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Mango: Halbjahresumsatz steigt um fast 25 Prozent – leichter Rückgang im E-Commerce

Von Ole Spötter

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Foto: Mango

Der spanische Bekleidungsanbieter Mango hat die ersten sechs Monate mit einem Umsatzwachstum abgeschlossen, das sogar den gleichen Zeitraum vor der Pandemie 2019 übertrifft.

Mango erzielte im ersten Halbjahr 2022 einen Umsatz von 1,214 Milliarden Euro. Gegenüber den 973 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum konnte das Unternehmen diesen damit um 24,8 Prozent steigern. Das geht aus den aktuellen Geschäftszahlen hervor, die das Unternehmen am Donnerstag bekanntgab.

Expansion im stationären Handel – leichter Rückgang im E-Commerce

Eine wichtige Rolle dabei spielen der heimische, spanische Markt sowie Frankreich, wo das Unternehmen gerade das Pariser Flagship renoviert hat. Bis 2025 soll es 300 Verkaufspunkte auf dem französischen Markt geben, heißt es in der Mitteilung. Außerdem soll die Expansion im Vereinigten Königreich – wo aktuell eine Eröffnung im Londoner Einkaufszentrum Battersea Power Station geplant ist – und in Italien vorangetrieben werden.

In den USA soll es bis 2024 insgesamt 40 Standorte geben und auch in Indien setzt das Unternehmen auf viele Neueröffnungen: mit dem Partner Myntra wurden die Verkaufspunkte auf 50 aufgestockt, 15 bis 20 sollen in der zweiten Jahreshälfte folgen. Aktuell betreibt Mango weltweit 2.508 Verkaufsstellen. In Russland hat das Unternehmen seine “direkten Aktivitäten” aufgegeben und dafür eine Rückstellung von 20 Millionen Euro gebildet, heißt es aus Barcelona.

Den Pandemie-bedingten Boom im Onlinehandel konnte Mango in den ersten sechs Monaten des Jahres nicht fortsetzen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verbuchte der Modeanbieter einen Rückgang von 3,9 Prozent.

Mango will Investitionen verdreifachen

Neben den Investitionen im stationären Handel sollen auch die Bereiche Technologie und Logistik gestärkt werden. Insgesamt plant Mango 2022 Investitionen in Höhe von 120 Millionen Euro.

„Unsere Kund:innen schätzen unser Produkt und wir haben unsere Expansion beschleunigt und unseren Betrieb effizienter gemacht“, sagte. Mango-CEO Toni Ruiz.

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