VF Corporation: Jahresumsatz von Vans soll bis 2023 fünf Milliarden US-Dollar erreichen

Der US-amerikanische Bekleidungskonzern VF Corporation hat große Pläne mit seiner Marke Vans. Bis 2023 soll der Jahresumsatz des Sportswearlabels die Fünf-Milliarden-Dollar-Hürde überspringen. Das ambitionierte Ziel verkündete Konzernchef Steve Rendle am Dienstag auf einem Investorentreffen am Hauptsitz der Marke im kalifornischen Costa Mesa.

Aktuell erreicht Vans einen jährlichen Umsatz in Höhe von etwa drei Milliarden US-Dollar. Um pünktlich auf die angepeilten fünf Milliarden zu kommen, müssten die Erlöse jährlich um zehn bis zwölf Prozent gesteigert werden. Als Wachstumsmotor soll dabei der eigene Einzelhandel des Labels dienen: Seine Erlöse sollen bis 2023 im Durchschnitt jährlich um 13 bis 16 Prozent zulegen.

Unrealistisch erscheint das Ziel nicht: Seit der Übernahme durch VF im Jahr 2004 seien die Umsätze von Vans jährlich im Durchschnitt um 17 Prozent gestiegen, teilte der Konzern mit. So gibt sich Rendle selbstbewusst: „Ich bin zuversichtlich, dass das Team von Vans in der Lage sein wird, das mutige Umsatzziel von fünf Milliarden Dollar zu erreichen“, sagte er.

Klares Markenprofil soll Vans zum Erfolg verhelfen

Zum künftigen Erfolg der Marke soll auch ein scharfes Profil der Marke beitragen: Vans werde darauf verzichten, „allgegenwärtig“ zu sein, und sich stattdessen auf die „Pfeiler des Labels – Kunst, Musik, Action Sports und Street Culture – konzentrieren“, erklärte Markenpräsident Doug Palladini. Mit dieser klaren Aussage könne Vans seinen „verdienten Platz als Nummer drei unter den globalen Sport-Lifestyle-Marken“ einnehmen.

Der zukünftige Erfolg von Vans ist für den VF-Konzern von großer Bedeutung. Erst vor einem Monat hatte das Unternehmen verkündet, sein Portfolio weiter straffen zu wollen. Demnach soll die komplette Denim-Sparte mit den Traditionsmarken Wrangler und Lee in ein eigenständiges Unternehmen ausgegliedert und an die Börse gebracht werden. Zuvor hatte der Konzern bereits die Marke Nautica und den Bereich Licensed Sports Group abgegeben. Im Gegenzug wurden der Workwear-Spezialist Willkinson-Dickie sowie die Outdoor-Marke Icebreaker und der Sportschuh-Anbieter Altra übernommen.

Foto: Vans Facebook-Page
 

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