und verantwortliche Kreationen zu fördern.

Dementsprechend wurde die Partnerschaft um drei Schlüsselbereiche herum strukturiert: durch eine Reihe von Initiativen und Lobbying Paris international als Modemetropole zu etablieren, die Entwicklung von Fashion Tech durch Première Visions Plattform Wearable Lab zu beschleunigen und junge, kreative Talente zu fördern.

Die nächste Paris Fashion Week für Damenmode wird vom 26. Februar bis 6. März 2018 stattfinden, während die nächste Première Vision Paris vom 19. bis 21. September 2018 abgehalten wird.

Foto: Premiere Vision February 2018
Die Top 5 Trends von der CIFF Kopenhagen

Die Messe CIFF in Kopenhagen präsentierte für die Herbst-/ Wintersaison erneut ein internationales Sortiment an Damen- und Herrenbekleidung sowie Accessoires. Bei der Ankunft wurden die Gäste von einem Ausstellungsraum mit multimedialen Markenkollaborationen, Kunstinstallationen und Live-Workshops empfangen, der die Besucher in eine kreative Erlebniswelt eintauchen ließ. Die Messehallen wurden nach Mode-Genre unterteilt, wobei jeder Bereich so gestaltet wurde, dass die Markenkategorien wie Urban, Lab und Sleek ansprechend repräsentiert wurden. Im Herzen der Ausstellungsfläche des Bella Centers stand eine Installation, die von der dänischen Landschaft inspiriert war: Eine dynamische Skulptur bestehend aus riesigen Nadelbäumen, die an der Decke aufgehängt und in den verspiegelten Böden reflektiert wurden.

Trendstop gibt FashionUnited-Lesern einen exklusiven Einblick in die Top-5-Trends der CIFF Kopenhagen.

Die Top 5 Trends von der CIFF Kopenhagen

Ein besonderer Fokus wurde in dieser Saison auf Outerwear gelegt, sowohl in der Damen-, als auch in der Herrenmode. Dort traf robuste Haltbarkeit auf High-Performance-Technologie. Funktionelle Themen bildeten dabei einen wiederkehrenden Trend, aber in dieser Saison zeigten die Designer der CIFF einige neue Twists rund um das Thema. So waren die neuen Modelle inspiriert von Arbeitsuniformen und Sicherheitsausrüstung, ergänzt durch strapazierfähige Styles und durch qualitativ hochwertige Verarbeitung. Diese wurden konterkariert von Retro-Anleihen wie Kord, die den allgemeinen Nostalgie-Trend abbildeten. Typografie und Schriftzüge blieben eine beliebte Variante für Prints bei beiden Geschlechtern, allerdings mit neuen und unerwarteten Platzierungen und Materialien, die dem Genre einen frischen Look verliehen.

Beyond The Limits

Technische, den Elementen trotzende Designs sind der Schlüssel für Herbst/Winter-Schuhe und Accessoires, zu denen langlebige Hardware-Elemente und robuste Wanderschuh-Styles gehören. Isolierende, gefütterte Mäntel und Jacken kommen in dicker Block-Steppung und in kräftigen, Sportinspirierten Farben oder mit praktischen Fleece-Unterziehern mit Reißverschluss. Wasserfeste Elemente und gepolsterte Details verleihen der Bekleidung zusätzliche Funktionalität, während Sportarten wie Klettern und Bergsteigen die wichtigsten Inspirationen für Accessoires und Details liefern.

Die Top 5 Trends von der CIFF Kopenhagen

Bild: CIFF Trade Show Display, Rodebjer, Colmar, Herbst/Winter 2018-19

Raffinierte Workwear

Klassische Workwear-Silhouetten bekommen für die kommende Herbst-/Wintersaison ein Upgrade und werden auf den neuesten Stand gebracht. Strapazierfähige Materialien wie Kord, Denim und gegerbtes Leder erhalten eine sauberere, minimalistische Ästhetik und werden in cleanen Hemdenschnitten und in tiefem Indigoblau neu aufgelegt. Durchdachte Details definieren den Trend, bei dem kontrastfarbig abgesetzte Taschen und Nahtlinien in neutralen Tönen die Qualität der Konstruktion subtil unterstreichen und zeigen, wie wichtig die Liebe zum Detail bleibt.

Die Top 5 Trends von der CIFF Kopenhagen

Bild: The Cords and Co, Komono, Dorothee Schumacher, Herbst/Winter 2018-19

Safety First

Unisex-Bekleidung wird im Herbst/Winter 18 von Sicherheitsuniformen und Baustellengrafiken inspiriert. Die wichtigsten Designelemente sind dabei reflektierende Jacken und Sicherheitsschilder in den Farben Orange, Weiß und Schwarz, die durch kontrastierende Details und Performance-Beschläge ergänzt werden. Diese neue Variante des Utility-Trends kommt bei Outdoor-Bekleidung, technischer Sportbekleidung und trendorientierten Athleisure-Produkten zum Einsatz, bei denen Sichtbarkeit eine Notwendigkeit oder einfach eine spannende Stilaussage bildet.

