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Hermes verdreifacht Kapazitäten im Berliner Raum

Das Versandunternehmen Hermes hat einen Logistik-Standort im brandenburgischen Ketzin in Betrieb genommen. Das rund 10.000 Quadratmeter große Verteilzentrum soll die bisherige Abwicklungsmenge in der Hauptstadtregion nahezu verdreifacht werden, heißt es seitens der Otto-Tochter.

52 Millionen Euro hat das Unternehmen eigenen Angaben zufolge für den Bau investiert, in dem künftig bis zu 25.000 Sendungen in der Stunde verarbeitet werden sollen.

Das Logistik-Center Berlin-Brandenburg ist Teil eines 300 Millionen Euro schweren Investitionsprogramms, mit dem Hermes bis 2020 sein Logistiknetzwerk umfassend modernisieren will. Zwei weitere neue Logistik-Center in Mainz und Bad Rappenau bei Heilbronn haben den Betrieb bereits aufgenommen.

Foto: Hermes

Nach dreitägigen Verhandlungen steht die Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) vor einem ergebnislosen Abschluss. «Wir sind enttäuscht, dass wir nicht mehr Fortschritte zu konkreten Ergebnissen erreichen konnten», sagte WTO-Sprecher Keith Rockwell vor Beginn der letzen Verhandlungsrunde in Buenos Aires. Die Gespräche liefen am Mittwoch auf Hochtouren, um wenigstens eine gemeinsame Erklärung der Handelsminister der 164 Mitgliedstaaten abgeben zu können. Die Konferenz sollte bis Mittwochabend (Ortszeit) dauern.

Handfeste Vereinbarungen in den Hauptthemen der 11. WTO-Ministerkonferenz wie illegale Fischerei, Agrarwirtschaft und Online-Handel werden bereits seit Dienstag ausgeschlossen. «Eine Abkommen-Lawine wird es offensichtlich nicht geben», sagte Rockwell. Sogar die Abschlusserklärung stehe in Frage, weil ein Mitgliedsstaat sich weigerte, die im Dokument vorgeschlagene Unterstützung des multilateralen Handelssystems und der Bedeutung der Entwicklungsfrage mitzutragen. Rockwell antwortete nicht auf die Frage, ob es sich bei dem Staat um die USA handelt.

Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer reiste bereits vor Abschluss der Verhandlungen aus Argentinien ab. Am Montag hatte er zum Auftakt der Konferenz die WTO hart kritisiert, weil sie selbst ernannten Entwicklungsländern unfaire Vorteile gewähre. (dpa)

Kräftiges Umsatzplus für Inditex: Zara-Mutter erfüllt in den ersten neun Monaten die Erwartungen

Der spanische Bekleidungshändler Inditex ist weiter auf Wachstumskurs. Das kam nicht überraschend: Die Zahlen für die ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2017/18, die das Unternehmen am Mittwoch vorlegte, entsprachen den Erwartungen. Auch in der Anfangsphase des Schlussquartals hielt der Aufwärtstrend an: Seit Anfang November registrierte der Konzern, zu dem Konzepte wie Zara, Massimo Dutti und Bershka gehören, ein deutliches Umsatzplus. Das erfreute die Anleger: Unmittelbar nach der Veröffentlichung der aktuellen Resultate stieg der Aktienkurs kräftig an.

In den Monaten Februar bis Oktober belief sich der Konzernumsatz auf knapp 18,0 Milliarden Euro. Damit übertraf er das entsprechende Vorjahresniveau um 9,5 Prozent. Im dritten Quartal konnte der Konzern dabei allerdings nicht ganz an die Steigerungsrate des ersten Halbjahres (+11,5 Prozent) anknüpfen. Das Umsatzwachstum auf vergleichbarer Fläche sei aber weiterhin „stark“ gewesen, erklärte Inditex, ohne konkrete Zahlen zu nennen.

