Nach starken Quartalszahlen: Under Armour hebt Jahresprognosen an

Der US-amerikanische Sportartikelanbieter Under Armour Inc. hat am Dienstag unerwartet gute Resultate für das erste Quartal 2021 vorgelegt. Angesichts der starke Zahlen hob das Unternehmen seine Prognosen für das gesamte Geschäftsjahr an.

In den Monaten Januar bis März erwirtschaftete Under Armour einen Umsatz in Höhe von 1,26 Milliarden US-Dollar (1,05 Milliarden Euro). Das entsprach einer Steigerung um 35 Prozent (währungsbereinigt +32 Prozent) gegenüber dem Vorjahresquartal. Überdurchschnittlich gut entwickelte sich das eigene Onlinegeschäft mit einem Plus von 69 Prozent.

In Nordamerika stiegen die Erlöse um 32 Prozent auf 806 Millionen US-Dollar, im internationalen Geschäft legten sie sogar um 58 Prozent (währungsbereinigt +50 Prozent) auf 452 Millionen US-Dollar zu. Im asiatisch-pazifischen Raum konnte der Sportartikler seinen Umsatz mehr als verdoppeln, in der Region EMEA, die Europa, den Nahen Osten und Afrika umfasst, erreichte er immerhin eine Steigerung um 41 Prozent (währungsbereinigt +33 Prozent). In Lateinamerika schrumpften die Erlöse hingegen um neun Prozent (währungsbereinigt -7 Prozent).

Weil das Unternehmen seine Bruttomarge steigern und die Betriebskosten verringern konnte, fiel der Gewinn höher aus, als im Vorfeld erwartet worden war. Unter dem Strich stand ein Quartalsüberschuss von 77,8 Millionen US-Dollar (64,7 Millionen Euro). Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch einen Verlust von 589,7 Millionen US-Dollar verbuchen müssen. Seinerzeit hatten aber Restrukturierungskosten und Wertberichtigungen für eine einmalige Ergebnisbelastung im Umfang von insgesamt 436 Millionen US-Dollar gesorgt.

CEO Patrik Frisk lobte angesichts der starken Zahlen den „exzellenten Start“ ins neue Geschäftsjahr. Zudem hob das Unternehmen seine Jahresprognosen an. Es rechnet nun mit einem Umsatzwachstum um einen Prozentsatz „im mittleren Zehnerbereich“. Zuvor war es nur von einem einstelligen Plus ausgegangen. Beim operativen Gewinn liegt der neue Zielkorridor bei 105 bis 115 Millionen US-Dollar, nachdem bislang lediglich fünf bis 25 Millionen US-Dollar erwartet worden waren.

Foto: Under Armour
 

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