Die Top 5 Trends von der CIFF Kopenhagen

Bilder:UPWW, United Standard, Letasca, all Fall Winter 2018-19

Das Kord-Revival

Der anhaltende Trend zum Utility-Look hat eine Wiederbelebung klassischer Casual-Materialien wie Cord zur Folge. Ein zeitgemäßer Retro-Look beinhaltet sowohl breite, als auch Mikrokord-Texturen, die dem nostalgischen Material neues Leben einhauchen. Eine wichtige Rolle bei diesem Trend spielen weite Silhouetten, die bei MA1-Bomberjacken, Hoodies und lässigen Outdoor-Stiefeln in Form von samtig strukturierten Ripp zur Anwendung kommen. So erscheinen Strukturen weicher und Bekleidung und Accessoires werden mit einem angenehmen, taktilen Griff versehen.

Die Top 5 Trends von der CIFF Kopenhagen

Bild: The Cords and Co, Suicoke, Alpha Industries x The Cords and Co, Herbst/Winter 2018-19

Neue Schriftzüge

Slogans, Schriftzüge und Typografie sind seit einigen Jahren ein beliebtes Printthema und der Trend zeigt keine Anzeichen eines Rückgangs. Für die kommende Herbst-/Wintersaison experimentieren Designer mit der Platzierung von Botschaften und Markenlogos, die auf Schnürsenkeln und an den Steigbügeln von Leggings erscheinen. Kräftige, zweifarbige Farbkombinationen heben Textmotive stark hervor, während Experimente mit erhöhten und gummierten Techniken einen 3D-Effekt auf ansonsten flache Oberflächen zaubern.

Die Top 5 Trends von der CIFF Kopenhagen

Bilder: Dr Martens x Martin Asbjorn, Rodebjer, Blanche, Herbst/Winter 2018-19

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Dieser Artikel wurde zuvor auf FashionUnited.uk veröffentlicht. Übersetzung und Bearbeitung: Barbara Russ

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von Trendstop: CIFF Trade Show Herbst/Winter 2018-19

OutDoor Debakel: Friedrichshafen will jetzt eigene Outdoor Messe starten

Nachdem die Messe München am vergangenen Donnerstag verkündet hatte, dass die European Outdoor Group (EOG) den Standort der OutDoor Messe 2019 von Friedrichshafen nach München verlegen will, kündigt die Messe Friedrichshafen eigene Schritte an.

Enttäuschung über Wahlniederlage

„Mit großer Enttäuschung stellen wir uns dem Wahlergebnis - schließlich ist die OutDoor vor einem viertel Jahrhundert am Bodensee geboren und wir haben hier für diese Branche eine einzigartige Erfolgsgeschichte geschrieben“, kommentiert Messe Friedrichshafen-Geschäftsführer Klaus Wellmann das Verbandsvotum. Die EOG als Zusammenschluss der 96 größten Outdoor Brands Europas, hatte in der Woche nach der Ispo Munich ihre Mitglieder in einem einwöchigen Votum nach dem bevorzugten Standort für die OutDoor Messe befragt. Dabei fiel das Ergebnis für München aus und gegen Friedrichshafen sowie weitere Bewerber. Dieser Abstimmung ging eine zweieinhalbjährige Erhebung der EOG voran, bei der auch Retailer in verschiedenen Ländern und andere Mitglieder nach ihren Bedürfnissen befragt wurden.

Kritik aus Friedrichshafen: EOG repräsentiert nicht den gesamten Outdoormarkt

Aus Sicht der Messe Friedrichshafen spricht das Votum aber nicht für die gesamte Branche, in der eben nur ein Teil Mitglied des Branchenverbands EOG ist. Das Votum repräsentiere damit nicht den Willen aller Outdoorakteure. OutDoor/Eurobike-Bereichsleiter Stefan Reisinger erklärt: „Bereits vor der Wahl haben wir schon starkes Feedback für unsere Vision einer künftigen Outdoor-Messe erhalten. Dieses stammt sowohl von einigen der 96 EOG-Mitglieder, aber auch von vielen der 869 weiteren Aussteller, die wir zur letzten Veranstaltung an Bord hatten und die in der Verbandserhebung nicht befragt wurden.“ Viele seien der Meinung, dass der bisherige Standort und der dortige Service in der Vergangenheit entscheidend zum OutDoor-Erfolg beigetragen haben, eine Verpflanzung nach München werde dagegen mit Skepsis betrachtet.