Wesentlichen Anteil an der Steigerung hatten die zahlreichen neu eröffneten Filialen: Ende Oktober verfügte Inditex weltweit über 7.504 Stores in 94 Ländern, ein Jahr zuvor waren es lediglich 7.240 gewesen. Zudem hat der Konzern seine Internet-Präsenz weiter vergrößert. Ein Meilenstein war dabei die Eröffnung des Online-Stores der populären Kette Zara in Indien, die im Oktober vollzogen wurde.

Der Nettogewinn stieg um 6,2 Prozent

Höhere Betriebsausgaben infolge der Flächenexpansion und des Ausbaus der digitalen Angebote drückten die operative Marge. Sie sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 17,2 auf 16,7 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs daher nicht so stark wie der Umsatz: Es stieg um 6,1 Prozent auf 2,99 Milliarden Euro. Der auf die Anteilseigner entfallende Nettogewinn wurde um 6,2 Prozent auf 2,34 Milliarden Euro verbessert.

Der Start ins vierte Quartal ist den Spaniern ebenfalls geglückt: Für den Zeitraum vom 1. November bis zum 11. Dezember meldeten sie ein Umsatzplus von 13 Prozent in den jeweiligen Lokalwährungen. Noch stehen aber entscheidende Wochen bevor: „Aufgrund des Umsatzvolumens werden die Weihnachtszeit und die folgende Verkaufsperiode die Herbst-Winter-Saison maßgeblich beeinflussen“, erklärte das Unternehmen.

Inditex, Neunmonatszahlen 2017/18
Umsatz 18,0 Milliarden €
Nettogewinn 2,34 Milliarden €

Foto: Inditex
Südostasien: Bekleidungsindustrie und Onlinehandel boomen

Südostasien boomt, und das nicht erst seit kurzem. Länder wie Vietnam, Indonesien, Thailand, Myanmar und Kambodscha machen sich gerade in der Textil- und Bekleidungsindustrie einen Namen, aber auch was den Onlinehandel angeht, können sich die Vorhersagen sehen lassen: Laut Business of Fashion soll er noch in diesem Jahr ein Volumen von 50 Milliarden US-Dollar ereichen und sich bis 2025 vervierfachen.

Davon kann Europa nur träumen. „Das tatsächliche Wachstumspotential liegt in den relativ unerschlossenen Märkten Bangladesch, Kambodscha, Laos, Myanmar, Nepal, Pakistan und Sri Lanka," bestätigt auch Hanno Stegmann, Geschäftsführer der Asia-Pacific Internet Group aus Singapur. Kein Wunder also, dass sich das Augenmerk (und die Hoffnungen) vieler Marken und Einzelhändler aus dem Westen derzeit gen Osten richtet. FashionUnited hat die begünstigenden Faktoren und weiterführende Artikel zusammengestellt, um das Thema zu beleuchten.

Geholfen hat dem phänomenalen Wachstum Südostasiens ein Anstieg an Smartphone-Benutzern, die ihr Gerät rege für den Zugang zum Internet und Onlinetransaktionen nutzen. Bis Ende des Jahres soll Südostasien 330 Millionen Internetbenutzer vorweisen können, was die Region laut einer Einschätzung von Tech Crunch zu einer der größten der Welt macht. Auch wenn Online-Reisebuchungen noch die größten Ausgaben ausmachen, sah der E-Commerce das größte Wachstum in diesem Jahrmit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 41 Prozent und einem Volumen von 10 Milliarden US-Dollar.

Junge Internet-Start-ups tragen entscheidend zum Wachstum bei: Sie haben seit 2016 mehr als 12 Milliarden US-Dollar an Kapital investiert; 9 Milliarden davon von Start-ups mit einem Marktwert von über 1 Milliarde US-Dollar.

Geringe Mindestlöhne, ein Reichtum an Rohstoffen und eine junge Bevölkerung, die sich mit dem Internet und Onlinehandel auskennt, werden die Schwellenländer Südostasiens auch weiterhin ganz oben auf den Radarschirm nicht nur der Modebranche bringen. Man darf gespannt auf die weitere Entwicklung sein.

