Der US-amerikanische Schuhhersteller Crocs Inc. hat sich gegen Gerüchte in der Presse und den sozialen Medien gewehrt, denen zufolge er den Geschäftsbetrieb einstellen werde. Diese starteten, nachdem die Schuhmarke bekannt gab, seine letzten eigenen Produktionsstätten in Mexiko und Italien schließen zu wollen.

„Im Zusammenhang mit den laufenden Bemühungen, den Geschäftsbetrieb zu vereinfachen und die Rentabilität zu verbessern, hat das Unternehmen im zweiten Quartal seine Produktionsstätte in Mexiko geschlossen und die Schließung seiner letzten Produktionsstätte in Italien vorangetrieben“, hieß es in einem von Crocs am vergangenen Dienstag veröffentlichten Finanzbericht.

Diese Nachricht wurde von Fans der farbenfrohen Schuhmarke missverstanden, die ihrem Entsetzen über eine mögliche Einstellung bald in den sozialen Medien Luft machten: „Crocs sind die McDonals der Schuhwelt. Wie konnten wir dies geschehen lassen?“ hieß es zum Beispiel in einer Nachricht auf Twitter. Auch in den Medien wurde die Nachricht missverstanden und zusammen mit vorherigen Filialschließungen als Aus interpretiert; von einem „Absturz“ der Marke und einer Krise war auch in der deutschen Presse zu lesen.

Aber auch wenn Crocs im ersten Drittel des Jahres 28 Filialen schloss, geht es dem Unternehmen weiterhin gut, machte es doch im zweiten Quartal einen Gewinnsprung und auch die Bruttogewinnspanne übertraf die Erwartungen. Weltweit betreibt Crocs derzeit 530 Filialen in mehr als 90 Ländern.

Dementsprechend wandte sich das Unternehmen ebenfalls per Twitter an die Öffentlichkeit: „Falscher Alarm“ hieß es dort. „Wir gehen nirgendwo hin“. Und fügte später hinzu: „Sei versichert, Croc Nation, unsere Zukunft ist so rosig, frech und farbenfroh wie immer.“

Die Entscheidung, die letzten eigenen Produktionsstätten in Mexiko und Italien zu schließen ist Teil einer neuen Strategie, um Kosten durch eine Verlagerung der Produktion zu sparen. Über die Zukunft der in den beiden Standorten beschäftigten Mitarbeiter wurden noch keine Angaben gemacht.

 

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