EOG: Votum für München sei eindeutig

Auch die EOG hat sich inzwischen in einer weiteren Pressemitteilung erklärt und darauf hingewiesen, dass die Abstimmung sehr wohl repräsentativ für den gesamten europäischen Outdoormarkt und das Votum mit überwältigender Klarheit ausgefallen sei: Die Stimmen für München seien dreimal so hoch gewesen wie für den Zweitplatzierten, den die EOG allerdings nicht namentlich nennt. Als weiteren Standort hatte sich auch Hamburg um die Ausrichtung der OutDoor beworben, ebenso wie Stuttgart und Mailand, die aber schon vorab ausgeschieden waren. "Die Hauptziele der EOG waren, die Branche zusammenzuhalten und sicherzustellen, dass sie die richtige Messeplattform für die digitale Outdoor-Industrie des 21. Jahrhunderts hat", schreibt der Verbad in der Stellungnahme.

Spaltung der Branche

Ihre langjährige Erfahrung mit und in der Outdoor-Branche wollen die Messemacher aus Friedrichshafen jetzt nutzen, um eine eigene Messe – ohne Kooperation mit der EOG – auf die Beine zu stellen. Derzeit arbeite man bereits an der künftigen Veranstaltungskonzeption. „Den Rückhalt aus der Branche für eine neue Eigenveranstaltung erfahren die Organisatoren bereits“, heißt es aus Friedrichshafen. Welche Brands sich für den Verbleib in Friedrichshafen ausgesprochen haben erklärt die Messe jedoch nicht, lediglich von „Branchengrößen“ ist die Rede.

Sollte sich der Plan bewahrheiten, gäbe es im Sommer 2019 zwei Outdoormessen in Deutschland und ein Kopf-an-Kopf-Rennen um jeden einzelnen Aussteller und Messebesucher. Eine Situation, bei der beide Veranstaltungen nur verlieren können.

So heikel wie nie: OutDoor 2018

Klar ist damit im Moment nur eines: Auf der bevorstehenden 25. OutDoor in Friedrichshafen werden es die Veranstalter den Ausstellern und Besuchern nicht leicht machen, ihre bisherige OutDoor Messe zu verlassen. Zum Anmeldeschluss Mitte Januar stand schon fest, dass zur Jubiläumsauflage rund 900 Aussteller aus über 40 Nationen vertreten sein werden. Premiere wird auch die Integration von Endkonsumenten haben: So wird am 16. und 17. Juni in Messehalle B5 die Deutsche Meisterschaft im Bouldern vor Publikum ausgetragen –parallel startet am 17. Juni die OutDoor 2018 und geht bis Mittwoch, 20. Juni 2018.

Foto: OutDoor 2017 / Messe Friedrichshafen

OutDoor Messe zieht nach München

Nach einer einwöchigen Abstimmungsphase unter den Mitgliedern der European Outdoor Group (EOG), zu der die wichtigsten europäischen Outdoorfirmen gehören, steht der neue Standort für die OutDoor Messe fest: Ab Sommer 2019 wird die Messe in München stattfinden.

Bislang war die OutDoor Messe fest mit der Messe Friedrichshafen verbunden, wo die Messe vor vielen Jahren ins Leben gerufen wurde und in diesem Jahr zum 25. Mal stattfinden wird. Ausrichter der OutDoor Messe ist jedoch die EOG, die ihre Mitglieder regelmäßig darüber befragt, welchen Veranstaltungsort die Community bevorzugt. In den letzten Jahren fiel das Votum immer auf Friedrichhafen. Diesmal konnte sich München erstmals durchsetzen und verwies Friedrichshafen – wie übrigens auch Hamburg, Stuttgart und Mailand, auf die hinteren Plätze.

Fehlende Infrastruktur in Friedrichshafen

Ein wichtiger Kritikpunkt der letzten Jahre war die fehlende Infrastruktur von Friedrichshafen für ein Event dieser Internationalität. Weder hat die Stadt einen internationalen Flughafen noch sind die Hotels und öffentlichen Verkehrsmittel auf Messeveranstaltungen ausgelegt. Für die Messe München hat zudem sicher gesprochen, dass die Outdoor Community im Winter ohnehin auf der ISPO Munich ausstellt.

„Wir danken der European Outdoor Group (EOG) für ihr Vertrauen“, sagt Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München. „Wir arbeiten seit 2003 sehr eng mit der EOG zusammen und freuen uns, diese Partnerschaft jetzt noch mehr intensivieren zu können.“ Die Messe München wird nun gemeinsam mit den Mitgliedern der EOG die OutDoor zu einer modernen Branchenplattform weiterentwickeln. Dazu will sie die Veranstaltung über den reinen Messezeitraum hinweg ganzjährig und weltweit über digitale Dienstleistungen für Händler und Konsumenten erlebbar machen.