Foto: CIA World Factbook via Wikimedia

Der Textileinzelhändler Inditex hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017/18 von Neueröffnungen und einer stärkeren Verzahnung seiner stationären Geschäfte mit dem Onlinehandel profitiert. Der spanische Zara-Mutterkonzern investierte zuletzt stark in Technologie, aber auch in Neueröffnungen oder Modernisierungen. Zudem experimentiert der Konzern mit Lieferungen am gleichen oder am nächsten Tag.

So stieg der Umsatz im Berichtszeitraum per Ende Oktober um 10 Prozent auf fast 18 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Unter dem Strich verdiente Inditex mit 2,3 Milliarden Euro 6 Prozent mehr. Das Unternehmen, zu dem Marken wie Zara oder Massimo Dutti gehören, ist einer der weltweit größten Textileinzelhändler. (dpa)

Textilverbände unterstützen Freihandelsabkommen zwischen EU und Mercosur

Schon länger verhandeln die Europäische Union und der südamerikanische Staatenbund Mercosur über ein Freihandelsabkommen. Die führenden Textilverbände beider Regionen hoffen auf einen erfolgreichen Abschluss und haben nun branchenbezogene Vorschläge gemacht.

Das geht aus einer gemeinsamen Stellungnahme hervor, die der europäische Branchenverband European Apparel and Textile Confederation (Euratex) und sein brasilianisches Pendant Associação Brasileira da Indústria Têxtil e de Confecção (ABIT) am Montag veröffentlichten. „Die Textil- und Bekleidungsindustrie ist ein lebendige, globale Branche, in der die EU- und Mercosur-Staaten eine Schlüsselrolle spielen“, heißt es darin. Beide Organisationen hätten in den vergangenen Monaten ihre langjährigen Kontakte intensiviert, um branchenspezifische Möglichkeiten für Handelserleichterungen zu finden. Ein Schwerpunkt der „umfassenden und manchmal harten“ Verhandlungen sei neben dem Abbau von Zöllen die Festlegung von Ursprungsregeln gewesen. Hier hätten die Verbände eine „ausgewogene“ Lösung gefunden, die den Strukturen der Branchen in beiden Regionen entspreche.

Diese Vereinbarung wollen die Textilorganisationen nun den politischen Verhandlungspartnern als „Vorschlag“ unterbreiten. „Wir hoffen sehr, dass EU und Mercosur so schnell wie möglich ein Abkommen beschließen werden, und bitten die Unterhändler, unsere Empfehlungen zu berücksichtigen“, erklärten die Verbandspräsidenten Klaus Huneke (Euratex) und Fernando Pimentel (ABIT) in einem gemeinsamen Statement.

Foto: Euratex
Beste Arbeitgeber 2018: Puma und Adidas sind dabei

Glassdoor, die Website für Jobs und Recruiting, hat ihre alljährliche Bewertung der besten deutschen Arbeitgeber 2018 herausgegeben. Nur zwei Unternehmen der Bekleidungsbranche haben es in die Top 25 geschafft, diese allerdings sogar in die Top 10 - Puma an 5. Stelle und Adidas an 9. Stelle.

Der deutsche Ableger des US-Unternehmens hat wieder Tausende von Mitarbeitern befragt, um die besten Arbeitgeber auszuwählen. Unter einer maximalen Punktzahl von 5 erreichte Puma eine 4,5 und Adidas eine 4,4. Während Puma sich über den Aufstieg freuen kann - in den letzten Jahren war der Sportartikelhersteller nicht unter den Top 25 - bedeutet Platz 9 für das zweite Herzogenauracher Unternehmen den Abstieg, befand sich Adidas doch im Vorjahr noch auf Platz 2. Jedoch konnte das Unternehmen seine Durchschnittsbewertung um 0,1 Punkte verbessern.

Puma überholt Adidas als bester deutscher Arbeitgeber

Als Gründe für die Bewertung als „Super Arbeitsgeber“ wurde von Puma-Mitarbeitern genannt, dass das Unternehmen „sehr schnell und dynamisch“ sei und es aus diesem Grund „nie langweilig“ werde. Bei Adidas wurde die „großartige Atmosphäre und Unternehmenskultur“ gelobt sowie eine „gute Work-Life-Balance“ und eine „großartige Ausstattung“.

