Deutscher Mode- und Schuhhandel kann im März kräftig zulegen
Foto: David Visnjic/Andolu Agency via AFP

Der Einzelhandel in Deutschland hat seinen Umsatz im März deutlich gesteigert. Die Anbieter von Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren zählten dabei mit überdurchschnittlich hohen Zuwächsen zu den Hauptgewinnern. Das geht aus vorläufigen Zahlen hervor, die das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag veröffentlichte.

Demnach lag der Gesamtumsatz im hiesigen Einzelhandel im März nominal um 12,3 Prozent und real – also bereinigt um Preiseinflüsse – um 11,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, der allerdings einen Verkaufstag weniger umfasste. Im Vergleich zum Februar stiegen die Erlöse kalender- und saisonbereinigt nominal um 7,4 Prozent und real um 7,7 Prozent. Damit erreichten sie nach Angaben der Wiesbadener Behörde das „zweitstärkste Umsatzplus gegenüber einem Vormonat seit Beginn der Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie in Deutschland im März 2020“.

Im Handel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahresmonat nominal um 25,6 Prozent und real um 27,7 Prozent. Noch höher fielen die Zuwächse im Internet- und Versandhandel aus: Sie legten nominal und real um 42,9 Prozent zu.

Insgesamt wuchs der Umsatz mit Lebensmitteln im März den vorliegenden Zahlen zufolge nominal um 4,6 Prozent und real um 2,9 Prozent. Im Handel mit Nicht-Lebensmitteln stiegen die Erlöse im Jahresvergleich nominal um 18,4 Prozent und real um 17,5 Prozent.

 

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