OutDoor soll weiterentwickelt werden

Mit der ISPO-Gruppe verfügt die Messe München international über eine nahezu 50-jährige Kompetenz in der Outdoor- und Sport-Branche. Dazu gehören die Weltleitmesse ISPO Munich und die beiden Tochtermessen, ISPO Shanghai und ISPO Beijing. Dittrich: „Die OutDoor ist mit ihrem Angebot der ideale Partner für die ISPO-Gruppe. Denn die Konsumenten betreiben heute nicht nur eine Sportart, sondern viele. Das erfordert eine Neuinterpretation des „Outdoor“-Begriffs, den wir in unserem Konzept abgebildet haben.“ Heute umfasst der Bereich neben den klassischen Outdoor-Sportarten wie Bergsteigen und Klettern unter anderem auch die Themen Wassersport, Running, Urban und Fitness. Hier will die Messe München ihre Erfahrung als Veranstalter von Multisegment-Messen mit einbringen.

Foto: Messe Friedrichshafen

LOPEC München: Elektronik Messe widmet sich smarten Textilien

„Smarte Kleidung“ ist eines der Top-Themen auf der Weltleitmesse für gedruckte Elektronik, LOPEC, die vom 13. bis 15. März 2018 in München stattfindet. Der Fachmesse ist ein Kongress angegliedert, um die Komplexität und Dynamik dieser jungen Industrie besser abzubilden. 2017 nahmen 2.585 Teilnehmer aus 50 Ländern teil und 154 Aussteller aus 17 Ländern.

Elektronische Textilien mit Sensoren, Leuchtdioden und sogar Antriebselementen sorgen gerade für neue Impulse in der Mode. Designer entwerfen bereits Outfits mit integrierten Smartphone-Funktionen, die immer alltagstauglicher werden. Leicht, flexibel und robust müssen die elektronischen Bauteile im Miniaturformat sein, um in der Textilverarbeitung einsetzbar zu sein. Kosteneffizienz macht dabei den Weg frei zur Massenproduktion. Dies wird mit elektronischen Druckverfahren erreicht - statt Farben trägt der Drucker elektronische Funktionsmaterialien Schicht für Schicht auf. So entstehen Elektroden, Schaltkreise oder Leuchtstoffe direkt auf dem Gewebe oder dünn aufgetragenen Folien.

Zukünftig könnte Kleidung sogar komplett aus leitfähigen Materialien hergestellt werden. Anwendungsbeispiel: Das Londoner Modehaus Cutecircuit entwarf ein Haute-Couture-Kleid aus "Graphen" - einem leitfähigen Kohlenstoffmaterial. In die Abendrobe eingewobene Sensoren nehmen das Atmungsmuster der Trägerin auf, ein Mikroprozessor analysiert die Daten und verändert je nach Tiefe der Atemzüge die Farbe der integrierten Leuchtdioden. Das Londoner Designhaus ist einer die zahlreichen Kongressteilnehmer, das seine Technologie auf dem LOPEC-Kongress vorstellt.

Die LOPEC wird von der OEA (Organic and Printed Electronics Association) und der Messe München GmbH gemeinsam organisiert und im ICM-Internationales Congress Center München statt.

Foto: LOPEC/Theodoros Chliapas

CIFF Kopenhagen bald in Paris

Die soeben beendete Copenhagen International Fashion Fair (CIFF), die letzte Woche vom 31. Januar bis 2. Februar 2018 stattfand, nutzte die Gelegenheit, auf der Winterausgabe der Messe eine neue Ausgabe im Juni in Paris bekannt zu geben.

"Bevorstehend. CIFF in Paris ... Bereiten Sie sich vor. 20 - 26 Juni 2018" kündigte ein Schild am Eingang der größten und am längsten laufenden Modemesse Nordeuropas an. Die Messeveranstalter haben Paris bereit seit ein paar Saisonen im Auge, aber jetzt sieht es so aus, als würde die Idee dieses Jahr endlich Wirklichkeit werden.

Laut den Organisatoren, die FashionUnited auf der Messe traf, ist es eine Aufforderung, sich den Termin zu merken. Momentan sind jedoch keine weiteren Details verfügbar. Tatsache ist, dass die sechs Tage mit der Men's Fashion Week zusammenfallen, die vom 20. bis zum 24. Juni stattfinden wird, sowie mit Who's Next vom 23. bis 25. Juni, Man / Woman vom 21. bis 25. Juni und Tranoï vom 22. bis 24. Juni. Dies sollte CIFF Paris im Modekalender eine gute Positionierung verschaffen.

Die zweimal im Jahr stattfindende Messe begrüßt fast 2.000 Marken auf mehr als 60.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und kann sicherlich auf ihren Pool ehemaliger Aussteller zurückgreifen, wenn sie für die Juni-Ausgabe in Paris in die Startlöcher geht. Laut Fashion Network haben die Organisatoren begonnen, skandinavische Marken über das Projekt und die Termine im Juni zu kontaktieren.