„Jobsuchende sind über die Arbeitgeber besser informiert als jemals zuvor. Sie tragen Informationen über sämtliche Aspekte zusammen, von der Unternehmenskultur über Karrierechancen bis hin zur Lohn- und Gehaltsphilosophie. Die Glassdoor Awards helfen ihnen dabei, die wirklich herausragenden Unternehmen zu identifizieren. Die Gewinner werden nicht von irgendwem bestimmt, sondern von denjenigen, die es am besten wissen - den eigenen Mitarbeitern. Wenn die Angestellten sehr gern zur Arbeit gehen, bedeutet das für Unternehmen einen echten Wettbewerbsvorteil, sowohl beim Recruiting als auch in der Geschäftsentwicklung“, kommentierte Robert Hohman, Geschäftsführer und Mitbegründer von Glassdoor.

An erster Stelle liegt übrigens das Beratungsunternehmen Bain & Company mit einer Durchschnittsbewertung von 4,7, gefolgt von MHP - A Porsche Company (4,6), SAP (4,6) und Infineon Technologies (4,5). Die Automobilhersteller Porsche, Daimler und BMW nehmen die Plätze 6 bis 8 mit einer Durchschnittbewertung von 4,4 ein, während Möbelhändler Mömax (4,4) Platz 10 belegt.

Die Gewinner erhalten den Glassdoor-Award für Mitarbeiterzufriedenheit; in den USA bereits zum zehnten Mal; in Deutschland immerhin zum dritten Mal. Die Glassdoor-Awards beruhen auf freiwilligen und anonymen Arbeitgeberbewertungen von Mitarbeitern, die im Zeitraum zwischen dem 1. November 2016 und 22. Oktober 2017 abgegeben wurden. Die Mitarbeiter beschrieben ihren Job, ihr Arbeitsumfeld und ihren Arbeitgeber und gaben eine Gesamtbewertung ab.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
René Lezard: CEO Heinz Hackl geht nach Restrukturierung

Heinz Hackl, CEO der René Lezard Mode GmbH, verlässt auf eigenen Wunsch das Unternehmen. Drei Monate wird Hackl sein Amt noch ausüben, danach soll ein Nachfolger übernehmen, der noch nicht gefunden ist. Er soll innerhalb der nächsten Monate bekanntgegeben werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Veränderungen stehen im Zusammenhang mit der Restrukturierung des Unternehmens. Anfang des Jahres hatte der Modeanbieter Insolvenz anmelden müssen. Im Dezember 2017 wird der Geschäftsbetrieb der René Lezard Mode GmbH in eine neue Aktiengesellschaft, die René Lezard Mode AG, übertragen. Damit wird ein mehr als sechsmonatiger Restrukturierungsprozess abgeschlossen.

Damit ergeben sich weitere personelle Veränderungen: Michael Wolff wird ab sofort die Leitung des Bereichs Wholesale übernehmen. Zum Finanzvorstand (CFO) wird mit sofortiger Wirkung Herr Bernd Kowalewski berufen. Bernd Kowalewski war zuvor mehr als 20 Jahre innerhalb des Lufthansa Konzerns weltweit in leitenden Positionen tätig u.a. als Vice President Finanzen von Lufthansa Technik.

Dr. Michael Bourjau, Aufsichtsratsvorsitzender der künftigen René Lezard Mode AG: „Ich danke Heinz Hackl für sein großes Engagement in den zurückliegenden Monaten. Ohne ihn wäre die erfolgreiche Restrukturierung und Transformation in eine neue Gesellschafterstruktur nicht gelungen. Es ist auch wichtig für Renè Lezard, dass Heinz Hackl sein großes Know-how noch die kommenden drei Monate dem Unternehmen zur Verfügung stellt.“

Foto: Heinz Hackl / René Lezard

Nach dem Neubeginn: Basler startet mit Outdoor-Kollektion

Im Oktober hatte die TriStyle brands GmbH die Markenrechte der Marke Basler erworben. Zur Modemesse CPD Ende Januar 2018 will die Marke nun erstmals ihre neue Outdoor-Kollektion für Herbst/Winter 2018 präsentieren.