In den vergangenen fünf Jahren hat sich die CIFF zu einem wichtigen Ziel für die internationale Modeindustrie entwickelt. Die Veranstaltung hat das Messekonzept neu erfunden und den Ruf erworben, eine der dynamischsten und innovativsten Verkaufsplattformen Europas zu sein.

Teil von CIFF sind zwei speziell zusammengestellte Bereiche - RAVEN für moderne Herrenmode und RAVEN Projects für Designer und Künstler, die die Synergien zwischen Mode und anderen kreativen Disziplinen erforschen möchten. Zudem gibt es weitere Segmente in der Damen- und Herrenmode wie Essentials für konzeptionelle Damenmodemarken und Accessoires, Future Classics für Damenmode, Ready-to-Wear und Accessoires, Premium für etablierte und moderne Premiummarken, Sleek für designorientierte Premium-Damenmodemarken und Urban für starke internationale Premiummarken für Männer mit besonderem Fokus auf Streetwear und Denim.

CIFF hat sich auch durch die Förderung skandinavischer Labels und Talente einen Namen gemacht, die die Messe durch ihre Segmente Style Setter und den Style Setter-Bungalow für etablierte und zeitgenössische Damenmodemarken beziehungsweise Premium-Damenmodemarken aus ganz Skandinavien und darüber hinaus präsentiert. Lab konzentriert sich auf zeitgemäße Unisex-Mode und modebewusste Streetwear-Marken von innovativen, aufstrebenden und etablierten Designtalenten.

Nach der Pariser Ausgabe wird die nächste CIFF Kopenhagen vom 8. bis 10. August 2018 im Bella Center in Kopenhagen stattfinden.

Foto: CIFF
Erster Fashionology Summit findet in Bangladesch statt

In nur einer Woche findet in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka der erste Fashionolgy Summit statt, eine internationale Veranstaltung, bei der es um Technologie und Innovation für die Modeindustrie geht. Die ganztägige Veranstaltung findet am Montag, dem 12. Februar 2018 im Internationalen Kongresszentrum in Bashundhara (ICCB) in Dhaka statt.

“Heute ist Technologie ein großer Teil des täglichen Lebens. Die Mode- und Bekleidungsindustrie ist keine Ausnahme. Das globale Produktions- und Liefermodell, das seit Jahrzehnten in der Bekleidungsindustrie existiert, wurde durch Fast Fashion ersetzt. Wir bringen die inspirierendsten und innovativsten Denker aus der ganzen Welt unter einem Dach zusammen. Unser Ziel ist es, die dringend benötigten Gespräche über Technologie, Digitalisierung und Innovation in der Bekleidungsindustrie zu initiieren”, erklärte Mostafiz Uddin, Geschäftsführer und Gründer des Veranstalters Bangladesh Apparel Exchange (BAE), gegenüber der Dhaka Tribune.

Der Fashiononly Summit ist die erste Veranstaltung dieser Art auf dem Gebiet der Bekleidungstechnologie und wird die nächste Generation von Modefachleute aus aller Welt und Bekleidungshersteller aus Bangladesch in einer Diskussion über die neuesten Trends in einer technologiegetriebenen Modebranche zusammenbringen. Ziel des Gipfeltreffens ist es, die Hersteller in Bangladesch mit der neuesten Technologie vertraut zu machen, ihre Fragen zu beantworten und sie zu ermutigen, die vorgestellte Technologie auch zu nutzen.

Insgesamt werden 16 renommierte Diskussionsteilnehmer aus zehn Ländern erwartet, darunter Jonathan Zornow, Erfinder des Nähroboters Sewbo; Pradeep David, Geschäftsführer von Universal Robots South Asia und Pionier des Cobot-Konzepts; Vikas Raykar, Experte für Cognitive Fashion bei IBM Watson; David Birnbaum, strategischer Berater der Weltbank; Sunil Shewakramani, stellvertretender Vorsitzender von Li & Fung India Pvt Ltd und Muchaneta Kapfunde, Gründerin und Chefredakteurin des Onlinemagazins Fashnerd.

Erster Fashionology Summit findet in Bangladesch statt

Die Vortragenden werden ihre Erfahrungen und ihr Wissen in vier Seminaren teilen, die sich den Themen “Fabrik der Zukunft”, “Smart Wearables (Fusion von Mode und Technologie)”, “Öko und nachhaltige Innovationen” und “On Demand-Herstellung und Massenanpassung” widmen. BAE wird auch die erste digitale Tech-Modenschau organisieren, die die Veranstaltung abrunden wird.

Aussteller wie Bengal Plastics Ltd., Eton Systems, Juki Smart Solutions, Lectra, Sindabad und Tukatech werden die neuesten Entwicklungen der Bekleidungstechnologie und Innovationen vorstellen, während die globale Initiative Fashion for Good zeigen wird, wie die Branche in Bezug auf Umwelt- und Sozialstandards verbessert werden und verantwortungsvolle und nachhaltige Praktiken umsetzen kann.

Branchenexperten wie Michael T. Fralix, Präsident und Geschäftsführer von [TC2]; Frederic Gaillard, Vizepräsident von Lectra; Danit Peleg, Gründer und Kreativdirektor von 3D Printed Fashion; Richard Oliver, Geschäftsführer von Theunseen; Ram Sareen, Gründer und Geschäftsführer von Tukatech; Amanda Cosco, Gründerin von Electric Runway; Magnus Sundgren, Technologiechef von Eton Systems; Sonia Bashir Kabir, Geschäftsführerin von Microsoft Bangladesh, Eva Van Der Brugge und Pim Kneepkens, Innovationsmanager von Fashion for Good, werden ebenfalls vor Ort sein.

Erster Fashionology Summit findet in Bangladesch statt

Das Gipfeltreffen wird von der C&A Foundation, dem niederländischen Königreich, Pacific Jeans, Flowater und anderen unterstützt.

Fotos: BangladeshFashionolgySummit.com
CPM Moscow freut sich über „deutlichen Flächenzuwachs"

Zur 30. Jubiläumsauflage der CPM Collection Premiere Moscow, die vom 19. bis 22. Februar 2018 in der russischen Hauptstadt stattfindet, können die Veranstalter der Messe Düsseldorf Moscow und der Düsseldorfer Igedo Company eigenen Anfgaben zufolge einen deutlichen Flächenzuwachs in den Länderpavillions verzeichnen. So habe sich alleine die Gesamtausstellungsfläche der Türkei von 1.874 auf 2.280 Quadratmeter vergrößert, heißt es. Die Deutsche Halle soll im Vergleich zur Vorsaison um rund 200 Quadratmeter wachsen.

Die Ausstellungsfläche der Hersteller aus Russland, der Euro-Asiatischen Wirtschaftsunion (EAWU) und deren Nachbarländer werde um 700 Quadratmeter erweitert, so die Veranstalter.

„Auch die kommende CPM läuft weiter auf Wachstum hinaus. Nach den schweren Jahren auf dem russischen Markt, dem die CPM erfolgreich trotzte, doppelt erfreulich“, so CPM-Projektleiter International Christian Kasch. Bereits lange vor offiziellem Anmeldeschluss für internationale Aussteller habe man einen deutlichen Anstieg der Anfragen und der Ausstellerzahl in den Länderpavillons Deutschlands und der Türkei verzeichnen können. Das knüpfe an alte Erfolgsjahre an.

Erfreulich für das Messeformat: Für den gerade neu geschaffenen Bereich CPM Accessories & Shoes scheint die Nachfrage besonders groß zu sein. „Ursprünglich war nicht unbedingt geplant für Schuhe und Accessoires einen separaten Bereich zu installieren. Die vielen Anmeldungen haben uns eines Besseren belehrt. Daher auch direkt eine eigene Halle“, so Kasch.

Der russische Markt erholt sich

Glaubt man den Branchenexperten, spiegelt das Wachstum der CPM auch eine durchaus positive Entwicklung auf dem russischen Modemarkt wieder: Laut einer durch die Fashion Consulting Group durchgeführten Studie kommen nämlich immer mehr internationale Marken aus dem mittleren und Premium-Segment nach Russland. So haben allein in der ersten Hälfte 2017 28 internationale Brands ihre ersten Geschäfte in Russland eröffnet. Davon sind etwa die Hälfte dem Modesegment zuzuordnen, der Großteil davon kommt aus Italien.

Dass der russische Markt wieder stark in Bewegung ist, zeigt sich auch darin, dass sich die Zahl der russischen Aussteller auf der CPM wieder ansteigt. Der russische CPM-Projektleiter Nikolay Yarzew erwartet sogar einen Rekord auf Seiten der russischen Aussteller und – aufgrund der erweiterten Messefläche mit neuen Hallen und Themenbereichen – einen weiter spürbaren Anstieg der Fachbesucher. „Geschäftsentwicklung und Expansion sind wieder Schlagwörter für Russland. Wir wagen für die kommende Saison sogar von Rekordzahlen seitens der russischen Teilnehmer zu sprechen“, so Yarzew kämpferisch.

Insgesamt präsentieren nach Angaben der Organisatoren 750 Aussteller mit rund 1.350 Marken aus 27 Ländern ihre neuen Herbst/Winter Kollektionen 2018/19 auf der CPM. Dazu gehören Global Player, Brands und Premium Marken wie Camel Active, Digel, Mustang und Juvia aus Deutschland, Pennyblack, Liviana Conti, Geox, Beatrice B., Florence Mode und Gualtiero aus Italien oder Maison Lener, Mat de Misaine, Mes Demoiselles, Dehry und Mado aus Frankreich.