Die Outdoor-Kollektion ist zunächst der Fokus der Brand und führt die bekannte Handschrift der Marke fort. Zusätzlich wird eine Bestsellergruppe aus dem Essentials Programm angeboten, welche durch ein neues Cashmere-Programm abgerundet wird. Ab der Saison Frühjahr/Sommer 2019 will die Marke Basler wieder ein umfangreicheres Kombi-Programm anbieten.

Neben dem Verkaufsstart zur CPD in Düsseldorf wird die Kollektion in Deutschland auf den Regionalmessen in Hamburg und München, im Ausland in London, Paris, Amsterdam, Brüssel, Zürich, Kopenhagen, Madrid und Porto zu ordern sein. Im Handel wird die Basler Kollektion ab Sommer 2018 zu finden sein.

TriStyle brands ist Teil der TriStyle Group, die ein Unternehmen der Equistone Partners Europe ist. Die Gruppe ist mit seinen Beteiligungen Peter Hahn, Madeleine Mode und Long Tall Sally auf klar profilierte Anbieter im Bereich Damenmode fokussiert.

Foto: Basler

Lululemon erzielt zweistelliges Umsatzplus im dritten Quartal

Der kanadische Sportswear-Anbieter Lululemon Athletica Inc. überzeugte im dritten Quartal 2017/18 mit einem deutlichen Umsatzwachstum. Daraufhin hob das auf Yoga-Bekleidung spezialisierte Unternehmen seine Jahresprognosen an. Das erfreute naturgemäß auch die Anleger: Der Aktienkurs machte angesichts der guten Nachrichten einen kräftigen Satz. Dabei war der Gewinn im vergangenen Vierteljahr niedriger ausgefallen als im Vorjahr.

Im dritten Quartal, das am 29. Oktober abgeschlossen wurde, erwirtschaftete Lululemon einen Umsatz in Höhe von 619,0 US-Dollar (523,9 Millionen Euro). Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutete das eine Steigerung um 13,7 Prozent. Bereinigt um Wechselkursschwankungen wuchsen die Erlöse um zwölf Prozent. Großen Anteil daran hatte das starke Online-Geschäft, dessen Umsatz um 26 Prozent (währungsbereingt +25 Prozent) stieg. In den stationären Boutiquen wurden die Erlöse auf vergleichbarer Fläche um zwei Prozent (währungsbereinigt +1 Prozent) verbessert.

Das Ergebnis belasteten deutlich höhere Betriebskosten, Wertberichtigungen und Ausgaben für Restrukturierungsmaßnahmen. Der operative Gewinn schrumpfte daher um 7,9 Prozent auf 85,6 Millionen US-Dollar. Höhere Steuerbelastungen sorgten dafür, dass der Quartalsüberschuss sogar um 13,7 Prozent auf 58,9 Millionen US-Dollar (49,9 Millionen Euro) zurückging.

Angesichts der überraschend guten Quartalszahlen korrigierte das Management die Jahresprognosen nach oben. Es erwartet nun einen Umsatz im Bereich von 2,590 bis 2,605 Milliarden US-Dollar. Bislang hatte der Zielkorridor bei 2,545 bis 2,595 Milliarden US-Dollar gelegen. Auch die Vorgaben für den verwässerten Gewinn pro Aktie wurden angehoben. Hatte die Prognose bisher 2,04 bis 2,11 US-Dollar vorgesehen, rechnet das Unternehmen nun mit 2,20 bis 2,23 US-Dollar. Außerdem legte Lululemon ein neues unbefristetes Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 200 Millionen US-Dollar auf.

Lululemon, 3. Quartal 2017/18
Umsatz 619,0 Millionen $
Nettogewinn 58,9 Millionen $

Foto: Lululemon Facebook-Page