Foto: CPM Moscow

ISPO Munich 2018: positive Stimmung und digitaler Nachholbedarf INTERAKTIV

Es war in allen Messehallen zu spüren: Die Stimmung in der Sportbranche ist derzeit gut. Kein Wunder: Der frühe Winter hat dem wichtigen Wintergeschäft gute Umsatzzahlen beschert.

Ski ist nicht tot

Die offiziellen Zahlen (2.801 Aussteller und über 84.000 Besucher aus 120 Ländern) und die vollen Gänge sprechen eine klare Sprache: Die ISPO Munich, die heute nach vier Tagen zu Ende geht, kann ein positives Fazit ziehen. Die guten Wetterbedingungen vor Weihnachten haben frühe Abverkäufe gesichert, das beflügelt vor allem die Skibranche, die in den letzten Jahren immer wieder mangelnden Schnee zu beklagen hatte. Hans Taubenberger von der Premium Skibrand Toni Sailer: „Die letzten Jahre hieß es, Skifahren sei tot – aber genau das Gegenteil ist der Fall! Es macht richtig Spaß auf der Messe.“

ISPO Munich 2018: positive Stimmung und digitaler Nachholbedarf

Mehr modische Styles

Farbenfroh zeigten sich die Kollektionen der 2.801 Aussteller in vielen Segmenten – wenn auch eher clean und wertig als verspielt und bunt. Statt Colorblocking an Jacken oder Hosen werden eher einfarbige Teile in verschiedenen Farben kombiniert. Die Bandbreite ist enorm – von kräftigem Lime über erdige Braun- und Bordeaux-Töne bis hin zu Nude und Rosé. Auch monochrome Outfits in gedeckteren Tönen wie Dunkelgrün, Braun oder Grau gehörten zu den Favoriten in der Präsentation. Wenn überhaupt mit Mustern gearbeitet wurde, dann oft mit Camouflage-Mustern, die vom Baselayer bis hin zum Parka für einen urbanen Look sorgen.

ISPO Munich 2018: positive Stimmung und digitaler Nachholbedarf

Das Angebot an urbanen Styles wuchs vor allem im Bereich der Outdoor und Skibrands Brands beachtlich. Damit wollen die Marken nicht nur unabhängiger werden vom Wetter, sondern auch den gestiegenen Ansprüchen der Kunden gerecht werden. Jack Wolfskin, Schöffel, Haglöfs, Arc’Teryx und viele weitere zeigen immer mehr modisch inspirierten Kollektionen, so z.B. A-linienförmige Damen Mäntel bei Arc’Teryx und Kari Traa, dicke Daunenmäntel bei Jack Wolfskin, Teddy-Fleece bei Columbia, Prana und ebenso in der neuen Fire & Ice Kollektion aus dem Hause Bogner. Seit etwa einem Jahr arbeitet die Marke an einem umfangreichen Fresh-up und präsentierte auf der Messe mit Bogner und Fire & Ice zwei klar positionierte Kollektionen, die sich wieder deutlicher voneinander unterschieden als in den letzten Jahren.

ISPO Munich 2018: positive Stimmung und digitaler Nachholbedarf

Die Annäherung an die Mode fand auch auf technischer Seite statt. So launchte Gore-Tex auf der Messe ‚Gore Infinium‘, das durch ein weißes Label in Diamantform gekennzeichnet wird. Es soll künftig all diejenigen Artikel markieren, die technisch, aber nicht wasserdicht sind und somit nicht die umfangreichen bisherigen Anforderungen von Gore erfüllen müssen. Das soll viel Spielraum für mehr Kreativität eröffnen, da sich viele Mode- und Sportbrands zwar für die Membran interessieren, aber nicht die volle Wasserdichtigkeit (z.B. durch wasserdichte Reißverschlüsse) erfüllen wollen wie z.B. bei einer alpinen Jacke.

ISPO Munich 2018: positive Stimmung und digitaler Nachholbedarf

Digitalisierung der Sportbranche

Für viel Gesprächsstoff auf der Messe sorgte das Thema Digitalisierung. Zahlreiche Vorträge, Diskussionsrunden und Info-Stände hatte die Messe dem Thema gewidmet und will die Branche so bei der digitalen Transformation unterstützen. Auch adidas-Vorstand Roland Auschel kam extra auf die Messe um in einem Vortrag seine Vision zur Digitalisierung vorzustellen. „Wir sind zurück auf der ISPO Munich, um unsere Verbundenheit mit dem Fachhandel zu zeigen. Offen und transparent“, so Auschel. Für ihn sei der stationäre Fachhandel ein Teil der Lösung und nicht Teil des Problems Digitalisierung.

Das Thema wird auch weiterhin im Fokus der Messe bleiben. So will die Messe eine Kooperation mit Alibaba starten. Alibaba beabsichtigt, die ISPO bei der Digitalisierung, vor allem im chinesischen Markt zu unterstützen. Die mehr als 4.000 internationalen ISPO-Kunden können durch die geplante Kooperation mehr über den chinesischen Markt und die Zusammenarbeit mit Alibabas B2C-Plattform Tmall lernen und ihr E-Commerce-Geschäft nach China ausweiten. Zudem will die ISPO im Juni dieses Jahres erstmals einen eigenen Summit zur Digitalisierung veranstalten.

ISPO Munich 2018: positive Stimmung und digitaler Nachholbedarf

Fokus auf den Endverbraucher

Erstmals haben die Organisatoren der ISPO Munich auch den Endverbraucher ins Messegeschehen mit einbezogen, allerdings nur außerhalb der Messehallen. So wurden um Rahmen der ISPO Munich Sports Week gemeinsam mit Münchner Händlern erstmals Events veranstaltet wie z.B. der Munich Night Run, das Sunrise Yoga bei Sport Scheck, die Globetrotter Adventure Night und das Sport Schuster Biathlon Camp veranstaltet.

Die interaktive Landkarte von FashionUnited bietet einen Überblick zu den wichtigsten europäischen Modemessen für deutsche Händler. Klicken Sie auf 'Start Exploring' und nutzen Sie den Pfeil um von Messe zu Messe zu wandern.

Fotos: Die Messestände und Kollektionen von Bergans of Norway, Peak Performance, Arc’Teryx, Jack Wolfskin, Gore-Tex Infinium, Adidas / Regina Henkel

Berliner Messen: Premium Group bilanziert "guten Saisonstart"

Mit den Formaten Premium, Show & Order, Seek und Bright ist die Messegesellschaft Premium Group ein Schwergewicht der Berliner Modewoche. Am Mittwoch zogen die Organisatoren ein positives Fazit der jüngsten Veranstaltungen, die in der vergangenen Woche stattgefunden hatten. „Das war ein guter Saisonstart für uns. Alle Messeformate und Events sind sehr gut besprochen und besucht worden“, erklärte Anita Tillmann, Managing Partner der Premium Group. „Die Anzahl der Besucher lag etwas höher als in der Sommersaison und entspricht ungefähr der Anzahl der vergangenen Wintersaison.“ Die Veranstalter zeigten sich „zufrieden mit der Frequenz und vor allem mit der Qualität der Besucher“.

Die vier Messen, auf denen etwa 1.800 Marken ihre Kollektionen für die Saison Herbst/Winter 2018/19 vorstellten, konnten erneut einen hohen Anteil internationaler Gäste begrüßen. 56 Prozent der Besucher seien aus Deutschland gekommen, der Rest aus dem Ausland, heißt es im Abschlussbericht. Die stärkste Fraktion unter den internationalen Gästen stellte Südeuropa mit einem Anteil von elf Prozent an der Gesamtbesucherzahl. Ansonsten waren Einkäufer und Journalisten aus den Benelux-Ländern (8 Prozent), Skandinavien (7 Prozent), Osteuropa (5 Prozent), Österreich und der Schweiz (4 Prozent), Großbritannien und Irland (3 Prozent) sowie aus Übersee (6 Prozent) auf den Messen vertreten.

Berliner Messen: Premium Group bilanziert "guten Saisonstart"

Das neue Konzept der Messe Show & Order hat sich bewährt

Zufrieden war Anita Tillmann auch mit dem Neustart der Show & Order. Die Messe, die im Herbst 2016 von der Premium Group übernommen worden war, fand erstmals im Kühlhaus auf dem Gelände der Hauptveranstaltung statt. „Die Zusammenlegung von Premium und Show & Order war richtig und wichtig“, erklärte Tillmann. So konnten sich die Veranstalter über „gute Besucherzahlen sowie eine positive Stimmung“ freuen. „Die Idee hinter dem Konzept der Show & Order ging auf“, lautete ihr Fazit.

Umgezogen war auch die von der Premium Group veranstaltete Fashiontech. Die Konferenz mit angeschlossener Ausstellung, auf der technologische Innovationen für die Modebranche präsentiert werden, fand erstmals im Kraftwerk statt. An das eintägige Event schloss sich am selben Ort mit der „Fashionsustain“, die von der Messe Frankfurt organisiert wurde, eine weitere Fachkonferenz an. Sie konzentrierte sich auf Neuerungen im Bereich der nachhaltigen Textilproduktion. So konnten sich die Besucher in Berlin gleich über zwei wichtige Zukunftsthemen informieren. Beide Veranstaltungen waren dementsprechend gut besucht.

„Zwei Leader mit starken Kompetenzbereichen kooperieren und teilen ihr Wissen, um den bestmöglichen Output für die Branche zu erreichen“, sagte Anita Tillmann. „Mit der Messe Frankfurt hat die Premium Group den perfekten Partner gefunden, um das Angebot der Berlin Fashion Week zu vertiefen und Berlin als Mode- und Innovations-Marktplatz zu stärken.“

Fotos: Premium Exhibitions GmbH